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Gleiche Renditen bei Büros und Wohnungen

Renditenverfall treibt Investoren in Wohnungen

von Gerhard Rodler

Der steile Verfall der Renditen im Wiener Bürobereich in Richtung drei bis vier Prozent (mit weiterer Tendenz nach unten) lassen jetzt Wohnungen als Investment auch für den professionellen Investor attraktiver erscheinen. Kein Wunder: Laut CBRE ist zwischenzeitig nahezu ein Gleichstand bei den Renditen für Büros und Wohnungen in Wien erreicht. Und zwar erstmals. Davor lagen die Bürorenditen um ein bis zwei Prozentpunkte über jenen für Wohnen.
Denn bei Wohnungsneubauten in Wien liegen die Renditen ebenso bei ca. 3 Prozent bei Innenstadt- und Villenlagen und rund 4 Prozent in Flächenbezirken. „Zur Zeit liegen die Bruttorenditen für mehrgeschossige Wohnungsneubauprojekte in Wien zwischen knapp über 3 Prozent und um 4 Prozent - abhängig von der Lage, d.h. in den Flächenbezirken sind die Renditen höher als in den Innenstadt- oder Villenlagen“, so Georg Fichtinger, Head of Investment Properties, CBRE Österreich. Die meisten Projekte gehen bereits als forward purchase über den Tisch.
Dennoch sind Büroobjekt derzeit noch die umsatzstärkste Assetklasse: Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Österreich rund 1,8 Milliarden Euro in Immobilien investiert. Die stärkste Assetklasse - mit rund 71 Prozent bzw. 1,3 Milliarden Euro - waren Büroimmobilien. Wohnungsneubau lag mit ca. 10 Prozent und 175 Millionen Euro bereits an dritter Stelle. Der Anteil von Wohnungsneubauprojekten am Gesamtinvestmentvolumen lag in den letzten Jahren zwischen 8 und 18 Prozent.

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UBM mit Gewinnsprung

1,7 Milliarden Euro in der Pipeline bis 2020

von Gerhard Rodler

Die UBM hat ihre Gesamtleistung im ersten Halbjahr neuerlich stark gsteigert, nämlich um 65,3 Prozent auf 422,1 Millionen Euro. Aufgrund von zahlreichen Verkäufen beziehungsweise Übergaben von im Vorfeld verkauften Objekten (beispielsweise die beiden Hotels im QBC) sank nicht nur die Nettoverschuldung, sondern hat die UBM aktuell fast 139 Millionen Euro in cash zur Verfügung - so viel, wie noch nie.
Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) lag mit 22,6 Millionen Euro deutlich über dem Halbjahresergebnis 2016 von 15,5 Millionen Euro. Der Netto-Gewinn (nach Steuern) stieg im Vergleich der beiden Halbjahre von 12,0 Millionen Euro auf Millionen Euro. Damit erhöhte sich der für die Bewertung des Unternehmens entscheidende Gewinn pro Aktie um über 30 Prozent auf 2,09 Euro (H1 2016: 1,60 Euro).
Der Aktienkurs ist im Jahresvergleich um 26,7 Prozent gestiegen. Somit konnten alle maßgeblichen Kennzahlen im ersten Halbjahr 2017 signifikant verbessert werden.
Für das Gesamtjahr 2017 rechnet die UBM, wie bereits angekündigt, mit einem weiteren Abbau der Verschuldung auf 550 Millionen Euro. Der Nettogewinn wird mit 33 Millionen Euro prognostiziert, was einer Steigerung von über 12 Prozent entsprechen würde. Gleichzeitig verfügt die UBM über eine Pipeline von bereits im Bau befindlichen und meist schon im Vorhinein verkauften Projekten von 950 Millionen Euro alleine bis Ende 2018. Bis Ende 2020 rechnet die UBM sogar mit einem Volumen von 1,7 Milliarden Euro.

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s Immo steigert operativen Ertrag um 40 %

Nochmals hohe Bewertungsgewinne

von Gerhard Rodler

Der Erfolgslauf der s Immo geht scheinbar unvermindert weiter. So hat das vor allem in Österreich, Deutschland und Rumänien investierte Unternehmen im ersten Halbjahr exklusive Bewertungsergebnis um gut 40 Prozent mehr als im Vorjahr verdient, nämlich über 26 Millionen Euro. Dazu kommt ein weiterer Aufwärtungsgewinn um knapp 70 Millionen Euro. Vor allem auf Aufwertungen in Deutschland, Österreich und Bulgarien (Serdika Center wurde verkauft) waren dafür verantwortlich.
Ernst Vejdovszky, Vorstandsvorsitzender der s Immo: "Wir sehen aktuell in einigen unserer Märkte ein ausgesprochen hohes Preisniveau und haben uns deshalb dazu entschieden, ein paar größere Objekte zu verkaufen. Diese erfolgreichen Veräußerungen unterstützen das erneut ausgesprochen positive Bewertungsergebnis und beweisen die Nachhaltigkeit unserer Wertsteigerungsstrategie." Noch im zweiten Quartal hat die S IMMO Verträge über die Veräußerung des Serdika Centers und der dazugehörigen Büroflächen in Sofia unterschrieben. Mitte Juli wurden weitere Verträge über den Verkauf von zwei großen Büroobjekten im Viertel Zwei in Wien abgeschlossen.
Im ersten Halbjahr 2017 war die s Immo aber auch auf der Ankaufsseite aktiv. So gingen in der Berichtsperiode deutsche Objekte mit einem Transaktionsvolumen von knapp über 30 Millionen Euro ins Eigentum der s Immo über.

