Der Hotelmarkt in Wien ist aktuell auf Rekordkurs und braucht auch den europaweiten Vergleich nicht zu scheuen. Laut dem erstmals veröffentlichten „European Hotels Destination Index“ von CBRE zählt Wien zu den attraktivsten Hotelmärkten Europas und erreicht Rang 15 von 66 untersuchten Städten. Während London mit deutlichem Abstand an der Spitze liegt, punktet Wien vor allem durch steigende Gästezahlen, attraktive Wechselkurse und ein hohes Pro-Kopf-Einkommen. Dämpfend wirken hingegen höhere Arbeitskosten, ein im Vergleich niedrigerer RevPAR sowie der anhaltende Arbeitskräftemangel.
Aktuell ist Wien auf dem besten Weg weitere Rekorde im Tourismus zu verzeichnen. So konnte 2024 mit rund 18,9 Millionen Nächtigungen ein neuer Rekord registriert werden. Daran wird 2025 nahtlos anknüpfen, bereits im vergangenen September lag die österreichische Hauptstadt fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Die Hotelinvestitionen stiegen im ersten bis dritten Quartal 2025 auf 313 Millionen Euro – das entspricht einem Zuwachs von rund 100 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode. „Heuer wurden bereits zahlreiche große Transaktionen wie beispielsweise der Verkauf des Marriott Vienna realisiert und derzeit sind mehrere Großprojekte auf dem Markt“, sagt Lukas Schwarz, Head of Investment bei CBRE Österreich. Die Spitzenrendite liegt aktuell bei 5,4 Prozent für Betreiberverträge und 6,4 Prozent für Managementverträge.
Fast die Hälfte der Top-30-Destinationen des Indexes entfällt auf Südeuropa – hohe Besucherzahlen und Preissetzungsmacht heben Städte wie Madrid, Barcelona oder Lissabon hervor. Überraschend ist Mallorca: Die Insel verfügt über mehr Hotelzimmer als Paris und bestätigt damit den Trend, dass Ferienregionen in Europa für Investoren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Über alle Märkte hinweg bestimmen Ankünfte und Übernachtungen bis zu 80 Prozent der Indexperformance, was die enge Verknüpfung von Tourismusdynamik und Investmentstimmung unterstreicht.
Der ehemalige Signa-Gründer René Benko ist gestern am Landesgericht Innsbruck wegen betrügerischer Krida nicht rechtskräftig zu 15 Monaten bedingter Haft verurteilt worden. In einem Teil der Anklage wurde er freigesprochen. Seine Ehefrau Nathalie Benko wurde in allen Punkten im Zweifel freigesprochen.
Im Kern ging es beim Prozess um Vermögenswerte im Wert von rund 370.000 Euro, darunter Bargeld, Schmuck und hochpreisige Uhren, die in einem Tresor bei Verwandten deponiert waren. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hatte argumentiert, der Tresor sei unmittelbar nach dem Insolvenzantrag aufgestellt worden, um Gläubigern Vermögenswerte zu entziehen. Die Erklärungen des Ehepaars, es habe sich um eine Zwischenlagerung im Zuge eines Umzugs gehandelt, stufte die WKStA als unglaubwürdig ein. Beide Angeklagten bekannten sich nicht schuldig und machten vor Gericht keine weiteren Aussagen.
Benko war erst im Oktober – ebenfalls aufgrund des Vorwurfs der betrügerischen Krida – zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Die Supernova-Gruppe setzt ihre Expansionsstrategie in Italien fort und hat das Einkaufszentrum Galleria Borromea im Großraum Mailand übernommen. Nach den früheren Zukäufen in Rom und Civitavecchia ist dies der nächste Schritt des Grazer Immobilienentwicklers, seine Präsenz in Italien auszubauen. Das Center umfasst 18.438 Quadratmeter vermietbare Fläche, rund 90 Shops und zählt jährlich etwa vier Millionen Besucher.
„Nach unseren erfolgreichen Engagements in Rom und Civitavecchia ist der Erwerb der Galleria Borromea im Großraum Mailand der nächste Schritt, um unsere Präsenz in Italien nachhaltig auszubauen“, sagt Markus Pinggera, Geschäftsführer der Supernova-Gruppe. „Mit diesem Objekt sichern wir uns einen etablierten, frequenzstarken Standort in einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen Europas – und stärken zugleich unser Portfolio an qualitativ hochwertigen, auf den täglichen Bedarf ausgerichteten Einkaufszentren.“
Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist in Österreich 2025 erneut gestiegen. Laut KSV1870 mussten heuer 6.857 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der höheren Fallzahl sanken die vorläufigen Passiva um 55,8 Prozent auf rund 8,38 Milliarden Euro, weil 2025 deutlich weniger Großinsolvenzen auftraten. Die größte Pleite betrifft die Signa Prime Capital Invest GmbH mit Passiva von 870 Millionen Euro. Die Zahl der betroffenen Mitarbeiter fiel um 27,7 Prozent auf 21.400 Personen, während die Zahl der Gläubiger um 8,2 Prozent auf 54.400 anstieg.
