Deutsche ZBI erwirbt Großprojekt in Linz

Wohnneubauprojekt mit etwa 300 Mietwohnungen

von Stefan Posch

Deutsche Immobilieninvestoren zieht es immer mehr in die österreichischen Landeshauptstädte. Jetzt hat die Zentral Boden Immobilien Gruppe (ZBI) erstmals eine Projektentwicklung in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz erworben. Das Leuchtturmprojekt "High Five" umfasst 300 Mietwohnungen, Gewerbeflächen im Erdgeschoss und mehr als 150 Stellplätzen. Entwickelnde und Verkaufspartei des Projekts ist eine Projektentwicklungsgemeinschaft aus STC Development und der Roombuus Gruppe. Der Ankauf erfolgte für den offenen Immobilien-Publikums-AIF "UniImmo: Wohnen ZBI". Über den Kaufpreis wurde laut der EHL Investment Consulting, die den Deal vermittelte, zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.
Das "High Five" liegt am Bulgariplatz, südlich der Linzer Innenstadt. Die Fertigstellung erfolgt planmäßig Ende 2024.
"Es freut uns sehr, dass wir dieses spannende Landmark-Projekt durch eine weitere erfolgreiche Vermittlung von EHL in unser Entwicklungsportfolio aufnehmen können. Das von STC Development und Roombuus entwickelte Projekt sticht durch seine herausragende Wohnlage sowie die effiziente und nachhaltige Bauweise hervor und stellt damit eine substanzielle Ergänzung unseres Portfolios in Österreich dar. Mit Vorfreude blicken wir bereits der Bauphase entgegen und hoffen, gemeinsam mit unseren lokalen Partnern einen Beitrag zur Attraktivität des Standorts Linz zu leisten", sagt Christian Reißing, Chief Development Officer der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe.
"Der erfolgreiche Verkauf dieses Wohnneubauprojekts an die ZBI freut uns sehr. Es handelt sich dabei um ein absolutes Vorzeigeprojekt und belegt eindrucksvoll die hohe Attraktivität des Linzer Immobilienmarkts, den wir mit großer Spannung beobachten und wo wir sehr aktiv sind", so Markus Mendel, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting.
Matthias Waibel, Geschäftsführer der STC Development ergänzt: "Mit dem 'High Five' schaffen wir ein absolut einzigartiges Projekt in Linz, das wir durch die Unterstützung von EHL an ein sehr langfristig orientiertes, renommiertes Investitionshaus veräußern konnten."
Joachim Pawelka, Gesellschafter der Roombuus Gruppe, bestätigt: "Mit dem Projekt wird nicht nur den hohen Nachhaltigkeitsstandards in der Projektentwicklung Rechnung getragen, sondern gleichzeitig eine hervorragende innerstädtische Lage weiter belebt und der Linzer Bevölkerung bester Lebensraum über den Dächern der Stadt geboten."

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Ich bin dabei: re.comm 2022

Roland Schmid AUF DEM REAL ESTATE LEADERS SUMMIT

von Roland Schmid, Eigentümer und Gründer IMMOunited

Roland SchmidRoland Schmid

"Je ungewisser und volatiler Zukunftsaussichten sind, umso mehr kommt es auf unser Denken und Handeln an. Wir müssen Flexibilität beweisen, Innovation leben und Mut zur Veränderung zeigen. Die re.comm fördert genau diese Haltung. Wir nehmen jedes Jahr wieder spannende Impulse, neues Wissen und wertvolle Kontakte mit, die uns beruflich und persönlich bereichern."

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Wohnen am Wasser immer beliebter

Nachfrage um 34 Prozent gestiegen

von Stefan Posch

Wohnen, wo andere Urlaub machen, steht aktuell hoch im Kurs. Seit dem Trend "Workation" - also Homeoffice in Feriendestinationen - ist die Nachfrage nach Immobilien am Wasser um 34 Prozent gestiegen. Die Folge: Ein rascher, exponentieller Preisanstieg. Je nach Lage sind Objekte direkt am See von 20 bis zu 100 Prozent teurer als im Vorjahr. Immobilienunikate werden mittlerweile fern von jedem Immobilienpreisspiegel zu Liebhaberpreisen gekauft. Im Rahmen einer Trend-Analyse hat FindMyHome.at PremiumLiving die beliebtesten, heimischen Seen ermittelt.
Besonders begehrt waren die Kärntner Seen - gleich vier Seen konnten sich unter die Top-Sieben reihen: "Erstmals hat das Kärntner Seengebiet das Salzkammergut in punkto Nachfrage überholt. Zum einen liegt das daran, dass bei den Kärntner Seen in den letzten Jahren massiv in innovative, architektonisch ansprechende Immobilienprojekte und zum anderen in ganzjährige Freizeitangebote sowie Gastronomie und Hotellerie investiert wurde", erklärt Bernd Gabel-Hlawa, Co-Gründer von FindMyHome.at.

Die begehrtesten Seen auf einen Blick:
• Platz 1: Wörthersee
• Platz 2: Attersee
• Platz 3: Ossiacher See
• Platz 4: Faaker See
• Platz 5: Mondsee
• Platz 6: Millstätter See
• Platz 7: Wolfgangsee

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Hotel-Finanzierung via Crowdinvesting

Falkensteiner Michaeler Tourism Group forciert Crowdfunding

von Elisabeth K. Fürst

Anne Aubrunner ist Managing Director des neuen Geschäftsbereiches.(c)Dragan DokAnne Aubrunner ist Managing Director des neuen Geschäftsbereiches.(c)Dragan Dok

Falkensteiner startet mit einer digitaler Crowdinvestment-Plattform. Die neue Plattform FMTG Invest, der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG), bietet Investor:innen eine einfache Benutzeroberfläche mit der direkten Möglichkeit an Crowdfunding-Kampagnen teilzunehmen. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf Anwenderfreundlichkeit und Transparenz. Alle relevanten Informationen zu den Kampagnen, der Falkensteiner Michaeler Tourism Group und den Plänen rund um die Weiterentwicklung des Hotel- und Tourismusangebots werden auf der Plattform bereitgestellt.
Mit der Entscheidung, Crowdinvesting als Finanzierungsstrategie einzusetzen, hat Falkensteiner im Jahr 2016 einen neuen, Weg beschritten. Auch bei der Gestaltung der angebotenen Nachrangdarlehen zeigt sich das Unternehmen kreativ. Neben der üblichen jährlichen Zinszahlung wurde den Investor:innen eine Vergütung in Form von Gutscheinen angeboten, die in jedem Falkensteiner Tourismusbetrieb eingelöst werden können. Mehr als zwei Drittel der Anleger:innen entschieden sich dafür. Insgesamt wurden in den vergangenen sechs Jahren acht Mal Zinsen in Gesamthöhe von knapp  2,3 Millionen Euro ausbezahlt. Aktuell läuft die 8. Crowdinvesting-Kampagne: Ab einem Investment von 500 Euro erhalten Anleger:innen 4 Prozent Fixzinsen oder 6,5 Prozent Zins-Gutscheine für Hotelübernachtungen. Für Investments ab 10.000 Euro gibt es darüber hinaus Jubiläums-Bonifikationen, die mit der Investitionssumme steigen. Das Angebot gilt erstmals nicht nur für Österreich und Deutschland, sondern auch für die Schweiz.
Als Managing Director des neuen Geschäftsbereichs wurde mit Anne Aubrunner eine Top-Expertin der Finanzindustrie mit umfangreicher Digitalisierungs-Erfahrung an Bord geholt. Otmar Michaeler, CEO der FMTG: "Der Einstieg in das Finanzierungsgeschäft war ein wichtiger Entwicklungsschritt für unser Unternehmen. Mit unserer eigenen Plattform nehmen wir ab sofort die Entwicklung von Investmentprodukten in der Tourismusbranche sowie die Rundum-Betreuung unserer Investor:innen selbst in die Hand."