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Bochum wird zum Investorenhit

Transaktionsvolumen steigt konstant:

von Charles Steiner

Secondaries geraten immer mehr in den Blickwinkel von Investoren - vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass in Metropolen - den deutschen Big-7 - die Preise mittlerweile schwindelerregende Höhen erreicht haben. Die Stadt Bochum im Ruhrgebiet ist so ein Fall. Jahrelang bestenfalls als Hidden Champion betrachtet, wird Bochum mittlerweile bei regionalen wie auch überregionalen Investoren immer beliebter, da Bochum preislich interessante Einstiegsmöglichkeiten gegenüber den Rheinmetropolen Köln und Düsseldorf aufweist. Zumindest lässt sich das aus dem aktuellen Marktbericht für Wohn- und Geschäftshäuser von Engel & Völkers ablesen. Dieser verzeichnete ein Gesamtumsatzvolumen von 90 Millionen Euro - was zwar einem Rückgang gegenüber dem Jahr 2016 entspricht, dennoch sei das ein Plus von sieben Prozent im Fünfjahresschnitt. Bei einer konstant gebliebenen Transaktionszahl von 240 ergibt das ein durchschnittliches Transaktionsvolumen von 375.000 Euro pro Objekt. Die Preise steigen - vor allem in guten Lagen in Bochum: In Querenburg, Linden oder Dahlhausen werden Spitzenpreise von bis zu 1.300 Euro/m² erzielt, in mittleren Lagen liegen sie bei 840 Euro. Um das Stadtparkviertel oder in Ehrenfeld wurden für Anlageimmobilien Quadratmeterpreise von bis zu 1.725 Euro verzeichnet.

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Neu bei Glorit: Sattlegger übernimmt

Neue Führungsposition Marketing und Controlling

von Gerhard Rodler

Lukas Sattlegger Lukas Sattlegger

Lukas Sattlegger übernimmt eine neue Führungsposition bei Glorit. Seit 2015 leitet der 32-Jährige die Bereiche Marketing und Controlling. Mit Juli wurde er zum Prokuristen bestellt und zeichnet ab sofort auch für die Leitung des Vertriebs verantwortlich. Seinen Fokus legt er auf die Weiterentwicklung von Vertrieb und Marketing. Lukas Sattlegger schloss sein BWL Studium mit Spezialisierung auf Marketing und Sales in Graz mit Auszeichnung ab und verfügt über 5-jährige Erfahrung im Beteiligungsmanagement. Als neuer Vertriebsleiter ist ihm die Beratungsqualität und der von Glorit gebotene "Alles aus einer Hand"-Service ein großes Anliegen.

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HSG Zander wurde umfirmiert

Unternehmen heißt jetzt Apleona HSG

von Stefan Posch

Der Facilitymanager HSG Zander wurde per Änderung des Gesellschaftervertrages vom 25.07.2017 in die Apleona HSG GmbH umfirmiert, wie das Unternehmen heute, Dienstag mitteilte. Die deutsche Apleona HSG ist Mehrheitseigentümer der bisherigen HSG Zander.
Das Unternehmen gab zudem bekannt, dass eine Signa Gesellschaft, die schon davor ihrerseits im Zuge des Erwerbs der Immobilien Holding GmbH deren Anteile an der Gesellschaft mit erworben hat, als neuer Minderheitseigentümer in das Firmenbuch eingetragen wurde. Laut Firmenbuch handelt es sich um die Signa Prime 2016 Sieben GmbH & Co KG, die über die Umwege ARP Thirtyone GmbH und der SIGNA Development Selection Asset GmbH, zu der SIGNA Development Selection AG gehört. Die Signa-Gesellschaft hält demnach 36 Prozent der Anteile der Apleona HSG. Details zur Unternehmensaufstellung werden in einer Pressekonferenz am 12. September um 9:00 Uhr verkündet.

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CityArkaden Klagenfurt wächst

XYZ Fashion" mit neuem Store

von Gerhard Rodler

Die in 12 Ländern tätige Sportina Group hat jetzt auch einen einen „XYZ Store“ in den CityArkaden Klagenfurt eröffnet. Auf über 300 m² werden Top-Marken von Michael Kors über Hugo Boss bis Karl Lagerfeld angeboten. Mit diesem Neuzugang bauen die CityArkaden Klagenfurt ihre Position als größter Anbieter von Markenmode in Kärnten weiter aus.
XYZ setzt bei Damen und Herren auf einen persönlichen Ansatz in puncto Mode: Jedes Kleidungsstück wird sorgfältig ausgewählt und an die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden angepasst. Den Kundinnen und Kunden wird es somit leicht gemacht, einen persönlichen Stil zu kreieren. Die Erfolgsstory der Marke XYZ liegt auch darin begründet, dass eine große Markenvielfalt und die beste Auswahl an modischen Accessoires geboten werden. Im XYZ FASHION STORE im Erdgeschoß der CityArkaden Klagenfurt sind künftig alle Top-Modemarken wie Michael Kors, Karl Lagerfeld, Love Moschino, UGG, Armani Jeans, Hugo, Antony Morato, Trussardi Jeans oder Superdry vertreten.
XYZ gehört zur Sportina Group, dem größten Modehändler in der Region Südosteuropa. Die Sportina Group ist durch die Erschließung des österreichischen Marktes schon in 12 Ländern vertreten. Bereits über 80 globale Marken schenken der Gruppe ihr Vertrauen. Die Sportina Group betreibt über 340 Filialen und beschäftigt über 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Deutsches Baugewerbe auf Rekordhoch

