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Großteil des Austria Campus verkauft

Größte Büroimmobilientransaktion aller Zeiten

von Stefan Posch

Nach dem Verkauf des The Icon Vienna sorgt die Signa wieder für eine Rekordtransaktion. Der Entwickler verkauft die ersten drei Bauteile des Austria Campus an die PGIM Real Estate, die die Transaktion im Namen von deutschen und Schweizer institutionellen Investoren tätigt. Laut der Signa beläuft sich das Volumen des Forward Deals auf über 500 Millionen Euro und ist somit die größte Immobilientransaktion des Jahres und die größte Büroimmobilientransaktion in Österreich überhaupt. "Dieser erfolgreiche "Forward Deal" zeigt nach unserem Verkauf des The Icon Vienna im Juni 2017 einmal mehr, dass sich der Wiener Immobilienmarkt einer großen Nachfrage durch internationale Investoren erfreut", kommentiert Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer von Signa, die Transaktion. Der Austria Campus punkte mit renommierten Mietern, mit modernen Konzeption, seiner hohen Wirtschaftlichkeit und der außergewöhnlichen Lage. "Diese Faktoren waren das wichtigste Argument für PGIM Real Estate, rund ein Jahr vor Fertigstellung, das Projekt zu kaufen - darauf sind wir sehr stolz", so Stadlhuber weiter.
Der Austria Campus am Wiener Praterstern ist mit einer oberirdischen Bruttogeschossfläche von mehr als 200.000 m² und den geplanten sechs Bauteilen eine der größten zusammenhängende Officeentwicklungen Europas. Mehr als die Hälfte der gesamten Bürofläche wird ab Mitte 2018 als österreichisches Headquarter der UniCredit Bank Austria genutzt. Die ersten drei Bauteile werden im Sommer 2018 fertiggestellt sein. Die Signa gibt die Vorvermietungsquote mit mehr als 90 Prozent an.
Mit diesem Deal ist die Signa im Jahr 2017 für etwa 40 Prozent des prognostizierten Gesamttransaktionsvolumens von rund 3 Milliarden Euro in Österreich verantwortlich.

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Expo Real: Tag 1

Gespannt auf Trends und Entwicklungen

von Jacqueline Cheval

Gerhard Rodler berichtet fast live von der Expo Real, der größten Fachmesse für Immobilien in Europa. Am ersten Messe-Tag strömen die Menschenmassen nach München, gespannt auf die internationalen Projekte und natürlich Deals, die hier abgeschlossen werden. Auch heuer wird wieder ein Investment Rekordjahr erwartet und wir halten Sie über News und Trends auf der Expo 2017 am Laufenden.

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Weniger Bürovermietungsleistung in Wien

Im 3. Quartal fast 80 Prozent weniger als 2016

von Stefan Posch

Die Vermietungsleistung bei Büros in Wien ist im 3. Quartal mit nur 19.600 m² im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 79 Prozent zurückgegangen. Der Leerstand ist aber leicht von 5,6 Prozent auf 5,3 Prozent gesunken. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Vienna Research Forum.
Insgesamt zählt der Bericht 28 Vermietungen im dritten Quartal. Das sind 26 weniger als im Vergleichszeitraum 2016. Alleine für 43 Prozent der Vermietungsleistung ist eine Vermietung mit rund 8.500 m² im Submarkt Wiener Hauptbahnhof verantwortlich. Weitere größere Vermietungen wurden in den Submärkten Donaucity und Wienerberg mit etwa 1.800 m² bzw. rund 1.1000 m² verortet. 57 Prozent der Fläche fallen auf Neuvermietungen und 43 Prozent auf Vorvermietungen. Positiv entwickelte sich der Leerstand, der um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal auf 5,3 Prozent gefallen ist. Am niedrigsten ist er im Submarkt Innere Bezirke (2,4 Prozent), die höchste Rate wurde mit 10,5 Prozent im Submarkt Wienerberg festgestellt.
Der Gesamtbestand an modernen Büroflächen in Wien umfasst insgesamt 5.690.527 m², davon entfallen 57 Prozent auf Flächen der Klasse A und 43 Prozent auf Flächen der Klasse B. Im 3. Quartal 2017 wurde das neue Postgebäude im Submarkt Innere Bezirke - CBD, das Gebäude Denk Drei im Submarkt Prater/Lassallestraße und der Seecampus West im Submarkt Donaucity fertiggestellt.

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Einfamilienhauspreise stark gestiegen

Um fast ein Zehntel höher als vor einem Jahr

von Stefan Posch

Die Nachfrage nach Einfamilienhäuser ist in Österreich ungebrochen hoch. Das wirkt sich auch weiter auf die Preise aus, die laut dem Re/Max ImmoSpiegel im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent gestiegen sind.
"Dieser Preisanstieg innerhalb eines Jahres ist für Einfamilienhäuser untypisch und in erster Linie in der aktuellen Marktsituation begründet", erklärt Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer von RE/MAX Austria. Einer weiterhin überdurchschnittlich hohen Nachfrage würde ein rückläufiges Angebot gegenüber stehen, viele würden die aktuell noch einmalig niedrigen Kreditzinsen nutzen und "investieren in einen Hauskauf und damit in maximale Lebensqualität". "Denn der Wohntraum der meisten Österreicher ist ja immer noch ein eigenes Haus", so Reikersdorfer weiter. Rückläufig waren hingegen die Anzahl der neu verbücherten Einfamilienhausverkäufe, die um 5,9 Prozent niedriger ausfiel als im Vorjahreszeitraum. Trotzdem liegen die Verkäufe noch um 25 Prozent über dem Niveau von 2014 und 2013.
Insgesamt wurden von Jänner bis Juni 4.936 Einfamilienhaustransaktionen im Amtlichen Grundbuch registriert. Die neuen Eigentümer bezahlten dafür in Summe 1,3 Milliarden Euro, um 85 Millionen Euro (+6,8 Prozent) mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Damit stellen die Einfamilienhäuser 8,2 Prozent aller 60.312 im ersten Halbjahr 2017 registrierten Immobilientransaktionen dar, wertmäßig ist der Anteil höher, er liegt bei knapp ein Zehntel (9,6 Prozent) des Gesamtmarktes.

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Strabag Real Estate baut Hotel

Holiday Inn Express nahe Bahnhof in Leipzig

von Charles Steiner

Leipzig wird als Investitions- und Developmentstandort immer beliebter. Auch, was Hotels betrifft, gibt es da Potenzial. Die Strabag Real Estate entwickelt jetzt in der sächsischen Großstadt ein Holiday Inn Express nahe des Hauptbahnhofs. Für das Objekt, das auf 1.250 m² 162 Zimmer beherbergen soll, wurde bereits mit Foremost Hospitality eine Mieterin gefunden, die das Hotel mittels langfristigem Pachtvertrag betreiben wird. Die Innenstadt Leipzigs ist, so Strabag Real Estate, fußläufig innerhalb von fünf Minuten erreichbar und ist zudem durch die Nähe zum Bahnhof an den überregionalen Bahnverkehr sowie dem internationalen Flughafen Leipzig/Halle angebunden. Die Mieterin Foremost Hospitality betreibt derzeit ein Portfolio von 12 Holiday Inn Express Hotels und drei Hampton by Hilton-Häuser in Deutschland. Die Strabag Real Estate hatte bereits mehrere Projekte mit Foremost Hospitality abgewickelt, zuletzt bei einem Holiday Inn-Projekt in Freiburg.

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Allianz erweitert Engagement in Japan

100-Millionen-Dollar-Investment in japanischen Fonds

von Stefan Posch

Die Allianz Real Estate hat ihr Immobilienengagement in Japan erweitert und hat ein Investment in Höhe von 100 Millionen US-Dollar in den Redwood Japan Logistics Fund II ("RJLF2") abgeschlossen. Dieser investiert in moderne, institutionelle Logistikimmobilien und Verteilungszentren an Tier-1-Standorten in Japan. Die Allianz Real Estate führte diese erste Investition im Logistikbereich in Japan im Namen von drei Allianz Gesellschaften durch.
"Japan durchläuft eine kontinuierliche Modernisierung der Lieferketten, verbunden mit einer starken Nachfrage nach effizienten Logistikobjekten", kommentiert Rushabh Desai, Chief Executive Officer der Allianz Real Estate Asia-Pacific, den Deal "In Verbindung mit relativ geringen Entwicklungsrisiken sind dies gute Gründe für die Allianz, den japanischen Logistksektor als Teil eines ausgewogenen Portfolios zusammen mit ESR in Betracht zu ziehen. ESR ist einer der aktivsten Player im Logistikbereich innerhalb der Region." Teil der Strategie der Allianz ist es, 5 Prozent ihres globalen Immobilienportfolios im Asien-Pazifik-Raum anzulegen.

