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Corestate kauft im Triiiple

Neuer Spezialfonds dafür aufgelegt

von Gerhard Rodler

Eines der drei Triiiple-Objekte ist jetzt fix verkauft. Corestate, ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, hat das Objekt für sich gesichert. Das Triiiple wird gemeinsam von Soravia und der ARE entwickelt. n Turm 3 entwickeln und errichten die Projektpartner SORAVIA und ARE DEVELOPMENT rund 670 Micro Apartments für Studierende und Young Professionals. In der Sockelzone sind Büro- und Geschäftsflächen vorgesehen. Turm 3 wird mit 34 Obergeschoßen der höchste der TRIIIPLE Türme. Die geplanten Ein- und Zwei-Zimmerapartments werden zwischen rund 22 und rund 55 m² groß. Damit bildet Turm 3 von TRIIIPLE das Folgeobjekt des Apartmenthauses „Linked Living“. Die Projektentwicklung von CORESTATE wurde 2015 fertiggestellt und liegt in unmittelbarer Nähe zum Campus der Wirtschaftsuniversität Wien.
Für Triiiple hat Corestate jetzt einen Spezialfonds aufgelegt.
Dabei handelt es sich um Serviced-Apartments-Fonds mit einem Zielvolumen von mindestens 200 Millionen Euro. Der Individualfonds wurde für ein großes deutsches Versicherungsunternehmen konzipiert und fokussiert sich vorrangig auf Apartmenthäuser mit voll ausgestatteten und möblierten Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen in zentraler Lage in deutschen und europäischen Metropolen wie beispielsweise Wien.
Als erstes Objekt für den Individualfonds investiert Corestate in einen von drei Wohnhaustürmen des Neubauprojektes „Triiiple“ in Wien. Bis 2020 entstehen hier 670 Serviced-Apartments für Young Professionals und Pendler, sowie Büro- und Gewerbeflächen. Corestate ist neben dem Investment- und Asset-Management über ihr Tochterunternehmen „UPARTMENTS Real Estate GmbH“ auch mit dem Property-Management der Objekte betraut.
Thomas Landschreiber, CIO und Co-Founder, Corestate: „Durch unser stark gewachsenes Netzwerk profitieren wir von einer großen Pipeline an soliden Objektangeboten. Die Nachfrage von institutionellen Investoren nach unseren individuellen Anlagevehikeln steigt weiterhin. Wir rechnen mit weiteren Mandaten bis Jahresende.“

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Ich bin dabei: re.comm 2017

Roland Schmid auf dem Real Estate Leaders Summit:

von Roland Schmid, IMMOunited GmbH

Roland SchmidRoland Schmid

„Erfolgreiches Management definiert sich heutzutage nicht durch Autorität, sondern durch Innovation, Fingerspitzengefühl und Vernetzung. Ohne Verbindungen ist man isoliert und das Geschäft stagniert. Die re.comm fördert die Vernetzung mit brancheninternen Größen als auch mit gesellschaftspolitischen, ökologischen und ökonomischen Themen. So bleiben wir am Ball.“
Alles rund um die Anmeldung zum Gipfeltreffen der Immobilienwirtschaft und was Sie auf der re.comm 17 erwartet, finden Sie unter: www.recomm.eu.

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HiH setzt auf künstliche Intelligenz

Einsatz des "Intelligent Data Room" ab Oktober 2017

von Gerhard Rodler aus Berlin

Die HIH Real Estate (HIH) hat erfolgreich eine weitere Etappe der Digitalisierung ihrer Immobilienbestände begonnen und plant ab Oktober dieses Jahres einen „intelligenten“ bzw. lernfähigen Bestandsdatenraum zu verwenden. Dieser Schritt erfolgt im Anschluss an eine mehrmonatige Prototypenphase, in welcher Software und Datenstrukturen vom Asset und Property Management intensiv getestet wurden. Gemeinsam mit dem Datenraumanbieter und -auswerter EVANA AG aus Frankfurt am Main wird die HIH in Zukunft die automatisierte Ablage aller bisher analogen Objektdaten und Transaktionsdokumente während des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie durchführen - in Form eines "Intelligent Data Rooms". Auch allen Kunden der HIH Property Management (HPM) werden diese Leistungen angeboten. Die eingespeisten Informationen sind für alle autorisierten Mitarbeiter, Kunden und Partner über Webapplikationen jederzeit aktuell und vollständig verfügbar.
„Ziel ist es, die Daten für den gesamten, als Drittmandate verwalteten oder eigenen Immobilienbestand der HIH mit mehr als 300 Objekten in den nächsten drei bis fünf Jahren in das System zu übertragen und auswertbar zu machen“, sagt Erik Marienfeldt, Geschäftsführer der HIH Real Estate.
„Die ortsunabhängige Verfügbarkeit der systematisierten Daten allein rechtfertigt bereits die Digitalisierung der Immobiliendokumentation. Es sind aber insbesondere die vielen neuen Möglichkeiten der zeitnahen Datenanalyse, die das System zu einem echten Quantensprung machen“, erläutert Florian Schnieder, Leiter Strategisches Datenmanagement der HIH Real Estate. Durch die Zentralisierung der Daten und Dezentralisierung des Zugriffs werden sollen Synergieeffekte geschaffen und Arbeitsprozesse vereinfacht werden. Da die Daten unter Berücksichtigung der deutschen Datenrichtlinie in einer Cloud gespeichert werden, können sie von allen autorisierten Beteiligten von überall abgerufen werden.

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conwert mit schwierigem Halbjahr

Ergebnisrückgang von 16 Prozent:

von Charles Steiner

Eher durchwachsen gestaltete sich das erste Halbjahr für die conwert, die mittlerweile zu mehr als 93 Prozent dem deutschen Wohnimmobilienkonzern Vonovia gehört. So verringerte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) um 16,1 Prozent auf 122,5 Millionen Euro, das Konzernergebnis sank von 69,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 20,5 Millionen Euro. Als Grund für den Ergebnisrückgang gab die conwert gesunkene Vermietungserlöse an, die aus erfolgten Veräußerungen resultieren.
Dafür sind die Kosten für Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen um 20,1 Prozent auf gut 35,4 Millionen Euro (2016: 29,5 Millionen Euro) gestiegen - bedingt durch Rückstellungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen in Deutschland, wie conwert in der Bilanz erläutert. Das betrifft vor allem die Rückstellung von Mieten zu nicht mehr genutzten Büroräumlichkeiten, deren Vertragslaufzeiten über den Stichtag 30. Juni hinausgehen, so conwert. Dramatischer der Rückgang bei kurzfristigen Vermögenswerten - diese gingen um 35 Prozent auf 426,7 Millionen Euro zurück.
Auch der operative Cashflow (FFO I) sank um 12,1 Prozent auf 34,5 Millionen Euro, während der FFO II leicht auf 40,5 Millionen Euro zulegte (2016: 39,4 Millionen Euro). Der Cash Profit lag bei 35,4 Millionen Euro und hatte damit ein leichtes Minus gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr, der mit knapp 39 Millionen Euro angegeben wurde. Auch das Neubewertungsergebnis ist von 95,5 Millionen Euro im Vorjahr auf knapp 88 Millionen Euro gesunken. Die liquiden Mittel stiegen im Berichtszeitraum auf 139,9 Millionen Euro.
Die Bilanzsumme gab um 9,5 Prozent auf 2,7 Millionen Euro nach - was die conwert auf Immobilienverkäufe zurückführt, was vor allem Objekte außerhalb der strategischen Ausrichtung betrifft.
Die Strategie der conwert, also Steigerung der Mieteinnahmen und der Verkauf von Non-Core-Objekten werden fortgesetzt, wie es weiter heißt. Man erwartet für das Gesamtjahr Verkaufserlöse zwischen 400 und 450 Millionen Euro und einen leicht gedämpften FFO 1 von 64-74 Millionen Euro.

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Vonovia-Aufsichtsratschef tritt zurück

AR-Vorsitzender Bernotat legt Funktionen nieder:

von Charles Steiner

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Vonovia, Wulf H. Bernotat legt mit sofortiger Wirkung sein Mandat zurück. Das vermeldete der Wohnbaukonzern, der mehr als 93 Prozent der conwert-Anteile hält, via Ad-hoc-Meldung. Der Schritt erfolge aus gesundheitlichen Gründen, wie aus der Meldung weiters zu vernehmen war. Den Vorsitz des Gremiums wird bis zur ordentlichen Hauptversammlung im Mai des kommenden Jahres der bisherige Stellvertreter Edgar Ernst interimsmäßig übernehmen.
Wolf Bernotat leitete den Aufsichtsrat der Vonovia seit Juni 2013 und begleitete das Unternehmen vom Börsengang in den MDAX und schließlich in den DAX 30. Von 2003 bis 2010 war der promovierte Jurist Bernotat Vorstandschef des Energiekonzerns E.ON, zuvor hatte er repräsentative Posten unter anderem bei Shell und der Stinnes AG inne.
Rolf Buch, CEO der Vonovia, drückte in der Meldung sein Bedauern über das Ausscheiden Bernotats aus. Er habe, so Buch, die Entwicklung des Unternehmens entscheidend mitgeprägt.

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Grünes Licht für Haselsteiner-Einstieg

BWB ohne Einwände für Anteilskauf an der Signa Development Selection

von Stefan Posch

Ende Juli wurde durch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) bekannt, dass die Haselsteiner Privatstiftung rund 25,1 Prozent der Anteile der Signa Development Selection erwerben will (immoflash berichtete). Abgeber der Anteile ist die Signa Core Holding.
Die Frist zur Stellung eines Antrages auf Prüfung des Zusammenschlusses im kartellgerichtlichen Verfahren endete am vergangenen Freitag. Die Bundeswettbewerbsbehörde teilte nun heute, Montag mit, dass kein Prüfungsantrag gestellt worden ist. Die Behörde gab somit der Transaktion ein grünes Licht.
Die Signa Development Selction wurde 2014 gegründet und ist gemeinsam mit Signa Funds, die Signa Luxury Hotels sowie der Signa Prime Selection ein unabhängiger Geschäftsteil der Signa Real Estate. Hauptaktionäre sind aktuell die Signa Holding und die Falcon Private Bank. Das Investitionsvolumen beträgt laut der firmeneigenen Webseite mehr als 2,5 Milliarden Euro. Derzeit entwickelt die Aktiengesellschaft über 700.000 m² Fläche. Darunter etwa die „Parkapartments Belvedere“, das Lifestyle-Boutique-Hotel „Andaz Am Belvedere Vienna“, das gemischt genutzte Quartier „Forum Donaustadt“ und das Büroprojekt „The Icon Vienna“, das kürzlich mittels Forward Deal an die Allianz Real Estate verkauft wurde.

