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WW Holding bereitet Insolvenz vor

An einer Lösung für Erhalt wird aber gearbeitet

von Gerhard Rodler

Paukenschlag in der Causa Wienwert. Der vom Vorstand Stefan Gruze eingeleitete Kurswechsel, nämlich von Altbaurevitaliserung auf Neubau zu setzen, dürfte letztlich nicht erfolgreich gewesen sein. In der Nacht auf heute Donnerstag um 1:30 gab die WW Holding AG (vormals Wienwert AG) via Adhoc-Meldung bekannt, dass „aufgrund von Zahlungsunfähigkeit und einer insolvenzrechtlichen Überschuldung“ ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vorbereitet und „so rasch wie möglich“ beim zuständigen Insolvenzgericht, dem Handelsgericht Wien, innerhalb der gesetzlichen Fristen eingebracht werden soll. Aus gut informierten Kreisen war aber heute zu erfahren, dass aktuell doch noch an einer Lösung für den Erhalt der Wienwert gearbeitet wird.
Die WW Holding nennt das „öffentlichkeitswirksame Bekanntwerden eines Ermittlungsverfahrens der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA)“ als Grund für die Zahlungsunfähigkeit. Die Tochter Wienwert AG sei seit den darauffolgenden Medienberichten nicht mehr in der Lage gewesen, eine zu diesem Zeitpunkt in Emission befindliche Unternehmensanleihe erfolgreich am Kapitalmarkt zu platzieren. Die Emission von Unternehmensanleihen durch Wienwert AG sei jedoch eine wesentliche Annahme der für WW Holding AG und Wienwert AG erstellten positiven Fortbestehensprognose gewesen. Zudem konnte die Mutter WW Holding eine am 20. Dezember 2017 fällige Unternehmensanleihe nicht bei Fälligkeit bedienen. Auch derzeit verfüge das Unternehmen nicht ausreichend Liquidität, um die Anleihe zurückzuzahlen.

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Deutschland hebt ab

Zweitbester Gewerbe-Investmentumsatz seit 2007

von Charles Steiner

Klotzen, nicht kleckern: Wenn Investoren in Deutschland Immobilien kaufen, dann meistens en gros und nicht en detail. Und gerade diese großvolumigen Portfolios haben dazu beigetragen, dass beim Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien das zweitbeste Ergebnis seit 2007 eingefahren wurde. CBRE hat für das Vorjahr einen Transaktionsumsatz von 57,4 Milliarden Euro gemessen - das ist nur knapp unter dem 2007er-Wert, der mit 57,5 Milliarden Euro angegeben wurde.
Und es sind verstärkt internationale Investoren, die in Deutschland auf Einkaufstour gehen - und mittlerweile sind es die Asiaten, die hier besonders aktiv sind. Fast die Hälfte, 28,2 Milliarden Euro, ist von Internationalen umgesetzt worden, das sind 19 Prozent mehr als noch 2016. Rechnet man nach den Big Seven-Standorten, haben internationale Anleger sogar die Deutschen zurückgedrängt und mehr als die Hälfte des Investmentvolumens lukriert.
Gemessen wurden von CBRE überdies 106 Transaktionen jenseits der 100 Millionen-Euro-Grenze, diese machten mehr als die Hälfte des Gesamtvolumens aus. Und nur ein Drittel davon wurde von deutschen Investoren gekauft. Nur sechs der 20 größten Transaktionen wurden durch deutsche Unternehmen abgeschlossen. Im Jahresendquartal wurden durch sie 15 Transaktionen über mehr als 100 Millionen Euro getätigt, dies entsprach jedoch 61 Prozent des Volumens in dieser Größenordnung. Einer dieser Abschlüsse zu Jahresende war das Primus-Portfolio mit Immobilien in Berlin, Frankfurt und München, wo René Benkos Signa zugeschlagen hat.
Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass einerseits der Transaktionsumsatz trotz eklatentem Mangel an passenden Objekten zugelegt hat (was mitunter auch durch steigende Preise zu erklären ist), andererseits Investoren zunehmend auf B-Standorte und Regionalzentren ausweichen. Dort ist nämlich das Investmentvolumen im Jahresverlauf um 13 Prozent bzw. 3,4 Milliarden Euro angestiegen. Der Effekt des Objektmangels bei der aktuellen Nachfrage: Die Renditen sind im Sinkflug. In CBD-Lagen in den Big Seven gibt es nur mehr 3,28 Prozent im Office-Sektor, für Retail in Toplagen 3,16 Prozent, Hotel vier Prozent und Logistik 4,4 Prozent.

