Trendwende im Handel kommt

Entwicklung bei Kosmetik, Pharmazie- und Gesundheit

von Elisabeth K. Fürst

Der Aufschwung ist darstellbar. © CBRE Der Aufschwung ist darstellbar. © CBRE
Laut dem aktuellen CBRE Retail-Marktbericht 2024 gibt es endlich eine Trendwende im Retail. „Die Trendwende ist in greifbarer Nähe. Nach zwei Jahren des Rückgangs erwarten wir 2024 einen leichten Anstieg der Handelsumsätze, sowohl Online als auch im stationären Handel“, sagt Walter Wölfler, Head of Retail bei CBRE. „Vor allem Anbieter von Kosmetik, Pharmazie- und Gesundheits- sowie Nahrungsergänzungsartikeln verzeichnen überdurchschnittliches Umsatzwachstum."
Auch in der Gastronomie stiegen die Konsumausgaben, von 2022 auf 2023 um rund 8 Prozent, von 2023 auf Anfang 2024 um 3 Prozent. „In der Gastronomie wachsen die Konsumausgaben überproportional“, so Wölfler. Festzustellen ist die steigende Zahl an Neugründungen in der Gastronomie. Getrieben wird dieser Trend von Systemgastronomie und jungen, trendigen Lokalen mit außergewöhnlichem Design und Architektur. Der Branchenmix in den Einkaufsstraßen sowie in den Einkaufszentren verändert sich. Als Folge der ausgelaufenen staatlichen Corona-Hilfszahlungen erhöhte sich im Handel die Zahl der Insolvenzen deutlich. Aktuell ist der Markt – sowohl in Einkaufsstraßen als auch in Einkaufszentren - von einer wachsenden Diversifizierung geprägt.
„Das vergangene Jahr war für den Investmentmarkt insgesamt sehr schwach“, sagt Lukas Schwarz, Head of Investment Properties bei CBRE. Zwar lag der Anteil an Einzelhandelsimmobilien am gesamten Investmentvolumen 2023 mit 26 Prozent sogar über dem des Vorjahres, doch geben diese Zahlen kein exaktes Bild wieder. Denn abseits der durch die Turbulenzen der Signa Gruppe bedingten Abverkäufe, wie beispielsweise der Kika/Leiner Gruppe oder anderen High-Street Standorten in Top-Lagen, wurde im vergangenen Jahr lediglich geringe Aktivität am Investmentmarkt verzeichnet. Verkauft wurden darüber hinaus lediglich kleinere Fachmarktzentren oder Supermärkte. Eine europaweite Befragung von CBRE deutet in diesem Bereich auf Erholung. 7 Prozent der Befragten gaben an, den Einzelhandel für Investments zu präferieren. Drei Viertel dieser Investor:innen plant 2024 gleich viel oder sogar mehr als im Vorjahr investieren zu wollen. Allgemein zeigten die Befragten größeres Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit und Erholung des Sektors, wobei Assets mit einem geringeren Risikoprofil priorisiert werden. Die Spitzenrenditen im Einzelhandel sind weiter gestiegen. Im Jahr 2023 lagen sie für Einkaufsstraßen bei rund 4,6 Prozent, für Fachmarktzentren bei rund 5,65 Prozent und für Einkaufszentren bei rund 6 Prozent.
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FMA will KIM-VO behalten

Die Banken hätten genug Spielraum

von Elisabeth K. Fürst

FMA-Vorstand Eduard Müller sprach sich für eine Verlängerung der KIM aus. © FMA FMA-Vorstand Eduard Müller sprach sich für eine Verlängerung der KIM aus. © FMA
Eduard Müller, der Vorstand der Finanzmarktaufsichtsbehörde, sprach sich gestern für eine Verlängerung der KIM-Verordnung und damit für weiterhin strenge Regeln bei der Kreditvergabe aus. Dass sich zuletzt das Kreditvergabevolumen reduzierte, sei nicht auf die KIM-Verordnung, sondern vor allem auf das Tempo der Zinswende zurückzuführen. Die Kluft zwischen den Einkommen der Menschen und den Preisen für Wohnimmobilien sei zurückgegangen. So werde Wohneigentum laut Müller wieder leistbarer. Er verwies auch auf die den Banken zu Verfügung stehenden Ausnahmekontingente, die noch Spielraum hätten. Ob die KIM-Verordnung an sich verlängert wird, wird erst 2025 entschieden.
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Politik soll für Wohnungsangebot sorgen

Fachgruppe fordert vernünftige Rahmenbedingungen

von Elisabeth K. Fürst

Michael Pisecky fordert die Politik auf bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. ©  WKW Michael Pisecky fordert die Politik auf bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. © WKW
Im Bestellerprinzip-Bericht analysierte das ZT-Datenforum die Auswirkungen des Bestellerprinzips auf den österreichischen Immobilienmarkt. Und die Daten zeigen, dass es seit dem zweiten Quartal 2023 ein deutlicher Rückgang von gewerblichen Anzeigen auf dem Wiener Immobilienmarkt gibt. Es werden rund 15 Prozent weniger Angebote inseriert. Im ersten Quartal 2024 stiegen die eingestellten Inserate wieder leicht an, insgesamt ist das Niveau an gewerblichen Anzeigen sehr niedrig. Die Nachfrage nach gewerblich angebotenen Wohnungen zeigt auch ein Blick auf die Internetplattformen: Dort sind Anzeigen der gewerblichen Anbieter deutlich kürzer online – im Schnitt 25 Tage lang – bei den privaten sind es mit 30 Tagen fast eine Woche länger. Diese Tendenz hat sich mit Jahresbeginn 2024 weiter verstärkt.
Michael Pisecky, Fachgruppenobmann der Immobilientreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien sieht die Entwicklung weg von einem ausreichenden Angebot bedenklich: „Die Politik muss endlich ein ausreichendes Angebot an Wohnungen in Wien erhalten bzw. schaffen. Mit dem sozialen Wohnbau allein ist es nicht getan", warnt er und wünscht sich von der Politik Rahmenbedingungen, damit Wohnen wieder leistbar ist.
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2. Round Table: „Sanierung im Gespräch“

