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Wiener Mieten im unteren Mittelfeld

Dafür Steuer- und Abgabenquote sehr hoch

von Gerhard Rodler

Im derzeit laufenden Wahlkampf kam wieder einmal das Thema Mietzinsobergrenze auf. Hudej Zinshäuser hat diese verglichen. Die Wiener Mietpreise pro Quadratmeter Wohnfläche liegen europaweit im unteren Mittelfeld. Noch niedrigere Mieten würden die Bausubstanz gefährden und Besitzer von Vorsorgewohnungen bestrafen. Das ergibt ein Vergleich der Durchschnittsmieten von 23 Europäischen Großstädten von Hudej Zinshäuser. Laut dieser Marktrecherche liegen die frei vereinbarten Mieten in Wien im unteren Mittelfeld der europäischen Hauptstädte „Von überzogenen Mieten kann in Wien keine Rede sein,“ stellt Geschäftsführer Gerhard Hudej fest. „Wenn man schon über Mietzinsbeschränkungen nach oben diskutiert, dann müsste man fairerweise auch über Untergrenzen sprechen,“ führt Hudej aus. „Es gibt noch immer viele Häuser in Wien mit Durchschnittsmieten von unter 4,- Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Da lässt sich kein Haus vernünftig erhalten.“ Tatsache ist freilich auch, dass die Mietpreise in den letzten Jahren stärker gestiegen sind, als die Einkommen. Laut Hudej liege das aber an der Steuer- und Abgabenquote von über 50 Prozent.
Eine Studie des Beratungsunternehmens ECA International bestätigt dies. Demnach liegt Österreich beim Vergleich des Bruttogehalts eines mittleren Managers an 16. Stelle, beim Netto-Einkommen aber nur auf Rang 20.

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6B47 startet in Polen

Spatenstich für Luxusapartments in Breslau

von Charles Steiner

Die 6B47 startet jetzt erstmals ein Wohnprojekt in Breslau und setzt damit eine weitere Etappe zur internationalen Projektoffensive. Eben erfolgte der Spatenstich für das Wohnprojekt „Zyndrama“, das direkt am Ufer der Oder gelegen ist und bis zum dritten Quartal auf 3.100 m² 48 Luxusapartments beinhalten wird. Die 48 Boutique-Wohnungen werden dann eine Größe von 36 bis 154 m² aufweisen. Im achten Stock sind zwei Penthouses mit je rund 150 m² geplant.
Peter Ulm, Vorstandsvorsitzender der 6B47 sieht mit der Entwicklung und Investition in qualitiativ hochwertige Wohnbauprojekte an Wachstumsstandorten einen Teil der Unternehmensphilosophie abgebildet: „Neben unseren Kernmärkten Österreich und Deutschland richten wir nun vermehrt unseren Fokus auch auf Polen, einen Markt, der sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch weiterentwickelt hat.“ Wie der immoflash in Erfahrung bringen konnte, liegt die Vorverwertung des Objekts bereits bei 60 Prozent.
Derzeit hat die 6B47 Immobilienprojekte mit einem Wert von mehr als 1,5 Milliarden Euro in der Pipeline bzw. in Verwertung. Aktuelle Entwicklungen dabei sind das Living Kolin, Althan Park, ParkFlats23, Beatrix Spa oder Phil's Condotels in Wien, der IN-Tower, das „Goldstück“, Will No16, Kleine Eiswerder und Green Gate in Deutschland.

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Riesengefahr durch Universalmietrecht

Enteignung für Käufer von Vorsorgewohungen

von Gerhard Rodler aus Salzburg

Robert Moll verdanken wir heute am Bundesimmobilentag in Salzburg einen längst fälligen Warnruf: Ein Universalmietrecht ist - noch immer - eine Riesengefahr nicht nur für die Immobilienbranche, sondern auch für einen großen Teil der Sparer (nämlich der Käufer von Vorsorgewohnungen) und für die Banken allgemein. Ein Universalmietrecht würde die Mieteinnahmen kurzfristig für viele Segmente halbieren. Das wäre eine enorme Entwertung auch der Vorsorgewohnungen mit dramatischen Folgen. Da diese Wohnungen auf dem aktuellen Mietniveau finanziert sind, würde das zu dramatischen Problemen für die Anleger führen - mit einem Fiasko letztlich auch für die Banken aufgrund halbierter Verkehrswerte. Unterm Strich wäre das defacto eine indirekte Enteignung für die Anleger, welche die Wohnungen als Altersvorsorge erworben hatten. Hans Jörg Ulreich, Berufsgruppensprecher der Bauträger: „Wir haben das Universalrecht schon in ca 50 Prozent der Wohnungen, nämlich dem Altbau.“ Er appelliert an seine Branchenkollegen aus dem Westen, auf die Mieter zu zu gehen, um ein Universalmietrecht zu verhindern. Mit den Altbaurichtwerten könne man weder sanieren, noch erhalten - und schon gar nicht die hohen Grundstückspreise bezahlen. Weil die Stadt Wien die Hausaufgaben nicht mache, werden (ausreichend vorhandene) Grundstücksreserven in Wien nicht mobilisiert werden. So lange der Altbau reglementiert wird, werde Neubau forciert und das Stadtbild verarme.
Ein brillianter Weckruf auf einem ansonsten eher durchwachsenen Bundesimmobiilientag in Salzburg, der souverän von Bundesobmann Georg Edlauer geleitet worden ist.

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UBM verkauft Büroobjekt in Breslau

Warburg-HIH Invest erwirbt Büroimmobilie "Pegaz"

von Stefan Posch

Büroobjekt "Pegaz"Büroobjekt "Pegaz"

Wieder einmal ein Verkauf bei der UBM. Diesmal trifft es die Büroimmobilie "Pegaz" in Breslau, die an das Investmenthaus Warburg-HIH Invest geht. Das in zentraler Innenstadtlage von Breslau befindliche Objekt mit ca. 20.900 m² Gesamtmietfläche und 390 Pkw-Stellplätzen wurde 2016 fertiggestellt. Über den Kaufpreis wurde laut Warburg-HIH Stillschweigen vereinbart.
"Mit dem Erwerb des Objektes ,Pegaz' investieren wir weiter in den polnischen Markt, dessen Wachstums- und Renditedynamik insbesondere im europäischen Vergleich weiterhin als überdurchschnittlich hoch eingeschätzt wird", sagt Andreas Schultz, Geschäftsführer und verantwortlich für den Bereich Transaktionsmanagement International bei der Warburg-HIH Invest. Aufgrund vorangegangener Investments und einer damit einhergehenden umfangreichen Transaktionserfahrung in Polen insgesamt und speziell am Büroimmobilienmarkt Breslau profitiere man zunehmend von dem dichten Netzwerk an Beratern und Dienstleistern vor Ort. "Diese lokale Transaktionserfahrung und Marktvernetzung ermöglichte uns die Akquise dieser Liegenschaft in bester Lage", ergänzt Schultz.