Umsatzplus von 10 Prozent im 1. Halbjahr

von Stefan Posch

In Deutschland kann das Bauhauptgewerbe auf ein sehr erfreuliches erste Halbjahr 2017 zurückschauen. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie kürzlich veröffentlicht hat, meldeten die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten für die ersten sechs Monate ein Umsatzplus von nominal 10,2 Prozent. Damit ist der Umsatz der Höchste seit fast 20 Jahren. Auch bei den Auftragseingängen konnte eine beachtliche Steigerung erzielt werden (+5,5 Prozent). Für den Wohnungsbau meldeten die Baubetriebe für das erste Halbjahr ein Umsatzplus von 11,3 Prozent und ein Orderplus von 4,9 Prozent. Die Bausparte profitierte laut dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie nicht nur von den nach wie vor niedrigen Zinsen, sondern auch von der weiterhin guten Arbeitsmarktlage sowie den Wanderungsbewegungen insbesondere in die Großstädte. Auch für das zweite Halbjahr ist die Baubranche optimistisch: 93 Prozent der Unternehmen erwarten in den kommenden sechs Monaten eine günstigere oder zumindest gleichbleibende Geschäftslage.

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Karriere zum Tag: Neu bei 3SI Immogroup

Marcus Scholz wird neuer Assetmanager:

von Charles Steiner

Marcus ScholzMarcus Scholz

Die 3SI Immogroup bekommt weiteren Zuwachs. Wie das Familienunternehmen via Aussendung mitteilte, wird der 26 Jahre alte Marcus Scholz mit 1. September die Position des Assetmanagers übernehmen. Der geprüfte Immobilienmakler war zuvor bei der EHL als Investment Consultant tätig. Der Arbeitsbereich von Scholz ist mannigfach: Allein im ersten Halbjahr 2017 hat die 3 SI Immogroup mehr als 20 Zinshäuser, Zinshausanteile und Grundstücke erworben, im Gesamtportfolio befinden sich über hundert Assets, der weit überwiegende Teil sind Zinshäuser. Diese sollen sukzessive weiterentwickelt und aufgewertet werden, die Koordination darüber wird Scholz verantworten.
Geschäftsführer Michael Schmidt erklärte, dass die erfolgreiche Expansion des Unternehmens zusätzliche Experten erfordere: „Mit Marcus Scholz konnten wir einen jungen, dynamischen aber schon sehr branchenerfahrenen Immobilienexperten für unser Unternehmen gewinnen.“

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Termin zum Tag: Urbane Produktion

Herausforderung Entwicklung in der Stadt

von Stefan Posch

Immobilien in der Stadt zu entwickeln ist eine völlig andere Herausforderung als diese auf der „grünen Wiese“ zu errichten. Die TU Wien hat sich dem Thema angenommen. Bei der Veranstaltung „Blickpunkt Forschung: Urbane Produktion @ TU Wien“ am 20. September 2017 werden aktuelle Forschungsprojekte der TU Wien präsentiert. Die Themen reichen dabei von Nachhaltigkeit in der Produktion und Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz bis hin zu intelligenten Standort- und Logistikkonzepten hinsichtlich „Mixed-Use“ und Wirtschaftsverkehr. Die Veranstaltung bietet auch die Gelegenheit, sich mit den TU Wien-Experten vor Ort auszutauschen und die Herausforderungen im Detail zu diskutieren, mit Fokus zukunftsweisenden Projekten im Feld der „Urbanen Produktion“.
Anmelden für die Veranstaltung können Sie sich bis 11. September 2017 [https://energiewelten.tuwien.ac.at/blickpunkt_forschung]hier[/url].

