Holland war in Europa einer der erstÂen Staaten, in denen Kirchen verÂkauft und einem neuen Zweck – in Amsterdam beispielsweise vor allem Restaurants und Diskotheken – zuÂführtÂen. Aber auch in Deutschland werdÂen Sakralbauten mittlerweile imÂmer häufiger zu Wirtshäusern, Discos oder Einzelhandelsstandorten umÂfunkÂtioÂniert. Und nicht nur dort: 2004 geÂlangÂten luxuriöse bischöfliche ImÂmoÂbilien in Millionenwert auf den eng-
ÂlischÂen Immobilienmarkt. Jetzt kommt eine derartige Diskussion auch für Österreich in Bewegung. Dem VerÂnehmÂen wurden jetzt sogar erste, eigene Arbeitskreise eingerichtet, die sich genau diesem Thema widmen. Schon jetzt stehen ja einige Kirchen leer, die mangels Priester – und wohl auch weil ja seit vielen Jahren die Zahl der aktiven Kirchenmitglieder deutlich zurückgeht – nicht oder kaum noch in Betrieb sind. Offiziell bestätigen wollte
das immoflash gegenüber freilich niemÂand.
Für einige davon soll jetzt angeblich über eine alternative Verwendung – beiÂspielsweise einen Verkauf mit einer besonderen Nutzungsauflage – nachÂgeÂdacht werden.
Die eine oder andere Teilorganisation der Kirche geht freilich auch den umÂgeÂkehrtÂen Weg: 2010 verkaufte die BUWOG 11 Wohnhausanlagen mit insÂgeÂsamt 276 Wohnungen an das Bene-
ÂdiktÂinÂerÂstift Admont in der Steiermark.