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Buwog weiter auf Rekordkurs

Aber Konzernergebnis leicht gesunken

von Gerhard Rodler

Die Buwog meldet heute nach dem Rekordgeschäftsjahr 2016/17 neuerlich im Grunde sehrt gute Zahlen über das erstes Quartal im Geschäftsjahres 2017/18.
Der Recurring FFO stieg in den ersten drei Monaten 2017/18 im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich um 63,6% auf EUR 44,2 Mio. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sowie das Konzernergebnis ist allerdings gesunken.
Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Buwog im Q1 2016/17 eine außerordentliche Bewertung der deutschen Bestandsimmobilien aufgrund der dynamischen Marktentwicklung habe durchführen lassen, wodurch sich ein hohes Neubewertungsergebnis im Vergleichszeitraum ergab. Im ersten Quartal 2017/18 gab es eine derartige Neubewertung durch einen externen Gutachter nicht, für das Halbjahresergebnis 2017/18 wird die Buwog planmäßig ihren gesamten Immobilienbestand neu bewerten lassen.
Der EPRA Net Asset Value, welcher insbesondere der Darstellung der nachhaltigen Vermögenspositionen dient, verbesserte sich gegenüber dem 30. April 2017 auf 24,15 EUR je Aktie.
Die erfolgreiche Entwicklung im ersten Quartal 2017/18 ist geprägt durch die dynamische Neubauaktivitäten im Property Development sowie den margenstarken Einzelwohnungsverkauf in Österreich.

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CA Immo kauft in Polen

Teil B von Büroobjekt in Warschau erworben:

von Charles Steiner

Als besonders aktiv erweist sich dieser Tage der polnische Immobilienmarkt. Wie heute Vormittag bekannt wurde, hat die CA Immo in der Hauptstadt Warschau einen Teil des Warsaw Spire Komplex erworben. Dabei handelt es sich um den Teil B des Büroobjekts mit einer Bruttogeschossfläche von 21.600 m², davon rund 96 Prozent Bürofläche; das Transaktionsvolumen für die Immobilie liegt bei rund 100 Millionen Euro. Das Objekt ist aufgrund der Frontex, der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache - das Mietauslaufprofil liegt bei etwa 7,5 Jahren - sowie der Bank BGZ BNP Paribas als Ankermieter zu 100 Prozent ausgelastet, weswegen der jährliche Mietertrag bei rund sechs Millionen Euro.
Verkäufer ist der Entwickler Ghelamco Poland, der das Gebäude im Jahr 2015 fertig gestellt hatte. Mit dieser Transaktion stärkt CA Immo ihre Präsenz im Kernmarkt Warschau, wo sie aktuell ein Bestandsportfolio im Wert von rund 290 Millionen Euro hält. Die Akquisition wird plangemäß bereits im vierten Quartal 2017 positiv zum nachhaltigen Ergebnis (FFO) der CA Immo beitragen. Insgesamt umfassen die polnischen Liegenschaften rund sieben Prozent des Gesamtportfolios, die Vermietungsquote liegt bei 92 Prozent.

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Durchwachsener Bundesimmobilientag

Wohin geht's mit der Branche, wachsende Unsicherheiten

von Gerhard Rodler aus Salzburg

Schon der erste Bundesimmobilientag fand in Salzburg statt. Heute Vormittag ging der Festakt zum 44. Bundestag ebenfalls in der Mozartstadt über die Bühne. Auch wenn sich in diesen mehr als vier Jahrzehnten in der Branche sehr viel verändert hat, hier in Salzburg scheint viel beim Alten geblieben sein. Wie im realen Immobiliengeschäft, scheint man in Salzburg recht gern unter sich zu bleiben - von den Themenstellungen bis hin zur Medienarbeit ist es diesmal streckenweise eher ein Landes- als ein Bundesimmobilientag. Das merkte man übrigens auch ein wenig an den Teilnehmerzahlen am Veranstaltungsort Wifi. Das Motto ist jedenfalls in der Tat programmatisch für die Stimmung der Branche derzeit: „Wohin“...
In der Tat spürt man hier deutliche Unsicherheiten einer Branche, die sich mit dramatischen Veränderungen konfrontiert führt. Arno Wimmer, Remax-Makler und Berufsgruppensprecher der Makler, sieht die Diskussion um das Bestellerprinzip existenzgefährdend: „Wir bemühen uns nach dem 15. Oktober zu überleben, sind uns aber nicht sicher, ob uns das gelingt.“ Optimismus sieht anders aus. Eine weitere große Herausforderung mit noch unklarem Weg sieht er in der Digitalisierung.
FV-Obmann-Stellvertreter Gerald Gollenz fordert für seine Berufsgruppen eine Partnerschaft mit den Kommunen für die örtlichen Immobilienangelegenheiten ein und ist dafür auch schon mal auf Roadshow gegangen. Auch bei der Raumordnung sollten Immobilienleute künftig mitwirken können.

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Justimmo integriert ImmAzing

Softwareanbieter holt Startup an Bord

von Charles Steiner

Ein neues Tool für Bewertungen hat soeben der Anbieter für Maklersoftware, Justimmo präsentiert. "ImmAzing" wurde vom Startup DataScience Service entwickelt - es erlaubt eine zeitsparende Wertindikation für Wohnimmobilien mithilfe eines statistischen Vergleichswertverfahrens, wie Justimmo über Newsletter seinen Kunden mitteilt. Einsteigen können diese über ihren persönlichen Justimmo-Account. Zur automatisierten Wertermittlung werden umfassende Immobilienpreisdaten aus verschiedenen Quellen verwendet (Angebots- und Kaufpreisdaten) und daraus die wertrelevanten Objekt- und Lageeigenschaften abgeleitet. Miteinkalkuliert werden dabei auch kleinräumige Lagefaktoren wie Lärmniveau, Distanz zu U-Bahn aber auch Kaufkraft in der entsprechenden Lage. So werden Makler bei der Werteinschätzung unterstützt und können damit auch bei der Meinungsbildung des Kunden dienlich sein. Obwohl die automatisierte Wertindikation als sehr hochwertig beschrieben wird, betont man, dass ImmAzing kein Sachverständigengutachten ersetzen würde.
Hinter ImmAzing steht das Startup DataScience Service unter Wolfgang Brunauer und Ronald Weberndorfer gemeinsam mit Professor Wolfgang Feilmayr von der TU Wien, er gilt als ein Experte für automatisierte Immobilienbewertung. DataScience Service gehört auch zu den 25 besten Startups Europas, die bei der Expo Real heuer ihr Tool einer breiten Fachwelt präsentieren werden (immoflash berichtete).

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Custom Homes Vienna startet

Exklusive Immobilien öffnen im Rahmen von DESIGN DISTRICT

von Gerhard Rodler

Custom Homes Vienna: Zum ersten Mal findet in diesem Herbst im Rahmen der DESIGN DISCTICT 1010 die Ausstellung rund um edles Interieur und luxuriöses Wohnen in der Wiener Hofburg statt. Von 6. bis 8. Oktober stellen nationale und internationale Topmarken aus den Bereichen Wohndesign, Kunst, HiFi und Technik auf über 5.000 m² aus.
Custom Homes Vienna dient als Plattform, bei der sich hochwertigste Immobilien aus der Wiener Innenstadt in der Hofburg präsentieren und ausgewählte während diesem Zeitraum ihre Türen öffnen. Im Mittelpunkt steht dabei maßgeschneidertes Wohnen: die perfekte Symbiose aus Exklusivität, Flexibilität und Individualität spielt eine große Rolle. Immobilien, die ihren Käufern all das bieten, präsentieren sich im Rahmen der Ausstellung. Besucher können sich von der Hofburg direkt zur jeweiligen Immobilie shutteln lassen und sich so komfortabel einen Einblick verschaffen.