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Wirbel um Althan-Gründe

Bezirk stemmt sich gegen Hochhaus-Vorschlag der Stadt

von Charles Steiner

Bei den Althangründen um den Franz-Josefs-Bahnhof, die von der 6B47 entwickelt werden, ist zwischen dem Bezirk Alsergrund und der Stadt Wien ein Streit ausgebrochen. Konkret geht es dabei, wie Medien berichten, um den vorgeschlagenen Flächenwidmungsplan der MA 21, die auf dem Entwicklungsareal ein Hochhaus mit 126 Metern Höhe sowie ein Shoppingcenter vorsieht. Dieser Vorschlag ist gestern Abend vom Bezirk einstimmig abgelehnt worden. In einer Stellungnahme will man nicht nur einen 126-Meter-Turm, wie im Vorschlag der MA 21 verhindern, sondern auch eine „typische Bahnhofs-Shoppingmall.“
Auf immoflash-Anfrage zeigt sich 6B47-Vorstandsvorsitzender Peter Ulm jedenfalls gelassen: „Wir nehmen den Beschluss ernst, für unsere Arbeit ändert sich dadurch vorläufig nichts. Im Endeffekt hat sich der Bezirksausschuss nur gegen den Vorschlag der Stadt gestellt. Das nehmen wir zur Kenntnis. Der städtebauliche Wettbewerb dauert noch bis April an, wir werden auf jeden Fall die Interessen des Bezirks im Zuge des Wettbewerbs aufnehmen.“ Nachsatz: „Uns spornt dieser Streit sogar an, noch mehr auf die Bedürfnisse des Bezirks und der Anrainer einzugehen.“

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Berliner Büromarkt im Hochflug

930.000 m² Flächenumsatz

von Charles Steiner

Berlin ist „the place to be“ in Deutschland. Das gilt einerseits für die österreichischen Entwickler, die hier aktiv sind, andererseits auch für Unternehmen, die in der deutschen Bundeshauptstadt ihre Firmensitze aufschlagen wollen. Und letzteres hatte für 2017 sogar einen Rekord beschert. Wie Aengevelt Research in einer aktuellen Bilanz schreibt, ist im Vorjahr ein Büroflächenumsatz von 930.000 m² erzielt worden. Das sind vier Prozent mehr als 2016 und 55 Prozent über dem Mittelwert des Zeitraums 2007 bis 2017. Nur vor München muss sich Berlin geschlagen geben, in der bayerischen Metropole sind knapp mehr Büroflächen vermietet worden.
Frank Korablin von Aengevelt Research erklärt, dass auch das heurige Jahr spannend sein dürfte - denn die Nachfrage nach hochwertigen Flächen ist ungebrochen hoch. Der Druck, diese Flächen zu produzieren allerdings auch; das lasse sich aus den steigenden Vorvermietungszahlen bei Neubauprojekten ablesen. Korablin: „Das rege Interesse der Unternehmen an Büroflächen in der Hauptstadt hält an. Allerdings steht von den für 2018 erwarteten Fertigstellungen lediglich ein Viertel der Flächen der freien Vermietung zur Verfügung. Zudem schmilzt die Angebotsreserve kontinuierlich und ist mit rd. 560.000 m² Ende 2017 deutlich kleiner als der Jahresflächenumsatz.“ Ein Flächenumsatz von 800.000 m² für 2018 sei aber allemal drin.

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Hauspreise in EU um 4,6 Prozent gestiegen

Österreich mit 4,9 Prozent Steigerung im Mittelfeld

von Stefan Posch

Im EU-Raum sind die Häuserpreise im dritten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 Prozent gestiegen. Österreich liegt mit einer Preissteigerung von 4,9 Prozent etwa im EU-Schnitt. Das zeigen Daten von
Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, die kürzlich veröffentlicht wurden.
Unter den EU-Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten jährlichen Anstiege der Hauspreise im
dritten Quartal 2017 in der Tschechischen Republik (+12,3 Prozent), Irland (+12,0 Prozent) und Portugal (+10,4 Prozent)
verzeichnet, während die Preise in Italien (-0,9 Prozent) zurückgingen.
Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Preise in Österreich um o,9 Prozent. Die quartalsweise höchsten Anstiege wurden in Irland (+5,7 Prozent), Malta (+4,3 Prozent) und den Niederlanden (+3,7 Prozent) registriert, während in Rumänien (-1,6 Prozent), Finnland und Italien (je -0,5 Prozent) Rückgänge verzeichnet wurden.