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Nochmals hohe Bewertungsgewinne

s Immo steigert operativen Ertrag um 40 %

von Gerhard Rodler

Der Er­folgs­lauf der s Im­mo geht schein­bar un­ver­min­dert wei­ter. So hat das vor al­lem in Ös­ter­reich, Deutsch­land und Ru­mä­ni­en in­ves­tier­te Un­ter­neh­men im ers­ten Halb­jahr ex­klu­si­ve Be­wer­tungs­er­geb­nis um gut 40 Pro­zent mehr als im Vor­jahr ver­dient, näm­lich über 26 Mil­lio­nen Eu­ro. Da­zu kommt ein wei­te­rer Auf­wär­tungs­ge­winn um knapp 70 Mil­lio­nen Eu­ro. Vor al­lem auf Auf­wer­tun­gen in Deutsch­land, Ös­ter­reich und Bul­ga­ri­en (Ser­di­ka Cen­ter wur­de ver­kauft) wa­ren da­für ver­ant­wort­lich.
Ernst Vejdov­sz­ky, Vor­stands­vor­sit­zen­der der s Im­mo: "Wir se­hen ak­tu­ell in ei­ni­gen un­se­rer Märk­te ein aus­ge­spro­chen ho­hes Preis­ni­veau und ha­ben uns des­halb da­zu ent­schie­den, ein paar grö­ße­re Ob­jek­te zu ver­kau­fen. Die­se er­folg­rei­chen Ver­äu­ße­run­gen un­ter­stüt­zen das er­neut aus­ge­spro­chen po­si­ti­ve Be­wer­tungs­er­geb­nis und be­wei­sen die Nach­hal­tig­keit un­se­rer Wert­stei­ge­rungs­stra­te­gie." Noch im zwei­ten Quar­tal hat die S IM­MO Ver­trä­ge über die Ver­äu­ße­rung des Ser­di­ka Cen­ters und der da­zu­ge­hö­ri­gen Bü­ro­flä­chen in So­fia un­ter­schrie­ben. Mit­te Ju­li wur­den wei­te­re Ver­trä­ge über den Ver­kauf von zwei gro­ßen Bü­ro­ob­jek­ten im Vier­tel Zwei in Wien ab­ge­schlos­sen.
Im ers­ten Halb­jahr 2017 war die s Im­mo aber auch auf der An­kaufs­sei­te ak­tiv. So gin­gen in der Be­richts­pe­ri­ode deut­sche Ob­jek­te mit ei­nem Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men von knapp über 30 Mil­lio­nen Eu­ro ins Ei­gen­tum der s Im­mo über.

Transaktionsvolumen steigt konstant:

Bochum wird zum Investorenhit

von Charles Steiner

Se­con­da­ries ge­ra­ten im­mer mehr in den Blick­win­kel von In­ves­to­ren - vor al­lem in An­be­tracht der Tat­sa­che, dass in Me­tro­po­len - den deut­schen Big-7 - die Prei­se mitt­ler­wei­le schwin­del­er­re­gen­de Hö­hen er­reicht ha­ben. Die Stadt Bo­chum im Ruhr­ge­biet ist so ein Fall. Jah­re­lang bes­ten­falls als Hi­d­den Cham­pi­on be­trach­tet, wird Bo­chum mitt­ler­wei­le bei re­gio­na­len wie auch über­re­gio­na­len In­ves­to­ren im­mer be­lieb­ter, da Bo­chum preis­lich in­ter­es­san­te Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten ge­gen­über den Rhein­me­tro­po­len Köln und Düs­sel­dorf auf­weist. Zu­min­dest lässt sich das aus dem ak­tu­el­len Markt­be­richt für Wohn- und Ge­schäfts­häu­ser von En­gel & Völ­kers ab­le­sen. Die­ser ver­zeich­ne­te ein Ge­samt­um­satz­vo­lu­men von 90 Mil­lio­nen Eu­ro - was zwar ei­nem Rück­gang ge­gen­über dem Jahr 2016 ent­spricht, den­noch sei das ein Plus von sie­ben Pro­zent im Fünf­jah­res­schnitt. Bei ei­ner kon­stant ge­blie­be­nen Trans­ak­ti­ons­zahl von 240 er­gibt das ein durch­schnitt­li­ches Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men von 375.000 Eu­ro pro Ob­jekt. Die Prei­se stei­gen - vor al­lem in gu­ten La­gen in Bo­chum: In Que­ren­burg, Lin­den oder Dah­l­hau­sen wer­den Spit­zen­prei­se von bis zu 1.300 Eu­ro/m² er­zielt, in mitt­le­ren La­gen lie­gen sie bei 840 Eu­ro. Um das Stadt­park­vier­tel oder in Eh­ren­feld wur­den für An­la­ge­im­mo­bi­li­en Qua­drat­me­ter­prei­se von bis zu 1.725 Eu­ro ver­zeich­net.
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Neue Führungsposition Marketing und Controlling

Neu bei Glorit: Sattlegger übernimmt

von Gerhard Rodler

Lukas Sattlegger Lukas Sattlegger
Lu­kas Satt­leg­ger über­nimmt ei­ne neue Füh­rungs­po­si­ti­on bei Glo­rit. Seit 2015 lei­tet der 32-Jäh­ri­ge die Be­rei­che Mar­ke­ting und Con­trol­ling. Mit Ju­li wur­de er zum Pro­ku­ris­ten be­stellt und zeich­net ab so­fort auch für die Lei­tung des Ver­triebs ver­ant­wort­lich. Sei­nen Fo­kus legt er auf die Wei­ter­ent­wick­lung von Ver­trieb und Mar­ke­ting. Lu­kas Satt­leg­ger schloss sein BWL Stu­di­um mit Spe­zia­li­sie­rung auf Mar­ke­ting und Sa­les in Graz mit Aus­zeich­nung ab und ver­fügt über 5-jäh­ri­ge Er­fah­rung im Be­tei­li­gungs­ma­nage­ment. Als neu­er Ver­triebs­lei­ter ist ihm die Be­ra­tungs­qua­li­tät und der von Glo­rit ge­bo­te­ne "Al­les aus ei­ner Hand"-Ser­vice ein gro­ßes An­lie­gen.