„Das Insolvenzaufkommen ist auch im historischen Vergleich unverändert hoch und eine Abflachung der Kurve steht unmittelbar nicht bevor“, sagt MMag. Karl-Heinz Götze, MBA, Leiter KSV1870 Insolvenz. 19 Firmen pro Tag schlitterten im Jahresschnitt in die Pleite. Besonders problematisch bleibt der hohe Anteil nicht eröffneter Verfahren: Über 2.600 Fälle (+8,5 %) scheiterten mangels Kostendeckung, was 38 Prozent aller Pleiten ausmacht. „Wird ein Insolvenzfall nicht eröffnet, ist eine professionelle Aufarbeitung unmöglich. Der Betrieb muss geschlossen werden, alle Arbeitsplätze gehen verloren und die Gläubiger sehen keinen einzigen Euro“, warnt Götze.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen setzen viele Unternehmen weiter unter Druck. Hohe Inflation seit Ende 2024, schwache Kaufkraft und steigende Kosten verschlechtern die Bonität zahlreicher Betriebe. „Immer mehr Unternehmen gleiten aufgrund der stagnierenden Wirtschaftslage in Richtung Mittelmaß ab, wodurch auch deren Ausfallrisiko steigt“, analysiert Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA, CEO der KSV1870 Holding AG. Zwar sinken die Top-Ratingklassen erneut, dennoch bleibe die Mehrheit der Firmen solide aufgestellt.
Die meisten Insolvenzen betrafen 2025 den Handel (1.208 Fälle), gefolgt von der Bauwirtschaft (1.089 Fälle) und Gastronomie/Beherbergung (807 Fälle). Besonders stark fällt der Zuwachs im Grundstücks- und Wohnungswesen aus: 458 Fälle bedeuten ein Plus von 38 Prozent. Die anhaltenden Herausforderungen in der Bauwirtschaft – von einer schwachen Auftragslage bis zu hohen Kosten – wirken sich zunehmend auf den gesamten Immobiliensektor aus. SEO-Keywords: Immobilien, Unternehmensinsolvenzen Österreich, KSV1870, Karl-Heinz Götze, Ricardo-José Vybiral, Firmenpleiten 2025, Bauwirtschaft, Handel Insolvenzen, Immobiliensektor, Wirtschaftslage Österreich
Die US-Notenbank Federal Reserve hat am gestrigen Abend zum dritten Mal in diesem Jahr den Leitzins gesenkt und den Zielkorridor nun auf 3,50 bis 3,75 Prozent festgelegt. Trotz der weiteren Lockerung sendet die Fed ein klares Signal: Ein neuer Zinssenkungszyklus ist nicht geplant. Die Entscheidung markiert vielmehr einen Übergang zu einer deutlich vorsichtigeren, rein datenbasierten Steuerung der Geldpolitik.
In ihrer Dezember-Erklärung stellte die Notenbank klar, dass künftige Schritte ausschließlich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängen sollen. Fed-Chef Jerome Powell bezeichnete die Entscheidung als „umsichtige Anpassung“ – nicht als Startpunkt einer Serie. Auch die aktualisierte Wirtschaftsprojektion spricht für Zurückhaltung: Die Wachstumsaussichten für 2026 und 2027 wurden leicht angehoben, die Inflationserwartungen moderat gesenkt, und die Arbeitslosenrate bleibt stabil. Der Median der Leitzinserwartungen verharrt bei 3,6 Prozent für 2025 und 3,4 Prozent für 2026 – was lediglich eine Senkung pro Jahr impliziert. Die langfristigen Erwartungen bleiben bei 3,0 Prozent. Damit signalisiert die Fed: Die größten Inflationsrisiken sind abgebaut, doch weitere Schritte bleiben an strenge Bedingungen geknüpft.
„Dieser Schritt verdeutlicht, dass die Fed davon überzeugt ist, dass die Inflation abkühlt, ohne das Wachstum zu beeinträchtigen, und gleichzeitig hohe Hürden für weitere Zinssenkungen setzt“, sagt Daniel Siluk, Portfolio Manager und Head of Global Short Duration and Liquidity bei Janus Henderson Investors. Die USA steuern laut Siluk in ein „Wait-and-See“-Jahr 2026, geprägt von gedrosseltem Tempo und einer uneinigen FOMC-Kommission.
Mit Blick auf das kommende Jahr bleibt die Fed damit auf Kurs einer abwartenden, eng am Datenfluss orientierten Geldpolitik. Für die Märkte bedeutet das vorerst Klarheit: Zinssenkungen sind möglich – aber nur, wenn die Konjunkturentwicklung sie zwingend rechtfertigt.
Bei der Premiere der neuen Architektur-Fachmesse „Meet the Architect“ in der Wiener Marx Halle wurde die BUWOG als bester Projektentwickler Österreichs in der Kategorie Wohnbau ausgezeichnet. Mehr als 1.500 Branchenvertreter:innen aus Architektur, Bau und Immobilien diskutierten vor Ort über zirkuläres Bauen, neue Materialien und digitale Planungstools. Ein Höhepunkt des Programms war die Award-Gala, die Architekt:innen, Entwickler:innen und Designer:innen aus ganz Europa zusammenbrachte.
