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Vier-Milliarden-Marke schon jetzt geknackt

Vorjahreswert bei Investments bereits übertroffen

von Charles Steiner

Nach mehreren Mega-Deals, die heuer am Wiener Investmentmarkt zu verzeichnen waren, war bereits klar: 2017 wird ein absolutes Rekordjahr werden. Und dieser Rekord ist bereits jetzt, zum dritten Quartal erreicht worden. Laut Erhebungen von EHL und CBRE, die die Zahlen getrennt erhoben hatten, wurden zwischen Jänner und September rund vier Milliarden Euro in österreichische Gewerbeimmobilien investiert - soviel, wie noch nie. Im Vergleich: Im gesamten Vorjahr wurden 3,9 Milliarden Euro in Gewerbeimmobilien investiert. Grund dafür sind mehrere Großtransaktionen wie der DC Tower, The Icon Vienna und Austria Campus, die alleine schon 1,5 Milliarden vom Investmentkuchen ausmachen. „Österreich ist für internationale Käufer so attraktiv wie nie zuvor“, sagt Franz Pöltl, Geschäftsführender Gesellschafter der EHL Investment Consulting. „Auch wenn gerade bei den ganz großen Transaktionen mit mehr als 100 Millionen Euro erneut deutsche institutionelle Investoren dominierten, so zeigt sich immer stärker, dass Österreich in den Veranlagungsstrategien von immer mehr Investoren aus Asien, Amerika und dem Nahen Osten eine wichtige Rolle spielt.“ Georg Fichtinger, Head of Investment Properties bei CBRE erklärt, dass noch nie, so lange es Aufzeichnungen gibt, so viel investiert worden ist: „Bis zum Jahresende gehen wir von einem Transaktionsvolumen von ca. 4,5 Milliarden Euro aus.“ Und es zeichnet sich eine Entwicklung ab: „Großvolumige Transaktionen von mehr als 100 Millionen Euro sind 2017 im Trend. In den ersten drei Quartalen des Jahres wurden bereits zehn Deals in dieser Größenordnung getätigt“, so Fichtinger. Für das restliche Jahr geht die EHL von vielen weiteren Transaktionen aus, die eher zwischen 20 und 100 Millionen Euro liegen werden. Die stärkste Assetklasse sind Büroimmobilien mit rund 64 Prozent gewesen. Die aktivsten Investoren waren die Deutschen: ca. 58 Prozent des Investmentvolumens kam in den ersten neun Monaten des Jahres aus Deutschland (3. Quartal: ca. 66 Prozent). Der Anteil der restlichen internationalen Investoren ist im zweiten Halbjahr größer geworden: ca. 19 Prozent des Investmentvolumens gingen auf das Konto von internationalen Investoren (Januar bis September: ca. 17 Prozent). Die Renditen haben, wenig verwunderlich, erneut nachgegeben: Diese liegt bei Büros bei 3,9 Prozent, bei High-Street-Einzelhandel bei 3,3 Prozent und bei FMZ bei 5,6 Prozent.
Von den vier Milliarden Euro Investmentvolumen begleitete die EHL ein Volumen von 1,4 Milliarden Euro, die CBRE von einer Milliarde Euro.

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Stimmung auf der Expo 2017

Das Hoch, das keine Ende nimmt

von Jacqueline Cheval

2016 war eine Expo der Rekorde. 2017 ist nicht anders. Bei tiefen Zinsen ist die Stimmung hoch und dies war auch heuer wieder deutlich spürbar. Um es in den Worten von Eugen Otto zu sagen: "Es möchte jeder in den sicheren Hafen der Immobilien. Es möchte jeder die beste Qualität. Und es möchte jeder für sich die besten Konditionen."

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S Immo erweitert in Bukarest

Shoppingcenter Sun Plaza wird vergrößert

von Charles Steiner

Refurbishment für Shoppingcenter ist, anlässlich steigender Umsätze, die in Onlinekanäle fließen, das Gebot der heutigen Zeit. Ein solches hat jetzt die S Immo für ihr in Bukarest gelegenes Shoppingcenter Sun Plaza in Angriff genommen. Vergangene Woche wurde der seit 2016 andauernde Umbau für die Erweiterung der Retailimmobilie um 25 Shops abgeschlossen. Dabei konnten weitere Ankermieter wie Lego, Forever 21, Pandora oder NYX gewonnen werden, wie aus einer entsprechenden Mitteilung der S Immo hervorgeht. S Immo-Vorstand Friedrich Wachernig kommentiert: "Qualitativ hochwertige Objekte sind ein wesentlicher Eckpfeiler unseres Erfolgs. Durch die Renovierung unseres Shoppingcenters können wir den Wert der Immobilie und unseres Portfolios nachhaltig steigern und die Erträge langfristig sichern." Das Sun Plaza wird aber noch weiter adaptiert: Bis März des kommenden Jahres soll der finale Umbau abgeschlossen werden, das Center soll dann auf 20.000 m² 40 neue Shops in sich vereinen. Das Konzept für den Umbau wurde von der ATP Wien Planungs GmbH erarbeitet.

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Phil's Place füllt sich

Schon jetzt Vorverwertungsquote von 75 Prozent

von Charles Steiner

"Phil's Place""Phil's Place"

Derzeit wird das ehemalige Philips-Haus am Wienerberg von 6B47 und der Sans Souci Group einem umfassenden Refurbishment unterzogen und in temporär nutzbare Eigentumswohnungen umgebaut. Und diese verkaufen sich offensichtlich sehr gut: Bereits jetzt sind schon Dreiviertel der komplett eingerichteten Vorsorgewohnungen verkauft worden, wie die für den Vertrieb zuständige „Die Vorsorge und Immobilienmakler und Bauträger GmbH“, ein Tochterunternehmen der Sans Souci Group und 6B47 Real Estate Investors vermeldet. Die insgesamt 135 Wohnungen, die als Full Service Apartments konzipiert wurden, werden im Dezember 2017 komplett fertig und eingerichtet sein. Die Eröffnung des Gesamtprojektes inklusive der insgesamt 8.000 m² Gewerbeflächen findet im März 2018 statt. Direkt im Gebäude befindet sich ein „Vertical Village“ mit 2.000 m² Fitnesscenter, Merkur, Hofer sowie Vapiano mit Frühstücksbereich, Cocktailbar und Dachterrasse.

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Leipziger Büromarkt auf Rekordniveau

Flächenumsatz auf 98.000 Quadratmeter gestiegen

von Stefan Posch

Der Büromarkt in Leipzig ist derzeit in einer Hochphase. Das wird auch österreichische Entwickler freuen, wie etwa die S Immo, die schon seit 10 Jahren in Leipzig investiert ist. Laut den Zahlen von BNP Paribas Real Estate stieg der Flächenumsatz in dern ersten drei Quartalen des laufenden Jahres auf 98.000 m² an. Das ist um 46 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Zudem setzte sich auch im dritten Quartal der Abbau des Leerstandes weiter fort. Mit insgesamt 311.000 m² hat sich das Volumen in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 6 Prozent reduziert. Die Höchstmiete liegt nach wie vor bei 13 Euro/m² und wird für hochwertige Objekte in sehr guten Lagen der City erzielt. Vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage und dem weiter sinkenden (modernen) Leerstand sind jedoch in fast allen Büromarktzonen sowohl die Spitzen- als auch die Durchschnittsmieten gestiegen." Die dynamische Marktentwicklung mit einem Flächenumsatz am Ende des dritten Quartals, der rund 36 Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt liegt, sowie die weiterhin sehr positiven Aussichten lassen für das Jahresende ein Gesamtergebnis auf neuem Rekordniveau erwarten", erklärt Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate und Leipziger Niederlassungsleiter. Ein Resultat im Bereich von 140.000 m² sei dabei durchaus möglich. Da daneben auf der Angebotsseite von einem weiteren Abbau des Leerstands und einer eher stabilen Entwicklung der Flächen im Bau auszugehen ist, weist die Spitzenmiete des Gesamtmarkts Steigerungspotenzial auf", so Sachse weiter.

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Starwood kooperiert mit Yotel

Starwood investiert 250 Millionen Dollar in Hotelgruppe

von Stefan Posch

Ein Tochter der Investmentfirma Starwood Capital Group hat sich zu einer strategischen Investition von 250 Millionen US-Dollar in die Hotelkette Yotel verpflichtet. Zum Investment zählen der Erwerb eines 30-prozentigen Aktienanteils am Unternehmen und Investitionen in Immobilien für Neubauten, Hotelumbauten und adaptive Neunutzung von Grundstücken, wenn Yotel seine internationale Reichweite vergrößert.
Laut einer Aussendung von Yotel werde die Investition die weltweite Expansion beschleunigen und eine weitere Stärkung der Markenidentität ermöglichen. Starwood hat sich bereits Standorte in Edinburgh, Glasgow und Amsterdam gesichert. Bis 2019 sollen dort neue Yotel-Häuser eröffnet werden.
„Die strategische Partnerschaft und das Investment unterstreichen die langjährige Begeisterung und das Engagement von Starwood, in innovative Plattformen im Gastgewerbe zu investieren“, kommentiert Barry Sternlicht, Vorsitzender und CEO der Starwood Capital Group, das Investment. Yotel sei eine interessante, technologieaffine Marke, die sich auf smartes Design und ein einzigartiges Gästeerlebnis zu erschwinglichen Preisen spezialisiert hat. Dies sei die richtige Strategie für den aktuellen Trend der digitalen Disruption, so Sternlicht weiter.

