Solides Jahr 2022 für Immofinanz

FFO1 stieg um 15 Prozent und starke Kapitalbasis

von Stefan Posch

Die Immofinanz erzielte in den ersten drei Quartalen 2022 trotz eines herausfordernden Umfelds sehr solide Ergebnisse. Die Mieterlöse erreichten ein hohes Niveau von 216,9 Millionen Euro, das Ergebnis aus Asset Management verbesserte sich um 3,2 Prozent auf 168,4 Millionen Euro und der nachhaltige FFO 1 aus dem Bestandsgeschäft (inklusive Dividendenzahlung der S Immo) stieg deutlich um mehr als 15 Prozent auf 115,9 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei 248,6 Millionen Euro. Mit einer Eigenkapitalquote von 58,0 Prozent und einer konservativen Verschuldung mit einem Netto-LTV von 33,7 Prozent verfügte die Immofinanz zudem über eine starke Kapitalbasis.
"Die sehr guten Resultate in den ersten drei Quartalen bestätigen die hohe Resilienz und Ertragskraft unseres Portfolios. So konnten wir auch in einem herausfordernden Umfeld wesentliche Kennzahlen wie die Like-for-like- Mieterlöse, das Ergebnis aus dem Asset Management und den FFO 1 steigern und die Bilanz weiter stärken. Wir kommen bei der Optimierung unseres Portfolios wie auch unserer Kostenstruktur gut voran und verfügen über starke Marken im Retail- und Office-Geschäft, die wir weiter ausbauen werden. Durch die zuletzt getätigten Zukäufe und Eigenentwicklungen konnten wir unsere führende Marktposition bei Retail Parks in Europa auf nunmehr bereits 122 Standorte weiter ausbauen. Wir sehen uns daher gut positioniert, um unseren wertschaffenden Kurs auch in unverändert schwierigen Zeiten erfolgreich fortzusetzen," sagt Radka Doehring, Vorständin der Immofinanz.

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Wirbel um Remise-Deal

Morgen in den immo7 News:

von Stefan Posch

Ein Grundstücksdeal mit den Wiener Linien sorgt weiter für Aufregung im Wiener Rathaus. Mehr dazu sehen Sie morgen in den Immo7 News. Außerdem: Probleme der Adler Real Estate schwappen nach Österreich.
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UBM mit passablen dritten Quartal

Liquidität konnte leicht ausgebaut werden

von Stefan Posch

Die UBM konnte angesichts der gesamtwirtschafltichen Situation ein passables drittes Quartal verzeichnen. Das Vorsteuer-Ergebnis im 1.-3. Quartal 2022 lag daher ohne signifikante Verkäufe mit 16,6 Millionen Euro etwa auf dem Niveau des Halbjahres. "Für die finanziell gut aufgestellte UBM gilt, dass man nie eine gute Krise verpassen sollte", sagt UBM-CEO Thomas G. Winkler und ergänzt: "Erste Wettbewerber sind bereits in Schieflage geraten - und weitere werden folgen."
Im Gegensatz zu diesen Unternehmen habe die UBM ihre solide Finanz-Position weiter verstärken und die Liquidität im Vergleich zum Halbjahr sogar leicht ausbauen können. Zum 30. September verfügt UBM über 358 Millionen Euro an liquiden Mitteln und einer Eigenkapitalquote von über 33 Prozent. Diese solide Ausgangslage ist notwendig, um für negative Abweichungen, aber auch für etwaige Opportunitäten, über ausreichend Reserven zur Verfügung zu haben.
Die zukünftige Profitabilität der UBM kann über die Ergebnisbeiträge der bestehenden 2,1 Milliarden Euro Entwicklungspipeline abgesichert werden. Im dritten Quartal 2022 erhielt UBM die Widmung für das LeopoldQuartier in Wien. Es wird Europas erstes Stadtquartier in Holz-Hybrid-Bauweise und setzt ein deutliches Ausrufezeichen in Sachen Nachhaltigkeit. Insgesamt befinden sich die Projekte zum überwiegenden Teil (90 Prozent) in Deutschland und Österreich beziehungsweise in den Assetklassen Wohnen (56 Prozent) und Büro (44 Prozent). Über 180.000m² sind bereits in Holz-Hybridbauweise in Umsetzung oder geplant.
Aufgrund der aktuellen Situation am Immobilienmarkte mussten auch geplante Transaktionen bei der UBM zurückgezogen werden. Der Erfolg des Geschäftsjahres 2022 wird ein "Foto-Finish", nachdem die erwarteten positiven Effekte nicht allein von der UBM abhängen. In Ermangelung besserer Erkenntnisse und der ebenso unklaren Marktentwicklung hält UBM an der zum Halbjahr ausgegebenen Guidance fest und bleibt für die kommenden, schwierigen Quartale vorsichtig optimistisch.

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Re.comm 2022 - Rückblick Teil 2

Networking für 280 Branchenexperten

von Anna Reiterer

Bereits zum zehnten Mal reisten rund 280 Top-Manager:innen der Immobilienbranche an, um sich von Impulsen aus den verschiedensten Fachdisziplinen inspirieren zu lassen. Neben den zahlreichen Vorträgen stand vor allem auch das Networking an diesen drei Tagen ganz an der Spitze.

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Gutes drittes Quartal für CA Immo

Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2022 bestätigt

von Stefan Posch

Die CA Immo blickt auf ein gutes dritte Quartal zurück. Damit setzt sich die positive Geschäftsentwicklung der Vorquartale fort. In einem herausfordernden Marktumfeld konnte CA Immo das nachhaltige Ergebnis (FFO I) im 3. Quartal um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 102,5 Millionen Euro steigern. Die Mieteinnahmen stiegen in den ersten neun Monaten um 2,5 Prozent auf 158,1 Millionen Euro. Die jüngsten Portfolioerweiterungen und höhere Mieteinnahmen im Bestand konnten somit die Effekte aus Bestandsverkäufen mehr als ausgleichen. Der Konzerngewinn stieg um 40 Prozent auf 267,5 Millionen Euro, unter anderem getragen von einem starken Neubewertungsergebnis (180,4 Millionen Euro). Zur positiven Entwicklung beigetragen haben im 3. Quartal vor allem das gute Vermietungsgeschäft und die Übernahme von zwei Projektfertigstellungen in den eigenen Bestand. Nach den starken ersten neun Monaten bestätigt CA Immo die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2022 und erwartet ein nachhaltiges Ergebnis (FFO I) von mehr als 125 Millionen Euro.
Silvia Schmitten-Walgenbach, CEO von CA Immo: "Wir kommen bei der konsequenten Umsetzung unseres strategischen Kapitalrotationsprogramms gut voran. Trotz des herausfordernden Marktumfelds konnten wir den angekündigten Verkauf unserer rumänischen Plattform erfolgreich abschließen. Damit treiben wir nicht nur die Fokussierung auf unseren Kernmarkt Deutschland weiter voran, sondern steigern auch die Qualität unseres Portfolios und verbessern unsere Liquiditätsposition deutlich. Das macht die CA Immo noch resilienter in Zeiten, in denen sich die Rahmenbedingungen für den Immobiliensektor rasant verändern."

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Erneuerbare Energie zur Aufwertung

++Advertorial++

von Ing. Dr. Christoph Urbanek

Hohe Strompreise, exorbitant gestiegene Gaspreise und die Angst vor dem Ausbleiben laufender Gaslieferungen begleiten uns in den kommenden Winter.
Gleichzeitig wird der politische und gesellschaftliche Druck immer stärker von fossilen Energieträgern wegzukommen und erneuerbare Energieträger zu forcieren.
Nach derzeitigem Stand dürfen ab 2023 im Bereich neuerrichtender Wohnbauten keine Gasheizungen mehr installiert werden und bestehende Gasheizsysteme nur mehr bis 2040 weiterbetrieben werden.
Während es im Bereich der Neubauten bereits verschiedenste Modelle gibt um von Gasheizsystemen wegzukommen bereitet dieses Thema vor allem Eigentümern von Bestandsimmobilien im städtischen Bereich große Sorgen.
Aber wie bei jedem einschneidenden Umbruch bieten sich auch hier für vorausschauenddenkende Eigentümer Chancen ihre Immobilien nachhaltig zu sanieren und damit im Zusammenspiel mit Förderungen und Steuervorteilen interessante Wertsteigerungen zu erzielen.
Ein richtungsweisendes Pilotprojekt läuft zurzeit in Bestandsimmobilien der Sozialbau AG in Wien.
Hier wurden im Bereich des Dachbodens große Luftwärmepumpen installiert an die, die vorhandenen Etagenheizkreisläufe der einzelnen Wohnungen, anstelle der vorher vorhandenen Gastherme, angeschlossen wurden.
Nachdem die Zuleitung der einzelnen Wohnungen zu der zentralen Wärmepumpe am Dachboden durch die nunmehr ungenutzten Kamine erfolgen konnte stellte sich die notwendige Investition pro Wohnung als sehr gering heraus. Es wurden nunmehr an der Stelle der vorherigen Gasthermen elektrische Warmwasserspeicher mit 80 bis 120 Liter installiert. In einem weiteren Schritt sollen diese durch einen Sammelspeicher für alle Wohnungen ersetzt werden. Zusätzlich können auf den Dächern vieler Bestandsimmobilien Photovoltaikanlagen installiert werden, die den Strom für die Wärmepumpen liefern.
Die Ergebnisse dieses Pilotversuchs sind vielversprechend und weisen den Weg zu hohen CO2 Einsparungen, bei gleichzeitiger Abnahme der Abhängigkeit von externen Gas-& Öl Lieferanten. Die Entwicklungen bleiben auf jeden Fall spannend.

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9. Österreichischer Verwaltertag 2022

Mehr als 300 Teilnehmer:innen bei Branchen-Treff

von Anna Reiterer

Aktuelle und praxisnahe Themen aufgeteilt auf zwei Tage sowie jede Menge Diskurs mit Top-Vortragenden und mehr als 300 Branchenkolleg:innen: Der 9. Österreichische Verwaltertag in Salzburg ermöglichte mit einem vielfältigen Programm ein inhaltliches Update in den wesentlichen Bereichen des Verwalter-Alltags. Drängende aktuelle Fragen des Ausstiegs aus Kohle und Gas standen ebenso auf dem Programm wie Praxisfragen zum neuen Wohnungseigentumsrecht. Die Hausverwalterinnen und Hausverwalter freuten sich über geballte Informationen und vielfältige Themen. Das Netzwerken vor Ort ermöglichte einen Austausch.

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12. Kongress IG Lebenszyklus Bau

Lösungen für die Zukunft des Bauens

von Anna Reiterer

Nachhaltige Gebäudeentwicklung vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit & neuen sozialen Herausforderungen. Beim 12. Kongress der IG Lebenszyklus Bau treffen sich mehr als 200 Entscheider*innen der Bau- und Immobilienbranche um Lösungen für die Zukunft des Bauens zu diskutieren.
Gesucht werden Lösungen für die Bereiche Abfall, CO2-Emissionen und generell zur Reduktion des Energiebedarfs von Gebäuden.
Den Trendreport von IG Lebenszyklus Bau können Sie hier bestellen.

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Engel & Völkers startet mit LiquidHome

Ermöglicht Teilverkäufe von Immobilien

von Stefan Posch

Christian Kuppig und Gerald Beirer © AllegraBraune.jpegChristian Kuppig und Gerald Beirer © AllegraBraune.jpeg

Der Immobilien-Teilverkauf mit Engel & Völkers LiquidHome ist ab sofort auch in Österreich möglich: Dieses Modell der Immobilien-Verrentung wird über die neu gegründete EV LiquidHome in Graz angeboten. In Deutschland ist Engel & Völkers LiquidHome bereits seit April 2020 aktiv. "Das starke Wachstum in Deutschland hat uns gezeigt, dass der Bedarf an neuen Lösungen im Segment der Immobilienrenten groß ist. Wir sehen dieses Potenzial auch in Österreich und haben uns daher für den Markteintritt im Nachbarland entschieden", begründet Christian Kuppig, Geschäftsführer der EV LiquidHome Deutschland, den Schritt.
Bei einem Teilverkauf können bis zu 50 Prozent der Immobilie zum aktuellen Marktwert verkauft werden. Durch den Teilverkauf wird den Kund:innen Liquidität und Flexibilität im Alter gewährleistet. Über den veräußerten Anteil erhalten die Verkaufenden ein Fruchtgenussrecht und dürfen damit ihre Immobilie weiterhin so nutzen wie gewohnt. Sie bleiben zu 100 Prozent wirtschaftliche Eigentümer:innen und können eigenständig über Umbau, Renovierungen sowie Sanierungen der Immobilie entscheiden. Für die Nutzung des kompletten Eigenheims wird eine Gebühr analog einer anteiligen Miete fällig. "Knapp 20 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher sind älter als 65 Jahre, Tendenz steigend. Oftmals ist eine Immobilie der größte Bestandteil ihres Vermögens. Dieses Kapital ist aber nicht frei verfügbar. Mit dem Teilverkauf wird das Immobilienvermögen liquide", erläutert Gerald Beirer, Geschäftsführer der EV LiquidHome in Graz, das Prinzip.