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Countdown zum 1. Design District

Designer und Premium Immobilien auf einem Platz

von Gerhard Rodler

Von 6. bis 8 Oktober 2017 verwandelt sich die Wiener Hofburg mit der Design District Messe "Design District 1010" in einen begehbaren Design-Showroom für Living & Lifestyle.
Nationale und internationale Premium-Marken präsentieren ihre Produkte und Trends in und um die Wiener Hofburg. 80 Marken auf 5.000 m² präsentieren sich in der Hofburg. Die rund 80 teilnehmenden nationalen und internationalen Marken präsentieren Neuheiten aus den Bereichen Interieur, Lifestyle, Mobilität, HIFI, Kunst und Accessoires.
Neben der Präsentation von Produktneuheiten wird es auch für die Kinder ein besonderes Serviceangebot mit Kinderbetreuung in zwei Play Areas geben. Für große und kleine Entspannungsmomente ist im Gerstner Kunstcafe bestens gesorgt.
Über 40 Design & Lifestyle Stores der Wiener Innenstadt sind Teil des Design Districts Neben den 43 teilnehmenden Stores erwarten die Besucher auf dem Weg in die Design Grätzl Börseviertel, Rudolfsplatz und Ring fünf Mobile Showrooms, die Teil des Leitsystems sind. In einem der Glas Cubes wird die S1 Sauna von Klafs gezeigt: Die erste Sauna für den urbanen Bereich, die sich nach dem Ziehharmonika-Prinzip von 60 cm bis hin zu 160 cm ausziehen und anpassen lässt.

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Starke Konjunktur in Österreich und CEE

Wachstumsausblick weiter verbessert

von Stefan Posch

Die Konjunktur in Österreich und im CEE-Raum ist aktuell in einer guten Verfassung. In Österreich war die konjunkturelle Dynamik im ersten Halbjahr so hoch, wie zuletzt im Jahr 2011 und im CEE und im SEE-Raum lag das Quartalswachstum zum dritten Mal in Folge bei über ein Prozent. Das zeigt die Kapitalmarktstrategie „Österreich & CEE“ für das vierte Quartal 2017 der Raiffeisen Bank International (RBI), die kürzlich veröffentlicht wurde. „Die Geschichte wiederholt sich. Wie schon im ersten Quartal hat sich die Dynamik der CEE- und der meisten SEE-Volkswirtschaften nochmals beschleunigt“, so Chefanalyst Peter Brezinschek. In fast allen Ländern der Region sei der private Konsum ein Kernelement der Wachstumsstory, angetrieben von signifikantem Beschäftigungswachstum und damit einhergehenden überdurchschnittlichen Lohnsteigerungen. „In Rumänien und Ungarn steigen die Nominallöhne 2017 sogar zweistellig. Bei wenig veränderter Sparquote wird damit der private Konsum auch 2018 das Rückgrat des Konjunkturzyklus für die Region bleiben“, so Brezinschek weiter.
Auch Österreich gehöre beim BIP-Wachstum derzeit zum Spitzenfeld der Eurozone, „wobei die hohe Dynamik vor dem Hintergrund einer jahrelangen unterdurchschnittlichen Konjunktur auch als Nachholeffekt zu sehen ist“. „Die wirtschaftliche Entwicklung im ersten Halbjahr war sowohl von der Binnennachfrage als auch vom Außenhandel getragen“, so Brezinschek über die heimische Wirtschaft.

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Peach Property baut Wohninvestment aus

Durch Portfolio-Übernahmen bald knapp 5.000 Wohnungen

von Gerhard Rodler

Die Peach Property Group, ein auf Bestandshaltung in Deutschland spezialisierter Investor mit Fokus auf Wohnimmobilien, baut ihren Immobilienbestand durch den Kauf von 273 Wohnungen in Kaiserslautern und Saarbrücken weiter aus. Der Kaufvertrag für die Übernahme der Wohnungen, zu denen auch 64 Stellplätze gehören, wurde gestern notariell beurkundet. Somit steigt der Wohnungsbestand der Peach Property Group um sechs Prozent auf 4.870 Einheiten. Die vermietbare Wohnfläche wird um 12.544 m² auf 317.513 m² erhöht. Verkäufer der Wohnungen ist ein großes deutsches Immobilienunternehmen, mit dem Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart wurde. Mit dem Abschluss der Transaktion wird noch dieses Jahr gerechnet.
Der Großteil der neuen Wohnungen befindet sich in Kaiserslautern in unmittelbarer Nähe zum bereits bestehenden Portfolio der Peach Property Group, das durch den Ankauf auf nunmehr über 1.100 Wohnungen von zuvor rund 900 Einheiten erweitert wird. 47 Wohneinheiten des neuen Portfolios befinden sich direkt im Zentrum von Saarbrücken. Die Objekte wurden mehrheitlich in den vergangenen Jahren renoviert und befinden sich daher in einem sehr guten baulichen Zustand. Entsprechend verfügt das Portfolio über eine höherwertige Wohnraumqualität. Das Portfolio ist zu rund 94 Prozent vermietet und generiert derzeit jährliche Ist-Mieteinnahmen von 1,0 Millionen Schweizer Franken (0,9 Millionen Euro). Die jährlichen Soll-Mieteinnahmen der Peach Property Group steigen durch die Übernahme der Wohnungen ebenfalls um rund eine Million Franken auf neu 25,1 Millionen Schweizer Franken.

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Real.I.S. kauft Europe Plaza

Neubau mit rund 17.300 Quadratmetern Gesamtmietfläche

von Gerhard Rodler aus München

Real I.S. hat den "Europe Plaza" im Stuttgarter Europaviertel für den "Themenfonds Deutschland I" übernommen. Das moderne Bürogebäude Stockholmer Platz/ Lissabonner Straße wurde Ende Mai 2017 fertiggestellt. Der Projektentwickler FAY Projects GmbH hatte die Immobilie mit einer Gesamtfläche von 17.334 m² geplant und entwickelt. Die Mieter hatten bereits im Februar dieses Jahres begonnen, das aus sieben Obergeschossen und einem Untergeschoss bestehende "Europe Plaza" zu beziehen. Hauptmieter ist ein weltweit agierender Pharmagroßhändler. Neben den etwa 80 Prozent der Gesamtfläche einnehmenden Büroflächen, verfügt die Immobilie ebenfalls über Gastronomieflächen und 140 Stellplätze.
Das "Europe Plaza" gehört zum Portfolio des institutionellen Immobilienfonds "Themenfonds Deutschland I", der über ein diversifiziertes, deutsches Immobilienportfolio aus Büro- und Handelsimmobilien, ergänzt durch Wohn-, Budgethotel- und Logistikimmobilien, verfügt. Der Fonds verfolgt eine Core-/Core-Plus-Strategie und investiert ausschließlich in Deutschland.

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ECE setzt zunehmend auf Logistik

... und baut unter anderem für Hermes Logistikcenters

von Gerhard Rodler aus München

Eíner der großen Player auf der euorpäischen Shoppingcenter-Landschaft, die deutsche ECE, stärkt zunehmend ihr „zweites Bein“, nämlich den Logistikbereich. Mit einem Investitionsvolumen von rund 57 Millionen Euro errichtet die ECE für Hermes in Mainz den zweiten Neubau von deutschlandweit insgesamt neun neuen Hermes-Logistik-Centern. Als Teil des großflächigen Infrastrukturprogramms mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro setzt Hermes auf den wachsenden online-Handel, der genau diese Art von Logistik-Hubs dringend benötigt.
Das gesamte Bauprojekt wurde von der ersten Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe von der Hamburger ECE Projektmanagement betreut.
Die ECE hat bereits die LC-Standorte in Friedewald (Hessen) und in Hannover Langenhagen (Niedersachsen) realisiert. Im westfälischen Löhne hat die ECE außerdem für Hermes Fulfilment und Hermes Einrichtungs Service ein Logistik-Center entwickelt und fertiggestellt.
„Der E-Commerce in Deutschland boomt. Prognosen gehen von einer Verdopplung des Paketvolumens bis 2025 auf 6 Milliarden Sendungen allein in Deutschland aus. Wir können mit Stolz sagen, dass wir als einziger Logistiker in Deutschland in so kurzer Zeit, im Gesamten bis Ende 2019, unsere Infrastruktur so umfassend erweitern“, sagt Dirk Rahn, Managing Director Operations bei Hermes.