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Satellit als Bewerter

FH St. Pölten und FH Kufstein entwickeln Projekt ImmBild

von Stefan Posch

Lage, Lage und Lage sind die bekannten Kriterien für den Wert einer Immobilie. Egal ob die Entfernung zu Schulen und Geschäften oder die Nähe zu Straßen oder Erholungsflächen, all diese Faktoren beeinflussen die Entscheidung für oder gegen den Immobilienkauf. Die FH Kufstein und die FH St.Pölten haben nun ein Verfahren entwickelt, um den Wert einer Immobilie mittels Satellitenbildern zu berechnen. Für das Projekt ImmBild wurde eine bildbasierte Methoden entwickelt, mit denen sich durch Eingabe eines Satellitenbildes und vorgegebene Koordinaten eine automatisierte Abschätzung der Qualität einer lokalen Wohnlage ableiten lässt.
„Die aus Satellitenbildern extrahierten Informationen stellen eine neue und zusätzliche Informationsquelle für existierende Lagebewertungsmodelle dar, die bisher nicht berücksichtigt werden konnte“, erklärt Matthias Zeppelzauer, Leiter des Projektteams an der FH St. Pölten. Die entwickelten Methoden und Lagemodelle würden die Transparenz am Immobilienmarkt erhöhen und könnten zum Bewerten der Immobilie und zum Ableiten des Mietzinses eingesetzt werden, so Zeppelzauer weiter.

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Real.I.S goes Amsterdam

Madrid soll bald folgen

von Gerhard Rodler

Real I.S. eröffnet Anfang November eine Niederlassung in Amsterdam. Melanie Grüneke wird in ihrer Funktion als Head of the Netherlands Branch die Niederlassung der Real I.S. AG vor Ort leiten. Aktuell ist das Unternehmen mit einem Fondsvolumen von rund einer Milliarde Euro in den Niederlanden investiert. Neben dem wichtigsten Kernmarkt Amsterdam hält Real I.S. unter anderem Objekte in Rotterdam und Den Haag. Mit der Eröffnung der Niederlassung wird das Unternehmen sein Engagement im Königreich noch weiter ausbauen.
„Die Niederlande sind schon lange unser Zielmarkt und haben sich mittlerweile zu einem unserer Kernmärkte entwickelt. Mit der Eröffnung der Niederlassung in Amsterdam sind wir nun auch regional vertreten und können unsere Investments direkt vor Ort managen, Bestände kontinuierlich ausweiten sowie unser Netzwerk weiter ausbauen“, sagt Georg Jewgrafow, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. AG.
Mit Amsterdam ist Real I.S. zukünftig neben Deutschland in Paris, Luxemburg und der geplanten Niederlassung in Madrid in fünf europäischen Ländern mit eigenen Büros präsent. „Europa bietet zahlreiche attraktive Investitionsmöglichkeiten. Dabei setzen wir den richtigen Investmentfokus, indem wir auf Grundlage einer bewährten Research-Strategie agieren“, sagt Jewgrafow.
Der Standort in Amsterdam wird sowohl das kaufmännische als auch technische Asset-Management anbieten. Unter der Leitung von Melanie Grüneke sind mittelfristig vier bis fünf Mitarbeiter vor Ort geplant. Grüneke (47) verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche, mit einem Schwerpunkt im europaweiten Asset-Management für gewerbliche Immobilien. Zuletzt war sie als Asset Manager International für Real I.S. in München tätig. Zuvor nahm Grüneke unter anderem die Position Head of Central Asset Management bei der IVG Asset Management GmbH ein.

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HKA startet mit neuem Spezial-AIF

Investition in ibis Styles Hotel am Leipziger Flughafen

von Stefan Posch

Kürzlich erfolgte der Vertriebsstart des neunten Spezial-AIF der Hanseatischen Kapitalverwaltung AG (HKA), ein Partner der . Der Spezial-AIF mit dem Namen „DFV Hotel Flughafen Leipzig GmbH & Co. KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft“ weist eine Mindestbeteiligung von 200.000 Euro auf und investiert in eine ibis Styles Hotel der Kategorie 3-Sterne-Superior mit 127 Zimmern. Das nahe dem Flughafen Leipzig gelegene Hotel ist langfristig verpachtet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 8,8 Millionen Euro davon entfallen auf das Kommanditkapital rund 3,6 Millionen Euro. Laut einer Aussendung der IMMAC, der Exklusivpartner der HKA, liegen für das Beteiligungsangebot „bereits Interessensbekundungen in einem Umfang vor, der das zu platzierende Eigenkapital weit übersteigt“. Auch der Platzierungsstand von rund 50 Prozent innerhalb von nur sechs Wochen des Publikums-AIF „DFV Hotel Weinheim GmbH & Co. KG“ habe die Entscheidung der IMMAC-Gruppe bestärkt, sich als Spezialist für Betreiberimmobilien neben Pflegeheimen und Kliniken über ihre Tochtergesellschaft DFV Deutsche Fondsvermögen AG auch dem Hotelmarkt geöffnet zu haben, heißt es in der Aussendung weiter.

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Dachgleiche für The Ambassy

18.250 m² Wohnfläche bis Sommer 2018

von Stefan Posch

The Ambassy Parkside Living The Ambassy Parkside Living

Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde gestern, Dienstag, die Gleichenfeier für das Luxus-Wohn-Projekt The Ambassy Parkside Living im dritten Wiener Gemeindebezirk begangen. Das Unternehmen urban development agency (UDA) entwickelt bis Sommer 2018 18.250 m² Wohnfläche in der Beatrixgasse im Wiener Botschaftsviertel. „Allgemein ist die Wohnungsnachfrage im 3. Wiener Gemeindebezirk seit Jahren ungebrochen hoch. Vor allem die Beatrixgasse zählt zu den begehrtesten Vierteln im Bezirk“, erklärte Elisabeth Rohr, die Gesamtverantwortliche für den Vertrieb der Wohnungen.
Neben einem Vor-Ort-Concierge-Service wird steht den zukünftigen Bewohnern auch ein geräumiger Konferenzraum sowie eine bequeme Club Lounge zu Verfügung. Zudem wird auch ein hauseigenes Privatkino geboten.
Martin Kelemen, Geschäftsführer der UDA, lobte die hochwertige Gebäudetechnik: „Die Betonkernaktivierung sorgt für angenehmes Raumklima, die moderne Fassade ermöglicht lichtdurchflutete, für einen Neubau ungewöhnlich große Raumhöhen und gewährleistet eine optimale Wohnraumlüftung, ganz ohne die Notwendigkeit, Fenster zu öffnen Dies sorgt für Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit.“ Auch E-Mobilität sei heutzutage ein Muss. Daher verfüge die Gebäudegarage auch über die Möglichkeit, E-Fahrzeuge komfortabel am eigenen Stellplatz zu laden, so Kelemen weiter.

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Neuer Immobiliendienstleister

Goigitzer und Csejtei starten mit Coore

von Stefan Posch

Stefan Goigitzer und Stefan Csejtei Stefan Goigitzer und Stefan Csejtei

Der Immobiliendienstleistermarkt hat einen neuen Player. Stefan Goigitzer und Stefan Csejtei gegründete das Unternehmen Coore mit Sitz in einem Geschäftslokal in der Rotgasse 6 im Ersten Bezirk in Wien. Laut eine Aussendung versteht man sich als „Boutiquemakler und Bewerter“. „Mit Boutique drücken wir unseren hohen Dienstleistungsanspruch und innovativen Zugang bei der Vermarktung aus“, so Stefan Csejtei.
Das Unternehmen fokussiert auf die Vermarktung von Gewerbeimmobilien und damit auf Retail, Investment, Hotel, Logistik und Bewertungen. Laut dem Unternehmen betreut man Highstreet-Immobilien und beschäftigt sich zudem mit der Neupositionierung von Einzelhandelsimmobilien. Unternehmen würden beim Development von Flächen unterstützt und beraten. Weiter sei man in der Standwortentwicklung, Expansionsberatung und bei der Weitergabe von Geschäftsflächen tätig. „Coore hat als Boutique Maklerunternehmen nicht nur den höchsten Dienstleistungsanspruch, sondern zeichnet sich auch durch den persönlichen Einsatz der Mitarbeiter aus“, so Stefan Goigitzer. Außerhalb Österreichs soll ein tragfähiges internationales Netzwerk genützt werden, um die Kunden ganzheitlich begleiten zu können. So sei kürzlich auch eine Kooperation mit einem deutschen Immobilien- und Bewertungsspezialisten eingegangen worden.

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Karriere zum Tag: Neu bei Herecon

Christoph Pintsch verstärk Bereich Projektentwicklung

von Stefan Posch

Christoph Pintsch Christoph Pintsch

Christoph Pintsch verstärkt seit dem 1. Oktober die Herecon Unternehmensgruppe im Bereich Projektentwicklung. Sein Aufgabengebiet umfasst dabei ist die Akquisition und Entwicklung von Gewerbegrundstücken, mit dem Schwerpunkt auf Einzelhandel, Hotel und autoaffine Nutzung.
Der Betriebswirt und Immobilienökonom war zuvor sieben Jahre lang bei Colliers International in München in den beiden Geschäftsbereichen Investment und Vermietung tätig.
„Aufgrund der Expertise von Christoph Pintsch sowohl im bundesweiten Verkauf von Retail Investments als auch im Bereich der Vermietung und Konzeptionierung, sollen verstärkt Einzelhandelsgrundstücke zu Projektentwicklungszwecken sowie Grundstücke mit Wertschöpfungspotenzial akquiriert werden“, so Heiner Englert, Inhaber der Hericon Unternehmensgruppe. Man freue sich deswegen sehr, einen so erfahrenen Experten gewonnen zu haben, um das Unternehmen weiter auszubauen.