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Barotanyi leitet Wiener CRIM-Büro

Das Wohnimmobilien-Portfolio soll weiter wachsen

von Elisabeth K. Fürst

Die Catella Residential Investment Management (CRIM) mit Sitz in Berlin hat Alexander Barotanyi zum Head of Austria Residential in ihrem Anfang des Jahres eröffneten Wiener Büro ernannt. Barotanyi verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Immobilienbereich und war zuletzt als Asset Manager bei der Bank Austria Real Invest Asset Management tätig. Zuvor war er fast neun Jahre lang in verschiedenen Positionen in den Abteilungen Asset Services und Retail beim Immobilienberater CBRE tätig. Er hat einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre der Wirtschaftsuniversität Wien.
Michael Keune, Managing Director, CRIM kommentiert: "Wir freuen uns, Alexander als Mitglied unseres schnell wachsenden österreichischen Teams begrüßen zu dürfen, nachdem wir im Februar dieses Jahres das Wiener Büro eröffnet haben. Wir haben eine lokale Präsenz aufgebaut, um Asset-Management und technische Dienstleistungen für unser wachsendes Portfolio an Wohnimmobilien in Österreich anzubieten. Wir sind überzeugt, dass Alexanders Expertise und sein Know-how für die CRIM gute Möglichkeiten bieten, um unser österreichisches Portfolio um weitere nachhaltige und erschwingliche Mietobjekte zu erweitern."
Die Wohninvestitionen von CRIM in Österreich haben sich im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr auf mehr als 500 Mio. Euro verdoppelt. Mit dem Erwerb von 121 Wohneinheiten in einem Neubaugebiet im Westen von Wien-Ottakring im Juli ist ein weiteres Objekt hinzugekommen. Catella hat auch erst kürzlich drei neue Wohnprojekte mit insgesamt 538 Mietwohnungen in historischen Lagen in und um die Altstadt fertiggestellt. Dazu gehören ein Komplex mit 217 modernen Wohnungen mit Tiefgaragenplätzen am Höchstädtplatz im Bezirk Brigittenau, 73 Mieteinheiten und 46 Stellplätze in einem modernen T-förmigen Gebäude, das auf dem ehemaligen Gelände einer Koffer- und Ledertaschenfabrik in der Van-der-Nüll-Gasse im 10. Bezirk entstanden ist. Weiterhin sind im letzten Monat 248 Wohnungen und 124 Stellplätze in einem neuen Wohnviertel in Hrachowina fertiggestellt worden, das auf dem Gelände einer ehemaligen Fenster- und Türenfabrik im östlichen Bezirk Donaustadt nahe der Donau errichtet wurde.

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Etzi macht es autark

Etzenberger setzt für die Zukunft auf autarke Siedlungen.

von Franz Artner

Die neuen Kreditrichtlinien und die hohen Bau- und Energiekosten bremsen das Fertighaussegment kräftig. "Das Interesse ist da, es scheitert an der Finanzierung", erklärt der Chef der Firma Etzi-Haus/Austrohaus Maximilian Etzenberger. Er geht davon aus, dass künftig rund 30 Prozent weniger Projekte realisiert werden. Dennoch macht er sich nicht unmittelbar Sorgen. Man werde die derzeit bei 35 Prozent liegende Fremdleistung zurückschrauben, um den eigenen Mitarbeiterbestand von 250 Köpfen zu halten, so Etzenberger. Er baut 2023 um rund 35 Millionen Euro in Ried im Traunkreis eine neue Firmenzentrale. Und für 2024 hat der Macher sich die erste energieautarke Siedlung vorgenommen. Darunter versteht Etzi kompakte Wohnsiedlungen mit einer zentralen Energiezentrale, die die einzelnen Wohneinheiten mit Strom, Wärme, Kälte und Wasser versorgt. Damit will man mehrere anstehende Probleme lösen: Die Flächenversiegelung soll reduziert werden und die Versorgung mit Raumwärme und Warmwasser soll im Vergleich zu konventionellen Häusern pro Haushalt um bis 3.500 Euro jährlich günstiger werden.
Geplant sind je nach Standort Tiefensonden für die Geothermie, die Nutzung der Wärme aus Abwässern in Verbindung mit Photovoltaik. Umgesetzt werden können diese Lösungen von der eigenen Haustechnikfirma, die inzwischen fast 40 Mitarbeiter zählt. "Mit dem Konzept der Energieparks können so bis zu 20 Prozent der Baukosten eingespart und leistbares Wohnen geschaffen werden", verspricht Etzenberger. Er möchte die Errichtung vorfinanzieren nach Fertigstellung verkaufen. Ein erstes Projekt ist bereits fix in Melk, wo man in einer Kooperation mit der Stadtgemeinde bauen wird. Weitere sieben Standorte hat Etzenberger in OÖ im Portfolio.

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HMG kauft "Medical Science Center"

Verkäufer ist Aug. Prien Immobilien

von Elisabeth K. Fürst

Das Medical Science Center Hamburg der KBNK Architekten geht an HMG (c) KBNK Architekten/ Visualisierung Lindenkreuz Eggert GbRDas Medical Science Center Hamburg der KBNK Architekten geht an HMG (c) KBNK Architekten/ Visualisierung Lindenkreuz Eggert GbR

Die HanseMerkur Grundvermögen (HMG) hat die Neubauprojektentwicklung "Medical Science Center (MSC)" in Hamburg von dem Projektentwickler Aug. Prien Immobilien erworben. Das im Bau befindliche MSC auf einer Grundstücksfläche von rund 15.500 m² in der Essener Straße 94-110 besteht aus sechs Gebäudeteilen und zeichnet sich durch einen Nutzungsmix aus den Bereichen Büro, Labor, medizinischem Versorgungszentrum (MVZ) sowie einer großzügig angelegten Kita aus.
Bereits vor Baubeginn lag die Vorvermietungsquote bei über 90 Prozent mit drei langfristigen Mietverträgen. Mieter wird unter anderem das Labor Lademannbogen, welches zur Sonic Healthcare-Gruppe gehört, sein. Ein weiterer Mieter ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und Fröbel Bildung und Erziehung als Betreiber der Kita.
Die Gesamtmietfläche der Entwicklung umfasst rund 23.500 m². Darüber hinaus werden den Nutzern 184 Tiefgaragen- sowie 18 Außenstellplätze zur Verfügung stehen. Die Baufertigstellung ist in zwei Abschnitten für Ende 2023 und das vierte Quartal 2024 vorgesehen.

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abrdn Deutschland erhält AAA+-Rating

Investmentprozess hält AAA+, Nachhaltigkeit steigt von AAA auf AAA+

von Elisabeth K. Fürst

Fabian Klingler freut sich über das Rating. (c) abrdnFabian Klingler freut sich über das Rating. (c) abrdn

Die abrdn Investments Deutschland hat sich zum 11. Mal einem Immobilien-Investmentprozess-/ESG-Rating unterzogen. Die auf das Rating von Asset Managern spezialisierte Wiesbadener Rating-Agentur Telos hat den Immobilien-Investmentprozess von abrdn erneut mit der Bestnote AAA+ bewertet. Ergänzend wurde die Nachhaltigkeit des Investmentprozesses auf Herz und Nieren geprüft und konnte sich gegenüber dem Vorjahr von AAA auf AAA+ verbessern.
Im Rahmen des Ratings hat Telos die Organisation sowie die Geschäftsabläufe des Unternehmens in den Bereichen Fondsmanagement, Research, Transaktionsmanagement sowie Asset Management, Treasury, Controlling/Qualitätsmanagement und Team mit speziellem Fokus auf die Implementierung und Anwendung von Nachhaltigkeitskriterien analysiert und bewertet.
Fabian Klingler, Vorsitzender des Vorstands der abrdn Investments Deutschland: "Wir freuen uns sehr über das ausgezeichnete Rating und die damit verbundene Bestätigung unserer langjährigen Bemühungen um die Implementierung von Nachhaltigkeitskriterien in unseren Investmentprozess sowie unseren Produkten. Heute zeigt sich, dass sich die frühzeitige Auseinandersetzung mit Themen der Nachhaltigkeit bei den Investmentprozessen auszahlt."

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Scholz und Williams neu im ZIA-Präsidium

Personelle Neuerungen beim Präsidium und in den Ausschüssen

von Elisabeth K. Fürst

Sandra Scholz, Vorständin bei Quantum, und jetzt auch im ZIA-Präsidium. © Christof MattesSandra Scholz, Vorständin bei Quantum, und jetzt auch im ZIA-Präsidium. © Christof Mattes

Beim Zentraler Immobilien Ausschuss, ZIA, stehen personelle Neuerungen an. Das Präsidium hat auf Empfehlung des Vorstands Sandra Scholz und Martina Williams ins Präsidium aufgenommen. Sandra Scholz ist seit 1.November Vorstand der Quantum Immobilien, Martina Williams ist Head of Work Dynamics DACH & CEE bei JLL.
Weiters wird Christian Krauss (Head of Office & Workplace Strategy bei Art-Invest Real Estate Management) wird neuer Vorsitzender des Ausschusses Büroimmobilien. Martina Williams fungiert hier als stellvertretende Vorsitzende.
Im Ausschuss Bilanzierung und Bewertung wird die bisherige "Vize" Brigitte Adam (Geschäftsführende Gesellschafterin bei Ena Experts Real Estate Valuation) künftig Vorsitzende. Monika Preithner (Geschäftsführerin bei LBImmoWert) wurde als stellvertretende Vorsitzende benannt. Das Präsidium hat beschlossen, Theodor Kaczmarczyk (Geschäftsführer der Erbud-Mod21) als stellvertretenden Vorsitzenden im Ausschuss Bauen zu besetzen.

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limehome verstärkt Führungsebene

Daniel Hermann und Daniel Garner sollen die Expansion vorantreiben

von Elisabeth K. Fürst

Daniel Hermann wird Vice President für Expansion bei limehome (c) limehomeDaniel Hermann wird Vice President für Expansion bei limehome (c) limehome

Der Münchner Hospitality-Technologieanbieter limehome verstärkt seine Führungsebene: Daniel Hermann wird Vice President Expansion und Daniel Garner wird Vice President Brand & Product. Anfang November gab das schnell wachsende Unternehmen den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 45 Millionen Euro bekannt. Neben den Bestandsinvestoren HV Capital, Picus Capital und Lakestar investieren die AW Rostamani Group und Capital Four erstmals in das Münchner Start-up. Das Kapital soll insbesondere in die weitere Expansion und Übernahmen bereits existierender Betreiber fließen.
Daniel Hermann wird für das Wachstum des Portfolios in bereits bestehenden, aber auch neuen Märkten in Kooperation mit lokalen Akteuren und Investoren verantwortlich sein. Der Betriebswirt (Stanford) bringt über 15 Jahre Erfahrung im Investmentbanking und im PropTech-Sektor in seine neue Rolle ein. Zuvor war der gebürtige Brasilianer für die Expansion bei den internationalen Hospitalitymarken Casai und Selina verantwortlich.
Daniel Garner wird als Vice President Brand & Product für das Produkterlebnis, Marketing und die limehome-Brand verantwortlich sein. Garners neue Position vereint Marketing und Architektur in einem ganzheitlich gedachten Produktdesignbereich, um den Bedürfnissen von Gästen, B2B-Partnern und internen Stakeholdern gleichermaßen gerecht zu werden. Der britische Naturwissenschaftler bringt über 15 Jahre Entwicklungserfahrung in der erfahrungsorientierten, interdisziplinären technologischen Produktentwicklung bei limehome ein.