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Interesse an Immofinanz

Wandelschuldverschreibung zu 80 % angenommen

von Gerhard Rodler

Die Immofinanz hat heute, Donnerstagmittag, eine Annahmequote von vorläufig mehr als 80 Prozent des ausständigen Volumens der Wandelschuldverschreibung 2018 im Rahmen der incentivierten Wandlungseinladung bekannt gegeben. Dies teilte die Immofinanz mit.
Mit dem Ablaufdatum 27. September 2017, um 19:00 Uhr, der incentivierten Wandlungseinladung vom 20. September 2017 haben vorläufig Inhaber im Ausmaß von mehr als 80 Prozent der derzeit mit 287,3 Millionen Euro ausstehenden 4,25 Prozent nicht nachrangigen unbesicherten Wandelschuldverschreibungen fällig 2018, ISIN XS0592528870 (ursprüngliches Volumen: 515,1 Millionen Euro), Angebote an die Gesellschaft abgegeben. Diese werden von der Gesellschaft zur Gänze angenommen.
Das endgültige Ausmaß der Annahmequote wird von der Gesellschaft nach Auswertung der Wandlungserklärungen durch die Dealer Manager bekanntgegeben.
Die angeführten Beträge zum ausstehenden Nominale der Wandelschuldverschreibungen fällig 2018 beinhalten nicht jene im Nominale von 6.469.685,44 Euro von der IMMOFINANZ gehaltenen Wandelschuldverschreibungen.

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Award zum Tag: EHL bester Makler

Euromoney kürt EHL zum 4. Mal zum besten Makler

von Stefan Posch

Das britische Finanzmagazin Euromoney hat die EHL bereits zum vierten Mal zum besten Makler Österreichs in der Kategorie „Agency/Letting“ gekürt.
„Diese Auszeichnung ist ein direktes Feedback unserer Branchenkollegen und ich freue mich, dass unser Streben nach höchster Service- und Beratungsqualität quer durch die österreichische Immobilienbranche so geschätzt und anerkannt wird“, so Michael Ehlmaier, Geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien, in einer Aussendung. „Wir konnten in den vergangenen Jahren unsere Dienstleistungsqualität im Interesse unserer Kunden laufend verbessern und unser Angebot den Marktanforderungen entsprechend erweitern. Die Auszeichnung von Euromoney freut uns sehr“, so Ehlmaier weiter. Das Ranking von Euromoney basiert auf einer Befragung, die im Frühjahr 2017 unter mehr als 500 Experten der heimischen Immobilienbranche durchgeführt wurde.

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Karriere zum Tag: Wiegandt zu Pegasus

Oliver Wiegandt neuer COO bei Pegasus Capital Partners

von Stefan Posch

Oliver WiegandtOliver Wiegandt

Pegasus Capital Partners, ein Spezialist für Mezzanin-Kapital, erweitert seine Geschäftsführung: Oliver Wiegandt ist neuer COO des Unternehmens. Wiegandt blickt auf eine lange und erfolgreiche Zeit innerhalb der Sontowski & Partner Group zurück. 2014 wechselte der Diplom-Wirtschaftsingenieur zu Pegasus und zeichnete für die Bereiche Mezzanine-Partnering, Invest and Transaction und die Akquisition verantwortlich. „Oliver Wiegandt ist ein pragmatischer Macher mit hohem technischen Sachverstand. Er wird die bereits erfolgreich implementierten Joint Venture Strukturen mit weiteren Partnern ausbauen“, kommentiert Matthias Hubert, geschäftsführender Gesellschafter von Pegasus, die Personalie. Dies sei, so Hubert weiter, ein Bereich, in dem für das Erlanger Unternehmen große Potenziale lägen.
Wiegandt betreut erfolgreich Großprojekte wie das Motel One am Berliner Alexanderplatz sowie das neue GfK Headquarter in Nürnberg. „Ich werde meine neuen Aufgaben mit einem dynamischen Team umsetzen. Neben dem operativen Tagesgeschäft sehe ich meine Rolle auch weiterhin im Bereich Joint Venture und der strategischen Weiterentwicklung der Pegasus.“ Pegasus Capital Partners prognostiziert einen Zuwachs an Projektvolumen von ca. 165 Millionen Euro in den kommenden Monaten.

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Enteignung für Käufer von Vorsorgewohungen

Riesengefahr durch Universalmietrecht

von Gerhard Rodler aus Salzburg

Ro­bert Moll ver­dan­ken wir heu­te am Bun­des­im­mo­bi­len­tag in Salz­burg ei­nen längst fäl­li­gen Warn­ruf: Ein Uni­ver­sal­miet­recht ist - noch im­mer - ei­ne Rie­sen­ge­fahr nicht nur für die Im­mo­bi­li­en­bran­che, son­dern auch für ei­nen gro­ßen Teil der Spa­rer (näm­lich der Käu­fer von Vor­sor­ge­woh­nun­gen) und für die Ban­ken all­ge­mein. Ein Uni­ver­sal­miet­recht wür­de die Miet­ein­nah­men kurz­fris­tig für vie­le Seg­men­te hal­bie­ren. Das wä­re ei­ne enor­me Ent­wer­tung auch der Vor­sor­ge­woh­nun­gen mit dra­ma­ti­schen Fol­gen. Da die­se Woh­nun­gen auf dem ak­tu­el­len Miet­ni­veau fi­nan­ziert sind, wür­de das zu dra­ma­ti­schen Pro­ble­men für die An­le­ger füh­ren - mit ei­nem Fi­as­ko letzt­lich auch für die Ban­ken auf­grund hal­bier­ter Ver­kehrs­wer­te. Un­term Strich wä­re das de­fac­to ei­ne in­di­rek­te Ent­eig­nung für die An­le­ger, wel­che die Woh­nun­gen als Al­ters­vor­sor­ge er­wor­ben hat­ten. Hans Jörg Ul­reich, Be­rufs­grup­pen­spre­cher der Bau­trä­ger: „Wir ha­ben das Uni­ver­sal­recht schon in ca 50 Pro­zent der Woh­nun­gen, näm­lich dem Alt­bau.“ Er ap­pel­liert an sei­ne Bran­chen­kol­le­gen aus dem Wes­ten, auf die Mie­ter zu zu ge­hen, um ein Uni­ver­sal­miet­recht zu ver­hin­dern. Mit den Alt­bau­richt­wer­ten kön­ne man we­der sa­nie­ren, noch er­hal­ten - und schon gar nicht die ho­hen Grund­stücks­prei­se be­zah­len. Weil die Stadt Wien die Haus­auf­ga­ben nicht ma­che, wer­den (aus­rei­chend vor­han­de­ne) Grund­stücks­re­ser­ven in Wien nicht mo­bi­li­siert wer­den. So lan­ge der Alt­bau re­gle­men­tiert wird, wer­de Neu­bau for­ciert und das Stadt­bild ver­ar­me.
Ein bril­li­an­ter Weck­ruf auf ei­nem an­sons­ten eher durch­wach­se­nen Bun­des­im­mo­biili­en­tag in Salz­burg, der sou­ve­rän von Bun­des­ob­mann Ge­org Ed­lau­er ge­lei­tet wor­den ist.

