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MLS-Revolution startet jetzt

Nach 20 Jahren beginnt es jetzt in Österreich

von Gerhard Rodler

Gut 20 Jahre wurde darüber geredet, jetzt ist es fix: Das sogenannte Multiple Listing System - kurz MLS - startet in Österreich. Damit können alle beteiligten Immobilienmakler auf nahezu alle am Markt angebotenen Objekte zugreifen, Ameta-Geschäfte sollten damit extrem wachsen und vor allem die Immobiliensuchenden immer auf das gesamte mögliche Angebot zugreifen können.
Data-Mining-Experten Roland Schmid, Chef von IMABIS, sieht das als wirklichen Megaschritt für die heimische Maklerlandschaft: „Kooperation ist der Schlüssel einer erfolgreichen Maklerzukunft. Die MLS-Revolution ist deshalb unausweichlich und wird Voraussetzung für ein nachhaltiges Bestehen des Berufsbildes sein.“
Chief Innovation Officer Andreas Millonig (Roland Schmid Group): „Neue Technologien wie beispielsweise Blockchain können die Art der Maklerarbeit und -kooperation in Zukunft deutlich verändern.“ IMABIS ist bei diesem Prozess aktiv mit einem neuen Produkt, dem IMABIS-MLS voll dabei.
Auch Makler Georg Spiegelfeld (Chef des Immobilienring IR) befürwortet eine MLS-Kooperation der Makler und verweist dabei auf Aktivitäten von Wirtschaftskammer, Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft ÖVI und Immobilienring IR. Eine entsprechende B2B-Plattform mit speziellem Regelwerk ist in Arbeit.
International funktioniert dies bereits hervorragend, wie auch Michael Polzler (RE/MAX Europe) am Beispiel von Kanada beweisen kann. Ohne MLS beziehungsweise entsprechende Kooperationen, so Polzer, gehen viele mögliche Geschäfte sogar verloren, weiß er.
Mit dem Thema setzt Roland Schmid definitiv auf das richtige Pferd, wie zahlreiche Reaktonen zeigen. „Die rege, durchaus emotionale Beteiligung des Publikums an den Diskussionen zeigt uns, dass wir auch dieses Jahr wieder ein bewegendes Branchen-Thema gewählt haben“, so Schmid.

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Die Zukunft alter Gebäude

Neues Leben für Alt-Bestand

von Markus Giefing

Altbestand macht eine Stadt individuell und lebenswert. Häufig scheint der Abriss und der dazugehörige Neubau die bevorzugte Lösung zu sein. Grund genug für eine Veranstaltung, die sich ausschließlich mit dem Thema beschäftigt. Die IMMO FutureLab wurde gemeinsam von ÖGNI, Delta Immobilien und der epmedia ins Leben gerufen und passenderweise im revitalisierten Gebäude „Reaktor“ im 17ten Bezirk ausgetragen. Die Themen des Tages drehten sich um Erhaltung des Altbestands, Revitalisierung, Leerstandsaktivierung, Mehrwert durch Digitalisierung. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Creative Thinking Session, wo man an unterschiedlichen Thementischen diskutieren konnte.

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Immofinanz wird S Immo-Großaktionär

Anteile von RPR und Signa herausgekauft

von Charles Steiner

Knalleffekt im Konsolidierungskarussell der heimischen Immo-AGs: Die Immofinanz hat gestern die S Immo-Anteile von Ronny Peciks RPR und der Signa erworben und wird - vorbehaltlich kartellrechtlicher Genehmigung in sechs Ländern - Großaktionär der S Immo. Insgesamt beträgt das Aktienpaket 29,14 Prozent. Damit ist auch das im Vorfeld oft kolportierte Dreiergespann zwischen Immofinanz, S Immo und CA Immo unter Patronanz von René Benko passé - sämtliche Anteile inklusive Kaufoptionen sind damit herausgekauft worden. In der Branche kann der Schachzug von Immofinanz-CEO Oliver Schumy durchaus als Flucht nach vorne gedeutet werden. Warum sich die Signa so plötzlich dazu entschieden hatte, deren Anteile samt der Kaufoption an Ronny Pecik-Anteile zu veräußern, darüber wollte man bei der Signa keinen Kommentar abgeben. Erst Anfang dieses Monats hatte - wie berichtet - die Familie Benko Privatstiftung 7,28 Prozent der S Immo von der Vienna Insurance Group erworben und hätte, wenn sie die Kaufoption gezogen hätte, über 29 Prozent an der S Immo gehalten.
Für die Signa und Ronny Pecik dürfte sich der Deal auf jeden Fall ausgezahlt haben. 20 Euro pro Aktie bezahlte die Immofinanz für die insgesamt 19.499.437 Stückaktien, macht in Summe rund 390 Millionen Euro. Heute Vormittag notierte die S Immo bei 16,60 Euro - womit die Immofinanz eine fette Prämie gezahlt hatte. Für Pecik und Signa jedenfalls ein attraktives Angebot.
Die Immofinanz hat damit ihrerseits eine Konsolidierung eingeleitet. Der Kauf der Aktien wurde damit begründet, dass das Immobilienportfolio der S Immo in den Bereichen Büro und Retail ergänzt, weswegen eine stärkere Marktstellung beider Unternehmen und Synergien möglich seien. Auch eine mögliche Zusammenführung wurde angedeutet. Das Geld für die S Immo stammt von vorhandenen liquiden Mitteln und gegebenenfalls aus einer Kreditfinanzierung. Das Closing könnte einige Monate dauern. S Immo-CEO Ernst Vejdovszky begrüßt jedenfalls den Einstieg der Immofinanz, weil damit die S Immo in österreichischer Hand bleibe. Generell habe Vejdovszky nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er einer Konsolidierung am österreichischen Markt positiv gegenüber stehe: „Eventuell ist hier ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gesetzt worden“, so eine an den immoflash übermittelte Stellungnahme.

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Cäsar: Frist läuft ab!