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ViennaEstate will expandieren

Übernahme der Immobilienaktivitäten der Wiener Privatbank SE

von Stefan Posch

Der Vorstand der ViennaEstate Immobilien evaluiert die Übernahme der wesentlichen Immobilienaktivitäten der Wiener Privatbank, wie das Unternehmen via Ad-hoc-Meldung heute, Montag ankündigte. Gleichzeitig wird sich die Wiener Privatbank durch eine nicht verhältnismäßige Abspaltung zur Neugründung als Kernaktionärin der ViennaEstate Immobilien zurückziehen. Die Gesellschaft strebe eine Umstrukturierung an, in deren Rahmen alle wesentlichen Immobilienaktivitäten der Gesellschaft veräußert werden sollen, sodass es zu einer weitgehenden Trennung zwischen Bank- und Immobiliengeschäft der Gesellschaft kommen würde, heißt es in einer Mitteilung der Wiener Privatbank.
Nach mehreren Transaktionsschritten soll die Wiener Privatbank für ihre Beteiligung letztendlich eine Barabfindung erhalten. Sofern die Finanzierung für diese Maßnahmen sichergestellt werden kann und der Aufsichtsrat dieser Maßnahme zustimmt, soll diese Transaktion im Laufe des zweiten Halbjahres 2017 sowie im ersten Halbjahr 2018 stattfinden und abgeschlossen werden. Die Transaktion wäre teilweise extern über eine Kapitalerhöhung bei der ViennaEstate Immobilien zu finanzieren, deren Höhe unter anderem von der finalen Preisfindung abhängen wird.

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Kreco verkauft großen Portfolioteil

Vorstand beschloss Verkauf an GraWe

von Stefan Posch

Kreco Realitäten will einen wesentlichen Teil ihres Immobilienportfolios an die Grazer Wechselseitige Versicherung (GraWe) verkaufen. Das hat kürzlich der Vorstand der Kreco beschlossen. Das Immobilienportfolio der Kreco umfasst derzeit acht teilweise im alleinigen, teilweise im Miteigentum der Kreco stehende Objekte und umfasst einen Buchwert von 11,08 Millionen Euro. Die Verkaufspreise der einzelnen zu veräußernden Liegenschaften sollen laut Kreco deutlich über ihren Buchwerten liegen.
Die genaue Zusammensetzung des zu veräußernden Portfolioteils hängt von noch zu klärenden rechtlichen und steuerlichen Details ab. Der Verkauf steht außerdem unter dem Vorbehalt einer abschließenden Due Diligence und der erforderlichen Organbeschlüsse bei Kreco und GreWe. Signing und Closing der Transaktion werden bis Ende Oktober 2017 angestrebt.

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Steigende Umsätze für Fertigteilbranche

89 Prozent erwarten Umsatzsteigerung

von Stefan Posch

Die Auftragslage im Hochbau befinden sich gerade in einem Hoch und die Bereiche Wohnbau, Gewerbe- und Industriebau boomen. Davon profitiert auch die heimische Fertigteilbranche. Knapp zwei Drittel der befragten Branchenvertreter berichten laut Konjunkturbarometer des Verbandes der Österreichischen Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) von steigenden Umsätzen im ersten Halbjahr 2017 und 89 Prozent erwarten, dass das zweite Halbjahr 2017 höhere Umsätze als die Vergleichsperiode des Vorjahres bringen wird. 14 Prozent der Unternehmen wollen deswegen die Mitarbeiterzahl erhöhen. „Besonders interessant ist, dass die Umsatzsteigerung dabei vom Großteil der Befragten im Bereich zwischen zwei und vier Prozent erwartet wird und damit sogar die aktuellen BIP-Prognosen der Wirtschaftsforscher übersteigt“, erklärt VÖB-Präsident Franz Josef Eder. Zehn Jahre nach Ausbruch der Wirtschaftskrise hätten viele Unternehmen erstmals das Gefühl, dass es wieder aufwärts geht. „Das ist ein wichtiges Signal und ein Appell an die nächste Bundesregierung, den Aufschwung nicht zu gefährden, sondern mit der Umsetzung von seit vielen Jahren geforderten wirtschaftspolitischen Maßnahmen tatkräftig zu unterstützen“, so Eder weiter.

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Karriere zum Tag: Teufelsdorfer verlängert

Vorzeitige Vertragsverlängerung als CCO der Buwog:

von Stefan Posch

Herwig TeufelsdorferHerwig Teufelsdorfer

Der Aufsichtsrat der Buwog hat den Vertrag von COO Herwig Teufelsdorfer vorzeitig um fünf Jahre bis 30. Juni 2022 verlängert. Den dreiköpfigen Vorstand des Immobilienunternehmen vervollständigen aktuell Daniel Riedl, CEO (bestellt bis 28. April 2021) und Andreas Segal, stv. CEO/CFO (bestellt bis 31. Dezember 2019). Teufelsdorfer verantwortet die Bereiche Portfolio Management, Asset Management, Property Management und Transaktionen.
Der 48-jährige trat per 1. März 2014 in den Vorstand der Buwog ein. Davor fungierte er ebenfalls als Vorstand bei IVG Austria.

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Einsatz des "Intelligent Data Room" ab Oktober 2017

HiH setzt auf künstliche Intelligenz

von Gerhard Rodler aus Berlin

Die HIH Re­al Es­ta­te (HIH) hat er­folg­reich ei­ne wei­te­re Etap­pe der Di­gi­ta­li­sie­rung ih­rer Im­mo­bi­li­en­be­stän­de be­gon­nen und plant ab Ok­to­ber die­ses Jah­res ei­nen „in­tel­li­gen­ten“ bzw. lern­fä­hi­gen Be­stands­da­ten­raum zu ver­wen­den. Die­ser Schritt er­folgt im An­schluss an ei­ne mehr­mo­na­ti­ge Pro­to­ty­pen­pha­se, in wel­cher Soft­ware und Da­ten­struk­tu­ren vom As­set und Pro­per­ty Ma­nage­ment in­ten­siv ge­tes­tet wur­den. Ge­mein­sam mit dem Da­ten­raum­an­bie­ter und -aus­wer­ter EVA­NA AG aus Frank­furt am Main wird die HIH in Zu­kunft die au­to­ma­ti­sier­te Ab­la­ge al­ler bis­her ana­lo­gen Ob­jekt­da­ten und Trans­ak­ti­ons­do­ku­men­te wäh­rend des ge­sam­ten Le­bens­zy­klus ei­ner Im­mo­bi­lie durch­füh­ren - in Form ei­nes "In­tel­li­gent Da­ta Rooms". Auch al­len Kun­den der HIH Pro­per­ty Ma­nage­ment (HPM) wer­den die­se Leis­tun­gen an­ge­bo­ten. Die ein­ge­speis­ten In­for­ma­tio­nen sind für al­le au­to­ri­sier­ten Mit­ar­bei­ter, Kun­den und Part­ner über Web­ap­pli­ka­tio­nen je­der­zeit ak­tu­ell und voll­stän­dig ver­füg­bar.
„Ziel ist es, die Da­ten für den ge­sam­ten, als Dritt­man­da­te ver­wal­te­ten oder ei­ge­nen Im­mo­bi­li­en­be­stand der HIH mit mehr als 300 Ob­jek­ten in den nächs­ten drei bis fünf Jah­ren in das Sys­tem zu über­tra­gen und aus­wert­bar zu ma­chen“, sagt Erik Ma­ri­en­feldt, Ge­schäfts­füh­rer der HIH Re­al Es­ta­te.
„Die orts­un­ab­hän­gi­ge Ver­füg­bar­keit der sys­te­ma­ti­sier­ten Da­ten al­lein recht­fer­tigt be­reits die Di­gi­ta­li­sie­rung der Im­mo­bi­li­en­do­ku­men­ta­ti­on. Es sind aber ins­be­son­de­re die vie­len neu­en Mög­lich­kei­ten der zeit­na­hen Da­ten­ana­ly­se, die das Sys­tem zu ei­nem ech­ten Quan­ten­sprung ma­chen“, er­läu­tert Flo­ri­an Schnie­der, Lei­ter Stra­te­gi­sches Da­ten­ma­nage­ment der HIH Re­al Es­ta­te. Durch die Zen­tra­li­sie­rung der Da­ten und De­zen­tra­li­sie­rung des Zu­griffs wer­den sol­len Syn­er­gie­ef­fek­te ge­schaf­fen und Ar­beits­pro­zes­se ver­ein­facht wer­den. Da die Da­ten un­ter Be­rück­sich­ti­gung der deut­schen Da­ten­richt­li­nie in ei­ner Cloud ge­spei­chert wer­den, kön­nen sie von al­len au­to­ri­sier­ten Be­tei­lig­ten von über­all ab­ge­ru­fen wer­den.

Ergebnisrückgang von 16 Prozent:

conwert mit schwierigem Halbjahr

von Charles Steiner

Eher durch­wach­sen ge­stal­te­te sich das ers­te Halb­jahr für die con­wert, die mitt­ler­wei­le zu mehr als 93 Pro­zent dem deut­schen Wohn­im­mo­bi­li­en­kon­zern Vo­no­via ge­hört. So ver­rin­ger­te sich das Er­geb­nis der ge­wöhn­li­chen Ge­schäfts­tä­tig­keit (EBIT) um 16,1 Pro­zent auf 122,5 Mil­lio­nen Eu­ro, das Kon­zern­er­geb­nis sank von 69,5 Mil­lio­nen Eu­ro im Vor­jahr auf 20,5 Mil­lio­nen Eu­ro. Als Grund für den Er­geb­nis­rück­gang gab die con­wert ge­sun­ke­ne Ver­mie­tungs­er­lö­se an, die aus er­folg­ten Ver­äu­ße­run­gen re­sul­tie­ren.
Da­für sind die Kos­ten für Per­so­nal­auf­wen­dun­gen und sons­ti­ge be­trieb­li­che Auf­wen­dun­gen um 20,1 Pro­zent auf gut 35,4 Mil­lio­nen Eu­ro (2016: 29,5 Mil­lio­nen Eu­ro) ge­stie­gen - be­dingt durch Rück­stel­lun­gen im Zu­sam­men­hang mit Re­struk­tu­rie­rungs­maß­nah­men in Deutsch­land, wie con­wert in der Bi­lanz er­läu­tert. Das be­trifft vor al­lem die Rück­stel­lung von Mie­ten zu nicht mehr ge­nutz­ten Bü­ro­räum­lich­kei­ten, de­ren Ver­trags­lauf­zei­ten über den Stich­tag 30. Ju­ni hin­aus­ge­hen, so con­wert. Dra­ma­ti­scher der Rück­gang bei kurz­fris­ti­gen Ver­mö­gens­wer­ten - die­se gin­gen um 35 Pro­zent auf 426,7 Mil­lio­nen Eu­ro zu­rück.
Auch der ope­ra­ti­ve Cash­flow (FFO I) sank um 12,1 Pro­zent auf 34,5 Mil­lio­nen Eu­ro, wäh­rend der FFO II leicht auf 40,5 Mil­lio­nen Eu­ro zu­leg­te (2016: 39,4 Mil­lio­nen Eu­ro). Der Cash Pro­fit lag bei 35,4 Mil­lio­nen Eu­ro und hat­te da­mit ein leich­tes Mi­nus ge­gen­über dem Ver­gleichs­zeit­raum im Vor­jahr, der mit knapp 39 Mil­lio­nen Eu­ro an­ge­ge­ben wur­de. Auch das Neu­be­wer­tungs­er­geb­nis ist von 95,5 Mil­lio­nen Eu­ro im Vor­jahr auf knapp 88 Mil­lio­nen Eu­ro ge­sun­ken. Die li­qui­den Mit­tel stie­gen im Be­richts­zeit­raum auf 139,9 Mil­lio­nen Eu­ro.
Die Bi­lanz­sum­me gab um 9,5 Pro­zent auf 2,7 Mil­lio­nen Eu­ro nach - was die con­wert auf Im­mo­bi­li­en­ver­käu­fe zu­rück­führt, was vor al­lem Ob­jek­te au­ßer­halb der stra­te­gi­schen Aus­rich­tung be­trifft.
Die Stra­te­gie der con­wert, al­so Stei­ge­rung der Miet­ein­nah­men und der Ver­kauf von Non-Co­re-Ob­jek­ten wer­den fort­ge­setzt, wie es wei­ter heißt. Man er­war­tet für das Ge­samt­jahr Ver­kaufs­er­lö­se zwi­schen 400 und 450 Mil­lio­nen Eu­ro und ei­nen leicht ge­dämpf­ten FFO 1 von 64-74 Mil­lio­nen Eu­ro.
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AR-Vorsitzender Bernotat legt Funktionen nieder:

Vonovia-Aufsichtsratschef tritt zurück

von Charles Steiner

Der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Vo­no­via, Wulf H. Ber­no­tat legt mit so­for­ti­ger Wir­kung sein Man­dat zu­rück. Das ver­mel­de­te der Wohn­bau­kon­zern, der mehr als 93 Pro­zent der con­wert-An­tei­le hält, via Ad-hoc-Mel­dung. Der Schritt er­fol­ge aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den, wie aus der Mel­dung wei­ters zu ver­neh­men war. Den Vor­sitz des Gre­mi­ums wird bis zur or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung im Mai des kom­men­den Jah­res der bis­he­ri­ge Stell­ver­tre­ter Ed­gar Ernst in­te­rims­mä­ßig über­neh­men.
Wolf Ber­no­tat lei­te­te den Auf­sichts­rat der Vo­no­via seit Ju­ni 2013 und be­glei­te­te das Un­ter­neh­men vom Bör­sen­gang in den MDAX und schließ­lich in den DAX 30. Von 2003 bis 2010 war der pro­mo­vier­te Ju­rist Ber­no­tat Vor­stands­chef des En­er­gie­kon­zerns E.ON, zu­vor hat­te er re­prä­sen­ta­ti­ve Pos­ten un­ter an­de­rem bei Shell und der Stin­nes AG in­ne.
Rolf Buch, CEO der Vo­no­via, drück­te in der Mel­dung sein Be­dau­ern über das Aus­schei­den Ber­no­tats aus. Er ha­be, so Buch, die Ent­wick­lung des Un­ter­neh­mens ent­schei­dend mit­ge­prägt.

BWB ohne Einwände für Anteilskauf an der Signa Development Selection

Grünes Licht für Haselsteiner-Einstieg

von Stefan Posch

En­de Ju­li wur­de durch die Bun­des­wett­be­werbs­be­hör­de (BWB) be­kannt, dass die Ha­sel­stei­ner Pri­vat­stif­tung rund 25,1 Pro­zent der An­tei­le der Si­gna De­ve­lop­ment Selec­tion er­wer­ben will (im­mof­lash be­rich­te­te). Ab­ge­ber der An­tei­le ist die Si­gna Co­re Hol­ding.
Die Frist zur Stel­lung ei­nes An­tra­ges auf Prü­fung des Zu­sam­men­schlus­ses im kar­tell­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren en­de­te am ver­gan­ge­nen Frei­tag. Die Bun­des­wett­be­werbs­be­hör­de teil­te nun heu­te, Mon­tag mit, dass kein Prü­fungs­an­trag ge­stellt wor­den ist. Die Be­hör­de gab so­mit der Trans­ak­ti­on ein grü­nes Licht.
Die Si­gna De­ve­lop­ment Selc­tion wur­de 2014 ge­grün­det und ist ge­mein­sam mit Si­gna Funds, die Si­gna Lu­xu­ry Ho­tels so­wie der Si­gna Pri­me Selec­tion ein un­ab­hän­gi­ger Ge­schäfts­teil der Si­gna Re­al Es­ta­te. Haupt­ak­tio­nä­re sind ak­tu­ell die Si­gna Hol­ding und die Fal­con Pri­va­te Bank. Das In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men be­trägt laut der fir­men­ei­ge­nen Web­sei­te mehr als 2,5 Mil­li­ar­den Eu­ro. Der­zeit ent­wi­ckelt die Ak­ti­en­ge­sell­schaft über 700.000 m² Flä­che. Dar­un­ter et­wa die „Par­ka­part­ments Bel­ve­de­re“, das Life­style-Bou­tique-Ho­tel „An­daz Am Bel­ve­de­re Vi­en­na“, das ge­mischt ge­nutz­te Quar­tier „Fo­rum Do­nau­stadt“ und das Bü­ro­pro­jekt „The Icon Vi­en­na“, das kürz­lich mit­tels For­ward Deal an die Al­li­anz Re­al Es­ta­te ver­kauft wur­de.
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Übernahme der Immobilienaktivitäten der Wiener Privatbank SE

ViennaEstate will expandieren

von Stefan Posch

Der Vor­stand der Vi­en­na­E­s­ta­te Im­mo­bi­li­en eva­lu­iert die Über­nah­me der we­sent­li­chen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­vi­tä­ten der Wie­ner Pri­vat­bank, wie das Un­ter­neh­men via Ad-hoc-Mel­dung heu­te, Mon­tag an­kün­dig­te. Gleich­zei­tig wird sich die Wie­ner Pri­vat­bank durch ei­ne nicht ver­hält­nis­mä­ßi­ge Ab­spal­tung zur Neu­grün­dung als Kern­ak­tio­nä­rin der Vi­en­na­E­s­ta­te Im­mo­bi­li­en zu­rück­zie­hen. Die Ge­sell­schaft stre­be ei­ne Um­struk­tu­rie­rung an, in de­ren Rah­men al­le we­sent­li­chen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­vi­tä­ten der Ge­sell­schaft ver­äu­ßert wer­den sol­len, so­dass es zu ei­ner weit­ge­hen­den Tren­nung zwi­schen Bank- und Im­mo­bi­li­en­ge­schäft der Ge­sell­schaft kom­men wür­de, heißt es in ei­ner Mit­tei­lung der Wie­ner Pri­vat­bank.
Nach meh­re­ren Trans­ak­ti­ons­schrit­ten soll die Wie­ner Pri­vat­bank für ih­re Be­tei­li­gung letzt­end­lich ei­ne Bar­ab­fin­dung er­hal­ten. So­fern die Fi­nan­zie­rung für die­se Maß­nah­men si­cher­ge­stellt wer­den kann und der Auf­sichts­rat die­ser Maß­nah­me zu­stimmt, soll die­se Trans­ak­ti­on im Lau­fe des zwei­ten Halb­jah­res 2017 so­wie im ers­ten Halb­jahr 2018 statt­fin­den und ab­ge­schlos­sen wer­den. Die Trans­ak­ti­on wä­re teil­wei­se ex­tern über ei­ne Ka­pi­tal­er­hö­hung bei der Vi­en­na­E­s­ta­te Im­mo­bi­li­en zu fi­nan­zie­ren, de­ren Hö­he un­ter an­de­rem von der fi­na­len Preis­fin­dung ab­hän­gen wird.

Vorstand beschloss Verkauf an GraWe

Kreco verkauft großen Portfolioteil

von Stefan Posch

Kre­co Rea­li­tä­ten will ei­nen we­sent­li­chen Teil ih­res Im­mo­bi­li­en­port­fo­li­os an die Gra­zer Wech­sel­sei­ti­ge Ver­si­che­rung (Gra­We) ver­kau­fen. Das hat kürz­lich der Vor­stand der Kre­co be­schlos­sen. Das Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio der Kre­co um­fasst der­zeit acht teil­wei­se im al­lei­ni­gen, teil­wei­se im Mit­ei­gen­tum der Kre­co ste­hen­de Ob­jek­te und um­fasst ei­nen Buch­wert von 11,08 Mil­lio­nen Eu­ro. Die Ver­kaufs­prei­se der ein­zel­nen zu ver­äu­ßern­den Lie­gen­schaf­ten sol­len laut Kre­co deut­lich über ih­ren Buch­wer­ten lie­gen.
Die ge­naue Zu­sam­men­set­zung des zu ver­äu­ßern­den Port­fo­li­o­teils hängt von noch zu klä­ren­den recht­li­chen und steu­er­li­chen De­tails ab. Der Ver­kauf steht au­ßer­dem un­ter dem Vor­be­halt ei­ner ab­schlie­ßen­den Due Di­li­gence und der er­for­der­li­chen Or­gan­be­schlüs­se bei Kre­co und GreWe. Si­gning und Clo­sing der Trans­ak­ti­on wer­den bis En­de Ok­to­ber 2017 an­ge­strebt.
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89 Prozent erwarten Umsatzsteigerung

Steigende Umsätze für Fertigteilbranche

von Stefan Posch

Die Auf­trags­la­ge im Hoch­bau be­fin­den sich ge­ra­de in ei­nem Hoch und die Be­rei­che Wohn­bau, Ge­wer­be- und In­dus­trie­bau boo­men. Da­von pro­fi­tiert auch die hei­mi­sche Fer­tig­teil­bran­che. Knapp zwei Drit­tel der be­frag­ten Bran­chen­ver­tre­ter be­rich­ten laut Kon­junk­tur­ba­ro­me­ter des Ver­ban­des der Ös­ter­rei­chi­schen Be­ton- und Fer­tig­teil­wer­ke (VÖB) von stei­gen­den Um­sät­zen im ers­ten Halb­jahr 2017 und 89 Pro­zent er­war­ten, dass das zwei­te Halb­jahr 2017 hö­he­re Um­sät­ze als die Ver­gleichs­pe­ri­ode des Vor­jah­res brin­gen wird. 14 Pro­zent der Un­ter­neh­men wol­len des­we­gen die Mit­ar­bei­ter­zahl er­hö­hen. „Be­son­ders in­ter­es­sant ist, dass die Um­satz­stei­ge­rung da­bei vom Groß­teil der Be­frag­ten im Be­reich zwi­schen zwei und vier Pro­zent er­war­tet wird und da­mit so­gar die ak­tu­el­len BIP-Pro­gno­sen der Wirt­schafts­for­scher über­steigt“, er­klärt VÖB-Prä­si­dent Franz Jo­sef Eder. Zehn Jah­re nach Aus­bruch der Wirt­schafts­kri­se hät­ten vie­le Un­ter­neh­men erst­mals das Ge­fühl, dass es wie­der auf­wärts geht. „Das ist ein wich­ti­ges Si­gnal und ein Ap­pell an die nächs­te Bun­des­re­gie­rung, den Auf­schwung nicht zu ge­fähr­den, son­dern mit der Um­set­zung von seit vie­len Jah­ren ge­for­der­ten wirt­schafts­po­li­ti­schen Maß­nah­men tat­kräf­tig zu un­ter­stüt­zen“, so Eder wei­ter.