Warburg-HIH Invest erwirbt Büroimmobilie "Pegaz"

UBM verkauft Büroobjekt in Breslau

von Stefan Posch

Büroobjekt "Pegaz"Büroobjekt "Pegaz"
Wie­der ein­mal ein Ver­kauf bei der UBM. Dies­mal trifft es die Bü­ro­im­mo­bi­lie "Pe­gaz" in Bres­lau, die an das In­vest­ment­haus War­burg-HIH In­vest geht. Das in zen­tra­ler In­nen­stadt­la­ge von Bres­lau be­find­li­che Ob­jekt mit ca. 20.900 m² Ge­samt­miet­flä­che und 390 Pkw-Stell­plät­zen wur­de 2016 fer­tig­ge­stellt. Über den Kauf­preis wur­de laut War­burg-HIH Still­schwei­gen ver­ein­bart.
"Mit dem Er­werb des Ob­jek­tes ,Pe­ga­z' in­ves­tie­ren wir wei­ter in den pol­ni­schen Markt, des­sen Wachs­tums- und Ren­di­te­dy­na­mik ins­be­son­de­re im eu­ro­päi­schen Ver­gleich wei­ter­hin als über­durch­schnitt­lich hoch ein­ge­schätzt wird", sagt An­dre­as Schultz, Ge­schäfts­füh­rer und ver­ant­wort­lich für den Be­reich Trans­ak­ti­ons­ma­nage­ment In­ter­na­tio­nal bei der War­burg-HIH In­vest. Auf­grund vor­an­ge­gan­ge­ner In­vest­ments und ei­ner da­mit ein­her­ge­hen­den um­fang­rei­chen Trans­ak­ti­ons­er­fah­rung in Po­len ins­ge­samt und spe­zi­ell am Bü­ro­im­mo­bi­li­en­markt Bres­lau pro­fi­tie­re man zu­neh­mend von dem dich­ten Netz­werk an Be­ra­tern und Dienst­leis­tern vor Ort. "Die­se lo­ka­le Trans­ak­ti­ons­er­fah­rung und Markt­ver­net­zung er­mög­lich­te uns die Ak­qui­se die­ser Lie­gen­schaft in bes­ter La­ge", er­gänzt Schultz.
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Aber Konzernergebnis leicht gesunken

Buwog weiter auf Rekordkurs

von Gerhard Rodler

Die Bu­wog mel­det heu­te nach dem Re­kord­ge­schäfts­jahr 2016/17 neu­er­lich im Grun­de sehrt gu­te Zah­len über das ers­tes Quar­tal im Ge­schäfts­jah­res 2017/18.
Der Re­cur­ring FFO stieg in den ers­ten drei Mo­na­ten 2017/18 im Ver­gleich zur Vor­jah­res­pe­ri­ode deut­lich um 63,6% auf EUR 44,2 Mio. Das Er­geb­nis vor Steu­ern (EBT) so­wie das Kon­zern­er­geb­nis ist al­ler­dings ge­sun­ken.
Dies sei dar­auf zu­rück­zu­füh­ren, dass die Bu­wog im Q1 2016/17 ei­ne au­ßer­or­dent­li­che Be­wer­tung der deut­schen Be­stands­im­mo­bi­li­en auf­grund der dy­na­mi­schen Markt­ent­wick­lung ha­be durch­füh­ren las­sen, wo­durch sich ein ho­hes Neu­be­wer­tungs­er­geb­nis im Ver­gleichs­zeit­raum er­gab. Im ers­ten Quar­tal 2017/18 gab es ei­ne der­ar­ti­ge Neu­be­wer­tung durch ei­nen ex­ter­nen Gut­ach­ter nicht, für das Halb­jah­res­er­geb­nis 2017/18 wird die Bu­wog plan­mä­ßig ih­ren ge­sam­ten Im­mo­bi­li­en­be­stand neu be­wer­ten las­sen.
Der EPRA Net As­set Va­lue, wel­cher ins­be­son­de­re der Dar­stel­lung der nach­hal­ti­gen Ver­mö­gens­po­si­tio­nen dient, ver­bes­ser­te sich ge­gen­über dem 30. April 2017 auf 24,15 EUR je Ak­tie.
Die er­folg­rei­che Ent­wick­lung im ers­ten Quar­tal 2017/18 ist ge­prägt durch die dy­na­mi­sche Neu­bau­ak­ti­vi­tä­ten im Pro­per­ty De­ve­lop­ment so­wie den mar­gen­star­ken Ein­zel­woh­nungs­ver­kauf in Ös­ter­reich.
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Teil B von Büroobjekt in Warschau erworben:

CA Immo kauft in Polen

von Charles Steiner

Als be­son­ders ak­tiv er­weist sich die­ser Ta­ge der pol­ni­sche Im­mo­bi­li­en­markt. Wie heu­te Vor­mit­tag be­kannt wur­de, hat die CA Im­mo in der Haupt­stadt War­schau ei­nen Teil des War­saw Spi­re Kom­plex er­wor­ben. Da­bei han­delt es sich um den Teil B des Bü­ro­ob­jekts mit ei­ner Brut­to­ge­schoss­flä­che von 21.600 m², da­von rund 96 Pro­zent Bü­ro­flä­che; das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men für die Im­mo­bi­lie liegt bei rund 100 Mil­lio­nen Eu­ro. Das Ob­jekt ist auf­grund der Fron­tex, der Eu­ro­päi­schen Agen­tur für die Grenz- und Küs­ten­wa­che - das Miet­aus­lauf­pro­fil liegt bei et­wa 7,5 Jah­ren - so­wie der Bank BGZ BNP Pa­ri­bas als An­ker­mie­ter zu 100 Pro­zent aus­ge­las­tet, wes­we­gen der jähr­li­che Miet­ertrag bei rund sechs Mil­lio­nen Eu­ro.
Ver­käu­fer ist der Ent­wick­ler Ghel­am­co Po­land, der das Ge­bäu­de im Jahr 2015 fer­tig ge­stellt hat­te. Mit die­ser Trans­ak­ti­on stärkt CA Im­mo ih­re Prä­senz im Kern­markt War­schau, wo sie ak­tu­ell ein Be­stand­sport­fo­lio im Wert von rund 290 Mil­lio­nen Eu­ro hält. Die Ak­qui­si­ti­on wird plan­ge­mäß be­reits im vier­ten Quar­tal 2017 po­si­tiv zum nach­hal­ti­gen Er­geb­nis (FFO) der CA Im­mo bei­tra­gen. Ins­ge­samt um­fas­sen die pol­ni­schen Lie­gen­schaf­ten rund sie­ben Pro­zent des Ge­samt­port­fo­li­os, die Ver­mie­tungs­quo­te liegt bei 92 Pro­zent.

Wohin geht's mit der Branche, wachsende Unsicherheiten

Durchwachsener Bundesimmobilientag

von Gerhard Rodler aus Salzburg

Schon der ers­te Bun­des­im­mo­bi­li­en­tag fand in Salz­burg statt. Heu­te Vor­mit­tag ging der Fest­akt zum 44. Bun­des­tag eben­falls in der Mo­zart­stadt über die Büh­ne. Auch wenn sich in die­sen mehr als vier Jahr­zehn­ten in der Bran­che sehr viel ver­än­dert hat, hier in Salz­burg scheint viel beim Al­ten ge­blie­ben sein. Wie im rea­len Im­mo­bi­li­en­ge­schäft, scheint man in Salz­burg recht gern un­ter sich zu blei­ben - von den The­men­stel­lun­gen bis hin zur Me­di­en­ar­beit ist es dies­mal stre­cken­wei­se eher ein Lan­des- als ein Bun­des­im­mo­bi­li­en­tag. Das merk­te man üb­ri­gens auch ein we­nig an den Teil­neh­mer­zah­len am Ver­an­stal­tungs­ort Wi­fi. Das Mot­to ist je­den­falls in der Tat pro­gram­ma­tisch für die Stim­mung der Bran­che der­zeit: „Wo­hin“...
In der Tat spürt man hier deut­li­che Un­si­cher­hei­ten ei­ner Bran­che, die sich mit dra­ma­ti­schen Ver­än­de­run­gen kon­fron­tiert führt. Ar­no Wim­mer, Re­max-Mak­ler und Be­rufs­grup­pen­spre­cher der Mak­ler, sieht die Dis­kus­si­on um das Be­stel­ler­prin­zip exis­tenz­ge­fähr­dend: „Wir be­mü­hen uns nach dem 15. Ok­to­ber zu über­le­ben, sind uns aber nicht si­cher, ob uns das ge­lingt.“ Op­ti­mis­mus sieht an­ders aus. Ei­ne wei­te­re gro­ße Her­aus­for­de­rung mit noch un­kla­rem Weg sieht er in der Di­gi­ta­li­sie­rung.
FV-Ob­mann-Stell­ver­tre­ter Ge­rald Gol­lenz for­dert für sei­ne Be­rufs­grup­pen ei­ne Part­ner­schaft mit den Kom­mu­nen für die ört­li­chen Im­mo­bi­li­en­an­ge­le­gen­hei­ten ein und ist da­für auch schon mal auf Road­show ge­gan­gen. Auch bei der Raum­ord­nung soll­ten Im­mo­bi­li­en­leu­te künf­tig mit­wir­ken kön­nen.
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Softwareanbieter holt Startup an Bord