Expert:innen der Immobilienwirtschaft diskutieren über Sanierungen

von Stefan Posch

https://youtube.com/watch?v=t3OHgu3lIeQ
Die Sanierung von Gebäuden ist ein komplexes und vielschichtiges Thema, das sowohl technische als auch soziale Aspekte umfasst.
Beim 2. Round Table zum Thema „Sanierung“ diskutieren Expert:innen der Immobilienwirtschaft über energetische Sanierungen, finanzielle Herausforderungen und wie alte Gebäude auf den Stand der Technik gebracht werden können.
Viele Gebäude in Österreich sind veraltet und weisen einen hohen Sanierungsbedarf auf. Ineffiziente Heizungen und veraltete Wärmedämmung führen zu einem deutlich erhöhten Energieverbrauch.
Die Sanierung von Altbauten ist eine Herausforderung im Spannungsfeld zwischen „Bewahren des alten Charmes“ und „Technik auf dem Stand der Zeit“, stellt aber für Hausbesitzer eine enorme finanzielle Belastung dar.
Es bedarf einer breiten gesellschaftlichen und politischen Anstrengung, um die Sanierung voranzutreiben und damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
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Cushman & Wakefield startet in Österreich

Exklusivpartner vor Ort ist CBS International

von Elisabeth K. Fürst

v.l.n.r. Dragan Radulović (Group CEO), Thomas Schanda (Managing Director & Country Manager Österreich), Ian Thomas (Chief Administration Officer EMEA), Goran Živković (Regional Managing Director), Predrag Tutić (Country Manager Croatia) © Cushman & Wakefield CBS International v.l.n.r. Dragan Radulović (Group CEO), Thomas Schanda (Managing Director & Country Manager Österreich), Ian Thomas (Chief Administration Officer EMEA), Goran Živković (Regional Managing Director), Predrag Tutić (Country Manager Croatia) © Cushman & Wakefield CBS International
Cushman & Wakefield unterzeichnete einen exklusiven Partnervertrag mit CBS International, um gewerbliche Immobiliendienstleistungen in Österreich anzubieten. CBS International ist seit 2018 Partner von Cushman & Wakefield in Serbien und Montenegro und seit 2019 in Kroatien. Das Unternehmen unter der Leitung von CEO Dragan Radulovic hat rund 400 Mitarbeiter:innen. In Österreich wird das Unternehmen als Cushman & Wakefield CBS International agieren, so wie bereits in Serbien, Montenegro und Kroatien. Geleitet wird der österreichische Standort im 1. Bezirk von Thomas Schanda als Managing Director und Country Manager Österreich, der dabei auf eine langjährige Erfahrung auf dem heimischen gewerblichen Immobilienmarkt zurückgreift. Das Team von Cushman & Wakefield CBS International in Österreich startet mit Spezialist:innen für Capital Markets, Gewerbliche Vermietung, Immobilienbewertung, Market Research und Projektmanagement. Mit an Board ist auch Constanze Daburon, vorher bei der CBRE, und seit November 2023 als Business Development Managerin für Cushman & Wakefield CBS International am Start.
Colin Wilson, Chief Executive EMEA von Cushman & Wakefield zur Expansion: "Wir freuen uns, die erfolgreiche Beziehung mit CBS International weiter auszubauen und unsere umfassenden Dienstleistungen mit Österreich in einem wichtigen europäischen Markt zu erweitern. Diese exklusive Partnerschaft kommt sowohl unseren Kundinnen und Kunden vor Ort als auch unseren globalen Kundinnen und Kunden zugute, indem sie Zugang zu unserem weltweiten Netzwerk und lokaler Expertise erhalten."
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KI wird branchenrelevant

Auf dem morgen startenden Real Estate Circle werden aktuelle Trends diskutiert

von Elisabeth K. Fürst

Hans-Peter Pichler hält auf dem Real Estate Circle einen Impulsvortrag zum Thema. © Real Estate Circle Hans-Peter Pichler hält auf dem Real Estate Circle einen Impulsvortrag zum Thema. © Real Estate Circle