„Es ist eine besondere Ehre, diese Auszeichnung entgegenzunehmen“, sagt Andreas Holler, Geschäftsführer der BUWOG Group GmbH. „Als Bauträger arbeiten wir sehr eng mit den unterschiedlichsten Architekturbüros zusammen – gemeinsam entwickeln wir heute den Wohnraum von morgen und wir sind stolz darauf, dass uns seitens der Architekturbranche diese Anerkennung entgegengebracht wird.“ Die Shortlist der Preisträger:innen basierte auf einer Befragung österreichischer Architekt:innen durch ein Marktforschungsinstitut mit über 200 Nennungen.
Schindler Österreich bietet ab sofort ein praxisorientiertes Sicherheits- und Verhaltenstraining für Kindergärten und Schulen an. In der Unternehmenszentrale am Wienerberg lernen Kinder unter Anleitung erfahrener Servicetechniker:innen, wie sie Aufzüge und Fahrtreppen sicher und stressfrei nutzen können. In kurzen Übungseinheiten wird gezeigt, wo Gefahren entstehen und wie sich Unfälle schon mit wenigen einfachen Handgriffen vermeiden lassen.
„Kinder im Kindergarten sind gerade bei Ausflügen oft abgelenkt und plaudern angeregt miteinander. Nicht alle sind im Benützen von Fahrtreppen und Aufzügen routiniert“, sagt Janine Schwabe-Häder, Geschäftsführerin Schindler Österreich. „Unsere Servicetechnikerinnen und Servicetechniker nehmen sich ganz bewusst einen Vormittag Zeit, um sichere Mobilität in der Stadt zu schulen – und alle Beteiligten haben Spaß dabei.“
Das Training richtet sich an die jüngsten Nutzer:innen urbaner Infrastruktur. Kinder bewegen sich anders als Erwachsene: Sie sind kleiner, spontaner und leichter abgelenkt. Technik hingegen bleibt funktional – unabhängig davon, wie aufmerksam die Benutzer:innen sind. Schon wenige Regeln wie korrektes Aufstellen, fester Stand, Abstand halten oder den Handlauf zu nutzen, erhöhen die Sicherheit im Alltag erheblich.
Die Digitalakademie bietet eine neue Ausbildung zur KI-Manager:in Bau & Immobilien an – ein Programm, das die wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz für Planung, Bau, Betrieb und Wiederverwertung von Gebäuden adressiert. KI ermögliche effizientere Abläufe, geringeren Ressourceneinsatz und frühzeitige Risikoerkennung. Praxisnahe Anwendungsfälle zeigen, wie digitale Tools nachhaltige Entscheidungen unterstützen und langfristige Wertschöpfung ermöglichen.
Zusätzlich kann eine Zertifizierung über Austrian Standards erworben werden. Die Ausbildung deckt Weiterbildungspflichten gemäß EU AI Act ab und wird laufend durch ein hochkarätig besetztes Advisory Board weiterentwickelt. Die Digitalakademie betont den Zukunftsnutzen. Wer KI entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus versteht, schaffe in der Branche echte Mehrwerte – sowohl operativ als auch strategisch. Die Anmeldung ist auch mit dem Fortbildungsbudget 2025 oder 2026 möglich. Für Immoflash-Leser gibt es bis Jahresende einen exklusiven Vorteil: 300 Euro Rabatt mit dem Code KI300, gültig bei Buchung aller drei Module. Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.
Mit PITEFAR 2026 startet eine neue Form der beruflichen Weiterbildung für Österreichs Immobilienbranche. Vom 4. bis 11. März 2026 lädt Helmut Hüller, Leiter der Raiffeisen Immobilien Akademie, zu einer Premium-Workation-Woche ins Gorgonia Beach Resort am Roten Meer. Die Kombination aus praxisnahen Workshops, entspanntem Networking und Zeit zur Erholung soll Immobilienprofis neue Energie und frische Perspektiven geben. „Die Idee von PITEFAR ist, Menschen in einem inspirierenden Umfeld zusammenzubringen, wo Lernen, Netzwerken und Erholung Hand in Hand gehen“, sagt Hüller. „Wer Raum für neue Perspektiven schafft, findet auch neue Wege zum Erfolg.“
Teilnehmer:innen erwarten fünf Halbtages-Workshops zu Themen wie Markttrends 2026, Neuroselling, Markenbildung, KI in der Immobilienbranche sowie Resilienz. Die Nachmittage stehen für Sport, Entspannung und Networking zur Verfügung. PITEFAR versteht sich als Weiterbildungsformat mit Erlebnischarakter, das Kopf, Herz und Karriere gleichermaßen anspricht. Weitere Informationen unter diesem Link.