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Aira feiert Dachgleiche für Bel Atrium

Zwölf Monate nach Baubeginn

von Stefan Posch

Dachgleiche für das Projekt Bel Atrium (c) AriumDachgleiche für das Projekt Bel Atrium (c) Arium

Genau zwölf Monate nach Baubeginn wurde kürzlich mit rund 90 geladenen Gästen die Dachgleiche des aktuellen Aira Wohnbauprojekts Bel Atrium in der Klenaugasse 5 gefeiert. Zu dem gesamten Bauteam waren auch Vertreter des Bauherrn, der Baufirma, sowie wichtige Geschäftspartner anwesend.
"Für mich zählt unser Projekt zu den schönsten und außergewöhnlichsten Häusern, die hier in der Umgebung entstehen. Unvergleichbar ist nicht nur die Architektur, sondern auch der imposante Ausblick von den künftigen Dachterrassen. Von hier aus kann man die lebenswerteste Stadt der Welt zu 100 Prozent in sich aufsaugen. Die Qualität des Projekts spricht für sich. Wir liegen aktuell bereits bei einem Verwertungsstand von knapp 80 Prozent", gibt sich Aira Geschäftsführer Roman Ascherov erfreut.
"Um solche Projekte zu realisieren, bedarf es einer großartigen Partnerschaft, bei der alle Beteiligten das gleiche Ziel vor Augen haben. Ich möchte mich in diesem Sinne bei Aira Development für die stets professionelle und freundschaftliche Zusammenarbeit bedanken", so Gerald Auböck, Eigentümervertreter der Auböck Bau .
"Ich möchte mich in erster Linie bei unserem gesamten Bauteam vor Ort bedanken. Allen voran unserem Bauleiter Hr. Albian Sylejmani und unserem Hauptpolier Hr. Asim Mehic. Ohne dieser tolle Mannschaft wäre das alles nicht möglich.", bedankt sich Niederlassungsleiter Werner Muttenthaler bei seinem gesamten Bauteam vor Ort.

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ÖHGB Steiermark lädt zum Expertenabend

Zum Thema Verkauf & Vermietung von Immobilien

von Stefan Posch

Christian Hrdliczka hält den Exklusiv-Vortrag (c) ÖHGBChristian Hrdliczka hält den Exklusiv-Vortrag (c) ÖHGB

Gemeinsam mit dem Wirtschaftsbund lädt der Hausbesitzerbund Steiermark am 30. November 2022 ab 18 Uhr zum Expertenabend mit Prosecco-Empfang auf die Murinsel ein.
Den Exklusiv-Vortrag hält Christian Hrdliczka, Fachgruppenobmann-Stv. der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Wien, der u.a. auch die Re/Max-Akademie leitet. Die Veranstaltung ist als Hybrid-Event gestaltet, um möglichst vielen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen.
Die ersten 100 Anmeldungen können persönlich vor Ort teilnehmen, aber alle weiteren Interessierten haben die Möglichkeit, das Event via Zoom im Internet mittels Zugangslink nach erfolgter Anmeldung Live zu verfolgen. Individuelle Fragen sind während der Veranstaltung live und online möglich.

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Comfort Austria vermittelt an Hansaton

Geschäftslokal am Viktor-Adler-Platz

von Stefan Posch

Das Geschäftslokal in Favoriten (c) Comfort AustriaDas Geschäftslokal in Favoriten (c) Comfort Austria

Der Einzelhandelsspezialist Comfort Austria hat ein Ladenlokal am Viktor-Adler-Platz 13 in Wien an den Hörakustiker Hansaton vermittelt. Auf der repräsentativen Geschäftsfläche an der Ecke zur Pernerstorfergasse hat das 'World of hearing'-Konzept von Hansaton bereits am 17. November 2022 seine Eröffnung gefeiert. Das Geschäftslokal umfasst 183 m² Verkaufsfläche.
Der Viktor-Adler-Platz markiert das Zentrum der wichtigsten Einkaufsstraße im 10. Wiener Gemeindebezirk, der Favoritenstraße, und ist eine der bedeutendsten Handelszonen in Wien. Insbesondere das Angebot im Nahversorgungsbereich und der Gesundheitsversorgung spielen aufgrund der Regionalität eine große Rolle.

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Logistik auch 2023 attraktivsten Sektor

Neben Logistik sollen auch Premium-Einkaufszentren hohe Renditen erzielen

von Elisabeth K. Fürst

Der AEW Jahresausblick 2023 verspricht Möglichkeiten. (c) AdobeStockDer AEW Jahresausblick 2023 verspricht Möglichkeiten. (c) AdobeStock

Der Investment und Asset Manager AEW, sieht in seinem Jahresausblick für 2023 Logistik weiterhin als attraktivsten Sektor - trotz drohender Rezession und Herausforderungen bei Refinanzierungen.
Das neue AEW-Basisszenario geht davon aus, dass der Höhepunkt der Inflation in allen der 20 untersuchten Ländern überschritten ist. Laut Oxford Economics wird die Inflation bis Anfang 2024 unter das zwei Prozent Ziel der Zentralbanken sinken, nachdem diese zunächst die Leitzinsen erhöht und ihre Geldpolitik gestrafft habe. Trotz niedriger Arbeitslosenzahlen und dem erfolgreich gesteuerten Aufschwung nach den Corona-Lockdowns geht ihr Basisszenario von höheren Anleiherenditen sowie einer kurzen und flachen Rezession im 4. Quartal 2022 bis weit ins Jahr 2023 aus. Das Negativszenario sieht eine längere Rezession und längerfristig hohe Anleiherenditen voraus. Für das Gesamtjahr 2022 rechnen sie mit einem Investitionsvolumen am europäischen Immobilienmarkt von 260 Milliarden Euro. Davon entfallen 218 Milliarden Euro auf die ersten drei Quartale. Dieser Wert ist gegenüber dem Vorjahres-Rekordergebnis von 350 Milliarden Euro rückläufig und spiegelt die Auswirkungen der Verdopplung der Fremdkapitalkosten gegenüber den letzten zehn Monaten wider.
Für die nächsten drei Jahre erwartet die AEW in UK, in Frankreich und Deutschland eine Kreditfinanzierungslücke von 24 Milliarden Euro, da die Refinanzierung fälliger Kredite aufgrund des Kapitalwertverfalls und geringen Interesses der Kreditgeber an niedrigeren LTVs problematisch werden dürfte. Davon entfallen 6,2 Milliarden Euro auf den deutschen Einzelhandel. Wie in der Post-GFK-Ära bietet dies Investitionschancen für Eigenkapital- und Fremdkapitalgeber.
In der Analyse des relativen Werts werden von 168 Märkten aktuell lediglich fünf Märkte als attraktiv und 47 als neutral eingestuft. Das heißt, Investoren können die erforderliche Rendite (RRR) aus ihren Investments an 30 Prozent der Märkte erwarten. Selektiv können sich allerdings in den einzelnen Märkten weiterhin Chancen für attraktive Investments ergeben. Zum zweiten Mal in Folge wird UK auf Basis des relativen Werts in den nächsten fünf Jahren als attraktivster Markt von insgesamt 169 Märkten eingestuft. Den zweiten Platz belegt Benelux aufgrund seines überdurchschnittlichen Anteils attraktiver und neutraler Märkte. In Deutschland bieten neben dem Berliner Logistikmarkt noch sechs weitere Märkte einen guten relativen Wert und werden als neutral eingestuft: Logistikmärkte in Düsseldorf und München, Einzelhandelsmärkte in Berlin und Frankfurt sowie Einkaufszentren in Berlin und München.
Die prognostizierten Renditen für alle Immobilien in Europa im Zeitraum 2023-27 bleiben positiv, obgleich die Renditeerwartungen infolge der Renditeausweitung in allen 196 Sektoren auf 4,0 Prozent per annum gegenüber 5,8 Prozent im Vorjahr nach unten korrigiert wurden. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf höhere Staatsanleiherenditen, die die Immobilienrenditen in die Höhe treiben und den Kapitalwertzuwachs begrenzen. AEW geht davon aus, dass der Logistik-Sektor in den nächsten fünf Jahren mit 5,4 Prozent per annum von allen Sektoren die höchsten Renditen erzielt, da solide Mietzuwächse die Renditeausweitung ausgleichen. Den zweiten Platz belegen Premium-Einkaufszentren, wo im Zuge der aktuell hohen Erträge Renditen von 5,1 Prozent per annum erzielt werden. Bei prognostizierten relativ stabilen Renditen im Ausgangsszenario dürften Einkaufszentren in den nächsten fünf Jahren der beste einkommensgenerierende Sektor sein. In den nächsten drei Jahren werden in allen Segmenten negative Kapitalerträge mit einem kumulativen Kapitalwertverlust im Ausgangsszenario von -12 Prozent erwartet. Dieser fällt allerdings weniger dramatisch aus als während der GFK, als der kumulative Verlust im Zeitraum 2008-09 bei -20 Prozent lag. Wohnimmobilien und Logistik sind aufgrund des Mietzuwachses die resilientesten Sektoren. Höhere Fremdkapital- und Baukosten sowie ESG-Vorschriften für alle Asset-Klassen könnten zu einer weiteren Angebotsverknappung führen und die meisten Sektoren vor den Auswirkungen der Rezession schützen, die die Flächennachfrage drücken. Fünf Segmente verbleiben in der Analyse zum relativen Wert in der attraktiven Kategorie: Light Industrial in Paris, der Logistiksektor in Berlin und Zürich sowie Einkaufszentren in Stockholm und London.

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Fusion zu Leaderslead Advisory

Stoneset Partners und Bernd Heuer Karriere schließen sich zusammen

von Elisabeth K. Fürst

Sandra Günther freut sich über den Zusammenschluss. (c) Farideh DiehlSandra Günther freut sich über den Zusammenschluss. (c) Farideh Diehl

Die in Frankfurt am Main ansässige Stoneset Partners und das Düsseldorfer Beratungsunternehmen Bernd Heuer Karriere schließen sich zusammen und werden ab Beginn des kommenden Jahres unter dem neuen Namen Leaderslead Advisory am Markt auftreten. Ziel ist damit einen klaren Marktführer in den Bereichen Executive Search sowie Leadership Consulting in der Immobilienwirtschaft in Deutschland zu schaffen. Sandra Günther, geschäftsführende Gesellschafterin von Stoneset Partners und Thomas Flohr, geschäftsführender Gesellschafter von Bernd Heuer Karriere, werden gemeinsam mit Alexander Dahmen, Geschäftsführer bei Bernd Heuer Karriere, das operative Führungsteam bilden. Als Chairman und strategischer Berater der Geschäftsführung wird Paul Jörg Feldhoff fungieren. Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen erfolgt durch die Übernahme von 50 Prozent der Gesellschaftsanteile an Bernd Heuer Karriere durch Stoneset Partners.
Sandra Günther kommentiert den Zusammenschluss: "Bernd Heuer Karriere und Stoneset Partners gehören seit Jahren zu den wichtigsten Adressen in Deutschland, wenn es um die Suche nach Top- Führungskräften und die Besetzung von Positionen in der Unternehmensleitung in der Immobilienwirtschaft geht. Gleichzeitig beinhalten die Leistungsspektren beider Häuser auch Beratungsleistungen, die komplementär zueinander sind. Die Bündelung unserer Stärken unter dem neuen gemeinsamen Dach Leaderslead Advisory wird es uns ermöglichen, unseren Klienten einen noch besseren Marktzugang und einen noch umfassenderen Service in gleichbleibend hoher Qualität anzubieten. Eins plus eins ist hier mehr als zwei. Unser gemeinsamer Anspruch ist die Marktführerschaft im Bereich Executive Search in der Immobilienwirtschaft."

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La Française baut Immobiliengeschäft aus

Vier neue Mitarbeiter für den Asset-Manager

von Stefan Posch

Seit der Eröffnung ihrer Niederlassungen in London und Frankfurt im Jahr 2014 hat die internationale Asset-Management-Gruppe La Française ihr paneuropäisches Immobiliengeschäft erfolgreich ausgebaut. Über 24 Prozent der Immobilienanlagen werden im Auftrag internationaler Investoren (ohne Frankreich) verwaltet und zehn Prozent der Anlagen befinden sich außerhalb Frankreichs (Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Irland, Großbritannien und Luxemburg). Für die Expansion wurden mit Jonathan Mansie, James Harmer, Adil Mestan und Vanessa Mayer vier neue Mitarbeiter aufgenommen.
David Rendall, Head of Institutional and International Real Estate, La Française Real Estate Managers sagt: "Angesichts der aktuellen globalen Marktlage halten wir den Zeitpunkt für günstig, unsere Plattform zu erweitern, um unseren Kunden sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene optimale Lösungen bieten zu können. Die neuen Mitarbeiter werden unser Wachstum weiter vorantreiben."