Unternehmen heißt jetzt Apleona HSG

HSG Zander wurde umfirmiert

von Stefan Posch

Der Fa­ci­li­ty­ma­na­ger HSG Zan­der wur­de per Än­de­rung des Ge­sell­schaf­ter­ver­tra­ges vom 25.07.2017 in die Ap­leo­na HSG GmbH um­fir­miert, wie das Un­ter­neh­men heu­te, Diens­tag mit­teil­te. Die deut­sche Ap­leo­na HSG ist Mehr­heits­ei­gen­tü­mer der bis­he­ri­gen HSG Zan­der.
Das Un­ter­neh­men gab zu­dem be­kannt, dass ei­ne Si­gna Ge­sell­schaft, die schon da­vor ih­rer­seits im Zu­ge des Er­werbs der Im­mo­bi­li­en Hol­ding GmbH de­ren An­tei­le an der Ge­sell­schaft mit er­wor­ben hat, als neu­er Min­der­heits­ei­gen­tü­mer in das Fir­men­buch ein­ge­tra­gen wur­de. Laut Fir­men­buch han­delt es sich um die Si­gna Pri­me 2016 Sie­ben GmbH & Co KG, die über die Um­we­ge ARP Thir­tyo­ne GmbH und der SI­GNA De­ve­lop­ment Selec­tion As­set GmbH, zu der SI­GNA De­ve­lop­ment Selec­tion AG ge­hört. Die Si­gna-Ge­sell­schaft hält dem­nach 36 Pro­zent der An­tei­le der Ap­leo­na HSG. De­tails zur Un­ter­neh­mens­auf­stel­lung wer­den in ei­ner Pres­se­kon­fe­renz am 12. Sep­tem­ber um 9:00 Uhr ver­kün­det.
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XYZ Fashion" mit neuem Store

CityArkaden Klagenfurt wächst

von Gerhard Rodler

Die in 12 Län­dern tä­ti­ge Sporti­na Group hat jetzt auch ei­nen ei­nen „XYZ Store“ in den Ci­ty­Ar­ka­den Kla­gen­furt er­öff­net. Auf über 300 m² wer­den Top-Mar­ken von Mi­cha­el Kors über Hu­go Boss bis Karl La­ger­feld an­ge­bo­ten. Mit die­sem Neu­zu­gang bau­en die Ci­ty­Ar­ka­den Kla­gen­furt ih­re Po­si­ti­on als größ­ter An­bie­ter von Mar­ken­mo­de in Kärn­ten wei­ter aus.
XYZ setzt bei Da­men und Her­ren auf ei­nen per­sön­li­chen An­satz in punc­to Mo­de: Je­des Klei­dungs­stück wird sorg­fäl­tig aus­ge­wählt und an die in­di­vi­du­el­len Be­dürf­nis­se je­des Kun­den an­ge­passt. Den Kun­din­nen und Kun­den wird es so­mit leicht ge­macht, ei­nen per­sön­li­chen Stil zu kre­ieren. Die Er­folgs­sto­ry der Mar­ke XYZ liegt auch dar­in be­grün­det, dass ei­ne gro­ße Mar­ken­viel­falt und die bes­te Aus­wahl an mo­di­schen Ac­ces­soires ge­bo­ten wer­den. Im XYZ FA­SHION STORE im Erd­ge­schoß der Ci­ty­Ar­ka­den Kla­gen­furt sind künf­tig al­le Top-Mo­de­mar­ken wie Mi­cha­el Kors, Karl La­ger­feld, Love Mo­schi­no, UGG, Ar­ma­ni Jeans, Hu­go, An­t­o­ny Mo­ra­to, Trus­sar­di Jeans oder Su­per­dry ver­tre­ten.
XYZ ge­hört zur Sporti­na Group, dem größ­ten Mo­de­händ­ler in der Re­gi­on Süd­ost­eu­ro­pa. Die Sporti­na Group ist durch die Er­schlie­ßung des ös­ter­rei­chi­schen Mark­tes schon in 12 Län­dern ver­tre­ten. Be­reits über 80 glo­ba­le Mar­ken schen­ken der Grup­pe ihr Ver­trau­en. Die Sporti­na Group be­treibt über 340 Fi­lia­len und be­schäf­tigt über 2.200 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter.