ATP Zürich hat seine Führung neu aufgestellt: Andre Wagner übernimmt die Rolle des Geschäftsführers Ingenieure und bildet gemeinsam mit Matthias Wehrle, Geschäftsführer Architekten, die neue integrale Doppelspitze des Standorts. Der Gebäudetechnikexperte bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Integraler Planung, Energieversorgung, Gesamtplanung und der Leitung komplexer Projekte mit. Wagner war unter anderem in der Planung, als Bauherrenvertreter für den Kanton Zürich sowie in beratenden Funktionen tätig.
„ATP ist für mich das überzeugendste Modell der Integralen Planung. Ein funktionierendes Gebäude entsteht nicht durch Einzeloptimierung, sondern durch ein tiefes Verständnis der Wechselwirkungen aller Fachdisziplinen“, sagt Andre Wagner zu seinem Einstieg bei ATP. Mit dem erweiterten Führungsteam will der Standort Zürich seine Kernkompetenzen in den Bereichen Health, Produktion und Logistik weiter stärken.
ATP Zürich beschäftigt über 80 Architekt:innen und Ingenieur:innen und plant komplexe Hochbau-, Neubau-, Umbau- und Revitalisierungsprojekte für Kund:innen aus der Schweiz und dem süddeutschen Raum. „Integrale Planung bedeutet für uns, Architektur und Technik nicht nur nebeneinander, sondern miteinander zu denken. Mit Andre Wagner an unserer Seite bringen wir diesen Anspruch konsequent voran“, betont Matthias Wehrle. Seine Expertise ergänze die architektonischen Kompetenzen ideal und ermögliche nachhaltige, funktionale und zukunftsfähige Lösungen.
Garbe Industrial hat eine Logistikimmobilie in Nittendorf bei Regensburg neu vermietet. Die Amtoimport Electronic Commerce GmbH übernimmt rund 17.700 Quadratmeter Gesamtfläche und nutzt das Objekt künftig für die Lagerung, Kommissionierung und den Versand internationaler E-Commerce-Waren wie Haushalts-, Garten- und Fitnessgeräte sowie Büromöbel. Der Standort liegt direkt an der A3 und bietet schnelle Verbindungen nach Regensburg, Nürnberg und Frankfurt.
Die Immobilie umfasst rund 13.700 Quadratmeter Lager- und Umschlagfläche, 3.200 Quadratmeter Mezzaninefläche sowie etwa 800 Quadratmeter Büro- und Sozialräume. Ein besonderes Merkmal ist die großzügige, vollständig regalierte Sonderlagerfläche. Zur Lkw-Abfertigung stehen 15 Laderampen und ein zusätzlicher Andienungsbereich mit Tieframpe zur Verfügung. Für die künftige Nutzung wird das Objekt brandschutztechnisch modernisiert, um auch die Lagerung von Batterien zu ermöglichen.
„Wir freuen uns, dass wir mit der erforderlichen Umrüstung den Ansprüchen der Mieterin an das Objekt in vollem Umfang gerecht werden und innerhalb weniger Wochen einen langfristigen Mietvertrag abschließen konnten“, sagt Faika Biriz, Regionalleiterin Real Estate Management Süd bei Garbe Industrial. Entscheidend sei die „sehr gute Zusammenarbeit zwischen Mieter, Vermieter und Makler“, so Biriz weiter.
Die ImmoAgentur Maier aus Götzis hat die denkmalgeschützte Villa Bösch in Lustenau in ein stilvolles Boutique-Hotel umgebaut. Die historische Villa aus dem 19. Jahrhundert galt seit jeher als architektonisches Schmuckstück. Mit der behutsamen Revitalisierung wurde ein Ort geschaffen, an dem sich Jugendstil und moderne Architektur harmonisch ergänzen.
Das Konzept der by Maier Hotels, die das Haus künftig betreibt, setzt auf digitale Services wie Selbst-Check-in, Videolounge und automatisierte Gästebetreung. „Unser Fokus liegt auf Design, Qualität und maximaler Flexibilität“, heißt es aus dem Führungsteam rund um Roberto Maier, Eigentümer der ImmoAgentur, und Chiara Maier, die das Hotel gemeinsam führen. In der Lobby stehen rund um die Uhr Snack- und Getränkestationen bereit, Frühstück wird bewusst nicht angeboten, um Gästen größtmögliche Freiheit zu ermöglichen. Mit dem neuen Standort betreibt die Gruppe nun zehn Hotels.
Der Hotelmarkt in Wien ist aktuell auf Rekordkurs und braucht auch den europaweiten Vergleich nicht zu scheuen. Laut dem erstmals veröffentlichten „European Hotels Destination Index“ von CBRE zählt Wien zu den attraktivsten Hotelmärkten Europas und erreicht Rang 15 von 66 untersuchten Städten. Während London mit deutlichem Abstand an der Spitze liegt, punktet Wien vor allem durch steigende Gästezahlen, attraktive Wechselkurse und ein hohes Pro-Kopf-Einkommen. Dämpfend wirken hingegen höhere Arbeitskosten, ein im Vergleich niedrigerer RevPAR sowie der anhaltende Arbeitskräftemangel.