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Büro stärkste Assetklasse

B-Standorte gewinnen Marktanteile

von Gerhard Rodler

(c) AdobeStock(c) AdobeStock

Büroobjekte sind weiterhin die stärkste Assetklasse auf dem deutschen Markt für gewerbliche Immobilien. Im ersten Halbjahr wurden rund 13,1 Milliarden Euro in diesem Segment platziert, so dass sich ihr Marktanteil auf gut 43 Prozent beläuft. Es wurde damit eine neue Bestmarke gesetzt, wofür in erster Linie der Rekordjahresauftakt mit knapp 9,8 Milliarden Euro verantwortlich zeichnet. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
In den A-Standorten wurden im ersten Halbjahr rund 9,8 Milliarden Euro in Büroobjekte investiert, was ein neuer Hochwert ist. Auf einen sehr starken Jahresauftakt (7,7 Milliarden Euro) folgte ein schwächeres zweites Quartal (2,1 Milliarden Euro). Das Investmentgeschehen fiel dabei zwischen den Märkten sehr unterschiedlich aus. Mit 2,6 Milliarden Euro behauptet sich Frankfurt an der Spitze, darunter ein im zweiten Quartal gehandelter Büroturm im dreistelligen Millionenbereich. Berlin ist aktuell der stabilste Markt mit 1,1 Milliarden Euro (Q1) bzw. 920 Millionen Euro (Q2). Hinter den Top-Ergebnissen von Hamburg (1,8 Milliarden Euro), Düsseldorf (1,6 Milliarden Euro) und Stuttgart (690 Millionen Euro) steht vor allem die alstria-Übernahme zu Jahresbeginn, allerdings sind in Düsseldorf und Hamburg auch im Frühjahr größere Transaktionen getätigt worden. München blieb in beiden Quartalen bislang hinter den Erwartungen zurück und notiert nur rund 880 Millionen Euro Umsatz. Kölns Investmentvolumen steht aktuell bei 350 Millionen Euro.

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Neuer EHL Marketingzugang

Petra Sucic für EHL Immobilien Gruppe

von Leon Protz

Petra SucicPetra Sucic

Petra Sucic, 27, verstärkt ab sofort das Marketingteam der EHL Immobilien Gruppe. Die gebürtige Linzerin absolvierte den Lehrgang Werbedesigner und Printgrafiker und sammelte in verschiedenen Branchen im Marketing- und Eventbereich Praxiserfahrungen. Die Marketing- und Kommunikationsabteilung der EHL Immobilien Gruppe betreut als Stabsstelle die fünf operativen EHL-Tochtergesellschaften - EHL Wohnen, EHL Gewerbeimmobilien, EHL Investment Consulting, EHL Immobilien Management, EHL Immobilien Bewertung - und ist für alle Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen sowie die Publikationen der Gruppe verantwortlich.

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Immobilienmarkt in Tirol und SL wächst

Engel & Völkers Salzburg und Tirol feierte 20-Jahr-Jubiläum

von Elisabeth K. Fürst

Roland Hebbel (Steinbacher Dämmatoffe) Katharina Baumann ( E&V) Anton Nothegger (Tischlerei) Florian Hofer (E&V) beim 20-Jahr-Jubiläum.© Christoph VögeleRoland Hebbel (Steinbacher Dämmatoffe) Katharina Baumann ( E&V) Anton Nothegger (Tischlerei) Florian Hofer (E&V) beim 20-Jahr-Jubiläum.© Christoph Vögele

Der Immobilienmarkt in Tirol und im Salzburger Land wächst weiterhin. Sowohl Häuser im Grünen im Umland der Städte als auch Innenstadtwohnungen in Zentrumslage erfreuen sich in Tirol anhaltender Beliebtheit. Zusätzlich wird ungeachtet der hohen Grundstückspreise in Tirol auch nach wie vor viel gebaut. "Es ist anzunehmen, dass trotz zunehmender Kreditzinsen und steigender Preise ein solides Wachstum zu erwarten ist, weil Tirol als Immobilienmarkt eine große Sicherheit bietet und die Immobilien seitens der Banken konservativ finanziert sind. Somit ist keine Blasenbildung zu erwarten", so Maria Rauscher, Managing Partner Alpenregion Engel & Völkers Tirol & Salzburger Land. Für die Region Salzburger Land wird erwartet, dass die Immobilienpreise in B- und C-Lagen in den kommenden Jahren eher stagnieren werden, jedoch wird in den A-Lagen aufgrund der vermehrten Nachfrage ebenso mit steigenden Preisen gerechnet. Besonders beliebt sind weiterhin Immobilien zur Nutzung als Zweitwohnsitz oder zur touristischen Vermietung. Auch Anfragen zu Baugrundstücken zwischen 500-1.000m² werden häufiger.
Gute Prognosen für die Zukunft und Anlass auch die bestehenden Erfolge zu feiern: Denn Engel & Völkers Tirol und Salzburg luden Anfang Juli anlässlich seines 20-jährigen Bestehens zu einer Vernissage im Kempinski Hotel Das Tirol in Jochberg. Gastgeber Florian Hofer, Managing Partner Alpenregion Tirol & Salzburger Land, freute es, denn: "Die Anzahl unserer Immobilienverkäufe hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Wir haben allein in den vergangenen fünf Jahren über 600 Notartermine gehabt und somit über 1.200 KundInnen erfolgreich bei ihrer Immobilientransaktion begleitet."

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Kranewitt fertiggestellt

Neues Wohnhaus in Innsbruck

von Elisabeth K. Fürst

Kranewitt Innsbruck (c) PRISMA UnternehmensgruppeKranewitt Innsbruck (c) PRISMA Unternehmensgruppe

In Innsbruck wurden und nun "Kranewitt", ein neues Wohnhaus der Prisma Investment, in der Hans-Untermüller-Straße 35 im Stadtteil Kranebitten fertiggestellt. Auf der Nutzfläche von 570 m² entstanden acht Mietwohnungen, mit Wohnflächen zwischen 50 und 75 m², die sich über drei Stockwerke mit Blick ins Grüne erstrecken. Ergänzt werden sie durch 11 Garagenplätze. Entwickelt und umgesetzt wurde das Projekt von März 2021 bis Juni 2022 um fünf Millionen Euro von Prisma Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung, Competence Center Innsbruck und rt Architekten Ziviltechniker.
Harald Gohm, Geschäftsführer Prisma Tirol: "Wir freuen uns, dass wir mit dem Projekt "Kranewitt" - neben der kürzlich fertiggestellten Quartiersentwicklung in der Anton-Melzer-Straße 10 - ein weiteres Angebot an qualitätsvollen Mietwohnungen für Innsbruck schaffen konnten."

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Rahmenvertrag für Balgequartier fixiert

Brückenschlag von der Bremer City zur Weser

von Elisabeth K. Fürst

Das Stammhaus der Firma Jacobs Kaffee, bildet das Tor zum Bremer Balgequartier. (c) Joh. Jacobs & Co. GruppeDas Stammhaus der Firma Jacobs Kaffee, bildet das Tor zum Bremer Balgequartier. (c) Joh. Jacobs & Co. Gruppe

Die Bremer Innenstadt soll künftig deutlich mehr den Bedürfnissen der Bewohner und Besucher gerecht werden. Und um das zu ermöglichen unterzeichneten Maike Schaefer, die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, und Johann Christian Jacobs, Vorstand der Joh. Jacobs & Co. Gruppe nun einen städtebaulichen Rahmenvertrag zur Entwicklung des Balgequartiers. Das Balgequartier, benannt nach einem 1838 zugeschütteten Nebenarm der Weser, führt ein Ensemble einzigartiger historischer Gebäude rund um die Langenstraße zusammen. Die erste realisierte Quartiersimmobilie, das Johann Jacobs Haus, ist das Stammhaus der Firma Jacobs Kaffee und bildet das Tor zum Quartier von der 1-a-Lage Obernstraße. Der durch die Beseitigung von PKW-Stellplätzen neu geschaffene Jacobshof, bildet eine neue Verbindung zur angrenzenden Stadtwaage mit ihrer Fassade von 1587. Unmittelbar daneben befindet sich das Essighaus (Teile der Fassade von 1618) und gegenüber schließt sich in der Langenstraße das Kontorhaus am Markt von 1911 mit seiner Lage direkt am Marktplatz an. Durch eine architektonische Aufwertung der Innen- und Außenräume soll das Nutzungsspektrum dieses historischen Stadtraums erweitert werden. Unter dem Motto "Am Handlauf zur Weser" entstehen im Quartier neue Verbindungen zwischen Weser, dem Marktplatz und der zentralen Einkaufslage. Dafür werden beispielsweise alle Gebäude ebenerdig erschlossen, architektonisch offen gestaltet und durchquerbar sein. Das Ziel beider Vertragsparteien ist es, das Areal zu einem Quartier von europäischem Format zu entwickeln. Der Rahmenvertrag bildet die Grundlage dafür. Die Vertragsparteien wollen mehr Gastronomie in der Innenstadt ansiedeln und mit einer Vielzahl an Außensitzplätzen neue Stadträume und eine höhere Aufenthaltsqualität schaffen. Der Vertrag umfasst auch ein besonderes Beleuchtungskonzept, eine abgestimmte Gestaltung der privaten Werbemaßnahmen und eine Umgestaltung des Straßenraumes. Für die stadtplanerische Entwicklung des Balgequartiers sowie die Neugestaltung des Essighauses in der Langenstraße zeichnet Quintus Miller vom Architekturbüro Miller & Maranta aus Basel verantwortlich. Schwerpunkt seiner Arbeit ist es, die historischen Bauten zu unterstreichen und mit einer Architektur des 21. Jahrhunderts zu verbinden. Bis voraussichtlich Ende 2024 entstehen hier auf etwa 19.000 Quadratmetern Flächen für Einzelhandel-, Gastronomie-, Büro- und Bildungskonzepte sowie für kulturelle Einrichtungen, Ausstellungen und Veranstaltungen.

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Hyundai Investments verkauft Bürokomplex

Vermögenswert umfasst Bürokomplex in Belgien

von Leon Protz

North Light und Pole Star. © La Française Real Estate ManagersNorth Light und Pole Star. © La Française Real Estate Managers

Hyundai Investments hat einen Vertrag über den Verkauf von 100 Prozent der Anteile von Anvers Luxco SARL an einen von Whitewood verwalteten Investmentfonds abgeschlossen. Anvers Luxco SARL besitzt indirekt eine Mehrheitsbeteiligung am belgischen Hauptsitz von Engie in Brüssel. Der Vermögenswert umfasst zwei Gebäude, North Light und Pole Star, die sich im Bereich des Brüsseler Nordbahnhofs befinden. Zusammen bilden die Gebäude einen Bürokomplex mit 77.000 m², der 2011 und 2014 errichtet wurde. Das Objekt ist vollständig an Engie vermietet und verfügt über Nachhaltigkeitsmerkmale, wie optimierte geothermische Energie, geothermische Heizung und Kühlung, Sonnenkollektoren und ein Klimakontrollsystem. David Rendall, Managing Director, La Française Real Estate Managers - Institutional Division, sagte dazu: "La Française freut sich, den Verkauf von North Light und Pole Star an Whitewood gesichert zu haben, da dies den Abschluss einer erfolgreichen Investition darstellt, die im Auftrag koreanischer Investoren in Zusammenarbeit mit Hyundai Investments getätigt wurde. Die Investition hat sich gemäß Geschäftsplan entwickelt, und die Veräußerung an einen lokalen Manager bot die Möglichkeit, im Rahmen unseres aktiven Asset-Management-Ansatzes Kapital an unsere Investoren zurückzugeben." Im Bezirk Brüssel-Nord werden derzeit eine Reihe von städtebaulichen und gemischt genutzten Projekten durchgeführt, die zur Wiederbelebung dieses Teils des zentralen Geschäftsviertels durch einen Zustrom neuer öffentlicher und privater Nutzer beitragen sollen. Zudem fließt Immobilieninvestitionskapital in das Gebiet, wie die jüngsten Transaktionen wie North Galaxy Towers und Môbius II zeigen.

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Sienna Real Estate holt Jan Heusgen

Neuer Bereich Fondsstrukturierung und Investor Relations

von Elisabeth K. Fürst

Jan Heusgen, neuer Managing Director bei Sienna Real Estate Funds. (c) Sienna Real EstateJan Heusgen, neuer Managing Director bei Sienna Real Estate Funds. (c) Sienna Real Estate

Sienna Real Estate verstärkt ihren neuen Frankfurter Geschäftsbereich Sienna Real Estate Funds und hat Jan Heusgen als Managing Director mit an Bord geholt. Er wird der dritte Geschäftsführer neben Richard Apfelbacher, Head of Funds, und Britta Slater, die das Portfoliomanagement verantwortet. Heusgen wird den Geschäftsbereich aufbauen und widmet sich schwerpunktmäßig der Fondsstrukturierung und -entwicklung sowie dem Bereich Investor Relations. Der 40-Jährige kommt von der Helaba Invest. Dort war er mehr als zehn Jahre tätig, zuletzt als Abteilungsleiter Fondsmanagement Immobilien & Alternative Investments. In dieser Funktion war er für die konzeptionelle und strategische Ausrichtung der Fondsprodukte und die Kundenbetreuung in dem Bereich zuständig. Er hat den Bereich des institutionellen Fondsgeschäfts für die alternativen Assetklassen mit aufgebaut. Weitere berufliche Stationen führten Heusgen unter anderem zu PricewaterhouseCoopers, wo er Finanzdienstleister zu internationalen Immobilieninvestments beriet.
Mit der neu gegründeten Fondsplattform eröffnet Sienna Real Estate institutionellen Investoren Zugang zu ihrem über 30-jährigen Track Record als paneuropäischer Investment- und Asset Manager. Zudem verfolgt der Immobilienspezialist das Ziel, das institutionelle Geschäft mit seinen speziellen Anforderungen und Investorenbedürfnissen zu stärken. Bereits im vergangenen Jahr hat das Unternehmen ihren ersten Fonds, den Sienna IM European Broken Core Office Fund, aufgelegt. Der fokussiert sich auf Büroobjekte an etablierten Standorten in Europa und soll über aktives Asset Management beziehungsweise Repositionierungen das Wertsteigerungspotenzial der Objekte heben.

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Primonial REIM mit vier Neuzugängen

Entwicklungsstrategie für breiteres Spektrum an Anlegern

von Leon Protz

Primonial REIM verstärkt sein Business Development-Team. Im Rahmen der laufenden Entwicklungsstrategie, die darauf abzielt, die Marktabdeckung zu erweitern und ein breiteres Spektrum internationaler institutioneller Anleger anzusprechen, erweitert das Unternehmen den Bereich für die Geschäftsentwicklung um vier Neuzugänge: Alexander Tilson, Managing Director Business Development für UK, Patrick Schlump, Head of Product Business Development für Deutschland, Gregor Böhme, Sales Manager für Deutschland und Michael Klauke-Werner, Head of Institutional Sales DACH für Deutschland.
Alexander Tilson, mit Sitz in London, wird sich um die Betreuung der internationalen Investoren in Großbritannien, Skandinavien und den Benelux-Ländern kümmern. Gregor Böhme und Michael Klauke-Werner sind beide von Frankfurt aus für die DACH-Region verantwortlich. Alle drei werden direkt an Stéphane Marguier, Head of International Business Development bei Primonial REIM, berichten. Patrick Schlump, mit Sitz in Frankfurt, wird an Peter Finkbeiner, CEO von Primonial REIM Deutschland, und ebenfalls an Stéphane Marguier, berichten. Er wird für die Entwicklung neuer Immobilien-Investmentlösungen verantwortlich sein. Stéphane Marguier, Head of International Business Development, sagt: "Ich freue mich, Alex, Patrick, Gregor und Michael im Primonial REIM-Team begrüßen zu dürfen. Mit ihrer großen Erfahrung werden sie uns beim Vorantreiben unserer strategischen Entwicklung unterstützen, indem sie institutionelle Investoren in den wichtigsten europäischen Regionen für unsere Club-Deals und unsere paneuropäischen Immobilienfonds ansprechen."

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FSM Rechtsanwälte mit neuem Partner

Reinhard Pesek steigt auf

von Leon Protz

Reinhard PesekReinhard Pesek

Die auf Vergabe-, Immobilien- sowie Gesellschafts- und Unternehmensrecht spezialisierte Wirtschaftskanzlei FSM Rechtsanwälte erweitert ihr Partner-Team. Drei Jahre nach seinem Eintritt in die Kanzlei wird Junior Partner Reinhard Pesek mit 1. Juli zum Partner ernannt. Der 35-jährige Jurist berät die Mandanten von FSM insbesondere im Immobilien-, Verbraucher- und allgemeinen Zivilrecht sowie bei vertragsrechtlichen Problemstellungen in Vergabeverfahren. Das Partner-Team von FSM Rechtsanwälte besteht nun aus: Sebastian Feuchtmüller, Hannes Havranek, Karlheinz Moick, Dörk Pätzold, Reinhard Pesek und Benedikt Stockert. Benedikt Stockert zum Aufstieg Peseks: "Reinhard Pesek hat in den vergangenen drei Jahren maßgeblich dazu beigetragen, im Immobilienbereich die Position unserer Kanzlei zu festigen und nachhaltig zu wachsen. Seine Expertise und sein Netzwerk bereichern unser Team, das mittlerweile auf knapp 50 Mitarbeiter angewachsen ist. Seine Bestellung zum Partner war ein logischer Schritt für uns." Reinhard Pesek kommentiert seine Ernennung zum Parter: "Die Kanzlei hat in den fünf Jahren seit Gründung ein rasantes Wachstum hingelegt - und das bei höchstem Qualitätsanspruch. Es freut mich sehr, in einer so dynamischen Wirtschaftskanzlei als Partner künftig noch stärker eingebunden zu sein und die Entwicklung mitgestalten zu können."

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Union Investment kauft Office Center

47.000m² Mietfläche in Stuttgart

von Leon Protz

Degerloch Office Center, StuttgartDegerloch Office Center, Stuttgart

Union Investment hat im Rahmen eines Forward Fundings die Projektentwicklungen Degerloch Office Center (DOC) 1 und 2 in der Löffelstraße 40 und 34-38 am Südrand der Stuttgart Innenstadt erworben. Der Kaufpreis liegt bei rund 340 Millionen Euro. Der Ankauf erfolgt für den Bestand des Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniImmo: Deutschland. Verkäufer ist der Freiburger Projektentwickler Unmüssig. "DOC 1 und DOC 2 werden nach Fertigstellung im Jahr 2023 die modernsten Bürogebäude im Teilmarkt Stuttgart Degerloch sein. Sie befinden sich in visibler Lage dieses etablierten Teilmarktes mit guter ÖPNV-Anbindung und sind damit sehr gut aufgestellt, um vom mittelfristig prognostizierten Mietpreiswachstum in der wirtschaftsstarken Metropole Stuttgart zu profitieren", so Alejandro Obermeyer, Leiter Investment Management DACH bei Union Investment. Bei der Projektentwicklung DOC 1 handelt es sich um die Kernsanierung eines im Jahr 1989 erbauten Bürogebäudes. Vom 1. UG bis 3. OG entsteht eine Mietfläche von rund 24.200 m², flexibel gestaltet ist, sodass auch individuelle Einheiten geschaffen werden können. Das Objekt wird für die Mieter im 1. OG über eine Außenterrasse verfügen. Außerdem ist eine rund 200 m² große Dachterrasse geplant. Im Erdgeschoss sind mehrere kleinere Ladeneinheiten vorgesehen. Hinzu kommen Nutzungen aus dem Bereich Fitness/Wellness und ein rund 220 m² großes Bistro. Im Untergeschoss entstehen eine Kantine und eine Kita. Das Objekt hat keine eigene Tiefgarage, ihm werden darum 185 Stellplätze im DOC 2 zugewiesen. Die Fertigstellung des DOC 1 ist im vierten Quartal 2023 geplant. Ein Teil der Flächen ist bereits langfristig an eine Kita, ein Fitnessstudio und einen Wirtschaftsprüfer vorvermietet. Es wird über ein DGNB Gold Zertifikat verfügen. Bei der Projektentwicklung DOC 2 handelt es sich um einen Neubau, der vom 3. UG bis zum 5. OG insgesamt 22.800 m² Mietfläche umfassen wird, die als Büro, mit Terrassen und Lagerflächen genutzt werden soll. Das Gebäude ist bereits komplett an die Hallesche Krankenversicherung vermietet. In der gebäudeeigenen Tiefgarage werden 158 Stellplätze dem DOC 2 zugeordnet sein. Die Fertigstellung ist ebenfalls im vierten Quartal 2023 geplant. Das Objekt wird ebenso wie DOC 1 über ein DGNB Gold Zertifikat verfügen.

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Nachfrage um 34 Prozent gestiegen

Wohnen am Wasser immer beliebter

von Stefan Posch

Woh­nen, wo an­de­re Ur­laub ma­chen, steht ak­tu­ell hoch im Kurs. Seit dem Trend "Worka­ti­on" - al­so Ho­me­of­fice in Fe­ri­en­des­ti­na­tio­nen - ist die Nach­fra­ge nach Im­mo­bi­li­en am Was­ser um 34 Pro­zent ge­stie­gen. Die Fol­ge: Ein ra­scher, ex­po­nen­ti­el­ler Preis­an­stieg. Je nach La­ge sind Ob­jek­te di­rekt am See von 20 bis zu 100 Pro­zent teu­rer als im Vor­jahr. Im­mo­bi­li­en­u­ni­ka­te wer­den mitt­ler­wei­le fern von je­dem Im­mo­bi­li­en­preis­spie­gel zu Lieb­ha­ber­prei­sen ge­kauft. Im Rah­men ei­ner Trend-Ana­ly­se hat Find­My­Ho­me.at Pre­mi­um­Li­ving die be­lieb­tes­ten, hei­mi­schen Se­en er­mit­telt.
Be­son­ders be­gehrt wa­ren die Kärnt­ner Se­en - gleich vier Se­en konn­ten sich un­ter die Top-Sie­ben rei­hen: "Erst­mals hat das Kärnt­ner Se­en­ge­biet das Salz­kam­mer­gut in punk­to Nach­fra­ge über­holt. Zum ei­nen liegt das dar­an, dass bei den Kärnt­ner Se­en in den letz­ten Jah­ren mas­siv in in­no­va­ti­ve, ar­chi­tek­to­nisch an­spre­chen­de Im­mo­bi­li­en­pro­jek­te und zum an­de­ren in ganz­jäh­ri­ge Frei­zeit­an­ge­bo­te so­wie Gas­tro­no­mie und Ho­tel­le­rie in­ves­tiert wur­de", er­klärt Bernd Ga­bel-Hla­wa, Co-Grün­der von Find­My­Ho­me.at.

Die be­gehr­tes­ten Se­en auf ei­nen Blick:
• Platz 1: Wör­ther­see
• Platz 2: At­ter­see
• Platz 3: Os­sia­cher See
• Platz 4: Faa­ker See
• Platz 5: Mond­see
• Platz 6: Mill­stät­ter See
• Platz 7: Wolf­gang­see

Falkensteiner Michaeler Tourism Group forciert Crowdfunding

Hotel-Finanzierung via Crowdinvesting

von Elisabeth K. Fürst

Anne Aubrunner ist Managing Director des neuen Geschäftsbereiches.(c)Dragan DokAnne Aubrunner ist Managing Director des neuen Geschäftsbereiches.(c)Dragan Dok
Fal­ken­stei­ner star­tet mit ei­ner di­gi­ta­ler Crow­din­vest­ment-Platt­form. Die neue Platt­form FMTG In­vest, der Fal­ken­stei­ner Mi­chae­ler Tou­rism Group (FMTG), bie­tet In­ves­tor:in­nen ei­ne ein­fa­che Be­nut­zer­ober­flä­che mit der di­rek­ten Mög­lich­keit an Crowd­fun­ding-Kam­pa­gnen teil­zu­neh­men. Ein we­sent­li­cher Fo­kus liegt da­bei auf An­wen­der­freund­lich­keit und Trans­pa­renz. Al­le re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen zu den Kam­pa­gnen, der Fal­ken­stei­ner Mi­chae­ler Tou­rism Group und den Plä­nen rund um die Wei­ter­ent­wick­lung des Ho­tel- und Tou­ris­mus­an­ge­bots wer­den auf der Platt­form be­reit­ge­stellt.
Mit der Ent­schei­dung, Crow­din­ves­ting als Fi­nan­zie­rungs­stra­te­gie ein­zu­set­zen, hat Fal­ken­stei­ner im Jahr 2016 ei­nen neu­en, Weg be­schrit­ten. Auch bei der Ge­stal­tung der an­ge­bo­te­nen Nach­rang­dar­le­hen zeigt sich das Un­ter­neh­men krea­tiv. Ne­ben der üb­li­chen jähr­li­chen Zins­zah­lung wur­de den In­ves­tor:in­nen ei­ne Ver­gü­tung in Form von Gut­schei­nen an­ge­bo­ten, die in je­dem Fal­ken­stei­ner Tou­ris­mus­be­trieb ein­ge­löst wer­den kön­nen. Mehr als zwei Drit­tel der An­le­ger:in­nen ent­schie­den sich da­für. Ins­ge­samt wur­den in den ver­gan­ge­nen sechs Jah­ren acht Mal Zin­sen in Ge­samt­hö­he von knapp  2,3 Mil­lio­nen Eu­ro aus­be­zahlt. Ak­tu­ell läuft die 8. Crow­din­ves­ting-Kam­pa­gne: Ab ei­nem In­vest­ment von 500 Eu­ro er­hal­ten An­le­ger:in­nen 4 Pro­zent Fi­x­zin­sen oder 6,5 Pro­zent Zins-Gut­schei­ne für Ho­tel­über­nach­tun­gen. Für In­vest­ments ab 10.000 Eu­ro gibt es dar­über hin­aus Ju­bi­lä­ums-Bo­ni­fi­ka­tio­nen, die mit der In­ves­ti­ti­ons­sum­me stei­gen. Das An­ge­bot gilt erst­mals nicht nur für Ös­ter­reich und Deutsch­land, son­dern auch für die Schweiz.
Als Ma­na­ging Di­rec­tor des neu­en Ge­schäfts­be­reichs wur­de mit An­ne Au­brun­ner ei­ne Top-Ex­per­tin der Fi­nanz­in­dus­trie mit um­fang­rei­cher Di­gi­ta­li­sie­rungs-Er­fah­rung an Bord ge­holt. Ot­mar Mi­chae­ler, CEO der FMTG: "Der Ein­stieg in das Fi­nan­zie­rungs­ge­schäft war ein wich­ti­ger Ent­wick­lungs­schritt für un­ser Un­ter­neh­men. Mit un­se­rer ei­ge­nen Platt­form neh­men wir ab so­fort die Ent­wick­lung von In­vest­ment­pro­duk­ten in der Tou­ris­mus­bran­che so­wie die Rund­um-Be­treu­ung un­se­rer In­ves­tor:in­nen selbst in die Hand."
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B-Standorte gewinnen Marktanteile

Büro stärkste Assetklasse

von Gerhard Rodler

(c) AdobeStock(c) AdobeStock
Bü­ro­ob­jek­te sind wei­ter­hin die stärks­te As­set­klas­se auf dem deut­schen Markt für ge­werb­li­che Im­mo­bi­li­en. Im ers­ten Halb­jahr wur­den rund 13,1 Mil­li­ar­den Eu­ro in die­sem Seg­ment plat­ziert, so dass sich ihr Markt­an­teil auf gut 43 Pro­zent be­läuft. Es wur­de da­mit ei­ne neue Best­mar­ke ge­setzt, wo­für in ers­ter Li­nie der Re­kord­jah­res­auf­takt mit knapp 9,8 Mil­li­ar­den Eu­ro ver­ant­wort­lich zeich­net. Dies er­gibt die Ana­ly­se von BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te.
In den A-Stand­or­ten wur­den im ers­ten Halb­jahr rund 9,8 Mil­li­ar­den Eu­ro in Bü­ro­ob­jek­te in­ves­tiert, was ein neu­er Hoch­wert ist. Auf ei­nen sehr star­ken Jah­res­auf­takt (7,7 Mil­li­ar­den Eu­ro) folg­te ein schwä­che­res zwei­tes Quar­tal (2,1 Mil­li­ar­den Eu­ro). Das In­vest­ment­ge­sche­hen fiel da­bei zwi­schen den Märk­ten sehr un­ter­schied­lich aus. Mit 2,6 Mil­li­ar­den Eu­ro be­haup­tet sich Frank­furt an der Spit­ze, dar­un­ter ein im zwei­ten Quar­tal ge­han­del­ter Bü­ro­turm im drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich. Ber­lin ist ak­tu­ell der sta­bils­te Markt mit 1,1 Mil­li­ar­den Eu­ro (Q1) bzw. 920 Mil­lio­nen Eu­ro (Q2). Hin­ter den Top-Er­geb­nis­sen von Ham­burg (1,8 Mil­li­ar­den Eu­ro), Düs­sel­dorf (1,6 Mil­li­ar­den Eu­ro) und Stutt­gart (690 Mil­lio­nen Eu­ro) steht vor al­lem die al­stria-Über­nah­me zu Jah­res­be­ginn, al­ler­dings sind in Düs­sel­dorf und Ham­burg auch im Früh­jahr grö­ße­re Trans­ak­tio­nen ge­tä­tigt wor­den. Mün­chen blieb in bei­den Quar­ta­len bis­lang hin­ter den Er­war­tun­gen zu­rück und no­tiert nur rund 880 Mil­lio­nen Eu­ro Um­satz. Kölns In­vest­ment­vo­lu­men steht ak­tu­ell bei 350 Mil­lio­nen Eu­ro.

Petra Sucic für EHL Immobilien Gruppe

Neuer EHL Marketingzugang

von Leon Protz

Petra SucicPetra Sucic
Pe­tra Su­cic, 27, ver­stärkt ab so­fort das Mar­ke­ting­team der EHL Im­mo­bi­li­en Grup­pe. Die ge­bür­ti­ge Lin­ze­rin ab­sol­vier­te den Lehr­gang Wer­be­de­si­gner und Print­gra­fi­ker und sam­mel­te in ver­schie­de­nen Bran­chen im Mar­ke­ting- und Event­be­reich Pra­xis­er­fah­run­gen. Die Mar­ke­ting- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ab­tei­lung der EHL Im­mo­bi­li­en Grup­pe be­treut als Stabs­stel­le die fünf ope­ra­ti­ven EHL-Toch­ter­ge­sell­schaf­ten - EHL Woh­nen, EHL Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en, EHL In­vest­ment Con­sul­ting, EHL Im­mo­bi­li­en Ma­nage­ment, EHL Im­mo­bi­li­en Be­wer­tung - und ist für al­le Wer­be- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­men so­wie die Pu­bli­ka­tio­nen der Grup­pe ver­ant­wort­lich.
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Engel & Völkers Salzburg und Tirol feierte 20-Jahr-Jubiläum

Immobilienmarkt in Tirol und SL wächst

von Elisabeth K. Fürst

Roland Hebbel (Steinbacher Dämmatoffe) Katharina Baumann ( E&V) Anton Nothegger (Tischlerei) Florian Hofer (E&V) beim 20-Jahr-Jubiläum.© Christoph VögeleRoland Hebbel (Steinbacher Dämmatoffe) Katharina Baumann ( E&V) Anton Nothegger (Tischlerei) Florian Hofer (E&V) beim 20-Jahr-Jubiläum.© Christoph Vögele
Der Im­mo­bi­li­en­markt in Ti­rol und im Salz­bur­ger Land wächst wei­ter­hin. So­wohl Häu­ser im Grü­nen im Um­land der Städ­te als auch In­nen­stadt­woh­nun­gen in Zen­trums­la­ge er­freu­en sich in Ti­rol an­hal­ten­der Be­liebt­heit. Zu­sätz­lich wird un­ge­ach­tet der ho­hen Grund­stücks­prei­se in Ti­rol auch nach wie vor viel ge­baut. "Es ist an­zu­neh­men, dass trotz zu­neh­men­der Kre­dit­zin­sen und stei­gen­der Prei­se ein so­li­des Wachs­tum zu er­war­ten ist, weil Ti­rol als Im­mo­bi­li­en­markt ei­ne gro­ße Si­cher­heit bie­tet und die Im­mo­bi­li­en sei­tens der Ban­ken kon­ser­va­tiv fi­nan­ziert sind. So­mit ist kei­ne Bla­sen­bil­dung zu er­war­ten", so Ma­ria Rau­scher, Ma­na­ging Part­ner Al­pen­re­gi­on En­gel & Völ­kers Ti­rol & Salz­bur­ger Land. Für die Re­gi­on Salz­bur­ger Land wird er­war­tet, dass die Im­mo­bi­li­en­prei­se in B- und C-La­gen in den kom­men­den Jah­ren eher sta­gnie­ren wer­den, je­doch wird in den A-La­gen auf­grund der ver­mehr­ten Nach­fra­ge eben­so mit stei­gen­den Prei­sen ge­rech­net. Be­son­ders be­liebt sind wei­ter­hin Im­mo­bi­li­en zur Nut­zung als Zweit­wohn­sitz oder zur tou­ris­ti­schen Ver­mie­tung. Auch An­fra­gen zu Bau­grund­stü­cken zwi­schen 500-1.000m² wer­den häu­fi­ger.
Gu­te Pro­gno­sen für die Zu­kunft und An­lass auch die be­ste­hen­den Er­fol­ge zu fei­ern: Denn En­gel & Völ­kers Ti­rol und Salz­burg lu­den An­fang Ju­li an­läss­lich sei­nes 20-jäh­ri­gen Be­ste­hens zu ei­ner Ver­nis­sa­ge im Kem­pin­ski Ho­tel Das Ti­rol in Joch­berg. Gast­ge­ber Flo­ri­an Ho­fer, Ma­na­ging Part­ner Al­pen­re­gi­on Ti­rol & Salz­bur­ger Land, freu­te es, denn: "Die An­zahl un­se­rer Im­mo­bi­li­en­ver­käu­fe hat sich in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren ver­drei­facht. Wir ha­ben al­lein in den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren über 600 Notar­ter­mi­ne ge­habt und so­mit über 1.200 Kun­dIn­nen er­folg­reich bei ih­rer Im­mo­bi­li­en­trans­ak­ti­on be­glei­tet."

Neues Wohnhaus in Innsbruck

Kranewitt fertiggestellt

von Elisabeth K. Fürst

Kranewitt Innsbruck (c) PRISMA UnternehmensgruppeKranewitt Innsbruck (c) PRISMA Unternehmensgruppe
In Inns­bruck wur­den und nun "Kra­ne­witt", ein neu­es Wohn­haus der Pris­ma In­vest­ment, in der Hans-Un­ter­mül­ler-Stra­ße 35 im Stadt­teil Kra­ne­bit­ten fer­tig­ge­stellt. Auf der Nutz­flä­che von 570 m² ent­stan­den acht Miet­woh­nun­gen, mit Wohn­flä­chen zwi­schen 50 und 75 m², die sich über drei Stock­wer­ke mit Blick ins Grü­ne er­stre­cken. Er­gänzt wer­den sie durch 11 Ga­ra­gen­plät­ze. Ent­wi­ckelt und um­ge­setzt wur­de das Pro­jekt von März 2021 bis Ju­ni 2022 um fünf Mil­lio­nen Eu­ro von Pris­ma Zen­trum für Stand­ort- und Re­gio­nal­ent­wick­lung, Com­pe­tence Cen­ter Inns­bruck und rt Ar­chi­tek­ten Zi­vil­tech­ni­ker.
Ha­rald Gohm, Ge­schäfts­füh­rer Pris­ma Ti­rol: "Wir freu­en uns, dass wir mit dem Pro­jekt "Kra­ne­witt" - ne­ben der kürz­lich fer­tig­ge­stell­ten Quar­tier­s­ent­wick­lung in der An­ton-Mel­zer-Stra­ße 10 - ein wei­te­res An­ge­bot an qua­li­täts­vol­len Miet­woh­nun­gen für Inns­bruck schaf­fen konn­ten."
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Brückenschlag von der Bremer City zur Weser

Rahmenvertrag für Balgequartier fixiert

von Elisabeth K. Fürst

Das Stammhaus der Firma Jacobs Kaffee, bildet das Tor zum Bremer Balgequartier. (c) Joh. Jacobs & Co. GruppeDas Stammhaus der Firma Jacobs Kaffee, bildet das Tor zum Bremer Balgequartier. (c) Joh. Jacobs & Co. Gruppe
Die Bre­mer In­nen­stadt soll künf­tig deut­lich mehr den Be­dürf­nis­sen der Be­woh­ner und Be­su­cher ge­recht wer­den. Und um das zu er­mög­li­chen un­ter­zeich­ne­ten Mai­ke Schae­fer, die Se­na­to­rin für Kli­ma­schutz, Um­welt, Mo­bi­li­tät, Stadt­ent­wick­lung und Woh­nungs­bau, und Jo­hann Chris­ti­an Ja­cobs, Vor­stand der Joh. Ja­cobs & Co. Grup­pe nun ei­nen städ­te­bau­li­chen Rah­men­ver­trag zur Ent­wick­lung des Bal­ge­quar­tiers. Das Bal­ge­quar­tier, be­nannt nach ei­nem 1838 zu­ge­schüt­te­ten Ne­ben­arm der We­ser, führt ein En­sem­ble ein­zig­ar­ti­ger his­to­ri­scher Ge­bäu­de rund um die Lan­gen­stra­ße zu­sam­men. Die ers­te rea­li­sier­te Quar­tier­sim­mo­bi­lie, das Jo­hann Ja­cobs Haus, ist das Stamm­haus der Fir­ma Ja­cobs Kaf­fee und bil­det das Tor zum Quar­tier von der 1-a-La­ge Obern­stra­ße. Der durch die Be­sei­ti­gung von PKW-Stell­plät­zen neu ge­schaf­fe­ne Ja­cobshof, bil­det ei­ne neue Ver­bin­dung zur an­gren­zen­den Stadt­waa­ge mit ih­rer Fas­sa­de von 1587. Un­mit­tel­bar da­ne­ben be­fin­det sich das Es­sig­haus (Tei­le der Fas­sa­de von 1618) und ge­gen­über schließt sich in der Lan­gen­stra­ße das Kon­tor­haus am Markt von 1911 mit sei­ner La­ge di­rekt am Markt­platz an. Durch ei­ne ar­chi­tek­to­ni­sche Auf­wer­tung der In­nen- und Au­ßen­räu­me soll das Nut­zungs­spek­trum die­ses his­to­ri­schen Stadt­raums er­wei­tert wer­den. Un­ter dem Mot­to "Am Hand­lauf zur We­ser" ent­ste­hen im Quar­tier neue Ver­bin­dun­gen zwi­schen We­ser, dem Markt­platz und der zen­tra­len Ein­kaufs­la­ge. Da­für wer­den bei­spiels­wei­se al­le Ge­bäu­de eben­er­dig er­schlos­sen, ar­chi­tek­to­nisch of­fen ge­stal­tet und durch­quer­bar sein. Das Ziel bei­der Ver­trags­par­tei­en ist es, das Are­al zu ei­nem Quar­tier von eu­ro­päi­schem For­mat zu ent­wi­ckeln. Der Rah­men­ver­trag bil­det die Grund­la­ge da­für. Die Ver­trags­par­tei­en wol­len mehr Gas­tro­no­mie in der In­nen­stadt an­sie­deln und mit ei­ner Viel­zahl an Au­ßen­sitz­plät­zen neue Stadt­räu­me und ei­ne hö­he­re Auf­ent­halts­qua­li­tät schaf­fen. Der Ver­trag um­fasst auch ein be­son­de­res Be­leuch­tungs­kon­zept, ei­ne ab­ge­stimm­te Ge­stal­tung der pri­va­ten Wer­be­maß­nah­men und ei­ne Um­ge­stal­tung des Stra­ßen­rau­mes. Für die stadt­pla­ne­ri­sche Ent­wick­lung des Bal­ge­quar­tiers so­wie die Neu­ge­stal­tung des Es­sig­hau­ses in der Lan­gen­stra­ße zeich­net Quin­tus Mil­ler vom Ar­chi­tek­tur­bü­ro Mil­ler & Ma­ran­ta aus Ba­sel ver­ant­wort­lich. Schwer­punkt sei­ner Ar­beit ist es, die his­to­ri­schen Bau­ten zu un­ter­strei­chen und mit ei­ner Ar­chi­tek­tur des 21. Jahr­hun­derts zu ver­bin­den. Bis vor­aus­sicht­lich En­de 2024 ent­ste­hen hier auf et­wa 19.000 Qua­drat­me­tern Flä­chen für Ein­zel­han­del-, Gas­tro­no­mie-, Bü­ro- und Bil­dungs­kon­zep­te so­wie für kul­tu­rel­le Ein­rich­tun­gen, Aus­stel­lun­gen und Ver­an­stal­tun­gen.

Vermögenswert umfasst Bürokomplex in Belgien

Hyundai Investments verkauft Bürokomplex

von Leon Protz

North Light und Pole Star. © La Française Real Estate ManagersNorth Light und Pole Star. © La Française Real Estate Managers
Hy­un­dai In­vest­ments hat ei­nen Ver­trag über den Ver­kauf von 100 Pro­zent der An­tei­le von An­vers Lux­co SARL an ei­nen von Whi­te­wood ver­wal­te­ten In­vest­ment­fonds ab­ge­schlos­sen. An­vers Lux­co SARL be­sitzt in­di­rekt ei­ne Mehr­heits­be­tei­li­gung am bel­gi­schen Haupt­sitz von En­gie in Brüs­sel. Der Ver­mö­gens­wert um­fasst zwei Ge­bäu­de, North Light und Po­le Star, die sich im Be­reich des Brüs­se­ler Nord­bahn­hofs be­fin­den. Zu­sam­men bil­den die Ge­bäu­de ei­nen Bü­ro­kom­plex mit 77.000 m², der 2011 und 2014 er­rich­tet wur­de. Das Ob­jekt ist voll­stän­dig an En­gie ver­mie­tet und ver­fügt über Nach­hal­tig­keits­merk­ma­le, wie op­ti­mier­te geo­ther­mi­sche En­er­gie, geo­ther­mi­sche Hei­zung und Küh­lung, Son­nen­kol­lek­to­ren und ein Kli­ma­kon­troll­sys­tem. Da­vid Rendall, Ma­na­ging Di­rec­tor, La Françai­se Re­al Es­ta­te Ma­na­gers - In­sti­tu­tio­nal Di­vi­si­on, sag­te da­zu: "La Françai­se freut sich, den Ver­kauf von North Light und Po­le Star an Whi­te­wood ge­si­chert zu ha­ben, da dies den Ab­schluss ei­ner er­folg­rei­chen In­ves­ti­ti­on dar­stellt, die im Auf­trag ko­rea­ni­scher In­ves­to­ren in Zu­sam­men­ar­beit mit Hy­un­dai In­vest­ments ge­tä­tigt wur­de. Die In­ves­ti­ti­on hat sich ge­mäß Ge­schäfts­plan ent­wi­ckelt, und die Ver­äu­ße­rung an ei­nen lo­ka­len Ma­na­ger bot die Mög­lich­keit, im Rah­men un­se­res ak­ti­ven As­set-Ma­nage­ment-An­sat­zes Ka­pi­tal an un­se­re In­ves­to­ren zu­rück­zu­ge­ben." Im Be­zirk Brüs­sel-Nord wer­den der­zeit ei­ne Rei­he von städ­te­bau­li­chen und ge­mischt ge­nutz­ten Pro­jek­ten durch­ge­führt, die zur Wie­der­be­le­bung die­ses Teils des zen­tra­len Ge­schäfts­vier­tels durch ei­nen Zu­strom neu­er öf­fent­li­cher und pri­va­ter Nut­zer bei­tra­gen sol­len. Zu­dem fließt Im­mo­bi­li­en­in­ves­ti­ti­ons­ka­pi­tal in das Ge­biet, wie die jüngs­ten Trans­ak­tio­nen wie North Ga­la­xy Towers und Mô­bi­us II zei­gen.
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Neuer Bereich Fondsstrukturierung und Investor Relations

Sienna Real Estate holt Jan Heusgen

von Elisabeth K. Fürst

Jan Heusgen, neuer Managing Director bei Sienna Real Estate Funds. (c) Sienna Real EstateJan Heusgen, neuer Managing Director bei Sienna Real Estate Funds. (c) Sienna Real Estate
Si­en­na Re­al Es­ta­te ver­stärkt ih­ren neu­en Frank­fur­ter Ge­schäfts­be­reich Si­en­na Re­al Es­ta­te Funds und hat Jan Heus­gen als Ma­na­ging Di­rec­tor mit an Bord ge­holt. Er wird der drit­te Ge­schäfts­füh­rer ne­ben Ri­chard Ap­fel­ba­cher, Head of Funds, und Brit­ta Sla­ter, die das Port­fo­lio­ma­nage­ment ver­ant­wor­tet. Heus­gen wird den Ge­schäfts­be­reich auf­bau­en und wid­met sich schwer­punkt­mä­ßig der Fonds­struk­tu­rie­rung und -ent­wick­lung so­wie dem Be­reich In­ves­tor Re­la­ti­ons. Der 40-Jäh­ri­ge kommt von der Hela­ba In­vest. Dort war er mehr als zehn Jah­re tä­tig, zu­letzt als Ab­tei­lungs­lei­ter Fonds­ma­nage­ment Im­mo­bi­li­en & Al­ter­na­ti­ve In­vest­ments. In die­ser Funk­ti­on war er für die kon­zep­tio­nel­le und stra­te­gi­sche Aus­rich­tung der Fonds­pro­duk­te und die Kun­den­be­treu­ung in dem Be­reich zu­stän­dig. Er hat den Be­reich des in­sti­tu­tio­nel­len Fonds­ge­schäfts für die al­ter­na­ti­ven As­set­klas­sen mit auf­ge­baut. Wei­te­re be­ruf­li­che Sta­tio­nen führ­ten Heus­gen un­ter an­de­rem zu Pri­ce­wa­ter­house­Co­o­pers, wo er Fi­nanz­dienst­leis­ter zu in­ter­na­tio­na­len Im­mo­bi­li­en­in­vest­ments be­riet.
Mit der neu ge­grün­de­ten Fonds­platt­form er­öff­net Si­en­na Re­al Es­ta­te in­sti­tu­tio­nel­len In­ves­to­ren Zu­gang zu ih­rem über 30-jäh­ri­gen Track Re­cord als pan­eu­ro­päi­scher In­vest­ment- und As­set Ma­na­ger. Zu­dem ver­folgt der Im­mo­bi­li­en­spe­zia­list das Ziel, das in­sti­tu­tio­nel­le Ge­schäft mit sei­nen spe­zi­el­len An­for­de­run­gen und In­ves­to­ren­be­dürf­nis­sen zu stär­ken. Be­reits im ver­gan­ge­nen Jahr hat das Un­ter­neh­men ih­ren ers­ten Fonds, den Si­en­na IM Eu­ro­pean Bro­ken Co­re Of­fice Fund, auf­ge­legt. Der fo­kus­siert sich auf Bü­ro­ob­jek­te an eta­blier­ten Stand­or­ten in Eu­ro­pa und soll über ak­ti­ves As­set Ma­nage­ment be­zie­hungs­wei­se Re­po­si­tio­nie­run­gen das Wert­stei­ge­rungs­po­ten­zi­al der Ob­jek­te he­ben.

Entwicklungsstrategie für breiteres Spektrum an Anlegern

Primonial REIM mit vier Neuzugängen

von Leon Protz

Pri­mo­ni­al REIM ver­stärkt sein Busi­ness De­ve­lop­ment-Team. Im Rah­men der lau­fen­den Ent­wick­lungs­stra­te­gie, die dar­auf ab­zielt, die Markt­ab­de­ckung zu er­wei­tern und ein brei­te­res Spek­trum in­ter­na­tio­na­ler in­sti­tu­tio­nel­ler An­le­ger an­zu­spre­chen, er­wei­tert das Un­ter­neh­men den Be­reich für die Ge­schäfts­ent­wick­lung um vier Neu­zu­gän­ge: Alex­an­der Til­son, Ma­na­ging Di­rec­tor Busi­ness De­ve­lop­ment für UK, Pa­trick Schlump, Head of Pro­duct Busi­ness De­ve­lop­ment für Deutsch­land, Gre­gor Böh­me, Sa­les Ma­na­ger für Deutsch­land und Mi­cha­el Klau­ke-Wer­ner, Head of In­sti­tu­tio­nal Sa­les DACH für Deutsch­land.
Alex­an­der Til­son, mit Sitz in Lon­don, wird sich um die Be­treu­ung der in­ter­na­tio­na­len In­ves­to­ren in Groß­bri­tan­ni­en, Skan­di­na­vi­en und den Be­ne­lux-Län­dern küm­mern. Gre­gor Böh­me und Mi­cha­el Klau­ke-Wer­ner sind bei­de von Frank­furt aus für die DACH-Re­gi­on ver­ant­wort­lich. Al­le drei wer­den di­rekt an Sté­pha­ne Mar­gu­ier, Head of In­ter­na­tio­nal Busi­ness De­ve­lop­ment bei Pri­mo­ni­al REIM, be­rich­ten. Pa­trick Schlump, mit Sitz in Frank­furt, wird an Pe­ter Fink­bei­ner, CEO von Pri­mo­ni­al REIM Deutsch­land, und eben­falls an Sté­pha­ne Mar­gu­ier, be­rich­ten. Er wird für die Ent­wick­lung neu­er Im­mo­bi­li­en-In­vest­ment­lö­sun­gen ver­ant­wort­lich sein. Sté­pha­ne Mar­gu­ier, Head of In­ter­na­tio­nal Busi­ness De­ve­lop­ment, sagt: "Ich freue mich, Alex, Pa­trick, Gre­gor und Mi­cha­el im Pri­mo­ni­al REIM-Team be­grü­ßen zu dür­fen. Mit ih­rer gro­ßen Er­fah­rung wer­den sie uns beim Vor­an­trei­ben un­se­rer stra­te­gi­schen Ent­wick­lung un­ter­stüt­zen, in­dem sie in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren in den wich­tigs­ten eu­ro­päi­schen Re­gio­nen für un­se­re Club-Deals und un­se­re pan­eu­ro­päi­schen Im­mo­bi­li­en­fonds an­spre­chen."
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Reinhard Pesek steigt auf

FSM Rechtsanwälte mit neuem Partner

von Leon Protz

Reinhard PesekReinhard Pesek
Die auf Ver­ga­be-, Im­mo­bi­li­en- so­wie Ge­sell­schafts- und Un­ter­neh­mens­recht spe­zia­li­sier­te Wirt­schafts­kanz­lei FSM Rechts­an­wäl­te er­wei­tert ihr Part­ner-Team. Drei Jah­re nach sei­nem Ein­tritt in die Kanz­lei wird Ju­ni­or Part­ner Rein­hard Pe­sek mit 1. Ju­li zum Part­ner er­nannt. Der 35-jäh­ri­ge Ju­rist be­rät die Man­dan­ten von FSM ins­be­son­de­re im Im­mo­bi­li­en-, Ver­brau­cher- und all­ge­mei­nen Zi­vil­recht so­wie bei ver­trags­recht­li­chen Pro­blem­stel­lun­gen in Ver­ga­be­ver­fah­ren. Das Part­ner-Team von FSM Rechts­an­wäl­te be­steht nun aus: Se­bas­ti­an Feucht­mül­ler, Han­nes Hav­ra­n­ek, Karl­heinz Moick, Dörk Pät­zold, Rein­hard Pe­sek und Be­ne­dikt Sto­ckert. Be­ne­dikt Sto­ckert zum Auf­stieg Pe­seks: "Rein­hard Pe­sek hat in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren maß­geb­lich da­zu bei­ge­tra­gen, im Im­mo­bi­li­en­be­reich die Po­si­ti­on un­se­rer Kanz­lei zu fes­ti­gen und nach­hal­tig zu wach­sen. Sei­ne Ex­per­ti­se und sein Netz­werk be­rei­chern un­ser Team, das mitt­ler­wei­le auf knapp 50 Mit­ar­bei­ter an­ge­wach­sen ist. Sei­ne Be­stel­lung zum Part­ner war ein lo­gi­scher Schritt für uns." Rein­hard Pe­sek kom­men­tiert sei­ne Er­nen­nung zum Par­ter: "Die Kanz­lei hat in den fünf Jah­ren seit Grün­dung ein ra­san­tes Wachs­tum hin­ge­legt - und das bei höchs­tem Qua­li­täts­an­spruch. Es freut mich sehr, in ei­ner so dy­na­mi­schen Wirt­schafts­kanz­lei als Part­ner künf­tig noch stär­ker ein­ge­bun­den zu sein und die Ent­wick­lung mit­ge­stal­ten zu kön­nen."

47.000m² Mietfläche in Stuttgart

Union Investment kauft Office Center

von Leon Protz

Degerloch Office Center, StuttgartDegerloch Office Center, Stuttgart
Uni­on In­vest­ment hat im Rah­men ei­nes For­ward Fun­dings die Pro­jekt­ent­wick­lun­gen De­ger­loch Of­fice Cen­ter (DOC) 1 und 2 in der Löf­fel­stra­ße 40 und 34-38 am Süd­rand der Stutt­gart In­nen­stadt er­wor­ben. Der Kauf­preis liegt bei rund 340 Mil­lio­nen Eu­ro. Der An­kauf er­folgt für den Be­stand des Of­fe­nen Im­mo­bi­li­en-Pu­bli­kums­fonds Un­i­Im­mo: Deutsch­land. Ver­käu­fer ist der Frei­bur­ger Pro­jekt­ent­wick­ler Un­müs­sig. "DOC 1 und DOC 2 wer­den nach Fer­tig­stel­lung im Jahr 2023 die mo­derns­ten Bü­ro­ge­bäu­de im Teil­markt Stutt­gart De­ger­loch sein. Sie be­fin­den sich in vi­si­bler La­ge die­ses eta­blier­ten Teil­mark­tes mit gu­ter ÖPNV-An­bin­dung und sind da­mit sehr gut auf­ge­stellt, um vom mit­tel­fris­tig pro­gnos­ti­zier­ten Miet­preis­wachs­tum in der wirt­schafts­star­ken Me­tro­po­le Stutt­gart zu pro­fi­tie­ren", so Ale­jan­dro Ober­mey­er, Lei­ter In­vest­ment Ma­nage­ment DACH bei Uni­on In­vest­ment. Bei der Pro­jekt­ent­wick­lung DOC 1 han­delt es sich um die Kern­sa­nie­rung ei­nes im Jahr 1989 er­bau­ten Bü­ro­ge­bäu­des. Vom 1. UG bis 3. OG ent­steht ei­ne Miet­flä­che von rund 24.200 m², fle­xi­bel ge­stal­tet ist, so­dass auch in­di­vi­du­el­le Ein­hei­ten ge­schaf­fen wer­den kön­nen. Das Ob­jekt wird für die Mie­ter im 1. OG über ei­ne Au­ßen­ter­ras­se ver­fü­gen. Au­ßer­dem ist ei­ne rund 200 m² gro­ße Dach­ter­ras­se ge­plant. Im Erd­ge­schoss sind meh­re­re klei­ne­re La­den­ein­hei­ten vor­ge­se­hen. Hin­zu kom­men Nut­zun­gen aus dem Be­reich Fit­ness/Well­ness und ein rund 220 m² gro­ßes Bis­tro. Im Un­ter­ge­schoss ent­ste­hen ei­ne Kan­ti­ne und ei­ne Ki­ta. Das Ob­jekt hat kei­ne ei­ge­ne Tief­ga­ra­ge, ihm wer­den dar­um 185 Stell­plät­ze im DOC 2 zu­ge­wie­sen. Die Fer­tig­stel­lung des DOC 1 ist im vier­ten Quar­tal 2023 ge­plant. Ein Teil der Flä­chen ist be­reits lang­fris­tig an ei­ne Ki­ta, ein Fit­ness­stu­dio und ei­nen Wirt­schafts­prü­fer vor­ver­mie­tet. Es wird über ein DGNB Gold Zer­ti­fi­kat ver­fü­gen. Bei der Pro­jekt­ent­wick­lung DOC 2 han­delt es sich um ei­nen Neu­bau, der vom 3. UG bis zum 5. OG ins­ge­samt 22.800 m² Miet­flä­che um­fas­sen wird, die als Bü­ro, mit Ter­ras­sen und La­ger­flä­chen ge­nutzt wer­den soll. Das Ge­bäu­de ist be­reits kom­plett an die Hal­le­sche Kran­ken­ver­si­che­rung ver­mie­tet. In der ge­bäu­de­ei­ge­nen Tief­ga­ra­ge wer­den 158 Stell­plät­ze dem DOC 2 zu­ge­ord­net sein. Die Fer­tig­stel­lung ist eben­falls im vier­ten Quar­tal 2023 ge­plant. Das Ob­jekt wird eben­so wie DOC 1 über ein DGNB Gold Zer­ti­fi­kat ver­fü­gen.
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