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Rottke und Schleich gründen aamundo

Neuer deutscher Player am Investmentmarkt

von Gerhard Rodler aus München

Nico B. Rottke, zuletzt Equity Partner bei EY Real Estate, hat zusammen mit Michael Schleich, zuletzt Senior Advisor der Corestate Capital Holding AG, die aamundo Immobilien Gruppe mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. Als strategischen Gesellschafter konnten die beiden Unternehmer ein deutsches Family Office gewinnen. Vor der Gründung des eigenen Unternehmens baute Rottke bei EY Real Estate in Eschborn den Bereich Capital and Debt Advisory auf und beriet institutionelle Kunden und Projektentwickler hinsichtlich der Strukturierung und Optimierung ihrer immobilienwirtschaftlichen Portfolien und Projekte v.a. in Bezug auf die Beschaffung von Eigenkapital und Eigenkapital ersetzenden Mitteln. Als langjähriger Managing Partner und Senior Advisor war Michael Schleich seit Gründung der Corestate Gruppe für die Bereiche Akquisition und Management von wohnwirtschaftlichen Projekten sowie Einzelhandelsportfolien verantwortlich. Er wird der Corestate Gruppe für einen Übergangszeitraum als Senior Advisor verbunden bleiben.
Die aamundo Immobilien Gruppe ist ein auf die deutsche Immobilienwirtschaft fokussierter Asset und Investment Manager, der für dritte Kapitalsammelstellen wie Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen, Stiftungen oder Family Offices Immobilienportfolien finanziert, ankauft, bewirtschaftet und veräußert.

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Noch ein Holiday Inn Express in München

Nach UBM entwickelt jetzt auch Herecon

von Gerhard Rodler aus München

Nach der Entwicklung und Realisierung eines Holyday Inn Express-Hotels in München durch die UBM (und den Verkauf an die Union Investment) realisiert jetzt auch die Herecon Unternehmensgruppe ein derartiges Hotel in der Münchner Triebstraße. Dazu wurde mit der tristar GmbH ein langfristiger Mietvertrag abgeschlossen. Die 2011 gegründete tristar GmbH mit Sitz in Berlin ist einer der größten Franchisenehmer der internationalen Hotelgesellschaften InterContinental Hotels Group (IHG), Hilton Worldwide und Marriott International in Deutschland.
Das neue Holiday Inn Express in München wird auf einem Grundstück mit rund 2.000 m² errichtet und wird über drei Geschosse, rund 80 Zimmer, eine Tiefgarage und 37 Pkw-Stellplätze verfügen.
Matthias Koerber, Geschäftsführender Gesellschafter der tristar: "Wir freuen uns sehr über dieses erste Projekt mit Herecon und planen weitere gemeinsame Hotelentwicklungen deutschlandweit."

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Karriere zum Tag: Neu bei Elk

Zadrazil neuer Geschäftsleiter Vertrieb & Marketing

von Gerhard Rodler

Ewald ZadrazilEwald Zadrazil

Ewald Zadrazil ist neuer Leiter des Geschäftsbereiches Vertrieb & Marketing beim Fertighaus-Marktführer ELK. Der Vertriebsexperte ist für die Märkte Österreich und Deutschland verantwortlich.
Fast gleichzeitig mit der Vorstellung der neuen Hausmodelle "New Living" stellt die ELK Fertighaus GmbH auch den Vertrieb auf neue Beine. Der gebürtige Niederösterreicher Zadrazil sammelte bereits mit 26 Jahren als Geschäftsführer für den Vertrieb eines Schweizer Lager- und Logistikunternehmens in Österreich und Ungarn erste Verkaufserfahrungen.
Danach verantwortete der heute 51-jährige als Abteilungsleiter bei der mobilkom austria AG sämtliche börsennotierten Corporate Accounts und Kunden aus dem öffentlichen Bereich. 2009 wechselte Zadrazil zu T-Mobile Austria und übernahm als Senior Vice President alle Business Kundensegmente. Zuletzt war der verheiratete Vater einer Tochter und eines Sohnes als Unternehmensberater und Aufsichtsrat tätig.

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Im 3. Quartal fast 80 Prozent weniger als 2016

Weniger Bürovermietungsleistung in Wien

von Stefan Posch

Die Ver­mie­tungs­leis­tung bei Bü­ros in Wien ist im 3. Quar­tal mit nur 19.600 m² im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum um 79 Pro­zent zu­rück­ge­gan­gen. Der Leer­stand ist aber leicht von 5,6 Pro­zent auf 5,3 Pro­zent ge­sun­ken. Das zei­gen die ak­tu­el­len Zah­len des Vi­en­na Re­se­arch Fo­rum.
Ins­ge­samt zählt der Be­richt 28 Ver­mie­tun­gen im drit­ten Quar­tal. Das sind 26 we­ni­ger als im Ver­gleichs­zeit­raum 2016. Al­lei­ne für 43 Pro­zent der Ver­mie­tungs­leis­tung ist ei­ne Ver­mie­tung mit rund 8.500 m² im Sub­markt Wie­ner Haupt­bahn­hof ver­ant­wort­lich. Wei­te­re grö­ße­re Ver­mie­tun­gen wur­den in den Sub­märk­ten Do­nau­ci­ty und Wie­ner­berg mit et­wa 1.800 m² bzw. rund 1.1000 m² ver­or­tet. 57 Pro­zent der Flä­che fal­len auf Neu­ver­mie­tun­gen und 43 Pro­zent auf Vor­ver­mie­tun­gen. Po­si­tiv ent­wi­ckel­te sich der Leer­stand, der um 0,3 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­quar­tal auf 5,3 Pro­zent ge­fal­len ist. Am nied­rigs­ten ist er im Sub­markt In­ne­re Be­zir­ke (2,4 Pro­zent), die höchs­te Ra­te wur­de mit 10,5 Pro­zent im Sub­markt Wie­ner­berg fest­ge­stellt.
Der Ge­samt­be­stand an mo­der­nen Bü­ro­flä­chen in Wien um­fasst ins­ge­samt 5.690.527 m², da­von ent­fal­len 57 Pro­zent auf Flä­chen der Klas­se A und 43 Pro­zent auf Flä­chen der Klas­se B. Im 3. Quar­tal 2017 wur­de das neue Post­ge­bäu­de im Sub­markt In­ne­re Be­zir­ke - CBD, das Ge­bäu­de Denk Drei im Sub­markt Pra­ter/Las­sal­le­stra­ße und der See­cam­pus West im Sub­markt Do­nau­ci­ty fer­tig­ge­stellt.

Um fast ein Zehntel höher als vor einem Jahr

Einfamilienhauspreise stark gestiegen

von Stefan Posch

Die Nach­fra­ge nach Ein­fa­mi­li­en­häu­ser ist in Ös­ter­reich un­ge­bro­chen hoch. Das wirkt sich auch wei­ter auf die Prei­se aus, die laut dem Re/Max Im­mo­Spie­gel im ers­ten Halb­jahr 2017 im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum um 9,4 Pro­zent ge­stie­gen sind.
"Die­ser Preis­an­stieg in­ner­halb ei­nes Jah­res ist für Ein­fa­mi­li­en­häu­ser un­ty­pisch und in ers­ter Li­nie in der ak­tu­el­len Markt­si­tua­ti­on be­grün­det", er­klärt Bern­hard Rei­kers­dor­fer, Ge­schäfts­füh­rer von RE/MAX Aus­tria. Ei­ner wei­ter­hin über­durch­schnitt­lich ho­hen Nach­fra­ge wür­de ein rück­läu­fi­ges An­ge­bot ge­gen­über ste­hen, vie­le wür­den die ak­tu­ell noch ein­ma­lig nied­ri­gen Kre­dit­zin­sen nut­zen und "in­ves­tie­ren in ei­nen Haus­kauf und da­mit in ma­xi­ma­le Le­bens­qua­li­tät". "Denn der Wohn­t­raum der meis­ten Ös­ter­rei­cher ist ja im­mer noch ein ei­ge­nes Haus", so Rei­kers­dor­fer wei­ter. Rück­läu­fig wa­ren hin­ge­gen die An­zahl der neu ver­bü­cher­ten Ein­fa­mi­li­en­haus­ver­käu­fe, die um 5,9 Pro­zent nied­ri­ger aus­fiel als im Vor­jah­res­zeit­raum. Trotz­dem lie­gen die Ver­käu­fe noch um 25 Pro­zent über dem Ni­veau von 2014 und 2013.
Ins­ge­samt wur­den von Jän­ner bis Ju­ni 4.936 Ein­fa­mi­li­en­haus­trans­ak­tio­nen im Amt­li­chen Grund­buch re­gis­triert. Die neu­en Ei­gen­tü­mer be­zahl­ten da­für in Sum­me 1,3 Mil­li­ar­den Eu­ro, um 85 Mil­lio­nen Eu­ro (+6,8 Pro­zent) mehr als im Ver­gleichs­zeit­raum 2016. Da­mit stel­len die Ein­fa­mi­li­en­häu­ser 8,2 Pro­zent al­ler 60.312 im ers­ten Halb­jahr 2017 re­gis­trier­ten Im­mo­bi­li­en­trans­ak­tio­nen dar, wert­mä­ßig ist der An­teil hö­her, er liegt bei knapp ein Zehn­tel (9,6 Pro­zent) des Ge­samt­mark­tes.
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Holiday Inn Express nahe Bahnhof in Leipzig