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Commerz Real finanziert Proptech-Fonds

Frisches Geld für Venture-Capital-Fonds

von Stefan Posch

Die Commerz Real hat sich mit fünf Millionen Euro an dem Venture-Capital-Fonds "PT 1 Early-Stage Fund II" der Plattform Proptech 1 Ventures beteiligt. Weitere Kapitalgeber im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde sind unter anderem der in den USA ansässige Proptech-Investor JLL Spark Global Ventures, der Projektentwickler Evoreal, das Bauunternehmen Otto Wulff und die Scout-24-Gruppe. Der Fonds soll ein Volumen von etwa 100 Millionen Euro erreichen und europaweit vorrangig in Technologie-Start-ups der Immobilienbranche, sogenannte Proptechs, investieren. Dabei liegt der Fokus auf großen Markttrends wie der nachhaltigen Transformation der Immobilienbranche und ihrem Zusammenspiel mit Energie- und Infrastrukturthemen sowie auf dem Thema Klimaresilienz. Proptech 1 Ventures ist ein 2018 gegründeter unabhängiger europäischer Initiator von Venture-Capital-Fonds mit Hauptsitz in Berlin. Der erste Proptech-1-Venture-Capital-Fonds wurde Ende 2021 mit einem Volumen von 50 Millionen Euro geschlossen.
"Uns hat einerseits der diversifizierte Zugang zu innovativen Technologien der Immobilienbranche überzeugt und andererseits der Fokus auf Nachhaltigkeit", erläutert Henning Koch, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real. "Beides sind wichtige Säulen in unserer Unternehmensstrategie." Zudem ermögliche das Investment einen eventuellen späteren Direkteinstieg bei Proptechs aus dem Portfolio. Hierzu Steffen Wagner, Head of Business Model Innovation: "Das ist eine Win-win-Situation: Start-ups und Fonds erhalten einen strategischen Partner und eine potenzielle Exit-Route, und wir als Commerz Real können uns die Unternehmen durch die längere Zusammenarbeit genauer anschauen und dann viel besser die richtigen strategischen Entscheidungen treffen."

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MünchenBau kauft Grundstück

5.000 m² in Sendling

von Elisabeth K. Fürst

Das Grundstück liegt direkt neben der schon im Bau befindlichen "Steinerei". (c) MünchenBauDas Grundstück liegt direkt neben der schon im Bau befindlichen "Steinerei". (c) MünchenBau

Der Bauträger und Projektentwickler MünchenBau hat ein Grundstück in der Flößergasse 8 in München-Sendling verkauft. Bei der 5.046 m² großen Fläche handelt es sich um das direkte Nachbargrundstück zur Steinerstraße 16-18 und 20a, auf dem der Bauträger aktuell die "Steinerei" mit 288 Eigentumswohnungen und 15.785 m² Wohnfläche errichtet. Die gegenwärtig auf dem Grundstück befindliche Bestandsbebauung ist als Handwerkerhof an Gewerbetreibende vermietet. Aufgrund des bestandskräftigen Vorbescheids ist auf dem Grundstück eine wohnwirtschaftliche und gewerbliche Nutzung im Umfang von rund 12.200 m² Geschossfläche möglich.
Fritz Neumann, Gründer und Geschäftsführer von MünchenBau: "Das Grundstück befindet sich in einer attraktiven Lage im Münchner Stadtteil Sendling. Der Standort zeichnet sich aufgrund zahlreicher Bauprojekte im gewerblichen und wohnwirtschaftlichen Bereich durch eine hohe Dynamik aus und ermöglicht eine maximale Bauflexibilität hinsichtlich der Wünsche der zukünftigen Nutzer." Verkehrstechnisch ist der Standort durch den benachbarten Mittleren Ring sowie die S-Bahnhaltestelle Mittersendling erschlossen.

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Liquidität konnte leicht ausgebaut werden

UBM mit passablen dritten Quartal

von Stefan Posch

Die UBM konn­te an­ge­sichts der ge­samt­wirt­schaflti­chen Si­tua­ti­on ein pas­sa­bles drit­tes Quar­tal ver­zeich­nen. Das Vor­steu­er-Er­geb­nis im 1.-3. Quar­tal 2022 lag da­her oh­ne si­gni­fi­kan­te Ver­käu­fe mit 16,6 Mil­lio­nen Eu­ro et­wa auf dem Ni­veau des Halb­jah­res. "Für die fi­nan­zi­ell gut auf­ge­stell­te UBM gilt, dass man nie ei­ne gu­te Kri­se ver­pas­sen soll­te", sagt UBM-CEO Tho­mas G. Wink­ler und er­gänzt: "Ers­te Wett­be­wer­ber sind be­reits in Schief­la­ge ge­ra­ten - und wei­te­re wer­den fol­gen."
Im Ge­gen­satz zu die­sen Un­ter­neh­men ha­be die UBM ih­re so­li­de Fi­nanz-Po­si­ti­on wei­ter ver­stär­ken und die Li­qui­di­tät im Ver­gleich zum Halb­jahr so­gar leicht aus­bau­en kön­nen. Zum 30. Sep­tem­ber ver­fügt UBM über 358 Mil­lio­nen Eu­ro an li­qui­den Mit­teln und ei­ner Ei­gen­ka­pi­tal­quo­te von über 33 Pro­zent. Die­se so­li­de Aus­gangs­la­ge ist not­wen­dig, um für ne­ga­ti­ve Ab­wei­chun­gen, aber auch für et­wai­ge Op­por­tu­ni­tä­ten, über aus­rei­chend Re­ser­ven zur Ver­fü­gung zu ha­ben.
Die zu­künf­ti­ge Pro­fi­ta­bi­li­tät der UBM kann über die Er­geb­nis­bei­trä­ge der be­ste­hen­den 2,1 Mil­li­ar­den Eu­ro Ent­wick­lungs­pipe­line ab­ge­si­chert wer­den. Im drit­ten Quar­tal 2022 er­hielt UBM die Wid­mung für das Leo­pold­Quar­tier in Wien. Es wird Eu­ro­pas ers­tes Stadt­quar­tier in Holz-Hy­brid-Bau­wei­se und setzt ein deut­li­ches Aus­ru­fe­zei­chen in Sa­chen Nach­hal­tig­keit. Ins­ge­samt be­fin­den sich die Pro­jek­te zum über­wie­gen­den Teil (90 Pro­zent) in Deutsch­land und Ös­ter­reich be­zie­hungs­wei­se in den As­set­klas­sen Woh­nen (56 Pro­zent) und Bü­ro (44 Pro­zent). Über 180.000m² sind be­reits in Holz-Hy­bridbau­wei­se in Um­set­zung oder ge­plant.
Auf­grund der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on am Im­mo­bi­li­en­mark­te muss­ten auch ge­plan­te Trans­ak­tio­nen bei der UBM zu­rück­ge­zo­gen wer­den. Der Er­folg des Ge­schäfts­jah­res 2022 wird ein "Fo­to-Fi­nish", nach­dem die er­war­te­ten po­si­ti­ven Ef­fek­te nicht al­lein von der UBM ab­hän­gen. In Er­man­ge­lung bes­se­rer Er­kennt­nis­se und der eben­so un­kla­ren Markt­ent­wick­lung hält UBM an der zum Halb­jahr aus­ge­ge­be­nen Gui­dance fest und bleibt für die kom­men­den, schwie­ri­gen Quar­ta­le vor­sich­tig op­ti­mis­tisch.

Networking für 280 Branchenexperten

Re.comm 2022 - Rückblick Teil 2

von Anna Reiterer

Be­reits zum zehn­ten Mal reis­ten rund 280 Top-Ma­na­ger:in­nen der Im­mo­bi­li­en­bran­che an, um sich von Im­pul­sen aus den ver­schie­dens­ten Fach­dis­zi­pli­nen in­spi­rie­ren zu las­sen. Ne­ben den zahl­rei­chen Vor­trä­gen stand vor al­lem auch das Net­wor­king an die­sen drei Ta­gen ganz an der Spit­ze.
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Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2022 bestätigt

Gutes drittes Quartal für CA Immo

von Stefan Posch

Die CA Im­mo blickt auf ein gu­tes drit­te Quar­tal zu­rück. Da­mit setzt sich die po­si­ti­ve Ge­schäfts­ent­wick­lung der Vor­quar­ta­le fort. In ei­nem her­aus­for­dern­den Markt­um­feld konn­te CA Im­mo das nach­hal­ti­ge Er­geb­nis (FFO I) im 3. Quar­tal um 2,4 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr auf 102,5 Mil­lio­nen Eu­ro stei­gern. Die Miet­ein­nah­men stie­gen in den ers­ten neun Mo­na­ten um 2,5 Pro­zent auf 158,1 Mil­lio­nen Eu­ro. Die jüngs­ten Port­fo­li­o­er­wei­te­run­gen und hö­he­re Miet­ein­nah­men im Be­stand konn­ten so­mit die Ef­fek­te aus Be­stands­ver­käu­fen mehr als aus­glei­chen. Der Kon­zern­ge­winn stieg um 40 Pro­zent auf 267,5 Mil­lio­nen Eu­ro, un­ter an­de­rem ge­tra­gen von ei­nem star­ken Neu­be­wer­tungs­er­geb­nis (180,4 Mil­lio­nen Eu­ro). Zur po­si­ti­ven Ent­wick­lung bei­ge­tra­gen ha­ben im 3. Quar­tal vor al­lem das gu­te Ver­mie­tungs­ge­schäft und die Über­nah­me von zwei Pro­jekt­fer­tig­stel­lun­gen in den ei­ge­nen Be­stand. Nach den star­ken ers­ten neun Mo­na­ten be­stä­tigt CA Im­mo die Er­geb­nis­pro­gno­se für das Ge­samt­jahr 2022 und er­war­tet ein nach­hal­ti­ges Er­geb­nis (FFO I) von mehr als 125 Mil­lio­nen Eu­ro.
Sil­via Schmit­ten-Wal­gen­bach, CEO von CA Im­mo: "Wir kom­men bei der kon­se­quen­ten Um­set­zung un­se­res stra­te­gi­schen Ka­pi­tal­ro­ta­ti­ons­pro­gramms gut vor­an. Trotz des her­aus­for­dern­den Markt­um­felds konn­ten wir den an­ge­kün­dig­ten Ver­kauf un­se­rer ru­mä­ni­schen Platt­form er­folg­reich ab­schlie­ßen. Da­mit trei­ben wir nicht nur die Fo­kus­sie­rung auf un­se­ren Kern­markt Deutsch­land wei­ter vor­an, son­dern stei­gern auch die Qua­li­tät un­se­res Port­fo­li­os und ver­bes­sern un­se­re Li­qui­di­täts­po­si­ti­on deut­lich. Das macht die CA Im­mo noch resi­li­en­ter in Zei­ten, in de­nen sich die Rah­men­be­din­gun­gen für den Im­mo­bi­li­en­sek­tor ra­sant ver­än­dern."
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++Advertorial++

