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Corestate beendet Soravia-Joint-Venture

Verkaufen TrIIIple und Danube Flats

von Charles Steiner

Die Corestate beendet ihr 2015 eingegangenes Joint Venture mit der Soravia und hat sich damit aus den Projekten TrIIIple und Danube Flats zurückgezogen. Das bestätigten sowohl Corestate als auch Soravia auf immoflash-Nachfrage. Die Investitionen in die genannten Projekte erfolgten im Rahmen einer Club-Deal-Investition, der Gesamtwert der beiden Entwicklungsprojekte beläuft sich auf 432 Millionen Euro.
Hinter vorgehaltener Hand heißt es, dass es Unstimmigkeiten gegeben habe, auch aufgrund des noch immer unklaren Baubeginns der Danube Flats, der auch diversen Bürgerbegehren, die sich gegen das Projekt stemmen, geschuldet ist. Noch immer liege laut Medienberichte keine Baugenehmigung für den rund 160 Meter hohen Wohnturm vor, deswegen habe Corestate die Exit-Strategie für sinnvoller gehalten, wie es von Insidern gegenüber dem immoflash heißt. Die Soravia rechnet aber mit einem entsprechenden Bescheid bis Ende dieses Jahres, eingereicht wurde das Projekt im Juli 2016.
In einer Pressemitteilung der Corestate von heute erklärt Chief Investment Officer Thomas Landschreiber, dass der Ausstieg aus diesem Club-Deal früher als geplant stattgefunden sei, dennoch eine „attraktive Rendite“ erwirtschaftet werden konnte.
Von der Soravia heißt es hingegen, dass die Beendigung des Joint-Ventures wie geplant stattgefunden habe und die 49-prozentigen Anteile, die bislang die Corestate hielt, von der Soravia ausgelöst wurden. Laut einer Stellungnahme des Unternehmens habe die Corestate die Beteiligung eben in Form eines Club-Deals strukturiert, weswegen einerseits die Investoren ihre gewünschte Rendite erzielen konnten, andererseits die Soravia eine „perfekte Finanzierung in dieser Projektphase“ erlangen konnte.

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S Immo brilliert

Kursgewinn: + 50 Prozent

von Gerhard Rodler

Die S Immo bleibt in den ersten drei Quartalen 2017 auf einem fast schon unheimlichen Erfolgskurs, vor allem an der Börse, wo der Titel um 50 Prozent an Wert zugelegt hat. Weiter ausgebaut wird übrigens der Bestand an Aktien von CA Immo und Immofinanz.
Großen Anteil am Unternehmenserfolg hatte das Bewertungsergebnis, das sich per 30.09.2017 auf 68,2 Millionen Euro belief und vor allem auf Aufwertungen in Deutschland, Österreich und Bulgarien zurückzuführen ist. Der FFO I für die ersten drei Quartale 2017 kam auf 36,8 Millionen Euro und konnte damit um 17,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Ernst Vejdovszky, Vorstandsvorsitzender: "Sowohl bei den beiden Bürogebäuden im Wiener Viertel Zwei als auch dem Serdika Center in Sofia haben wir klare Indikationen dafür gesehen, dass der Zeitpunkt zum Verkauf der richtige war." In den ersten neun Monaten 2017 betrugen die Gesamterlöse der S Immo 144,2 Mio. Euro (Q3 2016: 147,1 Mio. Euro) und lagen damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die darin enthaltenen Mieterlöse reduzierten sich verkaufsbedingt auf 86,0 Mio. Euro (Q3 2016: 88,5 Millionen Euro).
Die S Immo veräußerte im dritten Quartal 2017 die Bürogebäude "Hoch Zwei" und "Plus Zwei" in Wien sowie das Einkaufszentrum Serdika Center mit dem dazugehörigen Bürogebäude in Sofia. Das positive Verkaufsergebnis resultiert dabei vor allem aus dem Verkauf der Liegenschaft Serdika, nach deren Veräußerung die S Immo in Bulgarien keine vermieteten Immobilien mehr besitzt.
Die S Immo war in den ersten drei Quartalen 2017 aber auch auf der Ankaufsseite aktiv. So gingen in der Berichtsperiode Objekte in Deutschland mit einem Transaktionsvolumen von rund 61 Millionen Euro ins Eigentum der S Immo über. Vorstand Friedrich Wachernig: "Wir haben eine Projektpipeline mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von aktuell über 600 Millionen Euro. Andererseits sind wir auf der Käuferseite aktiv und investieren in deutschen Städten, in denen wir großes Potenzial sehen."

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ÖHGB fordert mehr Eigentum

Zudem weniger Selbstbestimmung beim Mietrecht

von Charles Steiner

Österreich ist ein Land der Mieter. Nur knapp mehr als 50 Prozent leben in einer Eigentumsimmobilie, der Rest muss sich - in vielen Fällen aufgrund der Unleistbarkeit von Eigentumsobjekten - mit Mietimmobilien begnügen. Und bei zweiterem spielt wie immer ebenfalls die Leistbarkeit eine Rolle. Mittlerweile ist für den Österreichischen Haus- und Grundbesitzerbund (ÖHGB) der Begriff "Leistbares Wohnen", wie er oft von politischen Proponenten gefordert wird, zu einem "negativ aufgeladenen Kampfbegriff" verkommen, "um Hauseigentümer und Vermieter als unseriös und gewinnsüchtig darzustellen" wie ÖHGB-Präsident Martin Prunbauer im Rahmen des Internationalen Tags des Eigentums erklärte. Im Zuge dessen wurde auch ein Forderungskatalog an die Politik übermittelt.
Darin fordern die rund 30.000 Mitglieder des ÖHGB einerseits Maßnahmen zur Förderung der Eigentumsbildung. Vor allem jungen Menschen soll Zugang zu Eigentumsimmobilien erleichtert werden, der ÖHGB sieht Möglichkeiten dazu in der Reattraktivierung und Ausbau des Bausparmodells, Erleichterungen beim Erwerb von Genossenschaftswohnungen, staatlichen Erleichterungen etwa durch Schaffung von Ermäßigungen bei der Grunderwerbsteuer sowie der Grundbuchseintragungsgebühr.
Weiters will der ÖHGB mehr Selbstbestimmung und weniger Regulierung im Mietrecht erwirken. Diese könnten - in Hinblick auf das MRG - das derzeit vorherrschende Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot im Wohnbereich nicht wirksam bekämpfen. Die Lösung sieht der ÖHGB in der Liberalisierung des Mietrechts, das ein vermehrtes Angebot und damit ein Einpendeln des Mietniveaus ermöglichen würde. In diesem Zusammenhang fordern die Haus- und Grundbesitzer zudem Investitionsanreize durch Lockerung des Mietrechts und steuerliche Begünstigungen, damit mehr in den Wohnraum investiert wird. Auch der derzeitige Normendschungel ist dem ÖHGB ein Dorn im Auge. Deren Abbau in ein praktikables Maß würde die Bautätigkeit bzw. Sanierung erleichtern. Und: Förderungen im Wohnbau sollen jene zugute kommen, die auch Bedarf haben; Gut- und Besserverdiener sollen nicht mehr länger Profiteure der österreichischen Wohnpolitik sein.

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Baustart für „Ost.-Wohnen am Stadttor“

6B47 und Venta errichten Wohnungen in Graz

von Stefan Posch

Graz ist einer der am schnellsten wachsenden Städte Österreichs. Der Druck, mehr Wohnraum in der steirischen Landeshauptstadt zu schaffen, ist deswegen dementsprechend groß. Gestern, Montag, erfolgte etwa der Baustart für das Projekt „Ost. - Wohnen am Stadttor“, das von den beiden Bauträgern 6B47 und Venta errichtet wird. An der Grenze des Stadtteils Jakomini sollen bis zum vierten Quartal 2019 rund 220 freifinanzierte Wohnungen entstehen.
„Seit jeher stehen Innovation und Qualität bei 6B47 ganz oben auf der Tagesordnung. Das Projekt Ost.- Wohnen am Stadttor ist ein weiteres Beispiel für die 6B47 Philosophie“, so Peter Ulm, Vorstandsvorsitzender von 6B47. Hier in Graz wolle man ein State-of-the-Art-Projekt umsetzen, „das auf die hochwertigen Wohnbedürfnisse sowie die Gestaltung moderner Gewerbeflächen eingeht und gleichzeitig nachhaltige Werte schafft“. Die Dimension des Areals sei ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte - vor allem hier in Graz.
„Ost. - Wohnen am Stadttor ist für die VENTA Group ein einzigartiges und innovatives Projekt, welches einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Wohnen in zentraler Stadtlage in Graz leisten wird. Wir wollen maximale Wohnqualität in innerstädtischer Lage mit optimaler Infrastruktur schaffen - dieses Ziel erreichen wir mit diesem Projekt genau“, ergänzt Siegbert Schützenhöfer, Geschäftsführer der Venta.