Vorzeitige Vertragsverlängerung als CCO der Buwog:

Karriere zum Tag: Teufelsdorfer verlängert

von Stefan Posch

Herwig TeufelsdorferHerwig Teufelsdorfer
Der Auf­sichts­rat der Bu­wog hat den Ver­trag von COO Her­wig Teu­fels­dor­fer vor­zei­tig um fünf Jah­re bis 30. Ju­ni 2022 ver­län­gert. Den drei­köp­fi­gen Vor­stand des Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men ver­voll­stän­di­gen ak­tu­ell Da­ni­el Riedl, CEO (be­stellt bis 28. April 2021) und An­dre­as Segal, stv. CEO/CFO (be­stellt bis 31. De­zem­ber 2019). Teu­fels­dor­fer ver­ant­wor­tet die Be­rei­che Port­fo­lio Ma­nage­ment, As­set Ma­nage­ment, Pro­per­ty Ma­nage­ment und Trans­ak­tio­nen.
Der 48-jäh­ri­ge trat per 1. März 2014 in den Vor­stand der Bu­wog ein. Da­vor fun­gier­te er eben­falls als Vor­stand bei IVG Aus­tria.
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Immobilienaktien stellen Fonds in den Schatten

Der di­rek­te Ver­gleich be­weist: Wenn es um Ren­di­ten geht, ist die Per­for­mance von ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en klar vor­an. Im­mo­bi­li­en­an­la­gen spie­len für in­sti­tu­tio­nel­le und ver­mö­gen­de In­ves­to­ren ei­ne zu­se­hends wich­ti­ge­re Rol­le. In­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren pla­nen, ih­re Im­mo­bi­li­en­quo­te in den kom­men­den Jah­ren wei­ter zu er­hö­hen. Ne­ben of­fe­nen und ge­schlos­se­nen Fonds sind Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en ei­ne drit­te Ka­te­go­rie der in­di­rek­ten Im­mo­bi­li­en­an­la­ge. Sie spie­len für ös­ter­rei­chi­sche An­le­ger aber nur ei­ne un­ter­ge­ord­ne­te Rol­le, da tra­di­tio­nell ein Groß­teil der in­di­rek­ten In­vest­ments in Fonds fließt. Da­bei sind Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en ge­ra­de für In­län­der in­ter­es­sant. In­ves­to­ren kön­nen nicht nur Kon­junk­tur­zy­klen spie­len, son­dern ihr Port­fo­lio gut di­ver­si­fi­zie­ren. Sie kön­nen Un­ter­neh­men aus un­ter­schied­li­chen Seg­men­ten (Bü­ro, Woh­nen, Han­del, Lo­gis­tik) und Re­gio­nen aus­wäh­len. Die Wert­ent­wick­lung ei­ner Ak­tie er­gibt sich aus den Ge­win­nen und der Be­wer­tung ei­nes spe­zi­fi­schen Un­ter­neh­mens, wäh­rend sich die Ent­wick­lung ei­nes of­fe­nen Fonds aus Miet- und Zins­ein­nah­men so­wie der Be­wer­tung der Im­mo­bi­li­en er­gibt. Ge­werb­li­che Miet­ver­trä­ge sind ty­pi­scher­wei­se lang­fris­tig und an die Ent­wick­lung der Ver­brau­cher­prei­se und da­mit die In­fla­ti­on ge­kop­pelt. Bör­sen­no­tier­te Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en bzw. -fonds sind die li­qui­des­te Form der Im­mo­bi­li­en­an­la­ge, da sie sich je­der­zeit zum Markt­wert ver­kau­fen las­sen. Da­bei han­delt es sich in der Re­gel um Ak­ti­en­ge­sell­schaf­ten, die in ein Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio in­ves­tie­ren. Die Wert­ent­wick­lung von Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en re­agiert nicht al­lein auf die zu­grun­de lie­gen­den Im­mo­bi­li­en­märk­te, son­dern ist auch dem Um­feld auf den Ka­pi­tal- bzw. Ak­ti­en­märk­ten ge­schul­det. Da­her un­ter­lie­gen sie auch der Vo­la­ti­li­tät die­ser Märk­te. Bei of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­fonds, wo der Schwer­punkt der An­la­ge zu­meist auf Bü­ro­ob­jek­ten liegt, ist die Schwan­kungs­an­fäl­lig­keit da­ge­gen ge­ring, so der all­ge­mei­ne Te­nor. Die Er­fah­run­gen aus der Fi­nanz­kri­se - hier wur­de die An­teils­rück­nah­me bei ei­nem Groß­teil der deut­schen Im­mo­bi­li­en­fonds aus­ge­setzt - ha­ben je­doch ge­zeigt, dass An­le­ger mit Im­mo­bi­li­en­fonds auch er­heb­li­che Ver­lus­te er­lei­den kön­nen. Ma­ge­re Per­for­mance bei ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­fonds Wenn man die Per­for­mance der ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en an­hand des IATX der Wie­ner Bör­se mit der Ent­wick­lung der of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­fonds ver­gleicht, wird sicht­bar, dass der Im­mo­bi­li­en­in­dex so­wohl in der Jah­res­be­trach­tung (YTD-Stand 13. Ju­ni 2017) als auch im län­ger­fris­ti­gen Ver­gleich bes­ser ab­schnei­det. Ge­mäß ei­ner Sta­tis­tik der Ver­ei­ni­gung Ös­ter­rei­chi­scher In­vest­ment­ge­sell­schaf­ten leg­ten die Pu­bli­kums­fonds - die in ös­ter­rei­chi­sche Im­mo­bi­li­en in­ves­tie­ren - im lau­fen­den Jahr im Schnitt um ein Pro­zent (Kenn­grö­ße TER) zu. Auch im Drei­jah­res- bzw. Fünf­jah­res-Ver­gleich ist die Per­for­mance nicht we­sent­lich bes­ser. Im Schnitt konn­ten die Im­mo­fonds um 2,9%-2,5 % (3 J.) bzw. 2,4%-3,4% zu­le­gen, wo­bei die Raiff­ei­sen-Im­mo­bi­li­en­fonds in al­len Be­trach­tungs­zeit­räu­men deut­lich schlech­ter ab­schnit­ten mit mi­nus 2,77% im Drei­jah­res- bzw. -1,6% im Fünf­jah­res­zeit­raum. Spür­bar bes­ser schnit­ten hin­ge­gen die Im­mo­bi­li­en­fonds von Re­al In­vest Aus­tria und Sem­per Re­al Es­ta­te ab. Die­se Fonds er­reich­ten in den je­wei­li­gen Zeit­räu­men die Spit­zen­wer­te. Auch bei den of­fe­nen deut­schen Im­mo­bi­li­en­fonds ist die Wert­ent­wick­lung seit vie­len Jah­ren be­schei­den. Ge­mäß dem Da­ten­an­bie­ter IPD lag der an­nua­li­sier­te To­tal Re­turn (Wert­ent­wick­lung inkl. Di­vi­den­de) im 5-Jah­res-Durch­schnitt bei 2,7% und über 10 Jah­re bei 2,8%. Ös­ter­rei­chi­sche Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en schla­gen Fonds deut­lich Mit den an der Bör­se no­tier­ten Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en konn­ten In­ves­to­ren in den je­wei­li­gen Be­trach­tungs­zeit­räu­men da­ge­gen ei­ne deut­lich hö­he­re Ren­di­te ein­strei­chen. So konn­ten die im IATX no­tier­ten ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en nach ei­ner Sta­tis­tik der Wie­ner Bör­se in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren um knapp 44% und in den letz­ten fünf Jah­ren (Stand: 13.06.2017) so­gar um 121% zu­le­gen. Selbst in den ers­ten fünf Mo­na­ten die­ses Jah­res glänz­te der IATX mit ei­ner Per­for­mance von knapp 17%. In­ves­to­ren, die sich mit den rich­ti­gen Ak­ti­en ein­ge­deckt ha­ben, er­ziel­ten ei­ne noch weit­aus hö­he­re Ren­di­te. Nach ei­ner Aus­wer­tung von "Bör­se Ex­press" leg­ten die Ti­tel von War­im­pex seit Jah­res­an­fang (Stand: 8.6.2017) um 75%, CA Im­mo 29%, S-Im­mo 27% und UBM De­ve­lop­ment um 20% zu. Da der IATX auf Ba­sis der 2017er-Ge­winn­schät­zun­gen ein Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis von 23,9 auf­weist, scheint die Luft nach oben zu­min­dest mit­tel­fris­tig be­grenzt zu sein.Im­mo­ak­ti­en ren­tie­ren auf lan­ge Sicht hö­her als glo­ba­le Ak­ti­en und Ren­ten. Auch im eu­ro­päi­schen Ver­gleich schnit­ten die ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en in der Ein-Jah­res-Be­trach­tung ähn­lich gut ab wie zum Bei­spiel die Ti­tel aus Deutsch­land, Spa­ni­en und Nor­we­gen. In die­sem Kon­text ist auch dar­auf hin­zu­wei­sen, dass Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en in den je­wei­li­gen Be­trach­tungs­zeit­räu­men bes­ser ab­schnit­ten als et­wa glo­ba­le Bonds ge­mäß dem J.P. Mor­gan Bond In­dex. Wäh­rend zum Bei­spiel der FTSE EPRA/NA­REIT De­ve­l­o­ped Eu­ro­pe ex UK im 3-Jah­res- und 5-Jah­res- Zeit­raum ge­mäß dem Da­ten­an­bie­ter EPRA um 13,6% bzw. 15,9% zu­leg­te, war­fen glo­ba­le Ren­ten le­dig­lich ei­nen To­tal Re­turn (TR) von 3,3% bzw. 2,9% ab. Auch Ak­ti­en (FTSE/Glo­bal) konn­ten mit der gu­ten Per­for­mance von Im­mo­bi­li­en­pa­pie­ren nicht mit­hal­ten und auf Sicht von drei bzw. fünf Jah­ren nur ei­ne Wert­ren­di­te (TR) von 8,8% bzw. 14% er­zie­len. Nur in der Ein-Jah­res-Be­trach­tung schnit­ten Ak­ti­en mit 18,5% bes­ser ab als eu­ro­päi­sche Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en ex UK, die nur ei­nen TR von 8,8% ge­ne­rier­ten. Ob­wohl der Er­trag, der mit Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en zu er­zie­len war, im­mer noch bes­ser ist als der Re­al­er­trag vie­ler An­lei­hen, wer­den vor dem Hin­ter­grund der stei­gen­den Ren­di­ten bei Staats­an­lei­hen die Un­ter­neh­men be­strebt sein, ih­re Di­vi­den­den wei­ter zu er­hö­hen, um nicht zu­letzt den Ren­di­te­ab­stand zu ver­gleich­ba­ren In­vest­ments wie den of­fe­nen Im­mo­bi­li­en- und Spe­zi­al­fonds zu ge­währ­leis­ten. Im­mo­bi­li­en-Al­lo­ka­ti­on bei den Fonds un­ter­schied­lich Mit Blick auf die Al­lo­ka­ti­on ist dar­auf hin­zu­wei­sen, dass zwar die In­vest­ments über­wie­gend in Ös­ter­reich ge­tä­tigt wer­den. Den­noch in­ves­tie­ren die Fonds auch in an­de­ren Län­dern wie z.B. Deutsch­land. Dies wird bei der Durch­sicht des Ver­kaufs­be­richts des Raiff­ei­sen-Im­mo­bi­li­en­fonds all­zu deut­lich. Ei­ner­seits war der Fonds per 31.12.2016 zu 99% in Bü­ro­im­mo bi­li­en in­ves­tiert. An­de­rer­seits be­trug die Ös­ter­reich-Al­lo­ka­ti­on le­dig­lich ein Pro­zent, in den Nie­der­lan­den da­ge­gen 54%. Im Ver­gleich da­zu war der Ers­te Im­mo­bi­li­en­fonds A per 31. Mai 2017 zu 81% in Ös­ter­reich und zu 19% in Deutsch­land in­ves­tiert. Wie ei­ner Sta­tis­tik des VÖ­IG per 31. De­zem­ber zu ent­neh­men ist, flos­sen den Im­mo­bi­li­en­fonds im ver­gan­ge­nen Jahr ins­ge­samt 1,1 Mrd. Eu­ro zu. Das Vo­lu­men der ver­wal­te­ten Ver­mö­gen der KAGs lag per Jah­res­ul­ti­mo bei 6,9 Mrd. Eu­ro. Der Markt­an­teil der Bank Aus­tria Re­al In­vest lag im Schnitt bei et­wa 48% und je­ner der Ers­te Im­mo­bi­li­en Ka­pi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaft bei rund 26%. [ci­te1] [ci­te2]