Morgen startet der heuer bereits zum 18ten Mal stattfindende Real Estate Circle in Stegersbach mit den wichtigsten Themen, die die Immobilienbranche beschäftigen. Eines davon ist sicher der künftige, sinnvolle Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Unter dem Titel „Revolutionäre Potenziale: Wie KI-Multitools zum Game-Changer werden“ wird Hans-Peter Pichler, KI-Visionär, morgen einen Impulsvortrag halten. Wir haben ihn im Vorfeld nach der Bedeutung von KI für die Immo-Branche gefragt.
Hans-Peter Pichler: „KI wird in der Immobilien-Branche zukünftig sehr wichtig werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Automatisierung von Prozesse wie Exposé-Erstellung oder Kundenanfragen, Marktentwicklungen vorhersagen oder analysieren und die Erstellung personalisierter Kundenerlebnisse sind nur einige wenige Beispiele. KI wird die Effizienz steigern, Kosten senken und fundiertere Entscheidungen unterstützen.“
Als mögliche aktuell sinnvolle Einsatzgebiete sieht er Datenanalyse und Marktprognosen, Automatisierung von Verwaltungsaufgaben (Exposé-Erstellung, automatischer Kundensupport) und Virtuelle Immobilienbesichtigungen. Im Moment noch nicht sinnvoll seien eine vollständige Automatisierung von komplexen Verhandlungen und juristischen Prozessen (Preisverhandlungen, Rechtsstreits) und Entscheidungen, die stark von menschlichen Emotionen und Beziehungen abhängen (Vermittlung Mieter-Vermieter, Kulanzfälle). Auf den morgigen Real Estate Circle freut er sich schon: „Ich erwarte spannende Einblicke in aktuelle Trends und Innovationen der Immobilienbranche. Das Networking ist für mich immer spannend, um mit Leuten aus der Branche über den Einsatz neuer Technologien wie KI zu sprechen und aufzuzeigen, wie solche Innovationen bereits heute wichtige Prozesse transformieren können.“

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Rekurs auch bei Signa Prime

Über die Abwicklung entscheidet damit das Oberlandesgericht

von Elisabeth K. Fürst

Nach der Signa Development hat die Finanzprokuratur jetzt auch bei der Signa Prime Rekurs eingelegt.  © Agata Kadar - stock.adobe.com Nach der Signa Development hat die Finanzprokuratur jetzt auch bei der Signa Prime Rekurs eingelegt. © Agata Kadar - stock.adobe.com
Wie im immoflash Morgenjournal berichtet, hat die Republik jetzt auch gegen die Treuhandsanierung der Signa Prime Rekurs eingelegt. Finanzprokuratur-Präsident Wolfgang Peschorn hatte bereits gegen die Treuhandsanierung der Signa Development Rechtsmittel eingelegt.
Damit muss über die Abwicklung sowohl der Signa Development als auch der Signa Prime das Oberlandesgericht entscheiden.
So ist ein Konkurs noch möglich, aber vorerst ändert sich am Abwicklungsprozess und der Verwertung der Assets nichts.
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Baukosten wieder gestiegen

3,0 Prozent über dem Wert des Vorjahres

von Stefan Posch

Baukosten sind um 3 Prozent gestiegen © Adobe Stock Baukosten sind um 3 Prozent gestiegen © Adobe Stock
Kein Ende der Steigerungen der Baukosten.  Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau lag laut vorläufiger Daten von Statistik Austria im April 2024 bei 125,5 Indexpunkten. Verglichen mit April 2023 entspricht das einem Plus von 3,0 Prozent. Gegenüber dem Vormonat März 2024 blieb der Index auf gleichem Niveau. Im Tiefbau sind die Kosten im Jahresvergleich ebenfalls in allen Sparten gestiegen. Der Index für den Straßenbau erreichte 134,6 Punkte und lag damit um 5,8 Prozent über dem Wert von April 2023. Im Vergleich zum Vormonat März 2024 zeigt sich ein Anstieg um 0,4 Prozent. Der Brückenbau hielt bei 126,9 Indexpunkten. Die Kosten stiegen im Jahresabstand somit um 2,5 Prozent und sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Die Kosten für den Siedlungswasserbau (129,2 Punkte) erhöhten sich im Vergleich zu April 2023 um 5,0 Prozent und stiegen gegenüber März 2024 um 0,1 Prozent. Die Warengruppen Betonfertigteile und Transport verzeichneten im Jahresabstand starke Kostenanstiege, was deutliche Auswirkungen auf alle Bausparten hatte. Zusätzlich stiegen die Kosten der Warengruppen Kies, Splitt, Sand, Erde, Humus sowie bituminöses Mischgut gegenüber April 2023 deutlich, was insbesondere den Straßen- und Siedlungswasserbau beeinflusste.
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Galeria-Schließung kurbelt Mietmarkt an