Erneuerbare Energie zur Aufwertung

von Ing. Dr. Christoph Urbanek

Ho­he Strom­prei­se, ex­or­bi­tant ge­stie­ge­ne Gas­prei­se und die Angst vor dem Aus­blei­ben lau­fen­der Gas­lie­fe­run­gen be­glei­ten uns in den kom­men­den Win­ter.
Gleich­zei­tig wird der po­li­ti­sche und ge­sell­schaft­li­che Druck im­mer stär­ker von fos­si­len En­er­gie­trä­gern weg­zu­kom­men und er­neu­er­ba­re En­er­gie­trä­ger zu for­cie­ren.
Nach der­zei­ti­gem Stand dür­fen ab 2023 im Be­reich neu­er­rich­ten­der Wohn­bau­ten kei­ne Gas­hei­zun­gen mehr in­stal­liert wer­den und be­ste­hen­de Gas­heiz­sys­te­me nur mehr bis 2040 wei­ter­be­trie­ben wer­den.
Wäh­rend es im Be­reich der Neu­bau­ten be­reits ver­schie­dens­te Mo­del­le gibt um von Gas­heiz­sys­te­men weg­zu­kom­men be­rei­tet die­ses The­ma vor al­lem Ei­gen­tü­mern von Be­stands­im­mo­bi­li­en im städ­ti­schen Be­reich gro­ße Sor­gen.
Aber wie bei je­dem ein­schnei­den­den Um­bruch bie­ten sich auch hier für vor­aus­schau­end­den­ken­de Ei­gen­tü­mer Chan­cen ih­re Im­mo­bi­li­en nach­hal­tig zu sa­nie­ren und da­mit im Zu­sam­men­spiel mit För­de­run­gen und Steu­er­vor­tei­len in­ter­es­san­te Wert­stei­ge­run­gen zu er­zie­len.
Ein rich­tungs­wei­sen­des Pi­lot­pro­jekt läuft zur­zeit in Be­stands­im­mo­bi­li­en der So­zi­al­bau AG in Wien.
Hier wur­den im Be­reich des Dach­bo­dens gro­ße Luft­wär­me­pum­pen in­stal­liert an die, die vor­han­de­nen Eta­gen­heiz­kreis­läu­fe der ein­zel­nen Woh­nun­gen, an­stel­le der vor­her vor­han­de­nen Gasther­me, an­ge­schlos­sen wur­den.
Nach­dem die Zu­lei­tung der ein­zel­nen Woh­nun­gen zu der zen­tra­len Wär­me­pum­pe am Dach­bo­den durch die nun­mehr un­ge­nutz­ten Ka­mi­ne er­fol­gen konn­te stell­te sich die not­wen­di­ge In­ves­ti­ti­on pro Woh­nung als sehr ge­ring her­aus. Es wur­den nun­mehr an der Stel­le der vor­he­ri­gen Gasther­men elek­tri­sche Warm­was­ser­spei­cher mit 80 bis 120 Li­ter in­stal­liert. In ei­nem wei­te­ren Schritt sol­len die­se durch ei­nen Sam­mel­spei­cher für al­le Woh­nun­gen er­setzt wer­den. Zu­sätz­lich kön­nen auf den Dä­chern vie­ler Be­stands­im­mo­bi­li­en Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen in­stal­liert wer­den, die den Strom für die Wär­me­pum­pen lie­fern.
Die Er­geb­nis­se die­ses Pi­lot­ver­suchs sind viel­ver­spre­chend und wei­sen den Weg zu ho­hen CO2 Ein­spa­run­gen, bei gleich­zei­ti­ger Ab­nah­me der Ab­hän­gig­keit von ex­ter­nen Gas-& Öl Lie­fe­ran­ten. Die Ent­wick­lun­gen blei­ben auf je­den Fall span­nend.

Mehr als 300 Teilnehmer:innen bei Branchen-Treff

9. Österreichischer Verwaltertag 2022

von Anna Reiterer

Ak­tu­el­le und pra­xis­na­he The­men auf­ge­teilt auf zwei Ta­ge so­wie je­de Men­ge Dis­kurs mit Top-Vor­tra­gen­den und mehr als 300 Bran­chen­kol­leg:in­nen: Der 9. Ös­ter­rei­chi­sche Ver­wal­ter­tag in Salz­burg er­mög­lich­te mit ei­nem viel­fäl­ti­gen Pro­gramm ein in­halt­li­ches Up­date in den we­sent­li­chen Be­rei­chen des Ver­wal­ter-All­tags. Drän­gen­de ak­tu­el­le Fra­gen des Aus­stiegs aus Koh­le und Gas stan­den eben­so auf dem Pro­gramm wie Pra­xis­fra­gen zum neu­en Woh­nungs­ei­gen­tums­recht. Die Haus­ver­wal­te­rin­nen und Haus­ver­wal­ter freu­ten sich über ge­ball­te In­for­ma­tio­nen und viel­fäl­ti­ge The­men. Das Netz­wer­ken vor Ort er­mög­lich­te ei­nen Aus­tausch.
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Lösungen für die Zukunft des Bauens

12. Kongress IG Lebenszyklus Bau

von Anna Reiterer

Nach­hal­ti­ge Ge­bäu­de­ent­wick­lung vor dem Hin­ter­grund von Kli­ma­wan­del, Res­sour­cen­knapp­heit & neu­en so­zia­len Her­aus­for­de­run­gen. Beim 12. Kon­gress der IG Le­bens­zy­klus Bau tref­fen sich mehr als 200 Ent­schei­der*in­nen der Bau- und Im­mo­bi­li­en­bran­che um Lö­sun­gen für die Zu­kunft des Bau­ens zu dis­ku­tie­ren.
Ge­sucht wer­den Lö­sun­gen für die Be­rei­che Ab­fall, CO2-Emis­sio­nen und ge­ne­rell zur Re­duk­ti­on des En­er­gie­be­darfs von Ge­bäu­den.
Den Tren­d­re­port von IG Le­bens­zy­klus Bau kön­nen Sie hier be­stel­len.

Ermöglicht Teilverkäufe von Immobilien

Engel & Völkers startet mit LiquidHome

von Stefan Posch

Christian Kuppig und Gerald Beirer © AllegraBraune.jpegChristian Kuppig und Gerald Beirer © AllegraBraune.jpeg
Der Im­mo­bi­li­en-Teil­ver­kauf mit En­gel & Völ­kers Li­quid­Ho­me ist ab so­fort auch in Ös­ter­reich mög­lich: Die­ses Mo­dell der Im­mo­bi­li­en-Ver­ren­tung wird über die neu ge­grün­de­te EV Li­quid­Ho­me in Graz an­ge­bo­ten. In Deutsch­land ist En­gel & Völ­kers Li­quid­Ho­me be­reits seit April 2020 ak­tiv. "Das star­ke Wachs­tum in Deutsch­land hat uns ge­zeigt, dass der Be­darf an neu­en Lö­sun­gen im Seg­ment der Im­mo­bi­li­en­ren­ten groß ist. Wir se­hen die­ses Po­ten­zi­al auch in Ös­ter­reich und ha­ben uns da­her für den Markt­ein­tritt im Nach­bar­land ent­schie­den", be­grün­det Chris­ti­an Kup­pig, Ge­schäfts­füh­rer der EV Li­quid­Ho­me Deutsch­land, den Schritt.
Bei ei­nem Teil­ver­kauf kön­nen bis zu 50 Pro­zent der Im­mo­bi­lie zum ak­tu­el­len Markt­wert ver­kauft wer­den. Durch den Teil­ver­kauf wird den Kund:in­nen Li­qui­di­tät und Fle­xi­bi­li­tät im Al­ter ge­währ­leis­tet. Über den ver­äu­ßer­ten An­teil er­hal­ten die Ver­kau­fen­den ein Frucht­ge­nuss­recht und dür­fen da­mit ih­re Im­mo­bi­lie wei­ter­hin so nut­zen wie ge­wohnt. Sie blei­ben zu 100 Pro­zent wirt­schaft­li­che Ei­gen­tü­mer:in­nen und kön­nen ei­gen­stän­dig über Um­bau, Re­no­vie­run­gen so­wie Sa­nie­run­gen der Im­mo­bi­lie ent­schei­den. Für die Nut­zung des kom­plet­ten Ei­gen­heims wird ei­ne Ge­bühr ana­log ei­ner an­tei­li­gen Mie­te fäl­lig. "Knapp 20 Pro­zent al­ler Ös­ter­rei­che­rin­nen und Ös­ter­rei­cher sind äl­ter als 65 Jah­re, Ten­denz stei­gend. Oft­mals ist ei­ne Im­mo­bi­lie der größ­te Be­stand­teil ih­res Ver­mö­gens. Die­ses Ka­pi­tal ist aber nicht frei ver­füg­bar. Mit dem Teil­ver­kauf wird das Im­mo­bi­li­en­ver­mö­gen li­qui­de", er­läu­tert Ge­rald Bei­rer, Ge­schäfts­füh­rer der EV Li­quid­Ho­me in Graz, das Prin­zip.
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Das Wohnimmobilien-Portfolio soll weiter wachsen

Barotanyi leitet Wiener CRIM-Büro

von Elisabeth K. Fürst

Die Ca­tel­la Re­si­den­ti­al In­vest­ment Ma­nage­ment (CRIM) mit Sitz in Ber­lin hat Alex­an­der Ba­ro­tanyi zum Head of Aus­tria Re­si­den­ti­al in ih­rem An­fang des Jah­res er­öff­ne­ten Wie­ner Bü­ro er­nannt. Ba­ro­tanyi ver­fügt über mehr als 15 Jah­re Er­fah­rung im Im­mo­bi­li­en­be­reich und war zu­letzt als As­set Ma­na­ger bei der Bank Aus­tria Re­al In­vest As­set Ma­nage­ment tä­tig. Zu­vor war er fast neun Jah­re lang in ver­schie­de­nen Po­si­tio­nen in den Ab­tei­lun­gen As­set Ser­vices und Re­tail beim Im­mo­bi­li­en­be­ra­ter CB­RE tä­tig. Er hat ei­nen Ab­schluss in Be­triebs­wirt­schafts­leh­re der Wirt­schafts­uni­ver­si­tät Wien.
Mi­cha­el Keu­ne, Ma­na­ging Di­rec­tor, CRIM kom­men­tiert: "Wir freu­en uns, Alex­an­der als Mit­glied un­se­res schnell wach­sen­den ös­ter­rei­chi­schen Teams be­grü­ßen zu dür­fen, nach­dem wir im Fe­bru­ar die­ses Jah­res das Wie­ner Bü­ro er­öff­net ha­ben. Wir ha­ben ei­ne lo­ka­le Prä­senz auf­ge­baut, um As­set-Ma­nage­ment und tech­ni­sche Dienst­leis­tun­gen für un­ser wach­sen­des Port­fo­lio an Wohn­im­mo­bi­li­en in Ös­ter­reich an­zu­bie­ten. Wir sind über­zeugt, dass Alex­an­ders Ex­per­ti­se und sein Know-how für die CRIM gu­te Mög­lich­kei­ten bie­ten, um un­ser ös­ter­rei­chi­sches Port­fo­lio um wei­te­re nach­hal­ti­ge und er­schwing­li­che Miet­ob­jek­te zu er­wei­tern."
Die Wohn­in­ves­ti­tio­nen von CRIM in Ös­ter­reich ha­ben sich im Jahr 2021 ge­gen­über dem Vor­jahr auf mehr als 500 Mio. Eu­ro ver­dop­pelt. Mit dem Er­werb von 121 Wohn­ein­hei­ten in ei­nem Neu­bau­ge­biet im Wes­ten von Wien-Ot­ta­kring im Ju­li ist ein wei­te­res Ob­jekt hin­zu­ge­kom­men. Ca­tel­la hat auch erst kürz­lich drei neue Wohn­pro­jek­te mit ins­ge­samt 538 Miet­woh­nun­gen in his­to­ri­schen La­gen in und um die Alt­stadt fer­tig­ge­stellt. Da­zu ge­hö­ren ein Kom­plex mit 217 mo­der­nen Woh­nun­gen mit Tief­ga­ra­gen­plät­zen am Höch­städt­platz im Be­zirk Bri­git­ten­au, 73 Miet­ein­hei­ten und 46 Stell­plät­ze in ei­nem mo­der­nen T-för­mi­gen Ge­bäu­de, das auf dem ehe­ma­li­gen Ge­län­de ei­ner Kof­fer- und Le­der­ta­schen­fa­brik in der Van-der-Nüll-Gas­se im 10. Be­zirk ent­stan­den ist. Wei­ter­hin sind im letz­ten Mo­nat 248 Woh­nun­gen und 124 Stell­plät­ze in ei­nem neu­en Wohn­vier­tel in Hr­a­cho­w­i­na fer­tig­ge­stellt wor­den, das auf dem Ge­län­de ei­ner ehe­ma­li­gen Fens­ter- und Tü­ren­fa­brik im öst­li­chen Be­zirk Do­nau­stadt na­he der Do­nau er­rich­tet wur­de.
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Etzenberger setzt für die Zukunft auf autarke Siedlungen.