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Wer wird den begehrten Cäsar mit nach Hause nehmen dürfen? Es könnte jeder Finalist sein – aber nur einer kann gewinnen.Wer wird den begehrten Cäsar mit nach Hause nehmen dürfen? Es könnte jeder Finalist sein – aber nur einer kann gewinnen.

Adel verpflichtet

Der Cä­sar geht in die nächs­te Run­de. Bei der Cä­sar-Ga­la am 14. Sep­tem­ber im Schloss­thea­ter Schön­brunn wer­den die künf­ti­gen Cä­sa­ren ge­kürt. Und das sind die Fi­na­lis­ten. Die Are­na ist ge­putzt, die Rit­ter um den be­gehr­ten Cä­sar sind be­reit, um in den Ring zu stei­gen und sich der stren­gen Ju­ry zu stel­len. Zahl­rei­che Ein­rei­chun­gen hat es wie­der ge­ge­ben, und dar­aus hat die Fach­ju­ry - un­be­stech­lich und nicht be­ein­fluss­bar, ein No­tar hat das na­tür­lich be­auf­sich­tigt - die je­wei­li­gen drei Fi­na­lis­ten in sie­ben Ka­te­go­ri­en ge­kürt. Die Ver­tre­ter der Ver­bän­de, aus de­nen sich die Ju­ry zu­sam­men­setzt, Frank Brün (Vor­stands­vor­sit­zen­der RICS), Ge­org Ed­lau­er (Fach­ver­bands­ob­mann des Fach­ver­bands der Im­mo­bi­li­en- und Ver­mö­gens­treu­hän­der der WKO), In­grid Fit­zek-Un­ter­ber­ger (Prä­si­den­tin Sa­lon Re­al), Eli­sa­beth Rohr (Vi­ze­prä­si­den­tin ÖVI) und Ste­phan We­nin­ger (Vor­stands­mit­glied FIAB­CI), hat­ten al­le Hän­de voll zu tun, die Viel­zahl der Be­wer­bun­gen zu sich­ten. Und vier Stun­den lang dis­ku­tier­ten sie teil­wei­se hit­zig, bis die Fi­na­lis­ten end­lich fest­stan­den. [ci­te1] Wich­ti­ger In­put für die Bran­che Mitt­ler­wei­le gilt der Cä­sar als ei­ner der wich­tigs­ten Awards, die man in der Im­mo­bi­li­en­bran­che ver­lie­hen be­kom­men kann. Be­son­ders der Um­stand, dass ei­ne Fach­ju­ry die Sie­ger aus­wählt und kein On­line­vo­ting, macht den Cä­sar zu ei­ner ech­ten fach­li­chen Aus­zeich­nung. Ge­ehrt wird, wer das Busi­ness aus dem Eff­eff be­herrscht, neue In­puts lie­fert und die Qua­li­tät der Im­mo­bi­li­en­bran­che hebt. Das be­to­nen auch die Haupt­spon­so­ren, die es er­lau­ben, dass der Cä­sar über­haupt in die­sem ed­len Rah­men - dies­mal das Schön­brun­ner Schloss­thea­ter - ver­lie­hen wer­den kann. Ro­land Schmid, CEO und Ei­gen­tü­mer der Ro­land Schmid Group, meint: "Der Im­mo­bi­li­ena­ward Cä­sar ist ein wich­ti­ger Grad­mes­ser für die ge­sam­te Bran­che und gilt zu Recht als ei­nes der be­deu­tends­ten Qua­li­täts­sie­gel. Die Aus­wahl durch die Ver­bands­ju­ry und die no­ta­ri­ell be­glei­te­te gro­ße Ju­ry­sit­zung schafft Trans­pa­renz und sorgt für die wich­ti­ge Ob­jek­ti­vi­tät." Es geht aber auch um ei­ne Spe­zia­li­sie­rung der Bran­che, Leis­tun­gen, die ein­zig­ar­tig sind und Ak­zen­te set­zen. Ju­dith Köss­ner, Head of Im­mo­bi­li­en bei will­ha­ben.at, fin­det: "Der Cä­sar bringt die Spe­zia­lis­ten der Bran­che zu­sam­men. Da die Aus­zeich­nung die­ser her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen durch ei­ne Ver­bands-Fach­ju­ry er­folgt, zeugt der Award von ho­her An­er­ken­nung un­ter Kol­le­gen und zahl­rei­chen Markt­teil­neh­mern." Und Mi­cha­el Schmidt, Ge­schäfts­füh­rer bei der 3SI Im­mo­group, führt vor al­lem den har­ten Kon­kur­renz­druck in­ner­halb der Bran­che ins Tref­fen, bei dem man nur mit be­son­de­rem En­ga­ge­ment be­ste­hen kann: "Die Im­mo­bi­li­en­bran­che ist oft hart um­kämpft und man be­kommt sel­ten et­was ge­schenkt. Doch wer von sei­ner ei­ge­nen Bran­che aus­ge­wählt und be­ur­teilt wur­de, kann auf sei­nen Cä­sar 2017 zu Recht stolz sein. Die­ser Award kommt von den ei­ge­nen Bran­chen­kol­le­gen und ist des­halb ei­ne ganz be­son­de­re Aus­zeich­nung." In die Fi­nal­run­de zu kom­men ist an sich schon ei­ne be­son­de­re Leis­tung, wes­we­gen Schmidt mit Glück­wün­schen schließt: "Herz­li­che Gra­tu­la­ti­on al­len Fi­na­lis­tIn­nen!" Nun ist der Ring frei Bis al­ler­dings die heiß be­gehr­te und um­kämpf­te Tro­phäe mit nach Hau­se ge­nom­men wer­den darf, muss­ten sich die Fi­na­lis­ten noch wei­te­ren Prü­fun­gen durch die gro­ße Fach­ju­ry stel­len. Und na­tür­lich un­se­rer Ka­me­ra. Gleich vor­weg: Es gibt na­tür­lich schon Sie­ger - aber die blei­ben bis zur Ver­lei­hung strengs­tens ge­heim. Auch der Cä­sar für das Le­bens­werk steht schon fest - und auch der bleibt ge­heim. Man darf al­so ge­spannt war­ten, wer am 14. Sep­tem­ber die be­gehr­te Tro­phäe mit nach Hau­se neh­men darf. Die Cä­sar­ga­la fin­det im Schloss­thea­ter Schön­brunn statt - Ein­tritt nur auf Ein­la­dung. Bau­trä­ge­rIn Bau­trä­ge­rIn­nen aus den Be­rei­chen Wohn­bau und/oder Ge­wer­be (Bü­ro, Han­del, Tou­ris­mus, Ge­wer­be, öf­fent­li­che Bau­ten)Wal­ter Eichin­ger, Sil­ver Li­ving GmbH. Die Men­schen wer­den äl­ter - und ha­ben da­mit an­de­re Wohn­be­dürf­nis­se. Wal­ter Eichin­ger hat das mit dem Un­ter­neh­men Sil­ver Li­ving sehr schnell er­kannt - und sich seit Be­ginn an auf Se­nio­ren­im­mo­bi­li­en, be­son­ders be­treu­te Wohn­mo­del­le, kon­zen­triert. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat das Un­ter­neh­men sein Tä­tig­keits­feld um Stu­den­ten­wohn­hei­me und Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen er­wei­tert. Zu­nächst in Nie­der­ös­ter­reich und der Stei­er­mark ak­tiv, ent­wi­ckelt Sil­ver Li­ving nun­mehr in ganz Ös­ter­reich so­wie in Süd­ti­rol und der Slo­wa­kei. Ei­nes der High­lights im ver­gan­ge­nen Jahr war für Wal­ter Eichin­ger das Pro­jekt Vil­la Ass­mann mit 20 Wohn­ein­hei­ten, wo ein Ge­bäu­de im Alt­be­stand in ein ge­ne­ra­tio­nen­über­grei­fen­des Wohn­mo­dell um­ge­wan­delt wur­de. Zu­dem konn­te das ehe­ma­li­ge Post­ge­bäu­de in Graz re­vi­ta­li­siert wer­den.Flo­ri­an Kam­mer­stät­ter, Con­sul­ting Com­pa­ny Im­mo­bi­li­en. Ei­gent­lich woll­te er Me­di­zi­ner wer­den - doch ein Prak­ti­kum im el­ter­li­chen Be­trieb hat ihn mit dem Im­mo­bi­li­en­vi­rus an­ge­steckt, wes­we­gen er ein BWL-Stu­di­um be­gon­nen hat­te und 2001 zum jüngs­ten ge­prüf­ten Mak­ler und Bau­trä­ger Ös­ter­reichs avan­cier­te. Mitt­ler­wei­le hat er die meis­ten Agen­den sei­nes Va­ters An­ton über­nom­men. Seit 25 Jah­ren ist die Con­sul­ting Com­pa­ny be­reits im Heim­markt Ober­ös­ter­reich ak­tiv, seit vier Jah­ren hat man sich auch nach Wien ori­en­tiert, wo ei­ni­ge De­ve­lop­ments er­folg­reich ab­ge­schlos­sen wer­den konn­ten. Be­son­ders stolz ist Kam­mer­stät­ter auf die Ent­wick­lung der Körn­er­ka­ser­ne in Wien, wo rund 1.000 Woh­nun­gen ent­ste­hen. Was für die Con­sul­ting Com­pa­ny noch wich­tig ist: Das Un­ter­neh­men ver­mark­tet die ent­wi­ckel­ten Woh­nun­gen selbst - und das sehr er­folg­reich. Mar­tin Le­ni­kus, Le­ni­kus