Aktuell ist Wien auf dem besten Weg weitere Rekorde im Tourismus zu verzeichnen. So konnte 2024 mit rund 18,9 Millionen Nächtigungen ein neuer Rekord registriert werden. Daran wird 2025 nahtlos anknüpfen, bereits im vergangenen September lag die österreichische Hauptstadt fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Die Hotelinvestitionen stiegen im ersten bis dritten Quartal 2025 auf 313 Millionen Euro – das entspricht einem Zuwachs von rund 100 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode. „Heuer wurden bereits zahlreiche große Transaktionen wie beispielsweise der Verkauf des Marriott Vienna realisiert und derzeit sind mehrere Großprojekte auf dem Markt“, sagt Lukas Schwarz, Head of Investment bei CBRE Österreich. Die Spitzenrendite liegt aktuell bei 5,4 Prozent für Betreiberverträge und 6,4 Prozent für Managementverträge.
Fast die Hälfte der Top-30-Destinationen des Indexes entfällt auf Südeuropa – hohe Besucherzahlen und Preissetzungsmacht heben Städte wie Madrid, Barcelona oder Lissabon hervor. Überraschend ist Mallorca: Die Insel verfügt über mehr Hotelzimmer als Paris und bestätigt damit den Trend, dass Ferienregionen in Europa für Investoren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Über alle Märkte hinweg bestimmen Ankünfte und Übernachtungen bis zu 80 Prozent der Indexperformance, was die enge Verknüpfung von Tourismusdynamik und Investmentstimmung unterstreicht.
Der ehemalige Signa-Gründer René Benko ist gestern am Landesgericht Innsbruck wegen betrügerischer Krida nicht rechtskräftig zu 15 Monaten bedingter Haft verurteilt worden. In einem Teil der Anklage wurde er freigesprochen. Seine Ehefrau Nathalie Benko wurde in allen Punkten im Zweifel freigesprochen.
Im Kern ging es beim Prozess um Vermögenswerte im Wert von rund 370.000 Euro, darunter Bargeld, Schmuck und hochpreisige Uhren, die in einem Tresor bei Verwandten deponiert waren. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hatte argumentiert, der Tresor sei unmittelbar nach dem Insolvenzantrag aufgestellt worden, um Gläubigern Vermögenswerte zu entziehen. Die Erklärungen des Ehepaars, es habe sich um eine Zwischenlagerung im Zuge eines Umzugs gehandelt, stufte die WKStA als unglaubwürdig ein. Beide Angeklagten bekannten sich nicht schuldig und machten vor Gericht keine weiteren Aussagen.
Benko war erst im Oktober – ebenfalls aufgrund des Vorwurfs der betrügerischen Krida – zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Die Supernova-Gruppe setzt ihre Expansionsstrategie in Italien fort und hat das Einkaufszentrum Galleria Borromea im Großraum Mailand übernommen. Nach den früheren Zukäufen in Rom und Civitavecchia ist dies der nächste Schritt des Grazer Immobilienentwicklers, seine Präsenz in Italien auszubauen. Das Center umfasst 18.438 Quadratmeter vermietbare Fläche, rund 90 Shops und zählt jährlich etwa vier Millionen Besucher.
„Nach unseren erfolgreichen Engagements in Rom und Civitavecchia ist der Erwerb der Galleria Borromea im Großraum Mailand der nächste Schritt, um unsere Präsenz in Italien nachhaltig auszubauen“, sagt Markus Pinggera, Geschäftsführer der Supernova-Gruppe. „Mit diesem Objekt sichern wir uns einen etablierten, frequenzstarken Standort in einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen Europas – und stärken zugleich unser Portfolio an qualitativ hochwertigen, auf den täglichen Bedarf ausgerichteten Einkaufszentren.“
Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist in Österreich 2025 erneut gestiegen. Laut KSV1870 mussten heuer 6.857 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der höheren Fallzahl sanken die vorläufigen Passiva um 55,8 Prozent auf rund 8,38 Milliarden Euro, weil 2025 deutlich weniger Großinsolvenzen auftraten. Die größte Pleite betrifft die Signa Prime Capital Invest GmbH mit Passiva von 870 Millionen Euro. Die Zahl der betroffenen Mitarbeiter fiel um 27,7 Prozent auf 21.400 Personen, während die Zahl der Gläubiger um 8,2 Prozent auf 54.400 anstieg.