Nur noch 12 Tage Zeit zum Einreichen

von Charles Steiner

Die Einreichungsfrist für den renommoierten Immobilienaward Cäsar neigt sich dem Ende zu: Nur noch 12 Tage sind Zeit, um herausragende Persönlichkeiten in der Immobilienbranche für den Oscar der österreichischen Immobilienwirtschaft nominieren zu können. Sie haben im vergangenen Jahr besondere Leistungen erbracht oder kennen jemanden, der für den Cäsar in Frage kommt? Dann schnell unter www.immoaward.at die Daten eingeben - nach dem 30. April ist es zu spät!
Der Immobilienaward Cäsar wird von den Branchenvereinen FIABCI, ÖVI, RICS, Salon Real, immQu und dem Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKO verliehen.
Der Preis wird ausschließlich an natürliche Personen verliehen. Gewinnen kann jeder der direkt oder indirekt in der Immobilienwirtschaft tätig ist, ganz gleich, ob als GeschäftsführerIn, ProjektleiterIn, DienstleisterIn, VerkäuferIn, PlanerIn oder MaklerIn. Der Cäsar für das Lebenswerk wird von der Fachjury ausgewählt.
Die Kür der Cäsaren findet am 18. September 2018 im Schlosstheater Schönbrunn statt. Unter imperialem Flair werden an diesem Abend die PreisträgerInnen enthüllt und geehrt.

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FMZ Stadlau geht an BVK

Bayerische Versorgungskammer kauft für 39 Millionen Euro

von Stefan Posch

Ein Immobilienfonds der Bayrischen Versorgungskammer (BVK) hat das FMZ Stadlau von einem Fonds des Investors Tristan Capital Partners erworben. Der Kaufpreis soll sich laut dem Verkäufer auf rund 39 Millionen Euro belaufen. Der Fonds Tristan Curzon Capital Partners III (CCP III) hat den Park 2012 erworben.
Mit einer Fläche von 26.000 m² befindet sich das FMZ Stadlau in einem der stärksten Einzelhandelsgebiete im Norden von Wien. Hier sind internationale Einzelhändler wie Betten Reiter, Media Markt und Merkur beheimatet. Der Park grenzt auch an einem Ikea und an einem Obi.
„Tristan hat das FMZ Stadlau als eine erstklassige Einzelhandelsdestination etabliert. Durch die Sicherung längerer Mietverträge mit institutionellen Mietern, die Verbesserung der Infrastruktur und die Nutzung des strategischen Standortes mit hervorragenden Verkehrsanbindungen haben wir unsere Strategie erfolgreich umgesetzt und die Multilet-Immobilie zu einem langfristigen Kerninvestitionsprodukt mit einem WALT von über neun Jahren neu positioniert“, so Jean-Philippe Blangy, Managing Director, Leiter Asset Management bei Tristan Capital Partners.
Der neue Fonds der BVK will in erster Linie in österreichische Fachmarktzentren an etablierten Standorten mit soliden Fundamentaldaten investieren.
„Wir sind sehr zufrieden mit der zweiten Investition unseres von der BLUE Asset Management beratenen, separat verwalteten Kontos, Retail Parks Austria. Österreich ist ein interessanter Anlagemarkt für diesen Teilsektor. Uns gefällt besonders der defensive Charakter des lebensmittelverankerten Einzelhandels“, erklärt Norman Fackelmann, Leiter des Bereichs Real Estate Investment Management bei der BVK.

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Weniger Transaktionen, mehr Volumen

Kaufpreise für Berliner Wohn- und Geschäftshäuser steigen weiter

von Charles Steiner

Die Kaufpreise für Wohn- und Geschäftshäuser in Berlin sind noch lange nicht am Plafond angelangt. Im Gegenteil: Die Preise schießen förmlich durch die Decke. Einer Analyse von Engel & Völkers zufolge ist das Transaktionsvolumen auf dem Berliner Wohn- und Geschäftshausmarkt im Vorjahr auf 4,38 Milliarden Euro angewachsen - knapp zehn Prozent mehr als noch 2016. Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist aber die Tatsache, dass die Anzahl der Transaktionen von 1.083 auf 1.046 Objekte gesunken ist. Was die rasante Preissteigerung weiter unterstreicht, ist die Tatsache, dass der durchschnittliche Kaufpreis für ein Wohn- bzw. Geschäftshaus um rund 14 Prozent auf 4,19 Millionen Euro gestiegen ist.
Während die Berliner Bezirke innerhalb des S-Bahn-Rings die größten Umsatzvolumina aufweisen, sanken die Transaktionszahlen aufgrund des knappen Angebots zum Teil beträchtlich. Allerdings gebe es in Berlin auch Altbezirke wie Friedrichshain und Spandau, wo der Rückgang der Transaktionsfälle auch andere Gründe hat, wie Rackham F. Schröder von Engel & Völkers Commercial Berlin mitteilen lässt: "Insbesondere in Friedrichshain-Kreuzberg führen wir Rückgänge neben dem Mangel an Objekten auch darauf zurück, dass der Bezirk besonders stark auf Milieuschutz und Vorkaufsrecht setzt - das sorgt bei Investoren oftmals für Unsicherheit."
Da es in den Berliner Innenbezirken knapp wird, weichen die Investoren mittlerweile auch auf dezentrale Lagen auf, die somit die höchsten Zuwachsraten aufwiesen. Dort ist das Volumen um das 13-fache auf rund 114 Millionen Euro gestiegen. Obwohl es sich zwar nur um sechs Verkaufsfälle gehandelt hatte, wurden hier in der Regel großvolumige Transaktionen getätigt, die das Volumen generierten.
Für das heurige Jahr prognostiziert Engel & Völkers eine anhaltend hohe Nachfrage und ein weiterhin knappes Angebot, Nachholbedarf gebe es allerdings bei Neuentwicklungen und der innerstädtischen Nachverdichtung.

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Mieter mit Shoppingcentern zufrieden