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Hypo NOE verkauft Top-Grundstück

1.260 m² direkt am Donaukanal

von Charles Steiner

Die Hypo NOE Immobilien will sich von einem Grundstück in Wiener Bestlage trennen und leitet bis 1. Dezember einen strukturierten Bieterprozess ein. Bei dem Areal handelt es sich um ein 1.260 m² großes Gemischtes Baugebiet der Bauklasse IV in der oberen Donaustraße, direkt am U-Bahnausgang Schottenring. Mindestens 14,5 Millionen Euro will die Hypo NOE dafür haben, verkauft werden 100-Prozent-Anteile an der Besitzgesellschaft. Es handelt sich um eines der letzten Baugrundstücke in dieser Lage. Laut Verkaufsanzeige wird dezidiert darauf hingewiesen, dass eine Umwidmung "unbedingt angestrebt werden soll" und bereits eine 2013 eine entsprechende Variante beim Magistrat avisiert wurde. Bauklasse IV erlaubt laut Wiener Bauordnung ein Objekt mit mehr als mehr als 12 und weniger als 21 Metern, abhängig von der Straßenbreite.
Nachdem die Hypo NOE auch selbst Immobilien entwickelt, fragte der immoflash nach, warum man ein solches Grundstück verkaufen will. Peter Wendlinger, Head of Real Estate Finance bei der Hypo NOE Gruppe erklärte, dass dies aus konzernstrategischen Überlegungen erfolgt. "Wir werden diese Liegenschaft nicht verbauen", so Wendlinger gegenüber dem immoflash. Laut ihm würde sich die Lage sehr gut für Premium-Projekte eignen. Das Bieterverfahren läuft bis 1. Dezember

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UBM baut Gewinn aus

Netto-Gewinn um über 24 Prozent gesteigert

von Gerhard Rodler

Auch wenn es für die UBM beim einem oder anderen Projekt eventuell nicht so rund laufen könnte, darf der Bauträger für die ersten neun Monate auf gute Zahlen verweisen: Der Gewinn erhöhte sich in den ersten neun Monaten um knapp ein Viertel auf 21,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich gleichzeitig um knapp 21 Prozent auf 30,5 Millionen Euro. Die Umsätze sanken im gleichen Zeitraum indessen um über 21 Prozent auf knapp 297 Millionen. In diesem Betrag sind aber nur voll konsolidierte Beteiligungen und keine share deals enthalten.
Die Gesamtleistung, die sämtliche Transaktionen eines Immobilienentwicklers zur Gänze abbildet, konnte in den ersten neun Monaten um 17,9 Prozent auf 529,7 Millionen Euro gesteigert werden (1-9/2016: 449,4 Mio. Euro). Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 2,81 Euro (Vorjahreswert: 2,26 Euro). Damit weist die UBM-Aktie, trotz einer Kurssteigerung von über 17 Prozent im Jahresvergleich ein weiterhin nur einstelliges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf. UBM konnte schneller als erwartet die Nettoverschuldung auf 555,6 Millionen Euro im Berichtszeitraum reduzieren (30.6.2017: 578,6 Millionen Euro). Maßgeblich dazu beigetragen hatten hier der Forward-Verkauf des Micro-Living-Projekts QBC 6.2 in Wien sowie die Veräußerung einer Bestandsimmobilie in Rumänien. Aus dem Bestandsportfolio wurden damit in den ersten drei Quartalen Verkaufserlöse von insgesamt rund 130 Millionen Euro lukriert.
Die Bilanzsumme von UBM hat sich durch Verkäufe und Kreditrückführungen weiter verkürzt. Sie sank auf 1.165 Millionen Euro zum 30.9.2017. Damit erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 29,2 Prozent (30.6.2017: 27,7 Prozent). Vor dem Hintergrund einer fortgesetzten Entschuldungs- und Risikominimierungs-Strategie im dritten Quartal kann die Erwartung für die Netto-Verschuldung zum Jahresende 2017 auf 520 Millionen Euro weiter gesenkt werden. Die Prognose für den Jahresüberschuss von 33 Millionen Euro wird bestätigt. Erfreulich entwickelt sich auch die Pipeline der bereits akquirierten Projekte, deren Beitrag zur Gesamtleistung bis Ende 2020 mit insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro erwartet wird.

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Auch Bestandsobjekte laufen in Wien

thyssenkrupp zieht um, EHL vermittelt

von Charles Steiner

Zwar heißt es sehr oft, dass Gewerbeobjekte, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben, schwer zu vermitteln sind. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein, wie die jüngste Bürovermittlung der EHL beweist. Diese habe ein hochwertig saniertes Bestandsobjekt an der Zetschegasse in Wien Liesing an den Aufzugshersteller thyssenkrupp vermittelt, die dort ihren Headquarter eingerichtet hat. Wie viele Quadratmeter die BüroLager-Kombination hat, konnte auf immoflash-Nachfrage aufgrund Vorgaben des Mieters nicht in Erfahrung gebracht worden, es handle sich aber um eine der größten Bürovermietungen des zweiten Halbjahres, wie die EHL schreibt. Das Objekt ist im Vorjahr umfassend saniert worden und wird auf die Bedürfnisse von thyssenkrupp abgestimmten Zubau erweitert.
Es ist überdies nicht die einzige erfolgreiche Vermittlung eines Bestandsobjekts, wie Stefan Wernhart, Leiter Büroimmobilien bei EHL erklärt. So konnte für den Anbieter für technische Orthopädie, die Otto Bock Healthcare, heuer ebenfalls ein solches Objekt in Wien-Simmering vermittelt werden. Für Wernhart ist der Schluss, dass auch Büroobjekte im Zweit- oder Drittbezug konkurrenzfähig bleiben können. Für das vierte Quartal rechnet Wernhart mit weiteren Abschlüssen - sowohl im Bestands- als auch im Neubausegment. „Die Pipeline zeigt sich aktuell sehr vielversprechend und es befinden sich einige Unternehmen bereits in weit fortgeschrittenen Mietvertragsverhandlungen, die noch heuer finalisiert werden sollen. Ich gehe daher davon aus, dass der Wiener Büromarkt mit einem starken Q4 abschließt und 2017 eine Gesamtvermietungsleistung von ca. 200.000 m² erzielt werden kann“, so Wernhart.

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Größte Privatvermietung für die ARE

Deloitte zieht in die Grazer Altstadt

von Stefan Posch

Kürzlich hat die ARE die Sanierung eine ehemaligen Amtsgebäude der Prolizei in der Paulustorgasse 8-10 in der Grazer Altstadt abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte wird Deloitte Styria in den rund 2.500 m² großer Bürostandort einziehen.
„Wir freuen uns sehr, mit Deloitte Styria einen so renommierten Mieter für unsere Liegenschaft gefunden zu haben. Für die ARE, die als Tochter der Bundesimmobiliengesellschaft derzeit noch überwiegend Bundesmieter zu ihren Kunden zählt, war dieser Vertragsabschluss die größte Neuvermietung an den privatwirtschaftlichen Sektor seit ihrer Gründung im Jahr 2012“, sagt ARE Geschäftsführer Hans-Peter Weiss.
Ab 1. Dezember 2017 ist auch die Liegenschaft in der Paulustorgasse 15 wieder vollständig vermietet. Hier ist neben der Familiengerichtshilfe und der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eine Abteilung der JA Graz Jakomini untergebracht. Für die Fachinspektion Graz Sonderdienste des Innenministeriums (BM.I) werden seit Frühjahr 2017 rund 1.000 m² Büro- und Ausbildungsflächen adaptiert. ARE und BM.I investieren gemeinsam knapp eine Million Euro. Darüber hinaus stellte die ARE bereits im Sommer 2016 ein Sanierungsprojekt im Umfang von rund 3 Millionen Euro in den Gebäuden Paulustorgasse 12 und 19 fertig.

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Weitere Mietwohnungen in Flachau

16 barrierefreie Wohnungen fertiggestellt

von Charles Steiner

Das WohnprojektDas Wohnprojekt

Beliebte Tourismusorte bringen zwar Frequenz und jede Menge Geld von Touristen - dafür ist aber leistbarer Wohnraum Mangelware. Flachau ist so ein Fall. Die Salzburg Wohnbau hat jetzt leistbare Mietwohnungen im Ortskern der Gemeinde errichtet und 16 Mietwohnungen, die barrierefrei ausgestaltet sind, fertiggestellt. Damit ist der zweite Bauabschnitt eines Wohnprojekts auf einem 5.900 m² großen Grundstück der Bundesforste mit insgesamt 49 Wohneinheiten abgeschlossen, der dritte folgt in den kommenden Monaten.
Geplant hat das Projekt das Salzburger Architekturbüro Hochhäusl & Moosbrugger ZT. Die 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen mit einer Größe zwischen 54 m² und 87 m². In unmittelbarer Nähe des Wohnobjekts befinden sich Kindergarten, Volksschule, Kirche, Geschäfte, Post und Banken sowie Bushaltestelle.