Justimmo integriert ImmAzing

von Charles Steiner

Ein neu­es Tool für Be­wer­tun­gen hat so­eben der An­bie­ter für Mak­ler­soft­ware, Ju­st­im­mo prä­sen­tiert. "Im­mA­zing" wur­de vom Star­t­up Da­ta­Sci­ence Ser­vice ent­wi­ckelt - es er­laubt ei­ne zeit­spa­ren­de Wert­in­di­ka­ti­on für Wohn­im­mo­bi­li­en mit­hil­fe ei­nes sta­tis­ti­schen Ver­gleichs­wert­ver­fah­rens, wie Ju­st­im­mo über News­let­ter sei­nen Kun­den mit­teilt. Ein­stei­gen kön­nen die­se über ih­ren per­sön­li­chen Ju­st­im­mo-Ac­count. Zur au­to­ma­ti­sier­ten Wert­er­mitt­lung wer­den um­fas­sen­de Im­mo­bi­li­en­preis­da­ten aus ver­schie­de­nen Quel­len ver­wen­det (An­ge­bots- und Kauf­preis­da­ten) und dar­aus die wert­re­le­van­ten Ob­jekt- und La­ge­ei­gen­schaf­ten ab­ge­lei­tet. Mit­ein­kal­ku­liert wer­den da­bei auch klein­räu­mi­ge La­ge­fak­to­ren wie Lärm­ni­veau, Dis­tanz zu U-Bahn aber auch Kauf­kraft in der ent­spre­chen­den La­ge. So wer­den Mak­ler bei der Wert­ein­schät­zung un­ter­stützt und kön­nen da­mit auch bei der Mei­nungs­bil­dung des Kun­den dien­lich sein. Ob­wohl die au­to­ma­ti­sier­te Wert­in­di­ka­ti­on als sehr hoch­wer­tig be­schrie­ben wird, be­tont man, dass Im­mA­zing kein Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten er­set­zen wür­de.
Hin­ter Im­mA­zing steht das Star­t­up Da­ta­Sci­ence Ser­vice un­ter Wolf­gang Bru­nau­er und Ro­nald We­bern­dor­fer ge­mein­sam mit Pro­fes­sor Wolf­gang Feil­mayr von der TU Wien, er gilt als ein Ex­per­te für au­to­ma­ti­sier­te Im­mo­bi­li­en­be­wer­tung. Da­ta­Sci­ence Ser­vice ge­hört auch zu den 25 bes­ten Star­tups Eu­ro­pas, die bei der Ex­po Re­al heu­er ihr Tool ei­ner brei­ten Fach­welt prä­sen­tie­ren wer­den (im­mof­lash be­rich­te­te).
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Exklusive Immobilien öffnen im Rahmen von DESIGN DISTRICT

Custom Homes Vienna startet

von Gerhard Rodler

Cust­om Ho­mes Vi­en­na: Zum ers­ten Mal fin­det in die­sem Herbst im Rah­men der DE­SIGN DI­SC­TICT 1010 die Aus­stel­lung rund um ed­les In­te­ri­eur und lu­xu­riö­ses Woh­nen in der Wie­ner Hof­burg statt. Von 6. bis 8. Ok­to­ber stel­len na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Top­mar­ken aus den Be­rei­chen Wohn­de­sign, Kunst, Hi­Fi und Tech­nik auf über 5.000 m² aus.
Cust­om Ho­mes Vi­en­na dient als Platt­form, bei der sich hoch­wer­tigs­te Im­mo­bi­li­en aus der Wie­ner In­nen­stadt in der Hof­burg prä­sen­tie­ren und aus­ge­wähl­te wäh­rend die­sem Zeit­raum ih­re Tü­ren öff­nen. Im Mit­tel­punkt steht da­bei maß­ge­schnei­der­tes Woh­nen: die per­fek­te Sym­bio­se aus Ex­klu­si­vi­tät, Fle­xi­bi­li­tät und In­di­vi­dua­li­tät spielt ei­ne gro­ße Rol­le. Im­mo­bi­li­en, die ih­ren Käu­fern all das bie­ten, prä­sen­tie­ren sich im Rah­men der Aus­stel­lung. Be­su­cher kön­nen sich von der Hof­burg di­rekt zur je­wei­li­gen Im­mo­bi­lie shut­teln las­sen und sich so kom­for­ta­bel ei­nen Ein­blick ver­schaf­fen.

Wandelschuldverschreibung zu 80 % angenommen

Interesse an Immofinanz

von Gerhard Rodler

Die Im­mo­fi­nanz hat heu­te, Don­ners­tag­mit­tag, ei­ne An­nah­me­quo­te von vor­läu­fig mehr als 80 Pro­zent des aus­stän­di­gen Vo­lu­mens der Wan­del­schuld­ver­schrei­bung 2018 im Rah­men der in­cen­ti­vier­ten Wand­lungs­ein­la­dung be­kannt ge­ge­ben. Dies teil­te die Im­mo­fi­nanz mit.
Mit dem Ab­lauf­da­tum 27. Sep­tem­ber 2017, um 19:00 Uhr, der in­cen­ti­vier­ten Wand­lungs­ein­la­dung vom 20. Sep­tem­ber 2017 ha­ben vor­läu­fig In­ha­ber im Aus­maß von mehr als 80 Pro­zent der der­zeit mit 287,3 Mil­lio­nen Eu­ro aus­ste­hen­den 4,25 Pro­zent nicht nach­ran­gi­gen un­be­si­cher­ten Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen fäl­lig 2018, ISIN XS0592528870 (ur­sprüng­li­ches Vo­lu­men: 515,1 Mil­lio­nen Eu­ro), An­ge­bo­te an die Ge­sell­schaft ab­ge­ge­ben. Die­se wer­den von der Ge­sell­schaft zur Gän­ze an­ge­nom­men.
Das end­gül­ti­ge Aus­maß der An­nah­me­quo­te wird von der Ge­sell­schaft nach Aus­wer­tung der Wand­lungs­er­klä­run­gen durch die Dea­ler Ma­na­ger be­kannt­ge­ge­ben.
Die an­ge­führ­ten Be­trä­ge zum aus­ste­hen­den No­mi­na­le der Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen fäl­lig 2018 be­inhal­ten nicht je­ne im No­mi­na­le von 6.469.685,44 Eu­ro von der IM­MO­FI­NANZ ge­hal­te­nen Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen.
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Euromoney kürt EHL zum 4. Mal zum besten Makler