Es würden 500.000 m² auf den Vermietungsmarkt gespült werden

von Elisabeth K. Fürst

Retail-Flächenumsatz in Innenstadtlagen und prognostiziertes Flächenangebot durch Galeria-Schliessungen © BNP Paribas Retail-Flächenumsatz in Innenstadtlagen und prognostiziertes Flächenangebot durch Galeria-Schliessungen © BNP Paribas
Das Schwierigkeiten durchaus auch Bewegung in den Markt bringen kann zeigt eine Überlegung der BNP Paribas. Denn bereits im Gesamtjahr 2023 hatten die zahlreichen Nachvermietungen in ehemaligen Galeria-Karstadt-Kaufhof-Filialen und (Textil-)Kaufhäusern mit rund 24 Prozent einen hohen Anteil an der sehr guten Vermietungsdynamik in Innenstadtlagen in Deutschland. Dass dieses Segment das Vermietungsgeschehen auch im laufenden Jahr maßgeblich ankurbeln dürfte, wird durch die angekündigten Schließungen 16 weiterer Galeria-Standorte immer wahrscheinlicher. Insgesamt würden durch die zu erwartenden Schließungen gut 500.000 m² Fläche auf den Markt gespült. Diese Summe liegt nur leicht unter dem gesamten Flächenumsatz des vergangenen Jahres (rund 540.000 m²).
„Allerdings gehen wir nicht davon aus, dass das gesamte Flächenvolumen erneut Einzelhandelsnutzungen zugeführt wird. Vielmehr hat die Vergangenheit gezeigt, dass vor allem Projektentwickler sowie die Städte selbst ein großes Interesse daran haben, diese Immobilien zu erwerben und neu zu positionieren“, betont Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate und Head of Retail Services. „Es ist zu erwarten, dass das Vermietungsgeschehen nicht zuletzt durch diesen Sonderfaktor in der Angebotsentwicklung auch in den kommenden Quartalen sehr dynamisch bleiben dürfte. Im ersten Quartal 2024 konnte mit rund 133.000 m² und dem zweitbesten Jahresauftakt seit 2018 bereits ein guter Grundstein gelegt werden.“
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Vermarktung in Neusiedl am See gestartet

Es entstehen 26 Eigentumswohnungen und ein Geschäftslokal

von Elisabeth K. Fürst

In der Franz-Liszt-Gasse 8 enstehen neue Eigentumswohnungen in Neusiedl. ©  Architekten Halbritter ZT In der Franz-Liszt-Gasse 8 enstehen neue Eigentumswohnungen in Neusiedl. © Architekten Halbritter ZT
Bei dem von der Real Estate Burgenland entwickelten Neubauprojekt in der Franz-Liszt-Gasse 8 im burgenländischen Neusiedl am See startet nun der Verkaufsstart. Bis Herbst 2025 sollen insgesamt 26 Eigentums- und Vorsorgewohnungen, 37 Stellplätze und 1 Geschäftslokal entstehen. Das mitten im Zentrum von Neusiedl am See angesiedelte Projekt wird im Massivbau errichtet und wird 2- bis 4-Zimmerwohnungen haben. Die Grundrisse mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen sind geeignet für Familien, junge Paare oder für altersgerechtes, barrierefreies Wohnen. Es wird einen Gemeinschaftsgarten und private Freiflächen bei jeder Wohnung geben. Die Exklusivvermarktung macht die EHL Wohnen.
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Aktivität am deutschen Logistik-Markt

Bewertungszyklus bei Logistikimmobilien bereits durchschritten

von Stefan Posch

Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer von LIP Invest © LIP Invest Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer von LIP Invest © LIP Invest
Zum Jahresauftakt ist sowohl gemessen an der Dealanzahl als auch der Investitionsbereitschaft der Investor:innen wieder mehr Aktivität auf dem deutschen Investmentmarkt für Logistikimmobilien zu spüren. Das zeigt ein Marktbericht der LIP Invest.
Im 1. Quartal 2024 haben sich Logistikimmobilien mit einem soliden Transaktionsvolumen unter den Top 3 der gewerblichen Assetklassen erneut vor Büroimmobilien gesetzt. Das liegt vor allem daran, dass der Bewertungszyklus bei Logistikimmobilien bereits durchschritten ist, was auch die konstanten Renditen der letzten Quartale verdeutlichen.
„Wann und wie sehr die Kaufpreise für Logistikimmobilien wieder anziehen werden, hängt stark vom weiteren Zinsgeschehen ab. Aufgrund der engen Verflechtungen der Kapitalmärkte beobachten wir auch immer die Entwicklung des amerikanischen Marktes. Das schwächere Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA, begleitet von einer höheren Inflation, führte zuletzt wieder zu einem Anstieg der amerikanischen Staatsanleihen. Auch im Euroraum stiegen die Renditen der Staatsanleihen an. Die Europäische Zentralbank hat zwar eine Senkung des Leitzinses für Juni in Aussicht gestellt. Jedoch lieferte sie nur begrenzte Einblicke, wie es mit den geldpolitischen Lockerungen danach weiter geht. Angesichts dieser Entwicklungen und der verzögerten Zinssenkungen rechnen wir auch in den nächsten sechs Monaten mit einer Seitwärtsbewegung der Ankaufsfaktoren“, so Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer von LIP Invest.
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Wiederkaufsrecht für Elbtower angemeldet