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AXA kauft Wohnprojekt in Dresden

100 Millionen Euro für etwa 350 Wohneinheiten

von Stefan Posch

Ostdeutschland wird für Investoren immer interessanter. Besonders die sächsischen Großstädte Leipzig und Dresden rücken immer mehr in deren Fokus. Nun hat AXA Investment Managers - Real Asset ein Wohnprojekt in Dresden, das Güntzareal, für den französischen Pensionsfonds ERAP für ca. 100 Millionen Euro gekauft. Etwa 350 Wohneinheiten, davon 137 Mikrowohnungen, sowie Einzelhandelsflächen werden im Stadtteil Johannstadt an der Ufer der Elbe bis 2020 entstehen. 50 Prozent der Retailflächen sind laut AXA bereits langfristig an große deutsche Einzelhandelsunternehmen vermietet.
Dieses wichtige städtebauliche Projekt wird neue Wohnungen für den wachsenden aber lokalen Markt in Dresden liefern. „Wir glauben, dass unser Know-how und unsere Leistungsbilanz in Deutschland kombiniert mit unsere Expertise für Immobilienentwicklungen die laufende Projektierung und den zukünftigen Erfolg des Vorhabens unterstützen wird“, kommentiert Sven Krumpholz, Head of Asset Management & Transactions in Deutschland bei AXA IM - Real Assets, den Kauf.

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Refurbishment für Berliner EKZ abgeschlossen

Gesundbrunnen-Center mit neuem Look

von Günther Schneider

Gesundbrunnen CenterGesundbrunnen Center

1997 wurde das Einkaufszentrum der ECE im Berliner Bezirk Gesundbrunnen eröffnet. Nach einem Refurbishment präsentiert sich das Zentrum mit zehn Geschäften auf 25.000 m² Verkaufsfläche nun in einem neuen Look. Die Atmosphäre und Aufenthaltsqualität seien durch ein optimiertes Lichtkonzept mit modernen Design-Leuchten, gemütliche neue Sitzbereiche und zahlreiche Designelemente aus warmen Materialieneiner deutlich aufgewertet worden, heißt es vonseiten der ECE. Auch neue Rolltreppen wurden eingbaut, die deutlich weniger Platz als die bisherigen benötigen. Zudem wurde ein neuer Gastronomiebereich im Untergeschoss des Centers eingerichtet. Auch viele Mieter hätten im Zuge des Refurbishments in eine Modernisierung ihrer Shops investiert und neue Store-Designs umgesetzt. Als neuer Ankermieter hat bereits im August der Off-Price-Retailer TK Maxx eröffnet. In wenigen Tagen wird zudem das erste REWE Center in Berlin im Gesundbrunnen-Center eröffnen. Sämtliche Modernisierungsarbeiten wurden während des laufenden Betriebs durchgeführt.

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Baustart für Wohnanlage bei Bregenz

Hinteregger baut 33 Wohnungen

von Stefan Posch

Die Bregenzer Unternehmensgruppe Hinteregger hat kürzlich mit dem Bau von vier Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 33 Wohnungen in Hörbranz im Bezirk Bregenz gestartet. Auf knapp 4.400 m² Grundfläche entstehen Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen mit etwa 45 bis 100 m² Wohnfläche. Alle Einheiten sind süd-westlich ausgerichtet und verfügen jeweils über eine Sonnenterrasse, im Erdgeschoß zusätzlich über einen Gartenanteil.
Die vom Architekturbüro Schnetzer Kreuzer aus Bregenz Gebäude werden in massiver Ziegelbauweise errichtet. Die Fertigstellung ist für Anfang 2020 angedacht.
„Wir haben uns bewusst für eine kleinteilige Struktur statt eines großen Baukörpers entschieden, auch wenn dies kostenintensiver ist. Die einzelnen Häuser fügen sich stimmig in die Umgebung ein und vermitteln einen familiären Charakter“, so Martin Moosbrugger, Geschäftsführer von Hinteregger Baumeister.

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Panattoni entwickelt bei Berlin

Erweiterung des Logistikstandortes von BLG

von Stefan Posch

Der auf Logistikimmobilien spezialisierte Entwickler Panattoni Europe hat kürzlich die Bauarbeiten für eine Logistikanlage in Falkensee bei Berlin aufgenommen. Die Flächen werden für die BLG Logistik Group erreichtet, die ihren Standort damit erweitert. Die Fertigstellung für die die Anlage, die 22.000 m² Logistikfläche, sowie Büro- und Sozialflächen von 1.300 m² und einer Außenlagerfläche von 1.000 m² umfasst, ist für Mai 2018 geplant. Falkensee biete Standortvorteile, heißt es in einer Aussendung von Panettoni. Einerseits die direkte Anbindung und die Autobahnauffahrt Berlin-Spandau. Andererseits die Nähe zur Siemensstadt, dem Standort diverser BLG-Kunden in Berlin. Die Flächen sollen der Materialversorgung des Siemens Gasturbinenwerks Berlin zugute kommen.
„Die Nähe unseres Standortes in Falkensee zur Siemensstadt hat sich als äußerst vorteilhaft erwiesen, wir schätzen das Potenzial dieses Standortes und begrüßen die Möglichkeit diesen nun in Zusammenarbeit mit Panattoni Europe zu erweitern“, so Christian Dieckhöfer, Geschäftsführer der BLG.

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Karriere zum Tag: Neu bei Facilitycomfort

Peter Schimicek Vertriebsleiter technischer Kundenservice

von Charles Steiner

Peter SchimicekPeter Schimicek

Und wieder ein Neuzugang bei der Facilitycomfort. Mit Peter Schimicek wurde jetzt ein neuer Vertriebsleiter für die ebenfalls neu geschaffene Stelle Technische Kundenservices gefunden. Schimicek hat diesen Posten mit Anfang Oktober angetreten, wie die Facilitycomfort in einer Aussendung schreibt. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die disziplinäre und fachliche Führung der Bereiche Vertrieb, Marketing und Verrechnung, die Budget-, Umsatz- und Ergebnisverantwortung sowie die Entwicklung und Umsetzung einer kundenorientierten Vertriebsstrategie und eine effiziente Vertriebsprozessführung. Hinzu kommt die permanente Marktbeobachtung mit Analysen.
Vor seiner Bestellung zum Vertriebsleiter des neu geschaffenen Geschäftsfelds „Technische Kundenservices“ war Peter Schimicek knapp drei Jahre als Director Business Unit Communication bei Melecs unter anderem für die Entwicklung neuer Vertriebsstrategien für dedizierte Kundensegmente sowie die Erweiterung und Weiterentwicklung des bestehenden Kundenportfolios tätig.

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Zudem weniger Selbstbestimmung beim Mietrecht

ÖHGB fordert mehr Eigentum

von Charles Steiner

Ös­ter­reich ist ein Land der Mie­ter. Nur knapp mehr als 50 Pro­zent le­ben in ei­ner Ei­gen­tums­im­mo­bi­lie, der Rest muss sich - in vie­len Fäl­len auf­grund der Un­leist­bar­keit von Ei­gen­tums­ob­jek­ten - mit Miet­im­mo­bi­li­en be­gnü­gen. Und bei zwei­te­rem spielt wie im­mer eben­falls die Leist­bar­keit ei­ne Rol­le. Mitt­ler­wei­le ist für den Ös­ter­rei­chi­schen Haus- und Grund­be­sit­zer­bund (ÖH­GB) der Be­griff "Leist­ba­res Woh­nen", wie er oft von po­li­ti­schen Pro­po­nen­ten ge­for­dert wird, zu ei­nem "ne­ga­tiv auf­ge­la­de­nen Kampf­be­griff" ver­kom­men, "um Haus­ei­gen­tü­mer und Ver­mie­ter als un­se­ri­ös und ge­winn­süch­tig dar­zu­stel­len" wie ÖH­GB-Prä­si­dent Mar­tin Prun­bau­er im Rah­men des In­ter­na­tio­na­len Tags des Ei­gen­tums er­klär­te. Im Zu­ge des­sen wur­de auch ein For­de­rungs­ka­ta­log an die Po­li­tik über­mit­telt.
Dar­in for­dern die rund 30.000 Mit­glie­der des ÖH­GB ei­ner­seits Maß­nah­men zur För­de­rung der Ei­gen­tums­bil­dung. Vor al­lem jun­gen Men­schen soll Zu­gang zu Ei­gen­tums­im­mo­bi­li­en er­leich­tert wer­den, der ÖH­GB sieht Mög­lich­kei­ten da­zu in der Re­at­trak­ti­vie­rung und Aus­bau des Bau­spar­mo­dells, Er­leich­te­run­gen beim Er­werb von Ge­nos­sen­schafts­woh­nun­gen, staat­li­chen Er­leich­te­run­gen et­wa durch Schaf­fung von Er­mä­ßi­gun­gen bei der Grund­er­werb­steu­er so­wie der Grund­buch­s­ein­tra­gungs­ge­bühr.
Wei­ters will der ÖH­GB mehr Selbst­be­stim­mung und we­ni­ger Re­gu­lie­rung im Miet­recht er­wir­ken. Die­se könn­ten - in Hin­blick auf das MRG - das der­zeit vor­herr­schen­de Un­gleich­ge­wicht zwi­schen Nach­fra­ge und An­ge­bot im Wohn­be­reich nicht wirk­sam be­kämp­fen. Die Lö­sung sieht der ÖH­GB in der Li­be­ra­li­sie­rung des Miet­rechts, das ein ver­mehr­tes An­ge­bot und da­mit ein Ein­pen­deln des Miet­ni­veaus er­mög­li­chen wür­de. In die­sem Zu­sam­men­hang for­dern die Haus- und Grund­be­sit­zer zu­dem In­ves­ti­ti­ons­an­rei­ze durch Lo­cke­rung des Miet­rechts und steu­er­li­che Be­güns­ti­gun­gen, da­mit mehr in den Wohn­raum in­ves­tiert wird. Auch der der­zei­ti­ge Nor­mend­schun­gel ist dem ÖH­GB ein Dorn im Au­ge. De­ren Ab­bau in ein prak­ti­ka­bles Maß wür­de die Bau­tä­tig­keit bzw. Sa­nie­rung er­leich­tern. Und: För­de­run­gen im Wohn­bau sol­len je­ne zu­gu­te kom­men, die auch Be­darf ha­ben; Gut- und Bes­ser­ver­die­ner sol­len nicht mehr län­ger Pro­fi­teu­re der ös­ter­rei­chi­schen Wohn­po­li­tik sein.