Etzi macht es autark

von Franz Artner

Die neu­en Kre­dit­richt­li­ni­en und die ho­hen Bau- und En­er­gie­kos­ten brem­sen das Fer­tig­haus­seg­ment kräf­tig. "Das In­ter­es­se ist da, es schei­tert an der Fi­nan­zie­rung", er­klärt der Chef der Fir­ma Et­zi-Haus/Aus­tro­haus Ma­xi­mi­li­an Et­zen­ber­ger. Er geht da­von aus, dass künf­tig rund 30 Pro­zent we­ni­ger Pro­jek­te rea­li­siert wer­den. Den­noch macht er sich nicht un­mit­tel­bar Sor­gen. Man wer­de die der­zeit bei 35 Pro­zent lie­gen­de Fremd­leis­tung zu­rück­schrau­ben, um den ei­ge­nen Mit­ar­bei­ter­be­stand von 250 Köp­fen zu hal­ten, so Et­zen­ber­ger. Er baut 2023 um rund 35 Mil­lio­nen Eu­ro in Ried im Traun­kreis ei­ne neue Fir­men­zen­tra­le. Und für 2024 hat der Ma­cher sich die ers­te en­er­gie­aut­ar­ke Sied­lung vor­ge­nom­men. Dar­un­ter ver­steht Et­zi kom­pak­te Wohn­sied­lun­gen mit ei­ner zen­tra­len En­er­gie­zen­tra­le, die die ein­zel­nen Wohn­ein­hei­ten mit Strom, Wär­me, Käl­te und Was­ser ver­sorgt. Da­mit will man meh­re­re an­ste­hen­de Pro­ble­me lö­sen: Die Flä­chen­ver­sie­ge­lung soll re­du­ziert wer­den und die Ver­sor­gung mit Raum­wär­me und Warm­was­ser soll im Ver­gleich zu kon­ven­tio­nel­len Häu­sern pro Haus­halt um bis 3.500 Eu­ro jähr­lich güns­ti­ger wer­den.
Ge­plant sind je nach Stand­ort Tie­fen­son­den für die Geo­ther­mie, die Nut­zung der Wär­me aus Ab­wäs­sern in Ver­bin­dung mit Pho­to­vol­ta­ik. Um­ge­setzt wer­den kön­nen die­se Lö­sun­gen von der ei­ge­nen Haus­tech­nik­fir­ma, die in­zwi­schen fast 40 Mit­ar­bei­ter zählt. "Mit dem Kon­zept der En­er­gie­parks kön­nen so bis zu 20 Pro­zent der Bau­kos­ten ein­ge­spart und leist­ba­res Woh­nen ge­schaf­fen wer­den", ver­spricht Et­zen­ber­ger. Er möch­te die Er­rich­tung vor­fi­nan­zie­ren nach Fer­tig­stel­lung ver­kau­fen. Ein ers­tes Pro­jekt ist be­reits fix in Melk, wo man in ei­ner Ko­ope­ra­ti­on mit der Stadt­ge­mein­de bau­en wird. Wei­te­re sie­ben Stand­or­te hat Et­zen­ber­ger in OÖ im Port­fo­lio.
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Verkäufer ist Aug. Prien Immobilien

HMG kauft "Medical Science Center"

von Elisabeth K. Fürst

Das Medical Science Center Hamburg der KBNK Architekten geht an HMG (c) KBNK Architekten/ Visualisierung Lindenkreuz Eggert GbRDas Medical Science Center Hamburg der KBNK Architekten geht an HMG (c) KBNK Architekten/ Visualisierung Lindenkreuz Eggert GbR
Die Han­se­Mer­kur Grund­ver­mö­gen (HMG) hat die Neu­bau­pro­jekt­ent­wick­lung "Me­di­cal Sci­ence Cen­ter (MSC)" in Ham­burg von dem Pro­jekt­ent­wick­ler Aug. Prien Im­mo­bi­li­en er­wor­ben. Das im Bau be­find­li­che MSC auf ei­ner Grund­stücks­flä­che von rund 15.500 m² in der Es­se­ner Stra­ße 94-110 be­steht aus sechs Ge­bäu­de­tei­len und zeich­net sich durch ei­nen Nut­zungs­mix aus den Be­rei­chen Bü­ro, La­bor, me­di­zi­ni­schem Ver­sor­gungs­zen­trum (MVZ) so­wie ei­ner groß­zü­gig an­ge­leg­ten Ki­ta aus.
Be­reits vor Bau­be­ginn lag die Vor­ver­mie­tungs­quo­te bei über 90 Pro­zent mit drei lang­fris­ti­gen Miet­ver­trä­gen. Mie­ter wird un­ter an­de­rem das La­bor La­de­mann­bo­gen, wel­ches zur So­nic Health­ca­re-Grup­pe ge­hört, sein. Ein wei­te­rer Mie­ter ist die Bun­des­an­stalt für Im­mo­bi­li­en­auf­ga­ben (BI­mA) und Frö­bel Bil­dung und Er­zie­hung als Be­trei­ber der Ki­ta.
Die Ge­samt­miet­flä­che der Ent­wick­lung um­fasst rund 23.500 m². Dar­über hin­aus wer­den den Nut­zern 184 Tief­ga­ra­gen- so­wie 18 Au­ßen­stell­plät­ze zur Ver­fü­gung ste­hen. Die Bau­fer­tig­stel­lung ist in zwei Ab­schnit­ten für En­de 2023 und das vier­te Quar­tal 2024 vor­ge­se­hen.

Investmentprozess hält AAA+, Nachhaltigkeit steigt von AAA auf AAA+

abrdn Deutschland erhält AAA+-Rating

von Elisabeth K. Fürst

Fabian Klingler freut sich über das Rating. (c) abrdnFabian Klingler freut sich über das Rating. (c) abrdn
Die ab­rdn In­vest­ments Deutsch­land hat sich zum 11. Mal ei­nem Im­mo­bi­li­en-In­vest­ment­pro­zess-/ESG-Ra­ting un­ter­zo­gen. Die auf das Ra­ting von As­set Ma­na­gern spe­zia­li­sier­te Wies­ba­de­ner Ra­ting-Agen­tur Te­los hat den Im­mo­bi­li­en-In­vest­ment­pro­zess von ab­rdn er­neut mit der Best­no­te AAA+ be­wer­tet. Er­gän­zend wur­de die Nach­hal­tig­keit des In­vest­ment­pro­zes­ses auf Herz und Nie­ren ge­prüft und konn­te sich ge­gen­über dem Vor­jahr von AAA auf AAA+ ver­bes­sern.
Im Rah­men des Ra­tings hat Te­los die Or­ga­ni­sa­ti­on so­wie die Ge­schäfts­ab­läu­fe des Un­ter­neh­mens in den Be­rei­chen Fonds­ma­nage­ment, Re­se­arch, Trans­ak­ti­ons­ma­nage­ment so­wie As­set Ma­nage­ment, Tre­a­su­ry, Con­trol­ling/Qua­li­täts­ma­nage­ment und Team mit spe­zi­el­lem Fo­kus auf die Im­ple­men­tie­rung und An­wen­dung von Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en ana­ly­siert und be­wer­tet.
Fa­bi­an Kling­ler, Vor­sit­zen­der des Vor­stands der ab­rdn In­vest­ments Deutsch­land: "Wir freu­en uns sehr über das aus­ge­zeich­ne­te Ra­ting und die da­mit ver­bun­de­ne Be­stä­ti­gung un­se­rer lang­jäh­ri­gen Be­mü­hun­gen um die Im­ple­men­tie­rung von Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en in un­se­ren In­vest­ment­pro­zess so­wie un­se­ren Pro­duk­ten. Heu­te zeigt sich, dass sich die früh­zei­ti­ge Aus­ein­an­der­set­zung mit The­men der Nach­hal­tig­keit bei den In­vest­ment­pro­zes­sen aus­zahlt."
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Personelle Neuerungen beim Präsidium und in den Ausschüssen

Scholz und Williams neu im ZIA-Präsidium

von Elisabeth K. Fürst

Sandra Scholz, Vorständin bei Quantum, und jetzt auch im ZIA-Präsidium. © Christof MattesSandra Scholz, Vorständin bei Quantum, und jetzt auch im ZIA-Präsidium. © Christof Mattes
Beim Zen­tra­ler Im­mo­bi­li­en Aus­schuss, ZIA, ste­hen per­so­nel­le Neue­run­gen an. Das Prä­si­di­um hat auf Emp­feh­lung des Vor­stands San­dra Scholz und Mar­ti­na Wil­liams ins Prä­si­di­um auf­ge­nom­men. San­dra Scholz ist seit 1.No­vem­ber Vor­stand der Quan­tum Im­mo­bi­li­en, Mar­ti­na Wil­liams ist Head of Work Dy­na­mics DACH & CEE bei JLL.
Wei­ters wird Chris­ti­an Krauss (Head of Of­fice & Work­place Stra­te­gy bei Art-In­vest Re­al Es­ta­te Ma­nage­ment) wird neu­er Vor­sit­zen­der des Aus­schus­ses Bü­ro­im­mo­bi­li­en. Mar­ti­na Wil­liams fun­giert hier als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de.
Im Aus­schuss Bi­lan­zie­rung und Be­wer­tung wird die bis­he­ri­ge "Vi­ze" Bri­git­te Adam (Ge­schäfts­füh­ren­de Ge­sell­schaf­te­rin bei Ena Ex­perts Re­al Es­ta­te Va­lua­ti­on) künf­tig Vor­sit­zen­de. Mo­ni­ka Preith­ner (Ge­schäfts­füh­re­rin bei LB­Im­mo­Wert) wur­de als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de be­nannt. Das Prä­si­di­um hat be­schlos­sen, Theo­dor Kacz­marc­zyk (Ge­schäfts­füh­rer der Er­bud-Mod21) als stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den im Aus­schuss Bau­en zu be­set­zen.

Daniel Hermann und Daniel Garner sollen die Expansion vorantreiben

limehome verstärkt Führungsebene

von Elisabeth K. Fürst

Daniel Hermann wird Vice President für Expansion bei limehome (c) limehomeDaniel Hermann wird Vice President für Expansion bei limehome (c) limehome
Der Münch­ner Hos­pi­ta­li­ty-Tech­no­lo­gie­an­bie­ter li­me­ho­me ver­stärkt sei­ne Füh­rungs­ebe­ne: Da­ni­el Her­mann wird Vice Pre­si­dent Ex­pan­si­on und Da­ni­el Gar­ner wird Vice Pre­si­dent Brand & Pro­duct. An­fang No­vem­ber gab das schnell wach­sen­de Un­ter­neh­men den Ab­schluss ei­ner Fi­nan­zie­rungs­run­de in Hö­he von 45 Mil­lio­nen Eu­ro be­kannt. Ne­ben den Be­stands­in­ves­to­ren HV Ca­pi­tal, Pi­cus Ca­pi­tal und La­ke­star in­ves­tie­ren die AW Ro­st­a­ma­ni Group und Ca­pi­tal Four erst­mals in das Münch­ner Start-up. Das Ka­pi­tal soll ins­be­son­de­re in die wei­te­re Ex­pan­si­on und Über­nah­men be­reits exis­tie­ren­der Be­trei­ber flie­ßen.
Da­ni­el Her­mann wird für das Wachs­tum des Port­fo­li­os in be­reits be­ste­hen­den, aber auch neu­en Märk­ten in Ko­ope­ra­ti­on mit lo­ka­len Ak­teu­ren und In­ves­to­ren ver­ant­wort­lich sein. Der Be­triebs­wirt (Stan­ford) bringt über 15 Jah­re Er­fah­rung im In­vest­ment­ban­king und im PropTech-Sek­tor in sei­ne neue Rol­le ein. Zu­vor war der ge­bür­ti­ge Bra­si­lia­ner für die Ex­pan­si­on bei den in­ter­na­tio­na­len Hos­pi­ta­li­ty­mar­ken Ca­sai und Se­li­na ver­ant­wort­lich.
Da­ni­el Gar­ner wird als Vice Pre­si­dent Brand & Pro­duct für das Pro­duk­t­er­leb­nis, Mar­ke­ting und die li­me­ho­me-Brand ver­ant­wort­lich sein. Gar­ners neue Po­si­ti­on ver­eint Mar­ke­ting und Ar­chi­tek­tur in ei­nem ganz­heit­lich ge­dach­ten Pro­dukt­de­si­gn­be­reich, um den Be­dürf­nis­sen von Gäs­ten, B2B-Part­nern und in­ter­nen Sta­ke­hol­dern glei­cher­ma­ßen ge­recht zu wer­den. Der bri­ti­sche Na­tur­wis­sen­schaft­ler bringt über 15 Jah­re Ent­wick­lungs­er­fah­rung in der er­fah­rungs­ori­en­tier­ten, in­ter­dis­zi­pli­nä­ren tech­no­lo­gi­schen Pro­dukt­ent­wick­lung bei li­me­ho­me ein.
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Zwölf Monate nach Baubeginn