„Das Insolvenzaufkommen ist auch im historischen Vergleich unverändert hoch und eine Abflachung der Kurve steht unmittelbar nicht bevor“, sagt MMag. Karl-Heinz Götze, MBA, Leiter KSV1870 Insolvenz. 19 Firmen pro Tag schlitterten im Jahresschnitt in die Pleite. Besonders problematisch bleibt der hohe Anteil nicht eröffneter Verfahren: Über 2.600 Fälle (+8,5 %) scheiterten mangels Kostendeckung, was 38 Prozent aller Pleiten ausmacht. „Wird ein Insolvenzfall nicht eröffnet, ist eine professionelle Aufarbeitung unmöglich. Der Betrieb muss geschlossen werden, alle Arbeitsplätze gehen verloren und die Gläubiger sehen keinen einzigen Euro“, warnt Götze.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen setzen viele Unternehmen weiter unter Druck. Hohe Inflation seit Ende 2024, schwache Kaufkraft und steigende Kosten verschlechtern die Bonität zahlreicher Betriebe. „Immer mehr Unternehmen gleiten aufgrund der stagnierenden Wirtschaftslage in Richtung Mittelmaß ab, wodurch auch deren Ausfallrisiko steigt“, analysiert Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA, CEO der KSV1870 Holding AG. Zwar sinken die Top-Ratingklassen erneut, dennoch bleibe die Mehrheit der Firmen solide aufgestellt.
Die meisten Insolvenzen betrafen 2025 den Handel (1.208 Fälle), gefolgt von der Bauwirtschaft (1.089 Fälle) und Gastronomie/Beherbergung (807 Fälle). Besonders stark fällt der Zuwachs im Grundstücks- und Wohnungswesen aus: 458 Fälle bedeuten ein Plus von 38 Prozent. Die anhaltenden Herausforderungen in der Bauwirtschaft – von einer schwachen Auftragslage bis zu hohen Kosten – wirken sich zunehmend auf den gesamten Immobiliensektor aus. SEO-Keywords: Immobilien, Unternehmensinsolvenzen Österreich, KSV1870, Karl-Heinz Götze, Ricardo-José Vybiral, Firmenpleiten 2025, Bauwirtschaft, Handel Insolvenzen, Immobiliensektor, Wirtschaftslage Österreich
Neuer Zinssenkungszyklus aber nicht geplant
FED senkt Zinsen zum dritten Mal im Jahr
von Stefan Posch
Die US-Notenbank Federal Reserve hat am gestrigen Abend zum dritten Mal in diesem Jahr den Leitzins gesenkt und den Zielkorridor nun auf 3,50 bis 3,75 Prozent festgelegt. Trotz der weiteren Lockerung sendet die Fed ein klares Signal: Ein neuer Zinssenkungszyklus ist nicht geplant. Die Entscheidung markiert vielmehr einen Übergang zu einer deutlich vorsichtigeren, rein datenbasierten Steuerung der Geldpolitik.
In ihrer Dezember-Erklärung stellte die Notenbank klar, dass künftige Schritte ausschließlich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängen sollen. Fed-Chef Jerome Powell bezeichnete die Entscheidung als „umsichtige Anpassung“ – nicht als Startpunkt einer Serie. Auch die aktualisierte Wirtschaftsprojektion spricht für Zurückhaltung: Die Wachstumsaussichten für 2026 und 2027 wurden leicht angehoben, die Inflationserwartungen moderat gesenkt, und die Arbeitslosenrate bleibt stabil. Der Median der Leitzinserwartungen verharrt bei 3,6 Prozent für 2025 und 3,4 Prozent für 2026 – was lediglich eine Senkung pro Jahr impliziert. Die langfristigen Erwartungen bleiben bei 3,0 Prozent. Damit signalisiert die Fed: Die größten Inflationsrisiken sind abgebaut, doch weitere Schritte bleiben an strenge Bedingungen geknüpft.
„Dieser Schritt verdeutlicht, dass die Fed davon überzeugt ist, dass die Inflation abkühlt, ohne das Wachstum zu beeinträchtigen, und gleichzeitig hohe Hürden für weitere Zinssenkungen setzt“, sagt Daniel Siluk, Portfolio Manager und Head of Global Short Duration and Liquidity bei Janus Henderson Investors. Die USA steuern laut Siluk in ein „Wait-and-See“-Jahr 2026, geprägt von gedrosseltem Tempo und einer uneinigen FOMC-Kommission.
Mit Blick auf das kommende Jahr bleibt die Fed damit auf Kurs einer abwartenden, eng am Datenfluss orientierten Geldpolitik. Für die Märkte bedeutet das vorerst Klarheit: Zinssenkungen sind möglich – aber nur, wenn die Konjunkturentwicklung sie zwingend rechtfertigt.
Bei der Premiere der neuen Architektur-Fachmesse „Meet the Architect“ in der Wiener Marx Halle wurde die BUWOG als bester Projektentwickler Österreichs in der Kategorie Wohnbau ausgezeichnet. Mehr als 1.500 Branchenvertreter:innen aus Architektur, Bau und Immobilien diskutierten vor Ort über zirkuläres Bauen, neue Materialien und digitale Planungstools. Ein Höhepunkt des Programms war die Award-Gala, die Architekt:innen, Entwickler:innen und Designer:innen aus ganz Europa zusammenbrachte.