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Shoppingcenter Sun Plaza wird vergrößert

S Immo erweitert in Bukarest

von Charles Steiner

Re­fur­bish­ment für Shop­ping­cen­ter ist, an­läss­lich stei­gen­der Um­sät­ze, die in On­line­ka­nä­le flie­ßen, das Ge­bot der heu­ti­gen Zeit. Ein sol­ches hat jetzt die S Im­mo für ihr in Bu­ka­rest ge­le­ge­nes Shop­ping­cen­ter Sun Pla­za in An­griff ge­nom­men. Ver­gan­ge­ne Wo­che wur­de der seit 2016 an­dau­ern­de Um­bau für die Er­wei­te­rung der Re­tail­im­mo­bi­lie um 25 Shops ab­ge­schlos­sen. Da­bei konn­ten wei­te­re An­ker­mie­ter wie Le­go, Fo­re­ver 21, Pan­do­ra oder NYX ge­won­nen wer­den, wie aus ei­ner ent­spre­chen­den Mit­tei­lung der S Im­mo her­vor­geht. S Im­mo-Vor­stand Fried­rich Wa­cher­nig kom­men­tiert: "Qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Ob­jek­te sind ein we­sent­li­cher Eck­pfei­ler un­se­res Er­folgs. Durch die Re­no­vie­rung un­se­res Shop­ping­cen­ters kön­nen wir den Wert der Im­mo­bi­lie und un­se­res Port­fo­li­os nach­hal­tig stei­gern und die Er­trä­ge lang­fris­tig si­chern." Das Sun Pla­za wird aber noch wei­ter ad­ap­tiert: Bis März des kom­men­den Jah­res soll der fi­na­le Um­bau ab­ge­schlos­sen wer­den, das Cen­ter soll dann auf 20.000 m² 40 neue Shops in sich ver­ei­nen. Das Kon­zept für den Um­bau wur­de von der ATP Wien Pla­nungs GmbH er­ar­bei­tet.

Schon jetzt Vorverwertungsquote von 75 Prozent

Phil's Place füllt sich

von Charles Steiner

"Phil's Place""Phil's Place"
Der­zeit wird das ehe­ma­li­ge Phi­lips-Haus am Wie­ner­berg von 6B47 und der Sans Sou­ci Group ei­nem um­fas­sen­den Re­fur­bish­ment un­ter­zo­gen und in tem­po­rär nutz­ba­re Ei­gen­tums­woh­nun­gen um­ge­baut. Und die­se ver­kau­fen sich of­fen­sicht­lich sehr gut: Be­reits jetzt sind schon Drei­vier­tel der kom­plett ein­ge­rich­te­ten Vor­sor­ge­woh­nun­gen ver­kauft wor­den, wie die für den Ver­trieb zu­stän­di­ge „Die Vor­sor­ge und Im­mo­bi­li­en­mak­ler und Bau­trä­ger GmbH“, ein Toch­ter­un­ter­neh­men der Sans Sou­ci Group und 6B47 Re­al Es­ta­te In­ves­tors ver­mel­det. Die ins­ge­samt 135 Woh­nun­gen, die als Full Ser­vice Apart­ments kon­zi­piert wur­den, wer­den im De­zem­ber 2017 kom­plett fer­tig und ein­ge­rich­tet sein. Die Er­öff­nung des Ge­samt­pro­jek­tes in­klu­si­ve der ins­ge­samt 8.000 m² Ge­wer­be­flä­chen fin­det im März 2018 statt. Di­rekt im Ge­bäu­de be­fin­det sich ein „Ver­ti­cal Vil­la­ge“ mit 2.000 m² Fit­ness­cen­ter, Mer­kur, Ho­fer so­wie Va­pia­no mit Früh­stücks­be­reich, Cock­tail­bar und Dach­ter­ras­se.
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Flächenumsatz auf 98.000 Quadratmeter gestiegen

Leipziger Büromarkt auf Rekordniveau

von Stefan Posch

Der Bü­ro­markt in Leip­zig ist der­zeit in ei­ner Hoch­pha­se. Das wird auch ös­ter­rei­chi­sche Ent­wick­ler freu­en, wie et­wa die S Im­mo, die schon seit 10 Jah­ren in Leip­zig in­ves­tiert ist. Laut den Zah­len von BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te stieg der Flä­chen­um­satz in dern ers­ten drei Quar­ta­len des lau­fen­den Jah­res auf 98.000 m² an. Das ist um 46 Pro­zent mehr als im Ver­gleichs­zeit­raum 2016. Zu­dem setz­te sich auch im drit­ten Quar­tal der Ab­bau des Leer­stan­des wei­ter fort. Mit ins­ge­samt 311.000 m² hat sich das Vo­lu­men in den ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­ten um knapp 6 Pro­zent re­du­ziert. Die Höchst­mie­te liegt nach wie vor bei 13 Eu­ro/m² und wird für hoch­wer­ti­ge Ob­jek­te in sehr gu­ten La­gen der Ci­ty er­zielt. Vor dem Hin­ter­grund der ho­hen Nach­fra­ge und dem wei­ter sin­ken­den (mo­der­nen) Leer­stand sind je­doch in fast al­len Bü­ro­markt­zo­nen so­wohl die Spit­zen- als auch die Durch­schnitts­mie­ten ge­stie­gen." Die dy­na­mi­sche Markt­ent­wick­lung mit ei­nem Flä­chen­um­satz am En­de des drit­ten Quar­tals, der rund 36 Pro­zent über dem zehn­jäh­ri­gen Durch­schnitt liegt, so­wie die wei­ter­hin sehr po­si­ti­ven Aus­sich­ten las­sen für das Jah­res­en­de ein Ge­samt­er­geb­nis auf neu­em Re­kord­ni­veau er­war­ten", er­klärt Ste­fan Sach­se, Ge­schäfts­füh­rer der BNP Pa­ri­bas Re­al Es­ta­te und Leip­zi­ger Nie­der­las­sungs­lei­ter. Ein Re­sul­tat im Be­reich von 140.000 m² sei da­bei durch­aus mög­lich. Da da­ne­ben auf der An­ge­bots­sei­te von ei­nem wei­te­ren Ab­bau des Leer­stands und ei­ner eher sta­bi­len Ent­wick­lung der Flä­chen im Bau aus­zu­ge­hen ist, weist die Spit­zen­mie­te des Ge­samt­markts Stei­ge­rungs­po­ten­zi­al auf", so Sach­se wei­ter.

Starwood investiert 250 Millionen Dollar in Hotelgruppe

Starwood kooperiert mit Yotel

von Stefan Posch

Ein Toch­ter der In­vest­ment­fir­ma Star­wood Ca­pi­tal Group hat sich zu ei­ner stra­te­gi­schen In­ves­ti­ti­on von 250 Mil­lio­nen US-Dol­lar in die Ho­tel­ket­te Yo­tel ver­pflich­tet. Zum In­vest­ment zäh­len der Er­werb ei­nes 30-pro­zen­ti­gen Ak­ti­en­an­teils am Un­ter­neh­men und In­ves­ti­tio­nen in Im­mo­bi­li­en für Neu­bau­ten, Ho­tel­um­bau­ten und ad­ap­ti­ve Neu­nut­zung von Grund­stü­cken, wenn Yo­tel sei­ne in­ter­na­tio­na­le Reich­wei­te ver­grö­ßert.
Laut ei­ner Aus­sen­dung von Yo­tel wer­de die In­ves­ti­ti­on die welt­wei­te Ex­pan­si­on be­schleu­ni­gen und ei­ne wei­te­re Stär­kung der Mar­ken­iden­ti­tät er­mög­li­chen. Star­wood hat sich be­reits Stand­or­te in Edin­burgh, Glas­gow und Ams­ter­dam ge­si­chert. Bis 2019 sol­len dort neue Yo­tel-Häu­ser er­öff­net wer­den.
„Die stra­te­gi­sche Part­ner­schaft und das In­vest­ment un­ter­strei­chen die lang­jäh­ri­ge Be­geis­te­rung und das En­ga­ge­ment von Star­wood, in in­no­va­ti­ve Platt­for­men im Gast­ge­wer­be zu in­ves­tie­ren“, kom­men­tiert Bar­ry Stern­licht, Vor­sit­zen­der und CEO der Star­wood Ca­pi­tal Group, das In­vest­ment. Yo­tel sei ei­ne in­ter­es­san­te, tech­no­lo­gie­af­fi­ne Mar­ke, die sich auf smar­tes De­sign und ein ein­zig­ar­ti­ges Gäs­te­er­leb­nis zu er­schwing­li­chen Prei­sen spe­zia­li­siert hat. Dies sei die rich­ti­ge Stra­te­gie für den ak­tu­el­len Trend der di­gi­ta­len Dis­rup­ti­on, so Stern­licht wei­ter.
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FH St. Pölten und FH Kufstein entwickeln Projekt ImmBild

Satellit als Bewerter

von Stefan Posch

La­ge, La­ge und La­ge sind die be­kann­ten Kri­te­ri­en für den Wert ei­ner Im­mo­bi­lie. Egal ob die Ent­fer­nung zu Schu­len und Ge­schäf­ten oder die Nä­he zu Stra­ßen oder Er­ho­lungs­flä­chen, all die­se Fak­to­ren be­ein­flus­sen die Ent­schei­dung für oder ge­gen den Im­mo­bi­li­en­kauf. Die FH Kuf­stein und die FH St.Pöl­ten ha­ben nun ein Ver­fah­ren ent­wi­ckelt, um den Wert ei­ner Im­mo­bi­lie mit­tels Sa­tel­li­ten­bil­dern zu be­rech­nen. Für das Pro­jekt Im­m­Bild wur­de ei­ne bild­ba­sier­te Me­tho­den ent­wi­ckelt, mit de­nen sich durch Ein­ga­be ei­nes Sa­tel­li­ten­bil­des und vor­ge­ge­be­ne Ko­or­di­na­ten ei­ne au­to­ma­ti­sier­te Ab­schät­zung der Qua­li­tät ei­ner lo­ka­len Wohn­la­ge ab­lei­ten lässt.
„Die aus Sa­tel­li­ten­bil­dern ex­tra­hier­ten In­for­ma­tio­nen stel­len ei­ne neue und zu­sätz­li­che In­for­ma­ti­ons­quel­le für exis­tie­ren­de La­ge­be­wer­tungs­mo­del­le dar, die bis­her nicht be­rück­sich­tigt wer­den konn­te“, er­klärt Mat­thi­as Zep­pel­zau­er, Lei­ter des Pro­jekt­teams an der FH St. Pöl­ten. Die ent­wi­ckel­ten Me­tho­den und La­ge­mo­del­le wür­den die Trans­pa­renz am Im­mo­bi­li­en­markt er­hö­hen und könn­ten zum Be­wer­ten der Im­mo­bi­lie und zum Ab­lei­ten des Miet­zin­ses ein­ge­setzt wer­den, so Zep­pel­zau­er wei­ter.