Aira feiert Dachgleiche für Bel Atrium

von Stefan Posch

Dachgleiche für das Projekt Bel Atrium (c) AriumDachgleiche für das Projekt Bel Atrium (c) Arium
Ge­nau zwölf Mo­na­te nach Bau­be­ginn wur­de kürz­lich mit rund 90 ge­la­de­nen Gäs­ten die Dach­glei­che des ak­tu­el­len Ai­ra Wohn­bau­pro­jekts Bel Atri­um in der Klen­au­gas­se 5 ge­fei­ert. Zu dem ge­sam­ten Bau­team wa­ren auch Ver­tre­ter des Bau­herrn, der Bau­fir­ma, so­wie wich­ti­ge Ge­schäfts­part­ner an­we­send.
"Für mich zählt un­ser Pro­jekt zu den schöns­ten und au­ßer­ge­wöhn­lichs­ten Häu­sern, die hier in der Um­ge­bung ent­ste­hen. Un­ver­gleich­bar ist nicht nur die Ar­chi­tek­tur, son­dern auch der im­po­san­te Aus­blick von den künf­ti­gen Dach­ter­ras­sen. Von hier aus kann man die le­bens­wer­tes­te Stadt der Welt zu 100 Pro­zent in sich auf­sau­gen. Die Qua­li­tät des Pro­jekts spricht für sich. Wir lie­gen ak­tu­ell be­reits bei ei­nem Ver­wer­tungs­stand von knapp 80 Pro­zent", gibt sich Ai­ra Ge­schäfts­füh­rer Ro­man Asche­rov er­freut.
"Um sol­che Pro­jek­te zu rea­li­sie­ren, be­darf es ei­ner groß­ar­ti­gen Part­ner­schaft, bei der al­le Be­tei­lig­ten das glei­che Ziel vor Au­gen ha­ben. Ich möch­te mich in die­sem Sin­ne bei Ai­ra De­ve­lop­ment für die stets pro­fes­sio­nel­le und freund­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit be­dan­ken", so Ge­rald Au­böck, Ei­gen­tü­mer­ver­tre­ter der Au­böck Bau .
"Ich möch­te mich in ers­ter Li­nie bei un­se­rem ge­sam­ten Bau­team vor Ort be­dan­ken. Al­len vor­an un­se­rem Bau­lei­ter Hr. Al­bi­an Sy­le­j­ma­ni und un­se­rem Haupt­po­lier Hr. Asim Me­hic. Oh­ne die­ser tol­le Mann­schaft wä­re das al­les nicht mög­lich.", be­dankt sich Nie­der­las­sungs­lei­ter Wer­ner Mut­tentha­ler bei sei­nem ge­sam­ten Bau­team vor Ort.

Zum Thema Verkauf & Vermietung von Immobilien

ÖHGB Steiermark lädt zum Expertenabend

von Stefan Posch

Christian Hrdliczka hält den Exklusiv-Vortrag (c) ÖHGBChristian Hrdliczka hält den Exklusiv-Vortrag (c) ÖHGB
Ge­mein­sam mit dem Wirt­schafts­bund lädt der Haus­be­sit­zer­bund Stei­er­mark am 30. No­vem­ber 2022 ab 18 Uhr zum Ex­per­ten­abend mit Pro­sec­co-Emp­fang auf die Mur­in­sel ein.
Den Ex­klu­siv-Vor­trag hält Chris­ti­an Hrd­licz­ka, Fach­grup­pen­ob­mann-Stv. der Im­mo­bi­li­en- und Ver­mö­gens­treu­hän­der der Wirt­schafts­kam­mer Wien, der u.a. auch die Re/Max-Aka­de­mie lei­tet. Die Ver­an­stal­tung ist als Hy­brid-Event ge­stal­tet, um mög­lichst vie­len In­ter­es­sier­ten die Teil­nah­me zu er­mög­li­chen.
Die ers­ten 100 An­mel­dun­gen kön­nen per­sön­lich vor Ort teil­neh­men, aber al­le wei­te­ren In­ter­es­sier­ten ha­ben die Mög­lich­keit, das Event via Zoom im In­ter­net mit­tels Zu­gangs­link nach er­folg­ter An­mel­dung Li­ve zu ver­fol­gen. In­di­vi­du­el­le Fra­gen sind wäh­rend der Ver­an­stal­tung li­ve und on­line mög­lich.
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Geschäftslokal am Viktor-Adler-Platz

Comfort Austria vermittelt an Hansaton

von Stefan Posch

Das Geschäftslokal in Favoriten (c) Comfort AustriaDas Geschäftslokal in Favoriten (c) Comfort Austria
Der Ein­zel­han­dels­spe­zia­list Com­fort Aus­tria hat ein La­den­lo­kal am Vik­tor-Ad­ler-Platz 13 in Wien an den Hör­akus­ti­ker Han­sa­ton ver­mit­telt. Auf der re­prä­sen­ta­ti­ven Ge­schäfts­flä­che an der Ecke zur Per­ner­stor­fer­gas­se hat das 'World of hea­rin­g'-Kon­zept von Han­sa­ton be­reits am 17. No­vem­ber 2022 sei­ne Er­öff­nung ge­fei­ert. Das Ge­schäfts­lo­kal um­fasst 183 m² Ver­kaufs­flä­che.
Der Vik­tor-Ad­ler-Platz mar­kiert das Zen­trum der wich­tigs­ten Ein­kaufs­stra­ße im 10. Wie­ner Ge­mein­de­be­zirk, der Fa­vo­ri­ten­stra­ße, und ist ei­ne der be­deu­tends­ten Han­dels­zo­nen in Wien. Ins­be­son­de­re das An­ge­bot im Nah­ver­sor­gungs­be­reich und der Ge­sund­heits­ver­sor­gung spie­len auf­grund der Re­gio­na­li­tät ei­ne gro­ße Rol­le.

Neben Logistik sollen auch Premium-Einkaufszentren hohe Renditen erzielen

Logistik auch 2023 attraktivsten Sektor

von Elisabeth K. Fürst

Der AEW Jahresausblick 2023 verspricht Möglichkeiten. (c) AdobeStockDer AEW Jahresausblick 2023 verspricht Möglichkeiten. (c) AdobeStock
Der In­vest­ment und As­set Ma­na­ger AEW, sieht in sei­nem Jah­res­aus­blick für 2023 Lo­gis­tik wei­ter­hin als at­trak­tivs­ten Sek­tor - trotz dro­hen­der Re­zes­si­on und Her­aus­for­de­run­gen bei Re­fi­nan­zie­run­gen.
Das neue AEW-Ba­sis­sze­na­rio geht da­von aus, dass der Hö­he­punkt der In­fla­ti­on in al­len der 20 un­ter­such­ten Län­dern über­schrit­ten ist. Laut Ox­ford Eco­no­mics wird die In­fla­ti­on bis An­fang 2024 un­ter das zwei Pro­zent Ziel der Zen­tral­ban­ken sin­ken, nach­dem die­se zu­nächst die Leit­zin­sen er­höht und ih­re Geld­po­li­tik ge­strafft ha­be. Trotz nied­ri­ger Ar­beits­lo­sen­zah­len und dem er­folg­reich ge­steu­er­ten Auf­schwung nach den Co­ro­na-Lock­downs geht ihr Ba­sis­sze­na­rio von hö­he­ren An­lei­he­ren­di­ten so­wie ei­ner kur­zen und fla­chen Re­zes­si­on im 4. Quar­tal 2022 bis weit ins Jahr 2023 aus. Das Ne­ga­tiv­sze­na­rio sieht ei­ne län­ge­re Re­zes­si­on und län­ger­fris­tig ho­he An­lei­he­ren­di­ten vor­aus. Für das Ge­samt­jahr 2022 rech­nen sie mit ei­nem In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men am eu­ro­päi­schen Im­mo­bi­li­en­markt von 260 Mil­li­ar­den Eu­ro. Da­von ent­fal­len 218 Mil­li­ar­den Eu­ro auf die ers­ten drei Quar­ta­le. Die­ser Wert ist ge­gen­über dem Vor­jah­res-Re­kord­er­geb­nis von 350 Mil­li­ar­den Eu­ro rück­läu­fig und spie­gelt die Aus­wir­kun­gen der Ver­dopp­lung der Fremd­ka­pi­tal­kos­ten ge­gen­über den letz­ten zehn Mo­na­ten wi­der.
Für die nächs­ten drei Jah­re er­war­tet die AEW in UK, in Frank­reich und Deutsch­land ei­ne Kre­dit­fi­nan­zie­rungs­lü­cke von 24 Mil­li­ar­den Eu­ro, da die Re­fi­nan­zie­rung fäl­li­ger Kre­di­te auf­grund des Ka­pi­tal­wert­ver­falls und ge­rin­gen In­ter­es­ses der Kre­dit­ge­ber an nied­ri­ge­ren LT­Vs pro­ble­ma­tisch wer­den dürf­te. Da­von ent­fal­len 6,2 Mil­li­ar­den Eu­ro auf den deut­schen Ein­zel­han­del. Wie in der Post-GFK-Ära bie­tet dies In­ves­ti­ti­ons­chan­cen für Ei­gen­ka­pi­tal- und Fremd­ka­pi­tal­ge­ber.
In der Ana­ly­se des re­la­ti­ven Werts wer­den von 168 Märk­ten ak­tu­ell le­dig­lich fünf Märk­te als at­trak­tiv und 47 als neu­tral ein­ge­stuft. Das heißt, In­ves­to­ren kön­nen die er­for­der­li­che Ren­di­te (RRR) aus ih­ren In­vest­ments an 30 Pro­zent der Märk­te er­war­ten. Se­lek­tiv kön­nen sich al­ler­dings in den ein­zel­nen Märk­ten wei­ter­hin Chan­cen für at­trak­ti­ve In­vest­ments er­ge­ben. Zum zwei­ten Mal in Fol­ge wird UK auf Ba­sis des re­la­ti­ven Werts in den nächs­ten fünf Jah­ren als at­trak­tivs­ter Markt von ins­ge­samt 169 Märk­ten ein­ge­stuft. Den zwei­ten Platz be­legt Be­ne­lux auf­grund sei­nes über­durch­schnitt­li­chen An­teils at­trak­ti­ver und neu­tra­ler Märk­te. In Deutsch­land bie­ten ne­ben dem Ber­li­ner Lo­gis­tik­markt noch sechs wei­te­re Märk­te ei­nen gu­ten re­la­ti­ven Wert und wer­den als neu­tral ein­ge­stuft: Lo­gis­tik­märk­te in Düs­sel­dorf und Mün­chen, Ein­zel­han­dels­märk­te in Ber­lin und Frank­furt so­wie Ein­kaufs­zen­tren in Ber­lin und Mün­chen.
Die pro­gnos­ti­zier­ten Ren­di­ten für al­le Im­mo­bi­li­en in Eu­ro­pa im Zeit­raum 2023-27 blei­ben po­si­tiv, ob­gleich die Ren­di­te­er­war­tun­gen in­fol­ge der Ren­di­teaus­wei­tung in al­len 196 Sek­to­ren auf 4,0 Pro­zent per an­num ge­gen­über 5,8 Pro­zent im Vor­jahr nach un­ten kor­ri­giert wur­den. Zu­rück­zu­füh­ren ist dies haupt­säch­lich auf hö­he­re Staats­an­lei­he­ren­di­ten, die die Im­mo­bi­li­en­ren­di­ten in die Hö­he trei­ben und den Ka­pi­tal­wert­zu­wachs be­gren­zen. AEW geht da­von aus, dass der Lo­gis­tik-Sek­tor in den nächs­ten fünf Jah­ren mit 5,4 Pro­zent per an­num von al­len Sek­to­ren die höchs­ten Ren­di­ten er­zielt, da so­li­de Miet­zu­wäch­se die Ren­di­teaus­wei­tung aus­glei­chen. Den zwei­ten Platz be­le­gen Pre­mi­um-Ein­kaufs­zen­tren, wo im Zu­ge der ak­tu­ell ho­hen Er­trä­ge Ren­di­ten von 5,1 Pro­zent per an­num er­zielt wer­den. Bei pro­gnos­ti­zier­ten re­la­tiv sta­bi­len Ren­di­ten im Aus­gangs­sze­na­rio dürf­ten Ein­kaufs­zen­tren in den nächs­ten fünf Jah­ren der bes­te ein­kom­mens­ge­ne­rie­ren­de Sek­tor sein. In den nächs­ten drei Jah­ren wer­den in al­len Seg­men­ten ne­ga­ti­ve Ka­pi­tal­er­trä­ge mit ei­nem ku­mu­la­ti­ven Ka­pi­tal­wert­ver­lust im Aus­gangs­sze­na­rio von -12 Pro­zent er­war­tet. Die­ser fällt al­ler­dings we­ni­ger dra­ma­tisch aus als wäh­rend der GFK, als der ku­mu­la­ti­ve Ver­lust im Zeit­raum 2008-09 bei -20 Pro­zent lag. Wohn­im­mo­bi­li­en und Lo­gis­tik sind auf­grund des Miet­zu­wach­ses die resi­li­en­tes­ten Sek­to­ren. Hö­he­re Fremd­ka­pi­tal- und Bau­kos­ten so­wie ESG-Vor­schrif­ten für al­le As­set-Klas­sen könn­ten zu ei­ner wei­te­ren An­ge­bots­ver­knap­pung füh­ren und die meis­ten Sek­to­ren vor den Aus­wir­kun­gen der Re­zes­si­on schüt­zen, die die Flä­chen­nach­fra­ge drü­cken. Fünf Seg­men­te ver­blei­ben in der Ana­ly­se zum re­la­ti­ven Wert in der at­trak­ti­ven Ka­te­go­rie: Light In­dus­tri­al in Pa­ris, der Lo­gis­tik­sek­tor in Ber­lin und Zü­rich so­wie Ein­kaufs­zen­tren in Stock­holm und Lon­don.
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Stoneset Partners und Bernd Heuer Karriere schließen sich zusammen