Umsatzplus von 10 Prozent im 1. Halbjahr

Deutsches Baugewerbe auf Rekordhoch

von Stefan Posch

In Deutsch­land kann das Bau­haupt­ge­wer­be auf ein sehr er­freu­li­ches ers­te Halb­jahr 2017 zu­rück­schau­en. Wie der Haupt­ver­band der Deut­schen Bau­in­dus­trie kürz­lich ver­öf­fent­licht hat, mel­de­ten die Be­trie­be mit 20 und mehr Be­schäf­tig­ten für die ers­ten sechs Mo­na­te ein Um­satz­plus von no­mi­nal 10,2 Pro­zent. Da­mit ist der Um­satz der Höchs­te seit fast 20 Jah­ren. Auch bei den Auf­trags­ein­gän­gen konn­te ei­ne be­acht­li­che Stei­ge­rung er­zielt wer­den (+5,5 Pro­zent). Für den Woh­nungs­bau mel­de­ten die Bau­be­trie­be für das ers­te Halb­jahr ein Um­satz­plus von 11,3 Pro­zent und ein Or­der­plus von 4,9 Pro­zent. Die Bau­s­par­te pro­fi­tier­te laut dem Haupt­ver­band der Deut­schen Bau­in­dus­trie nicht nur von den nach wie vor nied­ri­gen Zin­sen, son­dern auch von der wei­ter­hin gu­ten Ar­beits­markt­la­ge so­wie den Wan­de­rungs­be­we­gun­gen ins­be­son­de­re in die Groß­städ­te. Auch für das zwei­te Halb­jahr ist die Bau­bran­che op­ti­mis­tisch: 93 Pro­zent der Un­ter­neh­men er­war­ten in den kom­men­den sechs Mo­na­ten ei­ne güns­ti­ge­re oder zu­min­dest gleich­blei­ben­de Ge­schäfts­la­ge.
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Marcus Scholz wird neuer Assetmanager:

Karriere zum Tag: Neu bei 3SI Immogroup

von Charles Steiner

Marcus ScholzMarcus Scholz
Die 3SI Im­mo­group be­kommt wei­te­ren Zu­wachs. Wie das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men via Aus­sen­dung mit­teil­te, wird der 26 Jah­re al­te Mar­cus Scholz mit 1. Sep­tem­ber die Po­si­ti­on des As­set­ma­na­gers über­neh­men. Der ge­prüf­te Im­mo­bi­li­en­mak­ler war zu­vor bei der EHL als In­vest­ment Con­sul­tant tä­tig. Der Ar­beits­be­reich von Scholz ist man­nig­fach: Al­lein im ers­ten Halb­jahr 2017 hat die 3 SI Im­mo­group mehr als 20 Zins­häu­ser, Zins­haus­an­tei­le und Grund­stü­cke er­wor­ben, im Ge­samt­port­fo­lio be­fin­den sich über hun­dert As­sets, der weit über­wie­gen­de Teil sind Zins­häu­ser. Die­se sol­len suk­zes­si­ve wei­ter­ent­wi­ckelt und auf­ge­wer­tet wer­den, die Ko­or­di­na­ti­on dar­über wird Scholz ver­ant­wor­ten.
Ge­schäfts­füh­rer Mi­cha­el Schmidt er­klär­te, dass die er­folg­rei­che Ex­pan­si­on des Un­ter­neh­mens zu­sätz­li­che Ex­per­ten er­for­de­re: „Mit Mar­cus Scholz konn­ten wir ei­nen jun­gen, dy­na­mi­schen aber schon sehr bran­chen­er­fah­re­nen Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten für un­ser Un­ter­neh­men ge­win­nen.“

Herausforderung Entwicklung in der Stadt

Termin zum Tag: Urbane Produktion

von Stefan Posch

Im­mo­bi­li­en in der Stadt zu ent­wi­ckeln ist ei­ne völ­lig an­de­re Her­aus­for­de­rung als die­se auf der „grü­nen Wie­se“ zu er­rich­ten. Die TU Wien hat sich dem The­ma an­ge­nom­men. Bei der Ver­an­stal­tung „Blick­punkt For­schung: Ur­ba­ne Pro­duk­ti­on @ TU Wien“ am 20. Sep­tem­ber 2017 wer­den ak­tu­el­le For­schungs­pro­jek­te der TU Wien prä­sen­tiert. Die The­men rei­chen da­bei von Nach­hal­tig­keit in der Pro­duk­ti­on und Stei­ge­rung der En­er­gie- und Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz bis hin zu in­tel­li­gen­ten Stand­ort- und Lo­gis­tik­kon­zep­ten hin­sicht­lich „Mi­xed-Use“ und Wirt­schafts­ver­kehr. Die Ver­an­stal­tung bie­tet auch die Ge­le­gen­heit, sich mit den TU Wien-Ex­per­ten vor Ort aus­zu­tau­schen und die Her­aus­for­de­run­gen im De­tail zu dis­ku­tie­ren, mit Fo­kus zu­kunfts­wei­sen­den Pro­jek­ten im Feld der „Ur­ba­nen Pro­duk­ti­on“.
An­mel­den für die Ver­an­stal­tung kön­nen Sie sich bis 11. Sep­tem­ber 2017 [https://en­er­gie­wel­ten.tu­wi­en.ac.at/blick­punkt_for­schung]hier[/url].
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Je gruseliger, desto besser