6B47 und Venta errichten Wohnungen in Graz

Baustart für „Ost.-Wohnen am Stadttor“

von Stefan Posch

Graz ist ei­ner der am schnells­ten wach­sen­den Städ­te Ös­ter­reichs. Der Druck, mehr Wohn­raum in der stei­ri­schen Lan­des­haupt­stadt zu schaf­fen, ist des­we­gen dem­ent­spre­chend groß. Ges­tern, Mon­tag, er­folg­te et­wa der Bau­start für das Pro­jekt „Ost. - Woh­nen am Stadt­tor“, das von den bei­den Bau­trä­gern 6B47 und Ven­ta er­rich­tet wird. An der Gren­ze des Stadt­teils Ja­ko­mi­ni sol­len bis zum vier­ten Quar­tal 2019 rund 220 frei­fi­nan­zier­te Woh­nun­gen ent­ste­hen.
„Seit je­her ste­hen In­no­va­ti­on und Qua­li­tät bei 6B47 ganz oben auf der Ta­ges­ord­nung. Das Pro­jekt Ost.- Woh­nen am Stadt­tor ist ein wei­te­res Bei­spiel für die 6B47 Phi­lo­so­phie“, so Pe­ter Ulm, Vor­stands­vor­sit­zen­der von 6B47. Hier in Graz wol­le man ein Sta­te-of-the-Art-Pro­jekt um­set­zen, „das auf die hoch­wer­ti­gen Wohn­be­dürf­nis­se so­wie die Ge­stal­tung mo­der­ner Ge­wer­be­flä­chen ein­geht und gleich­zei­tig nach­hal­ti­ge Wer­te schafft“. Die Di­men­si­on des Are­als sei ein wei­te­rer Mei­len­stein in der Un­ter­neh­mens­ge­schich­te - vor al­lem hier in Graz.
„Ost. - Woh­nen am Stadt­tor ist für die VEN­TA Group ein ein­zig­ar­ti­ges und in­no­va­ti­ves Pro­jekt, wel­ches ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zu nach­hal­ti­gen und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Woh­nen in zen­tra­ler Stadt­la­ge in Graz leis­ten wird. Wir wol­len ma­xi­ma­le Wohn­qua­li­tät in in­ner­städ­ti­scher La­ge mit op­ti­ma­ler In­fra­struk­tur schaf­fen - die­ses Ziel er­rei­chen wir mit die­sem Pro­jekt ge­nau“, er­gänzt Sieg­bert Schüt­zen­hö­fer, Ge­schäfts­füh­rer der Ven­ta.
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1.260 m² direkt am Donaukanal

Hypo NOE verkauft Top-Grundstück

von Charles Steiner

Die Hy­po NOE Im­mo­bi­li­en will sich von ei­nem Grund­stück in Wie­ner Best­la­ge tren­nen und lei­tet bis 1. De­zem­ber ei­nen struk­tu­rier­ten Bie­ter­pro­zess ein. Bei dem Are­al han­delt es sich um ein 1.260 m² gro­ßes Ge­misch­tes Bau­ge­biet der Bau­klas­se IV in der obe­ren Do­nau­stra­ße, di­rekt am U-Bahn­aus­gang Schot­ten­ring. Min­des­tens 14,5 Mil­lio­nen Eu­ro will die Hy­po NOE da­für ha­ben, ver­kauft wer­den 100-Pro­zent-An­tei­le an der Be­sitz­ge­sell­schaft. Es han­delt sich um ei­nes der letz­ten Bau­grund­stü­cke in die­ser La­ge. Laut Ver­kaufs­an­zei­ge wird de­zi­diert dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ei­ne Um­wid­mung "un­be­dingt an­ge­strebt wer­den soll" und be­reits ei­ne 2013 ei­ne ent­spre­chen­de Va­ri­an­te beim Ma­gis­trat avi­siert wur­de. Bau­klas­se IV er­laubt laut Wie­ner Bau­ord­nung ein Ob­jekt mit mehr als mehr als 12 und we­ni­ger als 21 Me­tern, ab­hän­gig von der Stra­ßen­brei­te.
Nach­dem die Hy­po NOE auch selbst Im­mo­bi­li­en ent­wi­ckelt, frag­te der im­mof­lash nach, war­um man ein sol­ches Grund­stück ver­kau­fen will. Pe­ter Wend­lin­ger, Head of Re­al Es­ta­te Fi­nan­ce bei der Hy­po NOE Grup­pe er­klär­te, dass dies aus kon­zern­stra­te­gi­schen Über­le­gun­gen er­folgt. "Wir wer­den die­se Lie­gen­schaft nicht ver­bau­en", so Wend­lin­ger ge­gen­über dem im­mof­lash. Laut ihm wür­de sich die La­ge sehr gut für Pre­mi­um-Pro­jek­te eig­nen. Das Bie­ter­ver­fah­ren läuft bis 1. De­zem­ber

Netto-Gewinn um über 24 Prozent gesteigert

UBM baut Gewinn aus

von Gerhard Rodler

Auch wenn es für die UBM beim ei­nem oder an­de­ren Pro­jekt even­tu­ell nicht so rund lau­fen könn­te, darf der Bau­trä­ger für die ers­ten neun Mo­na­te auf gu­te Zah­len ver­wei­sen: Der Ge­winn er­höh­te sich in den ers­ten neun Mo­na­ten um knapp ein Vier­tel auf 21,7 Mil­lio­nen Eu­ro. Das Er­geb­nis vor Steu­ern (EBT) er­höh­te sich gleich­zei­tig um knapp 21 Pro­zent auf 30,5 Mil­lio­nen Eu­ro. Die Um­sät­ze san­ken im glei­chen Zeit­raum in­des­sen um über 21 Pro­zent auf knapp 297 Mil­lio­nen. In die­sem Be­trag sind aber nur voll kon­so­li­dier­te Be­tei­li­gun­gen und kei­ne sha­re deals ent­hal­ten.
Die Ge­samt­leis­tung, die sämt­li­che Trans­ak­tio­nen ei­nes Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lers zur Gän­ze ab­bil­det, konn­te in den ers­ten neun Mo­na­ten um 17,9 Pro­zent auf 529,7 Mil­lio­nen Eu­ro ge­stei­gert wer­den (1-9/2016: 449,4 Mio. Eu­ro). Der Ge­winn pro Ak­tie er­höh­te sich auf 2,81 Eu­ro (Vor­jah­res­wert: 2,26 Eu­ro). Da­mit weist die UBM-Ak­tie, trotz ei­ner Kurs­stei­ge­rung von über 17 Pro­zent im Jah­res­ver­gleich ein wei­ter­hin nur ein­stel­li­ges Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis (KGV) auf. UBM konn­te schnel­ler als er­war­tet die Net­to­ver­schul­dung auf 555,6 Mil­lio­nen Eu­ro im Be­richts­zeit­raum re­du­zie­ren (30.6.2017: 578,6 Mil­lio­nen Eu­ro). Maß­geb­lich da­zu bei­ge­tra­gen hat­ten hier der For­ward-Ver­kauf des Mi­cro-Li­ving-Pro­jekts QBC 6.2 in Wien so­wie die Ver­äu­ße­rung ei­ner Be­stands­im­mo­bi­lie in Ru­mä­ni­en. Aus dem Be­stand­sport­fo­lio wur­den da­mit in den ers­ten drei Quar­ta­len Ver­kaufs­er­lö­se von ins­ge­samt rund 130 Mil­lio­nen Eu­ro lu­kriert.
Die Bi­lanz­sum­me von UBM hat sich durch Ver­käu­fe und Kre­dit­rück­füh­run­gen wei­ter ver­kürzt. Sie sank auf 1.165 Mil­lio­nen Eu­ro zum 30.9.2017. Da­mit er­höh­te sich die Ei­gen­ka­pi­tal­quo­te auf 29,2 Pro­zent (30.6.2017: 27,7 Pro­zent). Vor dem Hin­ter­grund ei­ner fort­ge­setz­ten Ent­schul­dungs- und Ri­si­ko­mi­ni­mie­rungs-Stra­te­gie im drit­ten Quar­tal kann die Er­war­tung für die Net­to-Ver­schul­dung zum Jah­res­en­de 2017 auf 520 Mil­lio­nen Eu­ro wei­ter ge­senkt wer­den. Die Pro­gno­se für den Jah­res­über­schuss von 33 Mil­lio­nen Eu­ro wird be­stä­tigt. Er­freu­lich ent­wi­ckelt sich auch die Pipe­line der be­reits ak­qui­rier­ten Pro­jek­te, de­ren Bei­trag zur Ge­samt­leis­tung bis En­de 2020 mit ins­ge­samt rund 1,8 Mil­li­ar­den Eu­ro er­war­tet wird.
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thyssenkrupp zieht um, EHL vermittelt

Auch Bestandsobjekte laufen in Wien

von Charles Steiner

Zwar heißt es sehr oft, dass Ge­wer­be­ob­jek­te, die be­reits ei­ni­ge Jah­re auf dem Bu­ckel ha­ben, schwer zu ver­mit­teln sind. Das muss aber nicht zwangs­läu­fig so sein, wie die jüngs­te Bü­ro­ver­mitt­lung der EHL be­weist. Die­se ha­be ein hoch­wer­tig sa­nier­tes Be­stands­ob­jekt an der Zet­sche­gas­se in Wien Lie­sing an den Auf­zugs­her­stel­ler thys­sen­krupp ver­mit­telt, die dort ih­ren Head­quar­ter ein­ge­rich­tet hat. Wie vie­le Qua­drat­me­ter die Bü­ro­La­ger-Kom­bi­na­ti­on hat, konn­te auf im­mof­lash-Nach­fra­ge auf­grund Vor­ga­ben des Mie­ters nicht in Er­fah­rung ge­bracht wor­den, es hand­le sich aber um ei­ne der größ­ten Bü­ro­ver­mie­tun­gen des zwei­ten Halb­jah­res, wie die EHL schreibt. Das Ob­jekt ist im Vor­jahr um­fas­send sa­niert wor­den und wird auf die Be­dürf­nis­se von thys­sen­krupp ab­ge­stimm­ten Zu­bau er­wei­tert.
Es ist über­dies nicht die ein­zi­ge er­folg­rei­che Ver­mitt­lung ei­nes Be­stands­ob­jekts, wie Ste­fan Wern­hart, Lei­ter Bü­ro­im­mo­bi­li­en bei EHL er­klärt. So konn­te für den An­bie­ter für tech­ni­sche Or­tho­pä­die, die Ot­to Bock Health­ca­re, heu­er eben­falls ein sol­ches Ob­jekt in Wien-Sim­me­ring ver­mit­telt wer­den. Für Wern­hart ist der Schluss, dass auch Bü­ro­ob­jek­te im Zweit- oder Dritt­be­zug kon­kur­renz­fä­hig blei­ben kön­nen. Für das vier­te Quar­tal rech­net Wern­hart mit wei­te­ren Ab­schlüs­sen - so­wohl im Be­stands- als auch im Neu­bau­seg­ment. „Die Pipe­line zeigt sich ak­tu­ell sehr viel­ver­spre­chend und es be­fin­den sich ei­ni­ge Un­ter­neh­men be­reits in weit fort­ge­schrit­te­nen Miet­ver­trags­ver­hand­lun­gen, die noch heu­er fi­na­li­siert wer­den sol­len. Ich ge­he da­her da­von aus, dass der Wie­ner Bü­ro­markt mit ei­nem star­ken Q4 ab­schließt und 2017 ei­ne Ge­samt­ver­mie­tungs­leis­tung von ca. 200.000 m² er­zielt wer­den kann“, so Wern­hart.
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Deloitte zieht in die Grazer Altstadt

Größte Privatvermietung für die ARE

von Stefan Posch

Kürz­lich hat die ARE die Sa­nie­rung ei­ne ehe­ma­li­gen Amts­ge­bäu­de der Pro­li­zei in der Pau­lust­or­gas­se 8-10 in der Gra­zer Alt­stadt ab­ge­schlos­sen. Wie das Un­ter­neh­men mit­teil­te wird De­loit­te Sty­ria in den rund 2.500 m² gro­ßer Bü­ro­stand­ort ein­zie­hen.
„Wir freu­en uns sehr, mit De­loit­te Sty­ria ei­nen so re­nom­mier­ten Mie­ter für un­se­re Lie­gen­schaft ge­fun­den zu ha­ben. Für die ARE, die als Toch­ter der Bun­des­im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft der­zeit noch über­wie­gend Bun­des­mie­ter zu ih­ren Kun­den zählt, war die­ser Ver­trags­ab­schluss die größ­te Neu­ver­mie­tung an den pri­vat­wirt­schaft­li­chen Sek­tor seit ih­rer Grün­dung im Jahr 2012“, sagt ARE Ge­schäfts­füh­rer Hans-Pe­ter Weiss.
Ab 1. De­zem­ber 2017 ist auch die Lie­gen­schaft in der Pau­lust­or­gas­se 15 wie­der voll­stän­dig ver­mie­tet. Hier ist ne­ben der Fa­mi­li­en­ge­richts­hil­fe und der Wirt­schafts- und Kor­rup­ti­ons­staats­an­walt­schaft ei­ne Ab­tei­lung der JA Graz Ja­ko­mi­ni un­ter­ge­bracht. Für die Fach­in­spek­ti­on Graz Son­der­diens­te des In­nen­mi­nis­te­ri­ums (BM.I) wer­den seit Früh­jahr 2017 rund 1.000 m² Bü­ro- und Aus­bil­dungs­flä­chen ad­ap­tiert. ARE und BM.I in­ves­tie­ren ge­mein­sam knapp ei­ne Mil­li­on Eu­ro. Dar­über hin­aus stell­te die ARE be­reits im Som­mer 2016 ein Sa­nie­rungs­pro­jekt im Um­fang von rund 3 Mil­lio­nen Eu­ro in den Ge­bäu­den Pau­lust­or­gas­se 12 und 19 fer­tig.

16 barrierefreie Wohnungen fertiggestellt

Weitere Mietwohnungen in Flachau

von Charles Steiner

Das WohnprojektDas Wohnprojekt
Be­lieb­te Tou­ris­mus­or­te brin­gen zwar Fre­quenz und je­de Men­ge Geld von Tou­ris­ten - da­für ist aber leist­ba­rer Wohn­raum Man­gel­wa­re. Flach­au ist so ein Fall. Die Salz­burg Wohn­bau hat jetzt leist­ba­re Miet­woh­nun­gen im Orts­kern der Ge­mein­de er­rich­tet und 16 Miet­woh­nun­gen, die bar­rie­re­frei aus­ge­stal­tet sind, fer­tig­ge­stellt. Da­mit ist der zwei­te Bau­ab­schnitt ei­nes Wohn­pro­jekts auf ei­nem 5.900 m² gro­ßen Grund­stück der Bun­des­fors­te mit ins­ge­samt 49 Wohn­ein­hei­ten ab­ge­schlos­sen, der drit­te folgt in den kom­men­den Mo­na­ten.
Ge­plant hat das Pro­jekt das Salz­bur­ger Ar­chi­tek­tur­bü­ro Hoch­häusl & Moos­brug­ger ZT. Die 2-, 3- und 4-Zim­mer­woh­nun­gen mit ei­ner Grö­ße zwi­schen 54 m² und 87 m². In un­mit­tel­ba­rer Nä­he des Wohn­ob­jekts be­fin­den sich Kin­der­gar­ten, Volks­schu­le, Kir­che, Ge­schäf­te, Post und Ban­ken so­wie Bus­hal­te­stel­le.
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100 Millionen Euro für etwa 350 Wohneinheiten

AXA kauft Wohnprojekt in Dresden

von Stefan Posch

Ost­deutsch­land wird für In­ves­to­ren im­mer in­ter­es­san­ter. Be­son­ders die säch­si­schen Groß­städ­te Leip­zig und Dres­den rü­cken im­mer mehr in de­ren Fo­kus. Nun hat AXA In­vest­ment Ma­na­gers - Re­al As­set ein Wohn­pro­jekt in Dres­den, das Günt­zare­al, für den fran­zö­si­schen Pen­si­ons­fonds ERAP für ca. 100 Mil­lio­nen Eu­ro ge­kauft. Et­wa 350 Wohn­ein­hei­ten, da­von 137 Mi­kro­woh­nun­gen, so­wie Ein­zel­han­dels­flä­chen wer­den im Stadt­teil Jo­hann­stadt an der Ufer der El­be bis 2020 ent­ste­hen. 50 Pro­zent der Re­tail­flä­chen sind laut AXA be­reits lang­fris­tig an gro­ße deut­sche Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men ver­mie­tet.
Die­ses wich­ti­ge städ­te­bau­li­che Pro­jekt wird neue Woh­nun­gen für den wach­sen­den aber lo­ka­len Markt in Dres­den lie­fern. „Wir glau­ben, dass un­ser Know-how und un­se­re Leis­tungs­bi­lanz in Deutsch­land kom­bi­niert mit un­se­re Ex­per­ti­se für Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lun­gen die lau­fen­de Pro­jek­tie­rung und den zu­künf­ti­gen Er­folg des Vor­ha­bens un­ter­stüt­zen wird“, kom­men­tiert Sven Krum­p­holz, Head of As­set Ma­nage­ment & Tran­sac­tions in Deutsch­land bei AXA IM - Re­al As­sets, den Kauf.

Gesundbrunnen-Center mit neuem Look

Refurbishment für Berliner EKZ abgeschlossen

von Günther Schneider

Gesundbrunnen CenterGesundbrunnen Center
1997 wur­de das Ein­kaufs­zen­trum der ECE im Ber­li­ner Be­zirk Ge­sund­brun­nen er­öff­net. Nach ei­nem Re­fur­bish­ment prä­sen­tiert sich das Zen­trum mit zehn Ge­schäf­ten auf 25.000 m² Ver­kaufs­flä­che nun in ei­nem neu­en Look. Die At­mo­sphä­re und Auf­ent­halts­qua­li­tät sei­en durch ein op­ti­mier­tes Licht­kon­zept mit mo­der­nen De­sign-Leuch­ten, ge­müt­li­che neue Sitz­be­rei­che und zahl­rei­che De­si­gnele­men­te aus war­men Ma­te­ria­lien­ei­ner deut­lich auf­ge­wer­tet wor­den, heißt es von­sei­ten der ECE. Auch neue Roll­trep­pen wur­den ein­gbaut, die deut­lich we­ni­ger Platz als die bis­he­ri­gen be­nö­ti­gen. Zu­dem wur­de ein neu­er Gas­tro­no­mie­be­reich im Un­ter­ge­schoss des Cen­ters ein­ge­rich­tet. Auch vie­le Mie­ter hät­ten im Zu­ge des Re­fur­bish­ments in ei­ne Mo­der­ni­sie­rung ih­rer Shops in­ves­tiert und neue Store-De­signs um­ge­setzt. Als neu­er An­ker­mie­ter hat be­reits im Au­gust der Off-Pri­ce-Re­tailer TK Ma­xx er­öff­net. In we­ni­gen Ta­gen wird zu­dem das ers­te REWE Cen­ter in Ber­lin im Ge­sund­brun­nen-Cen­ter er­öff­nen. Sämt­li­che Mo­der­ni­sie­rungs­ar­bei­ten wur­den wäh­rend des lau­fen­den Be­triebs durch­ge­führt.
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Hinteregger baut 33 Wohnungen

Baustart für Wohnanlage bei Bregenz

von Stefan Posch

Die Bre­gen­zer Un­ter­neh­mens­grup­pe Hin­te­reg­ger hat kürz­lich mit dem Bau von vier Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern mit ins­ge­samt 33 Woh­nun­gen in Hör­branz im Be­zirk Bre­genz ge­star­tet. Auf knapp 4.400 m² Grund­flä­che ent­ste­hen Zwei- bis Vier-Zim­mer­woh­nun­gen mit et­wa 45 bis 100 m² Wohn­flä­che. Al­le Ein­hei­ten sind süd-west­lich aus­ge­rich­tet und ver­fü­gen je­weils über ei­ne Son­nen­ter­ras­se, im Erd­ge­schoß zu­sätz­lich über ei­nen Gar­ten­an­teil.
Die vom Ar­chi­tek­tur­bü­ro Schnet­zer Kreu­zer aus Bre­genz Ge­bäu­de wer­den in mas­si­ver Zie­gel­bau­wei­se er­rich­tet. Die Fer­tig­stel­lung ist für An­fang 2020 an­ge­dacht.
„Wir ha­ben uns be­wusst für ei­ne klein­tei­li­ge Struk­tur statt ei­nes gro­ßen Bau­kör­pers ent­schie­den, auch wenn dies kos­ten­in­ten­si­ver ist. Die ein­zel­nen Häu­ser fü­gen sich stim­mig in die Um­ge­bung ein und ver­mit­teln ei­nen fa­mi­liä­ren Cha­rak­ter“, so Mar­tin Moos­brug­ger, Ge­schäfts­füh­rer von Hin­te­reg­ger Bau­meis­ter.
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Erweiterung des Logistikstandortes von BLG

Panattoni entwickelt bei Berlin

von Stefan Posch

Der auf Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­li­en spe­zia­li­sier­te Ent­wick­ler Panat­to­ni Eu­ro­pe hat kürz­lich die Bau­ar­bei­ten für ei­ne Lo­gis­tik­an­la­ge in Fal­ken­see bei Ber­lin auf­ge­nom­men. Die Flä­chen wer­den für die BLG Lo­gis­tik Group er­reich­tet, die ih­ren Stand­ort da­mit er­wei­tert. Die Fer­tig­stel­lung für die die An­la­ge, die 22.000 m² Lo­gis­tik­flä­che, so­wie Bü­ro- und So­zi­al­flä­chen von 1.300 m² und ei­ner Au­ßen­la­ger­flä­che von 1.000 m² um­fasst, ist für Mai 2018 ge­plant. Fal­ken­see bie­te Stand­ort­vor­tei­le, heißt es in ei­ner Aus­sen­dung von Pa­net­to­ni. Ei­ner­seits die di­rek­te An­bin­dung und die Au­to­bahn­auf­fahrt Ber­lin-Span­dau. An­de­rer­seits die Nä­he zur Sie­mens­stadt, dem Stand­ort di­ver­ser BLG-Kun­den in Ber­lin. Die Flä­chen sol­len der Ma­te­ri­al­ver­sor­gung des Sie­mens Gas­tur­bi­nen­werks Ber­lin zu­gu­te kom­men.
„Die Nä­he un­se­res Stand­or­tes in Fal­ken­see zur Sie­mens­stadt hat sich als äu­ßerst vor­teil­haft er­wie­sen, wir schät­zen das Po­ten­zi­al die­ses Stand­or­tes und be­grü­ßen die Mög­lich­keit die­sen nun in Zu­sam­men­ar­beit mit Panat­to­ni Eu­ro­pe zu er­wei­tern“, so Chris­ti­an Dieck­hö­fer, Ge­schäfts­füh­rer der BLG.

Peter Schimicek Vertriebsleiter technischer Kundenservice

Karriere zum Tag: Neu bei Facilitycomfort

von Charles Steiner

Peter SchimicekPeter Schimicek
Und wie­der ein Neu­zu­gang bei der Fa­ci­li­ty­com­fort. Mit Pe­ter Schi­micek wur­de jetzt ein neu­er Ver­triebs­lei­ter für die eben­falls neu ge­schaf­fe­ne Stel­le Tech­ni­sche Kun­den­ser­vices ge­fun­den. Schi­micek hat die­sen Pos­ten mit An­fang Ok­to­ber an­ge­tre­ten, wie die Fa­ci­li­ty­com­fort in ei­ner Aus­sen­dung schreibt. Zu sei­nen Auf­ga­ben ge­hö­ren un­ter an­de­rem die dis­zi­pli­nä­re und fach­li­che Füh­rung der Be­rei­che Ver­trieb, Mar­ke­ting und Ver­rech­nung, die Bud­get-, Um­satz- und Er­geb­nis­ver­ant­wor­tung so­wie die Ent­wick­lung und Um­set­zung ei­ner kun­den­ori­en­tier­ten Ver­triebs­stra­te­gie und ei­ne ef­fi­zi­en­te Ver­triebs­pro­zess­füh­rung. Hin­zu kommt die per­ma­nen­te Markt­be­ob­ach­tung mit Ana­ly­sen.
Vor sei­ner Be­stel­lung zum Ver­triebs­lei­ter des neu ge­schaf­fe­nen Ge­schäfts­felds „Tech­ni­sche Kun­den­ser­vices“ war Pe­ter Schi­micek knapp drei Jah­re als Di­rec­tor Busi­ness Unit Com­mu­ni­ca­ti­on bei Melecs un­ter an­de­rem für die Ent­wick­lung neu­er Ver­triebs­stra­te­gi­en für de­di­zier­te Kun­den­seg­men­te so­wie die Er­wei­te­rung und Wei­ter­ent­wick­lung des be­ste­hen­den Kun­den­port­fo­li­os tä­tig.
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Hochkarätige Diskutanten: Markus Kuttner (CA Immo), Martin Müller (JPI), Ewald Stückler (t.o.c.), Gerhard Rodler, Hans-Peter Weiss (BIG), Peter Haupt (Hutchinson Drei Austria), v.l.n.r.Hochkarätige Diskutanten: Markus Kuttner (CA Immo), Martin Müller (JPI), Ewald Stückler (t.o.c.), Gerhard Rodler, Hans-Peter Weiss (BIG), Peter Haupt (Hutchinson Drei Austria), v.l.n.r.

Wenn uns Gebäude formen

Cor­po­ra­te Iden­ti­ty, Un­ter­neh­mens­kul­tur, ef­fi­zi­en­tes Ar­bei­ten: Auf die In­nen­ar­chi­tek­tur ei­ner Bü­ro­im­mo­bi­lie wird im­mer mehr Au­gen­merk ge­legt. Wel­che Her­aus-for­de­run­gen das für Bü­ro­ent­wick­ler be­deu­tet, wur­de beim 5 o'clock-Tea dis­ku­tiert. Der Hoch­som­mer ist vor­bei, die Tem­pe­ra­tu­ren sin­ken kon­ti­nu­ier­lich - Zeit für den 5 o'clock-Tea al­so, der sich hier­mit aus der Som­mer­pau­se zu­rück­mel­det. Dies­mal mit ei­nem The­ma, das in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren im­mer ge­wich­ti­ger für die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft - be­son­ders im Of­fice-Sek­tor - ge­wor­den ist. Näm­lich: Wie sich die Un­ter­neh­mens­kul­tur von ein­zel­nen Un­ter­neh­men in Bü­ro­ge­bäu­den so ab­bil­den lässt, dass nicht nur das Un­ter­neh­mens­ziel er­reicht wird, son­dern sich die Mit­ar­bei­ter wohl­füh­len und die Cor­po­ra­te Iden­ti­ty sicht­bar ge­macht wird. Das gilt auch für uns: Wäh­rend Sie die­ses Heft in den Hän­den hal­ten, sind wir auch in ein neu­es Bü­ro um­ge­zo­gen, auf den Wie­ner­berg. Hoch­ka­rä­tig war die Dis­kus­si­ons­run­de von ep­me­dia und Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zin in der t.o.c.-Lounge mit dem dies­ma­li­gen The­ma "First we shape our buil­dings, then they shape us" be­setzt. Dies­mal zu Gast: Mar­kus Kutt­ner, Group Head of As­set Ma­nage­ment, CA Im­mo, Mar­tin Mül­ler, Ge­schäfts­füh­rer JP Im­mo­bi­li­en, Ewald Stück­ler, Ge­schäfts­füh­rer t.o.c., Hans-Pe­ter Weiss, Ge­schäfts­füh­rer BIG/ARE, und Pe­ter Haupt, Se­ni­or Head of Pro­cu­re­ment, Lo­gis­tics & Fa­ci­li­ties, Hut­chi­son Drei Aus­tria, un­ter der Mo­de­ra­ti­on von Ger­hard Rod­ler. "Wie beim Au­to­kauf" Bei Bü­ros sol­len et­wa Ar­chi­tek­tur, Auf­tei­lung oder Ein­rich­tung zu ei­nem gu­ten Ar­beits­kli­ma bei­tra­gen und die Un­ter­neh­mens­kul­tur po­si­tiv be­ein­flus­sen. Heißt es al­so in Zu­kunft "of­fe­ne Kul­tur durch of­fe­ne Ar­chi­tek­tur"? Ewald Stück­ler ver­weist in sei­nem Ein­gangs­state­ment zu­nächst ein­mal auf die Fra­ge, wo­her die Un­ter­neh­mens­kul­tur über­haupt kommt: "Es ist wie beim Au­to­kauf. Zu­erst muss ein Un­ter­neh­men de­fi­nie­ren, was über­haupt zum Leit­bild passt. Dar­aus lei­tet sich dann ei­ne Un­ter­neh­mens­kul­tur ab." Die­se kön­ne aber nur funk­tio­nie­ren, wenn sie nicht nur nach au­ßen - al­so durch das Ge­bäu­de bzw. die Ein­rich­tung - sicht­bar ge­macht, son­dern auch von in­nen ge­lebt wird. Sie muss al­so so­wohl vom Ma­nage­ment nach un­ten als auch um­ge­kehrt ge­tra­gen wer­den. "Das be­darf Vor­be­rei­tung, und ge­ra­de bei die­sem The­ma gilt: Speed kills", so Stück­ler. Dann, wenn mit dem Umz­zug die in­ter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on an­ge­passt wird. Chan­ge Ma­nage­ment Das be­stä­tigt auch Hans-Pe­ter Weiss aus ei­ge­ner Er­fah­rung - BIG und ARE sind ih­rer­seits in ein neu­es Bü­ro (DENK DREI, Anm.) um­ge­sie­delt. "Das brach­te ei­nen gan­zen Mix an Ver­än­de­run­gen, ein The­ma war da­bei Chan­ge Ma­nage­ment. Vor fünf Jah­ren ha­ben wir ei­nen Stra­te­gie- und Pla­nungs­pro­zess zur Neu­aus­rich­tung des Un­ter­neh­mens ge­star­tet." Da­bei wur­den al­le Ebe­nen des Un­ter­neh­mens ein­ge­bun­den. Zwei As­pek­te wa­ren da­bei we­sent­lich: "Ei­ner­seits ist un­ser Un­ter­neh­men ge­wach­sen, wes­we­gen wir auch mehr Platz ge­braucht ha­ben. An­de­rer­seits be­dingt ein grö­ße­res Un­ter­neh­men auch neue For­men der Kom­mu­ni­ka­ti­on", führt der BIG-CEO aus. Und das müs­se of­fen und breit kom­mu­ni­ziert wer­den, um Ängs­te bei Mit­ar­bei­tern ab­zu­bau­en. Mehr­ma­li­ge Um­zü­ge und Chan­ge Ma­nage­ment-Pro­zes­se hat auch Hut­chi­son Drei Aus­tria hin­ter sich. Pe­ter Haupt: "Auch wir hat­ten ei­nen Len­kungs­aus­schuss ein­ge­lei­tet und mit den Mit­ar­bei­tern und Ab­tei­lun­gen dis­ku­tiert und ver­sucht, die Bü­ro­räum­lich­kei­ten nach den neu­en Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Un­ter­neh­mens­leit­li­ni­en zu pla­nen." Das sei gut an­ge­nom­men wor­den. Her­aus­for­de­rung für De­ve­l­oper Dass Un­ter­neh­mens­kul­tu­ren in Bü­ro­räum­lich­kei­ten wach­sen kön­nen, stellt al­ler­dings Im­mo­bi­li­en­ent­wick­ler und As­set­ma­na­ger vor Her­aus­for­de­run­gen. "Da sind wir tag­täg­lich ge­for­dert, un­se­re Im­mo­bi­li­en ein Stück neu zu er­fin­den", kom­men­tiert Mar­kus Kutt­ner. Denn die Ver­trags­zei­ten wer­den kür­zer ge­hal­ten, aber die In­no­va­tio­nen der Un­ter­neh­men stär­ker ge­lebt. "Wir müs­sen da­her bei der Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung vor­aus­schau­en­der pla­nen", er­klärt der CA Im­mo-As­set­ma­na­ger. Auch JP hat mitt­ler­wei­le ein Bü­ro­ob­jekt, das Te­le­graf 7, ent­wi­ckelt und mitt­ler­wei­le be­zo­gen. JP-Ge­schäfts­füh­rer Mar­tin Mül­ler: "Auch das war nicht ein­fach, weil wir ge­wach­se­ne Struk­tu­ren ha­ben. Die­se in zu trans­fe­rie­ren, war nicht ein­fach." Ob­wohl man mit 50 Mit­ar­bei­tern ein klei­ne­res Un­ter­neh­men dar­stellt, war der Um­zug mit Chan­ge Ma­nage­ment ähn­lich wie bei ei­ner gro­ßen Fir­ma. Und das, was man beim Wohn­bau hin­sicht­lich Emo­tio­na­li­sie­rung ge­lernt ha­be, ha­be man in den Ge­wer­be­be­reich im­ple­men­tiert, er­klärt Mül­ler. Auch mit Gim­micks wie et­wa ei­nem Fit­ness­raum oder ei­ner bü­ro­ei­ge­nen Sui­te.

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Quasi „in Ergänzung“ zum Tower schafft der Office Park 4 an der Einfahrtstraße von Wien kommend am Flughafenareal eine ikonische Architektur.Quasi „in Ergänzung“ zum Tower schafft der Office Park 4 an der Einfahrtstraße von Wien kommend am Flughafenareal eine ikonische Architektur.

Gekommen, um zu bleiben

Am Flug­ha­fen Wien macht das "Ge­schäft Drum­her­um" bald die Hälf­te des Ge­samt­um­sat­zes aus - der Mul­ti­funk­ti­ons­mix macht es eben aus. Woll­te man den Sach­ver­halt zu­spit­zen, könn­te man sa­gen: Flug­hä­fen sind heu­te Ein­kaufs­zen­tren, Park­häu­ser und Bü­ro­cen­ters - mit an­ge­schlos­se­nen Start- und Lan­de­pis­ten. Soll hei­ßen: Das Haupt­ge­schäft ei­nes Flug­ha­fens ver­la­gert sich zu­neh­mend auf Er­lö­se aus dem Be­reich Re­tail & Pro­per­ties so­wie auf die Spar­te Bo­den­ab­fer­ti­gung. Das ist ein welt­wei­ter Trend - und lässt sich ak­tu­ell bei­spiel­haft am Flug­ha­fen Wien stu­die­ren. Air­port Ci­ty Vi­en­na Im Jahr 2016 ver­zeich­ne­te die Flug­ha­fen Wien Grup­pe ei­nen Ge­samt­um­satz von mehr als 741,6 Mil­lio­nen Eu­ro (ein Plus von 3,0 Pro­zent). Na­he­zu die Hälf­te da­von ent­fiel auf das Air­port-Seg­ment, al­so das Ge­schäft mit Air­lines und Lan­de­ta­ri­fen. 17 Pro­zent mach­te das Seg­ment Re­tail & Pro­per­ties aus, wo im ers­ten Halb­jahr 2017 ein deut­li­ches Wachs­tum ver­zeich­net wer­den konn­te: Vor al­lem bei Miet- und Par­ker­trä­gen, aber auch bei Shop­ping und Gas­tro­no­mie gab es po­si­ti­ve Ent­wick­lun­gen. Zu 21 % des Ge­samt­um­sat­zes trug schließ­lich die Bo­den­ab­fer­ti­gung ab, der Rest ver­teilt sich auf die Be­tei­li­gung am Flug­ha­fen Mal­ta und sons­ti­ge Seg­men­te. Be­reits über 230 Un­ter­neh­men mit mehr als 20.000 Be­schäf­tig­ten set­zen auf den Flug­ha­fen Wien als Be­triebs­stand­ort, der rund 22.000 Stell­plät­ze auf­weist. Mit Stand Sep­tem­ber 2017 weist die Air­port Ci­ty Vi­en­na ei­ne Ge­wer­be­flä­che von rund 140.000 m², ein Of­fice-An­ge­bot von über 100.000 m² Bü­ro- und Con­fe­ren­cing­flä­chen, ein Mo­xy Ho­tel, ver­schie­de­ne Nah­ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen, wie Su­per­märk­te, ei­ne Apo­the­ke, ein Fit­ness­cen­ter, ei­nen 24/7-Post Part­ner usw. auf. Und wie soll die Air­port Ci­ty in na­her Zu­kunft aus­se­hen? [ci­te1] Of­fice Park 4 Zu­wachs im Her­zen der Air­port Ci­ty. Auf­grund der ho­hen Nach­fra­ge nach at­trak­ti­ven Bü­ro­flä­chen am Flug­ha­fen wird der neue Vi­en­na Air­port Of­fice Park (vul­go Of­fice Park 4) er­rich­tet: Ab dem Jahr 2020 - bis dort­hin sol­len an die 60 Mil­lio­nen Eu­ro in­ves­tiert wor­den sein - wird die­ser mehr als 25.000 m² sta­te-of-the-art Bü­ro- und Con­fe­ren­cing­flä­chen auf zehn Ebe­nen bie­ten. Die Bü­ro­flä­chen wer­den in fle­xi­blen Grund­riss­lö­sun­gen ver­mie­tet wer­den - bis zu zehn Miet­ein­hei­ten je Ge­schoß sind um­setz­bar, das ent­spricht Bü­ro­grö­ßen zwi­schen 180 m² und 2.300 m². Er­rich­tet wird die Bü­ro­im­mo­bi­lie ne­ben dem Tower an der Ein­fahrt­stra­ße. Da­mit be­fin­det sich das neue Ob­jekt im Kern­ge­biet des Flug­ha­fen­are­als. Die neue ar­chi­tek­to­ni­sche Air­port-Land­mark wird von HNP ar­chi­tects ZT GmbH ge­plant und ge­stal­tet - un­ter der Lei­tung des re­nom­mier­ten Ar­chi­tek­ten Prof. Heinz Neu­mann und sei­ner Part­ner Oli­ver Os­z­wald und Flo­ri­an Ro­de. Ent­wurfs­an­satz war, ein Ge­bäu­de zu ent­wi­ckeln, dass ne­ben der prä­gnan­ten Form des Towers Be­stand hat. Land­mark vor Tower Ziel­grup­pe des Of­fice Parks 4 sind et­wa auch Un­ter­neh­men aus den Be­rei­chen IT, Lo­gis­tics (Küh­ne & Na­gel) und E-Com­mer­ce (Ti­tan Ma­chine­ry). An­ge­spro­chen wer­den sol­len aber auch welt­weit agie­ren­de Kon­zer­ne bzw. EU-In­sti­tu­tio­nen - be­kann­ter­ma­ßen ver­han­delt die Stadt Wien mit der bis­lang in Lon­don be­hei­ma­te­ten Eu­ro­päi­schen Arz­nei­mit­tel­be­hör­de (EMA) -; ge­ne­rell adres­siert der Of­fice Park 4 an Brex­it-Flücht­lin­ge aus Groß­bri­tan­ni­en (die La­ge von Wien im Her­zen Eu­ro­pas ist ein­zig­ar­tig). Auch Co­wor­king Spaces - der Flug­ha­fen ver­steht sich hier­bei als In­ku­ba­tor - so­wie Gas­tro­no­mie-Ein­rich­tun­gen wird der Of­fice Park 4 auf­wei­sen. Wolf­gang Schei­ben­pflug, als Stand­ort­ma­na­ger für die Ent­wick­lung und Ver­mark­tung des Flug­ha­fen Wiens als Im­mo­bi­li­en­stand­ort zu­stän­dig, weist ge­gen­über dem Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zin dar­auf hin, dass zu den Park­mög­lich­kei­ten des Of­fice Park 4 selbst­ver­ständ­lich auch Elek­tro-Tank­stel­len ge­hö­ren wer­den. Und Gün­ther Of­ner, Vor­stand der Flug­ha­fen Wien AG, er­gänzt: "Die leis­tungs­fä­hi­ge Ver­kehrs­an­bin­dung, bes­te Te­le­kom- und IT-Kon­nek­ti­vi­tät so­wie ur­ba­ne In­fra­struk­tur­ein­rich­tun­gen ma­chen die Air­port Ci­ty Vi­en­na zum per­fek­ten Be­triebs­stand­ort für Un­ter­neh­men." [ci­te2] Und au­ßer­dem? In den ers­ten sechs Mo­na­ten des Jah­res 2017 wur­den am Flug­ha­fen Wien in Sum­me 61,3 Mil­lio­nen Eu­ro in­ves­tiert - der Groß­teil da­von ent­fiel auf Grund­stücks­käu­fe in Hö­he von 14,2 Mio. Eu­ro so­wie In­ves­ti­tio­nen für den Aus­bau des Air Car­go Cen­ter Ost in Hö­he von 10,6 Mio. Eu­ro. Der Aus­bau des Air Car­go Cen­ters mit ei­ner der größ­ten Pho­to­vol­ta­ik-An­la­gen Ös­ter­reichs soll bis En­de 2017 ab­ge­schlos­sen sein: In der un­mit­tel­ba­ren Flug­ha­fen-Nach­bar­schaft ent­ste­hen mit Ma­ki­ta, Car­go Part­ner und DHL drei neue Be­triebs­stand­or­te mit hun­der­ten Ar­beits­plät­zen in der Re­gi­on. Der Flug­ha­fen Wien wächst al­so be­stän­dig - auch und ge­ra­de weil punk­to Mul­ti­funk­ti­ons­mix auf die "Ge­schäfts­mög­lich­kei­ten Drum­her­um" ge­setzt wird. [ci­te3]

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Mitarbeiter Immobilienverwaltung WEG (m/w)

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