Die Stadt Hamburg will das Mitspracherecht behalten

von Elisabeth K. Fürst

Der Elbtower sollte der krönende Abschluß der Hafencity werden. Durch die Signa Pleite muss ein:e neue:r Investor:in gefunden werden.  © Signa Der Elbtower sollte der krönende Abschluß der Hafencity werden. Durch die Signa Pleite muss ein:e neue:r Investor:in gefunden werden. © Signa
Die Stadt Hamburg meldet laut Medienberichten ihr Wiederkaufsrecht für Elbtower-Grundstück an, denn für den Elbtower-Rohbau in der Hamburger Hafencity gibt es mehrere Interessent:innen. Das haben Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein und Hafencity-Chef Andreas Kleinau nach Angaben des NDR im Haushaltsausschuss der Bürgerschaft bekannt gegeben. Zudem habe die Stadt  mit 1. Mai dem Insolvenzverwalter der Signa-Gruppe ihr Wiederkaufsrecht angemeldet. Der Elbtower gehört zum Portfolio der Signa Prime. Pein sagte dem Bericht zufolge im Ausschuss, dieser Schritt sei nötig geworden, weil die Stadt im aktuellen Verkaufsverfahren keinerlei Mitspracherecht habe. Sie wisse nicht, wer sich beim Insolvenzverwalter um den Weiterbau des Elbtowers beworben habe. Die vertraglich festgelegte Frist, um die Option des Wiederkaufs zu ziehen, beträge neun Monate. Entweder es gibt bis Ende Jänner nächsten Jahres eine:n Investor:in, mit dem die Stadt leben kann, oder sie muss vor Ablauf der neun Monate kaufen, wenn sie Herr des Verfahrens bleiben will. Entscheiden werde man, wenn es so weit ist, sagte Pein dem Bericht zufolge. Das ist allerdings eine Situation, die die Stadt immer vermeiden wollte. Denn damit wäre sie der neue Bauherr des Milliardenprojekts. Der Elbtower sollte ursprünglich der prestigeträchtige Abschluss der Hamburger Hafencity werden. Seit Ende Oktober steht durch die Signa Pleite die Baustelle. Die Elbtower Immobilien GmbH & Co KG meldete im Jänner dieses Jahres Insolvenz an. Sie ist eine mittelbare Tochter der insolventen Signa Prime Selection.
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TPA Steuerberatung zweifach prämiert

Preise für Standorte in Kärnten und Wien

von Stefan Posch

Übergabe an Yasmin Wagner und Roland Reisch © TPA Übergabe an Yasmin Wagner und Roland Reisch © TPA
Die international tätige Steuerberatung TPA ist beim österreichischen Branchen-Award „Steuerberater:in des Jahres“ gleich zweimal ausgezeichnet worden. Die TPA Standorte in den Bundesländern Kärnten und Wien machten das Rennen und setzten sich in den Kategorien „Allrounder Kärnten“ und „Allrounder Wien“ klar durch. Die Preise wurden von der Tageszeitung „Die Presse“ und dem Immobilienentwickler „ifa AG“ vergeben. Die Auszeichnung fand am 14. Mai in den Wiener Sofiensälen statt.
Der Kärntner TPA Partner Klaus Scheder zum Sieg in der besonders heiß umkämpften Bundesländer-Wertung: „Dass wir uns bereits zum zweiten Mal in der Kategorie „Allrounder Kärnten“ durchsetzen konnten, bedeutet uns sehr viel. Die Auszeichnung würdigt nicht nur unsere fachliche Kompetenz, sondern auch unsere kontinuierliche Leistung und unseren Einsatz für unsere Kundinnen und Kunden an allen unseren drei Standorten in Kärnten: Hermagor, Klagenfurt und Villach.“
Yasmin Wagner, TPA Partnerin am Standort Wien: „Unsere Kanzlei hat zum unglaublichen dritten Mal in Folge die Auszeichnung „Allrounder Wien“ gewonnen. Der Award basiert auf den Stimmen unserer Kundinnen und Kunden. Damit ist er eine schöne Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Kundinnen und Kunden mit unseren Leistungen zufrieden sind. Das macht uns besonders stolz.“
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Fachgruppe fordert vernünftige Rahmenbedingungen

Politik soll für Wohnungsangebot sorgen

von Elisabeth K. Fürst

Im Bestellerprinzip-Bericht analysierte das ZT-Datenforum die Auswirkungen des Bestellerprinzips auf den österreichischen Immobilienmarkt. Und die Daten zeigen, dass es seit dem zweiten Quartal 2023 ein deutlicher Rückgang von gewerblichen Anzeigen auf dem Wiener Immobilienmarkt gibt. Es werden rund 15 Prozent weniger Angebote inseriert. Im ersten Quartal 2024 stiegen die eingestellten Inserate wieder leicht an, insgesamt ist das Niveau an gewerblichen Anzeigen sehr niedrig. Die Nachfrage nach gewerblich angebotenen Wohnungen zeigt auch ein Blick auf die Internetplattformen: Dort sind Anzeigen der gewerblichen Anbieter deutlich kürzer online – im Schnitt 25 Tage lang – bei den privaten sind es mit 30 Tagen fast eine Woche länger. Diese Tendenz hat sich mit Jahresbeginn 2024 weiter verstärkt.
Michael Pisecky, Fachgruppenobmann der Immobilientreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien sieht die Entwicklung weg von einem ausreichenden Angebot bedenklich: „Die Politik muss endlich ein ausreichendes Angebot an Wohnungen in Wien erhalten bzw. schaffen. Mit dem sozialen Wohnbau allein ist es nicht getan", warnt er und wünscht sich von der Politik Rahmenbedingungen, damit Wohnen wieder leistbar ist.