Die so­ge­nann­ten Es­cape Room-Spie­le, bei de­nen sich ei­ne Grup­pe aus ei­nem ver­schlos­se­nen Raum hin­aus­rät­seln muss, er­freu­en sich größ­ter Be­liebt­heit. Die An­for­de­run­gen an die Im­mo­bi­lie sind da­bei denk­bar ein­fach.Mün­chen: Sie mag die­ses Haus nicht. Sie ist ei­gent­lich nicht aber­gläu­bisch, und an Geis­ter glaubt sie schon gar nicht - aber hier stimmt et­was nicht. Vor Jah­ren sind die Be­woh­ner spur­los ver­schwun­den, bis heu­te ist der Fall un­ge­klärt. Aber die jun­ge Im­mo­bi­li­en­mak­le­rin lässt sich da­von nicht be­ir­ren, Job ist Job und das Haus ist zum Ver­kauf frei­ge­ge­ben. Al­so führt sie die Grup­pe hin­ein. Als hin­ter ih­nen die Tür ins Schloss fällt und sich nicht mehr öff­nen lässt, ist klar - es war mehr als nur ein un­gu­tes Ge­fühl...Ber­lin: Auf­wa­chen ist schlimm ge­nug, denn der Ka­ter ist in vol­lem Gan­ge. Die Ber­lin­tour ges­tern Abend war ei­ne feucht­fröh­li­che. Aber als sich die klei­ne Grup­pe um­sieht, wird klar: Der Ka­ter ist das ge­rings­te ih­rer Pro­ble­me. Denn sie be­fin­den sich in ei­ner ver­las­se­nen Ner­ven­heil­an­stalt. Ver­las­sen? Nein. Ei­ner der In­sas­sen ist noch da - und der wetzt die Mes­ser für die Jagd... Al­les nur ein Spiel Hier­bei han­delt es sich na­tür­lich nicht um rea­le Sze­na­ri­en - und auch nicht um die Be­schrei­bun­gen auf der Rück­sei­te von Hor­ror­ro­ma­nen zwei­fel­haf­ter Qua­li­tät. Hier ist al­les nur ein Spiel. Rät­sel­spaß mit Gru­sel­fak­tor, das ist es, wor­um es bei den so­ge­nann­ten Room Es­cape Ga­mes geht. Ei­ne Grup­pe von üb­li­cher­wei­se 2-6 Per­so­nen wird in ei­nem Raum ein­ge­schlos­sen und muss sich den Aus­weg "er­rät­seln". Wo sich die­ser Raum tat­säch­lich be­fin­det, ist da­bei oft ne­ben­säch­lich - ein biss­chen Fan­ta­sie und ein paar schön ar­ran­gier­te Re­qui­si­ten, und schon wird ein Kel­ler­lo­kal zu Tut Anch Amuns Gruft, ein Bun­ker in Ber­lin zu ei­ner Ner­ven­heil­an­stalt (wie oben be­schrie­ben im "Ma­d­hou­se"). Auf die Spit­ze treibt es der Wie­ner Ver­an­stal­ter Nes­ter­val, der im­mer an­de­re Im­mo­bi­li­en und Sze­na­ri­en für sei­ne Schau­spie­le - denn hier wer­den auch Dar­stel­ler ein­ge­setzt - nutzt. Spiel­platz Im­mo­bi­lie Schau­platz und Schau­spiel ge­hö­ren zu­sam­men, was zu­erst kommt, ist nicht fest­ge­legt, er­klärt Frau Lo­ef­berg, die für Skript und Ste­no­gra­fie zu­stän­dig ist: "Für man­che Stü­cke su­chen wir ei­ne ge­eig­ne­te Lo­ca­ti­on, manch­mal wird uns ein Leer­stand an­ge­bo­ten und wir ad­ap­tie­ren die Ge­schich­te so, dass sie zum Ort passt." In­ter­ak­ti­ves Thea­ter als Zwi­schen­nut­zungs­mög­lich­keit al­so, für das ein Leer­stand so­gar von Vor­teil ist: "Ge­ra­de für düs­te­re Aben­teu­er sind leer­ste­hen­de Ge­bäu­de oft ide­al, weil sie die rich­ti­ge Stim­mung 'von Haus aus' mit­brin­gen und man nur noch mit et­was Licht ar­bei­ten muss, um ei­nen span­nen­den Raum zu schaf­fen." So ver­wan­del­te man ein leer­ste­hen­des Ob­jekt der JP Im­mo­bi­li­en in der Schloss­gas­se schon in das "Sa­na­to­ri­um Erb­se". Nes­ter­val braucht, an­ders als "her­kömm­li­che" Es­cape Ga­mes, im­mer meh­re­re Räu­me, da meh­re­re Sze­nen gleich­zei­tig ge­spielt wer­den. Die Grund­an­for­de­run­gen an die je­wei­li­ge Im­mo­bi­lie sind kei­ne be­son­de­ren: "Die Räum­lich­kei­ten müs­sen den An­for­de­run­gen ei­ner Ver­an­stal­tung ent­spre­chen - Flucht­we­ge, Sa­ni­tär­räu­me und so wei­ter. Heiz­mög­lich­kei­ten und Strom sind im­mer wün­schens­wert, aber nicht un­be­dingt not­wen­dig. Wir ha­ben auch schon Heiz­ka­no­nen im Win­ter ein­ge­setzt, um ei­nen Spiel­ort mög­lich zu ma­chen", so Lo­ef­berg. Nes­ter­val be­spielt bei Ge­le­gen­heit und auf Auf­trag auch Se­hens­wür­dig­kei­ten wie den Nar­ren­turm, das Kem­per De­pot oder die Spa­ni­sche Hof­reit­schu­le. Auch gan­ze Or­te wie das stei­ri­sche Vor­dern­berg wur­den schon in "Aben­teu­er­spiel­plät­ze" ver­wan­delt. Der Fan­ta­sie sind kei­ne Gren­zen ge­setzt - Im­mo­bi­li­en­prä­sen­ta­ti­on ein­mal an­ders? Het­zen in Zu­kunft wo­mög­lich po­ten­zi­el­le In­ves­to­ren und Käu­fer durch die Ob­jek­te, auf der Su­che nach Hin­wei­sen und Aus­we­gen und auf der Flucht vor fins­te­ren Mäch­ten in fins­te­ren Ecken? War­um ei­gent­lich nicht?