Aber: Zufriedenheit sinkt kontinuierlich

von Charles Steiner

Eigentlich sollten bei der Auswertung der Daten im jüngsten Shoppingcenter Performance Report Österreich von ecostra bei manchen Betreibern von Einkaufszentren die Alarmglocken läuten. Denn auch, wenn die befragten Mieter in denselben mehrheitlich mit der Performance zufrieden sind, ist die Zufriedenheit im Schnitt dann doch nur mehr durchschnittlich und sinkt über die Jahre kontinuierlich. Befragt wurden dabei 200 Expansionsmanager führender in Shoppingcenter vertretenen Handelsunternehmen, 62 haben teilgenommen. Brisant sind die Daten deswegen, da, laut ecostra, nur noch neun Center eine Durchschnittsbenotung von zwei oder besser erhalten hatten, 23 Center wurde allerdings eine Benotung von befriedigend oder schlechter bescheinigt, noch schlechter wurde die Performance bei sieben Centern bewertet. Anlaufschwierigkeiten bei der Vermietung und damit bei der Kundenfrequenz könnte einer der Gründe sein. Mit einem hervorragenden Mittelwert von ca. 1,38 wird das Gesamtranking aller Shoppingcenter im Befragungsportfolio erneut vom „Messepark“ in Dornbirn angeführt, nachdem dieses Center im Vorjahr erstmals, seit Einführung des SCPRÖ im Jahre 2012, nicht auf der Spitzenposition zu finden war. Den zweiten Rang belegt der letztjährige Sieger, das EKZ „The Mall“ in Wien (ca. 1,55), dessen Ergebnis mit 11 Meldungen sehr gut abgesichert ist. An dritter Stelle und damit erstmals auf dem Treppchen rangiert das EKZ „Am Garnmarkt“ in Götzis (ca. 1,67). Bernhard Ölz, Vorstand der Prisma Unternehmensgruppe, die „Am Garnmarkt“ entwickelt hat, freut sich. In einer Stellungnahme erklärte er: „Die hohe Akzeptanz die der Standort Am Garnmarkt innerhalb sehr kurzer Zeit erreicht hat zeigt, dass wir mit solchen zukunftsorientierten Zentrumsentwicklungsprojekten auf einem sehr guten Weg sind."
Am hinteren Ende befinden sich zwischenzeitlich 23 Shoppingcenter, für die eine unterdurchschnittliche Performance von schlechter als 3,00 festgestellt wurde. Mit Abstand den letzten Platz (Rang 80) belegt das “Citygate Shopping„ in Wien ( ca. 4,47), das allerdings erst im Jahr 2015 eröffnet wurde und damit erstmals im Ranking überhaupt vertreten ist, weswegen die Performance über die kommenden Jahre abzuwarten bleibt. Weiter verschlechtert hat sich zudem die “City Shopping Promenade“ in St. Pölten (Platz 79 mit ca. 4,00). Allerdings verbesserte sich bei einigen Centern die durchschnittliche Performance: Das Zentrum Hernals in Wien etwa, das 2016 noch mit 2,71 bewertet wurde, kletterte mit 1,8 nach oben in die Top-Five.

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Österreichische Hotels im Visier

Immer mehr internationale Investoren kaufen

von Charles Steiner

Wenn es schon kaum mehr Core-Büroimmobilien am Österreichischen Markt gibt, weil die fast alle ausverkauft sind, müssen sich internationale Investoren auf andere Assetklassen konzentrieren. Hotels zum Beispiel. Und beim österreichischen Hotelimmobilienmarkt ist im Vorjahr eine starke Bewegung verzeichnet worden, wenngleich 2016 die Transaktionsvolumina deutlich höher waren als im Vorjahr - was auch als Zeichen einer Produktknappheit gewertet werden kann. Laut aktuellen Zahlen von CBRE habe das Investmentvolumen im Vorjahr 373 Millionen Euro erreicht. Das sei zwar ein Rückgang von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr, dennoch das zweitbeste Ergebnis der Aufzeichnungen von CBRE.
Die größten Transaktionen im Vorjahr markierten die Verkäufe des Hotel Melia im DC Tower, des Motel One am Westbahnhof sowie die beiden im Sommer des Vorjahres fertiggestellten Accor Hotels Ibis und Novotel Wien Hauptbahnhof. 78 Prozent der Transaktionen entfiel auf Einzelinvestments, der Rest auf Portfolios.
Und es sind immer noch die deutschen Investoren, die den österreichischen Hotelimmobilienmarkt dominieren: Diese stellten 43 Prozent des Transaktionsvolumens, 29 Prozent kamen aus Österreich, 29 Prozent aus dem restlichen Ausland.
Das heurige Jahr startete dafür eher verhalten, lediglich ein Wiener Innenstadthotel wurde gedreht. Allerdings: Das Interesse ist nach wie vor hoch, gesucht werden, so Georg Fichtinger, Head of Investment Properties, CBRE Österreich, besonders Hotels in verkehrsgünstigen Lagen in Wien, wie etwa am Hauptbahnhof.

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Innsbruck teuerste Landeshauptstadt

Gebrauchte Durchschnittswohnung in Innsbruck am teuersten

von Stefan Posch

Innsbruck hat mittlerweile Salzburg bei den Preisen für gebrauchte Wohnungen überholt. Das zeigt der ÖVI Marktbericht, der in Kooperation mit dem Grundbuchexperten IMMOunited heute veröffentlicht wurde. Für gebrauchte 70-80 m² große Durchschnittswohnungen muss man in der Tiroler Landeshauptstadt am meisten bezahlen, noch vor Salzburg und Wien. Das Mittelfeld wird von Bregenz angeführt, die definierte Standardwohnung ist dort um 214.000 Euro zu haben. Ähnlich ist das Preisniveau in Linz, Graz und Klagenfurt mit 160.000-170.000 Euro.
Merklich günstiger ist die Durchschnittswohnung in St. Pölten mit 123.000 Euro. Für Eisenstadt konnte mangels ausreichender Daten kein valider Wert dargestellt werden. Zwischen der teuersten Durchschnittswohnung in Innsbruck um 265.000 Euro und der günstigsten Durchschnittswohnung in St. Pölten um 123.000 Euro beträgt die Preisdifferenz mehr als 100 Prozent.

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Großes Interesse an Smart Homes

Deutsche Studie zeigt hohe Wachstumspotenziale

von Stefan Posch

Für viele Verbraucher sind Smart Homes die Zukunft des Wohnens. Das zeigt eine eine deutsche Verbraucherstudie von Deloitte. Schon heute haben demnach rund 13 Prozent der Haushalte in Deutschland einen smarten Lautsprecher, sechs Prozent ein intelligentes Reinigungsgerät - und 14 Prozent einen Mediaserver. Das grundsätzliche Interesse an der Anschaffung beläuft sich jedoch durchgehend auf 20 bis 30 Prozent. Insgesamt ist die Verbreitung smarter Devices für das Zuhause in den letzten drei Jahren deutlich gestiegen, bei Lautsprechern, Leuchten und Thermostaten um 50 bis 67 Prozent. Hausnotrufsysteme hingegen stagnieren, Mediaserver legten nur um acht Prozent zu. Mehr als die Hälfte der Nutzer von Smart Home-Systemen ist zufrieden. Immerhin 87 Prozent verwenden sie regelmäßig, vor allem Verbraucher zwischen 25 und 45 Jahren. Im Vordergrund steht dabei der Wunsch nach mehr Komfort (56 Prozent) und nach zusätzlicher Sicherheit (49 Prozent). Im Hinblick auf smarte Heizthermostate spielt natürlich auch der Kostenaspekt eine substanzielle Rolle (38 Prozent). Skeptiker gibt es vor allem im Hinblick auf den Datenschutz und die Sicherheit der übermittelten Informationen. Für genau ein Drittel ist das ein Grund, Smart Home-Lösungen links liegen zu lassen.