Expert:innen der Immobilienwirtschaft diskutieren über Sanierungen

2. Round Table: „Sanierung im Gespräch“

von Stefan Posch

Die Sanierung von Gebäuden ist ein komplexes und vielschichtiges Thema, das sowohl technische als auch soziale Aspekte umfasst.
Beim 2. Round Table zum Thema „Sanierung“ diskutieren Expert:innen der Immobilienwirtschaft über energetische Sanierungen, finanzielle Herausforderungen und wie alte Gebäude auf den Stand der Technik gebracht werden können.
Viele Gebäude in Österreich sind veraltet und weisen einen hohen Sanierungsbedarf auf. Ineffiziente Heizungen und veraltete Wärmedämmung führen zu einem deutlich erhöhten Energieverbrauch.
Die Sanierung von Altbauten ist eine Herausforderung im Spannungsfeld zwischen „Bewahren des alten Charmes“ und „Technik auf dem Stand der Zeit“, stellt aber für Hausbesitzer eine enorme finanzielle Belastung dar.
Es bedarf einer breiten gesellschaftlichen und politischen Anstrengung, um die Sanierung voranzutreiben und damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
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Exklusivpartner vor Ort ist CBS International

Cushman & Wakefield startet in Österreich

von Elisabeth K. Fürst

v.l.n.r. Dragan Radulović (Group CEO), Thomas Schanda (Managing Director & Country Manager Österreich), Ian Thomas (Chief Administration Officer EMEA), Goran Živković (Regional Managing Director), Predrag Tutić (Country Manager Croatia) © Cushman & Wakefield CBS International
Cushman & Wakefield unterzeichnete einen exklusiven Partnervertrag mit CBS International, um gewerbliche Immobiliendienstleistungen in Österreich anzubieten. CBS International ist seit 2018 Partner von Cushman & Wakefield in Serbien und Montenegro und seit 2019 in Kroatien. Das Unternehmen unter der Leitung von CEO Dragan Radulovic hat rund 400 Mitarbeiter:innen. In Österreich wird das Unternehmen als Cushman & Wakefield CBS International agieren, so wie bereits in Serbien, Montenegro und Kroatien. Geleitet wird der österreichische Standort im 1. Bezirk von Thomas Schanda als Managing Director und Country Manager Österreich, der dabei auf eine langjährige Erfahrung auf dem heimischen gewerblichen Immobilienmarkt zurückgreift. Das Team von Cushman & Wakefield CBS International in Österreich startet mit Spezialist:innen für Capital Markets, Gewerbliche Vermietung, Immobilienbewertung, Market Research und Projektmanagement. Mit an Board ist auch Constanze Daburon, vorher bei der CBRE, und seit November 2023 als Business Development Managerin für Cushman & Wakefield CBS International am Start.
Colin Wilson, Chief Executive EMEA von Cushman & Wakefield zur Expansion: "Wir freuen uns, die erfolgreiche Beziehung mit CBS International weiter auszubauen und unsere umfassenden Dienstleistungen mit Österreich in einem wichtigen europäischen Markt zu erweitern. Diese exklusive Partnerschaft kommt sowohl unseren Kundinnen und Kunden vor Ort als auch unseren globalen Kundinnen und Kunden zugute, indem sie Zugang zu unserem weltweiten Netzwerk und lokaler Expertise erhalten."

Auf dem morgen startenden Real Estate Circle werden aktuelle Trends diskutiert

KI wird branchenrelevant

von Elisabeth K. Fürst

Hans-Peter Pichler hält auf dem Real Estate Circle einen Impulsvortrag zum Thema. © Real Estate Circle

Morgen startet der heuer bereits zum 18ten Mal stattfindende Real Estate Circle in Stegersbach mit den wichtigsten Themen, die die Immobilienbranche beschäftigen. Eines davon ist sicher der künftige, sinnvolle Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Unter dem Titel „Revolutionäre Potenziale: Wie KI-Multitools zum Game-Changer werden“ wird Hans-Peter Pichler, KI-Visionär, morgen einen Impulsvortrag halten. Wir haben ihn im Vorfeld nach der Bedeutung von KI für die Immo-Branche gefragt.
Hans-Peter Pichler: „KI wird in der Immobilien-Branche zukünftig sehr wichtig werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Automatisierung von Prozesse wie Exposé-Erstellung oder Kundenanfragen, Marktentwicklungen vorhersagen oder analysieren und die Erstellung personalisierter Kundenerlebnisse sind nur einige wenige Beispiele. KI wird die Effizienz steigern, Kosten senken und fundiertere Entscheidungen unterstützen.“
Als mögliche aktuell sinnvolle Einsatzgebiete sieht er Datenanalyse und Marktprognosen, Automatisierung von Verwaltungsaufgaben (Exposé-Erstellung, automatischer Kundensupport) und Virtuelle Immobilienbesichtigungen. Im Moment noch nicht sinnvoll seien eine vollständige Automatisierung von komplexen Verhandlungen und juristischen Prozessen (Preisverhandlungen, Rechtsstreits) und Entscheidungen, die stark von menschlichen Emotionen und Beziehungen abhängen (Vermittlung Mieter-Vermieter, Kulanzfälle). Auf den morgigen Real Estate Circle freut er sich schon: „Ich erwarte spannende Einblicke in aktuelle Trends und Innovationen der Immobilienbranche. Das Networking ist für mich immer spannend, um mit Leuten aus der Branche über den Einsatz neuer Technologien wie KI zu sprechen und aufzuzeigen, wie solche Innovationen bereits heute wichtige Prozesse transformieren können.“

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Über die Abwicklung entscheidet damit das Oberlandesgericht

Rekurs auch bei Signa Prime

von Elisabeth K. Fürst

Wie im immoflash Morgenjournal berichtet, hat die Republik jetzt auch gegen die Treuhandsanierung der Signa Prime Rekurs eingelegt. Finanzprokuratur-Präsident Wolfgang Peschorn hatte bereits gegen die Treuhandsanierung der Signa Development Rechtsmittel eingelegt.
Damit muss über die Abwicklung sowohl der Signa Development als auch der Signa Prime das Oberlandesgericht entscheiden.
So ist ein Konkurs noch möglich, aber vorerst ändert sich am Abwicklungsprozess und der Verwertung der Assets nichts.
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3,0 Prozent über dem Wert des Vorjahres

