Weiter keine Zinserhöhung

Leitzins bleibt bei null, Einlagenzins bei -0,5%

von Gerhard Rodler

Vorerst einmal weiterhin Entspannung auf der Zinsenfront. Wie von Insidern erwartet, hat der EZB-Rat soeben, Donnerstag nachmittag, beschloss den geldpolitischen Schlüsselsatz von 0,0 Prozent beizubehalten. Zugleich müssen Banken weiterhin 0,5 Prozent bezahlen, wenn sie überschüssiges Geld bei der EZB einlagern.
Damit stellt sich die EZB abermals gegen die US-FED. Diese hat ja bereits die Zinswende eingeleitet. In Europa ist dies nun frühestens zu Jahresende realistischerweise zu erwarten.
Damit bleiben auch die Immobilienkredite weiterhin günstig - auch wenn die Nationalbanken den privaten Jungfamilien ab Jahresmitte enorme Prügel beim Aufbau einer immobilienbasieren Existenz - sprich Wohneigentum - in den Weg legen.
Trotz der aktuell hohen Inflation von derzeitn 7,5 % hat die EZB die Aufrechterhaltung der Konjunktur im Auge behalten. Was nicht öffentlich gesagt wurde, aber wohl auch ein Thema war: Deutlich höhere Zinsen wird es wohl schon deshalb nicht geben (können), weil durch Corona und jetzt nochmals durch die stark gestiegenen Energiepreise die Verschuldung der öffentlichen Hand in ganz Europa extrem gestiegen ist.
Der üblichen Handlungsweise des 20. Jahrhunderts, mit einer kräftigen Zinserhöhung die Inflation einzufangen, waren schon von daher diesmal also sehr enge Grenzen gesetzt.
Als Vorstufe einer Zinswende wird die EZB jedoch wie schon lange geplant ihre milliardenschweren Anleihenkäufe auslaufen lassen. Das soll - sofern sich nichts dramatisch ändert bis dahin - bereits im Sommer passieren.

Weiterlesen

Gemeinnützig: Baustopp?

Morgen in den immo7 News:

von Gudrun Angerer

Die zuletzt stark gestiegenen Baukosten erreichen jetzt auch den gemeinnützigen Wohnbau. Ob und wie bei diesen Gestehungskosten überhaupt noch geförderter Wohnbau in Österreich machbar ist, erfahren Sie morgen in den Immo7 News. Außerdem in den Immo7 News: Der Kongress von „Cities of Tomorrow“ fand zum 10. Mal in Bukarest statt. Wir waren dabei.
So können Sie sich bei den immo7 News anmelden: Einfach auf immoseven.at klicken, Daten eingeben und abonnieren. Schon werden Sie jeden Freitagmorgen mit den wichtigsten Nachrichten der Woche in unserem Web-TV-Format versorgt!

Weiterlesen

Fast alles für die Freifläche

Stellenwert von Wohnen steigt

von Gudrun Angerer

Der Stellenwert des Zuhauses ist durch die Pandemie stark gestiegen. Diese Tendenz bestätigt eine Analyse von ImmoScout24, bei der 500 Österreicher befragt wurden. So würden 89 Prozent aller Befragten auf vieles verzichten, um eine Immobilie mit Freifläche zu besitzen. Weniger Urlaube, Verzicht auf Konsumgüter, Mehrarbeit oder gar einen Zweitjob: Das alles würden die meisten in Kauf nehmen für ihre perfekte Wohnsituation.
Die Ergebnisse der Auswertung im Detail zeigen eine klare Wertverschiebung in der Gesellschaft: Jeder Dritte würde Überstunden machen, 16 Prozent würden sogar einen Zweitjob annehmen. Um schöner wohnen zu können, verzichten 57 Prozent der Befragten auf Konsum und würden weniger Kleidung, Schmuck, Uhren oder andere Dinge kaufen. 41 Prozent schränken sich beim Urlaub ein, der könnte kürzer oder weniger oft stattfinden. Knapp die Hälfte der Österreicher würde weniger oft Essen oder Feiern gehen und dafür lieber die Freunde nach Hause einladen.
Die Bedeutung des eigenen vier Wände als sicherer Zufluchtsort hat sich für vier von zehn Österreicher durch die aktuellen Ereignisse verstärkt. Dabei spielt die Corona-Pandemie eine deutlich größere Rolle als der Ukraine-Konflikt. Während für jeden Dritten die eigenen vier Wände durch die Pandemie als sichere geschützte Umgebung an Bedeutung gewonnen hat, ist durch den aktuellen Ukraine-Konflikt für 16 Prozent die eigene Wohnung oder das Haus als sicherer Ort wichtiger geworden. Für die Mehrheit von 58 Prozent der Befragten war das jedoch schon immer so und für sie gilt das Motto "My home is my castle".

Weiterlesen

Milliardendeal für Signa

Teilübernahme von Selfridges

von Gudrun Angerer

Die EU-Kommission genehmigte die Teil-Übernahme von Selfridges. Die Luxus-Kaufhauskette geht zur Hälfte die Signa-Gruppe des österreichischen Investors René Benko und die thailändische Central Group. Der Erwerb sei wettbewerbsrechtlich unbedenklich, die Tätigkeiten der Unternehmen würden sich nur geringfügig überschneiden, da sie auf unterschiedlichen geografischen Märkten tätig seien, teilte die Brüsseler Behörde mit.
Mitte Dezember hatten die Unternehmen bereits die Übernahme bekanntgegeben. Der Kaufpreis beträgt einem Insider zufolge rund 4 Milliarden britische Pfund (4,8 Mrd. Euro), wie Reuters berichtete.
Die neuen Eigentümer haben große Pläne: Zusammen mit Selfridges soll eine Luxus-Warenhaus-Plattform mit Kaufhäusern und einem florierenden Online-Geschäft entstehen. Zur Signa Holding des Immobilien-Investors Benko gehört bereits der deutsche Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof.
Durch die Expansion des Kaufhaus-Imperiums zur Luxus-Plattform soll der Umsatz Insidern zufolge von fünf auf acht Milliarden Euro steigen. Über eine Milliarde Euro soll das Online-Geschäft beisteuern. Gesteuert werden soll das Warenhaus-Konglomerat - und damit auch die KaDeWe-Gruppe in Deutschland - aus einer Holding aus London heraus.

Weiterlesen

Mehr Marktchancen für Seniorenwohnen

Best Ager-Anteil steigt auf 34% der Bevölkerung

von Gerhard Rodler

Seniorenwohnen ist auch in Zukunft ein bestimmendes Thema. So zählen heute 25,4 Prozent der österreichischen Bevölkerung zur Altersklasse 60 plus. Laut Bevölkerungsprognose der Statistik Austria werden Frauen und Männer aber nicht nur älter, sondern es wird bis 2050 ein Anstieg der Best Ager auf rd. 34 Prozent der Gesamtbevölkerung erwartet: Das entspricht rd. 3,25 Mio. Personen. Zudem sind beim Wohlstand als auch bei den Wohnformen der Senioren gravierende Veränderungen zu erwarten.
Gefordert sei die Politik. Denn so komplex das Thema, so unterschiedlich sind in den Bundesländern die Lösungen, Versäumnisse aber auch die - raren - Erfolgsmodelle beim Seniorenwohnen, fordert silver living in einer Aussendung.

Weiterlesen

Innovationszentrum wurde eingeweiht

Prisma feiert Eröffnung in Friedrichshafen

von Gudrun Angerer

Software-Innovationszentrum FriedrichshafenSoftware-Innovationszentrum Friedrichshafen

Zwei Jahre nach dem Spatenstich weihte Prisma kürzlich das Doubleslash-Software-Innovationszentrum in Friedrichshafen ein. Auf ca. 5.000 Quadratmetern ist Platz für rund 300 Arbeitsplätze.
"Für uns ist das SIZ die Antwort auf die Frage, wie wir in Zukunft leben und arbeiten wollen und wie sich das optimal verbinden lässt", sagt Andreas Strobel, Geschäftsführer von Doubleslash. Dazu gehören Zonen, die konzentriertes Arbeiten ermöglichen und andererseits Raum für kommunikative Arbeit bieten. Ebenso wichtig sind Gemeinschafts- und Freizeiträume. Das Atrium bietet Raum für aktiven Wissensaustausch und eignet sich durch die technische Ausstattung ideal für Events. "Das SIZ wird damit in Zukunft ein wichtiger Ort für Netzwerken in der Region und Digitalisierungsvorhaben am Wirtschaftsstandort Bodensee und darüber hinaus", so Strobel.

Weiterlesen

CPI will sImmo-Komplettübernahme

ao HV der sImmo beantragt

von Gerhard Rodler

Die S Immo hat heute, am 14.04.2022, ein Verlangen des Aktionärs CPI Property Group auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung der S Immo erhalten. Beantragt wird, die ersatzlose Aufhebung des in § 13 Abs 3 der Satzung der S IMMO AG normierten Höchststimmrechts zu beschließen, wobei die Wirksamkeit des Beschlusses mit dem Erhalt fusionskontrollrechtlicher Freigaben in Österreich, Deutschland, Ungarn, Rumänien, Serbien und der Slowakei aufschiebend bedingt sei.
Außerdem gibt die CPI Property Group die Absicht bekannt, nach Eintragung der Satzungsänderung in das österreichische Firmenbuch ein den Bestimmungen des Übernahmegesetzes („ÜbG“) entsprechendes Pflichtangebot für alle nicht von der CPI und gemeinsam mit CPI vorgehenden Rechtsträgern gehaltenen Aktien an der S Immo anzuzeigen.
Vorstand und Aufsichtsrat der S IMMO AG werden das Verlangen auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung prüfen und über die weitere Vorgehensweise entscheiden. Vorstand und Aufsichtsrat werden das Gesprächsangebot von CPI annehmen und in entsprechende Gespräche treten.

Weiterlesen

BNP erweitert Investmentfokus

Auf Assetklasse Retail

von Gudrun Angerer

BNP hat für einen Kunden ein Grundstück mit Bauverpflichtung in Bremen erworben. Im Gewerbepark im Stadtteil Oslebshausen entsteht gerade der erste Toom-Baumarkt nach KfW-40-EE-Standard in Deutschland, der auch nach dem DGNB-Gold-Standard zertifiziert werden soll.
Der Baubeginn startete im 1. Quartal 2022, die Fertigstellung ist für Anfang 2023 geplant. Bei der Transaktion handelt es sich um einen Off-MarketDeal. Verkäufer ist eine Gesellschaft der Ten Brinke Gruppe, die das Projekt entwickelt hat und für die bauliche Umsetzung verantwortlich ist.
Der Kauf ist der erste, der den Investmentfokus des französischen Fonds von BNP um die Nutzungsart Retail erweitert.
"Fachmarktzentren und DIY-Stores haben trotz Online-Shoppings und Pandemie in den letzten Jahren stark zugelegt", analysiert Isabella Chacón Troidl, Chief Investment Officer von BNP Paribas REIM Germany, die aktuelle Marktentwicklung. Insbesondere Baumärkte zögen viele Besucher an und würden auch besonders vom erwarteten Aufschwung profitieren.

Weiterlesen

Catella kauft 2 Logistikimmobilien

20.100 Quadratmeter in Werl

von Gudrun Angerer

Catella hat für den Catella Logistik Deutschland Plus"-Fonds zwei Logistikimmobilien in Werl erworben. Insgesamt verfügen diese über 20.100 Quadratmeter. Die Objekte werden für 10 Jahre fest an das Unternehmen Gebhardt-Stahl-vermietet. Der sale-and-lease-back Mietvertrag ist als Green-Lease Vertrag vereinbart.
Das 6.440 Quadratmeter umfassende Objekt in der Runtestraße 33 besteht aus einem dreigeschossigen Bürobau mit Kellergeschoss, einer eingeschossigen Halle mit Vordächern und einem zweigeschossigen Anbau und ist mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Das 13.660 Quadratmeter große Gebäude Runtestraße 56 wurde in zwei Bauabschnitten als Produktions- und Lagerhalle erstellt.
Werl gehört zu der zentral gelegenen Logistikregion Dortmund, die in den vergangenen Jahren ihre Bedeutung sukzessive ausgebaut hat und mit ihrem dichten Autobahn- und Bahntraßengeflecht, sowie dem internationalen Flughafen Dortmund mittlerweile zu den führenden deutschen Logistikregionen zählt.
Die Catella Real Estate wurde bei dem Ankauf rechtlich von Stock + Partner, steuerlich von wts sowie technisch von der TheGreenBlue beraten. Der Verkäufer und zukünftige Mieter wurde von Arqis unterstützt.
Wolfgang Holzberger, Head of Logistics Management freut sich über den Ankauf in Werl: "Dank unseres sehr guten Netzwerkes konnte wir das Objekt in der immer weiter an Bedeutung gewinnenden Logistikregion Dortmund zu attraktiven Konditionen erwerben. Mit dem Objekt Raiffeisenring in Bocholt, der Neubauimmobilie Rheinbach und dem Objekt Köln-Lind, die im letzten Jahr akquirieren wurden, ist der Catella Logistik Deutschland Plus nun viermal in Nordrhein-Westfalen, eine der bedeutendsten Wirtschaftsregion Deutschlands, investiert. André Göpfert, Portfolio Manager ergänzt: "Die Objekte sind durch den Nutzer in einem sehr guten Zustand gehalten worden. Wir freuen uns nun darauf, mit unserem Mieter unter anderem weitere Projekte zur Optimierung und Verringerung der CO2-Emissionen umzusetzen.

Weiterlesen

Flaute am Büromarkt in Essen

Keine Großvermietung, deutlich unter Durchschnitt

von Gerhard Rodler

Der Jahresauftakt des Essener Büromarkts fällt sehr bescheiden aus. Mit einem Flächenumsatz von 11.000 m² wird nur die Hälfte des Vorjahreswertes erreicht und auch der zehnjährige Durchschnitt deutlich unterschritten. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
"Dieses auf den ersten Blick enttäuschende Resultat muss allerdings im Kontext der Marktmechanismen kleinerer Büromärkte analysiert werden. Deren Ergebnisse werden in der Regel erheblich stärker durch wenige Großabschlüsse bestimmt als es in den großen A-Standorten der Fall ist. Deshalb ist der Hauptgrund für das bislang schwache Resultat auch darin zu sehen, dass zum ersten Mal in den vergangenen zehn Jahren im ersten Quartal noch kein Vertrag jenseits der 2.000 m² erfasst werden konnte. Schaut man nur auf Abschlüsse bis 2.000 m², fällt der aktuelle Umsatz sogar leicht überdurchschnittlich aus und liegt 6 % über dem langjährigen Schnitt. Vor diesem Hintergrund lässt die Momentaufnahme der ersten drei Monate noch keine Rückschlüsse auf das Gesamtjahr zu. Auch in den Jahren 2015 und 2016 wurde im ersten Quartal sehr wenig Fläche umgesetzt und trotzdem gute bis sehr gute Jahresergebnisse erzielt", erläutert Amedeo Augenbroe, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate.
Auch wenn das Branchenspektrum dem langjährig gewohnten Bild ähnelt, hat es zum jetzigen Zeitpunkt wenig Aussagekraft, da es wesentlich durch die wenigen mittelgroßen Abschlüsse bestimmt wird. An der Spitze liegen momentan die sonstigen Dienstleistungen mit einem Anteil von 40 %, wozu ein Abschluss über 1.100 m² sowie mehrere kleinere Verträge beigetragen haben. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich zwei in Essen traditionell starke Branchengruppen. Dies sind einerseits die Verwaltungen von ansässigen Industrieunternehmen, die gut 17 % beisteuern, andererseits die öffentliche Verwaltung, die bislang auf 12,5 % kommt.

Weiterlesen

Lambert Hofer: Ballmode für den Herren

+ADVERTORIAL+

von Lambert Hofer

Klassischer SmokingKlassischer Smoking

Seit 150 Jahren ist Lambert Hofer die erste Adresse wenn es um die Ausstattung für Bälle geht.

So sicher wie die Hofburg zur ersten Adresse für Ballabende in Wien gehört, so sicher ist die Firma Lambert Hofer der klassische Ausstatter für Herrengarderobe für Ihre rauschende Ballnacht.
Seit über 150 Jahren ist die Firma Lambert Hofer der führende Frack- und Smoking-Verleih in Wien. Dabei schätzen die Kunden nicht nur die hochwertige Markenqualität der Anzüge, sondern auch die Beratung der Mitarbeiter, die mit geschultem Auge und detailorientiertem Fachwissen für jeden Herren das passende Outfit zusammenstellen. So zählen nicht nur bekannte Größen aus Wirtschaft und Politik zu den Stammkunden, auch so mancher Filmstar holt sich hier den Anzug für den Auftritt im Dreivierteltakt.
Für Ihren Besuch auf dem Immobilienball 2022 können wir Ihnen einen Rabatt von 10% auf Ihre Ballgarderobe anbieten.

Weiterlesen

Solider Start für Düsseldorfer Büromarkt

Flächenumsatz von 75.000 Quadratmeter

von Gudrun Angerer

Der Düsseldorfer Büromarkt hat mit einem Flächenumsatz von 75.000 m² einen vergleichsweise soliden Start hingelegt, meldet BNP Paribas Real Estate. Damit liegt der Flächenumsatz der letzten drei Monate rund 25 Prozent über dem des schwachen Vorjahresquartals.
"Das aktuelle Ergebnis der nordrhein-west-fälischen Landeshauptstadt ist auf in allen Teilmärkten gestiegene Umsätze zurückzuführen. Die Analyse nach Größenklassen zeigt dabei insbesondere das gestiegene Anmietungsgeschehen im mittleren Größensegment. Verträge jenseits der 10.000 m² wurden bis dato nicht geschlossen, anders als im Vorjahr kann aber ein Abschluss zwischen 5.001 und 10.000 m² registriert werden", erläutert Philip Bellenbaum, Düsseldorfer Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate.
Auch zwischen 2.000 und 5.000 m² gab es im Vergleich zum Vorjahr ein spürbares Plus (+73 Prozent). Das Größensegment unter 1.000 m² hat sich mit einem Volumen von rund 44.000 m² einmal mehr als solides Fundament präsentiert.
Wie schon im Vorjahr zeichnen sich die Beratungsgesellschaften auch in den ersten drei Monaten dieses Jahres wieder als deutlicher Umsatzsieger ab. Mit knapp 20 Prozent unterstreichen sie Düsseldorfs Stellung als Beraterhochburg.

Weiterlesen

Büro: moderater Auftakt in Dortmund

BNP: Büromarktzahlen Q1 2022

von Gudrun Angerer

Im Vergleich zum Allzeithoch des Vorjahres ist der Büromarkt in Dortmund recht verhalten ins neue Jahr gestartet. Wie die Büromarktzahlen für das erste Quartal 2022 von BNP zeigen, erzielte die Stadt einen Flächenumsatz von lediglich 15.000 Quadratmeter. Damit wurde der Vorjahreswert um mehr als die Hälfte verfehlt und der langjährige Durchschnitt klar unterschritten.
"Verantwortlich hierfür ist in erster Linie die Tatsache, dass in den ersten drei Monaten noch keine größere Vermietung jenseits von 5.000 m² erfasst werden konnte. Gerade in kleineren Märkten tragen vereinzelte Großabschlüsse aber deutlich stärker zum Gesamtergebnis bei als in den großen deutschen Bürostandorten. Demzufolge war die Nachfrage prinzipiell auch besser, als es das Ergebnis auf den ersten Blick vermuten lässt. Gerade in den Marktsegmenten bis 500 m² war viel Bewegung zu beobachten, sodass hier ein Umsatz erzielt werden konnte, der rund ein Drittel über dem langjährigen Schnitt liegt. Bei den größeren Klassen über 2.000 m² liegt das Resultat dagegen fast drei Viertel niedriger als im Vorjahreszeitraum. Hierdurch zeigt sich, dass der schwache Jahresauftakt in erster Linie als Momentaufnahme zu werten ist", erläutert Amedeo Augenbroe, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate.
Ein Grund für den moderaten Start ins Jahr ist auch darin zu sehen, dass die in Dortmund traditionell wichtigste Branchengruppe, nämlich die Verwaltungen von Industrieunternehmen, noch gar keine Abschlüsse getätigt hat. Dies dürfte sich mit großer Sicherheit im weiteren Jahresverlauf ändern. Insgesamt hat das Volumen der Leerstände im Jahresvergleich um knapp 46 % auf aktuell 150.000 m² zugenommen.

Weiterlesen

Stellenwert von Wohnen steigt

Fast alles für die Freifläche

von Gudrun Angerer

Der Stel­len­wert des Zu­hau­ses ist durch die Pan­de­mie stark ge­stie­gen. Die­se Ten­denz be­stä­tigt ei­ne Ana­ly­se von Im­moScout24, bei der 500 Ös­ter­rei­cher be­fragt wur­den. So wür­den 89 Pro­zent al­ler Be­frag­ten auf vie­les ver­zich­ten, um ei­ne Im­mo­bi­lie mit Frei­flä­che zu be­sit­zen. We­ni­ger Ur­lau­be, Ver­zicht auf Kon­sum­gü­ter, Mehr­ar­beit oder gar ei­nen Zweit­job: Das al­les wür­den die meis­ten in Kauf neh­men für ih­re per­fek­te Wohn­si­tua­ti­on.
Die Er­geb­nis­se der Aus­wer­tung im De­tail zei­gen ei­ne kla­re Wert­ver­schie­bung in der Ge­sell­schaft: Je­der Drit­te wür­de Über­stun­den ma­chen, 16 Pro­zent wür­den so­gar ei­nen Zweit­job an­neh­men. Um schö­ner woh­nen zu kön­nen, ver­zich­ten 57 Pro­zent der Be­frag­ten auf Kon­sum und wür­den we­ni­ger Klei­dung, Schmuck, Uh­ren oder an­de­re Din­ge kau­fen. 41 Pro­zent schrän­ken sich beim Ur­laub ein, der könn­te kür­zer oder we­ni­ger oft statt­fin­den. Knapp die Hälf­te der Ös­ter­rei­cher wür­de we­ni­ger oft Es­sen oder Fei­ern ge­hen und da­für lie­ber die Freun­de nach Hau­se ein­la­den.
Die Be­deu­tung des ei­ge­nen vier Wän­de als si­che­rer Zu­fluchts­ort hat sich für vier von zehn Ös­ter­rei­cher durch die ak­tu­el­len Er­eig­nis­se ver­stärkt. Da­bei spielt die Co­ro­na-Pan­de­mie ei­ne deut­lich grö­ße­re Rol­le als der Ukrai­ne-Kon­flikt. Wäh­rend für je­den Drit­ten die ei­ge­nen vier Wän­de durch die Pan­de­mie als si­che­re ge­schütz­te Um­ge­bung an Be­deu­tung ge­won­nen hat, ist durch den ak­tu­el­len Ukrai­ne-Kon­flikt für 16 Pro­zent die ei­ge­ne Woh­nung oder das Haus als si­che­rer Ort wich­ti­ger ge­wor­den. Für die Mehr­heit von 58 Pro­zent der Be­frag­ten war das je­doch schon im­mer so und für sie gilt das Mot­to "My ho­me is my cast­le".

Teilübernahme von Selfridges

Milliardendeal für Signa

von Gudrun Angerer

Die EU-Kom­mis­si­on ge­neh­mig­te die Teil-Über­nah­me von Sel­fri­dges. Die Lu­xus-Kauf­haus­ket­te geht zur Hälf­te die Si­gna-Grup­pe des ös­ter­rei­chi­schen In­ves­tors Re­né Ben­ko und die thai­län­di­sche Cen­tral Group. Der Er­werb sei wett­be­werbs­recht­lich un­be­denk­lich, die Tä­tig­kei­ten der Un­ter­neh­men wür­den sich nur ge­ring­fü­gig über­schnei­den, da sie auf un­ter­schied­li­chen geo­gra­fi­schen Märk­ten tä­tig sei­en, teil­te die Brüs­se­ler Be­hör­de mit.
Mit­te De­zem­ber hat­ten die Un­ter­neh­men be­reits die Über­nah­me be­kannt­ge­ge­ben. Der Kauf­preis be­trägt ei­nem In­si­der zu­fol­ge rund 4 Mil­li­ar­den bri­ti­sche Pfund (4,8 Mrd. Eu­ro), wie Reu­ters be­rich­te­te.
Die neu­en Ei­gen­tü­mer ha­ben gro­ße Plä­ne: Zu­sam­men mit Sel­fri­dges soll ei­ne Lu­xus-Wa­ren­haus-Platt­form mit Kauf­häu­sern und ei­nem flo­rie­ren­den On­line-Ge­schäft ent­ste­hen. Zur Si­gna Hol­ding des Im­mo­bi­li­en-In­ves­tors Ben­ko ge­hört be­reits der deut­sche Wa­ren­haus­kon­zern Ga­le­ria Kar­stadt Kauf­hof.
Durch die Ex­pan­si­on des Kauf­haus-Im­pe­ri­ums zur Lu­xus-Platt­form soll der Um­satz In­si­dern zu­fol­ge von fünf auf acht Mil­li­ar­den Eu­ro stei­gen. Über ei­ne Mil­li­ar­de Eu­ro soll das On­line-Ge­schäft bei­steu­ern. Ge­steu­ert wer­den soll das Wa­ren­haus-Kon­glo­me­rat - und da­mit auch die Ka­DeWe-Grup­pe in Deutsch­land - aus ei­ner Hol­ding aus Lon­don her­aus.
2

Best Ager-Anteil steigt auf 34% der Bevölkerung

Mehr Marktchancen für Seniorenwohnen

von Gerhard Rodler

Se­nio­ren­woh­nen ist auch in Zu­kunft ein be­stim­men­des The­ma. So zäh­len heu­te 25,4 Pro­zent der ös­ter­rei­chi­schen Be­völ­ke­rung zur Al­ters­klas­se 60 plus. Laut Be­völ­ke­rungs­pro­gno­se der Sta­tis­tik Aus­tria wer­den Frau­en und Män­ner aber nicht nur äl­ter, son­dern es wird bis 2050 ein An­stieg der Best Ager auf rd. 34 Pro­zent der Ge­samt­be­völ­ke­rung er­war­tet: Das ent­spricht rd. 3,25 Mio. Per­so­nen. Zu­dem sind beim Wohl­stand als auch bei den Wohn­for­men der Se­nio­ren gra­vie­ren­de Ver­än­de­run­gen zu er­war­ten.
Ge­for­dert sei die Po­li­tik. Denn so kom­plex das The­ma, so un­ter­schied­lich sind in den Bun­des­län­dern die Lö­sun­gen, Ver­säum­nis­se aber auch die - ra­ren - Er­folgs­mo­del­le beim Se­nio­ren­woh­nen, for­dert sil­ver li­ving in ei­ner Aus­sen­dung.

Prisma feiert Eröffnung in Friedrichshafen

Innovationszentrum wurde eingeweiht

von Gudrun Angerer

Software-Innovationszentrum FriedrichshafenSoftware-Innovationszentrum Friedrichshafen
Zwei Jah­re nach dem Spa­ten­stich weih­te Pris­ma kürz­lich das Dou­bles­lash-Soft­ware-In­no­va­ti­ons­zen­trum in Fried­richs­ha­fen ein. Auf ca. 5.000 Qua­drat­me­tern ist Platz für rund 300 Ar­beits­plät­ze.
"Für uns ist das SIZ die Ant­wort auf die Fra­ge, wie wir in Zu­kunft le­ben und ar­bei­ten wol­len und wie sich das op­ti­mal ver­bin­den lässt", sagt An­dre­as Stro­bel, Ge­schäfts­füh­rer von Dou­bles­lash. Da­zu ge­hö­ren Zo­nen, die kon­zen­trier­tes Ar­bei­ten er­mög­li­chen und an­de­rer­seits Raum für kom­mu­ni­ka­ti­ve Ar­beit bie­ten. Eben­so wich­tig sind Ge­mein­schafts- und Frei­zeit­räu­me. Das Atri­um bie­tet Raum für ak­ti­ven Wis­sens­aus­tausch und eig­net sich durch die tech­ni­sche Aus­stat­tung ide­al für Events. "Das SIZ wird da­mit in Zu­kunft ein wich­ti­ger Ort für Netz­wer­ken in der Re­gi­on und Di­gi­ta­li­sie­rungs­vor­ha­ben am Wirt­schafts­stand­ort Bo­den­see und dar­über hin­aus", so Stro­bel.
3

ao HV der sImmo beantragt

CPI will sImmo-Komplettübernahme

von Gerhard Rodler

Die S Im­mo hat heu­te, am 14.04.2022, ein Ver­lan­gen des Ak­tio­närs CPI Pro­per­ty Group auf Ein­be­ru­fung ei­ner au­ßer­or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung der S Im­mo er­hal­ten. Be­an­tragt wird, die er­satz­lo­se Auf­he­bung des in § 13 Abs 3 der Sat­zung der S IM­MO AG nor­mier­ten Höchst­stimm­rechts zu be­schlie­ßen, wo­bei die Wirk­sam­keit des Be­schlus­ses mit dem Er­halt fu­si­ons­kon­troll­recht­li­cher Frei­ga­ben in Ös­ter­reich, Deutsch­land, Un­garn, Ru­mä­ni­en, Ser­bi­en und der Slo­wa­kei auf­schie­bend be­dingt sei.
Au­ßer­dem gibt die CPI Pro­per­ty Group die Ab­sicht be­kannt, nach Ein­tra­gung der Sat­zungs­än­de­rung in das ös­ter­rei­chi­sche Fir­men­buch ein den Be­stim­mun­gen des Über­nah­me­ge­set­zes („ÜbG“) ent­spre­chen­des Pflicht­an­ge­bot für al­le nicht von der CPI und ge­mein­sam mit CPI vor­ge­hen­den Rechts­trä­gern ge­hal­te­nen Ak­ti­en an der S Im­mo an­zu­zei­gen.
Vor­stand und Auf­sichts­rat der S IM­MO AG wer­den das Ver­lan­gen auf Ein­be­ru­fung ei­ner au­ßer­or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung prü­fen und über die wei­te­re Vor­ge­hens­wei­se ent­schei­den. Vor­stand und Auf­sichts­rat wer­den das Ge­sprächs­an­ge­bot von CPI an­neh­men und in ent­spre­chen­de Ge­sprä­che tre­ten.

Auf Assetklasse Retail

BNP erweitert Investmentfokus

von Gudrun Angerer

BNP hat für ei­nen Kun­den ein Grund­stück mit Bau­ver­pflich­tung in Bre­men er­wor­ben. Im Ge­wer­be­park im Stadt­teil Os­lebs­hau­sen ent­steht ge­ra­de der ers­te Toom-Bau­markt nach KfW-40-EE-Stan­dard in Deutsch­land, der auch nach dem DGNB-Gold-Stan­dard zer­ti­fi­ziert wer­den soll.
Der Bau­be­ginn star­te­te im 1. Quar­tal 2022, die Fer­tig­stel­lung ist für An­fang 2023 ge­plant. Bei der Trans­ak­ti­on han­delt es sich um ei­nen Off-Mar­ket­De­al. Ver­käu­fer ist ei­ne Ge­sell­schaft der Ten Brin­ke Grup­pe, die das Pro­jekt ent­wi­ckelt hat und für die bau­li­che Um­set­zung ver­ant­wort­lich ist.
Der Kauf ist der ers­te, der den In­vest­ment­fo­kus des fran­zö­si­schen Fonds von BNP um die Nut­zungs­art Re­tail er­wei­tert.
"Fach­markt­zen­tren und DIY-Stores ha­ben trotz On­line-Shop­pings und Pan­de­mie in den letz­ten Jah­ren stark zu­ge­legt", ana­ly­siert Isa­bel­la Chacón Tro­idl, Chief In­vest­ment Of­fi­cer von BNP Pa­ri­bas REIM Ger­ma­ny, die ak­tu­el­le Markt­ent­wick­lung. Ins­be­son­de­re Bau­märk­te zö­gen vie­le Be­su­cher an und wür­den auch be­son­ders vom er­war­te­ten Auf­schwung pro­fi­tie­ren.
4

20.100 Quadratmeter in Werl

Catella kauft 2 Logistikimmobilien

von Gudrun Angerer

Ca­tel­la hat für den Ca­tel­la Lo­gis­tik Deutsch­land Plus"-Fonds zwei Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­li­en in Werl er­wor­ben. Ins­ge­samt ver­fü­gen die­se über 20.100 Qua­drat­me­ter. Die Ob­jek­te wer­den für 10 Jah­re fest an das Un­ter­neh­men Geb­hardt-Stahl-ver­mie­tet. Der sa­le-and-lea­se-back Miet­ver­trag ist als Green-Lea­se Ver­trag ver­ein­bart.
Das 6.440 Qua­drat­me­ter um­fas­sen­de Ob­jekt in der Run­te­stra­ße 33 be­steht aus ei­nem drei­ge­schos­si­gen Bü­ro­bau mit Kel­ler­ge­schoss, ei­ner ein­ge­schos­si­gen Hal­le mit Vor­dä­chern und ei­nem zwei­ge­schos­si­gen An­bau und ist mit ei­ner Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge aus­ge­stat­tet. Das 13.660 Qua­drat­me­ter gro­ße Ge­bäu­de Run­te­stra­ße 56 wur­de in zwei Bau­ab­schnit­ten als Pro­duk­ti­ons- und La­ger­hal­le er­stellt.
Werl ge­hört zu der zen­tral ge­le­ge­nen Lo­gis­tik­re­gi­on Dort­mund, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ih­re Be­deu­tung suk­zes­si­ve aus­ge­baut hat und mit ih­rem dich­ten Au­to­bahn- und Bahntra­ßen­ge­flecht, so­wie dem in­ter­na­tio­na­len Flug­ha­fen Dort­mund mitt­ler­wei­le zu den füh­ren­den deut­schen Lo­gis­tik­re­gio­nen zählt.
Die Ca­tel­la Re­al Es­ta­te wur­de bei dem An­kauf recht­lich von Stock + Part­ner, steu­er­lich von wts so­wie tech­nisch von der The­Green­Blue be­ra­ten. Der Ver­käu­fer und zu­künf­ti­ge Mie­ter wur­de von Ar­qis un­ter­stützt.
Wolf­gang Holz­ber­ger, Head of Lo­gis­tics Ma­nage­ment freut sich über den An­kauf in Werl: "Dank un­se­res sehr gu­ten Netz­wer­kes konn­te wir das Ob­jekt in der im­mer wei­ter an Be­deu­tung ge­win­nen­den Lo­gis­tik­re­gi­on Dort­mund zu at­trak­ti­ven Kon­di­tio­nen er­wer­ben. Mit dem Ob­jekt Raiff­ei­sen­ring in Bo­cholt, der Neu­bau­im­mo­bi­lie Rhein­bach und dem Ob­jekt Köln-Lind, die im letz­ten Jahr ak­qui­rie­ren wur­den, ist der Ca­tel­la Lo­gis­tik Deutsch­land Plus nun vier­mal in Nord­rhein-West­fa­len, ei­ne der be­deu­tends­ten Wirt­schafts­re­gi­on Deutsch­lands, in­ves­tiert. An­dré Göp­fert, Port­fo­lio Ma­na­ger er­gänzt: "Die Ob­jek­te sind durch den Nut­zer in ei­nem sehr gu­ten Zu­stand ge­hal­ten wor­den. Wir freu­en uns nun dar­auf, mit un­se­rem Mie­ter un­ter an­de­rem wei­te­re Pro­jek­te zur Op­ti­mie­rung und Ver­rin­ge­rung der CO2-Emis­sio­nen um­zu­set­zen.
5

Keine Großvermietung, deutlich unter Durchschnitt

Flaute am Büromarkt in Essen

von Gerhard Rodler

Der Jah­res­auf­takt des Es­se­ner Bü­ro­markts fällt sehr be­schei­den aus. Mit ei­nem Flä­chen­um­satz von 11.000 m² wird nur die Hälf­te des Vor­jah­res­wer­tes er­reicht und auch der zehn­jäh­ri­ge Durch­schnitt deut­lich un­ter­schrit­ten. Dies er­gibt die Ana­ly­se von BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te.
"Die­ses auf den ers­ten Blick ent­täu­schen­de Re­sul­tat muss al­ler­dings im Kon­text der Markt­me­cha­nis­men klei­ne­rer Bü­ro­märk­te ana­ly­siert wer­den. De­ren Er­geb­nis­se wer­den in der Re­gel er­heb­lich stär­ker durch we­ni­ge Groß­ab­schlüs­se be­stimmt als es in den gro­ßen A-Stand­or­ten der Fall ist. Des­halb ist der Haupt­grund für das bis­lang schwa­che Re­sul­tat auch dar­in zu se­hen, dass zum ers­ten Mal in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren im ers­ten Quar­tal noch kein Ver­trag jen­seits der 2.000 m² er­fasst wer­den konn­te. Schaut man nur auf Ab­schlüs­se bis 2.000 m², fällt der ak­tu­el­le Um­satz so­gar leicht über­durch­schnitt­lich aus und liegt 6 % über dem lang­jäh­ri­gen Schnitt. Vor die­sem Hin­ter­grund lässt die Mo­ment­auf­nah­me der ers­ten drei Mo­na­te noch kei­ne Rück­schlüs­se auf das Ge­samt­jahr zu. Auch in den Jah­ren 2015 und 2016 wur­de im ers­ten Quar­tal sehr we­nig Flä­che um­ge­setzt und trotz­dem gu­te bis sehr gu­te Jah­res­er­geb­nis­se er­zielt", er­läu­tert Ame­deo Au­gen­broe, Es­se­ner Nie­der­las­sungs­lei­ter der BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te.
Auch wenn das Bran­chen­spek­trum dem lang­jäh­rig ge­wohn­ten Bild äh­nelt, hat es zum jet­zi­gen Zeit­punkt we­nig Aus­sa­ge­kraft, da es we­sent­lich durch die we­ni­gen mit­tel­gro­ßen Ab­schlüs­se be­stimmt wird. An der Spit­ze lie­gen mo­men­tan die sons­ti­gen Dienst­leis­tun­gen mit ei­nem An­teil von 40 %, wo­zu ein Ab­schluss über 1.100 m² so­wie meh­re­re klei­ne­re Ver­trä­ge bei­ge­tra­gen ha­ben. Auf den Plät­zen zwei und drei fin­den sich zwei in Es­sen tra­di­tio­nell star­ke Bran­chen­grup­pen. Dies sind ei­ner­seits die Ver­wal­tun­gen von an­säs­si­gen In­dus­trie­un­ter­neh­men, die gut 17 % bei­steu­ern, an­de­rer­seits die öf­fent­li­che Ver­wal­tung, die bis­lang auf 12,5 % kommt.

+ADVERTORIAL+

Lambert Hofer: Ballmode für den Herren

von Lambert Hofer

Klassischer SmokingKlassischer Smoking
Seit 150 Jah­ren ist Lam­bert Ho­fer die ers­te Adres­se wenn es um die Aus­stat­tung für Bäl­le geht.

So si­cher wie die Hof­burg zur ers­ten Adres­se für Ball­aben­de in Wien ge­hört, so si­cher ist die Fir­ma Lam­bert Ho­fer der klas­si­sche Aus­stat­ter für Her­ren­gar­de­ro­be für Ih­re rau­schen­de Ball­nacht.
Seit über 150 Jah­ren ist die Fir­ma Lam­bert Ho­fer der füh­ren­de Frack- und Smo­king-Ver­leih in Wien. Da­bei schät­zen die Kun­den nicht nur die hoch­wer­ti­ge Mar­ken­qua­li­tät der An­zü­ge, son­dern auch die Be­ra­tung der Mit­ar­bei­ter, die mit ge­schul­tem Au­ge und de­tail­ori­en­tier­tem Fach­wis­sen für je­den Her­ren das pas­sen­de Out­fit zu­sam­men­stel­len. So zäh­len nicht nur be­kann­te Grö­ßen aus Wirt­schaft und Po­li­tik zu den Stamm­kun­den, auch so man­cher Film­star holt sich hier den An­zug für den Auf­tritt im Drei­vier­tel­takt.
Für Ih­ren Be­such auf dem Im­mo­bi­li­en­ball 2022 kön­nen wir Ih­nen ei­nen Ra­batt von 10% auf Ih­re Ball­gar­de­ro­be an­bie­ten.
6

Flächenumsatz von 75.000 Quadratmeter

Solider Start für Düsseldorfer Büromarkt

von Gudrun Angerer

Der Düs­sel­dor­fer Bü­ro­markt hat mit ei­nem Flä­chen­um­satz von 75.000 m² ei­nen ver­gleichs­wei­se so­li­den Start hin­ge­legt, mel­det BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te. Da­mit liegt der Flä­chen­um­satz der letz­ten drei Mo­na­te rund 25 Pro­zent über dem des schwa­chen Vor­jah­res­quar­tals.
"Das ak­tu­el­le Er­geb­nis der nord­rhein-west-fä­li­schen Lan­des­haupt­stadt ist auf in al­len Teil­märk­ten ge­stie­ge­ne Um­sät­ze zu­rück­zu­füh­ren. Die Ana­ly­se nach Grö­ßen­klas­sen zeigt da­bei ins­be­son­de­re das ge­stie­ge­ne An­mie­tungs­ge­sche­hen im mitt­le­ren Grö­ßen­seg­ment. Ver­trä­ge jen­seits der 10.000 m² wur­den bis da­to nicht ge­schlos­sen, an­ders als im Vor­jahr kann aber ein Ab­schluss zwi­schen 5.001 und 10.000 m² re­gis­triert wer­den", er­läu­tert Phi­lip Bel­len­baum, Düs­sel­dor­fer Nie­der­las­sungs­lei­ter der BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te.
Auch zwi­schen 2.000 und 5.000 m² gab es im Ver­gleich zum Vor­jahr ein spür­ba­res Plus (+73 Pro­zent). Das Grö­ßen­seg­ment un­ter 1.000 m² hat sich mit ei­nem Vo­lu­men von rund 44.000 m² ein­mal mehr als so­li­des Fun­da­ment prä­sen­tiert.
Wie schon im Vor­jahr zeich­nen sich die Be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten auch in den ers­ten drei Mo­na­ten die­ses Jah­res wie­der als deut­li­cher Um­satz­sie­ger ab. Mit knapp 20 Pro­zent un­ter­strei­chen sie Düs­sel­dorfs Stel­lung als Be­ra­ter­hoch­burg.

BNP: Büromarktzahlen Q1 2022

Büro: moderater Auftakt in Dortmund

von Gudrun Angerer

Im Ver­gleich zum All­zeit­hoch des Vor­jah­res ist der Bü­ro­markt in Dort­mund recht ver­hal­ten ins neue Jahr ge­star­tet. Wie die Bü­ro­markt­zah­len für das ers­te Quar­tal 2022 von BNP zei­gen, er­ziel­te die Stadt ei­nen Flä­chen­um­satz von le­dig­lich 15.000 Qua­drat­me­ter. Da­mit wur­de der Vor­jah­res­wert um mehr als die Hälf­te ver­fehlt und der lang­jäh­ri­ge Durch­schnitt klar un­ter­schrit­ten.
"Ver­ant­wort­lich hier­für ist in ers­ter Li­nie die Tat­sa­che, dass in den ers­ten drei Mo­na­ten noch kei­ne grö­ße­re Ver­mie­tung jen­seits von 5.000 m² er­fasst wer­den konn­te. Ge­ra­de in klei­ne­ren Märk­ten tra­gen ver­ein­zel­te Groß­ab­schlüs­se aber deut­lich stär­ker zum Ge­samt­er­geb­nis bei als in den gro­ßen deut­schen Bü­ro­stand­or­ten. Dem­zu­fol­ge war die Nach­fra­ge prin­zi­pi­ell auch bes­ser, als es das Er­geb­nis auf den ers­ten Blick ver­mu­ten lässt. Ge­ra­de in den Markt­seg­men­ten bis 500 m² war viel Be­we­gung zu be­ob­ach­ten, so­dass hier ein Um­satz er­zielt wer­den konn­te, der rund ein Drit­tel über dem lang­jäh­ri­gen Schnitt liegt. Bei den grö­ße­ren Klas­sen über 2.000 m² liegt das Re­sul­tat da­ge­gen fast drei Vier­tel nied­ri­ger als im Vor­jah­res­zeit­raum. Hier­durch zeigt sich, dass der schwa­che Jah­res­auf­takt in ers­ter Li­nie als Mo­ment­auf­nah­me zu wer­ten ist", er­läu­tert Ame­deo Au­gen­broe, Es­se­ner Nie­der­las­sungs­lei­ter der BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te.
Ein Grund für den mo­de­ra­ten Start ins Jahr ist auch dar­in zu se­hen, dass die in Dort­mund tra­di­tio­nell wich­tigs­te Bran­chen­grup­pe, näm­lich die Ver­wal­tun­gen von In­dus­trie­un­ter­neh­men, noch gar kei­ne Ab­schlüs­se ge­tä­tigt hat. Dies dürf­te sich mit gro­ßer Si­cher­heit im wei­te­ren Jah­res­ver­lauf än­dern. Ins­ge­samt hat das Vo­lu­men der Leer­stän­de im Jah­res­ver­gleich um knapp 46 % auf ak­tu­ell 150.000 m² zu­ge­nom­men.
7
8