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Anteile von RPR und Signa herausgekauft

Immofinanz wird S Immo-Großaktionär

von Charles Steiner

Knall­ef­fekt im Kon­so­li­die­rungs­ka­rus­sell der hei­mi­schen Im­mo-AGs: Die Im­mo­fi­nanz hat ges­tern die S Im­mo-An­tei­le von Ron­ny Pe­ciks RPR und der Si­gna er­wor­ben und wird - vor­be­halt­lich kar­tell­recht­li­cher Ge­neh­mi­gung in sechs Län­dern - Groß­ak­tio­när der S Im­mo. Ins­ge­samt be­trägt das Ak­ti­en­pa­ket 29,14 Pro­zent. Da­mit ist auch das im Vor­feld oft kol­por­tier­te Drei­er­ge­spann zwi­schen Im­mo­fi­nanz, S Im­mo und CA Im­mo un­ter Pa­tro­nanz von Re­né Ben­ko pas­sé - sämt­li­che An­tei­le in­klu­si­ve Kauf­op­tio­nen sind da­mit her­aus­ge­kauft wor­den. In der Bran­che kann der Schach­zug von Im­mo­fi­nanz-CEO Oli­ver Schu­my durch­aus als Flucht nach vor­ne ge­deu­tet wer­den. War­um sich die Si­gna so plötz­lich da­zu ent­schie­den hat­te, de­ren An­tei­le samt der Kauf­op­ti­on an Ron­ny Pe­cik-An­tei­le zu ver­äu­ßern, dar­über woll­te man bei der Si­gna kei­nen Kom­men­tar ab­ge­ben. Erst An­fang die­ses Mo­nats hat­te - wie be­rich­tet - die Fa­mi­lie Ben­ko Pri­vat­stif­tung 7,28 Pro­zent der S Im­mo von der Vi­en­na In­suran­ce Group er­wor­ben und hät­te, wenn sie die Kauf­op­ti­on ge­zo­gen hät­te, über 29 Pro­zent an der S Im­mo ge­hal­ten.
Für die Si­gna und Ron­ny Pe­cik dürf­te sich der Deal auf je­den Fall aus­ge­zahlt ha­ben. 20 Eu­ro pro Ak­tie be­zahl­te die Im­mo­fi­nanz für die ins­ge­samt 19.499.437 Stück­ak­ti­en, macht in Sum­me rund 390 Mil­lio­nen Eu­ro. Heu­te Vor­mit­tag no­tier­te die S Im­mo bei 16,60 Eu­ro - wo­mit die Im­mo­fi­nanz ei­ne fet­te Prä­mie ge­zahlt hat­te. Für Pe­cik und Si­gna je­den­falls ein at­trak­ti­ves An­ge­bot.
Die Im­mo­fi­nanz hat da­mit ih­rer­seits ei­ne Kon­so­li­die­rung ein­ge­lei­tet. Der Kauf der Ak­ti­en wur­de da­mit be­grün­det, dass das Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio der S Im­mo in den Be­rei­chen Bü­ro und Re­tail er­gänzt, wes­we­gen ei­ne stär­ke­re Markt­stel­lung bei­der Un­ter­neh­men und Syn­er­gi­en mög­lich sei­en. Auch ei­ne mög­li­che Zu­sam­men­füh­rung wur­de an­ge­deu­tet. Das Geld für die S Im­mo stammt von vor­han­de­nen li­qui­den Mit­teln und ge­ge­be­nen­falls aus ei­ner Kre­dit­fi­nan­zie­rung. Das Clo­sing könn­te ei­ni­ge Mo­na­te dau­ern. S Im­mo-CEO Ernst Vejdov­sz­ky be­grüßt je­den­falls den Ein­stieg der Im­mo­fi­nanz, weil da­mit die S Im­mo in ös­ter­rei­chi­scher Hand blei­be. Ge­ne­rell ha­be Vejdov­sz­ky nie ein Ge­heim­nis dar­aus ge­macht, dass er ei­ner Kon­so­li­die­rung am ös­ter­rei­chi­schen Markt po­si­tiv ge­gen­über ste­he: „Even­tu­ell ist hier ein wei­te­rer Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung ge­setzt wor­den“, so ei­ne an den im­mof­lash über­mit­tel­te Stel­lung­nah­me.

Nur noch 12 Tage Zeit zum Einreichen

Cäsar: Frist läuft ab!

von Charles Steiner

Die Ein­rei­chungs­frist für den re­nom­mo­i­er­ten Im­mo­bi­li­ena­ward Cä­sar neigt sich dem En­de zu: Nur noch 12 Ta­ge sind Zeit, um her­aus­ra­gen­de Per­sön­lich­kei­ten in der Im­mo­bi­li­en­bran­che für den Os­car der ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft no­mi­nie­ren zu kön­nen. Sie ha­ben im ver­gan­ge­nen Jahr be­son­de­re Leis­tun­gen er­bracht oder ken­nen je­man­den, der für den Cä­sar in Fra­ge kommt? Dann schnell un­ter www.im­mo­a­ward.at die Da­ten ein­ge­ben - nach dem 30. April ist es zu spät!
Der Im­mo­bi­li­ena­ward Cä­sar wird von den Bran­chen­ver­ei­nen FIAB­CI, ÖVI, RICS, Sa­lon Re­al, im­m­Qu und dem Fach­ver­band der Im­mo­bi­li­en- und Ver­mö­gens­treu­hän­der der WKO ver­lie­hen.
Der Preis wird aus­schließ­lich an na­tür­li­che Per­so­nen ver­lie­hen. Ge­win­nen kann je­der der di­rekt oder in­di­rekt in der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft tä­tig ist, ganz gleich, ob als Ge­schäfts­füh­re­rIn, Pro­jekt­lei­te­rIn, Dienst­leis­te­rIn, Ver­käu­fe­rIn, Pla­ne­rIn oder Mak­le­rIn. Der Cä­sar für das Le­bens­werk wird von der Fach­ju­ry aus­ge­wählt.
Die Kür der Cä­sa­ren fin­det am 18. Sep­tem­ber 2018 im Schloss­thea­ter Schön­brunn statt. Un­ter im­pe­ria­lem Flair wer­den an die­sem Abend die Preis­trä­ge­rIn­nen ent­hüllt und ge­ehrt.
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Bayerische Versorgungskammer kauft für 39 Millionen Euro