Baukosten wieder gestiegen

von Stefan Posch

Kein Ende der Steigerungen der Baukosten.  Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau lag laut vorläufiger Daten von Statistik Austria im April 2024 bei 125,5 Indexpunkten. Verglichen mit April 2023 entspricht das einem Plus von 3,0 Prozent. Gegenüber dem Vormonat März 2024 blieb der Index auf gleichem Niveau. Im Tiefbau sind die Kosten im Jahresvergleich ebenfalls in allen Sparten gestiegen. Der Index für den Straßenbau erreichte 134,6 Punkte und lag damit um 5,8 Prozent über dem Wert von April 2023. Im Vergleich zum Vormonat März 2024 zeigt sich ein Anstieg um 0,4 Prozent. Der Brückenbau hielt bei 126,9 Indexpunkten. Die Kosten stiegen im Jahresabstand somit um 2,5 Prozent und sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Die Kosten für den Siedlungswasserbau (129,2 Punkte) erhöhten sich im Vergleich zu April 2023 um 5,0 Prozent und stiegen gegenüber März 2024 um 0,1 Prozent. Die Warengruppen Betonfertigteile und Transport verzeichneten im Jahresabstand starke Kostenanstiege, was deutliche Auswirkungen auf alle Bausparten hatte. Zusätzlich stiegen die Kosten der Warengruppen Kies, Splitt, Sand, Erde, Humus sowie bituminöses Mischgut gegenüber April 2023 deutlich, was insbesondere den Straßen- und Siedlungswasserbau beeinflusste.
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Es würden 500.000 m² auf den Vermietungsmarkt gespült werden

Galeria-Schließung kurbelt Mietmarkt an

von Elisabeth K. Fürst

Retail-Flächenumsatz in Innenstadtlagen und prognostiziertes Flächenangebot durch Galeria-Schliessungen © BNP Paribas
Das Schwierigkeiten durchaus auch Bewegung in den Markt bringen kann zeigt eine Überlegung der BNP Paribas. Denn bereits im Gesamtjahr 2023 hatten die zahlreichen Nachvermietungen in ehemaligen Galeria-Karstadt-Kaufhof-Filialen und (Textil-)Kaufhäusern mit rund 24 Prozent einen hohen Anteil an der sehr guten Vermietungsdynamik in Innenstadtlagen in Deutschland. Dass dieses Segment das Vermietungsgeschehen auch im laufenden Jahr maßgeblich ankurbeln dürfte, wird durch die angekündigten Schließungen 16 weiterer Galeria-Standorte immer wahrscheinlicher. Insgesamt würden durch die zu erwartenden Schließungen gut 500.000 m² Fläche auf den Markt gespült. Diese Summe liegt nur leicht unter dem gesamten Flächenumsatz des vergangenen Jahres (rund 540.000 m²).
„Allerdings gehen wir nicht davon aus, dass das gesamte Flächenvolumen erneut Einzelhandelsnutzungen zugeführt wird. Vielmehr hat die Vergangenheit gezeigt, dass vor allem Projektentwickler sowie die Städte selbst ein großes Interesse daran haben, diese Immobilien zu erwerben und neu zu positionieren“, betont Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate und Head of Retail Services. „Es ist zu erwarten, dass das Vermietungsgeschehen nicht zuletzt durch diesen Sonderfaktor in der Angebotsentwicklung auch in den kommenden Quartalen sehr dynamisch bleiben dürfte. Im ersten Quartal 2024 konnte mit rund 133.000 m² und dem zweitbesten Jahresauftakt seit 2018 bereits ein guter Grundstein gelegt werden.“

Es entstehen 26 Eigentumswohnungen und ein Geschäftslokal

Vermarktung in Neusiedl am See gestartet

von Elisabeth K. Fürst

In der Franz-Liszt-Gasse 8 enstehen neue Eigentumswohnungen in Neusiedl. © Architekten Halbritter ZT
Bei dem von der Real Estate Burgenland entwickelten Neubauprojekt in der Franz-Liszt-Gasse 8 im burgenländischen Neusiedl am See startet nun der Verkaufsstart. Bis Herbst 2025 sollen insgesamt 26 Eigentums- und Vorsorgewohnungen, 37 Stellplätze und 1 Geschäftslokal entstehen. Das mitten im Zentrum von Neusiedl am See angesiedelte Projekt wird im Massivbau errichtet und wird 2- bis 4-Zimmerwohnungen haben. Die Grundrisse mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen sind geeignet für Familien, junge Paare oder für altersgerechtes, barrierefreies Wohnen. Es wird einen Gemeinschaftsgarten und private Freiflächen bei jeder Wohnung geben. Die Exklusivvermarktung macht die EHL Wohnen.
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Bewertungszyklus bei Logistikimmobilien bereits durchschritten