Fusion zu Leaderslead Advisory

von Elisabeth K. Fürst

Sandra Günther freut sich über den Zusammenschluss. (c) Farideh DiehlSandra Günther freut sich über den Zusammenschluss. (c) Farideh Diehl
Die in Frank­furt am Main an­säs­si­ge Sto­ne­set Part­ners und das Düs­sel­dor­fer Be­ra­tungs­un­ter­neh­men Bernd Heu­er Kar­rie­re schlie­ßen sich zu­sam­men und wer­den ab Be­ginn des kom­men­den Jah­res un­ter dem neu­en Na­men Lea­ders­lead Ad­vi­so­ry am Markt auf­tre­ten. Ziel ist da­mit ei­nen kla­ren Markt­füh­rer in den Be­rei­chen Exe­cu­ti­ve Se­arch so­wie Lea­dership Con­sul­ting in der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft in Deutsch­land zu schaf­fen. San­dra Gün­ther, ge­schäfts­füh­ren­de Ge­sell­schaf­te­rin von Sto­ne­set Part­ners und Tho­mas Flohr, ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter von Bernd Heu­er Kar­rie­re, wer­den ge­mein­sam mit Alex­an­der Dah­men, Ge­schäfts­füh­rer bei Bernd Heu­er Kar­rie­re, das ope­ra­ti­ve Füh­rungs­team bil­den. Als Chair­man und stra­te­gi­scher Be­ra­ter der Ge­schäfts­füh­rung wird Paul Jörg Feld­hoff fun­gie­ren. Der Zu­sam­men­schluss der bei­den Un­ter­neh­men er­folgt durch die Über­nah­me von 50 Pro­zent der Ge­sell­schafts­an­tei­le an Bernd Heu­er Kar­rie­re durch Sto­ne­set Part­ners.
San­dra Gün­ther kom­men­tiert den Zu­sam­men­schluss: "Bernd Heu­er Kar­rie­re und Sto­ne­set Part­ners ge­hö­ren seit Jah­ren zu den wich­tigs­ten Adres­sen in Deutsch­land, wenn es um die Su­che nach Top- Füh­rungs­kräf­ten und die Be­set­zung von Po­si­tio­nen in der Un­ter­neh­mens­lei­tung in der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft geht. Gleich­zei­tig be­inhal­ten die Leis­tungs­spek­tren bei­der Häu­ser auch Be­ra­tungs­leis­tun­gen, die kom­ple­men­tär zu­ein­an­der sind. Die Bün­de­lung un­se­rer Stär­ken un­ter dem neu­en ge­mein­sa­men Dach Lea­ders­lead Ad­vi­so­ry wird es uns er­mög­li­chen, un­se­ren Kli­en­ten ei­nen noch bes­se­ren Markt­zu­gang und ei­nen noch um­fas­sen­de­ren Ser­vice in gleich­blei­bend ho­her Qua­li­tät an­zu­bie­ten. Eins plus eins ist hier mehr als zwei. Un­ser ge­mein­sa­mer An­spruch ist die Markt­füh­rer­schaft im Be­reich Exe­cu­ti­ve Se­arch in der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft."

Vier neue Mitarbeiter für den Asset-Manager

La Française baut Immobiliengeschäft aus

von Stefan Posch

Seit der Er­öff­nung ih­rer Nie­der­las­sun­gen in Lon­don und Frank­furt im Jahr 2014 hat die in­ter­na­tio­na­le As­set-Ma­nage­ment-Grup­pe La Françai­se ihr pan­eu­ro­päi­sches Im­mo­bi­li­en­ge­schäft er­folg­reich aus­ge­baut. Über 24 Pro­zent der Im­mo­bi­li­en­an­la­gen wer­den im Auf­trag in­ter­na­tio­na­ler In­ves­to­ren (oh­ne Frank­reich) ver­wal­tet und zehn Pro­zent der An­la­gen be­fin­den sich au­ßer­halb Frank­reichs (Frank­reich, Deutsch­land, Bel­gi­en, Nie­der­lan­de, Ir­land, Groß­bri­tan­ni­en und Lu­xem­burg). Für die Ex­pan­si­on wur­den mit Jo­na­than Man­sie, Ja­mes Har­mer, Adil Mes­tan und Va­nes­sa May­er vier neue Mit­ar­bei­ter auf­ge­nom­men.
Da­vid Rendall, Head of In­sti­tu­tio­nal and In­ter­na­tio­nal Re­al Es­ta­te, La Françai­se Re­al Es­ta­te Ma­na­gers sagt: "An­ge­sichts der ak­tu­el­len glo­ba­len Markt­la­ge hal­ten wir den Zeit­punkt für güns­tig, un­se­re Platt­form zu er­wei­tern, um un­se­ren Kun­den so­wohl auf lo­ka­ler als auch auf in­ter­na­tio­na­ler Ebe­ne op­ti­ma­le Lö­sun­gen bie­ten zu kön­nen. Die neu­en Mit­ar­bei­ter wer­den un­ser Wachs­tum wei­ter vor­an­trei­ben."
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Frisches Geld für Venture-Capital-Fonds

Commerz Real finanziert Proptech-Fonds

von Stefan Posch

Die Com­merz Re­al hat sich mit fünf Mil­lio­nen Eu­ro an dem Ven­ture-Ca­pi­tal-Fonds "PT 1 Ear­ly-Sta­ge Fund II" der Platt­form Proptech 1 Ven­tures be­tei­ligt. Wei­te­re Ka­pi­tal­ge­ber im Rah­men ei­ner ak­tu­el­len Fi­nan­zie­rungs­run­de sind un­ter an­de­rem der in den USA an­säs­si­ge Proptech-In­ves­tor JLL Spark Glo­bal Ven­tures, der Pro­jekt­ent­wick­ler Evor­e­al, das Bau­un­ter­neh­men Ot­to Wul­ff und die Scout-24-Grup­pe. Der Fonds soll ein Vo­lu­men von et­wa 100 Mil­lio­nen Eu­ro er­rei­chen und eu­ro­pa­weit vor­ran­gig in Tech­no­lo­gie-Start-ups der Im­mo­bi­li­en­bran­che, so­ge­nann­te Proptechs, in­ves­tie­ren. Da­bei liegt der Fo­kus auf gro­ßen Markt­trends wie der nach­hal­ti­gen Trans­for­ma­ti­on der Im­mo­bi­li­en­bran­che und ih­rem Zu­sam­men­spiel mit En­er­gie- und In­fra­struk­tur­the­men so­wie auf dem The­ma Kli­ma­resi­li­enz. Proptech 1 Ven­tures ist ein 2018 ge­grün­de­ter un­ab­hän­gi­ger eu­ro­päi­scher In­itia­tor von Ven­ture-Ca­pi­tal-Fonds mit Haupt­sitz in Ber­lin. Der ers­te Proptech-1-Ven­ture-Ca­pi­tal-Fonds wur­de En­de 2021 mit ei­nem Vo­lu­men von 50 Mil­lio­nen Eu­ro ge­schlos­sen.
"Uns hat ei­ner­seits der di­ver­si­fi­zier­te Zu­gang zu in­no­va­ti­ven Tech­no­lo­gi­en der Im­mo­bi­li­en­bran­che über­zeugt und an­de­rer­seits der Fo­kus auf Nach­hal­tig­keit", er­läu­tert Hen­ning Koch, Vor­sit­zen­der des Vor­stands der Com­merz Re­al. "Bei­des sind wich­ti­ge Säu­len in un­se­rer Un­ter­neh­mens­stra­te­gie." Zu­dem er­mög­li­che das In­vest­ment ei­nen even­tu­el­len spä­te­ren Di­rekt­ein­stieg bei Proptechs aus dem Port­fo­lio. Hier­zu Stef­fen Wag­ner, Head of Busi­ness Mo­del In­no­va­ti­on: "Das ist ei­ne Win-win-Si­tua­ti­on: Start-ups und Fonds er­hal­ten ei­nen stra­te­gi­schen Part­ner und ei­ne po­ten­zi­el­le Exit-Rou­te, und wir als Com­merz Re­al kön­nen uns die Un­ter­neh­men durch die län­ge­re Zu­sam­men­ar­beit ge­nau­er an­schau­en und dann viel bes­ser die rich­ti­gen stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen tref­fen."

5.000 m² in Sendling

MünchenBau kauft Grundstück

von Elisabeth K. Fürst

Das Grundstück liegt direkt neben der schon im Bau befindlichen "Steinerei". (c) MünchenBauDas Grundstück liegt direkt neben der schon im Bau befindlichen "Steinerei". (c) MünchenBau
Der Bau­trä­ger und Pro­jekt­ent­wick­ler Mün­chen­Bau hat ein Grund­stück in der Flö­ßer­gas­se 8 in Mün­chen-Send­ling ver­kauft. Bei der 5.046 m² gro­ßen Flä­che han­delt es sich um das di­rek­te Nach­bar­grund­stück zur Stei­ner­stra­ße 16-18 und 20a, auf dem der Bau­trä­ger ak­tu­ell die "Stei­ne­rei" mit 288 Ei­gen­tums­woh­nun­gen und 15.785 m² Wohn­flä­che er­rich­tet. Die ge­gen­wär­tig auf dem Grund­stück be­find­li­che Be­stands­be­bau­ung ist als Hand­wer­ker­hof an Ge­wer­be­trei­ben­de ver­mie­tet. Auf­grund des be­stands­kräf­ti­gen Vor­be­scheids ist auf dem Grund­stück ei­ne wohn­wirt­schaft­li­che und ge­werb­li­che Nut­zung im Um­fang von rund 12.200 m² Ge­schoss­flä­che mög­lich.
Fritz Neu­mann, Grün­der und Ge­schäfts­füh­rer von Mün­chen­Bau: "Das Grund­stück be­fin­det sich in ei­ner at­trak­ti­ven La­ge im Münch­ner Stadt­teil Send­ling. Der Stand­ort zeich­net sich auf­grund zahl­rei­cher Bau­pro­jek­te im ge­werb­li­chen und wohn­wirt­schaft­li­chen Be­reich durch ei­ne ho­he Dy­na­mik aus und er­mög­licht ei­ne ma­xi­ma­le Bauf­le­xi­bi­li­tät hin­sicht­lich der Wün­sche der zu­künf­ti­gen Nut­zer." Ver­kehrs­tech­nisch ist der Stand­ort durch den be­nach­bar­ten Mitt­le­ren Ring so­wie die S-Bahn­hal­te­stel­le Mit­ter­send­ling er­schlos­sen.
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