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BNPPRE managt Tower 185

Erhält Mandat für Property Management

von Charles Steiner

Die BNP Paribas Real Estate hat vom Neo-Eigentümer Deka Immobilien das Mandat für das technische und kaufmännische Property Management für den Tower 185 in Frankfurt erhalten. Das ist damit - nach dem Trianon - der zweite Büroturm in der Mainmetropole, der von der BNPPRE betreut wird.
Die Deka hatte den von der CA Immo entwickelten Tower 185 ja im November für 775 Millionen Euro erworben. Das Objekt an der Friedrich-Ebert-Anlage 35-37 ist 2011 fertiggestellt worden, 2013 wurden zwei Drittel der Anteile an den WPI Fonds SCS-Fis sowie eine Pensionsgesellschaft veräußert, das restliche Drittel ist bei der CA Immo verblieben. Im Zuge der Neuausrichtung der Strategie der CA Immo, sich von sämtlichen At-equity-Objekten zu trennen, ist im Frühjahr 2017 ein Verkaufsprozess für den rund 100.000 m² Gesamtmietfläche umfassenden Büroturm eingeleitet worden, der im November mit dem Kauf vonseiten der Deka abgeschlossen wurde.

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Ökologie als Megatrend

Analyse sieht finanziellen Mehrwert für „Green Buildings“

von Stefan Posch

Die Immobilienwirtschaft beschäftigt sich immer mehr mit dem Thema Ökologie. Laut einer Analyse des Wiener Unternehmensberater Advicum Consulting weisen Immobilien-Unternehmen, die nachhaltige Strategien bereits in ihren Geschäftsabläufen implementiert haben, weisen heute höhere Umsatzrenditen, überdurchschnittliches Unternehmenswachstum, ein positiveres Image und höhere Zufriedenheit bei Stakeholdern auf.
„Neben dem Umweltgedanken wird durch nachhaltiges Immobilienmanagement ein Mehrwert geschaffen, der sich in höheren Mieten, weniger Leerstand und Steigerung des Objektwertes niederschlägt“, erklärt Advicum-Partner Matthias Ortner. Laut aktuellen Studien könne in der Assetklasse Immobilien trotz höherer Baukosten für „Green Buildings“ ein um bis zu 16 Prozent höherer Verkaufspreis erzielt werden. Die Reduktion der Nebenkosten in nachhaltigen Gebäuden erhöhe zudem den eigentlichen Mietertrag. „Vor allem in Toplagen werden zertifizierte Gebäude bedeutender, da der Kapitalmarkt Druck ausübt“, so Ortner. Es sei daher anzunehmen, dass das rasante Wachstum des Green Building-Marktes auch weiterhin nicht abreißen werde.

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Termin zum Tag: Brandschutztag

TÜV Austria informiert über Brandvermeidung

von Günther Schneider

Arbeitgeber sind bekanntermaßen gesetzlich dazu verpflichtet, Maßnahmen zu treffen, die die Entstehung eines Brandes verhindern und - wenn er ausbrechen sollte - die Ausbreitung eines solchen behindern. Um diese Pflichten in Erinnerung zu rufen, veranstaltet der TÜV Austria zum nunmehr 18. Mal den Brandschutztag. Dieser findet am 13. März im Eventhotel Pyramide in Vösendorf statt.
Beim Brandschutztag werden in mehreren Unterrichtseinheiten aktuelle Erkenntnisse zum Thema Brandschutz nähergebracht. Diese reichen vom Brandverhalten von Fassadenelementen, Termografie, Brandschutz in Lüftungs- und Klimaanlagen, Aufzüge im Brandfall bis hin zu Regelwerken im Brandschutz.
Diese Veranstaltung gilt als Weiterbildung gem. TRVB 117 O und verlängert den Brandschutzpass um weitere 5 Jahre. Man ersucht um Mitnahme des Brandschutzpasses. Die Veranstaltung bringt für VÖSI Mitglieder 2 Punkte für den Weiterbildungsnachweis. Anmeldungen zum Brandschutztag sind hier möglich.

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Bezirk stemmt sich gegen Hochhaus-Vorschlag der Stadt