GmbH. Seit 1989 gibt es das Un­ter­neh­men Le­ni­kus schon. Be­gon­nen hat Le­ni­kus mit der Re­vi­ta­li­sie­rung von Alt­bau­pro­jek­ten, jetzt kon­zen­triert man sich auf die Ent­wick­lung sehr an­spruchs­vol­ler Im­mo­bi­li­en­pro­jek­te mit au­ßer­ge­wöhn­li­cher Ar­chi­tek­tur. Mitt­ler­wei­le be­schäf­tigt die Le­ni­kus Grup­pe weit über 100 Mit­ar­bei­ter in den Be­rei­chen Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung, Ho­tels, Gas­tro­no­mie und Ver­an­stal­tun­gen, ja so­gar Wein­bau und Kunst­för­de­rung. Das Un­ter­neh­men ent­wi­ckelt sich un­ter Mar­tin Le­ni­kus be­stän­dig wei­ter. Im Vor­jahr konn­ten meh­re­re Ser­viced Apart­ments so­wohl auf Miet- als auch Ei­gen­tums­ba­sis rea­li­siert wer­den, das Know-how vom Ho­tel­sek­tor hilft da­bei. Zu­dem konn­ten zwei spek­ta­ku­lä­re neue Ho­tel­pro­jek­te in der Wie­ner In­nen­stadt bau­reif ge­macht wer­den. Au­ßer­dem wur­de die Co­pa Ca­gra­na Neu kon­zep­tio­niert. [ci­te2] Im­mo­bi­li­en­dienst­leis­te­rIn Per­so­nen, die selbst­stän­dig oder in lei­ten­der Stel­lung in Be­rei­chen wie Trans­ak­ti­on, Con­sul­ting, Va­lua­ti­on, Fa­ci­li­ty etc. tä­tig sind.Cris­ti­an Bu­soi, B&G Con­sul­ting & Com­mer­ce GmbH. Seit 15 Jah­ren ist die B&G Con­sul­ting & Com­mer­ce am Markt, ei­ne Krea­ti­vagen­tur mit di­gi­ta­lem Schwer­punkt - und zwar in al­len Seg­men­ten. 2010 star­te­te das Un­ter­neh­men ei­ne ei­ge­ne web­ba­sier­te Soft­ware für Im­mo­bi­li­en­mak­ler, JU­ST­IM­MO ge­nannt. Mitt­ler­wei­le kann die Mak­ler­soft­ware auf 600 Kanz­lei­en als Kun­den ver­wei­sen. Ei­nes der Grün­dungs­mit­glie­der war Cris­ti­an Bu­soi. Er hat mit Ste­fan Kalt und Ha­rald Hol­zer die Ge­schäfts­füh­rung in­ne. Zwar gibt sich Cris­ti­an Bu­soi eher be­schei­den, den­noch hat er es mit JU­ST­IM­MO ge­schafft, Groß­kun­den wie s Re­al oder die EHL zu ge­win­nen. Nicht zu­letzt auf­grund der ste­ti­gen tech­ni­schen Neu­ent­wick­lung und der Mög­lich­keit, die Soft­ware auf die Be­dürf­nis­se des Be­nut­zers zu­zu­schnei­den. Zu­dem hat er ei­nen Weg ge­fun­den, Prin­t­an­zei­gen zu au­to­ma­ti­sie­ren.Ki­nay­eh Geis­wink­ler-Aziz, Geis­wink­ler & Geis­wink­ler - Ar­chi­tek­ten. Als Mit­be­grün­de­rin und Part­ne­rin von Geis­wink­ler & Geis­wink­ler Ar­chi­tek­ten ist Ki­nay­eh Geis­wink­ler-Aziz in al­len Be­rei­chen der Ar­chi­tek­tur tä­tig. Be­son­ders im Städ­te­bau, Wohn­bau und Wohn­bau im Be­stand konn­te sie vie­le in­ter­es­san­te Pro­jek­te rea­li­sie­ren. Ihr Cre­do: Die in­ten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit je­dem Schritt, vom Ent­wurf­ge­dan­ken bis zum letz­ten Hoch­bau­de­tail - mit dem Ziel, viel­fäl­ti­ge und ab­wechs­lungs­rei­che Pro­jek­te zu ent­wi­ckeln. So zählt Geis­wink­ler-Aziz zu ih­ren größ­ten Er­fol­gen in ver­gan­ge­nen Jahr et­wa das Quar­tier 3 in Graz-Rei­ninghaus mit 56.900 m² Brut­to­ge­schoss­flä­che, ei­ne Wohn­haus­an­la­ge auf dem Ge­län­de der ehe­ma­li­gen Hör­bi­ger Ven­til­wer­ke in Wien-Sim­me­ring so­wie der ers­te SMART-Wohn­bau im Sonn­wend­vier­tel na­he des Haupt­bahn­hofs Wien. Chris­ti­an Marth, Vav­rovs­ky Hei­ne Marth Rechts­an­wäl­te. In der Wirt­schafts­rechts­kanz­lei Vav­rovs­ky Hei­ne Marth Rechts­an­wäl­te hat Chris­ti­an Marth mit sei­nem Team vor al­lem den im­mo­bi­li­en­recht­li­chen Be­reich in­ne und deckt ne­ben ge­sam­ten Trans­ak­ti­ons- und In­ves­ti­ti­ons­pro­zes­sen auch ge­sell­schafts­recht­li­che Im­mo­bi­li­en­the­men ab. Durch­aus mit in­ter­na­tio­na­ler An­er­ken­nung, wo Marth mit Part­ner Ni­ko­laus Vav­rovs­ky Top-Po­si­tio­nen bei in­ter­na­tio­na­len Ran­kings be­klei­det. Ein be­son­de­res High­light war im ver­gan­ge­nen Jahr der Ver­kauf des 1.200 Wohn­ein­hei­ten star­ken Ti­ro­ler Im­mo­bi­li­en­port­fo­li­os der BU­WOG, den die Kanz­lei be­glei­tet hat­te. Marth hat­te auch maß­geb­lich zum Wachs­tum des Im­mo­bi­li­en­sek­tors sei­ner Kanz­lei bei­ge­tra­gen und konn­te so zahl­rei­che an­spruchs­vol­le und zeit­kri­ti­sche Pro­jek­te mit sei­ner Ex­per­ti­se be­glei­ten und auch ab­schlie­ßen. Mak­le­rIn Ver­wer­tung ei­nes ak­tu­el­len, au­ßer­ge­wöhn­li­chen Pro­jekts. Nach­weis ei­ner kon­ti­nu­ier­li­chen Leis­tung und ei­nes ho­hen Ma­ßes an Fach­wis­sen.Ri­chard Bux­baum, Ot­to Im­mo­bi­li­en. Seit über 60 Jah­ren ist Ot­to Im­mo­bi­li­en am hei­mi­schen Markt ak­tiv, fast die Hälf­te da­von hat Ri­chard Bux­baum in dem Un­ter­neh­men zu­ge­bracht. 27 Jah­re schon ar­bei­tet der Mak­ler, der seit 2004 Pro­ku­rist ist, im Un­ter­neh­men. Dort hat er die Lei­tung des Zins­haus­be­reichs in­ne und führt ein Team von 16 Mit­ar­bei­tern. Und sein Know-how im Im­mo­bi­li­en­busi­ness spricht für sich. So konn­te Bux­baum im ver­gan­ge­nen Jahr meh­re­re Aus­zeich­nun­gen ent­ge­gen­neh­men, wie den Gol­de­nen Im­my so­wie das Prä­di­kat Qua­li­täts­mak­ler. Als die­ser hat er meh­re­re Ei­gen­tums­woh­nun­gen im hoch­prei­si­gen Seg­ment ver­mit­telt, vor­nehm­lich im ers­ten Be­zirk in Wien. Dar­un­ter ist auch der Ver­kauf der teu­ers­ten Woh­nung pro m² in Wien, das Gol­de­ne Quar­tier, das auch das größ­te Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men, das er je be­glei­tet hat­te, mar­kiert.An­dre­as Ridder, CB­RE GmbH. Mitt­ler­wei­le ein al­ter Ha­se im Im­mo­bi­li­en­ge­schäft: Nach­dem An­dre­as Ridder Jus stu­diert hat­te, be­gann er als Trainee in der Credit­an­stalt, wo er erst­mals mit der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft in Be­rüh­rung kam. 1991 er­öff­ne­te er die ers­te Fi­lia­le von Ri­chard El­lis, heu­te CB­RE, in Wien - von dort aus be­ar­bei­te­te er mit sei­nem Team so­wohl den ös­ter­rei­chi­schen als auch den CEE-Markt. In­zwi­schen ist man dort zu ei­ner Markt­grö­ße her­an­ge­wach­sen. Mitt­ler­wei­le ist die CB­RE aus dem hei­mi­schen Markt nicht mehr weg­zu­den­ken. Stolz ist Ridder auf den Ver­kauf des IZD-Towers als größ­tes Ein­zel­in­vest­ment und des Schot­ten­ring 18, wo die "nied­rigs­te Ren­di­te für ein in­sti­tu­tio­nel­les In­vest­ment" er­zielt wur­de, wie Ridder sagt. Zu­dem hat die CB­RE un­ter sei­ner Ägi­de ein 1,1 Mil­li­ar­den Eu­ro schwe­res Port­fo­lio an die CPI be­glei­tet.An­ja Straß­mayr, DIM Die Im­mo­bi­li­en­mak­le­rin GmbH. Erst seit zwei Jah­ren ist An­ja Straß­mayr mit ih­rem Un­ter­neh­men DIM Die Im­mo­bi­li­en­mak­le­rin ak­tiv. Be­rufs­er­fah­rung hat sie al­ler­dings reich­lich - ih­ren ers­ten Kon­takt mit Im­mo­bi­li­en hat­te sie 2005. Und schon war sie vom Vi­rus an­ge­steckt. Sie­ben Jah­re spä­ter hat sie die Be­fä­hi­gungs­prü­fung zum Ver­wal­ter, Mak­ler und Bau­trä­ger ab­sol­viert, und die­ses Wis­sen fließt jetzt in die DIM ein, die ih­ren Fo­kus im Ver­kauf und Ver­mie­tung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en ge­setzt hat. Mit Er­folg: Im ver­gan­ge­nen Jahr konn­te sie die Pro­jekt­ge­stal­tung und den Ver­kauf des Dom­quar­tiers B16, des Pro­jekts "Woh­nen im Dom­vier­tel", "Woh­nen am Grü­nen Hang" in Linz und vie­le wei­te­re Pro­jek­te ab­sol­vie­ren. Ihr Cre­do: In ei­nen kom­ple­xer wer­den­den Im­mo­bi­li­en­markt fun­dier­tes Fach­wis­sen und krea­ti­ves En­ga­ge­ment ein­zu­brin­gen. Cä­sar In­ter­na­tio­nal Per­so­nen ei­nes ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­mens, die im Aus­land in der oder für die Bran­che ei­ne be­son­de­re Leis­tung er­bracht ha­ben.Mar­tin Lö­cker, UBM De­ve­lop­ment AG. Seit nun­mehr 16 Jah­ren ist Mar­tin Lö­cker im Im­mo­bi­li­en­busi­ness tä­tig. Zu­nächst bei der Porr AG be­schäf­tigt, lan­de­te er we­nig spä­ter bei der UBM, wo er jetzt vor al­lem die Kern­märk­te Deutsch­land, Po­len und Tsche­chi­en be­treut. Dar­über hin­aus ver­ant­wor­tet der Vor­stand die im Vor­jahr ge­grün­de­te UBM ho­tels, in der Ho­te­l­ent­wick­lungs- und Ma­nage­ment­tä­tig­kei­ten ge­bün­delt sind. Die UBM ho­tels ist 2016 un­ter Mit­wir­kung von Mar­tin Lö­cker mit ei­nem am­bi­tio­nier­ten Ziel aus der Tau­fe ge­ho­ben wor­den: Mit der Mar­ke will sich die UBM als Ho­tel­de­ve­l­oper ers­ter Wahl so­wie als Ho­tel­päch­ter po­si­tio­nie­ren. Mitt­ler­wei­le ist UBM ho­tels Päch­ter von 16 Ho­tels in sechs Län­dern mit et­wa 3.500 Zim­mern. Das hat­te auch ei­nen ent­spre­chen­den Um­satz zur Fol­ge: 135 Mil­lio­nen Eu­ro konn­ten durch die­sen Ge­schäfts­zweig lu­kriert wer­den.Ot­mar Mi­chae­ler, FMTG - Fal­ken­stei­ner-Mi­chae­ler Tou­rism Group. 32 Ho­tels in sechs Staa­ten mit ak­tu­ell 2.100 Mit­ar­bei­tern um­fasst die FMTG -Fal­ken­stei­ner-Mi­chae­ler Tou­rism Group, der Ot­mar Mi­chae­ler als CEO vor­steht. Der Grund­stein für das Un­ter­neh­men wur­de vor ge­nau 50 Jah­ren mit ei­ner Pen­si­on mit sie­ben Bet­ten ge­legt. Mit Ho­tels kennt er sich seit sei­ner Kind­heit aus - Ot­mar Mi­chae­ler ist in Süd­ti­rol als Kind ei­ner Ho­te­liers­fa­mi­lie auf­ge­wach­sen. Wor­auf das BWL Stu­di­um fast schon ob­li­gat er­schien. Als sei­ne her­aus­ra­gends­te Leis­tung be­trach­tet Mi­chae­ler den Ein­stieg der In­vest­ment­bank Mor­gan Stan­ley für die As­set­klas­sen Fe­ri­en­ho­tel­le­rie. Zu­dem konn­te das Un­ter­neh­men im Vor­jahr fünf Fal­ken­stei­ner-Ho­tels an die Hu­e­mer In­vest ver­kau­fen - wo­mit be­wie­sen ist, dass auch Fe­ri­en­ho­tels und Re­sorts ei­ne lu­kra­ti­ve As­set­klas­se sein kön­nen und nicht nur Stadt­ho­tels.Mi­cha­el Mül­ler, Eye­ma­xx Re­al Es­ta­te AG. Es war im Jah­re 1996, als die Eye­ma­xx von Mi­cha­el Mül­ler und zwei (mitt­ler­wei­le aus­ge­schie­de­nen) Part­nern ge­grün­det wur­de. Und der Track Re­cord ist lang: Über 30 Pro­jek­te sind rea­li­siert wor­den. Ge­star­tet wur­de mit FMZ und Lo­gis­tik­zen­tren in CEE, aber bald wur­den Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en in Deutsch­land und Ös­ter­reich an­ge­kauft. Mitt­ler­wei­le hat man auch Wohn­im­mo­bi­li­en als at­trak­ti­ve As­set­klas­se er­kannt, vor al­lem in Wien und in Deutsch­land. High­light des ver­gan­ge­nen Jah­res: Der Start des Pro­jekts "Post­qua­drat Mann­heim" mit ei­nem 170 Mil­lio­nen Eu­ro ho­hen In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men. Zu­dem wur­de im Mai des ver­gan­ge­nen Jah­res ein Wohn­pro­jekt in Flo­rids­dorf mit 130 Wohn­ein­hei­ten ge­star­tet. Mit ei­ner Pipe­line von 400 Mil­lio­nen Eu­ro ist man auch für die Zu­kunft bes­tens ge­rüs­tet. [ci­te3] Im­mo­bi­li­en­ver­wal­te­rIn Ex­zel­len­tes Fach­wis­sen, Kun­den­ori­en­tie­rung und per­sön­li­cher Ein­satz sind die Ba­sis für ei­ne hoch­wer­ti­ge Dienst­leis­tung.Ste­fan Jait­ler, Area­lis Lie­gen­schafts­ma­nage­ment GmbH. Seit nun­mehr sie­ben Jah­ren ist Ste­fan Jait­ler in der Ge­schäfts­füh­rung der Area­lis Lie­gen­schafts­ma­nage­ment, ei­ner Toch­ter der Ers­te Group Im­mo­rent, ak­tiv. Und das sehr er­folg­reich: In den ver­gan­ge­nen sechs Jah­ren konn­ten Jait­ler und sein Team das zu be­treu­en­de Ver­wal­tungs­vo­lu­men mehr als ver­dop­peln. Mitt­ler­wei­le be­treut die Area­lis ein Port­fo­lio von rund 2,2 Mil­lio­nen m², ver­teilt über al­le As­set­klas­sen. 2016 war das er­folg­reichs­te Jahr für die Area­lis, wie Ste­fan Jait­ler an­gibt. So wur­de das Ge­schäfts­feld Ge­währ­leis­tungs­ma­nage­ment im­ple­men­tiert, in dem das Un­ter­neh­men im Auf­trag von Bau­trä­gern und In­ves­to­ren die Ver­fol­gung von et­wai­gen Män­geln in­ner­halb ei­nes drei­jäh­ri­gen Ge­währ­leis­tungs­zeit­raums ge­gen­über den aus­füh­ren­den Fir­men über­nimmt. Auch Ho­me Sta­ging ist mitt­ler­wei­le im Pro­gramm der Area­lis. Jür­gen Ru­prech­ter, On­line Haus­ver­wal­tung. Der Na­me On­line Haus­ver­wal­tung ist durch­aus sprich­wört­lich zu neh­men. Die Ob­jek­te wer­den näm­lich nicht nur ver­wal­tet - auch die Da­ten, die bei der Be­treu­ung an­fal­len. Kein Wun­der, als Mit­grün­der hat Jür­gen Ru­prech­ter 1992 mit DBS Re­al ei­ne Mak­ler­soft­ware mit mo­bi­len Ar­beits­plät­zen ent­wi­ckelt, 2001 wur­de die On­line Haus­ver­wal­tung mit Her­mann Rau­ter und Tho­mas Ur­ba­nek ge­grün­det und 2010 wur­de die ers­te App für Ver­wal­ter für iOs, An­dro­id und Win­dows ent­wi­ckelt. Ru­prech­ter setzt auf Kon­ti­nui­tät in sei­nem Un­ter­neh­men. In den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren ha­be er kei­ne Kün­di­gung aus­spre­chen müs­sen. Und er bleibt der Soft­ware­ent­wick­lung treu - so wur­den mo­der­ne Tools zur Di­gi­ta­li­sie­rung von Ar­beits­ab­läu­fen von Mak­ler­bü­ros und Haus­ver­wal­tun­gen ent­wi­ckelt. Im heu­ri­gen Som­mer folgt der nächs­te Streich: Es wird ei­ne Nie­der­las­sung in Ber­lin ge­grün­det.Wolf-Diet­rich Schnee­weiss, Schnee­weiss Im­mo­bi­li­en. Seit vier Ge­ne­ra­tio­nen gibt es schon das Un­ter­neh­men Schnee­weiss Im­mo­bi­li­en. Mitt­ler­wei­le be­schäf­tigt es 30 Mit­ar­bei­ter, die sich vor­nehm­lich um die Ver­wal­tung von Zins­häu­sern und An­la­ge­ob­jek­ten küm­mern. Be­reits wäh­rend des Jus-Stu­di­ums hat Wolf-Diet­rich Schnee­weiss in der Kanz­lei sei­nes Va­ters mit­ge­ar­bei­tet und dort "Im­mo­bi­li­en­luft" ge­schnup­pert. Seit 1990 hat er die Füh­rung des Un­ter­neh­mens in­ne - bis 2001 ge­mein­sam mit Va­ter und Tan­te, da­nach al­lein. Be­schei­den gibt sich Schnee­weiss, wenn es um die Be­schrei­bung sei­ner Leis­tun­gen geht: "Her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen" ge­be es für ei­nen Ver­wal­ter zu ei­nem be­stimm­ten Zeit­punkt nicht. Viel­mehr fühlt er sich be­ru­fen, das ihm an­ver­trau­te Ver­mö­gen um­sich­tig und nach­hal­tig zu si­chern - und zu ver­meh­ren. We­sent­lich ist viel­mehr, Sta­bi­li­tät und Si­cher­heit zu bie­ten. Im­mo­bi­li­en­ma­na­ge­rIn Tief­grei­fen­de Kom­pe­tenz in recht­li­cher, wirt­schaft­li­cher und tech­ni­scher Hin­sicht, die ei­ne nach­hal­ti­ge Wert­ver­meh­rung be­inhal­tet.Franz Kol­litsch, In­ves­ter United Be­ne­fits GmbH. Als Grün­der und Ge­schäfts­füh­rer der APM Hol­ding ist Franz Kol­litsch be­reits den meis­ten be­kannt. Sein jüngs­ter Streich war die Mit­be­grün­dung der In­ves­ter United Be­ne­fits mit Er­win Krau­se, wo er eben­falls als Ge­schäfts­füh­rer fun­giert. Der Fo­kus des Un­ter­neh­mens: Im­mo­bi­li­en­in­vest­ments im zen­tral­eu­ro­päi­schen Raum mit Fo­kus auf Ös­ter­reich, Deutsch­land und die Nie­der­lan­de. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat er sei­ne gan­ze En­er­gie da­für auf­ge­wandt, die In­ves­ter als maß­geb­li­chen Play­er in Ös­ter­reich zu po­si­tio­nie­ren. Mit Er­folg: So wur­de in ei­nem Joint Ven­ture mit der Si­gna die Bank Aus­tria-Toch­ter BAI über­nom­men, in Ams­ter­dam ent­steht das 360 Mil­lio­nen Eu­ro schwe­re Pro­jekt Con­gres­ho­tel & Re­si­den­ti­al Tower Over­ho­eks Ams­ter­dam und mit der UBM wur­de die Eka­zent er­wor­ben. Auch das Vi­en­na Hil­ton am Stadt­park wur­de er­folg­reich ak­qui­riert. Ernst Vejdov­sz­ky, S Im­mo AG. Ein al­ter Ha­se in der Im­mo­bi­li­en­bran­che, den­noch jung ge­blie­ben und vol­ler Es­prit: Seit 30 Jah­ren ist Ernst Vejdov­sz­ky als Vor­stand oder Ge­schäfts­füh­rer ver­schie­de­ner bran­chen­re­le­van­ter Im­mo-Un­ter­neh­men tä­tig, 2001 lan­de­te er bei der S Im­mo AG als Vor­stand, wo er 2013 den Vor­sitz über­nom­men hat. Seit­dem steigt der Kurs der S Im­mo ste­tig: In den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten konn­te in Deutsch­land ein sehr gro­ßes Port­fo­lio ge­winn­brin­gend ver­kauft wer­den - und im Jahr 2016 konn­te die S Im­mo als kleins­te bör­sen­no­tier­te Ge­sell­schaft mit ei­nem Ei­gen­ka­pi­tal von rund 650 Mil­lio­nen Eu­ro ei­nen Jah­res­über­schuss von 204 Mil­lio­nen Eu­ro er­zie­len, al­so knapp ei­nem Drit­tel des Ei­gen­ka­pi­tals. Vejdovs­ky gilt als er­fah­re­ner Stra­te­ge in den Im­mo­bi­li­en­märk­ten, be­kannt ist er vor al­lem für sei­nen an­ti­zy­kli­schen Markt­zu­gang. Hans-Pe­ter Weiss, BIG Bun­des­im­mo­bi­li­en GmbH. Es gibt wahr­lich nie­man­den in der Bran­che, der ihn nicht kennt. Als Ge­schäfts­füh­rer der BIG/ARE zeich­net Hans-Pe­ter Weiss für die Be­rei­che Re­al Es­ta­te In­vest­ment Ma­nage­ment, Kon­zern­con­trol­ling, Fi­nanz­ma­nage­ment so­wie IT, Mar­ke­ting & Un­ter­neh­mens­stra­te­gie wie De­ve­lop­ment, Ver­wer­tung und Pres­se ver­ant­wort­lich. So fal­len in sei­nen Kom­pe­tenz­be­reich auch die Uni­ver­si­tä­ten so­wie Bü­ro- und Wohn­im­mo­bi­li­en in der ARE. Das Kon­zern­port­fo­lio ist mit ei­nem Wert von rund 11,4 Mil­li­ar­den Eu­ro be­acht­lich. Sei­ne größ­te Leis­tung im ver­gan­ge­nen Jahr: Durch ge­stie­ge­ne Mie­t­er­lö­se so­wie hö­he­rer Er­lö­se aus dem Ver­kauf konn­te in der 25-jäh­ri­gen Kon­zern­ge­schich­te erst­mals die Mil­li­ar­den­gren­ze über­schrit­ten wer­den. Zu­dem ist die Fi­nan­zie­rung von zwei Mil­li­ar­den Eu­ro für Woh­nun­gen bis zum Jahr 2021 auf Schie­ne. Small Dia­mond Un­ter­neh­men mit bis zu fünf Mit­ar­bei­te­rIn­nen mit be­son­de­rer Spe­zia­li­sie­rung auf ein be­stimm­tes Ge­biet in der Im­mo­bi­li­en­bran­che.Eli­sa­beth Del­la Lu­cia, DMV - del­la lu­cia me­di­en & ver­lags GmbH. Eli­sa­beth Del­la Lu­cia kennt man in der Bran­che. Im­mer­hin hat sie seit 25 Jah­ren in den un­ter­schied­lichs­ten Funk­tio­nen mit der hei­mi­schen Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft zu­sam­men­ge­ar­bei­tet. Seit 2006 hat sie ih­ren ei­ge­nen Ver­lag, die DMV - del­la lu­cia me­di­en & ver­lags GmbH, wo sie als Ei­gen­tü­me­rin und Ge­schäfts­füh­re­rin fun­giert. Dar­in er­scheint et­wa das Ma­ga­zin "im­mo­bi­li­en in­vest­ment", hin­zu kommt der Jah­res­gui­de "Aus­tria - Eu­ro­pe's heart Eco­no­mic Re­ports & Busi­ness Gui­de", der den Wirt­schafts­stand­ort Ös­ter­reich her­aus­kehrt. Seit nun­mehr drei Jah­ren zeich­net der Ver­lag über­dies für die Im­mo­bi­li­en­stre­cke des Wirt­schafts­ma­ga­zins "trend" ver­ant­wort­lich. Aber es geht ihr nicht nur um Im­mo­bi­li­en: Seit heu­ri­gem Jän­ner ver­mark­tet die DMV die In­se­ra­te für's Vet­jour­nal der Tier­ärz­te­kam­mer.Car­men Dilch, GO AS­SET De­ve­lop­ment GmbH. Als sehr tech­ni­kaf­fin hat es Car­men Dilch sehr bald in die Pro­jekt­ent­wick­lung ver­schla­gen, für sie die "Kö­nigs­klas­se" der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft. Seit 2008 ist Car­men Dilch bei GO AS­SET be­schäf­tigt und hat sich suk­zes­si­ve em­por­ge­ar­bei­tet. Mitt­ler­wei­le ist sie Ge­sell­schaf­te­rin und hat die Pro­ku­ra in­ne. Als größ­ten Er­folg be­trach­tet sie die Ent­wick­lung ei­nes 25.000 m² gro­ßen Um­schlagla­gers für KiK in der Slo­wa­kei, das als ers­tes Lo­gis­tik­ob­jekt im Nach­bar­land mit DGNB Gold aus­ge­zeich­net wur­de. Kein Wun­der, Dilch ist Au­to­rin des "Grün­buchs Lo­gis­tik" in Zu­sam­men­ar­beit mit der BVL Ös­ter­reich und Deutsch­land. Ein "per­sön­li­ches Ste­cken­pferd", wie sie meint. Zu­dem treibt sie das im­mer vi­ru­len­ter wer­den­de The­ma Ci­ty­lo­gis­tik vor­an - als ÖG­NI-Bot­schaf­te­rin auch in Form von GO AS­SET Lo­gis­tik-Sym­po­si­en.Yvon­ne Wer­ginz, Wohn.Fee wer­ginz GmbH. In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ist Ho­me Sta­ging be­reits en vogue, in Ös­ter­reich war es das bis da­to nicht. Bis Yvon­ne Wer­ginz mit ih­rem Un­ter­neh­men Wohn.Fee das in Ös­ter­reich sa­lon­fä­hig ge­macht hat und nun­mehr Ho­me Sta­ging als pro­fes­sio­nel­le Dienst­leis­tung an­bie­tet - und zwar mit ei­ge­nen Leih­mö­beln, Be­leuch­tung und Ac­ces­soires, die auf die je­wei­li­ge Woh­nung ab­ge­stimmt wer­den kön­nen. Mitt­ler­wei­le sind so 250 Woh­nun­gen ent­spre­chend ge­stal­tet wor­den. Und ha­ben da­mit schnel­ler Käu­fer ge­fun­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr konn­te Wer­ginz ent­spre­chen­de Auf­trä­ge vom Bau­trä­ger Wohn­gut an Land zie­hen, wo die Woh­nun­gen nach sechs Wo­chen ver­kauft wur­den, für Ul­reich, wo die Woh­nun­gen nach acht Wo­chen den Be­sit­zer wech­sel­ten, und für die Wie­ner Pri­vat­bank, wo die Ver­kaufs­zeit nur vier Wo­chen be­trug.

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