„Es ist eine besondere Ehre, diese Auszeichnung entgegenzunehmen“, sagt Andreas Holler, Geschäftsführer der BUWOG Group GmbH. „Als Bauträger arbeiten wir sehr eng mit den unterschiedlichsten Architekturbüros zusammen – gemeinsam entwickeln wir heute den Wohnraum von morgen und wir sind stolz darauf, dass uns seitens der Architekturbranche diese Anerkennung entgegengebracht wird.“ Die Shortlist der Preisträger:innen basierte auf einer Befragung österreichischer Architekt:innen durch ein Marktforschungsinstitut mit über 200 Nennungen.
Schindler Österreich bietet ab sofort ein praxisorientiertes Sicherheits- und Verhaltenstraining für Kindergärten und Schulen an. In der Unternehmenszentrale am Wienerberg lernen Kinder unter Anleitung erfahrener Servicetechniker:innen, wie sie Aufzüge und Fahrtreppen sicher und stressfrei nutzen können. In kurzen Übungseinheiten wird gezeigt, wo Gefahren entstehen und wie sich Unfälle schon mit wenigen einfachen Handgriffen vermeiden lassen.
„Kinder im Kindergarten sind gerade bei Ausflügen oft abgelenkt und plaudern angeregt miteinander. Nicht alle sind im Benützen von Fahrtreppen und Aufzügen routiniert“, sagt Janine Schwabe-Häder, Geschäftsführerin Schindler Österreich. „Unsere Servicetechnikerinnen und Servicetechniker nehmen sich ganz bewusst einen Vormittag Zeit, um sichere Mobilität in der Stadt zu schulen – und alle Beteiligten haben Spaß dabei.“
Das Training richtet sich an die jüngsten Nutzer:innen urbaner Infrastruktur. Kinder bewegen sich anders als Erwachsene: Sie sind kleiner, spontaner und leichter abgelenkt. Technik hingegen bleibt funktional – unabhängig davon, wie aufmerksam die Benutzer:innen sind. Schon wenige Regeln wie korrektes Aufstellen, fester Stand, Abstand halten oder den Handlauf zu nutzen, erhöhen die Sicherheit im Alltag erheblich.
Digitalakademie bietet Kurse "KI-Manager:in Bau & Immobilien"
Ausbildung zum KI-Manager:in
von Stefan Posch
Die Digitalakademie bietet eine neue Ausbildung zur KI-Manager:in Bau & Immobilien an – ein Programm, das die wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz für Planung, Bau, Betrieb und Wiederverwertung von Gebäuden adressiert. KI ermögliche effizientere Abläufe, geringeren Ressourceneinsatz und frühzeitige Risikoerkennung. Praxisnahe Anwendungsfälle zeigen, wie digitale Tools nachhaltige Entscheidungen unterstützen und langfristige Wertschöpfung ermöglichen.
Zusätzlich kann eine Zertifizierung über Austrian Standards erworben werden. Die Ausbildung deckt Weiterbildungspflichten gemäß EU AI Act ab und wird laufend durch ein hochkarätig besetztes Advisory Board weiterentwickelt. Die Digitalakademie betont den Zukunftsnutzen. Wer KI entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus versteht, schaffe in der Branche echte Mehrwerte – sowohl operativ als auch strategisch. Die Anmeldung ist auch mit dem Fortbildungsbudget 2025 oder 2026 möglich. Für Immoflash-Leser gibt es bis Jahresende einen exklusiven Vorteil: 300 Euro Rabatt mit dem Code KI300, gültig bei Buchung aller drei Module. Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.
PITEFAR verbindet Lernen, Erholung und Networking
Weiterbildung am Roten Meer
von Stefan Posch
Mit PITEFAR 2026 startet eine neue Form der beruflichen Weiterbildung für Österreichs Immobilienbranche. Vom 4. bis 11. März 2026 lädt Helmut Hüller, Leiter der Raiffeisen Immobilien Akademie, zu einer Premium-Workation-Woche ins Gorgonia Beach Resort am Roten Meer. Die Kombination aus praxisnahen Workshops, entspanntem Networking und Zeit zur Erholung soll Immobilienprofis neue Energie und frische Perspektiven geben. „Die Idee von PITEFAR ist, Menschen in einem inspirierenden Umfeld zusammenzubringen, wo Lernen, Netzwerken und Erholung Hand in Hand gehen“, sagt Hüller. „Wer Raum für neue Perspektiven schafft, findet auch neue Wege zum Erfolg.“
Teilnehmer:innen erwarten fünf Halbtages-Workshops zu Themen wie Markttrends 2026, Neuroselling, Markenbildung, KI in der Immobilienbranche sowie Resilienz. Die Nachmittage stehen für Sport, Entspannung und Networking zur Verfügung. PITEFAR versteht sich als Weiterbildungsformat mit Erlebnischarakter, das Kopf, Herz und Karriere gleichermaßen anspricht. Weitere Informationen unter diesem Link.