FMZ Stadlau geht an BVK

von Stefan Posch

Ein Im­mo­bi­li­en­fonds der Bay­ri­schen Ver­sor­gungs­kam­mer (BVK) hat das FMZ Stad­lau von ei­nem Fonds des In­ves­tors Tris­tan Ca­pi­tal Part­ners er­wor­ben. Der Kauf­preis soll sich laut dem Ver­käu­fer auf rund 39 Mil­lio­nen Eu­ro be­lau­fen. Der Fonds Tris­tan Curzon Ca­pi­tal Part­ners III (CCP III) hat den Park 2012 er­wor­ben.
Mit ei­ner Flä­che von 26.000 m² be­fin­det sich das FMZ Stad­lau in ei­nem der stärks­ten Ein­zel­han­dels­ge­bie­te im Nor­den von Wien. Hier sind in­ter­na­tio­na­le Ein­zel­händ­ler wie Bet­ten Rei­ter, Me­dia Markt und Mer­kur be­hei­ma­tet. Der Park grenzt auch an ei­nem Ikea und an ei­nem Obi.
„Tris­tan hat das FMZ Stad­lau als ei­ne erst­klas­si­ge Ein­zel­han­dels­de­s­ti­na­ti­on eta­bliert. Durch die Si­che­rung län­ge­rer Miet­ver­trä­ge mit in­sti­tu­tio­nel­len Mie­tern, die Ver­bes­se­rung der In­fra­struk­tur und die Nut­zung des stra­te­gi­schen Stand­or­tes mit her­vor­ra­gen­den Ver­kehrs­an­bin­dun­gen ha­ben wir un­se­re Stra­te­gie er­folg­reich um­ge­setzt und die Mul­ti­let-Im­mo­bi­lie zu ei­nem lang­fris­ti­gen Kern­in­ves­ti­ti­ons­pro­dukt mit ei­nem WALT von über neun Jah­ren neu po­si­tio­niert“, so Jean-Phil­ip­pe Blan­gy, Ma­na­ging Di­rec­tor, Lei­ter As­set Ma­nage­ment bei Tris­tan Ca­pi­tal Part­ners.
Der neue Fonds der BVK will in ers­ter Li­nie in ös­ter­rei­chi­sche Fach­markt­zen­tren an eta­blier­ten Stand­or­ten mit so­li­den Fun­da­men­tal­da­ten in­ves­tie­ren.
„Wir sind sehr zu­frie­den mit der zwei­ten In­ves­ti­ti­on un­se­res von der BLUE As­set Ma­nage­ment be­ra­te­nen, se­pa­rat ver­wal­te­ten Kon­tos, Re­tail Parks Aus­tria. Ös­ter­reich ist ein in­ter­es­san­ter An­la­ge­markt für die­sen Teil­sek­tor. Uns ge­fällt be­son­ders der de­fen­si­ve Cha­rak­ter des le­bens­mit­tel­ver­an­ker­ten Ein­zel­han­dels“, er­klärt Nor­man Fa­ckel­mann, Lei­ter des Be­reichs Re­al Es­ta­te In­vest­ment Ma­nage­ment bei der BVK.

Kaufpreise für Berliner Wohn- und Geschäftshäuser steigen weiter

Weniger Transaktionen, mehr Volumen

von Charles Steiner

Die Kauf­prei­se für Wohn- und Ge­schäfts­häu­ser in Ber­lin sind noch lan­ge nicht am Pla­fond an­ge­langt. Im Ge­gen­teil: Die Prei­se schie­ßen förm­lich durch die De­cke. Ei­ner Ana­ly­se von En­gel & Völ­kers zu­fol­ge ist das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men auf dem Ber­li­ner Wohn- und Ge­schäfts­haus­markt im Vor­jahr auf 4,38 Mil­li­ar­den Eu­ro an­ge­wach­sen - knapp zehn Pro­zent mehr als noch 2016. Be­son­ders in­ter­es­sant in die­sem Zu­sam­men­hang ist aber die Tat­sa­che, dass die An­zahl der Trans­ak­tio­nen von 1.083 auf 1.046 Ob­jek­te ge­sun­ken ist. Was die ra­san­te Preis­stei­ge­rung wei­ter un­ter­streicht, ist die Tat­sa­che, dass der durch­schnitt­li­che Kauf­preis für ein Wohn- bzw. Ge­schäfts­haus um rund 14 Pro­zent auf 4,19 Mil­lio­nen Eu­ro ge­stie­gen ist.
Wäh­rend die Ber­li­ner Be­zir­ke in­ner­halb des S-Bahn-Rings die größ­ten Um­satz­vo­lu­mi­na auf­wei­sen, san­ken die Trans­ak­ti­ons­zah­len auf­grund des knap­pen An­ge­bots zum Teil be­trächt­lich. Al­ler­dings ge­be es in Ber­lin auch Alt­be­zir­ke wie Fried­richs­hain und Span­dau, wo der Rück­gang der Trans­ak­ti­ons­fäl­le auch an­de­re Grün­de hat, wie Rack­ham F. Schrö­der von En­gel & Völ­kers Com­mer­ci­al Ber­lin mit­tei­len lässt: "Ins­be­son­de­re in Fried­richs­hain-Kreuz­berg füh­ren wir Rück­gän­ge ne­ben dem Man­gel an Ob­jek­ten auch dar­auf zu­rück, dass der Be­zirk be­son­ders stark auf Mi­lieu­schutz und Vor­kaufs­recht setzt - das sorgt bei In­ves­to­ren oft­mals für Un­si­cher­heit."
Da es in den Ber­li­ner In­nen­be­zir­ken knapp wird, wei­chen die In­ves­to­ren mitt­ler­wei­le auch auf de­zen­tra­le La­gen auf, die so­mit die höchs­ten Zu­wachs­ra­ten auf­wie­sen. Dort ist das Vo­lu­men um das 13-fa­che auf rund 114 Mil­lio­nen Eu­ro ge­stie­gen. Ob­wohl es sich zwar nur um sechs Ver­kaufs­fäl­le ge­han­delt hat­te, wur­den hier in der Re­gel groß­vo­lu­mi­ge Trans­ak­tio­nen ge­tä­tigt, die das Vo­lu­men ge­ne­rier­ten.
Für das heu­ri­ge Jahr pro­gnos­ti­ziert En­gel & Völ­kers ei­ne an­hal­tend ho­he Nach­fra­ge und ein wei­ter­hin knap­pes An­ge­bot, Nach­hol­be­darf ge­be es al­ler­dings bei Neu­ent­wick­lun­gen und der in­ner­städ­ti­schen Nach­ver­dich­tung.
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Aber: Zufriedenheit sinkt kontinuierlich

Mieter mit Shoppingcentern zufrieden

von Charles Steiner

Ei­gent­lich soll­ten bei der Aus­wer­tung der Da­ten im jüngs­ten Shop­ping­cen­ter Per­for­mance Re­port Ös­ter­reich von ecos­tra bei man­chen Be­trei­bern von Ein­kaufs­zen­tren die Alarm­glo­cken läu­ten. Denn auch, wenn die be­frag­ten Mie­ter in den­sel­ben mehr­heit­lich mit der Per­for­mance zu­frie­den sind, ist die Zu­frie­den­heit im Schnitt dann doch nur mehr durch­schnitt­lich und sinkt über die Jah­re kon­ti­nu­ier­lich. Be­fragt wur­den da­bei 200 Ex­pan­si­ons­ma­na­ger füh­ren­der in Shop­ping­cen­ter ver­tre­te­nen Han­dels­un­ter­neh­men, 62 ha­ben teil­ge­nom­men. Bri­sant sind die Da­ten des­we­gen, da, laut ecos­tra, nur noch neun Cen­ter ei­ne Durch­schnitts­be­no­tung von zwei oder bes­ser er­hal­ten hat­ten, 23 Cen­ter wur­de al­ler­dings ei­ne Be­no­tung von be­frie­di­gend oder schlech­ter be­schei­nigt, noch schlech­ter wur­de die Per­for­mance bei sie­ben Cen­tern be­wer­tet. An­lauf­schwie­rig­kei­ten bei der Ver­mie­tung und da­mit bei der Kun­den­fre­quenz könn­te ei­ner der Grün­de sein. Mit ei­nem her­vor­ra­gen­den Mit­tel­wert von ca. 1,38 wird das Ge­sam­t­ran­king al­ler Shop­ping­cen­ter im Be­fra­gung­sport­fo­lio er­neut vom „Mes­se­park“ in Dorn­birn an­ge­führt, nach­dem die­ses Cen­ter im Vor­jahr erst­mals, seit Ein­füh­rung des SCPRÖ im Jah­re 2012, nicht auf der Spit­zen­po­si­ti­on zu fin­den war. Den zwei­ten Rang be­legt der letzt­jäh­ri­ge Sie­ger, das EKZ „The Mall“ in Wien (ca. 1,55), des­sen Er­geb­nis mit 11 Mel­dun­gen sehr gut ab­ge­si­chert ist. An drit­ter Stel­le und da­mit erst­mals auf dem Trepp­chen ran­giert das EKZ „Am Garn­markt“ in Göt­zis (ca. 1,67). Bern­hard Ölz, Vor­stand der Pris­ma Un­ter­neh­mens­grup­pe, die „Am Garn­markt“ ent­wi­ckelt hat, freut sich. In ei­ner Stel­lung­nah­me er­klär­te er: „Die ho­he Ak­zep­tanz die der Stand­ort Am Garn­markt in­ner­halb sehr kur­zer Zeit er­reicht hat zeigt, dass wir mit sol­chen zu­kunfts­ori­en­tier­ten Zen­trum­s­ent­wick­lungs­pro­jek­ten auf ei­nem sehr gu­ten Weg sind."
Am hin­te­ren En­de be­fin­den sich zwi­schen­zeit­lich 23 Shop­ping­cen­ter, für die ei­ne un­ter­durch­schnitt­li­che Per­for­mance von schlech­ter als 3,00 fest­ge­stellt wur­de. Mit Ab­stand den letz­ten Platz (Rang 80) be­legt das “Ci­ty­ga­te Shop­ping„ in Wien ( ca. 4,47), das al­ler­dings erst im Jahr 2015 er­öff­net wur­de und da­mit erst­mals im Ran­king über­haupt ver­tre­ten ist, wes­we­gen die Per­for­mance über die kom­men­den Jah­re ab­zu­war­ten bleibt. Wei­ter ver­schlech­tert hat sich zu­dem die “Ci­ty Shop­ping Pro­me­na­de“ in St. Pöl­ten (Platz 79 mit ca. 4,00). Al­ler­dings ver­bes­ser­te sich bei ei­ni­gen Cen­tern die durch­schnitt­li­che Per­for­mance: Das Zen­trum Her­nals in Wien et­wa, das 2016 noch mit 2,71 be­wer­tet wur­de, klet­ter­te mit 1,8 nach oben in die Top-Fi­ve.
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Immer mehr internationale Investoren kaufen

Österreichische Hotels im Visier

von Charles Steiner

Wenn es schon kaum mehr Co­re-Bü­ro­im­mo­bi­li­en am Ös­ter­rei­chi­schen Markt gibt, weil die fast al­le aus­ver­kauft sind, müs­sen sich in­ter­na­tio­na­le In­ves­to­ren auf an­de­re As­set­klas­sen kon­zen­trie­ren. Ho­tels zum Bei­spiel. Und beim ös­ter­rei­chi­schen Ho­tel­im­mo­bi­li­en­markt ist im Vor­jahr ei­ne star­ke Be­we­gung ver­zeich­net wor­den, wenn­gleich 2016 die Trans­ak­ti­ons­vo­lu­mi­na deut­lich hö­her wa­ren als im Vor­jahr - was auch als Zei­chen ei­ner Pro­dukt­knapp­heit ge­wer­tet wer­den kann. Laut ak­tu­el­len Zah­len von CB­RE ha­be das In­vest­ment­vo­lu­men im Vor­jahr 373 Mil­lio­nen Eu­ro er­reicht. Das sei zwar ein Rück­gang von 48 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr, den­noch das zweit­bes­te Er­geb­nis der Auf­zeich­nun­gen von CB­RE.
Die größ­ten Trans­ak­tio­nen im Vor­jahr mar­kier­ten die Ver­käu­fe des Ho­tel Me­lia im DC Tower, des Mo­tel One am West­bahn­hof so­wie die bei­den im Som­mer des Vor­jah­res fer­tig­ge­stell­ten Ac­cor Ho­tels Ibis und No­vo­tel Wien Haupt­bahn­hof. 78 Pro­zent der Trans­ak­tio­nen ent­fiel auf Ein­zel­in­vest­ments, der Rest auf Port­fo­li­os.
Und es sind im­mer noch die deut­schen In­ves­to­ren, die den ös­ter­rei­chi­schen Ho­tel­im­mo­bi­li­en­markt do­mi­nie­ren: Die­se stell­ten 43 Pro­zent des Trans­ak­ti­ons­vo­lu­mens, 29 Pro­zent ka­men aus Ös­ter­reich, 29 Pro­zent aus dem rest­li­chen Aus­land.
Das heu­ri­ge Jahr star­te­te da­für eher ver­hal­ten, le­dig­lich ein Wie­ner In­nen­stadt­ho­tel wur­de ge­dreht. Al­ler­dings: Das In­ter­es­se ist nach wie vor hoch, ge­sucht wer­den, so Ge­org Ficht­in­ger, Head of In­vest­ment Pro­per­ties, CB­RE Ös­ter­reich, be­son­ders Ho­tels in ver­kehrs­güns­ti­gen La­gen in Wien, wie et­wa am Haupt­bahn­hof.
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Gebrauchte Durchschnittswohnung in Innsbruck am teuersten

Innsbruck teuerste Landeshauptstadt

von Stefan Posch

Inns­bruck hat mitt­ler­wei­le Salz­burg bei den Prei­sen für ge­brauch­te Woh­nun­gen über­holt. Das zeigt der ÖVI Markt­be­richt, der in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Grund­buch­ex­per­ten IM­MOu­ni­ted heu­te ver­öf­fent­licht wur­de. Für ge­brauch­te 70-80 m² gro­ße Durch­schnitts­woh­nun­gen muss man in der Ti­ro­ler Lan­des­haupt­stadt am meis­ten be­zah­len, noch vor Salz­burg und Wien. Das Mit­tel­feld wird von Bre­genz an­ge­führt, die de­fi­nier­te Stan­dard­woh­nung ist dort um 214.000 Eu­ro zu ha­ben. Ähn­lich ist das Preis­ni­veau in Linz, Graz und Kla­gen­furt mit 160.000-170.000 Eu­ro.
Merk­lich güns­ti­ger ist die Durch­schnitts­woh­nung in St. Pöl­ten mit 123.000 Eu­ro. Für Ei­sen­stadt konn­te man­gels aus­rei­chen­der Da­ten kein va­li­der Wert dar­ge­stellt wer­den. Zwi­schen der teu­ers­ten Durch­schnitts­woh­nung in Inns­bruck um 265.000 Eu­ro und der güns­tigs­ten Durch­schnitts­woh­nung in St. Pöl­ten um 123.000 Eu­ro be­trägt die Preis­dif­fe­renz mehr als 100 Pro­zent.

Deutsche Studie zeigt hohe Wachstumspotenziale

Großes Interesse an Smart Homes

von Stefan Posch

Für vie­le Ver­brau­cher sind Smart Ho­mes die Zu­kunft des Woh­nens. Das zeigt ei­ne ei­ne deut­sche Ver­brau­cher­stu­die von De­loit­te. Schon heu­te ha­ben dem­nach rund 13 Pro­zent der Haus­hal­te in Deutsch­land ei­nen smar­ten Laut­spre­cher, sechs Pro­zent ein in­tel­li­gen­tes Rei­ni­gungs­ge­rät - und 14 Pro­zent ei­nen Me­dia­ser­ver. Das grund­sätz­li­che In­ter­es­se an der An­schaf­fung be­läuft sich je­doch durch­ge­hend auf 20 bis 30 Pro­zent. Ins­ge­samt ist die Ver­brei­tung smar­ter De­vices für das Zu­hau­se in den letz­ten drei Jah­ren deut­lich ge­stie­gen, bei Laut­spre­chern, Leuch­ten und Ther­mo­sta­ten um 50 bis 67 Pro­zent. Haus­not­ruf­sys­te­me hin­ge­gen sta­gnie­ren, Me­dia­ser­ver leg­ten nur um acht Pro­zent zu. Mehr als die Hälf­te der Nut­zer von Smart Ho­me-Sys­te­men ist zu­frie­den. Im­mer­hin 87 Pro­zent ver­wen­den sie re­gel­mä­ßig, vor al­lem Ver­brau­cher zwi­schen 25 und 45 Jah­ren. Im Vor­der­grund steht da­bei der Wunsch nach mehr Kom­fort (56 Pro­zent) und nach zu­sätz­li­cher Si­cher­heit (49 Pro­zent). Im Hin­blick auf smar­te Heiz­ther­mo­sta­te spielt na­tür­lich auch der Kos­ten­as­pekt ei­ne sub­stan­zi­el­le Rol­le (38 Pro­zent). Skep­ti­ker gibt es vor al­lem im Hin­blick auf den Da­ten­schutz und die Si­cher­heit der über­mit­tel­ten In­for­ma­tio­nen. Für ge­nau ein Drit­tel ist das ein Grund, Smart Ho­me-Lö­sun­gen links lie­gen zu las­sen.
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Stockholm: Widerstand gebrochen

Stock­holm ist ein Bei­spiel, wie es geht. Der auf sie­ben Mo­na­te be­fris­te­te Pi­lot­ver­such ei­ner Ci­ty­maut mün­de­te in ei­ner Bür­ger­ab­stim­mung. Seit Au­gust 2007 ist das Pro­jekt wie­der ein­ge­führt. Der Ver­kehr ist seit­her um 25 % ge­sun­ken - ob­wohl die Re­gi­on von Stock­holm seit­her um 350.000 Men­schen ge­wach­sen ist. Gun­nar Sö­der­holm, Ab­tei­lungs­lei­ter Um­welt und Ge­sund­heit im Rat­haus, der auch als Spea­ker bei der Ur­ban Fu­ture Glo­bal Con­fe­rence 2018 in Wien auf­tre­ten wird, spricht über sei­ne Er­fah­run­gen.Wie of­fen war die Be­völ­ke­rung bei Pro­jekt­start? Gun­nar Sö­der­holm: Ei­nen Mo­nat vor der Test-Ein­füh­rung wa­ren 80 % da­ge­gen. Da­nach 53 % da­für.Wie geht das? Sö­der­holm: Ich den­ke, dass der Ver­such die Be­völ­ke­rung über­zeugt hat, dass das Le­ben we­ni­ger stress­reich, die Luft bes­ser und al­les ru­hi­ger wird. Wenn man da­vor ab­stimmt, be­kommt man 75 % Nein-Stim­men, wie in Edin­burgh.War die Ein­füh­rung für die Stadt teu­er? Sö­der­holm: Ja. Die Ge­samt­kos­ten la­gen bei 300 Mil­lio­nen Eu­ro, ein Drit­tel da­von ging in den Aus­bau des öf­fent­li­chen Ver­kehrs. 200 neue Bus­se, 20 neue Bus­li­ni­en, wei­te­rer U-Bahn-Aus­bau und Stadt­bah­nen. Das Sys­tem selbst kos­te­te 200 Mil­lio­nen Eu­ro. Schon wäh­rend der Ver­suchs­zeit ist gut die Hälf­te wie­der her­ein­ge­spielt wor­den. So ge­se­hen war es wohl der bil­ligs­te Weg, den Ver­kehr aus­zu­bau­en. Für den In­di­vi­du­al­ver­kehr hät­ten wir ver­gleich­bar viel­leicht hun­dert­mal mehr aus­ge­ben müs­sen. Die Kos­ten der Pi­lot­pha­se wur­den vom Staat ge­tra­gen.Die Ver­füg­bar­keit von La­de­sta­tio­nen ist ein kri­ti­scher Er­folgs­fak­tor. Ist das fi­nan­zier­bar? Sö­der­holm: La­de­sta­tio­nen sind ei­ne nö­ti­ge Res­sour­ce, die es zu fi­nan­zie­ren gilt.Sind Ein­nah­men aus La­de­sta­tio­nen zweck­ge­bun­den für den Aus­bau des öf­fent­li­chen Ver­kehrs? Sö­der­holm: Ja, das war auch das Er­geb­nis der Bür­ger­be­fra­gung. Zehn Jah­re ha­ben wir den Preis gleich ge­las­sen, An­fang 2016 um 75 % er­höht. Den­noch ist die Nach­fra­ge wei­ter um 2 bis 3 Pro­zent ge­stie­gen. Gleich­zei­tig ist die Ver­kehrs­be­las­tung beim In­di­vi­du­al­ver­kehr gleich ge­blie­ben, ob­wohl es im Raum Stock­holm 350.000 mehr Men­schen gibt.Wie lan­ge läuft das Pro­jekt? Sö­der­holm: Es gibt kein de­fi­nier­tes En­de. Je­de Re­gie­rung könn­te es so­fort stop­pen, so sie da­für ei­ne Mehr­heit hat. Zu­letzt ha­ben sich 65 % der Stock­hol­mer für die Bei­be­hal­tung des Sys­tems aus­ge­spro­chen.Ih­re Vi­si­on für Stock­holm? Sö­der­holm: Bis 2040 wol­len wir CO2-frei sein. Wir bau­en gro­ße Stra­ßen zu­rück und re­ser­vie­ren die Hälf­te für den öf­fent­li­chen Ver­kehr und Fahr­rä­der.

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Vera Futter-Mehringer, HYPO NOE First FacilityVera Futter-Mehringer, HYPO NOE First Facility

Ethik als Verkaufsargument

Die HY­PO NOE First Fa­ci­li­ty ist als ers­tes FM-Un­ter­neh­men mit ei­ner Com­p­li­an­ce- und An­ti­kor­rup­ti­ons-Zer­ti­fi­zie­rung ver­se­hen wor­den. Ge­schäfts­füh­re­rin Ve­ra Fut­ter-Meh­rin­ger er­klärt die Be­weg­grün­de da­für. Im­mer wie­der kommt es vor, dass die Bau- oder FM-Bran­che in den Ruch von Kor­rup­ti­on ge­rückt wird. Auch wenn es in den meis­ten Fäl­len Vor­ur­tei­le sein mö­gen, für die HY­PO NOE First Fa­ci­li­ty war das ein Grund, sich zu Com­p­li­an­ce und An­ti­kor­rup­ti­on zer­ti­fi­zie­ren zu las­sen. Für Ve­ra Fut­ter-Meh­rin­ger ein be­wuss­ter Schritt: "Da wir als Ban­ken­toch­ter der HY­PO NOE ge­wis­se Stan­dard­vor­ga­ben zwin­gend er­fül­len müs­sen, war die Zer­ti­fi­zie­rung nur ei­ne lo­gi­sche Schluss­fol­ge­rung. Wir er­ach­ten die Com­p­li­an­ce-Zer­ti­fi­zie­rung auch als be­son­de­ren USP in ei­ner Bran­che, wo sol­che Stan­dards eben noch nicht Sta­te-of-the-art sind." Kor­rek­tes Ar­bei­ten Al­so sucht man be­wusst nach Kun­den, die ih­rer­seits ho­he Com­p­li­an­ce-Stan­dards ha­ben. Die Com­p­li­an­ce-Ma­nage­ment-Zer­ti­fi­zie­run­gen nach ISO 19600 und ONR 192050 so­wie die An­ti­kor­rup­ti­ons-Zer­ti­fi­zie­rung nach ISO 37001 sol­len die Stan­dards, die man er­füllt, le­dig­lich do­ku­men­tie­ren. Und da­mit will man auch de­zi­diert Kun­den an­spre­chen, die Wert auf kor­rek­te Auf­trags­er­fül­lung le­gen: "Zu un­se­rer an­ge­peil­ten Ziel­grup­pe ge­hö­ren Un­ter­neh­men, die ih­rer­seits be­richts­pflich­tig sind und da­her ho­he Com­p­li­an­ce-Richt­li­ni­en set­zen müs­sen. Ban­ken, Fonds, Ver­si­che­run­gen bzw. in­ter­na­tio­nal tä­ti­ge AGs oder Un­ter­neh­men in öf­fent­li­cher Ver­wal­tung", so Fut­ter-Meh­rin­ger. Sie fasst das so zu­sam­men: "In Wirk­lich­keit geht es bei die­sen Zer­ti­fi­ka­ten ein­fach nur um ei­ne kor­rek­te Ar­beits­wei­se, um ei­ne Grund­ein­stel­lung zu ethi­schem Han­deln", so Fut­ter-Meh­rin­ger. Stra­te­gi­sche Aus­rich­tung Aus Ethik ist ei­ne stra­te­gi­sche Aus­rich­tung ge­wor­den, die er­folg­ver­spre­chend ist. "Ge­ra­de bei Neu­kun­den ist Com­p­li­an­ce ein wich­ti­ges The­ma", so Fut­ter-Meh­rin­ger. Und vom Markt wird die HY­PO NOE First Fa­ci­li­ty - wie bö­se Zun­gen be­haup­ten - mit die­ser Stra­te­gie nicht ver­schwin­den.

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Investmentmakler/in – Gewerbeimmobilien

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