Strabag Real Estate baut Hotel

von Charles Steiner

Leip­zig wird als In­ves­ti­ti­ons- und De­ve­lop­ment­stand­ort im­mer be­lieb­ter. Auch, was Ho­tels be­trifft, gibt es da Po­ten­zi­al. Die Stra­bag Re­al Es­ta­te ent­wi­ckelt jetzt in der säch­si­schen Groß­stadt ein Ho­li­day Inn Ex­press na­he des Haupt­bahn­hofs. Für das Ob­jekt, das auf 1.250 m² 162 Zim­mer be­her­ber­gen soll, wur­de be­reits mit Fo­re­most Hos­pi­ta­li­ty ei­ne Mie­te­rin ge­fun­den, die das Ho­tel mit­tels lang­fris­ti­gem Pacht­ver­trag be­trei­ben wird. Die In­nen­stadt Leip­zigs ist, so Stra­bag Re­al Es­ta­te, fuß­läu­fig in­ner­halb von fünf Mi­nu­ten er­reich­bar und ist zu­dem durch die Nä­he zum Bahn­hof an den über­re­gio­na­len Bahn­ver­kehr so­wie dem in­ter­na­tio­na­len Flug­ha­fen Leip­zig/Hal­le an­ge­bun­den. Die Mie­te­rin Fo­re­most Hos­pi­ta­li­ty be­treibt der­zeit ein Port­fo­lio von 12 Ho­li­day Inn Ex­press Ho­tels und drei Hamp­ton by Hil­ton-Häu­ser in Deutsch­land. Die Stra­bag Re­al Es­ta­te hat­te be­reits meh­re­re Pro­jek­te mit Fo­re­most Hos­pi­ta­li­ty ab­ge­wi­ckelt, zu­letzt bei ei­nem Ho­li­day Inn-Pro­jekt in Frei­burg.

100-Millionen-Dollar-Investment in japanischen Fonds

Allianz erweitert Engagement in Japan

von Stefan Posch

Die Al­li­anz Re­al Es­ta­te hat ihr Im­mo­bi­li­en­en­ga­ge­ment in Ja­pan er­wei­tert und hat ein In­vest­ment in Hö­he von 100 Mil­lio­nen US-Dol­lar in den Red­wood Ja­pan Lo­gis­tics Fund II ("RJLF2") ab­ge­schlos­sen. Die­ser in­ves­tiert in mo­der­ne, in­sti­tu­tio­nel­le Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­li­en und Ver­tei­lungs­zen­tren an Tier-1-Stand­or­ten in Ja­pan. Die Al­li­anz Re­al Es­ta­te führ­te die­se ers­te In­ves­ti­ti­on im Lo­gis­tik­be­reich in Ja­pan im Na­men von drei Al­li­anz Ge­sell­schaf­ten durch.
"Ja­pan durch­läuft ei­ne kon­ti­nu­ier­li­che Mo­der­ni­sie­rung der Lie­fer­ket­ten, ver­bun­den mit ei­ner star­ken Nach­fra­ge nach ef­fi­zi­en­ten Lo­gis­tik­ob­jek­ten", kom­men­tiert Rus­habh De­sai, Chief Exe­cu­ti­ve Of­fi­cer der Al­li­anz Re­al Es­ta­te Asia-Pa­ci­fic, den Deal "In Ver­bin­dung mit re­la­tiv ge­rin­gen Ent­wick­lungs­ri­si­ken sind dies gu­te Grün­de für die Al­li­anz, den ja­pa­ni­schen Lo­gist­ksek­tor als Teil ei­nes aus­ge­wo­ge­nen Port­fo­li­os zu­sam­men mit ESR in Be­tracht zu zie­hen. ESR ist ei­ner der ak­tivs­ten Play­er im Lo­gis­tik­be­reich in­ner­halb der Re­gi­on." Teil der Stra­te­gie der Al­li­anz ist es, 5 Pro­zent ih­res glo­ba­len Im­mo­bi­li­en­port­fo­li­os im Asi­en-Pa­zi­fik-Raum an­zu­le­gen.
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Designer und Premium Immobilien auf einem Platz

Countdown zum 1. Design District

von Gerhard Rodler

Von 6. bis 8 Ok­to­ber 2017 ver­wan­delt sich die Wie­ner Hof­burg mit der De­sign District Mes­se "De­sign District 1010" in ei­nen be­geh­ba­ren De­sign-Show­room für Li­ving & Life­style.
Na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Pre­mi­um-Mar­ken prä­sen­tie­ren ih­re Pro­duk­te und Trends in und um die Wie­ner Hof­burg. 80 Mar­ken auf 5.000 m² prä­sen­tie­ren sich in der Hof­burg. Die rund 80 teil­neh­men­den na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Mar­ken prä­sen­tie­ren Neu­hei­ten aus den Be­rei­chen In­te­ri­eur, Life­style, Mo­bi­li­tät, HI­FI, Kunst und Ac­ces­soires.
Ne­ben der Prä­sen­ta­ti­on von Pro­dukt­neu­hei­ten wird es auch für die Kin­der ein be­son­de­res Ser­vice­an­ge­bot mit Kin­der­be­treu­ung in zwei Play Are­as ge­ben. Für gro­ße und klei­ne Ent­span­nungs­mo­men­te ist im Gerst­ner Kunst­ca­fe bes­tens ge­sorgt.
Über 40 De­sign & Life­style Stores der Wie­ner In­nen­stadt sind Teil des De­sign Districts Ne­ben den 43 teil­neh­men­den Stores er­war­ten die Be­su­cher auf dem Weg in die De­sign Grätzl Bör­se­vier­tel, Ru­dolfs­platz und Ring fünf Mo­bi­le Show­rooms, die Teil des Leit­sys­tems sind. In ei­nem der Glas Cu­bes wird die S1 Sau­na von Klafs ge­zeigt: Die ers­te Sau­na für den ur­ba­nen Be­reich, die sich nach dem Zieh­har­mo­ni­ka-Prin­zip von 60 cm bis hin zu 160 cm aus­zie­hen und an­pas­sen lässt.
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Wachstumsausblick weiter verbessert

Starke Konjunktur in Österreich und CEE

von Stefan Posch

Die Kon­junk­tur in Ös­ter­reich und im CEE-Raum ist ak­tu­ell in ei­ner gu­ten Ver­fas­sung. In Ös­ter­reich war die kon­junk­tu­rel­le Dy­na­mik im ers­ten Halb­jahr so hoch, wie zu­letzt im Jahr 2011 und im CEE und im SEE-Raum lag das Quar­tals­wachs­tum zum drit­ten Mal in Fol­ge bei über ein Pro­zent. Das zeigt die Ka­pi­tal­markt­stra­te­gie „Ös­ter­reich & CEE“ für das vier­te Quar­tal 2017 der Raiff­ei­sen Bank In­ter­na­tio­nal (RBI), die kürz­lich ver­öf­fent­licht wur­de. „Die Ge­schich­te wie­der­holt sich. Wie schon im ers­ten Quar­tal hat sich die Dy­na­mik der CEE- und der meis­ten SEE-Volks­wirt­schaf­ten noch­mals be­schleu­nigt“, so Chef­ana­lyst Pe­ter Bre­zin­schek. In fast al­len Län­dern der Re­gi­on sei der pri­va­te Kon­sum ein Kern­ele­ment der Wachs­tums­sto­ry, an­ge­trie­ben von si­gni­fi­kan­tem Be­schäf­ti­gungs­wachs­tum und da­mit ein­her­ge­hen­den über­durch­schnitt­li­chen Lohn­stei­ge­run­gen. „In Ru­mä­ni­en und Un­garn stei­gen die No­mi­nal­löh­ne 2017 so­gar zwei­stel­lig. Bei we­nig ver­än­der­ter Spar­quo­te wird da­mit der pri­va­te Kon­sum auch 2018 das Rück­grat des Kon­junk­tur­zy­klus für die Re­gi­on blei­ben“, so Bre­zin­schek wei­ter.
Auch Ös­ter­reich ge­hö­re beim BIP-Wachs­tum der­zeit zum Spit­zen­feld der Eu­ro­zo­ne, „wo­bei die ho­he Dy­na­mik vor dem Hin­ter­grund ei­ner jah­re­lan­gen un­ter­durch­schnitt­li­chen Kon­junk­tur auch als Nach­ho­lef­fekt zu se­hen ist“. „Die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung im ers­ten Halb­jahr war so­wohl von der Bin­nen­nach­fra­ge als auch vom Au­ßen­han­del ge­tra­gen“, so Bre­zin­schek über die hei­mi­sche Wirt­schaft.
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Durch Portfolio-Übernahmen bald knapp 5.000 Wohnungen