Wirbel um Althan-Gründe

von Charles Steiner

Bei den Alt­han­grün­den um den Franz-Jo­sefs-Bahn­hof, die von der 6B47 ent­wi­ckelt wer­den, ist zwi­schen dem Be­zirk Al­ser­grund und der Stadt Wien ein Streit aus­ge­bro­chen. Kon­kret geht es da­bei, wie Me­di­en be­rich­ten, um den vor­ge­schla­ge­nen Flä­chen­wid­mungs­plan der MA 21, die auf dem Ent­wick­lungs­are­al ein Hoch­haus mit 126 Me­tern Hö­he so­wie ein Shop­ping­cen­ter vor­sieht. Die­ser Vor­schlag ist ges­tern Abend vom Be­zirk ein­stim­mig ab­ge­lehnt wor­den. In ei­ner Stel­lung­nah­me will man nicht nur ei­nen 126-Me­ter-Turm, wie im Vor­schlag der MA 21 ver­hin­dern, son­dern auch ei­ne „ty­pi­sche Bahn­hofs-Shop­ping­mall.“
Auf im­mof­lash-An­fra­ge zeigt sich 6B47-Vor­stands­vor­sit­zen­der Pe­ter Ulm je­den­falls ge­las­sen: „Wir neh­men den Be­schluss ernst, für un­se­re Ar­beit än­dert sich da­durch vor­läu­fig nichts. Im End­ef­fekt hat sich der Be­zirks­aus­schuss nur ge­gen den Vor­schlag der Stadt ge­stellt. Das neh­men wir zur Kennt­nis. Der städ­te­bau­li­che Wett­be­werb dau­ert noch bis April an, wir wer­den auf je­den Fall die In­ter­es­sen des Be­zirks im Zu­ge des Wett­be­werbs auf­neh­men.“ Nach­satz: „Uns spornt die­ser Streit so­gar an, noch mehr auf die Be­dürf­nis­se des Be­zirks und der An­rai­ner ein­zu­ge­hen.“

930.000 m² Flächenumsatz

Berliner Büromarkt im Hochflug

von Charles Steiner

Ber­lin ist „the place to be“ in Deutsch­land. Das gilt ei­ner­seits für die ös­ter­rei­chi­schen Ent­wick­ler, die hier ak­tiv sind, an­de­rer­seits auch für Un­ter­neh­men, die in der deut­schen Bun­des­haupt­stadt ih­re Fir­men­sit­ze auf­schla­gen wol­len. Und letz­te­res hat­te für 2017 so­gar ei­nen Re­kord be­schert. Wie Aen­ge­velt Re­se­arch in ei­ner ak­tu­el­len Bi­lanz schreibt, ist im Vor­jahr ein Bü­ro­flä­chen­um­satz von 930.000 m² er­zielt wor­den. Das sind vier Pro­zent mehr als 2016 und 55 Pro­zent über dem Mit­tel­wert des Zeit­raums 2007 bis 2017. Nur vor Mün­chen muss sich Ber­lin ge­schla­gen ge­ben, in der baye­ri­schen Me­tro­po­le sind knapp mehr Bü­ro­flä­chen ver­mie­tet wor­den.
Frank Ko­r­ab­lin von Aen­ge­velt Re­se­arch er­klärt, dass auch das heu­ri­ge Jahr span­nend sein dürf­te - denn die Nach­fra­ge nach hoch­wer­ti­gen Flä­chen ist un­ge­bro­chen hoch. Der Druck, die­se Flä­chen zu pro­du­zie­ren al­ler­dings auch; das las­se sich aus den stei­gen­den Vor­ver­mie­tungs­zah­len bei Neu­bau­pro­jek­ten ab­le­sen. Ko­r­ab­lin: „Das re­ge In­ter­es­se der Un­ter­neh­men an Bü­ro­flä­chen in der Haupt­stadt hält an. Al­ler­dings steht von den für 2018 er­war­te­ten Fer­tig­stel­lun­gen le­dig­lich ein Vier­tel der Flä­chen der frei­en Ver­mie­tung zur Ver­fü­gung. Zu­dem schmilzt die An­ge­bots­re­ser­ve kon­ti­nu­ier­lich und ist mit rd. 560.000 m² En­de 2017 deut­lich klei­ner als der Jah­res­flä­chen­um­satz.“ Ein Flä­chen­um­satz von 800.000 m² für 2018 sei aber al­le­mal drin.
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Österreich mit 4,9 Prozent Steigerung im Mittelfeld

Hauspreise in EU um 4,6 Prozent gestiegen

von Stefan Posch

Im EU-Raum sind die Häu­ser­prei­se im drit­ten Quar­tal 2017 im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum um 4,6 Pro­zent ge­stie­gen. Ös­ter­reich liegt mit ei­ner Preis­stei­ge­rung von 4,9 Pro­zent et­wa im EU-Schnitt. Das zei­gen Da­ten von
Eu­ro­s­tat, dem sta­tis­ti­schen Amt der Eu­ro­päi­schen Uni­on, die kürz­lich ver­öf­fent­licht wur­den.
Un­ter den EU-Mit­glied­staa­ten, für die Da­ten vor­lie­gen, wur­den die höchs­ten jähr­li­chen An­stie­ge der Haus­prei­se im
drit­ten Quar­tal 2017 in der Tsche­chi­schen Re­pu­blik (+12,3 Pro­zent), Ir­land (+12,0 Pro­zent) und Por­tu­gal (+10,4 Pro­zent)
ver­zeich­net, wäh­rend die Prei­se in Ita­li­en (-0,9 Pro­zent) zu­rück­gin­gen.
Ge­gen­über dem Vor­quar­tal stie­gen die Prei­se in Ös­ter­reich um o,9 Pro­zent. Die quar­tals­wei­se höchs­ten An­stie­ge wur­den in Ir­land (+5,7 Pro­zent), Mal­ta (+4,3 Pro­zent) und den Nie­der­lan­den (+3,7 Pro­zent) re­gis­triert, wäh­rend in Ru­mä­ni­en (-1,6 Pro­zent), Finn­land und Ita­li­en (je -0,5 Pro­zent) Rück­gän­ge ver­zeich­net wur­den.

Erhält Mandat für Property Management

BNPPRE managt Tower 185

von Charles Steiner

Die BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te hat vom Neo-Ei­gen­tü­mer De­ka Im­mo­bi­li­en das Man­dat für das tech­ni­sche und kauf­män­ni­sche Pro­per­ty Ma­nage­ment für den Tower 185 in Frank­furt er­hal­ten. Das ist da­mit - nach dem Tria­non - der zwei­te Bü­ro­turm in der Main­me­tro­po­le, der von der BN­PP­RE be­treut wird.
Die De­ka hat­te den von der CA Im­mo ent­wi­ckel­ten Tower 185 ja im No­vem­ber für 775 Mil­lio­nen Eu­ro er­wor­ben. Das Ob­jekt an der Fried­rich-Ebert-An­la­ge 35-37 ist 2011 fer­tig­ge­stellt wor­den, 2013 wur­den zwei Drit­tel der An­tei­le an den WPI Fonds SCS-Fis so­wie ei­ne Pen­si­ons­ge­sell­schaft ver­äu­ßert, das rest­li­che Drit­tel ist bei der CA Im­mo ver­blie­ben. Im Zu­ge der Neu­aus­rich­tung der Stra­te­gie der CA Im­mo, sich von sämt­li­chen At-equi­ty-Ob­jek­ten zu tren­nen, ist im Früh­jahr 2017 ein Ver­kaufs­pro­zess für den rund 100.000 m² Ge­samt­miet­flä­che um­fas­sen­den Bü­ro­turm ein­ge­lei­tet wor­den, der im No­vem­ber mit dem Kauf von­sei­ten der De­ka ab­ge­schlos­sen wur­de.
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Analyse sieht finanziellen Mehrwert für „Green Buildings“

Ökologie als Megatrend

von Stefan Posch

Die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft be­schäf­tigt sich im­mer mehr mit dem The­ma Öko­lo­gie. Laut ei­ner Ana­ly­se des Wie­ner Un­ter­neh­mens­be­ra­ter Ad­vi­cum Con­sul­ting wei­sen Im­mo­bi­li­en-Un­ter­neh­men, die nach­hal­ti­ge Stra­te­gi­en be­reits in ih­ren Ge­schäfts­ab­läu­fen im­ple­men­tiert ha­ben, wei­sen heu­te hö­he­re Um­satz­ren­di­ten, über­durch­schnitt­li­ches Un­ter­neh­mens­wachs­tum, ein po­si­ti­ve­res Image und hö­he­re Zu­frie­den­heit bei Sta­ke­hol­dern auf.
„Ne­ben dem Um­welt­ge­dan­ken wird durch nach­hal­ti­ges Im­mo­bi­li­en­ma­nage­ment ein Mehr­wert ge­schaf­fen, der sich in hö­he­ren Mie­ten, we­ni­ger Leer­stand und Stei­ge­rung des Ob­jekt­wer­tes nie­der­schlägt“, er­klärt Ad­vi­cum-Part­ner Mat­thi­as Ort­ner. Laut ak­tu­el­len Stu­di­en kön­ne in der As­set­klas­se Im­mo­bi­li­en trotz hö­he­rer Bau­kos­ten für „Green Buil­dings“ ein um bis zu 16 Pro­zent hö­he­rer Ver­kaufs­preis er­zielt wer­den. Die Re­duk­ti­on der Ne­ben­kos­ten in nach­hal­ti­gen Ge­bäu­den er­hö­he zu­dem den ei­gent­li­chen Miet­ertrag. „Vor al­lem in Top­la­gen wer­den zer­ti­fi­zier­te Ge­bäu­de be­deu­ten­der, da der Ka­pi­tal­markt Druck aus­übt“, so Ort­ner. Es sei da­her an­zu­neh­men, dass das ra­san­te Wachs­tum des Green Buil­ding-Mark­tes auch wei­ter­hin nicht ab­rei­ßen wer­de.

TÜV Austria informiert über Brandvermeidung

Termin zum Tag: Brandschutztag

von Günther Schneider

Ar­beit­ge­ber sind be­kann­ter­ma­ßen ge­setz­lich da­zu ver­pflich­tet, Maß­nah­men zu tref­fen, die die Ent­ste­hung ei­nes Bran­des ver­hin­dern und - wenn er aus­bre­chen soll­te - die Aus­brei­tung ei­nes sol­chen be­hin­dern. Um die­se Pflich­ten in Er­in­ne­rung zu ru­fen, ver­an­stal­tet der TÜV Aus­tria zum nun­mehr 18. Mal den Brand­schutz­tag. Die­ser fin­det am 13. März im Event­ho­tel Py­ra­mi­de in Vö­sen­dorf statt.
Beim Brand­schutz­tag wer­den in meh­re­ren Un­ter­richts­ein­hei­ten ak­tu­el­le Er­kennt­nis­se zum The­ma Brand­schutz nä­her­ge­bracht. Die­se rei­chen vom Brand­ver­hal­ten von Fas­sa­den­ele­men­ten, Ter­mo­gra­fie, Brand­schutz in Lüf­tungs- und Kli­ma­an­la­gen, Auf­zü­ge im Brand­fall bis hin zu Re­gel­wer­ken im Brand­schutz.
Die­se Ver­an­stal­tung gilt als Wei­ter­bil­dung gem. TRVB 117 O und ver­län­gert den Brand­schutz­pass um wei­te­re 5 Jah­re. Man er­sucht um Mit­nah­me des Brand­schutz­pas­ses. Die Ver­an­stal­tung bringt für VÖ­SI Mit­glie­der 2 Punk­te für den Wei­ter­bil­dungs­nach­weis. An­mel­dun­gen zum Brand­schutz­tag sind hier mög­lich.
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Der Bahnhof der Tiermetropole ist für alle Größen ausgestattet.Der Bahnhof der Tiermetropole ist für alle Größen ausgestattet.

Tierisch Smart

Dis­neys Zoo­ma­nia prä­sen­tiert ein far­ben­fro­hes Meis­ter­werk der Stadt­pla­nung. Prä­di­kat: Nach­ah­mungs­wert. Lie­be Stadt­pla­ner und -in­nen, ich ha­be ei­ne Auf­ga­be für Sie. Die Stadt, die Sie ent­wer­fen sol­len, muss für fol­gen­de Ziel­grup­pen ge­eig­net sein: Die Ein­woh­ner sind zwi­schen we­ni­gen Zen­ti­me­tern und et­wa zwei Me­ter groß und wie­gen zwi­schen ein paar Gramm und ei­ni­gen Ton­nen. Die Wohl­fühl­tem­pe­ra­tur be­trägt, je nach Grup­pe, zwi­schen mi­nus 40 und plus 40 Grad Cel­si­us. Wie löst man ei­ne sol­che Auf­ga­be? Mit sehr viel Fan­ta­sie - wie die Ar­chi­tek­ten von Zoo­to­pia, der knud­de­lig-bun­ten Tier­me­tro­po­le aus dem Dis­ney­film "Zoo­ma­nia". Ei­ne Stadt, die de­fi­ni­tiv ei­nen ge­naue­ren Blick lohnt - denn nie zu­vor war ein Ani­ma­ti­ons­film so de­tail­reich Das Zen­trum der Stadt ist Sa­van­na Cen­tral - hier macht Haupt­fi­gur und Ha­sen­po­li­zis­tin Ju­dy Hopps das ers­te Mal Be­kannt­schaft mit dem Schmelz­tie­gel der Tier­welt. Rat­haus, Po­li­zei­zen­tra­le und Bahn­hof ord­nen sich um ei­nen zen­tra­len Brun­nen an, der das Was­ser­loch sym­bo­li­sie­ret, aus dem sich die Stadt ent­wi­ckelt hat. Rund­her­um be­fin­den sich Tund­ra­town, Sa­ha­ra Squa­re, das Rain­fo­rest District, Litt­le Ro­den­tia und Bun­ny Bor­rough - die ei­ne per­fekt durch­dach­te Smart-Ci­ty-Au­to­ma­tic speist: Im Rain­fo­rest District be­fin­den sich rie­si­ge künst­li­che Bäu­me. Sie pum­pen Fluss­was­ser durch ei­nen Bren­ner, der mit Dung be­heizt wird, nach oben in die Baum­kro­nen. Dort wird Was­ser­dampf und Was­ser durch ein Sprink­ler­sys­tem über den Be­zirk ver­teilt und ein Re­gen­wald­kli­ma er­zeugt. Mit der En­er­gie aus die­sem rie­si­gen Was­ser­kraft­werk wird die Trenn­wand zwi­schen Tund­ra­town, dem ark­ti­schen Be­zirk, und Sa­ha­ra Squa­re, der stadt­ei­ge­nen Wüs­te, be­trie­ben. In Tund­ra­town liegt ei­ne di­cke Schnee­schicht, die Be­woh­ner er­freu­en sich täg­lich - pünkt­lich um drei Uhr nach­mit­tags - an ei­nem Bliz­zard. Um das al­les zu be­werk­stel­li­gen, sind in die Trenn­mau­ern zu Sa­ha­ra Squa­re rie­si­ge Kühl­ag­gre­ga­te ein­ge­las­sen - de­ren hei­ße Ab­luft auf der an­de­ren Sei­te wie­der die Wüs­te be­heizt. Ein per­fekt ab­ge­stimm­tes Öko­sys­tem al­so. Wenn es doch in der Rea­li­tät nur auch so ein­fach wä­re.

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Das ganze Jahr Weihnachten

Hin­ter den Ku­lis­sen ei­nes Wie­ner Weih­nachts­mark­tes. Re­na­te Jin­dra-Me­tal macht Ke­ra­mik. Klei­ne Hirsch- und Ma­ri­en­kä­fer für den Gar­ten, bun­te Va­sen und Flie­sen. Sie ver­kauft sie un­ter an­de­rem auf dem Ad­vent­markt am Karls­platz. Jetzt, An­fang No­vem­ber, merkt man da­von frei­lich noch nicht viel. Über­all um uns her­um wird ge­häm­mert und ge­bohrt, seit En­de Ok­to­ber neh­men die ers­ten Hüt­ten Form an. Jin­dras Hüt­te steht schon, als ich sie be­su­che. Bei selbst ge­mach­ten Mi­ni-Schaum­röll­chen und Tee aus der Ther­mos­kan­ne gibt sie mir ei­nen klei­nen Blick hin­ter die Ku­lis­sen ei­nes Weih­nachts­mark­tes. Der­zeit sind die Zei­tun­gen ge­füllt mit Nach­rich­ten über Böl­ler im Weih­nachts­kos­tüm und Müll­con­tai­ner, die Fahr­zeu­ge von den Weih­nachts­märk­ten fern­hal­ten sol­len. Doch die­se - neu­en und öf­fent­lich­keits­wirk­sa­men - Maß­nah­men sind nur die Spit­ze ei­nes Eis­ber­ges an Si­cher­heits­auf­la­gen und Ge­neh­mi­gun­gen, die den Markt­ver­an­stal­tern das Le­ben nicht ge­ra­de ein­fa­cher ma­chen. Der Ver­ein Di­vina Art, der den Ad­vent­markt am Wie­ner Karls­platz be­treibt und bei dem Re­na­te Jin­dra Mit­glied ist, hat dem Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zin ei­nen klei­nen Ein­blick in die Be­hör­den­we­ge ge­ge­ben, die dem Weih­nachts­idyll vor­aus­ge­hen. Auf­schluss­reich ist auch ein Te­le­fo­nat mit Ver­eins­ob­mann Karl Tra­be, der mir aus dem Ge­dächt­nis Amt für Amt auf­zählt, zu dem ihn sein Weg zum Markt führt. Der Ad­vent­markt Karls­platz fin­det im Res­sel­park statt, Grund­ei­gen­tü­mer ist al­so das Stadt­gar­ten­amt (MA 42). Die­ses muss den ers­ten Sank­tus da­zu ge­ben, dass über­haupt ein Markt statt­fin­den darf. Au­ßer­dem not­wen­dig ist ein jähr­li­cher Baum­be­fund, der ver­hin­dern soll, dass nichts­ah­nen­de Punscht­rin­ker das Schick­sal des ar­men Ödön von Hor­vath tei­len. Zur Er­in­ne­rung: Der Au­tor wur­de auf der Pa­ri­ser Champs-Ély­sées von ei­nem Ast er­schla­gen. Sind al­le Bäu­me auf Wet­ter­fes­tig­keit ge­tes­tet, kann beim Markt­amt (MA 59) ei­ne Ge­neh­mi­gung für ei­nen An­lass­markt be­an­tragt wer­den. Die­se gilt im­mer nur für ei­nen Markt - kei­ner der Wie­ner Märk­te hat al­so ei­ne fi­xe Ge­neh­mi­gung für meh­re­re Jah­re. Dem­ent­spre­chend jähr­lich fäl­lig ist na­tür­lich auch ein ak­tu­el­ler Markt­plan, auf dem al­le Stän­de und sons­ti­gen Ein­rich­tun­gen ge­nau ver­zeich­net sind. Über­prüft wird da­bei auch, dass die Gas­sen zwi­schen den Stän­den min­des­tens vier Me­ter breit sind, da­mit Ret­tung und Feu­er­wehr bei Be­darf zu­fah­ren kön­nen. Oft schon Mit­te des Jah­res gibt es ei­ne Be­ge­hung des vor­ge­se­he­nen Ge­län­des, zu dem die MA 59 un­ter an­de­ren ei­nen Ver­tre­ter der Elek­tri­zi­täts­wer­ke und von Wien Ka­nal lädt. Soll­te üb­ri­gens ein Ka­nal­de­ckel ge­ho­ben wer­den müs­sen, ist die da­zu­ge­hö­ri­ge Ge­neh­mi­gung bei der MA 28, (Stra­ßen­ver­wal­tung und Stra­ßen­bau) ein­zu­ho­len. Wer sich jetzt schon an die kult­ver­däch­ti­ge Co­mi­c­ver­fil­mung "As­te­rix er­obert Rom" er­in­nert fühlt, mö­ge auf­hö­ren zu le­sen, denn wir sind noch lan­ge nicht fer­tig. (As­te­rix und Obe­lix müs­sen hier im Rah­men von 12 Auf­ga­ben von ei­nem Amt mit dem Spitz­na­men "das Haus, das Ver­rück­te macht" den "Pas­sier­schein A38" ho­len. Wer es noch nicht kennt: ganz kla­rer Im­mo­bi­li­en-Ma­ga­zin-Film­tipp!) Und wei­ter geht es an die tech­ni­schen De­tails mit der MA 36 (tech­ni­sche Ge­wer­be­an­ge­le­gen­hei­ten, be­hörd­li­che Elek­tro- und Gas­an­ge­le­gen­hei­ten, Feu­er­po­li­zei und Ver­an­stal­tungs­we­sen). Hier kann man gleich ei­nen grö­ße­ren Bro­cken er­le­di­gen: Gas­be­wil­li­gung, Licht­über­span­nun­gen, Büh­ne, Rah­men­pro­gramm und Tier­schau wer­den zur Be­wil­li­gung ein­ge­reicht. Kurz be­vor ich Jin­dra auf dem Markt be­su­che, trifft sie in die­sem Zu­sam­men­hang üb­ri­gens ei­nen Elek­tri­ker, der über­prüft, dass al­le Si­che­run­gen funk­tio­nie­ren und die Strom­an­schlüs­se ent­spre­chend näs­se­ge­schützt sind. Bei so viel Holz, Stroh und Rei­sig an ei­nem Ort geht man da lie­ber kein Ri­si­ko ein. Die Tier­schau al­ler­dings ist mit der MA 36 noch nicht fer­tig - die­se führt näm­lich nur die Eig­nungs­fest­stel­lung der Ver­an­stal­tungs­stät­te durch. Für das leib­li­che Wohl der lie­ben Vie­cherl und da­mit für das fi­na­le OK ist die MA 60, Ve­te­ri­när­diens­te und Tier­schutz, zu­stän­dig. So­bald das al­les nun ge­neh­migt und be­wil­ligt ist, kann end­lich auf­ge­baut wer­den. Ein letz­ter An­trag bei der MA 46, Ver­kehrs­or­ga­ni­sa­ti­on und tech­ni­sche Ver­kehrs­an­ge­le­gen­hei­ten, sorgt für ei­ne Zu­fahrts­ge­neh­mi­gung für die Zeit des Auf­baus. Und dann ist es fer­tig. Damp­fen­der Punsch, glit­zern­de De­ko und Kunst­hand­werk, so weit das Au­ge reicht. Von dem Auf­wand im Hin­ter­grund sieht der Be­su­cher nichts. Kann man zu­min­dest ent­span­nen, so­bald der Weih­nachts­stress vor­bei ist? Wann reicht denn Karl Tra­be die ers­ten An­trä­ge ein? "An­fang Jän­ner", kommt die ganz selbst­ver­ständ­li­che Ant­wort. Für man­che ist eben das gan­ze Jahr Weih­nach­ten. [ci­te1]

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