Anlässlich seiner ersten österreichischen Immobilien-Foren hat ImmobilienScout24 hinter die Kulissen geblickt und Imagedaten rund um die Maklerbranche in Österreich erheben lassen. Die Ergebnisse sind ernüchternd.
Österreichs Immobilienmakler rangieren demnach auch 2012 in der aktuellen Umfrage gleichauf mit Autoverkäufern auf dem vorletzten Platz.
Nur 1,2 Prozent der Österreicher/innen schenken diesen Berufsgruppen Vertrauen. Schlim-
(52,8 Prozent), gefolgt von Krankenschwestern/Pflegern (46,4 Prozent) und Ärzten (45,6 Prozent). „Österreichs Makler sind viel besser als ihr Ruf“, konstatiert Patrick Schenner, Country Manager von ImmobilienScout24 in Österreich. „Viele Leistungen sind für den Kunden einfach nicht sichtbar. Wenn die Leistungen der Makler für den Kunden transparenter sind, wird sich das Image bessern.“
Beim Blick hinter die Kulissen zeigt sich ohnedies bereits ein differenzierteres Bild: Rund 28,8 Prozent der Befragten stimmen der Aussage voll zu, „Die meisten Makler sind seriös, aber schwarze Schafe gibt es überall“; 40,2 Prozent stimmen der Aussage immerhin „eher zu“. Herr und Frau Österreicher billigen den Maklern auch durchaus zu, professioneller geworden zu sein. 36,4 Prozent meinen, Makler seien heute sehr oder eher professionell, auf alle Fälle mehr als vor fünf Jahren (26,2 Prozent). 19,6 Prozent stimmen auch der Aussage voll und ganz zu, „Makler sind eine wertvolle Unterstützung, wenn man für die Immobiliensuche wenig Zeit hat.“
Je intensiver und längerfristiger der Kontakt zwischen Makler und Kunde ist, desto besser fallen auch die Maklerbewertungen aus. Das zeigt auf alle Fälle die Auswertung der Maklerbewertungen, die Kunden seit kurzem auf immobilienscout24.de ermöglicht werden.
Die Wünsche der Österreicher/innen an die Maklerzunft sind übrigens eindeutig: 78,6 Prozent wünschen sich bei Miete oder Kauf am meisten aufrichtige Informationen zum betreffenden Objekt, gefolgt von detaillierten Angaben zu den Nebenkosten (74,8 Prozent) und detailliertem Wissen des Maklers zum Objekt (69,2 Prozent). Für Verkäufer von Immobilien zählt am meisten die faire Beratung bezüglich dem für ihr Objekt erzielbaren Preis (68,8 Prozent). Am wenigsten wichtig ist den Befragten interessanterweise der regelmäßige, aktive Kontakt des Maklers, diesen finden nur 28,6 Prozent sehr wichtig.