Award zum Tag: EHL bester Makler

von Stefan Posch

Das bri­ti­sche Fi­nanz­ma­ga­zin Eu­ro­mo­ney hat die EHL be­reits zum vier­ten Mal zum bes­ten Mak­ler Ös­ter­reichs in der Ka­te­go­rie „Agen­cy/Let­ting“ ge­kürt.
„Die­se Aus­zeich­nung ist ein di­rek­tes Feed­back un­se­rer Bran­chen­kol­le­gen und ich freue mich, dass un­ser Stre­ben nach höchs­ter Ser­vice- und Be­ra­tungs­qua­li­tät quer durch die ös­ter­rei­chi­sche Im­mo­bi­li­en­bran­che so ge­schätzt und an­er­kannt wird“, so Mi­cha­el Ehl­mai­er, Ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter von EHL Im­mo­bi­li­en, in ei­ner Aus­sen­dung. „Wir konn­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren un­se­re Dienst­leis­tungs­qua­li­tät im In­ter­es­se un­se­rer Kun­den lau­fend ver­bes­sern und un­ser An­ge­bot den Markt­an­for­de­run­gen ent­spre­chend er­wei­tern. Die Aus­zeich­nung von Eu­ro­mo­ney freut uns sehr“, so Ehl­mai­er wei­ter. Das Ran­king von Eu­ro­mo­ney ba­siert auf ei­ner Be­fra­gung, die im Früh­jahr 2017 un­ter mehr als 500 Ex­per­ten der hei­mi­schen Im­mo­bi­li­en­bran­che durch­ge­führt wur­de.

Oliver Wiegandt neuer COO bei Pegasus Capital Partners

Karriere zum Tag: Wiegandt zu Pegasus

von Stefan Posch

Oliver WiegandtOliver Wiegandt
Pe­ga­sus Ca­pi­tal Part­ners, ein Spe­zia­list für Mez­za­nin-Ka­pi­tal, er­wei­tert sei­ne Ge­schäfts­füh­rung: Oli­ver Wie­gan­dt ist neu­er COO des Un­ter­neh­mens. Wie­gan­dt blickt auf ei­ne lan­ge und er­folg­rei­che Zeit in­ner­halb der Son­tow­ski & Part­ner Group zu­rück. 2014 wech­sel­te der Di­plom-Wirt­schafts­in­ge­nieur zu Pe­ga­sus und zeich­ne­te für die Be­rei­che Mez­za­ni­ne-Part­ne­ring, In­vest and Tran­sac­tion und die Ak­qui­si­ti­on ver­ant­wort­lich. „Oli­ver Wie­gan­dt ist ein prag­ma­ti­scher Ma­cher mit ho­hem tech­ni­schen Sach­ver­stand. Er wird die be­reits er­folg­reich im­ple­men­tier­ten Joint Ven­ture Struk­tu­ren mit wei­te­ren Part­nern aus­bau­en“, kom­men­tiert Mat­thi­as Hu­bert, ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter von Pe­ga­sus, die Per­so­na­lie. Dies sei, so Hu­bert wei­ter, ein Be­reich, in dem für das Er­lan­ger Un­ter­neh­men gro­ße Po­ten­zia­le lä­gen.
Wie­gan­dt be­treut er­folg­reich Groß­pro­jek­te wie das Mo­tel One am Ber­li­ner Alex­an­der­platz so­wie das neue GfK Head­quar­ter in Nürn­berg. „Ich wer­de mei­ne neu­en Auf­ga­ben mit ei­nem dy­na­mi­schen Team um­set­zen. Ne­ben dem ope­ra­ti­ven Ta­ges­ge­schäft se­he ich mei­ne Rol­le auch wei­ter­hin im Be­reich Joint Ven­ture und der stra­te­gi­schen Wei­ter­ent­wick­lung der Pe­ga­sus.“ Pe­ga­sus Ca­pi­tal Part­ners pro­gnos­ti­ziert ei­nen Zu­wachs an Pro­jekt­vo­lu­men von ca. 165 Mil­lio­nen Eu­ro in den kom­men­den Mo­na­ten.
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Alleine um das im Vorjahr eröffnete Baufeld 7 zu Fuß zu umrunden, braucht man eine gute Viertelstunde.Alleine um das im Vorjahr eröffnete Baufeld 7 zu Fuß zu umrunden, braucht man eine gute Viertelstunde.