Madrid soll bald folgen

Real.I.S goes Amsterdam

von Gerhard Rodler

Re­al I.S. er­öff­net An­fang No­vem­ber ei­ne Nie­der­las­sung in Ams­ter­dam. Me­la­nie Grü­ne­ke wird in ih­rer Funk­ti­on als Head of the Nether­lands Branch die Nie­der­las­sung der Re­al I.S. AG vor Ort lei­ten. Ak­tu­ell ist das Un­ter­neh­men mit ei­nem Fonds­vo­lu­men von rund ei­ner Mil­li­ar­de Eu­ro in den Nie­der­lan­den in­ves­tiert. Ne­ben dem wich­tigs­ten Kern­markt Ams­ter­dam hält Re­al I.S. un­ter an­de­rem Ob­jek­te in Rot­ter­dam und Den Haag. Mit der Er­öff­nung der Nie­der­las­sung wird das Un­ter­neh­men sein En­ga­ge­ment im Kö­nig­reich noch wei­ter aus­bau­en.
„Die Nie­der­lan­de sind schon lan­ge un­ser Ziel­markt und ha­ben sich mitt­ler­wei­le zu ei­nem un­se­rer Kern­märk­te ent­wi­ckelt. Mit der Er­öff­nung der Nie­der­las­sung in Ams­ter­dam sind wir nun auch re­gio­nal ver­tre­ten und kön­nen un­se­re In­vest­ments di­rekt vor Ort ma­na­gen, Be­stän­de kon­ti­nu­ier­lich aus­wei­ten so­wie un­ser Netz­werk wei­ter aus­bau­en“, sagt Ge­org Je­w­gra­fow, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Re­al I.S. AG.
Mit Ams­ter­dam ist Re­al I.S. zu­künf­tig ne­ben Deutsch­land in Pa­ris, Lu­xem­burg und der ge­plan­ten Nie­der­las­sung in Ma­drid in fünf eu­ro­päi­schen Län­dern mit ei­ge­nen Bü­ros prä­sent. „Eu­ro­pa bie­tet zahl­rei­che at­trak­ti­ve In­ves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten. Da­bei set­zen wir den rich­ti­gen In­vest­ment­fo­kus, in­dem wir auf Grund­la­ge ei­ner be­währ­ten Re­se­arch-Stra­te­gie agie­ren“, sagt Je­w­gra­fow.
Der Stand­ort in Ams­ter­dam wird so­wohl das kauf­män­ni­sche als auch tech­ni­sche As­set-Ma­nage­ment an­bie­ten. Un­ter der Lei­tung von Me­la­nie Grü­ne­ke sind mit­tel­fris­tig vier bis fünf Mit­ar­bei­ter vor Ort ge­plant. Grü­ne­ke (47) ver­fügt über mehr als 20 Jah­re Er­fah­rung in der Im­mo­bi­li­en­bran­che, mit ei­nem Schwer­punkt im eu­ro­pa­wei­ten As­set-Ma­nage­ment für ge­werb­li­che Im­mo­bi­li­en. Zu­letzt war sie als As­set Ma­na­ger In­ter­na­tio­nal für Re­al I.S. in Mün­chen tä­tig. Zu­vor nahm Grü­ne­ke un­ter an­de­rem die Po­si­ti­on Head of Cen­tral As­set Ma­nage­ment bei der IVG As­set Ma­nage­ment GmbH ein.
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Investition in ibis Styles Hotel am Leipziger Flughafen

HKA startet mit neuem Spezial-AIF

von Stefan Posch

Kürz­lich er­folg­te der Ver­triebs­start des neun­ten Spe­zi­al-AIF der Han­sea­ti­schen Ka­pi­tal­ver­wal­tung AG (HKA), ein Part­ner der . Der Spe­zi­al-AIF mit dem Na­men „DFV Ho­tel Flug­ha­fen Leip­zig GmbH & Co. KG ge­schlos­se­ne In­vest­ment­kom­man­dit­ge­sell­schaft“ weist ei­ne Min­dest­be­tei­li­gung von 200.000 Eu­ro auf und in­ves­tiert in ei­ne ibis Sty­les Ho­tel der Ka­te­go­rie 3-Ster­ne-Su­pe­ri­or mit 127 Zim­mern. Das na­he dem Flug­ha­fen Leip­zig ge­le­ge­ne Ho­tel ist lang­fris­tig ver­pach­tet. Das In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men be­trägt rund 8,8 Mil­lio­nen Eu­ro da­von ent­fal­len auf das Kom­man­dit­ka­pi­tal rund 3,6 Mil­lio­nen Eu­ro. Laut ei­ner Aus­sen­dung der IM­MAC, der Ex­klu­siv­part­ner der HKA, lie­gen für das Be­tei­li­gungs­an­ge­bot „be­reits In­ter­es­sens­be­kun­dun­gen in ei­nem Um­fang vor, der das zu plat­zie­ren­de Ei­gen­ka­pi­tal weit über­steigt“. Auch der Plat­zie­rungs­stand von rund 50 Pro­zent in­ner­halb von nur sechs Wo­chen des Pu­bli­kums-AIF „DFV Ho­tel Wein­heim GmbH & Co. KG“ ha­be die Ent­schei­dung der IM­MAC-Grup­pe be­stärkt, sich als Spe­zia­list für Be­trei­be­r­im­mo­bi­li­en ne­ben Pfle­ge­hei­men und Kli­ni­ken über ih­re Toch­ter­ge­sell­schaft DFV Deut­sche Fonds­ver­mö­gen AG auch dem Ho­tel­markt ge­öff­net zu ha­ben, heißt es in der Aus­sen­dung wei­ter.

18.250 m² Wohnfläche bis Sommer 2018

Dachgleiche für The Ambassy

von Stefan Posch

The Ambassy Parkside Living The Ambassy Parkside Living
Nach rund ei­nem Jahr Bau­zeit wur­de ges­tern, Diens­tag, die Glei­chen­fei­er für das Lu­xus-Wohn-Pro­jekt The Am­bas­sy Parksi­de Li­ving im drit­ten Wie­ner Ge­mein­de­be­zirk be­gan­gen. Das Un­ter­neh­men ur­ban de­ve­lop­ment agen­cy (UDA) ent­wi­ckelt bis Som­mer 2018 18.250 m² Wohn­flä­che in der Bea­trix­gas­se im Wie­ner Bot­schafts­vier­tel. „All­ge­mein ist die Woh­nungs­nach­fra­ge im 3. Wie­ner Ge­mein­de­be­zirk seit Jah­ren un­ge­bro­chen hoch. Vor al­lem die Bea­trix­gas­se zählt zu den be­gehr­tes­ten Vier­teln im Be­zirk“, er­klär­te Eli­sa­beth Rohr, die Ge­samt­ver­ant­wort­li­che für den Ver­trieb der Woh­nun­gen.
Ne­ben ei­nem Vor-Ort-Con­cier­ge-Ser­vice wird steht den zu­künf­ti­gen Be­woh­nern auch ein ge­räu­mi­ger Kon­fe­renz­raum so­wie ei­ne be­que­me Club Lounge zu Ver­fü­gung. Zu­dem wird auch ein haus­ei­ge­nes Pri­vat­ki­no ge­bo­ten.
Mar­tin Kele­men, Ge­schäfts­füh­rer der UDA, lob­te die hoch­wer­ti­ge Ge­bäu­de­tech­nik: „Die Be­ton­kern­ak­ti­vie­rung sorgt für an­ge­neh­mes Raum­kli­ma, die mo­der­ne Fas­sa­de er­mög­licht licht­durch­flu­te­te, für ei­nen Neu­bau un­ge­wöhn­lich gro­ße Raum­hö­hen und ge­währ­leis­tet ei­ne op­ti­ma­le Wohn­raum­lüf­tung, ganz oh­ne die Not­wen­dig­keit, Fens­ter zu öff­nen Dies sorgt für En­er­gie­ef­fi­zi­enz und öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit.“ Auch E-Mo­bi­li­tät sei heut­zu­ta­ge ein Muss. Da­her ver­fü­ge die Ge­bäu­de­ga­ra­ge auch über die Mög­lich­keit, E-Fahr­zeu­ge kom­for­ta­bel am ei­ge­nen Stell­platz zu la­den, so Kele­men wei­ter.
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Goigitzer und Csejtei starten mit Coore

Neuer Immobiliendienstleister

von Stefan Posch

Stefan Goigitzer und Stefan Csejtei Stefan Goigitzer und Stefan Csejtei
Der Im­mo­bi­li­en­dienst­leis­ter­markt hat ei­nen neu­en Play­er. Ste­fan Goi­git­zer und Ste­fan Cse­j­tei ge­grün­de­te das Un­ter­neh­men Coo­re mit Sitz in ei­nem Ge­schäfts­lo­kal in der Rot­gas­se 6 im Ers­ten Be­zirk in Wien. Laut ei­ne Aus­sen­dung ver­steht man sich als „Bou­ti­que­mak­ler und Be­wer­ter“. „Mit Bou­tique drü­cken wir un­se­ren ho­hen Dienst­leis­tungs­an­spruch und in­no­va­ti­ven Zu­gang bei der Ver­mark­tung aus“, so Ste­fan Cse­j­tei.
Das Un­ter­neh­men fo­kus­siert auf die Ver­mark­tung von Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en und da­mit auf Re­tail, In­vest­ment, Ho­tel, Lo­gis­tik und Be­wer­tun­gen. Laut dem Un­ter­neh­men be­treut man High­s­treet-Im­mo­bi­li­en und be­schäf­tigt sich zu­dem mit der Neu­po­si­tio­nie­rung von Ein­zel­han­dels­im­mo­bi­li­en. Un­ter­neh­men wür­den beim De­ve­lop­ment von Flä­chen un­ter­stützt und be­ra­ten. Wei­ter sei man in der Stand­wort­ent­wick­lung, Ex­pan­si­ons­be­ra­tung und bei der Wei­ter­ga­be von Ge­schäfts­flä­chen tä­tig. „Coo­re hat als Bou­tique Mak­ler­un­ter­neh­men nicht nur den höchs­ten Dienst­leis­tungs­an­spruch, son­dern zeich­net sich auch durch den per­sön­li­chen Ein­satz der Mit­ar­bei­ter aus“, so Ste­fan Goi­git­zer. Au­ßer­halb Ös­ter­reichs soll ein trag­fä­hi­ges in­ter­na­tio­na­les Netz­werk ge­nützt wer­den, um die Kun­den ganz­heit­lich be­glei­ten zu kön­nen. So sei kürz­lich auch ei­ne Ko­ope­ra­ti­on mit ei­nem deut­schen Im­mo­bi­li­en- und Be­wer­tungs­spe­zia­lis­ten ein­ge­gan­gen wor­den.

Christoph Pintsch verstärk Bereich Projektentwicklung

Karriere zum Tag: Neu bei Herecon

von Stefan Posch

Christoph Pintsch Christoph Pintsch
Chris­toph Pintsch ver­stärkt seit dem 1. Ok­to­ber die Here­con Un­ter­neh­mens­grup­pe im Be­reich Pro­jekt­ent­wick­lung. Sein Auf­ga­ben­ge­biet um­fasst da­bei ist die Ak­qui­si­ti­on und Ent­wick­lung von Ge­wer­be­grund­stü­cken, mit dem Schwer­punkt auf Ein­zel­han­del, Ho­tel und au­to­af­fi­ne Nut­zung.
Der Be­triebs­wirt und Im­mo­bi­li­enöko­nom war zu­vor sie­ben Jah­re lang bei Col­liers In­ter­na­tio­nal in Mün­chen in den bei­den Ge­schäfts­be­rei­chen In­vest­ment und Ver­mie­tung tä­tig.
„Auf­grund der Ex­per­ti­se von Chris­toph Pintsch so­wohl im bun­des­wei­ten Ver­kauf von Re­tail In­vest­ments als auch im Be­reich der Ver­mie­tung und Kon­zep­tio­nie­rung, sol­len ver­stärkt Ein­zel­han­dels­grund­stü­cke zu Pro­jekt­ent­wick­lungs­zwe­cken so­wie Grund­stü­cke mit Wert­schöp­fungs­po­ten­zi­al ak­qui­riert wer­den“, so Hei­ner Eng­lert, In­ha­ber der He­ri­con Un­ter­neh­mens­grup­pe. Man freue sich des­we­gen sehr, ei­nen so er­fah­re­nen Ex­per­ten ge­won­nen zu ha­ben, um das Un­ter­neh­men wei­ter aus­zu­bau­en.
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Das Angelo Hotel am Leuchtenbergring in München wird gerade erweitert. Kürzlich verkaufte die UBM das gesamte Mixed-Use-Projekt an die Real I.S..Das Angelo Hotel am Leuchtenbergring in München wird gerade erweitert. Kürzlich verkaufte die UBM das gesamte Mixed-Use-Projekt an die Real I.S..

Hotels als Investors Darling

Ho­tels sind bei der dies­jäh­ri­gen Ex­po ein gro­ßes The­ma. Denn so­wohl Stadt-, als auch Fe­ri­en­ho­tels er­freu­en sich bei In­ves­to­ren ei­ner stei­gen­den Be­liebt­heit. Das Jahr 2016 spreng­te al­le Re­kor­de im ös­ter­rei­chi­schen Ho­tel­in­ves­ti­ti­ons­markt: 711 Mil­lio­nen Eu­ro wur­den laut CB­RE mit Ho­tel­ver­käu­fen um­ge­setzt. Ak­tu­ell liegt man zwar un­ter den Re­kord­zah­len des Vor­jah­res, als vor al­lem Tro­phy­Ho­tel-Ver­käu­fe wie et­wa das Ho­tel Im­pe­ri­al, das Hil­ton am Stadt­park oder The Ring das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men in die Hö­he schie­ßen lie­ßen, doch noch im­mer ist die Nach­fra­ge hoch. "Die Nach­fra­ge ist nach wie vor grö­ßer als das An­ge­bot", er­klärt Lu­kas Hoch­ed­lin­ger, Ma­na­ging Di­rec­tor Cen­tral & Nort­hern Eu­ro­pe bei Chris­tie & Co, der da­von aus­geht, dass das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men in die­sem Jahr je­nes der Jah­re vor 2016 er­rei­chen wird. "Der Ho­tel­markt ist ein sehr dy­na­mi­sches Seg­ment und hat sich als pro­fes­sio­nel­le As­set-Klas­se eta­bliert. Das zei­gen auch un­se­re Trans­ak­ti­ons­zah­len", be­stä­tigt auch Mar­tin Lö­cker, COO der UBM De­ve­lop­ment AG, die Ho­tels nicht nur ent­wi­ckelt, son­dern auch be­treibt. "Das macht uns bei In­ves­to­ren be­son­ders in­ter­es­sant", so Lö­cker. [ci­te1] Fle­xi­bler Ho­tel­markt "Der Ho­tel­be­trieb ist ein zy­kli­scher Markt und re­agiert stark auf die Kon­junk­tur", er­klärt Chris­toph Sal­zer, Ge­schäfts­füh­rer für Frank­reich, Deutsch­land und Ru­mä­ni­en beim ös­ter­rei­chi­schen Ho­te­l­ent­wick­ler War­im­pex. Auf­grund der Preis­ver­än­de­run­gen auf Ta­ges­ba­sis kön­ne der Ho­tel­markt schnell auf ei­nen Auf­schwung re­agie­ren. "Bei Bü­ro­ge­bäu­den gibt es we­gen der Miet­ver­trä­ge hin­ge­gen ei­ne Ver­zö­ge­rung", so Sal­zer. Bei ei­nem kon­junk­tu­rel­len Auf­schwung zie­hen die Ho­tels im Be­triebs­er­geb­nis an, und in­fol­ge wer­den In­ves­ti­tio­nen in Ho­tels at­trak­ti­ver. Na­tür­lich kann die Fle­xi­bi­li­tät bei ei­nem Ab­schwung der Kon­junk­tur auch zu ei­nem Nach­teil wer­den. Zu­dem re­agiert der Ho­tel­in­ves­ti­ti­ons­markt zeit­ver­zö­gert zum Ho­tel­be­triebs­markt. Ist der Zy­klus ge­ra­de in ei­ner auf­stei­gen­den Pha­se, wird in Ho­tels in­ves­tiert, doch bis das Haus er­öff­net wird, kann sich der Zy­klus schon in der nächs­ten Pha­se be­fin­den. Als Bei­spiel nennt Sal­zer das Ho­tel An­del's Ber­lin, das War­im­pex ge­mein­sam mit der UBM am An­fang der Fi­nanz­kri­se im Jahr 2009 er­öff­net hat. Es hat­te mit schwie­ri­gen An­fangs­jah­ren zu kämp­fen, da­nach wur­de es zu ei­nem gro­ßen Er­folg und im Jahr 2015 von Uni­on In­vest­ment ge­kauft. "Wenn die Kon­junk­tur nach un­ten geht und gleich­zei­tig vie­le neue Pro­jek­te auf den Markt kom­men, dann wird es schwie­rig", so Sal­zer. Das sei et­wa in den Jah­ren 2009-2010 in Prag zu be­ob­ach­ten ge­we­sen. [ci­te2] Lang­fris­ti­ge Ren­di­ten Grund für den ak­tu­el­len Ho­tel­in­ves­ti­ti­ons­boom sind auch die sin­ken­den Ren­di­ten in den an­de­ren As­set­klas­sen. "Das An­ge­bot wird im­mer ge­rin­ger, die Prei­se im­mer hö­her. Da­mit sin­ken die Ren­di­ten in den klas­si­schen As­set­klas­sen", so Hoch­ed­lin­ger. Ho­tels hin­ge­gen wür­den dem In­ves­tor durch lang­fris­ti­ge Pacht­ver­trä­ge ei­ne si­che­re Ren­di­te brin­gen. Die Ren­di­ten sei­en zu­dem hö­her als bei tra­di­tio­nel­le­ren In­vest­ments in Bü­ros. Mit Häu­sern in nor­mal gu­ten La­gen und ei­nem lang­fris­ti­gen Päch­ter kön­ne man mit Ren­di­ten von vier bis fünf Pro­zent rech­nen, in B-La­gen in A-Städ­ten mit et­wa sechs bis sie­ben. Zu­dem hat sich die Trans­pa­renz des Ho­tel­mark­tes in den ver­gan­ge­nen Jah­ren stark er­höht. "Mehr Trans­ak­tio­nen be­deu­ten ge­naue­re Markt­be­rich­te", er­klärt Hoch­ed­lin­ger. Markt in Wien kon­zen­triert In Ös­ter­reich ist der Stadt­ho­tel­markt sehr auf die Haupt­stadt Wien kon­zen­triert. "Wien ist die ein­zi­ge Stadt, die auch für in­ter­na­tio­na­le In­ves­to­ren in­ter­es­sant ist", so Hoch­ed­lin­ger. Nur in der Bun­des­haupt­stadt ge­be es ge­nü­gend Ho­tels, die de­ren An­sprü­che, was et­wa die Min­dest­zim­mer­an­zahl be­trifft, er­fül­len. Hoch­ed­lin­ger sieht in Wien noch ei­ni­ges an Po­ten­zi­al für neue Häu­ser: "Es wer­den im­mer mehr Men­schen rei­sen, und Wien ist ei­ne sehr in­ter­es­san­te De­sti­na­ti­on. Man muss sich aber als Ho­tel sehr klar po­si­tio­nie­ren." Auch Lö­cker sieht den ös­ter­rei­chi­schen Markt in der Stadt-Ho­tel­le­rie als gut ent­wi­ckelt an, or­tet aber in Deutsch­land ins­ge­samt mehr Po­ten­zi­al: "Auf ei­ner Ska­la von eins bis zehn ist der Ho­tel­markt in Deutsch­land zehn Mal so in­ter­es­sant wie der ös­ter­rei­chi­sche." In Deutsch­land kon­zen­trie­re sich die UBM vor al­lem auf die Ci­ty­Ho­tel­le­rie. Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al ge­be es laut Lö­cker vor al­lem noch in den Top 7-Städ­ten. "Die Über­nach­tun­gen sind hier wei­ter­hin stark stei­gend und hö­her als die Zim­mer­ka­pa­zi­tä­ten. Des­halb ist der deut­sche Ho­tel­markt für In­ves­to­ren wei­ter­hin hot", so Lö­cker. Die Nach­fra­ge an Ho­tels in B- und C-Städ­ten schätzt er hin­ge­gen als eher ge­ring ein. Sal­zer sieht in Deutsch­land vor al­lem Po­ten­zi­al für Bud­get- und DreiS­terne-Plus-Häu­ser. "Die­ser Be­reich ist in Deutsch­land sehr von der Pri­vat­ho­tel­le­rie ge­prägt. Des­we­gen kön­nen Ho­tel­ket­ten hier leich­ter Markt­an­tei­le ge­win­nen", er­klärt er. Doch Ho­tel­märk­te sei­en städ­te- und re­gi­ons­spe­zi­fisch und man kön­ne nicht von ei­nem deut­schen Ge­samt­markt spre­chen. [ci­te3] Dün­ne Luft für Pri­vat­ho­tels Auch in den Wie­ner Markt drän­gen der­zeit ver­mehrt Ho­tel­ket­ten mit ei­ner gro­ßen An­zahl von Zim­mern. "Pri­vat ge­führ­te Ho­tels tun sich schwer, sich zu be­haup­ten. Die Luft wird dün­ner für klei­ne­re Häu­ser", so Hoch­ed­lin­ger. Grund sind auch die Per­so­nal­kos­ten, die den größ­ten Bro­cken der Aus­ga­ben bei ei­nem Ho­tel­be­trieb aus­ma­chen. "Es ist auch schwie­rig, gu­tes Per­so­nal zu fin­den, ge­ra­de weil der Markt im Wach­sen ist", er­klärt Hoch­ed­lin­ger. Neue Ho­tel­kon­zep­te Nicht nur der Markt, son­dern auch die Ho­tels sel­ber ha­ben sich ver­än­dert. So wer­den im­mer häu­fi­ger Stadt­ho­tels in ein Ge­bäu­de in­te­griert, das auch an­de­re As­set­klas­sen be­her­bergt. "Die Idee ist nicht un­be­dingt neu. Mi­xed Use gab es in ir­gend­ei­ner Form im­mer schon", er­klärt Hoch­ed­lin­ger. Der Hoch­haus­boom der ver­gan­ge­nen Jah­re kommt dem Kon­zept aber ent­ge­gen. So kön­nen et­wa in ei­nem Bü­ro­turm die eher un­be­lieb­ten un­te­ren Stock­wer­ke mit ei­nem Ho­tel lang­fris­tig ver­pach­tet wer­den. Qua­si das Ho­tel als Pro­blem­lö­ser für den Leer­stand. Als Bei­spiel nennt Hoch­ed­lin­ger den DC-Tower und den Mill­en­ni­um Tower, wo sich das Me­lia be­zie­hungs­wei­se Har­ry's Ho­me ein­quar­tiert ha­ben. Die Häu­ser wür­den zu­dem von der vor­han­de­nen In­fra­struk­tur pro­fi­tie­ren. Auch in Ho­tel­ge­bäu­den au­ßer­halb der Tür­me fin­det man im­mer öf­ters an­de­re As­set­klas­sen vor. Denn auf ei­ne groß­zü­gi­ge Lob­by wird ver­mehrt ver­zich­tet, so­mit bleibt im Erd­ge­schoss Platz für Ein­zel­han­dels- oder Gas­tro­no­mie­flä­chen. "Ein All­heil­mit­tel ist die Ver­mi­schung von Ho­tel und an­de­ren As­set­klas­sen aber nicht. Es muss im­mer da­zu pas­sen", schränkt Hoch­ed­lin­ger ein. Zu­dem müs­se man auch den Exit mit­ein­kal­ku­lie­ren. Vie­le Fonds wür­den sich schließ­lich oft nur auf ei­ne As­set­klas­se kon­zen­trie­ren. [ci­te4] We­ni­ger ist mehr Ein wei­te­rer Trend im Stadt­ho­tel­ge­wer­be lau­tet: we­ni­ger ist mehr - zu­min­dest ab­seits der Fünf-Ster­ne-Ka­te­go­rie. Das be­trifft auch die Zim­mer­grö­ße. Die feh­len­den Qua­drat­me­ter für ein Fau­teuil wer­den bei mo­der­nen Häu­sern mit ei­ner Lob­by mit Wohn­zim­mer­at­mo­sphä­re aus­ge­gli­chen. Das ein­che­cken mit­tels Smart­pho­ne er­spart dem Ho­tel Per­so­nal­kos­ten und dem Gast das läs­ti­ge An­stel­len an der Re­zep­ti­on. Heu­te brau­che der Ho­tel­gast vie­les nicht mehr, er­klärt Hoch­ed­lin­ger und nennt als Bei­spiel das Zim­mer­te­le­fon. Auch gro­ße Käs­ten sei­en heu­te oft ver­zicht­bar, da die Auf­ent­halts­dau­er der Rei­sen­den heut­zu­ta­ge kür­zer sei als in der Ver­gan­gen­heit. Statt ei­ner Mi­ni­bar in je­dem Zim­mer sorgt in den neu­en Häu­sern oft ein grö­ße­rer Au­to­mat in der Lob­by für das leib­li­che Wohl. Auch auf das Zim­mer­ser­vice wird oft ver­zich­tet. Das größ­te Ho­tel New Yorks, das New York Hil­ton Mid­town, hat schon im Jahr 2013 das Zim­mer­ser­vice ein­ge­stellt. Wird kei­ne Kü­che mehr für das Zim­mer­ser­vice be­nö­tigt, spart ein Ho­tel so­wohl Platz als auch Per­so­nal­kos­ten. "Zim­mer­ser­vice ist ei­ne Ka­te­go­rie­fra­ge", er­klärt Hoch­ed­lin­ger. Bei Häu­sern bis zu vier Ster­nen sei ein Ver­zicht denk­bar. Ein Vor­rei­ter für neue Zu­gän­ge im Ho­tel­ge­wer­be ist Ams­ter­dam. Ein Bei­spiel ist das Un­ter­neh­men The Stu­dent Ho­tel, das sich an in­ter­na­tio­na­le Stu­den­ten rich­tet und laut Hoch­ed­lin­ger auch schon bald mit ei­nem Haus nach Wien kom­men wird. Die Erd­ge­schos­se sind in den Häu­sern öf­fent­lich zu­gäng­lich und mit Kaf­fee­häu­sern, Loun­ges und Co-Working-Spaces ge­füllt. Auch wenn Wien eher für den klas­si­schen Kul­tur­tou­ris­mus be­kannt ist, sieht Hoch­ed­lin­ger auch hier für die neu­en hip­pen Häu­ser Po­ten­zi­al. [ci­te5] Apart­ments als Fi­nan­zie­rung Neue Kon­zep­te sind auch in der Fe­ri­en­ho­tel­le­rie zu be­ob­ach­ten. Das be­trifft aber vor al­lem die Fi­nan­zie­rung neu­er Häu­ser. Ent­wick­ler set­zen ver­mehrt nicht mehr nur auf das Ho­tel al­lei­ne, son­dern zu­sätz­lich auch auf Apart­ment­häu­ser, an de­nen In­ves­to­ren grund­bü­cher­li­ches Ei­gen­tum er­wer­ben kön­nen. "Der Ho­tel­be­trei­ber nimmt die­se Apart­ments mit ins Ser­vice auf und die Ei­gen­tü­mer kön­nen mit der Wei­ter­ver­mie­tung Ren­di­ten er­zie­len", er­klärt Mar­ti­na Ma­ly-Gärt­ner, Ma­na­ging Di­rec­tor Ho­tel & Tou­rism Con­sul­ting bei Mi­chae­ler & Part­ner, das Kon­zept. Der Ho­te­l­ent­wick­ler kann mit den Ver­käu­fen den Ho­tel­bau leich­ter fi­nan­zie­ren. Bei­spie­le da­für sind et­wa die Apart­ments edel:weiss am Katsch­berg oder die Ho­tels & Re­si­den­ces Pun­ta Ska­la in Kroa­ti­en, die bei­de von Mi­chae­ler & Part­ner ent­wi­ckelt wur­den. Ein Trend zur Au­to­ma­ti­sie­rung, wie bei den Stadt­ho­tels, ist bei den Fe­ri­en­ho­tels nur be­dingt zu be­ob­ach­ten. Zwar wür­den die Gäs­te auch di­gi­tal an­rei­sen wol­len und sich nicht mehr an der Re­zep­ti­on an­stel­len müs­sen, doch in der Fe­ri­en­ho­tel­le­rie wol­le sich der Gast ver­wöh­nen las­sen. "Die Leis­tung, die der Kun­de braucht, ist bei der Fe­ri­en­ho­tel­le­rie hö­her", er­klärt Ma­ly-Gärt­ner. Des­we­gen ist das Ein­spa­rungs­po­ten­zi­al beim größ­ten Kos­ten­punkt Per­so­nal ge­rin­ger. Zu­dem sei­en Mit­ar­bei­ter­un­ter­künf­te in der Fe­ri­en­ho­tel­le­rie ein Muss. Som­mer­tou­ris­mus hat sich eta­bliert Im Ge­gen­satz zu den Stadt­ho­tels sind Fe­ri­en­ho­tels zu­dem von ei­ner Sai­so­na­li­tät ge­prägt. Wo­bei die­se in Ös­ter­reich laut Ma­ly-Gärt­ner ge­rin­ger ist als in an­de­ren Län­dern. "Der Som­mer­tou­ris­mus hat sich in Ös­ter­reich gut eta­bliert", er­klärt sie. In Kroa­ti­en re­agie­re man mit grö­ße­ren Ho­tels, um in den Som­mer­mo­na­ten die not­wen­di­gen Um­satz­zah­len zu er­rei­chen. Der Fe­ri­en­ho­tel­markt in Ös­ter­reich so­wie auch je­ner in Kroa­ti­en und Ita­li­en pro­fi­tiert ak­tu­ell von den un­si­che­ren po­li­ti­schen La­gen in an­de­ren Ur­laubs­de­s­ti­na­tio­nen, wie et­wa der Tür­kei oder Ägyp­ten. "Die gan­ze Adria­küs­te hat un­glaub­li­che Zu­wäch­se", so Ma­ly-Gärt­ner. Das bleibt auch gro­ßen In­vest­ment­häu­sern nicht ver­bor­gen. So hat sich et­wa ein Fonds von Mor­gan Stan­ley im ver­gan­ge­nen Jahr mit 55 Pro­zent an dem Re­sort Pun­ta Ska­la be­tei­ligt. Das zeigt, dass sich in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren auch ab­seits der Städ­te nach Ho­tels um­schau­en. [ci­te6]

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Restpostenverkauf Deutschland?

Un­ser größ­ter Nach­bar ist nun be­reits seit vie­len Jah­ren Schau­platz und Aus­tra­gungs­ort ös­ter­rei­chi­scher Im­mo­bi­li­en­ex­per­ti­se. Aber ist Deutsch­land nach wie vor ein si­che­rer Ha­fen für In­vest­ments und ren­di­te­star­ke Pro­jek­te? Er­in­nern wir uns zu­rück - ei­ni­ge Pro­jekt­ge­sell­schaf­ten wa­ren ge­ra­de erst so rich­tig in den Ost-Rausch ver­fal­len, da raun­te es be­reits "Deutsch­land" durch die Zir­kel fin­di­ger Ge­schäfts­leu­te und Vi­sio­nä­re. Da­mals schien das En­ga­ge­ment beim ähn­lich ti­cken­den Nach­barn erst­mal gar na­he­lie­gend und man hät­te fast vor lau­ter Bäu­men den Wald nicht ge­se­hen. Aber schließ­lich drang die er­folgs­ver­spre­chen­de Bot­schaft doch nach­hal­tig in das Be­wusst­sein der ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­fir­men: Deutsch­land als DAS Be­tä­ti­gungs­feld für Ent­wick­ler und In­ves­to­ren schlecht­hin. Aber hat das heu­te auch noch Gül­tig­keit? Franz Ni­ckel, CEO der CA Im­mo, sieht die Mög­lich­kei­ten un­ge­bro­chen viel­fäl­tig: "Die Bü­ro­ver­mie­tungs­märk­te zei­gen wei­ter­hin ei­ne sehr star­ke Ent­wick­lung, mit kon­ti­nu­ier­lich sin­ken­den Leer­stän­den und stei­gen­den Miet­prei­sen." Da aber im­mer mehr In­ves­to­ren in die deut­sche Bun­des­re­pu­blik drän­gen, sind die Ren­di­ten nicht mehr ganz das, was sie ein­mal wa­ren. "Knap­pes An­ge­bot trifft auf star­ke Nach­fra­ge, wo­durch In­ves­to­ren auch auf Se­kun­där­städ­te aus­wei­chen, was in die­sen Märk­ten ei­nen Rück­gang der Ren­di­ten und hö­he­re Be­wer­tun­gen mit sich bringt." Know-how und Markt­kennt­nis­se ge­win­nen in ei­nem ge­sät­tig­ten Markt al­so an Be­deu­tung. Ni­ckel emp­fiehlt Vor­sicht: "Die deut­sche Wirt­schaft als Sta­bi­li­täts­an­ker für Im­mo­bi­li­en­märk­te gilt wei­ter­hin - al­ler­dings be­steht mitt­ler­wei­le das Ri­si­ko zu teu­rer An­käu­fe. Wer Co­re-Qua­li­tät am Markt er­wirbt, setzt sich in Bie­ter­ver­fah­ren durch, bei de­nen im­mo­bi­li­en­wirt­schaft­li­che Ri­si­ken nicht im­mer ord­nungs­ge­mäß be­preist wer­den." Die CA Im­mo kann hin­ge­gen aus ei­ge­ner Kraft pro­fi­ta­bel wach­sen. "Pro­jek­te er­stel­len wir mit ei­ner Her­stel­lungs­ren­di­te zwi­schen 5,5 bis 6,5 Pro­zent und lie­gen da­mit im­mer ober­halb von Be­stands­ren­di­ten. Ne­ben den Ak­ti­vi­tä­ten in der Kern­städ­ten Ber­lin, Mün­chen und Frank­furt sind wir auch in Mainz, Re­gens­burg und Düs­sel­dorf ak­tiv. Lang­fris­tig wird das Be­stand­sport­fo­lio aber auf we­ni­ge Me­tro­pol-Stand­or­te mit mög­lichst gro­ßen Co­re-Port­fo­li­en kon­zen­triert." [ci­te1] Si­che­rer Ha­fen Ei­ner der ös­ter­rei­chi­schen Deutsch­land-Pio­nie­re, Alex­an­der Neu­hu­ber, CEO der Ma­gan Hol­ding, sieht hier eben­falls un­ge­bro­chen ei­nen Hot­spot: "Deutsch­land ist die größ­te Volks­wirt­schaft der Eu­ro­päi­schen Uni­on. Die Wirt­schaft boomt, das Land ist po­li­tisch sta­bil - es gibt kei­nen si­che­re­ren Ha­fen für Im­mo­bi­li­en­in­vest­ments." Er be­stä­tigt dar­über hin­aus den viel zi­tier­ten Trend zu B-La­gen und ist seit Jah­ren in Städ­ten ab 200.000 Ein­woh­nern en­ga­giert. Auch Rai­ner M. Schä­fer, Ge­schäfts­füh­rers der Stra­bag RE, sieht Deutsch­lands Se­con­da­ry Ci­ties als si­che­ren Markt für In­vest­ments, gibt aber zu be­den­ken, dass es in na­her Zu­kunft zu Ver­än­de­run­gen kom­men kann: "Ins­be­son­de­re B-Städ­te er­freu­en sich bei In­ves­to­ren stei­gen­der Be­liebt­heit. Ei­ne Pro­gno­se dürf­te je­doch mit Blick auf die an­ste­hen­de Bun­des­tags­wahl so­wie die Zins­po­li­tik span­nend wer­den. Kom­men­de mög­li­che Maß­nah­men durch die neue Re­gie­rung, wie Miet­preis­brem­se oder die För­de­rung von Woh­nungs­neu­bau­ten, kön­nen be­flü­geln­de, aber na­tür­lich auch hem­men­de Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen. Zum an­de­ren blei­ben die Re­ak­tio­nen des Mark­tes auf die un­wei­ger­lich an­ste­hen­de Zins­wen­de ab­zu­war­ten." Noch sieht Schä­fer dies al­les als weit­ge­hend be­re­chen­bar an. Tritt die Wen­de aber erst ein­mal ein, bleibt für ihn die Fra­ge, ob die Re­ak­tio­nen kri­sen­haft oder ge­ord­net aus­fal­len wer­den. "Kurz- und mit­tel­fris­tig ist der deut­sche Im­mo­bi­li­en­markt aber si­cher sta­bil und wird ein in­ter­es­san­ter Markt blei­ben." Deut­lich be­hut­sa­mer ist Ernst Vejdov­sz­ky, Vor­stands­vor­sit­zen­der der S Im­mo, mit sei­ner Ein­schät­zung über die Zu­kunft des deut­schen Im­mo­bi­li­en­mark­tes: "Spä­tes­tens seit 2008/09 ist man vor­sich­tig ge­wor­den, ei­nen Markt als 'si­che­ren Ha­fen' zu be­zeich­nen. Aber wenn man es sich trau­en kann, dann wohl am ehes­ten in Deutsch­land. In den gro­ßen Städ­ten stim­men die de­mo­gra­fi­schen Da­ten, es gibt Be­völ­ke­rungs­wachs­tum und ei­nen star­ken Trend zur Ur­ba­ni­sie­rung, par­al­lel da­zu brummt die Wirt­schaft. Die Woh­nungs­markt-Stei­ge­run­gen der letz­ten Jah­re sind nun ein­deu­tig auch im Ge­wer­be­sek­tor an­ge­kom­men - der Bü­ro­markt flo­riert und kann sich vor Nach­fra­ge kaum ret­ten." [ci­te2] Wer A sagt, muss auch B sa­gen? Vejdov­sz­ky geht da­von aus, dass die­ser Trend nicht über­all gleich stark statt­fin­den wird. "Ber­lin ist mitt­ler­wei­le ein sehr teu­res Pflas­ter ge­wor­den, gu­te Ein­kaufs­op­por­tu­ni­tä­ten las­sen sich hier nur noch sehr ver­ein­zelt fin­den. Aber auch an­de­re Städ­te wei­sen gro­ßes Po­ten­zi­al auf. In Leip­zig, aber auch in Ros­tock oder Kiel stim­men die Wachs­tums­zah­len in Be­zug auf Be­völ­ke­rung und Wirt­schaft. Gleich­zei­tig sind die Im­mo­bi­li­en­prei­se noch auf ei­nem at­trak­ti­ven Ni­veau und er­mög­li­chen nach­hal­ti­ge Ren­di­ten bei gleich­zei­ti­gem Wert­stei­ge­rungs­po­ten­zi­al. Die S Im­mo geht da­her ge­zielt in die­se Märk­te und hat in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten be­reits ei­ni­ge Ob­jek­te zu­ge­kauft. Da­mit si­chern wir nach­hal­ti­ge Er­trä­ge für die Zu­kunft." Alex­an­der Neu­hu­ber kann sich al­ler­dings vor­stel­len, dass es mit­tel­fris­tig zu ei­nem Ab­flau­en kom­men kann: "Wenn ein Pro­jekt in Deutsch­land - egal ob A- oder B-La­ge - nicht ei­nen Kos­ten­vor­teil bie­tet, in­ter­es­siert es die Ös­ter­rei­cher oft­mals nicht. Schließ­lich gibt es im ei­ge­nen Land ver­gleich­bar gu­te for­ma­le Vor­aus­set­zun­gen. Für Un­ter­neh­men aus den an­de­ren EU-Län­dern sind die Un­ter­schie­de da schon weit­aus spür­ba­rer und als ech­ter Vor­teil zu se­hen." Stei­gen­de Prei­se in A-La­gen macht auch Kai Uwe Lud­wig, CEO der 6B47 Ger­ma­ny, ver­ant­wort­lich für den Trend zu Al­ter­na­ti­ven: "So­ge­nann­te B-Städ­te hat­ten 2017 ei­ne deut­lich stär­ke­re Wachs­tums­dy­na­mik. In­ves­to­ren streu­en ihr Ri­si­ko durch ei­ne brei­te­re geo­gra­fi­sche Auf­stel­lung. Wir sind ins­be­son­de­re vom Po­ten­zi­al beim Woh­nen in B-Städ­ten über­zeugt. Bei Ho­tels kon­zen­trie­ren sich die Ak­ti­vi­tä­ten der In­ves­to­ren noch auf die A-Städ­te. Folg­lich sind mit Ho­tels an B-Stand­or­ten der­zeit hö­he­re Ren­di­ten zu er­zie­len." [ci­te3] Wer teu­er kauft, kauft teu­er Lud­wig sieht ei­nen Man­gel an In­ves­ti­ti­ons­pro­duk­ten in den deut­schen A-Städ­ten: "Die Fol­ge sind seit Jah­ren im­mer wei­ter stei­gen­de Prei­se über al­le Pro­dukt­ka­te­go­ri­en hin­weg. Zwar kön­nen wir noch kei­ne Bla­sen­bil­dung er­ken­nen - die Ban­ken prü­fen Pro­jek­te aber sehr ge­nau, und In­ves­to­ren agie­ren mit ei­nem ge­sun­den Grad an Vor­sicht." Auch Bern­hard Ölz, Vor­stand der PRIS­MA Un­ter­neh­mens­grup­pe, legt sei­nen Fo­kus auf B-La­gen - ver­or­tet die­se aber nicht in den der­zeit all­ge­mein pro­pa­gier­ten Stand­or­ten, son­dern in geo­gra­fi­scher Nä­he zur Un­ter­neh­mens­zen­tra­le: "Wir set­zen ins­be­son­de­re im Sü­den Deutsch­lands auf Se­con­da­ry Ci­ties wie Ulm, Fried­richs­ha­fen, Ra­vens­burg oder Sin­gen. Sie spie­len ei­ne we­sent­li­che Rol­le in der über­durch­schnitt­lich po­si­ti­ven Wirt­schafts­ent­wick­lung der von High­tech -Un­ter­neh­men ge­präg­ten Re­gi­on. Im Ge­gen­satz zu den gro­ßen Bal­lungs­räu­men sind die Märk­te über­schau­bar und un­se­re Ent­wick­lungs-, In­ves­ti­ti­ons- und Be­trei­ber­mo­del­le er­zeu­gen ne­ben Im­pul­sen für die Stadt­ent­wick­lung auch re­gio­nal­wirt­schaft­lich Wir­kung, was sich letzt­end­lich auch in in­ter­es­san­ten Ren­di­ten ab­bil­det." [ci­te4] Wohn­bau in Ber­lin Nicht je­der ös­ter­rei­chi­sche Ent­wick­ler setzt auf den B-Zug. Alex­an­der Happ, Ge­schäfts­füh­rer der BU­WOG Deutsch­land, fo­kus­siert sein En­ga­ge­ment auf die drei größ­ten deutsch­spra­chi­gen Städ­te: Wien, Ber­lin und Ham­burg. "Für die­se Märk­te se­hen wir wei­ter­hin po­si­ti­ve Pro­gno­sen. In Ber­lin hat die ho­he Wachs­tums­dy­na­mik in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu ei­ner ent­spre­chend ho­hen Woh­nungs­nach­fra­ge und ei­ner deut­li­chen Ver­knap­pung des An­ge­bots ge­führt." Happ sieht die trei­ben­de Kraft des Woh­nungs­mark­tes in Ber­lin im Zu­zug. "Aus­rei­chend vie­le Zu­zie­hen­de sind mit gu­ten Ge­häl­tern aus­ge­stat­tet. Das An­sprin­gen des Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en­mark­tes als Be­leg wirt­schaft­li­cher Dy­na­mik deu­tet eben­falls auf ei­ne po­si­ti­ve Ent­wick­lung." Auch in Rand­la­gen wird Ber­lin at­trak­ti­ver. Dies führt zu ei­ner Wan­de­rungs­be­we­gung nach au­ßen, wo neue Quar­tie­re ge­schaf­fen wer­den. "Die BU­WOG leis­tet ei­nen wich­ti­gen Bei­trag - auch au­ßer­halb des Ci­ty­cen­ters wird Wohn­raum für spe­zi­fi­sche Ziel­grup­pen ge­schaf­fen. Et­wa in Kö­pe­nick, wo die 'U­fer­kro­ne' rea­li­siert wird, oder in Grünau, wo wir ge­ra­de das '52 Grad Nor­d' ent­wi­ckeln", so Happ. Auch die 6B47 baut nicht nur in zen­tra­len La­gen. In Ber­lin-Span­dau ent­ste­hen auf ei­ner 11.500 m² am Was­ser ge­le­ge­nen Flä­che ge­gen­über der In­sel "Eis­wer­der" 180 Ei­gen­tums­woh­nun­gen. Auch wenn die ös­ter­rei­chi­schen Pro­jekt­ent­wick­ler auf­grund rück­läu­fi­ger Ren­di­ten nicht mehr rei­hen­wei­se neu in den Ber­li­ner Woh­nungs­markt drän­gen, der Be­darf an zu­sätz­li­chem Wohn­raum ist ge­ge­ben. Das be­weist nicht zu­letzt die Viel­zahl an Pro­jek­ten oh­ne rot­weiß­ro­ten Hin­ter­grund. In Ber­lin-Buch ent­steht zum Bei­spiel ge­ra­de in der denk­mal­ge­schütz­ten An­la­ge des einst größ­ten Kran­ken­hau­ses Eu­ro­pas, den Lud­wig-Hoff­mann-Grün­den, ein Pro­jekt mit 900 Woh­nun­gen, Schu­len und So­zi­al­ein­rich­tun­gen. Und die Stadt Ber­lin will in Zu­kunft im­mer schnel­le­re und trans­pa­ren­te Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren leis­ten. Das so ge­nann­te "Woh­nungs­bau­be­schleu­ni­gungs­ge­setz" ist seit 2015 in Kraft und soll bü­ro­kra­tisch be­ding­te Ver­zö­ge­run­gen bei Bau­vor­ha­ben mi­ni­mie­ren. [ci­te5]

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