Peach Property baut Wohninvestment aus

von Gerhard Rodler

Die Peach Pro­per­ty Group, ein auf Be­stand­shal­tung in Deutsch­land spe­zia­li­sier­ter In­ves­tor mit Fo­kus auf Wohn­im­mo­bi­li­en, baut ih­ren Im­mo­bi­li­en­be­stand durch den Kauf von 273 Woh­nun­gen in Kai­sers­lau­tern und Saar­brü­cken wei­ter aus. Der Kauf­ver­trag für die Über­nah­me der Woh­nun­gen, zu de­nen auch 64 Stell­plät­ze ge­hö­ren, wur­de ges­tern no­ta­ri­ell be­ur­kun­det. So­mit steigt der Woh­nungs­be­stand der Peach Pro­per­ty Group um sechs Pro­zent auf 4.870 Ein­hei­ten. Die ver­miet­ba­re Wohn­flä­che wird um 12.544 m² auf 317.513 m² er­höht. Ver­käu­fer der Woh­nun­gen ist ein gro­ßes deut­sches Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men, mit dem Still­schwei­gen über den Kauf­preis ver­ein­bart wur­de. Mit dem Ab­schluss der Trans­ak­ti­on wird noch die­ses Jahr ge­rech­net.
Der Groß­teil der neu­en Woh­nun­gen be­fin­det sich in Kai­sers­lau­tern in un­mit­tel­ba­rer Nä­he zum be­reits be­ste­hen­den Port­fo­lio der Peach Pro­per­ty Group, das durch den An­kauf auf nun­mehr über 1.100 Woh­nun­gen von zu­vor rund 900 Ein­hei­ten er­wei­tert wird. 47 Wohn­ein­hei­ten des neu­en Port­fo­li­os be­fin­den sich di­rekt im Zen­trum von Saar­brü­cken. Die Ob­jek­te wur­den mehr­heit­lich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren re­no­viert und be­fin­den sich da­her in ei­nem sehr gu­ten bau­li­chen Zu­stand. Ent­spre­chend ver­fügt das Port­fo­lio über ei­ne hö­her­wer­ti­ge Wohn­raum­qua­li­tät. Das Port­fo­lio ist zu rund 94 Pro­zent ver­mie­tet und ge­ne­riert der­zeit jähr­li­che Ist-Miet­ein­nah­men von 1,0 Mil­lio­nen Schwei­zer Fran­ken (0,9 Mil­lio­nen Eu­ro). Die jähr­li­chen Soll-Miet­ein­nah­men der Peach Pro­per­ty Group stei­gen durch die Über­nah­me der Woh­nun­gen eben­falls um rund ei­ne Mil­li­on Fran­ken auf neu 25,1 Mil­lio­nen Schwei­zer Fran­ken.
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Neubau mit rund 17.300 Quadratmetern Gesamtmietfläche

Real.I.S. kauft Europe Plaza

von Gerhard Rodler aus München

Re­al I.S. hat den "Eu­ro­pe Pla­za" im Stutt­gar­ter Eu­ro­pa­vier­tel für den "The­men­fonds Deutsch­land I" über­nom­men. Das mo­der­ne Bü­ro­ge­bäu­de Stock­hol­mer Platz/ Lis­sa­bon­ner Stra­ße wur­de En­de Mai 2017 fer­tig­ge­stellt. Der Pro­jekt­ent­wick­ler FAY Pro­jects GmbH hat­te die Im­mo­bi­lie mit ei­ner Ge­samt­flä­che von 17.334 m² ge­plant und ent­wi­ckelt. Die Mie­ter hat­ten be­reits im Fe­bru­ar die­ses Jah­res be­gon­nen, das aus sie­ben Ober­ge­schos­sen und ei­nem Un­ter­ge­schoss be­ste­hen­de "Eu­ro­pe Pla­za" zu be­zie­hen. Haupt­mie­ter ist ein welt­weit agie­ren­der Phar­ma­groß­händ­ler. Ne­ben den et­wa 80 Pro­zent der Ge­samt­flä­che ein­neh­men­den Bü­ro­flä­chen, ver­fügt die Im­mo­bi­lie eben­falls über Gas­tro­no­mie­flä­chen und 140 Stell­plät­ze.
Das "Eu­ro­pe Pla­za" ge­hört zum Port­fo­lio des in­sti­tu­tio­nel­len Im­mo­bi­li­en­fonds "The­men­fonds Deutsch­land I", der über ein di­ver­si­fi­zier­tes, deut­sches Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio aus Bü­ro- und Han­dels­im­mo­bi­li­en, er­gänzt durch Wohn-, Bud­get­ho­tel- und Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­li­en, ver­fügt. Der Fonds ver­folgt ei­ne Co­re-/Co­re-Plus-Stra­te­gie und in­ves­tiert aus­schließ­lich in Deutsch­land.
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... und baut unter anderem für Hermes Logistikcenters

ECE setzt zunehmend auf Logistik

von Gerhard Rodler aus München

Eí­ner der gro­ßen Play­er auf der eu­or­päi­schen Shop­ping­cen­ter-Land­schaft, die deut­sche ECE, stärkt zu­neh­mend ihr „zwei­tes Bein“, näm­lich den Lo­gis­tik­be­reich. Mit ei­nem In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men von rund 57 Mil­lio­nen Eu­ro er­rich­tet die ECE für Her­mes in Mainz den zwei­ten Neu­bau von deutsch­land­weit ins­ge­samt neun neu­en Her­mes-Lo­gis­tik-Cen­tern. Als Teil des groß­flä­chi­gen In­fra­struk­tur­pro­gramms mit ei­nem Ge­samt­in­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men von rund 300 Mil­lio­nen Eu­ro setzt Her­mes auf den wach­sen­den on­line-Han­del, der ge­nau die­se Art von Lo­gis­tik-Hubs drin­gend be­nö­tigt.
Das ge­sam­te Bau­pro­jekt wur­de von der ers­ten Pla­nung bis zur schlüs­sel­fer­ti­gen Über­ga­be von der Ham­bur­ger ECE Pro­jekt­ma­nage­ment be­treut.
Die ECE hat be­reits die LC-Stand­or­te in Frie­de­wald (Hes­sen) und in Han­no­ver Lan­gen­ha­gen (Nie­der­sach­sen) rea­li­siert. Im west­fä­li­schen Löh­ne hat die ECE au­ßer­dem für Her­mes Ful­fil­ment und Her­mes Ein­rich­tungs Ser­vice ein Lo­gis­tik-Cen­ter ent­wi­ckelt und fer­tig­ge­stellt.
„Der E-Com­mer­ce in Deutsch­land boomt. Pro­gno­sen ge­hen von ei­ner Ver­dopp­lung des Pa­ket­vo­lu­mens bis 2025 auf 6 Mil­li­ar­den Sen­dun­gen al­lein in Deutsch­land aus. Wir kön­nen mit Stolz sa­gen, dass wir als ein­zi­ger Lo­gis­ti­ker in Deutsch­land in so kur­zer Zeit, im Ge­sam­ten bis En­de 2019, un­se­re In­fra­struk­tur so um­fas­send er­wei­tern“, sagt Dirk Rahn, Ma­na­ging Di­rec­tor Ope­ra­ti­ons bei Her­mes.
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Neuer deutscher Player am Investmentmarkt

Rottke und Schleich gründen aamundo

von Gerhard Rodler aus München

Ni­co B. Rott­ke, zu­letzt Equi­ty Part­ner bei EY Re­al Es­ta­te, hat zu­sam­men mit Mi­cha­el Schleich, zu­letzt Se­ni­or Ad­vi­sor der Co­re­sta­te Ca­pi­tal Hol­ding AG, die aa­mun­do Im­mo­bi­li­en Grup­pe mit Sitz in Frank­furt am Main ge­grün­det. Als stra­te­gi­schen Ge­sell­schaf­ter konn­ten die bei­den Un­ter­neh­mer ein deut­sches Fa­mi­ly Of­fice ge­win­nen. Vor der Grün­dung des ei­ge­nen Un­ter­neh­mens bau­te Rott­ke bei EY Re­al Es­ta­te in Esch­born den Be­reich Ca­pi­tal and Debt Ad­vi­so­ry auf und be­riet in­sti­tu­tio­nel­le Kun­den und Pro­jekt­ent­wick­ler hin­sicht­lich der Struk­tu­rie­rung und Op­ti­mie­rung ih­rer im­mo­bi­li­en­wirt­schaft­li­chen Port­fo­li­en und Pro­jek­te v.a. in Be­zug auf die Be­schaf­fung von Ei­gen­ka­pi­tal und Ei­gen­ka­pi­tal er­set­zen­den Mit­teln. Als lang­jäh­ri­ger Ma­na­ging Part­ner und Se­ni­or Ad­vi­sor war Mi­cha­el Schleich seit Grün­dung der Co­re­sta­te Grup­pe für die Be­rei­che Ak­qui­si­ti­on und Ma­nage­ment von wohn­wirt­schaft­li­chen Pro­jek­ten so­wie Ein­zel­han­delsport­fo­li­en ver­ant­wort­lich. Er wird der Co­re­sta­te Grup­pe für ei­nen Über­gangs­zeit­raum als Se­ni­or Ad­vi­sor ver­bun­den blei­ben.
Die aa­mun­do Im­mo­bi­li­en Grup­pe ist ein auf die deut­sche Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft fo­kus­sier­ter As­set und In­vest­ment Ma­na­ger, der für drit­te Ka­pi­tal­sam­mel­stel­len wie Ver­si­che­run­gen, Ver­sor­gungs­wer­ke, Pen­si­ons­kas­sen, Stif­tun­gen oder Fa­mi­ly Of­fices Im­mo­bi­li­en­port­fo­li­en fi­nan­ziert, an­kauft, be­wirt­schaf­tet und ver­äu­ßert.
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Nach UBM entwickelt jetzt auch Herecon

Noch ein Holiday Inn Express in München

von Gerhard Rodler aus München

Nach der Ent­wick­lung und Rea­li­sie­rung ei­nes Holy­day Inn Ex­press-Ho­tels in Mün­chen durch die UBM (und den Ver­kauf an die Uni­on In­vest­ment) rea­li­siert jetzt auch die Here­con Un­ter­neh­mens­grup­pe ein der­ar­ti­ges Ho­tel in der Münch­ner Trieb­stra­ße. Da­zu wur­de mit der tristar GmbH ein lang­fris­ti­ger Miet­ver­trag ab­ge­schlos­sen. Die 2011 ge­grün­de­te tristar GmbH mit Sitz in Ber­lin ist ei­ner der größ­ten Fran­chise­neh­mer der in­ter­na­tio­na­len Ho­tel­ge­sell­schaf­ten In­ter­Con­ti­nen­tal Ho­tels Group (IHG), Hil­ton World­wi­de und Mar­riott In­ter­na­tio­nal in Deutsch­land.
Das neue Ho­li­day Inn Ex­press in Mün­chen wird auf ei­nem Grund­stück mit rund 2.000 m² er­rich­tet und wird über drei Ge­schos­se, rund 80 Zim­mer, ei­ne Tief­ga­ra­ge und 37 Pkw-Stell­plät­ze ver­fü­gen.
Mat­thi­as Ko­er­ber, Ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter der tristar: "Wir freu­en uns sehr über die­ses ers­te Pro­jekt mit Here­con und pla­nen wei­te­re ge­mein­sa­me Ho­te­l­ent­wick­lun­gen deutsch­land­weit."

Zadrazil neuer Geschäftsleiter Vertrieb & Marketing

Karriere zum Tag: Neu bei Elk

von Gerhard Rodler

Ewald ZadrazilEwald Zadrazil
Ewald Zadra­zil ist neu­er Lei­ter des Ge­schäfts­be­rei­ches Ver­trieb & Mar­ke­ting beim Fer­tig­haus-Markt­füh­rer ELK. Der Ver­triebs­ex­per­te ist für die Märk­te Ös­ter­reich und Deutsch­land ver­ant­wort­lich.
Fast gleich­zei­tig mit der Vor­stel­lung der neu­en Haus­mo­del­le "New Li­ving" stellt die ELK Fer­tig­haus GmbH auch den Ver­trieb auf neue Bei­ne. Der ge­bür­ti­ge Nie­der­ös­ter­rei­cher Zadra­zil sam­mel­te be­reits mit 26 Jah­ren als Ge­schäfts­füh­rer für den Ver­trieb ei­nes Schwei­zer La­ger- und Lo­gis­tik­un­ter­neh­mens in Ös­ter­reich und Un­garn ers­te Ver­kaufs­er­fah­run­gen.
Da­nach ver­ant­wor­te­te der heu­te 51-jäh­ri­ge als Ab­tei­lungs­lei­ter bei der mo­bil­kom aus­tria AG sämt­li­che bör­sen­no­tier­ten Cor­po­ra­te Ac­counts und Kun­den aus dem öf­fent­li­chen Be­reich. 2009 wech­sel­te Zadra­zil zu T-Mo­bi­le Aus­tria und über­nahm als Se­ni­or Vice Pre­si­dent al­le Busi­ness Kun­den­seg­men­te. Zu­letzt war der ver­hei­ra­te­te Va­ter ei­ner Toch­ter und ei­nes Soh­nes als Un­ter­neh­mens­be­ra­ter und Auf­sichts­rat tä­tig.
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Klaus PfeifferKlaus Pfeiffer

Und es bewegt sich doch nicht!

Der VfGH hät­te mit der Fra­ge um das Miet­recht ei­ne Mo­der­ni­sie­rung des be­ste­hen­den Ge­set­zes er­wir­ken kön­nen. Statt­des­sen wur­de der Ist-Zu­stand ein­ze­men­tiert. Der VfGH hat­te - wie auch schon 2016 - in sei­ner Ju­ni-Ses­si­on die Chan­ce, sei­ner ver­fas­sungs­recht­li­chen Funk­ti­on als Kor­rek­tiv des Ge­setz­ge­bers nach­zu­kom­men und die schon lan­ge fäl­li­ge Mo­der­ni­sie­rung des Miet­rech­tes vor­an­zu­trei­ben. Die Un­gleich­be­hand­lung der ein­zel­nen Bun­des­län­der mit ei­ner kla­ren Be­vor­zu­gung der Stadt Wien, die Dis­kri­mi­nie­rung der Ei­gen­tü­mer von Alt­bau­ten so­wie die Exis­tenz ei­nes sehr star­ren und gleich­zei­tig auch in­trans­pa­ren­ten Richt­wert­miet­zin­ses - das al­les war The­ma der Be­schwer­den vor dem VfGH. Lei­der wur­de je­doch der Ist-Zu­stand ein­ze­men­tiert. VfGH: Woh­nen muss leist­bar sein Doch viel­leicht ei­nen Schritt zu­rück: Aus­gangs­si­tua­ti­on wa­ren je­weils Woh­nun­gen im Alt­bau, das heißt, Ge­bäu­de mit ei­ner vor dem 30.6.1953 bzw. 8.5.1945 da­tier­ten Bau­be­wil­li­gung. Bei ih­nen ge­langt das MRG zur Gän­ze zur An­wen­dung und da­mit auch die Be­stim­mun­gen über den Richt­wert­miet­zins. Die­ser wur­de im Richt­WG für Wien mit 5,39 Eu­ro/m² und für die Stei­er­mark mit 7,44 Eu­ro/m² fest­ge­setzt, un­ab­hän­gig von der La­ge oder Be­schaf­fen­heit des Miet­ob­jekts. Nach § 16 Abs 2 MRG sind zwar noch ge­wis­se Zu­schlä­ge und Ab­stri­che zu be­rück­sich­ti­gen, doch sind die­se be­schei­den. In die­sem Sin­ne er­kann­te der VfGH auch 2016, dass in Grün­der­zeit­vier­teln pau­schal kein La­ge­zu­schlag zu­steht. Der VfGH sah bei den vor­lie­gen­den Be­schwer­den im nied­ri­ge­ren Richt­wert und der nur ge­ring­fü­gi­gen Be­rück­sich­ti­gung von In­ves­ti­tio­nen kei­ne Ver­fas­sungs­wid­rig­keit. Die Be­schwer­den hat­ten kei­nen Er­folg; das Höchst­ge­richt ar­gu­men­tier­te, dass Woh­nen leist­bar sein müs­se. [ci­te1] In­ves­ti­tio­nen be­rück­sich­ti­gen Mit die­sem emo­tio­na­len Ar­gu­ment kann na­tür­lich je­de Än­de­rung blo­ckiert wer­den; rich­ti­ger­wei­se müss­te je­doch - vom Ge­setz­ge­ber - ein fle­xi­ble­res Sys­tem ge­schaf­fen wer­den, bei dem nicht stur zwi­schen Neu- und Alt­bau und da­mit frei­em und Richt­wert­miet­zins un­ter­schie­den wird. Der VfGH hät­te da­für den An­stoß ge­ben kön­nen. In­ves­ti­tio­nen müss­ten end­lich deut­lich stär­ker be­rück­sich­tigt wer­den - so auch die In­ten­ti­on des § 16 Abs 1 Z 2 MRG. Es ist nicht nach­voll­zieh­bar, wes­halb ein Ver­mie­ter, der ei­ne Alt­bau­woh­nung per­fekt sa­niert, nur den Richt­wert­miet­zins ver­lan­gen darf, wäh­rend beim Neu­bau im­mer der freie (und da­mit un­be­schränk­te) Miet­zins gilt. Nur das Not­wen­digs­te Wirt­schaft­lich kann die Kon­se­quenz für ei­nen Ver­mie­ter bei ei­nem sol­chen Sys­tem nur sein, dass er nur die not­wen­digs­ten Ar­bei­ten durch­führt (das heißt, die vom VfGH an­ge­spro­che­ne Er­hal­tung), nicht je­doch dar­über hin­aus­geht. Das kann nicht das Ziel sein in ei­nem Land, wo ge­ra­de in den ver­gan­ge­nen Wo­chen über das UNESCO-Welt­kul­tur­er­be hef­tig dis­ku­tiert wur­de. Um­so wich­ti­ger ist es, wei­te­re Be­stim­mun­gen des MRG ei­ner Prü­fung zu un­ter­zie­hen. [ci­te2]

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Als leidenschaftlicher Radfahrer hat Christoph Schäffer vor allem eines gelernt: Ausdauer. Die konnte er auch beruflich nutzen.Als leidenschaftlicher Radfahrer hat Christoph Schäffer vor allem eines gelernt: Ausdauer. Die konnte er auch beruflich nutzen.

Der Glücksfall

Es gibt Mit­ar­bei­ter, da sind Ar­beit­ge­ber froh, wenn sie auf Rei­sen ge­hen. Und um­ge­kehrt. Sel­ten ist, dass der frü­he­re Chef und der ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­ter, jetzt Kon­kur­rent, Freun­de sind. Chris­toph Schäf­fer ist so ein Fall. Zwei Keh­ren noch, dann ist der Gip­fel er­reicht. Um bei die­ser som­mer­li­chen Hit­ze Rad zu fah­ren, muss man schon ei­ne ge­wis­se Nei­gung mit­brin­gen. Wer dann auch noch nach Hö­hen­me­tern ra­delt, der ist schon aus ei­nem be­son­de­ren Holz ge­schnitzt. So wie Chris­toph Schäf­fer bei­spiels­wei­se. Der neue CEO der eben­falls re­la­tiv neu auf­ge­setz­ten NOE Im­mo­bi­li­en De­ve­lop­ment AG (NID) ist ganz of­fen­sicht­lich das, was man als na­tür­lich ehr­gei­zig be­zeich­nen wird. Eben in al­len Le­bens­be­rei­chen - be­ruf­lich wie pri­vat. Ei­ner, der am En­de des Ta­ges nie zu 100 % mit sich selbst zu­frie­den ist - und der es am nächs­ten Tag eben noch um das ei­ne Quänt­chen bes­ser ma­chen möch­te. Ein Glücks­fall für den Ar­beit­ge­ber Sol­che Ty­pen sind der ul­ti­ma­ti­ve Glücks­fall für je­den Chef oder Ei­gen­tü­mer. Dum­mer­wei­se ist das den be­tref­fen­den "Ehr­gei­zi­gen" oft­mals gar nicht so in die­ser Trag­wei­te be­wusst, viel­leicht auch, weil sie we­ni­ger Zeit und Ge­dan­ken für Ei­gen­mar­ke­ting auf­wen­den als man­cher "Blen­der" in der Bran­che. Ei­ner, bei dem man gut dar­an tut, auch auf die klu­gen Zwi­schen­tö­ne und Ne­ben­sät­ze zu ach­ten, weil im­mer "et­was Gschei­tes" da­bei ist. Chris­toph Schäf­fer ist ein Rad­fah­rer. Ei­ner, der ger­ne in der Frei­zeit in die Pe­da­le drückt. Im über­tra­ge­nen Sinn ist er aber das ab­so­lu­te Ge­gen­teil. "Bu­ckeln nach oben und tre­ten nach un­ten", das war und ist nie­mals ei­ne Op­ti­on. Ganz im Ge­gen­teil. Schon beim ers­ten Job - als Be­reichs­con­trol­ler bei der Stra­bag - war Schäf­fer kein klas­si­scher Be­fehls­emp­fän­ger. Son­dern ei­ner, der im­mer und über­all sei­ne ei­ge­ne Mei­nung hat­te. Und die­se auch ver­trat. Das für vie­le mög­li­cher­wei­se Über­ra­schen­de: Mit ge­nau die­ser di­rek­ten Art hat er sich re­la­tiv rasch Sym­pa­thie und vor al­lem Ver­trau­en sei­ner Vor­ge­setz­ten er­ar­bei­tet. Bis hin zum Porr-CEO und Mit­be­sit­zer Karl-Heinz Strauss. Aber da­zu kom­men wir noch. [ci­te1] Kämp­fen oder ver­har­ren Wie wird man so ehr­gei­zig? Viel­leicht, in­dem ei­nen nichts wirk­lich in die Wie­ge ge­legt wird. Da hat man dann zwei Al­ter­na­ti­ven: Ir­gend­wo im un­te­ren Mit­tel­maß zu ver­har­ren. Oder zu kämp­fen. Sich an die Spit­ze zu kämp­fen. Wie das Chris­toph Schäf­fer ge­macht hat - und auch heu­te noch macht. Das Stu­di­um an der TU Wien (Bau­in­ge­nieur­we­sen mit Schwer­punkt Be­trieb und Be­triebs­wirt­schaft) war schon die ers­te be­ruf­li­che Steil­stre­cke. In den ers­ten Se­mes­tern wohl auch ge­pflas­tert mit Selbst­zwei­feln - und je­den­falls mit enor­mem Ler­n­ein­satz, um mit­hal­ten zu kön­nen. Am En­de des Ta­ges führ­te das "Mit­hal­ten" zu ei­nem Ab­schluss un­ter den Top 5 % mit ei­nem No­ten­durch­schnitt von 1,6. Kei­ne Angst vor Hin­der­nis­sen Ge­nau das scheint das Life-Script von Chris­toph Schäf­fer zu sein. Auf den ers­ten Blick schwer über­wind­ba­re Hin­der­nis­se und Her­aus­for­de­run­gen, die dann mit Bra­vour ge­meis­tert wer­den. Weil er den Kampf auf­nimmt und mit ho­hem per­sön­li­chem Ein­satz al­le Schwie­rig­kei­ten meis­tert. In der Ju­gend war er eif­ri­ger Rad­renn­fah­rer. Aus­dau­er und (wohl do­sier­ten) Kraft­ein­satz lernt man da. Bes­ser als die an­de­ren sein zu wol­len, das ging auch gleich so wei­ter. Als frisch­ge­ba­cke­ner "Tun­nel­bau­er" ging er in die USA, mach­te sein Be­triebs­wirt­schafts-MBA (Voll­zeit), jobb­te bei Ca­ter­pil­lar, um dann letzt­lich bei der Porr an­zu­do­cken. Und zwar als Brü­cken­bau­er in be­triebs­wirt­schaft­li­cher Hin­sicht. Als Vor­stands­as­sis­tent war sei­ne Auf­ga­be, in ei­ner neu de­fi­nier­ten, im Mar­ke­ting an­ge­sie­del­ten Po­si­ti­on, die Ko­or­di­na­ti­on zwi­schen Un­ter­neh­mens­be­rei­chen. Zu we­nig ei­gen­stän­dig und ver­ant­wor­tungs­voll, be­fand er nach ei­nem Drei­vier­tel­jahr und wech­sel­te in die Bau­stoff­in­dus­trie zur Wop­fin­ger Grup­pe. Der "Brü­cken­bau­er" Das war dann wohl eher ganz "seins": Die Neu­struk­tu­rie­rung der Wop­fin­ger Trans­port­be­ton-Be­trie­be in Ös­ter­reich, Un­garn, der Slo­wa­kei und Tsche­chi­en als CEO. Wenn man weiß, dass die­ser Un­ter­neh­mens­be­reich die Wie­ge der heu­ti­gen Wop­fin­ger Grup­pe an sich ist, war das ein enor­mer Ver­trau­ens­vor­schuss von Un­ter­neh­mens­chef und Ei­gen­tü­mer Fried­rich Schmid. "Ich ha­be mich im­mer als Brü­cken­bau­er ge­se­hen. Als Ver­mitt­ler zwi­schen den ein­zel­nen Grup­pie­run­gen im Un­ter­neh­men", sagt Schäf­fer. Denn, was ihm wäh­rend sei­ner ge­sam­ten be­ruf­li­chen Lauf­bahn auf­ge­fal­len ist: "Es gibt fast im­mer ei­nen iden­ten Aus­lö­ser für Pro­ble­me in Un­ter­neh­men - von ganz klei­nen bis hin zu den exis­ten­zi­el­len: Dass die ver­schie­de­nen Be­rei­che nicht of­fen mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren und da­her bes­ten­falls ne­ben­ein­an­der an­statt mit­ein­an­der ar­bei­ten. Be­son­ders gilt das für Tech­ni­ker und Wirt­schaf­ter, die ein­an­der an­schei­nend manch­mal gar nicht ver­ste­hen wol­len." Fol­ge­rich­tig war auch sein ers­ter Re­struk­tu­rie­rungs­job bei Wop­fin­ger nicht aufs Köp­fe­rol­len re­du­ziert, son­dern im­mer "ein Mit­ein­an­der mit der ge­sam­ten Mann­schaft. Es wa­ren zu al­ler­meist die Struk­tu­ren, die man än­dern muss­te, nicht die Men­schen." Von der Pie­ke auf Das war wohl auch beim Nach­fol­ge­job im Porr-Kon­zern so - ob­wohl hier die Auf­ga­ben­stel­lung we­ni­ger bri­sant war. Als CFO der sei­ner­zei­ti­gen Porr So­lu­ti­ons (heu­te Strauss und Part­ner) war sein Auf­ga­ben­be­reich so viel­schich­tig, wie es die Im­mo­bi­li­en­welt sel­ber ist. Das reich­te von ei­nem Kleinst­un­ter­neh­men für Han­dy­par­ken in Möd­ling, ei­nem hal­ben (!) PKW-Stell­platz auf der Laßnitz­hö­he bis zum recht­lich hoch­kom­ple­xen Re­tail- und En­ter­tain­ment­cen­ter W3 in der Wie­ner Ci­ty oder die vie­len Au­to­bahn­ki­lo­me­ter in Un­garn. Al­les zu­sam­men 145 Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten im In- und Aus­land. Er dürf­te sei­nen Job dort sehr gut er­le­digt ha­ben, im­mer­hin kam dann der kon­zern­in­ter­ne Ruf in die Mut­ter­ge­sell­schaft Porr, wo er als Ge­schäfts­füh­rer für Kon­zern­be­tei­li­gun­gen auch die Be­stands­im­mo­bi­li­en ver­ant­wor­te­te - im­mer­hin 244 Ob­jek­te in halb Eu­ro­pa mit ei­nem Buch­wert von 875 Mil­lio­nen Eu­ro und ei­ner Flä­che von 600.000 Qua­drat­me­tern. Gu­te Be­zie­hung zum Chef Ein ganz be­acht­li­ches Reich, das es hier zu füh­ren galt. Und bei des­sen Ma­nage­ment sich im Lauf der Zeit ei­ne sehr ver­trau­ens­vol­le und sta­bi­le Ar­beits­be­zie­hung zum "Chef", näm­lich zu Karl-Heinz Strauss per­sön­lich ent­wi­ckel­te. Ei­gent­lich kei­ne Si­tua­ti­on, in der man ver­mu­ten wür­de, das sich ein am­bi­tio­nier­ter Ma­na­ger auf die Rei­se macht, um zu ei­nem Un­ter­neh­men zu wech­seln, bei dem es - zu­min­dest der­zeit - doch deut­lich klei­ne­re Bröt­chen zu ba­cken gilt. "Die Grö­ße des Port­fo­li­os de­fi­niert nicht im­mer die Grö­ße der Her­aus­for­de­rung", ist da Schäf­fers Cre­do. "Bei der Porr lag die Letzt­ver­ant­wor­tung un­ver­meid­lich im­mer bei je­mand an­de­rem, eben Karl-Heinz Strauss. Jetzt liegt sie bei mir, und das ist für mich ein ent­schei­den­der Un­ter­schied." Da­bei hat er mit "sei­ner" NOE Im­mo­bi­li­en De­ve­lop­ment AG (NID) viel vor: Er möch­te das Un­ter­neh­men suk­zes­si­ve zu ei­nem der Gro­ßen un­ter den rein pri­va­ten Play­ern in Ös­ter­reich ma­chen. Hat er da ein Vor­bild? "Es gibt ei­ni­ge Un­ter­neh­men, die in ih­rer Wei­se für uns auch vor­bild­haft sind, aber wir wol­len und müs­sen mit der NID ein völ­lig ei­gen­stän­di­ges Ge­schäfts­mo­dell ent­wi­ckeln und um­set­zen. Wir wol­len kon­ti­nu­ier­lich wach­sen, wenn auch nicht so schnell wie die Ag­gres­sivs­ten un­se­rer Mit­be­wer­ber; wir wol­len mehr als nur ei­ne As­set­klas­se be­set­zen, aber kei­nen Bauch­la­den auf­bau­en; wir wol­len im na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich Top-Kenn­zah­len er­rei­chen, aber wir wol­len ein pri­mär re­gio­na­ler Play­er sein, der in sei­nem Heim­markt Nie­der­ös­ter­reich ei­ne ab­so­lu­te Spit­zen­stel­lung er­reicht und kon­ti­nu­ier­lich aus­baut." Klei­ne As­sets, gro­ße Auf­ga­ben Auch wenn die As­sets zu­sam­men­ge­rech­net der­zeit na­tur­ge­mäß (noch) klei­ner sind, das Auf­ga­ben­ge­biet ist da­für un­ver­gleich­lich grö­ßer ge­wor­den. "Das reicht von Road­shows auf In­ves­to­ren­su­che im Zu­ge von Ka­pi­tal­er­hö­hun­gen, die Be­treu­ung und Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den be­ste­hen­den In­ves­to­ren bis zur Ak­qui­si­ti­on von Lie­gen­schaf­ten im Be­reich Wohn­bau und Stadt­ent­wick­lung samt de­ren Ent­wick­lung und Ver­wer­tung. Ein wah­rer Ge­ne­ra­list Chris­toph Schäf­fer ist jetzt dort an­ge­kom­men, wo ihn ein ro­ter Fa­den im Le­ben schon seit den Jah­ren der Aus­bil­dung hin­ge­führt hat: zum Ge­ne­ra­lis­ten. Er hat an der TU Bau­in­ge­nieur (mit spe­zi­el­ler Aus­rich­tung auf den Tun­nel­bau) ge­lernt. Er hat dann in den USA ein Wirt­schafts-MBA ge­macht (und sich da­bei so­gar mit dem brei­ten Süd­staa­ten­ak­zent der dor­ti­gen Pro­fes­so­ren ar­ran­giert). Er, der stu­dier­te Tech­ni­ker, hat dann die Aus­bil­dung und den Ab­schluss zum Bi­lanz­buch­hal­ter ge­macht, da­nach die Bau­trä­ger­kon­zes­si­on er­wor­ben und schließ­lich - ei­ne klei­ne Re­fe­renz in Rich­tung NID-Ge­sell­schaf­ter Hy­po Nie­der­ös­ter­reich - die Grund­la­gen des Bank­ge­schäf­tes er­lernt. Chris­toph Schäf­fer, der ver­hei­ra­te­te Va­ter von zwei klei­nen Kin­der ("ich bin ein 'Spät­be­ru­fe­ner'"), ist ein 360-Grad-Ma­na­ger. Ei­ner, der mit sei­nen 46 Jah­ren noch lan­ge nicht "satt" ist und sich im­mer noch wei­ter ent­wi­ckeln will. Und er ist ei­ner, von dem in der Bran­che noch viel zu hö­ren sein wird. Hand drauf. [ci­te2]

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