Little Europe

Auf 200.000 m² brei­tet sich der Wal­ter Busi­ness-Park in Wie­ner Neu­dorf aus. In den kom­men­den zwei Jah­ren steht ein Re­fur­bish­ment an. Das Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zin war vor Ort und hat das Are­al nä­her un­ter die Lu­pe ge­nom­men. Man braucht schon ei­ne ge­wis­se Zeit, um das Are­al der WAL­TER GROUP zu Fuß zu um­run­den, dort, wo sich auch der Wal­ter Busi­ness-Park be­fin­det. Im­mer­hin: 40 Hekt­ar nimmt der Kom­plex ein, die Hälf­te da­von ent­fällt auf den Busi­ness-Park - je­nen Teil, der an ver­schie­de­ne Un­ter­neh­men ver­mie­tet wird. Ger­hard Mül­ler, er ist Ge­schäfts­füh­rer des Wal­ter Busi­ness-Park, lei­tet un­se­ren Be­such mit ei­ner An­ek­do­te ein: "Als in den 1970er-Jah­ren der Grün­der der WAL­TER GROUP, Franz Krau­ter, da­mit be­gon­nen hat­te, Grund­stü­cke für den neu­en Fir­men­sitz an­zu­kau­fen, dach­ten ei­ni­ge Spe­di­teu­re, er sei ver­rückt ge­wor­den." La­gen die­se Lie­gen­schaf­ten da­mals doch weit vor der Stadt. Doch Krau­ter hat­te of­fen­bar ein Ge­spür für zu­künf­ti­ge Ent­wick­lun­gen. 1989 ist das ers­te Grund­stück ver­baut wor­den. Mitt­ler­wei­le be­steht der Busi­ness Park aus sie­ben Bau­fel­dern, das jüngs­te ist erst im Vor­jahr fer­tig­ge­stellt wor­den. Ei­gens, um Bü­ro- und La­ger­flä­chen ver­mie­ten zu kön­nen. Mül­ler: "Wir kön­nen jetzt auf ei­ne sehr gu­te Ver­mie­tungs­quo­te ver­wei­sen - und auf Mie­ter, die schon seit vie­len Jah­ren, manch­mal auch seit Jahr­zehn­ten bei uns an­säs­sig sind." Und es gibt Er­wei­te­rungs­po­ten­zi­al. "30.000 m² sind pro­blem­los mög­lich", sagt Mül­ler, wäh­rend er sei­nen Wa­gen um den im­po­san­ten Kom­plex lenkt. In­ter­na­tio­na­les Wie­ner Neu­dorf Es sind vor­wie­gend in­ter­na­tio­na­le Mie­ter, die im Wal­ter Busi­ness-Park ei­ne Wir­kungs­stät­te ge­fun­den ha­ben, er­zählt Mül­ler stolz. "Man könn­te fast sa­gen, Litt­le Eu­ro­pe ist hier zu­hau­se", ent­geg­nen wir. "Ja, das ist ein pas­sen­der Ver­gleich", lau­tet Mül­lers Ant­wort. Kein Wun­der - zahl­rei­che eu­ro­päi­sche, ja so­gar glo­ba­le Un­ter­neh­men ha­ben hier Bü­ro-, La­ger­flä­chen oder Bü­ro & La­ger­kom­bi­na­tio­nen an­ge­mie­tet. Mehr als 70 Un­ter­neh­men aus 15 Län­dern. Ko­ni­ca Mi­nol­ta hat hier sei­nen Ös­ter­reich­sitz ge­nau­so wie Sony, Con­ti­nen­tal Con­ti­tech, Se­gaf­re­do, der Schlüs­sel­tech­ni­ker Abus, der Spe­zia­list für Ban­ko­mat­sys­te­me Die­bold, Selec­ta, der Haus­halts­wa­ren­an­bie­ter Leif­heit, Ar­thr­ex, ein An­bie­ter für Chir­ur­gen­be­steck im or­tho­pä­di­schen Be­reich, oder Pro­fi­miet (sie stel­len Uten­si­li­en für Ca­te­rings be­reit) und, und, und. Man be­merkt, dass Ger­hard Mül­ler sei­ne Ar­beit als Ge­schäfts­füh­rer Spaß macht. Über je­den Mie­ter kann er et­was er­zäh­len, er kennt die Ge­schäfts­füh­rer per­sön­lich, weiß de­tail­reich, was die Mie­ter ge­nau ma­chen, kann zu je­dem sei­ner Mie­ter ei­ne Ex­per­ti­se ab­ge­ben - so, als wür­de er selbst in den Un­ter­neh­men, die sich im Busi­ness-Park ein­ge­mie­tet ha­ben, ar­bei­ten. "Schließ­lich geht es dar­um, dass sie auch zu­frie­den sind. Des­halb ha­ben wir schon Un­ter­neh­men, die seit mehr als 20 Jah­ren bei uns ein­ge­mie­tet sind. Wenn sie um­zie­hen, dann in­ner­halb des Wal­ter Busi­ness-Parks." Da­zu hat man auch ei­ne ei­ge­ne Bau- und Fa­ci­li­ty Ma­nage­ment-Ab­tei­lung, die mit den Mie­tern die Ad­ap­tie­rung und Aus­stat­tung so plant, wie sie ge­wünscht wird. Man be­merkt den Lo­gis­tik-Back­ground so­fort: Über­sied­lun­gen müs­sen per­fekt or­ga­ni­siert und durch­ge­führt wer­den, oh­ne Ver­lus­te fürs Ta­ges­ge­schäft. Es wird mo­der­ni­siert Ge­ne­rell tut man viel für Mie­ter, so wur­den in­ner­halb des Are­als auch an­spre­chen­de Grün­flä­chen mit Brun­nen an­ge­legt. Das größ­te Pro­jekt steht al­ler­dings für die kom­men­den zwei Jah­re an: Die Bau­ab­schnit­te wer­den ei­nem um­fas­sen­den Re­fur­bish­ment un­ter­zo­gen. "Wir wol­len die Ob­jek­te auf den neu­es­ten tech­ni­schen Stand brin­gen und neh­men da­für sehr viel Geld in die Hand", er­klärt Mül­ler. Das be­trifft die Haus­tech­nik ge­nau­so wie ei­ne ther­mi­sche Sa­nie­rung und ei­ne mo­der­ne Fas­sa­den­ge­stal­tung. "Wir ha­ben meh­re­re Ar­chi­tek­ten be­auf­tragt, für das Re­fur­bish­ment Vor­schlä­ge zu un­ter­brei­ten. Die ers­ten Ent­wür­fe sind be­reits ein­ge­tru­delt", be­rich­tet Mül­ler hin­ter dem Lenk­rad, auf den Stra­ßen­ver­kehr ach­tend. "Aber erst, wenn al­le da sind, wer­den wir uns ent­schei­den." Wie viel Geld man in die Hand nimmt, das er­zählt Mül­ler nicht. Ge­ne­rell nennt man kei­ne kon­kre­ten Zah­len, das ist die Fir­men­po­li­cy. Das be­trifft auch das Wohn­im­mo­bi­li­en­port­fo­lio in Wien, Mün­chen und Ber­lin - al­les ei­gen­ka­pi­tal­fi­nan­ziert. Seit 2004 in­ves­tiert man in Woh­nun­gen in gu­ten La­gen - mit ein Grund da­für, war­um Mül­ler mitt­ler­wei­le seit ei­ni­gen Jah­ren an der Ex­po Re­al teil­nimmt. Denn: "Dort trifft man Bau­trä­ger und Mak­ler - wir kön­nen da die Märk­te in Wien, Ber­lin und Mün­chen ganz gut aus­lo­ten." Mit der lang­fris­ti­gen Ver­an­la­gung in Wohn­im­mo­bi­li­en bil­den die Im­mo­bi­li­en­fir­men der WAL­TER GROUP ei­nen ei­gen­stän­di­gen, sta­bi­len Ver­mö­gens­kern, der im Fal­le ei­nes Fi­nanz­be­dar­fes mit­tel­fris­ti­ge Li­qui­di­tät si­chern soll. Denn die La­ge der Im­mo­bi­li­en macht sie wert­voll. Grün­de zu ei­nem even­tu­el­len Ver­kauf gibt es kei­ne, denn der Busi­ness-Park ist sehr gut aus­ge­las­tet, die Nach­fra­ge enorm, wie Ger­hard Mül­ler wei­ter aus­führt. Die La­ger­flä­chen sind zu mehr als 90 Pro­zent be­legt, die Bü­ros zu mehr als 80 Pro­zent. "Die Mi­schung aus Bü­ro und Lo­gis­tik ist sehr be­gehrt, vor al­lem, weil die Mie­ter fle­xi­bler auf Kun­den­wün­sche re­agie­ren kön­nen." Vor al­lem kön­ne man den Mie­tern in­so­fern be­hilf­lich sein, als dass sie bei Ka­pa­zi­täts­spit­zen auch La­ger­flä­chen des Schwes­ter­un­ter­neh­mens WAL­TER LA­GER-BE­TRIE­BE nut­zen kön­nen. Vor al­lem aber, sagt Mül­ler, ist die Ver­kehrs­an­bin­dung un­schlag­bar. Zwei Au­to­bahn­auf­fahr­ten ha­be man, da­für kei­ne An­rai­ner, die sich durch den Schwer­ver­kehr ge­stört füh­len könn­ten. "Man kommt sehr schnell nach Wien, Graz und zum Flug­ha­fen. Das schät­zen die Mie­ter sehr", er­zählt Mül­ler, wäh­rend er den Wa­gen vom Bau­teil sie­ben zu den an­de­ren sechs führt. Ob er denn das Are­al selbst zu Fuß ab­ge­gan­gen ist? "Nein, noch nicht." Den­noch: Man merkt - er kennt je­den Win­kel des Busi­ness-Parks ge­nau. Er ma­nö­vriert uns durch al­le Ecken des Parks, oh­ne re­ver­sie­ren zu müs­sen - und eben­so ziel­ge­rich­tet, wie er die Sight­see­in­g­tour um den Kom­plex ab­sol­viert hat­te, steu­ert er den Be­su­cher­park­platz an, setzt uns vor un­se­rem Au­to ab. Er lä­chelt: "Das hat wirk­lich Spaß ge­macht", meint er, als wir aus­stie­gen. [ci­te1] [ci­te2]

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Die Zukunft beginnt jetzt - vor allem für die Immobilienbranche. Herwig Teufelsdorfer testet gerade eine Hololens.Die Zukunft beginnt jetzt - vor allem für die Immobilienbranche. Herwig Teufelsdorfer testet gerade eine Hololens.