Andre Wagner wird Geschäftsführer Ingenieure
ATP Zürich erweitert Führungsteam
von Stefan Posch
ATP Zürich hat seine Führung neu aufgestellt: Andre Wagner übernimmt die Rolle des Geschäftsführers Ingenieure und bildet gemeinsam mit Matthias Wehrle, Geschäftsführer Architekten, die neue integrale Doppelspitze des Standorts. Der Gebäudetechnikexperte bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Integraler Planung, Energieversorgung, Gesamtplanung und der Leitung komplexer Projekte mit. Wagner war unter anderem in der Planung, als Bauherrenvertreter für den Kanton Zürich sowie in beratenden Funktionen tätig.
„ATP ist für mich das überzeugendste Modell der Integralen Planung. Ein funktionierendes Gebäude entsteht nicht durch Einzeloptimierung, sondern durch ein tiefes Verständnis der Wechselwirkungen aller Fachdisziplinen“, sagt Andre Wagner zu seinem Einstieg bei ATP. Mit dem erweiterten Führungsteam will der Standort Zürich seine Kernkompetenzen in den Bereichen Health, Produktion und Logistik weiter stärken.
ATP Zürich beschäftigt über 80 Architekt:innen und Ingenieur:innen und plant komplexe Hochbau-, Neubau-, Umbau- und Revitalisierungsprojekte für Kund:innen aus der Schweiz und dem süddeutschen Raum. „Integrale Planung bedeutet für uns, Architektur und Technik nicht nur nebeneinander, sondern miteinander zu denken. Mit Andre Wagner an unserer Seite bringen wir diesen Anspruch konsequent voran“, betont Matthias Wehrle. Seine Expertise ergänze die architektonischen Kompetenzen ideal und ermögliche nachhaltige, funktionale und zukunftsfähige Lösungen.
Amtoimport Electronic Commerce zieht nach Nittendorf
Garbe Industrial hat eine Logistikimmobilie in Nittendorf bei Regensburg neu vermietet. Die Amtoimport Electronic Commerce GmbH übernimmt rund 17.700 Quadratmeter Gesamtfläche und nutzt das Objekt künftig für die Lagerung, Kommissionierung und den Versand internationaler E-Commerce-Waren wie Haushalts-, Garten- und Fitnessgeräte sowie Büromöbel. Der Standort liegt direkt an der A3 und bietet schnelle Verbindungen nach Regensburg, Nürnberg und Frankfurt.
Die Immobilie umfasst rund 13.700 Quadratmeter Lager- und Umschlagfläche, 3.200 Quadratmeter Mezzaninefläche sowie etwa 800 Quadratmeter Büro- und Sozialräume. Ein besonderes Merkmal ist die großzügige, vollständig regalierte Sonderlagerfläche. Zur Lkw-Abfertigung stehen 15 Laderampen und ein zusätzlicher Andienungsbereich mit Tieframpe zur Verfügung. Für die künftige Nutzung wird das Objekt brandschutztechnisch modernisiert, um auch die Lagerung von Batterien zu ermöglichen.
„Wir freuen uns, dass wir mit der erforderlichen Umrüstung den Ansprüchen der Mieterin an das Objekt in vollem Umfang gerecht werden und innerhalb weniger Wochen einen langfristigen Mietvertrag abschließen konnten“, sagt Faika Biriz, Regionalleiterin Real Estate Management Süd bei Garbe Industrial. Entscheidend sei die „sehr gute Zusammenarbeit zwischen Mieter, Vermieter und Makler“, so Biriz weiter.
Die ImmoAgentur Maier aus Götzis hat die denkmalgeschützte Villa Bösch in Lustenau in ein stilvolles Boutique-Hotel umgebaut. Die historische Villa aus dem 19. Jahrhundert galt seit jeher als architektonisches Schmuckstück. Mit der behutsamen Revitalisierung wurde ein Ort geschaffen, an dem sich Jugendstil und moderne Architektur harmonisch ergänzen.
Das Konzept der by Maier Hotels, die das Haus künftig betreibt, setzt auf digitale Services wie Selbst-Check-in, Videolounge und automatisierte Gästebetreung. „Unser Fokus liegt auf Design, Qualität und maximaler Flexibilität“, heißt es aus dem Führungsteam rund um Roberto Maier, Eigentümer der ImmoAgentur, und Chiara Maier, die das Hotel gemeinsam führen. In der Lobby stehen rund um die Uhr Snack- und Getränkestationen bereit, Frühstück wird bewusst nicht angeboten, um Gästen größtmögliche Freiheit zu ermöglichen. Mit dem neuen Standort betreibt die Gruppe nun zehn Hotels.
Impressum
Medieninhaber & Herausgeber
Cachalot Media House GmbH
TwinTowers 21. OG, Turm B
Wienerbergstraße 11
1100 Wien
Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Texte dürfen privat genutzt, geteilt und veröffentlicht werden, sofern dabei die Quelle „immoflash / Cachalot Media House GmbH“ klar angegeben wird; automatisierte Nutzung (z. B. Scraping, Crawler, Datenbanken) ist untersagt. Fotos unterliegen den Rechten der jeweiligen Urheber:innen und dürfen nur im Einklang mit dem geltenden Urheberrecht verwendet werden.
Bei Fragen zu Buchungen kontaktieren Sie uns gerne: