Trendwende beim Wohnen

Milliarden für bezahlbares Öko-Wohnen

von Gerhard Rodler

Man kann es durchaus als Trendwende bezeichnen: Grosse, professionelle Investoren entdeckten das Themenfeld „leistbares Wohnen“ und dies mit ökologischem „Anstrich“: Catella Residential IM und Elithis investieren europaweit 2 Milliarden Euro in 100 bezahlbare und „energiepositive“ Wohntürme und zwar in ganz Europa bis 2030.
CRIM und Elithis werden 2020 mit der Entwicklung ihrer ersten drei Wohntürme in Dijon, St. Etienne und Montevrain in Frankreich beginnen und planen, im Laufe des nächsten Jahres drei weitere Projekte am französischen Markt einzuleiten. Weitere europäische Städte werden 2021 folgen. Dabei könnte auch Wien theoretisch ein Thema sein.
Diese Investitionen würden nicht nur stabile, langfristige und risikoarme Mietrenditen ermöglichen, sondern ermöglichen es auch Pensionsfonds, Versicherern und anderen, ihren wachsenden Verpflichtungen nachzukommen, gezielte Investitionen zu tätigen, die sich positiv auf die Gesellschaft und die Umwelt auswirken.
Die bei den Gebäuden zum Einsatz kommende Technologie (Photovoltaikmodule und ein bioklimatisches Design, das auf den Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen abzielt) macht sie von Anfang an energiepositiv. Energiepositive Türme sind Gebäude, die mehr Energie erzeugen, als die Bewohner verbrauchen, und jeder von den Partnern gebaute Turm wird die Bemühungen des Einzelnen um Nachhaltigkeit durch die intelligente Anwendungen von Apps belohnen.

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Motivation zum Umdenken

re.comm 2019

von Eva Palatin

In Kitzbühel konnten 250 Teilnehmer, drei Tage lang ihr Wissen mit ausgezeichneten Speakern erweitern. Philosophische und ökonomische Ansätze sollen das Publikum inspirieren. Mehr dazu im immoflash-Report!

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Value One wächst in Wiener Speckgürtel

Ab 2020 sind 750 Wohnungen jährlich geplant

von Gerhard Rodler

Ab 2020 will Value One jährlich 750 Wohneinheiten produzieren, und zwar in Wien und, das ist neu, auch im Wiener Speckgürtel. Konkret ist ein Projekt in Wien, in der Engerthstraße im 20. Wiener Bezirk am Start.
Walter Hammertinger, Geschäftsführer der Value One Development: „Wir achten bei der Umsetzung unserer neuen Projekte besonders auf die Integration klimaschonender Heiz- und Kühltechniken wie Geothermie und die Aktivierung der Deckenbauteile durch Deckenkühlung und Fußbodenheizung um nur ein Beispiel zu nennen.“
Weitere Liegenschaften sollen zeitnah erworben werden, und das eben auch rund um Wien und nicht mehr nur in der Bundeshauptstadt selbst.
Die aktuellen Projekte stellen aber noch nicht das Ende der Entwicklungstätigkeit von Value One in und um Wien dar. „Durch das stetige Wachstum des Ballungsraumes sind wir auf der Suche nach weiteren attraktiven Liegenschaften in Wien und den anderen Länderhauptstädten“, stellt Walter Hammertinger fest. Liegenschaften mit einer erzielbaren Wohnnutzfläche ab 5.000 m² stehen besonders im Fokus von Value One.

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S Immo weiter mit starker Performance

Stärkste Titel im österreichischen Leitindex

von Stefan Posch

Auch im dritten Quartal konnte die S Immo sich weiter steigern. Der FFO 1 wurde um 11,2 Prozent auf 53,0 Millionen erhöht. Die Gesamterlöse verzeichneten einen Anstieg von 10,7 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018 und beliefen sich auf 154,5 Millionen Euro (Q3 2018: 139,6 Millionen Euro). Die Steigerung der Gesamterlöse ist laut der S Immo neben Immobilienzukäufen auf eine sehr gute Like-for-Like-Performance unserer Immobilien zurückzuführen. Der EPRA-NAV je Aktie erreichte einen Wert von 25,09 Euro. Das zeige ein deutliches Wertsteigerungspotenzial, heißt es von dem Unternehmen. „Zum Halbjahr konnte die S Immo Aktie die beste Year-to-date-Performance im ATX vorweisen. Diesen Trend haben wir erfolgreich fortgesetzt: Wir sind weiterhin der stärkste Titel im österreichischen Leitindex“, kommentiert Ernst Vejdovszky, Vorstandsvorsitzender der S Immo die Zahlen.
Zum 30.09. notierte das Wertpapier bei 21,10 Euro - das entspricht einem Kurszuwachs von 45,1 Prozent seit Jahresbeginn. „Über die letzten Jahre liegt die Performance der S Immo Aktie deutlich über der Performance anderer Branchentitel. Das beweist, dass wir kontinuierlich starke Ergebnisse liefern können. Das macht sich auch in der Entwicklung des Aktienkurses bemerkbar“, so Vejdovszky.
Die S Immo wil ihre Akquisitionsstrategie fortsetzen. „Wir arbeiten intensiv an unserem Portfolio und sichern uns damit die Basis für zukünftige Wertentwicklung. Kurzfristig bedeutet das vor allem den Ankauf von Bestandsimmobilien, die unmittelbar Erträge generieren“, so Friedrich Wachernig, Vorstand der S Immo, über die Unternehmensstrategie. Ende Oktober habe man etwa eine Büroimmobilie im Herzen von Zagreb gekauft. „Mittelfristig setzen wir auf Projektentwicklungen in all unseren Märkten und für die langfristige Perspektive haben wir uns in den vergangenen Quartalen große Grundstücksreserven im Umland von Berlin gesichert. Mittlerweile gehören uns dort über 1,25 Million Quadratmeter Grund“, so Wachernig weiter.

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BIG entwickelt Wiener Postsparkasse

Neuen Heimat für Wissenschaft und Kunst

von Stefan Posch

Wiener PostsparkasseWiener Postsparkasse

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) entwickelt einen neuen Standort für Kunst, Wissenschaft und Forschung in der ehemaligen Wiener Postsparkasse, wie das Unternehmen heute mitteilt. Basis für die Erschließung der Postsparkasse am Georg-Coch-Platz im 1. Bezirk ist ein kürzlich geschlossener Baurechtsvertrag zwischen der BIG und der Signa Prime. Anfang 2020 übernimmt dann die BIG das Gebäude, ab dann soll auch mit den Adaptierungsarbeiten begonnen werden. Die ersten Mieter sollen bereits im Herbst 2020 einziehen. Die Gesamtgebäudefläche beträgt rund 40.000 m².
„Die ehemalige PSK ist ein Gebäude mit einer Bauhistorie, die nicht verstummt ist. Diesen Ausdruck von Aufbruch, Reform und Modernität wollen wir weiterentwickeln und verstärken, indem hier ein einzigartiger Ort für Wissenschaft und Forschung entsteht. Ein Ort der Interaktion, an dem kollaboratives Arbeiten, Forschen und Lernen zuhause sind“, so Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft.
Das völlig neue Nutzungskonzept versteht das Gebäude als Treff- und Orientierungspunkt für Forschende, Lehrende und Studierende verschiedener Fächer und Disziplinen und gewährleistet darüber hinaus eine, zumindest teilweise, öffentliche Zugänglichkeit.

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The Icon hat jetzt Fernbedienung

Allianz launcht neue App für Nutzer

von Charles Steiner

The Icon am Wiener Hauptbahnhof soll sich jetzt fernbedienen lassen, nämlich über die App „Spaceflow“, die Nutzer mit dem Gebäude und den darin vorhandenen Dienstleistern vernetzen soll. Das erklärte der Eigentümer Allianz Real Estate, der die Core-Immobilie Anfang Juni 2017 von der Signa erworben hatte. Dabei soll die Spaceflow-App laut Angaben der Allianz sowohl als Concierge als auch als Fernbedienung für die 88.000 m² Nutzfläche umfassende Immobilie dienen. Benutzer sollen mit der App etwa mit dem Objekt interagieren, Buchungen vornehmen, Raumkapazitäten sowie Aufzüge anrufen und Türen öffnen können. Auch die Interaktion mit der Community soll so ermöglicht werden.
Das PropTech Spaceflow ist 2016 gegründet worden und ist laut eigenen Angaben auf elf Märkten weltweit tätig. The Icon ist damals für mehr als eine halbe Milliarde Euro im Rahmen eines Forward-Deals von der Allianz Real Estate erworben und im Vorjahr fertiggestellt worden.

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SES erwartet fettes Weihnachtsgeschäft

Drei Prozent mehr als 2018 seien möglich

von Charles Steiner

Das Weihnachtsgeschäft ist angelaufen und Retailer sehen schon starke Umsätze vor sich. Das hat unter anderem auch mit der Nullzinspolitik zu tun - Sparen ist unattraktiv, die Geldtaschen sitzen daher locker. Das sagt Marcus Wild, CEO der SES Spar European Shopping Centers, der im heurigen Weihnachtsgeschäft ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet. Bereits im laufenden Jahr habe Wild höhere Durchschnittseinkäufe in den SES-Centern registriert, Kunden würden mittlerweile das ganze Jahr hochwertig kaufen. Er spürt keine Konjunkturschwäche, Käufer würden verstärkt Markenprodukte kaufen.
Aufgrund dieser Beobachtungen hält Marcus Wild ein Umsatzplus von drei Prozent durchaus für möglich: „Wenn Geld durch die Inflation an Wert verliert und Bankzinsen so gut wie nicht vorhanden sind, erscheint es für viele Menschen durchaus rational, nicht zu sparen, sondern überlegt zu konsumieren. Nach unserer Einschätzung werden statt Sparbüchern oder Geldgeschenken heuer gleichwertig wertvolle Produkte oder Gutscheine unter dem Christbaum liegen.“ In den SES-Centern hätten bereits der Sport- und Schuhhandel von der kalten Jahreszeit profitiert, das Weihnachtsgeschäft sei sehr früh angelaufen.
Allerdings bleibt da noch der Onlinehandel, der diese Produkte ebenfalls anbietet und immer mehr vom stationären Kuchen frisst. Laut Statista und dem deutschen EHI Retail Institute habe allein Amazon in Österreich im Vorjahr Umsätze von knapp 720 Millionen Euro erzielt, Zalando komme demnach auf rund 342 Millionen Euro. Otto und Universal kommen zusammen auf 200 Millionen Euro. Immense Volumina, die dem stationären Handel durchaus Kopfzerbrechen bereiten.

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Rustler wird noch digitaler

Online-Portal jetzt runderneuert

von Charles Steiner

Seit mehr als zehn Jahren setzt Rustler ein eigenes Onlineportal für Liegenschaftseigentümer ein. Dieses ist jetzt runderneuert worden und tritt unter einem neuen Brand, dem Rustler Smart Manager auf. Dabei habe sich Rustler als Ziel gesetzt, die Benutzerfreundlichkeit, die Menüführung und optische Darstellung zu optimieren. Sohin verspricht Rustler eine vollständige und transparente Dokumenten- und Rechnungseinsicht. Martin Troger, Geschäftsführender Gesellschafter der Hausverwaltung Rustler: „Wir setzen bei unserem digitalen Portal auf papierlose Dokumentation. Für unsere Kunden bedeutet das den Zugriff auf ein Archiv und Statistiken zu Kosten, Verträgen und Aktivitäten aus der Vergangenheit. Jede Maßnahme und jede Aktivität sind jahrelang zurück verfolgbar, dies erspart eine mühsame Archivierung in Papierform.“

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Real I.S. kauft in Amsterdam

Office für offenen Publikums-AIF erworben

von Charles Steiner

Der Fondsdienstleister der BayernLB, die Real I.S., hat das Bürogebäude „Moermanskkade 300“ im Amsterdamer Stadtteil Houthavens für den offenen inländischen Publikums-AIF „Realisinvest Europa“ erworben. Das Objekt sei nach Angaben der Real I.S. der erste Ankauf für genannten offenen Immobilienpublikumsfonds. Dieser soll mit einem Startportfolio von bis zu fünf Immobilien mit einem Wert von circa 300 Millionen Euro Anfang 2020 in den Publikumsvertrieb gehen. Weitere Ankäufe für das Seedportfolio stehen kurz vor dem Vollzug. Die Real I.S. rechnet mit einer jährlichen Ausschüttung von 2,0 bis 2,5 Prozent auf Fondsebene.
Das nun erworbene fünfstöckige Bürogebäude wurde 2018 errichtet, umfasst rund 5.000 m² Nutzfläche und ist derzeit an sechs Nutzer vermietet. Verkäufer war ein privater Investor. „Die erste Anbindung an unser erstes offenes Publikumsprodukt zahlt gut auf unsere Investmentstrategie ein. Das Objekt ist modern, weist einen hohen Vermietungsstand auf und befindet sich in einer nachhaltigen Mikrolage mit Potenzial“, so Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. in einer Stellungnahme.

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Wellnesshotel in Bad Waltersdorf verkauft

Hotel Paierl geht an Tiroler Hoteliersfamilie

von Charles Steiner

Das Vier-Sterne-Superior Wellnesshotel Paierl in Bad Waltersdorf, es bietet auch Ayurveda an, ist an eine Tiroler Hoteliersfamilie verkauft worden. Das gab Christie & Co bekannt, die den Deal vermittelt hatte. Das Haus verfügt über 67 Zimmer sowie einen 1.800 m² großen Wellnessbereich. Mit dem Ankauf habe die Tiroler Hoteliersfamilie Mauracher ihr Portfolio auf drei Resorts erweitert, allesamt mit ayurvedischem Schwerpunkt.
Die Familie werde den Betrieb unter dem neuen Namen „European Ayurveda Resort Mandira Styria“ weiterführen. Über den Kaufpreis wurde zwar Stillschweigen vereinbart, Familie Mauracher gab aber bekannt, dass bis 2020 etwa 1,8 Millionen Euro in Infrastruktur, Angebotserweiterung und Mitarbeiter investiert werden.

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Karriere zum Tag: Neu bei ISG

Wilm Schwarzpaul wird Geschäftführer Logistik

von Stefan Posch

Wilm SchwarzpaulWilm Schwarzpaul

Wilm Schwarzpaul wurde jetzt beim britischen Um- und Ausbauunternehmen ISG in die neu geschaffene Position des Geschäftsführers für Logistik in Kontinentaleuropa berufen.
Wilm Schwarzpaul war zuletzt Geschäftsführer der VGP, einem Projektentwickler für Logistik- und Gewerbeimmobilien in Mitteleuropa und Deutschland, und bringt viel Erfahrung und Expertise in diese neue Aufgabe ein. Er wird jetzt bei ISG ein Team von Experten für den Logistiksektor aufbauen. Wilm Schwarzpaul kommentiert: „Der Logistiksektor hat sich in den letzten Jahren gewandelt und sich von der Lieferung großer Industriehallen in Richtung hoch integrierter Distributionszentren entwickelt, die in ihrer Komplexität den Rechenzentren ähneln. Diese Anlagen erfordern strenge Liefertoleranzen, um immer stärker automatisierte Prozesse zu unterstützen. Diese Komplexität benötigt einen Auftragnehmer, der neueste Technologien und Innovationskraft in den Mittelpunkt seines Geschäftsmodells gestellt hat. Als einer der weltweit größten Anbieter von Rechenzentrumslösungen nutzt ISG dieses Fachwissen, um es nun mit großem Erfolg in der Logistikbranche anzuwenden. Ich freue mich, ein Teil der ISG-Familie zu sein, und nehme die neue Herausforderung an, das Wachstum des Unternehmens in Kontinentaleuropa voranzutreiben.“

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Karriere zum Tag: Neu bei Savills IM

Matthias Düsing neu im Research-Team

von Charles Steiner

Matthias DüsingMatthias Düsing

Das Research-Team bei Savills Investment Management unter Andreas Trumpp ist auf nunmehr sechs Köpfe angewachsen. Mit Matthias Düsing ist jetzt ein weiterer Senior Research Analyst in das Team aufgenommen worden. Dabei werde er vor allem Hauptaugenmerk auf die Märkte Österreich, Deutschland und Polen legen und das Investment- wie Fundraising-Team mit strategischen Marktanalysen unterstützen. Er übernimmt dabei von Andreas Trumpp, der mittlerweile zum Head of Research Europe ernannt worden ist und seither das europäische Research- und Strategieteam leitet.
Düsing ist bereits seit sechs Jahren als Researcher tätig, vor seinem Eintritt in Savills IM war er als Senior Research Analyst für CBRE tätig.
Bereits im Sommer wurde das Research bei Savills IM um zwei weitere Team-Mitglieder verstärkt: Hamish Smith ist seitdem Head of Research UK,Matteo Vaglio Gralin (39) kam von Cushman & Wakefield zu Savills IM und fokussiert sich als Senior Research Analyst auf die südeuropäischen Märkte sowie Frankreich. Andreas Trumpp will jetzt mit dem Team durchstarten und kündigt für die kommenden Wochen einen Outlook 2020-Bericht an: „Ich freue mich sehr, dass unser europäisches Researchteam nun komplett ist und wir gleich drei überaus versierte Experten mit langjähriger Erfahrung gewinnen konnten. Mit diesem starken Team werden wir unser immobilienwirtschaftliches Research und unsere Positionierung als innovativer Vordenker weiter ausbauen.“

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Ab 2020 sind 750 Wohnungen jährlich geplant

Value One wächst in Wiener Speckgürtel

von Gerhard Rodler

Ab 2020 will Va­lue One jähr­lich 750 Wohn­ein­hei­ten pro­du­zie­ren, und zwar in Wien und, das ist neu, auch im Wie­ner Speck­gür­tel. Kon­kret ist ein Pro­jekt in Wien, in der En­gerth­stra­ße im 20. Wie­ner Be­zirk am Start.
Wal­ter Ham­mer­tin­ger, Ge­schäfts­füh­rer der Va­lue One De­ve­lop­ment: „Wir ach­ten bei der Um­set­zung un­se­rer neu­en Pro­jek­te be­son­ders auf die In­te­gra­ti­on kli­ma­scho­nen­der Heiz- und Kühl­tech­ni­ken wie Geo­ther­mie und die Ak­ti­vie­rung der De­cken­bau­tei­le durch De­cken­küh­lung und Fuß­bo­den­hei­zung um nur ein Bei­spiel zu nen­nen.“
Wei­te­re Lie­gen­schaf­ten sol­len zeit­nah er­wor­ben wer­den, und das eben auch rund um Wien und nicht mehr nur in der Bun­des­haupt­stadt selbst.
Die ak­tu­el­len Pro­jek­te stel­len aber noch nicht das En­de der Ent­wick­lungs­tä­tig­keit von Va­lue One in und um Wien dar. „Durch das ste­ti­ge Wachs­tum des Bal­lungs­rau­mes sind wir auf der Su­che nach wei­te­ren at­trak­ti­ven Lie­gen­schaf­ten in Wien und den an­de­ren Län­der­haupt­städ­ten“, stellt Wal­ter Ham­mer­tin­ger fest. Lie­gen­schaf­ten mit ei­ner er­ziel­ba­ren Wohn­nutz­flä­che ab 5.000 m² ste­hen be­son­ders im Fo­kus von Va­lue One.

Stärkste Titel im österreichischen Leitindex

S Immo weiter mit starker Performance

von Stefan Posch

Auch im drit­ten Quar­tal konn­te die S Im­mo sich wei­ter stei­gern. Der FFO 1 wur­de um 11,2 Pro­zent auf 53,0 Mil­lio­nen er­höht. Die Ge­samt­er­lö­se ver­zeich­ne­ten ei­nen An­stieg von 10,7 Pro­zent ge­gen­über den ers­ten drei Quar­ta­len des Ge­schäfts­jah­res 2018 und be­lie­fen sich auf 154,5 Mil­lio­nen Eu­ro (Q3 2018: 139,6 Mil­lio­nen Eu­ro). Die Stei­ge­rung der Ge­samt­er­lö­se ist laut der S Im­mo ne­ben Im­mo­bi­li­en­zu­käu­fen auf ei­ne sehr gu­te Li­ke-for-Li­ke-Per­for­mance un­se­rer Im­mo­bi­li­en zu­rück­zu­füh­ren. Der EPRA-NAV je Ak­tie er­reich­te ei­nen Wert von 25,09 Eu­ro. Das zei­ge ein deut­li­ches Wert­stei­ge­rungs­po­ten­zi­al, heißt es von dem Un­ter­neh­men. „Zum Halb­jahr konn­te die S Im­mo Ak­tie die bes­te Ye­ar-to-date-Per­for­mance im ATX vor­wei­sen. Die­sen Trend ha­ben wir er­folg­reich fort­ge­setzt: Wir sind wei­ter­hin der stärks­te Ti­tel im ös­ter­rei­chi­schen Leit­in­dex“, kom­men­tiert Ernst Vejdov­sz­ky, Vor­stands­vor­sit­zen­der der S Im­mo die Zah­len.
Zum 30.09. no­tier­te das Wert­pa­pier bei 21,10 Eu­ro - das ent­spricht ei­nem Kurs­zu­wachs von 45,1 Pro­zent seit Jah­res­be­ginn. „Über die letz­ten Jah­re liegt die Per­for­mance der S Im­mo Ak­tie deut­lich über der Per­for­mance an­de­rer Bran­chen­ti­tel. Das be­weist, dass wir kon­ti­nu­ier­lich star­ke Er­geb­nis­se lie­fern kön­nen. Das macht sich auch in der Ent­wick­lung des Ak­ti­en­kur­ses be­merk­bar“, so Vejdov­sz­ky.
Die S Im­mo wil ih­re Ak­qui­si­ti­ons­stra­te­gie fort­set­zen. „Wir ar­bei­ten in­ten­siv an un­se­rem Port­fo­lio und si­chern uns da­mit die Ba­sis für zu­künf­ti­ge Wert­ent­wick­lung. Kurz­fris­tig be­deu­tet das vor al­lem den An­kauf von Be­stands­im­mo­bi­li­en, die un­mit­tel­bar Er­trä­ge ge­ne­rie­ren“, so Fried­rich Wa­cher­nig, Vor­stand der S Im­mo, über die Un­ter­neh­mens­stra­te­gie. En­de Ok­to­ber ha­be man et­wa ei­ne Bü­ro­im­mo­bi­lie im Her­zen von Za­greb ge­kauft. „Mit­tel­fris­tig set­zen wir auf Pro­jekt­ent­wick­lun­gen in all un­se­ren Märk­ten und für die lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve ha­ben wir uns in den ver­gan­ge­nen Quar­ta­len gro­ße Grund­stücks­re­ser­ven im Um­land von Ber­lin ge­si­chert. Mitt­ler­wei­le ge­hö­ren uns dort über 1,25 Mil­li­on Qua­drat­me­ter Grund“, so Wa­cher­nig wei­ter.
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Neuen Heimat für Wissenschaft und Kunst

BIG entwickelt Wiener Postsparkasse

von Stefan Posch

Wiener PostsparkasseWiener Postsparkasse
Die Bun­des­im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft (BIG) ent­wi­ckelt ei­nen neu­en Stand­ort für Kunst, Wis­sen­schaft und For­schung in der ehe­ma­li­gen Wie­ner Post­spar­kas­se, wie das Un­ter­neh­men heu­te mit­teilt. Ba­sis für die Er­schlie­ßung der Post­spar­kas­se am Ge­org-Coch-Platz im 1. Be­zirk ist ein kürz­lich ge­schlos­se­ner Bau­rechts­ver­trag zwi­schen der BIG und der Si­gna Pri­me. An­fang 2020 über­nimmt dann die BIG das Ge­bäu­de, ab dann soll auch mit den Ad­ap­tie­rungs­ar­bei­ten be­gon­nen wer­den. Die ers­ten Mie­ter sol­len be­reits im Herbst 2020 ein­zie­hen. Die Ge­samt­ge­bäu­de­flä­che be­trägt rund 40.000 m².
„Die ehe­ma­li­ge PSK ist ein Ge­bäu­de mit ei­ner Bau­his­to­rie, die nicht ver­stummt ist. Die­sen Aus­druck von Auf­bruch, Re­form und Mo­der­ni­tät wol­len wir wei­ter­ent­wi­ckeln und ver­stär­ken, in­dem hier ein ein­zig­ar­ti­ger Ort für Wis­sen­schaft und For­schung ent­steht. Ein Ort der In­ter­ak­ti­on, an dem kol­la­bo­ra­ti­ves Ar­bei­ten, For­schen und Ler­nen zu­hau­se sind“, so Hans-Pe­ter Weiss, Ge­schäfts­füh­rer der Bun­des­im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft.
Das völ­lig neue Nut­zungs­kon­zept ver­steht das Ge­bäu­de als Treff- und Ori­en­tie­rungs­punkt für For­schen­de, Leh­ren­de und Stu­die­ren­de ver­schie­de­ner Fä­cher und Dis­zi­pli­nen und ge­währ­leis­tet dar­über hin­aus ei­ne, zu­min­dest teil­wei­se, öf­fent­li­che Zu­gäng­lich­keit.

Allianz launcht neue App für Nutzer

The Icon hat jetzt Fernbedienung

von Charles Steiner

The Icon am Wie­ner Haupt­bahn­hof soll sich jetzt fern­be­die­nen las­sen, näm­lich über die App „Space­flow“, die Nut­zer mit dem Ge­bäu­de und den dar­in vor­han­de­nen Dienst­leis­tern ver­net­zen soll. Das er­klär­te der Ei­gen­tü­mer Al­li­anz Re­al Es­ta­te, der die Co­re-Im­mo­bi­lie An­fang Ju­ni 2017 von der Si­gna er­wor­ben hat­te. Da­bei soll die Space­flow-App laut An­ga­ben der Al­li­anz so­wohl als Con­cier­ge als auch als Fern­be­die­nung für die 88.000 m² Nutz­flä­che um­fas­sen­de Im­mo­bi­lie die­nen. Be­nut­zer sol­len mit der App et­wa mit dem Ob­jekt in­ter­agie­ren, Bu­chun­gen vor­neh­men, Raum­ka­pa­zi­tä­ten so­wie Auf­zü­ge an­ru­fen und Tü­ren öff­nen kön­nen. Auch die In­ter­ak­ti­on mit der Com­mu­ni­ty soll so er­mög­licht wer­den.
Das PropTech Space­flow ist 2016 ge­grün­det wor­den und ist laut ei­ge­nen An­ga­ben auf elf Märk­ten welt­weit tä­tig. The Icon ist da­mals für mehr als ei­ne hal­be Mil­li­ar­de Eu­ro im Rah­men ei­nes For­ward-Deals von der Al­li­anz Re­al Es­ta­te er­wor­ben und im Vor­jahr fer­tig­ge­stellt wor­den.
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Drei Prozent mehr als 2018 seien möglich

SES erwartet fettes Weihnachtsgeschäft

von Charles Steiner

Das Weih­nachts­ge­schäft ist an­ge­lau­fen und Re­tailer se­hen schon star­ke Um­sät­ze vor sich. Das hat un­ter an­de­rem auch mit der Null­zins­po­li­tik zu tun - Spa­ren ist un­at­trak­tiv, die Geld­ta­schen sit­zen da­her lo­cker. Das sagt Mar­cus Wild, CEO der SES Spar Eu­ro­pean Shop­ping Cen­ters, der im heu­ri­gen Weih­nachts­ge­schäft ein Plus von drei Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr er­war­tet. Be­reits im lau­fen­den Jahr ha­be Wild hö­he­re Durch­schnitts­ein­käu­fe in den SES-Cen­tern re­gis­triert, Kun­den wür­den mitt­ler­wei­le das gan­ze Jahr hoch­wer­tig kau­fen. Er spürt kei­ne Kon­junk­tur­schwä­che, Käu­fer wür­den ver­stärkt Mar­ken­pro­duk­te kau­fen.
Auf­grund die­ser Be­ob­ach­tun­gen hält Mar­cus Wild ein Um­satz­plus von drei Pro­zent durch­aus für mög­lich: „Wenn Geld durch die In­fla­ti­on an Wert ver­liert und Bank­zin­sen so gut wie nicht vor­han­den sind, er­scheint es für vie­le Men­schen durch­aus ra­tio­nal, nicht zu spa­ren, son­dern über­legt zu kon­su­mie­ren. Nach un­se­rer Ein­schät­zung wer­den statt Spar­bü­chern oder Geld­ge­schen­ken heu­er gleich­wer­tig wert­vol­le Pro­duk­te oder Gut­schei­ne un­ter dem Christ­baum lie­gen.“ In den SES-Cen­tern hät­ten be­reits der Sport- und Schuh­han­del von der kal­ten Jah­res­zeit pro­fi­tiert, das Weih­nachts­ge­schäft sei sehr früh an­ge­lau­fen.
Al­ler­dings bleibt da noch der On­line­han­del, der die­se Pro­duk­te eben­falls an­bie­tet und im­mer mehr vom sta­tio­nä­ren Ku­chen frisst. Laut Sta­tis­ta und dem deut­schen EHI Re­tail In­sti­tu­te ha­be al­lein Ama­zon in Ös­ter­reich im Vor­jahr Um­sät­ze von knapp 720 Mil­lio­nen Eu­ro er­zielt, Za­lan­do kom­me dem­nach auf rund 342 Mil­lio­nen Eu­ro. Ot­to und Uni­ver­sal kom­men zu­sam­men auf 200 Mil­lio­nen Eu­ro. Im­men­se Vo­lu­mi­na, die dem sta­tio­nä­ren Han­del durch­aus Kopf­zer­bre­chen be­rei­ten.
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Online-Portal jetzt runderneuert

Rustler wird noch digitaler

von Charles Steiner

Seit mehr als zehn Jah­ren setzt Rust­ler ein ei­ge­nes On­lin­e­por­tal für Lie­gen­schafts­ei­gen­tü­mer ein. Die­ses ist jetzt rund­er­neu­ert wor­den und tritt un­ter ei­nem neu­en Brand, dem Rust­ler Smart Ma­na­ger auf. Da­bei ha­be sich Rust­ler als Ziel ge­setzt, die Be­nut­zer­freund­lich­keit, die Me­nü­füh­rung und op­ti­sche Dar­stel­lung zu op­ti­mie­ren. So­hin ver­spricht Rust­ler ei­ne voll­stän­di­ge und trans­pa­ren­te Do­ku­men­ten- und Rech­nungs­ein­sicht. Mar­tin Tro­ger, Ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter der Haus­ver­wal­tung Rust­ler: „Wir set­zen bei un­se­rem di­gi­ta­len Por­tal auf pa­pier­lo­se Do­ku­men­ta­ti­on. Für un­se­re Kun­den be­deu­tet das den Zu­griff auf ein Ar­chiv und Sta­tis­ti­ken zu Kos­ten, Ver­trä­gen und Ak­ti­vi­tä­ten aus der Ver­gan­gen­heit. Je­de Maß­nah­me und je­de Ak­ti­vi­tät sind jah­re­lang zu­rück ver­folg­bar, dies er­spart ei­ne müh­sa­me Ar­chi­vie­rung in Pa­pier­form.“
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Office für offenen Publikums-AIF erworben

Real I.S. kauft in Amsterdam

von Charles Steiner

Der Fonds­dienst­leis­ter der Bay­ern­LB, die Re­al I.S., hat das Bü­ro­ge­bäu­de „Mo­er­manskka­de 300“ im Ams­ter­da­mer Stadt­teil Hout­ha­vens für den of­fe­nen in­län­di­schen Pu­bli­kums-AIF „Rea­lis­in­vest Eu­ro­pa“ er­wor­ben. Das Ob­jekt sei nach An­ga­ben der Re­al I.S. der ers­te An­kauf für ge­nann­ten of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­pu­bli­kums­fonds. Die­ser soll mit ei­nem Start­port­fo­lio von bis zu fünf Im­mo­bi­li­en mit ei­nem Wert von cir­ca 300 Mil­lio­nen Eu­ro An­fang 2020 in den Pu­bli­kums­ver­trieb ge­hen. Wei­te­re An­käu­fe für das Seed­port­fo­lio ste­hen kurz vor dem Voll­zug. Die Re­al I.S. rech­net mit ei­ner jähr­li­chen Aus­schüt­tung von 2,0 bis 2,5 Pro­zent auf Fonds­ebe­ne.
Das nun er­wor­be­ne fünf­stö­cki­ge Bü­ro­ge­bäu­de wur­de 2018 er­rich­tet, um­fasst rund 5.000 m² Nutz­flä­che und ist der­zeit an sechs Nut­zer ver­mie­tet. Ver­käu­fer war ein pri­va­ter In­ves­tor. „Die ers­te An­bin­dung an un­ser ers­tes of­fe­nes Pu­bli­kums­pro­dukt zahlt gut auf un­se­re In­vest­ment­stra­te­gie ein. Das Ob­jekt ist mo­dern, weist ei­nen ho­hen Ver­mie­tungs­stand auf und be­fin­det sich in ei­ner nach­hal­ti­gen Mi­kro­la­ge mit Po­ten­zi­al“, so Jo­chen Schenk, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Re­al I.S. in ei­ner Stel­lung­nah­me.
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Hotel Paierl geht an Tiroler Hoteliersfamilie

Wellnesshotel in Bad Waltersdorf verkauft

von Charles Steiner

Das Vier-Ster­ne-Su­pe­ri­or Well­ness­ho­tel Pai­erl in Bad Wal­ters­dorf, es bie­tet auch Ayur­ve­da an, ist an ei­ne Ti­ro­ler Ho­te­liers­fa­mi­lie ver­kauft wor­den. Das gab Chris­tie & Co be­kannt, die den Deal ver­mit­telt hat­te. Das Haus ver­fügt über 67 Zim­mer so­wie ei­nen 1.800 m² gro­ßen Well­ness­be­reich. Mit dem An­kauf ha­be die Ti­ro­ler Ho­te­liers­fa­mi­lie Mau­ra­cher ihr Port­fo­lio auf drei Re­sorts er­wei­tert, al­le­samt mit ayur­ve­di­schem Schwer­punkt.
Die Fa­mi­lie wer­de den Be­trieb un­ter dem neu­en Na­men „Eu­ro­pean Ayur­ve­da Re­sort Man­di­ra Sty­ria“ wei­ter­füh­ren. Über den Kauf­preis wur­de zwar Still­schwei­gen ver­ein­bart, Fa­mi­lie Mau­ra­cher gab aber be­kannt, dass bis 2020 et­wa 1,8 Mil­lio­nen Eu­ro in In­fra­struk­tur, An­ge­bots­er­wei­te­rung und Mit­ar­bei­ter in­ves­tiert wer­den.
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Wilm Schwarzpaul wird Geschäftführer Logistik

Karriere zum Tag: Neu bei ISG

von Stefan Posch

Wilm SchwarzpaulWilm Schwarzpaul
Wilm Schwarz­paul wur­de jetzt beim bri­ti­schen Um- und Aus­bau­un­ter­neh­men ISG in die neu ge­schaf­fe­ne Po­si­ti­on des Ge­schäfts­füh­rers für Lo­gis­tik in Kon­ti­nen­tal­eu­ro­pa be­ru­fen.
Wilm Schwarz­paul war zu­letzt Ge­schäfts­füh­rer der VGP, ei­nem Pro­jekt­ent­wick­ler für Lo­gis­tik- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en in Mit­tel­eu­ro­pa und Deutsch­land, und bringt viel Er­fah­rung und Ex­per­ti­se in die­se neue Auf­ga­be ein. Er wird jetzt bei ISG ein Team von Ex­per­ten für den Lo­gis­tik­sek­tor auf­bau­en. Wilm Schwarz­paul kom­men­tiert: „Der Lo­gis­tik­sek­tor hat sich in den letz­ten Jah­ren ge­wan­delt und sich von der Lie­fe­rung gro­ßer In­dus­trie­hal­len in Rich­tung hoch in­te­grier­ter Dis­tri­bu­ti­ons­zen­tren ent­wi­ckelt, die in ih­rer Kom­ple­xi­tät den Re­chen­zen­tren äh­neln. Die­se An­la­gen er­for­dern stren­ge Lie­fer­to­le­ran­zen, um im­mer stär­ker au­to­ma­ti­sier­te Pro­zes­se zu un­ter­stüt­zen. Die­se Kom­ple­xi­tät be­nö­tigt ei­nen Auf­trag­neh­mer, der neu­es­te Tech­no­lo­gi­en und In­no­va­ti­ons­kraft in den Mit­tel­punkt sei­nes Ge­schäfts­mo­dells ge­stellt hat. Als ei­ner der welt­weit größ­ten An­bie­ter von Re­chen­zen­trums­lö­sun­gen nutzt ISG die­ses Fach­wis­sen, um es nun mit gro­ßem Er­folg in der Lo­gis­tik­bran­che an­zu­wen­den. Ich freue mich, ein Teil der ISG-Fa­mi­lie zu sein, und neh­me die neue Her­aus­for­de­rung an, das Wachs­tum des Un­ter­neh­mens in Kon­ti­nen­tal­eu­ro­pa vor­an­zu­trei­ben.“

Matthias Düsing neu im Research-Team

Karriere zum Tag: Neu bei Savills IM

von Charles Steiner

Matthias DüsingMatthias Düsing
Das Re­se­arch-Team bei Sa­vills In­vest­ment Ma­nage­ment un­ter An­dre­as Trumpp ist auf nun­mehr sechs Köp­fe an­ge­wach­sen. Mit Mat­thi­as Dü­sing ist jetzt ein wei­te­rer Se­ni­or Re­se­arch Ana­lyst in das Team auf­ge­nom­men wor­den. Da­bei wer­de er vor al­lem Haupt­au­gen­merk auf die Märk­te Ös­ter­reich, Deutsch­land und Po­len le­gen und das In­vest­ment- wie Fund­rai­sing-Team mit stra­te­gi­schen Markt­ana­ly­sen un­ter­stüt­zen. Er über­nimmt da­bei von An­dre­as Trumpp, der mitt­ler­wei­le zum Head of Re­se­arch Eu­ro­pe er­nannt wor­den ist und seit­her das eu­ro­päi­sche Re­se­arch- und Stra­te­gie­team lei­tet.
Dü­sing ist be­reits seit sechs Jah­ren als Re­se­ar­cher tä­tig, vor sei­nem Ein­tritt in Sa­vills IM war er als Se­ni­or Re­se­arch Ana­lyst für CB­RE tä­tig.
Be­reits im Som­mer wur­de das Re­se­arch bei Sa­vills IM um zwei wei­te­re Team-Mit­glie­der ver­stärkt: Ha­mish Smith ist seit­dem Head of Re­se­arch UK,Mat­teo Vaglio Gra­lin (39) kam von Cush­man & Wake­field zu Sa­vills IM und fo­kus­siert sich als Se­ni­or Re­se­arch Ana­lyst auf die süd­eu­ro­päi­schen Märk­te so­wie Frank­reich. An­dre­as Trumpp will jetzt mit dem Team durch­star­ten und kün­digt für die kom­men­den Wo­chen ei­nen Out­look 2020-Be­richt an: „Ich freue mich sehr, dass un­ser eu­ro­päi­sches Re­se­arch­team nun kom­plett ist und wir gleich drei über­aus ver­sier­te Ex­per­ten mit lang­jäh­ri­ger Er­fah­rung ge­win­nen konn­ten. Mit die­sem star­ken Team wer­den wir un­ser im­mo­bi­li­en­wirt­schaft­li­ches Re­se­arch und un­se­re Po­si­tio­nie­rung als in­no­va­ti­ver Vor­den­ker wei­ter aus­bau­en.“
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Die Tipps des Monats

Kuss­maul - die neue ku­li­na­ri­sche Mo­der­ne In Wien gibt es ein paar we­ni­ge gas­tro­no­mi­sche Plät­ze, die den Ein­druck ei­ner in­ter­na­tio­na­len Gül­tig­keit ver­mit­teln. Am Stand­ort des ehe­ma­li­gen Neu Wien hat Mas­ter­mind Ma­rio Ber­na­to­vic mit dem Kuss­maul ein sol­ches Ku­li­na­rik-Klein­od er­schaf­fen. Das Ge­wöl­be prä­sen­tiert sich in schi­ckem Dun­kel­grau und mit ge­schmack­vol­len Er­gän­zun­gen durch Kunst­ge­mäl­de. Zwei Gast­räu­me wer­den durch ei­nen lan­gen Bar­be­reich mit­ein­an­der ver­bun­den. Dort kann man sich le­ger an Steh­ti­schen eben­so gut durch die aus­ge­zeich­net zu­sam­men­ge­stell­te Wein­kar­te kos­ten, wie Gang für Gang ein rich­ti­ges Din­ner zu­sam­men­puz­zeln. Die Spei­se­kar­te war­tet ne­ben "rich­ti­gen" Haupt­spei­sen auch mit ei­ner Viel­zahl klei­ner, fei­ner und wohl­fei­ler Ge­rich­te auf, die je nach Ap­pe­tit an­ein­an­der­ge­reiht wer­den kön­nen. Als sün­di­gen Start soll­te man auf kei­nen Fall dem haus­ge­mach­ten Brot mit Öl- und But­ter­va­ria­tio­nen wi­der­ste­hen. Die Ge­rich­te sind al­le wohl durch­dacht und von bes­ten Aus­gangs­pro­duk­ten ge­tra­gen. Ins­ge­samt spürt man an die­ser erst­klas­si­gen ku­li­na­ri­schen Adres­se deut­lich, dass Ber­na­to­vic ei­ne in­ter­na­tio­na­le Kar­rie­re hin­ter sich und eben­so in­ter­na­tio­na­le Wur­zeln hat. Die Spei­sen, die Zu­ta­ten, die Ge­trän­ke­zu­sam­men­stel­lung - al­les zeigt deut­lich ei­nen ge­konn­ten Blick über den kos­mo­po­li­ti­schen Tel­ler­rand. Dem­ent­spre­chend ein per­fek­ter Ort für den in­ter­na­tio­nal ge­üb­ten Im­mo­bi­li­en­ma­na­ger. Wein­tipp St. Jo­han­nes Schwe­re Weiß­wei­ne mit ho­hem Rest­zu­cker- und Al­ko­hol­ge­halt lie­gen im Trend. Ein wun­der­bar ge­lun­ge­nes Bei­spiel da­für ist der "Graue Bur­gun­der St. Jo­han­nes 2015" von der Win­zer­ge­nos­sen­schaft Brit­zin­gen Mark­grä­fer­land aus dem deut­schen Ba­den. "Schenk ein den Wein, den hol­den - wir wol­len uns den grau­en Tag ver­gol­den, ja, ver­gol­den" kommt ei­nem in den Sinn, so­bald die­ser dick­flüs­si­ge, gelb­gol­de­ne Wein aus der mas­si­ven Fla­sche ins Glas ge­schenkt wird. Sei­ne fei­nen Duft­no­ten er­in­nern an Bir­ne, Me­lo­ne und Me­lis­se. Beim Trin­ken ge­sel­len sich noch exo­ti­sche­re Aro­men da­zu, näm­lich ins­be­son­de­re Ki­wi und Man­go. Auch das Bar­ri­que­fass kommt durch, aber nicht auf­dring­lich. Der Wein ist trink­be­reit, hat aber auch gro­ßes Po­ten­zi­al für zu­künf­ti­ge Herbst­sai­so­nen - Zu­cker und Al­ko­hol ma­chen ihn höchst la­ger- und ent­wick­lungs­fä­hig. Die jüngst er­hal­te­ne awc Gold­me­dail­le hat er ab­so­lut ver­dient, und nicht zu­letzt sind die 15% Al­ko­hol da­zu ge­eig­net, auch uns je­den An­lass ein we­nig zu ver­gol­den.

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Der Bahnhof der Tiermetropole ist für alle Größen ausgestattet.Der Bahnhof der Tiermetropole ist für alle Größen ausgestattet.

Tierisch Smart

Dis­neys Zoo­ma­nia prä­sen­tiert ein far­ben­fro­hes Meis­ter­werk der Stadt­pla­nung. Prä­di­kat: Nach­ah­mungs­wert. Lie­be Stadt­pla­ner und -in­nen, ich ha­be ei­ne Auf­ga­be für Sie. Die Stadt, die Sie ent­wer­fen sol­len, muss für fol­gen­de Ziel­grup­pen ge­eig­net sein: Die Ein­woh­ner sind zwi­schen we­ni­gen Zen­ti­me­tern und et­wa zwei Me­ter groß und wie­gen zwi­schen ein paar Gramm und ei­ni­gen Ton­nen. Die Wohl­fühl­tem­pe­ra­tur be­trägt, je nach Grup­pe, zwi­schen mi­nus 40 und plus 40 Grad Cel­si­us. Wie löst man ei­ne sol­che Auf­ga­be? Mit sehr viel Fan­ta­sie - wie die Ar­chi­tek­ten von Zoo­to­pia, der knud­de­lig-bun­ten Tier­me­tro­po­le aus dem Dis­ney­film "Zoo­ma­nia". Ei­ne Stadt, die de­fi­ni­tiv ei­nen ge­naue­ren Blick lohnt - denn nie zu­vor war ein Ani­ma­ti­ons­film so de­tail­reich Das Zen­trum der Stadt ist Sa­van­na Cen­tral - hier macht Haupt­fi­gur und Ha­sen­po­li­zis­tin Ju­dy Hopps das ers­te Mal Be­kannt­schaft mit dem Schmelz­tie­gel der Tier­welt. Rat­haus, Po­li­zei­zen­tra­le und Bahn­hof ord­nen sich um ei­nen zen­tra­len Brun­nen an, der das Was­ser­loch sym­bo­li­sie­ret, aus dem sich die Stadt ent­wi­ckelt hat. Rund­her­um be­fin­den sich Tund­ra­town, Sa­ha­ra Squa­re, das Rain­fo­rest District, Litt­le Ro­den­tia und Bun­ny Bor­rough - die ei­ne per­fekt durch­dach­te Smart-Ci­ty-Au­to­ma­tic speist: Im Rain­fo­rest District be­fin­den sich rie­si­ge künst­li­che Bäu­me. Sie pum­pen Fluss­was­ser durch ei­nen Bren­ner, der mit Dung be­heizt wird, nach oben in die Baum­kro­nen. Dort wird Was­ser­dampf und Was­ser durch ein Sprink­ler­sys­tem über den Be­zirk ver­teilt und ein Re­gen­wald­kli­ma er­zeugt. Mit der En­er­gie aus die­sem rie­si­gen Was­ser­kraft­werk wird die Trenn­wand zwi­schen Tund­ra­town, dem ark­ti­schen Be­zirk, und Sa­ha­ra Squa­re, der stadt­ei­ge­nen Wüs­te, be­trie­ben. In Tund­ra­town liegt ei­ne di­cke Schnee­schicht, die Be­woh­ner er­freu­en sich täg­lich - pünkt­lich um drei Uhr nach­mit­tags - an ei­nem Bliz­zard. Um das al­les zu be­werk­stel­li­gen, sind in die Trenn­mau­ern zu Sa­ha­ra Squa­re rie­si­ge Kühl­ag­gre­ga­te ein­ge­las­sen - de­ren hei­ße Ab­luft auf der an­de­ren Sei­te wie­der die Wüs­te be­heizt. Ein per­fekt ab­ge­stimm­tes Öko­sys­tem al­so. Wenn es doch in der Rea­li­tät nur auch so ein­fach wä­re.

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BI EXPERT ASSET MANAGEMENT (M/W)

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