RE!N in die Zukunft der Proptechs

Di­gi­ta­li­sie­rung ist ei­ner der Trends, de­nen sich die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft nicht ent­zie­hen kann. Das Re­al Es­ta­te In­no­va­ti­on Net­work (RE!N) hat sich auf die Su­che der bes­ten Proptechs ge­macht. Sie wer­den auf der Ex­po Re­al prä­sen­tie­ren. Es war ein sehr am­bi­tio­nier­ter Plan, den Wolf­gang Mo­de­reg­ger, Ge­schäfts­füh­rer von AIS Ma­nage­ment, mit sei­nem Team rea­li­siert hat. Ei­ner, von dem am An­fang kaum wer ge­glaubt hat, dass er auch auf­ge­hen wird. Zu knapp sei die Zeit, war oft zu hö­ren, das ge­he sich nie aus. Doch das Team um Mo­de­reg­ger hat die Zweif­ler ei­nes Bes­se­ren be­lehrt. Erst im Früh­jahr hat­te er im Rah­men ei­ner In­itia­ti­ve mit der Ex­po Re­al das Re­al Es­ta­te In­no­va­ti­on Net­work (RE!N) ge­grün­det. Gleich dar­auf ar­te­te die­se In­itia­ti­ve in har­te Ar­beit aus. Ihr Ziel: Die bes­ten Start-ups der gan­zen Welt iden­ti­fi­zie­ren und ei­ne Ju­ry zu­sam­men­stel­len, um aus die­ser 50 her­aus­zu­fil­tern und 25 aus­zu­wäh­len, die auf die Ex­po Re­al fah­ren dür­fen, um sich zu prä­sen­tie­ren. Wie hart die­se Ar­beit war, lässt sich schon aus der An­zahl der Ein­rei­chun­gen her­aus­le­sen: Weit über 700 Start-ups im Prop-Tech-Be­reich wa­ren es am An­fang, 300 da­von er­hiel­ten den Zu­gang zum RE!N-Con­test. Wolf­gang Mo­de­reg­ger weiß, war­um er welt­weit nach Start-ups ge­sucht hat­te: "Die neu­en Tech­no­lo­gi­en und Dienst­leis­tungs­ide­en ma­chen nicht Halt an na­tio­na­len Gren­zen." Die Ju­ry, dar­un­ter auch die ep­me­dia, hat­te vor dem RE!N-Pre­pitch nicht we­ni­ger zu tun. Aus den 300 Start-ups muss­te sie 50 aus­wäh­len. Die­se tra­ten dann im Zen­trum für vir­tu­el­les En­gi­nee­ring des Fraun­ho­fer In­sti­tuts in Stutt­gart an. Dort muss­ten sie sich der 20-köp­fi­gen Ju­ry stel­len. Eben­falls kein leich­tes or­ga­ni­sa­to­ri­sches Un­ter­fan­gen. Denn ent­we­der muss­ten sie nach Stutt­gart flie­gen - oder aber über Sky­pe prä­sen­tie­ren. Die In­ter­net­stand­lei­tung muss­te das ent­spre­chend aus­hal­ten. Was sie auch tat, denn Stö­run­gen gab es kei­ne. Im Drei­mi­nu­ten­takt prä­sen­tier­ten die Proptechs, die so ziem­lich al­le Be­rei­che aus der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft ab­deck­ten, ih­re Ge­schäfts­mo­del­le, Ide­en, Pro­duk­te. Mehr Zeit gab es nicht, Über­schrei­tun­gen wur­den nicht to­le­riert. Denn vie­le in der Ju­ry wa­ren nur ei­nen Tag in Stutt­gart und hat­ten be­reits Rück­flü­ge ge­bucht. Al­so muss­ten 50 Start-ups zwi­schen 9.30 Uhr und 18 Uhr prä­sen­tie­ren - und die Ju­ry be­wer­ten. Was eben­falls ei­ne tech­ni­sche Meis­ter­leis­tung war - denn ge­vo­tet wur­de über ein ei­ge­nes On­line-Tool. Die Be­wer­tun­gen flos­sen dann ins Sys­tem ein. Un­nö­tig zu er­wäh­nen, dass die Er­geb­nis­se auch gleich da­nach prä­sen­tiert wer­den muss­ten - und auch konn­ten. Noch am sel­ben Tag stand fest, wel­che 25 Start-ups ihr Ti­cket zur Ex­po Re­al er­hal­ten, zwei da­von aus Ös­ter­reich. Zei­t­ef­fi­zi­enz scheint für Mo­de­reg­ger und sein Team nicht nur ein Schlag­wort zu sein. Denn was da in kür­zes­ter Zeit auf die Bei­ne ge­stellt wur­de, kann of­fen­bar nur er­folg­reich sein, wenn das Ti­ming stimmt. Viel Zeit für Mü­ßig­gang bleibt da nicht. Eher kei­ne Zeit. Da­mit das al­les auch rei­bungs­los klappt, muss­te auch im Hin­ter­grund re­dak­tio­nell em­sig ge­ar­bei­tet wer­den. Weil eben ab­zu­se­hen war, dass es kei­ne Zeit für In­ter­views in Stutt­gart gibt - schon gar nicht mit 50 Start-ups, die zum Pre­pitch an­tre­ten. Al­so ar­bei­te­te das Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zin im Vor­feld em­sig mit den deut­schen Kol­le­gen der Im­mo­bi­li­en Zei­tung zu­sam­men und stell­te ei­nen Fra­ge­bo­gen zu­sam­men, der nach den wich­tigs­ten Key Facts der je­wei­li­gen Start-ups fragt. Mehr­fach ha­ben wir mit der IZ über­legt und et­li­che Te­le­fo­na­te ge­führt, wie wir den Fra­ge­bo­gen ei­ner­seits schnell aus­schi­cken kön­nen - und na­tür­lich auch ei­nen mög­lichst kom­plet­ten Rück­lauf ha­ben. Und wie­der war es Mo­de­reg­ger und sein Team, der den bei­den Me­di­en - uns und der IZ - mit Rat und Tat zur Sei­te stand. Er hat den Fra­ge­bo­gen - in deut­scher und eng­li­scher Fas­sung - ein­fach über sei­nen Ver­tei­ler ver­sandt und drei Ta­ge (!) vor dem Pre­pitch den Start-ups er­klärt, dass die­ser ver­pflich­tend aus­zu­fül­len sei. Und wir vom Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zin wie auch der freund­li­che Kol­le­ge von der Im­mo­bi­li­en Zei­tung staun­ten nicht schlecht: Wir be­ka­men al­le Fra­ge­bö­gen aus­ge­füllt wie­der zu­rück. Und das noch vor dem ei­gent­li­chen Pre­pitch. Es kommt nicht sehr oft vor, dass man Jour­na­lis­ten die Ar­beit der­art an­ge­nehm ge­stal­tet. Und so kön­nen wir im Im­mo­bi­li­en Ma­ga­zin als ein­zi­gem ös­ter­rei­chi­schem Bran­chen­me­di­um ex­klu­siv die Ge­win­ner-Prop-Techs vor­stel­len. Und kön­nen nur ra­ten, die Prä­sen­ta­tio­nen bei der Ex­po Re­al auch an­zu­se­hen. Denn: Es sind ei­ni­ge sehr in­ter­es­san­te Ide­en da­bei, die durch­aus das Po­ten­zi­al ha­ben, die Bran­che durch­ein­an­der­zu­wir­beln, sie auf­zu­mi­schen und di­gi­ta­ler zu ma­chen. Die Zu­kunft hat schon längst be­gon­nen. Das macht wo­mög­lich die viel­be­schwo­re­ne Zei­t­ef­fi­zi­enz im­mer wich­ti­ger. Wolf­gang Mo­de­reg­ger und sein flei­ßi­ges Team ha­ben das längst er­kannt. [ci­te1] [ci­te2]

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