Aktivität am deutschen Logistik-Markt

von Stefan Posch

Zum Jahresauftakt ist sowohl gemessen an der Dealanzahl als auch der Investitionsbereitschaft der Investor:innen wieder mehr Aktivität auf dem deutschen Investmentmarkt für Logistikimmobilien zu spüren. Das zeigt ein Marktbericht der LIP Invest.
Im 1. Quartal 2024 haben sich Logistikimmobilien mit einem soliden Transaktionsvolumen unter den Top 3 der gewerblichen Assetklassen erneut vor Büroimmobilien gesetzt. Das liegt vor allem daran, dass der Bewertungszyklus bei Logistikimmobilien bereits durchschritten ist, was auch die konstanten Renditen der letzten Quartale verdeutlichen.
„Wann und wie sehr die Kaufpreise für Logistikimmobilien wieder anziehen werden, hängt stark vom weiteren Zinsgeschehen ab. Aufgrund der engen Verflechtungen der Kapitalmärkte beobachten wir auch immer die Entwicklung des amerikanischen Marktes. Das schwächere Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA, begleitet von einer höheren Inflation, führte zuletzt wieder zu einem Anstieg der amerikanischen Staatsanleihen. Auch im Euroraum stiegen die Renditen der Staatsanleihen an. Die Europäische Zentralbank hat zwar eine Senkung des Leitzinses für Juni in Aussicht gestellt. Jedoch lieferte sie nur begrenzte Einblicke, wie es mit den geldpolitischen Lockerungen danach weiter geht. Angesichts dieser Entwicklungen und der verzögerten Zinssenkungen rechnen wir auch in den nächsten sechs Monaten mit einer Seitwärtsbewegung der Ankaufsfaktoren“, so Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer von LIP Invest.
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Die Stadt Hamburg will das Mitspracherecht behalten

Wiederkaufsrecht für Elbtower angemeldet

von Elisabeth K. Fürst

Der Elbtower sollte der krönende Abschluß der Hafencity werden. Durch die Signa Pleite muss ein:e neue:r Investor:in gefunden werden. © Signa
Die Stadt Hamburg meldet laut Medienberichten ihr Wiederkaufsrecht für Elbtower-Grundstück an, denn für den Elbtower-Rohbau in der Hamburger Hafencity gibt es mehrere Interessent:innen. Das haben Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein und Hafencity-Chef Andreas Kleinau nach Angaben des NDR im Haushaltsausschuss der Bürgerschaft bekannt gegeben. Zudem habe die Stadt  mit 1. Mai dem Insolvenzverwalter der Signa-Gruppe ihr Wiederkaufsrecht angemeldet. Der Elbtower gehört zum Portfolio der Signa Prime. Pein sagte dem Bericht zufolge im Ausschuss, dieser Schritt sei nötig geworden, weil die Stadt im aktuellen Verkaufsverfahren keinerlei Mitspracherecht habe. Sie wisse nicht, wer sich beim Insolvenzverwalter um den Weiterbau des Elbtowers beworben habe. Die vertraglich festgelegte Frist, um die Option des Wiederkaufs zu ziehen, beträge neun Monate. Entweder es gibt bis Ende Jänner nächsten Jahres eine:n Investor:in, mit dem die Stadt leben kann, oder sie muss vor Ablauf der neun Monate kaufen, wenn sie Herr des Verfahrens bleiben will. Entscheiden werde man, wenn es so weit ist, sagte Pein dem Bericht zufolge. Das ist allerdings eine Situation, die die Stadt immer vermeiden wollte. Denn damit wäre sie der neue Bauherr des Milliardenprojekts. Der Elbtower sollte ursprünglich der prestigeträchtige Abschluss der Hamburger Hafencity werden. Seit Ende Oktober steht durch die Signa Pleite die Baustelle. Die Elbtower Immobilien GmbH & Co KG meldete im Jänner dieses Jahres Insolvenz an. Sie ist eine mittelbare Tochter der insolventen Signa Prime Selection.

Preise für Standorte in Kärnten und Wien

TPA Steuerberatung zweifach prämiert

von Stefan Posch

Übergabe an Yasmin Wagner und Roland Reisch © TPA
Die international tätige Steuerberatung TPA ist beim österreichischen Branchen-Award „Steuerberater:in des Jahres“ gleich zweimal ausgezeichnet worden. Die TPA Standorte in den Bundesländern Kärnten und Wien machten das Rennen und setzten sich in den Kategorien „Allrounder Kärnten“ und „Allrounder Wien“ klar durch. Die Preise wurden von der Tageszeitung „Die Presse“ und dem Immobilienentwickler „ifa AG“ vergeben. Die Auszeichnung fand am 14. Mai in den Wiener Sofiensälen statt.
Der Kärntner TPA Partner Klaus Scheder zum Sieg in der besonders heiß umkämpften Bundesländer-Wertung: „Dass wir uns bereits zum zweiten Mal in der Kategorie „Allrounder Kärnten“ durchsetzen konnten, bedeutet uns sehr viel. Die Auszeichnung würdigt nicht nur unsere fachliche Kompetenz, sondern auch unsere kontinuierliche Leistung und unseren Einsatz für unsere Kundinnen und Kunden an allen unseren drei Standorten in Kärnten: Hermagor, Klagenfurt und Villach.“
Yasmin Wagner, TPA Partnerin am Standort Wien: „Unsere Kanzlei hat zum unglaublichen dritten Mal in Folge die Auszeichnung „Allrounder Wien“ gewonnen. Der Award basiert auf den Stimmen unserer Kundinnen und Kunden. Damit ist er eine schöne Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Kundinnen und Kunden mit unseren Leistungen zufrieden sind. Das macht uns besonders stolz.“
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