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Grund und Boden: VFGH vs. BGF

Die Ver­äu­ße­rung von Ei­gen­hei­men oder Ei­gen­tums­woh­nun­gen samt Grund und Bo­den ist grund­sätz­lich (un­ter den ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen) von der Im­mo­bi­li­en­er­trag­steu­er be­freit. Die Haupt­wohn­sitz­be­frei­ung er­fasst ne­ben dem Ei­gen­heim auch den der Nut­zung des Ei­gen­heims oder der Ei­gen­tums­woh­nung die­nen­den Grund und Bo­den (Gar­ten oder Ne­ben­flä­che). Wie hoch der An­teil des von der Be­frei­ung mit­um­fass­ten Grund und Bo­dens sein kann, wird im Ge­setz nicht de­fi­niert. Nach An­sicht der Fi­nanz­ver­wal­tung ist dies bei Grund­stü­cken mit ei­ner Flä­che von ma­xi­mal 1.000 m2 - be­zo­gen auf die Ge­samt­grund­stücks­grö­ße und nicht auf den rei­nen Gar­ten­an­teil - je­den­falls an­zu­neh­men. Der 1.000 m² über­stei­gen­de Grund­an­teil ist nach An­sicht der Fi­nanz aber nicht be­güns­tigt, was bei der­ar­ti­gen Grund­stü­cken zu ei­ner teil­wei­sen Steu­er­pflicht des Ver­äu­ße­rungs­er­lö­ses füh­ren wür­de. Be­frei­ung der Ge­samt­flä­che So soll­te die Be­frei­ung aber auch dann zu­ste­hen, wenn die Ge­samt­grund­stücks­flä­che (Ge­bäu­de samt of­fen­kun­dig zum Ge­bäu­de ge­hö­ren­der Grund­stücks­flä­che) grö­ßer als 1000 m² ist. Zu die­sem Er­geb­nis ge­lang­te auch das BFG in ei­nem Er­kennt­nis vom 17.4.2015, mit der Be­grün­dung, dass dem Ge­setz kei­ne grö­ßen- oder be­trags­mä­ßi­ge Be­schrän­kung des Be­grif­fes "Ei­gen­heim samt Grund und Bo­den" zu ent­neh­men sei. Dies auch des­halb, da für die (orts-) üb­li­che Grö­ße des Bau­plat­zes vom Steu­er­pflich­ti­gen nicht be­ein­fluss­ba­re Fak­to­ren (wie z.B. die Aus­ma­ße des Grund­stücks und der vor­ge­schrie­be­ne Ab­stand zur Stra­ße, die Be­bau­ungs­dich­te usw.) maß­geb­lich sind und das Ge­setz al­lein auf die Nut­zung als maß­geb­li­ches Kri­te­ri­um für die Zu­ord­nung des zum Ge­bäu­de ge­hö­ren­den Grund und Bo­dens ab­stel­le. VfGH kas­siert BFG-Ur­teil Der VwGH hob nun­mehr mit Er­kennt­nis vom 29.3.2017 das Ur­teil des BFG auf und führ­te aus, der un­be­stimm­te Be­griff des Ei­gen­heims samt Grund und Bo­den sei da­hin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass dem be­güns­tig­ten Ei­gen­heim Grund und Bo­den nur in je­nem Aus­maß zu­zu­ord­nen sei, das "üb­li­cher­wei­se als Bau­platz er­for­der­lich ist". Die Be­ur­tei­lung, wel­che Grund­stücks­grö­ße "üb­li­cher­wei­se für ei­nen Bau­platz er­for­der­lich ist", hat nach der Ver­kehrs­auf­fas­sung zu er­fol­gen. Die Fra­ge, wel­che Grund­stücks­grö­ße nach der Ver­kehrs­auf­fas­sung "üb­li­cher­wei­se für ei­nen Bau­platz er­for­der­lich ist", ließ der VwGH je­doch of­fen. 1.000 m²-Gren­ze hält noch Es bleibt ab­zu­war­ten, ob das BFG in sei­ner nun neu­er­lich er­for­der­li­chen Ent­schei­dung die "üb­li­cher­wei­se als Bau­platz er­for­der­li­che Grund­stücks­grö­ße" als ei­nen ab­so­lu­ten oder be­weg­li­chen, z.B. von der Orts­üb­lich­keit ab­hän­gi­gen Wert de­fi­nie­ren wird. Von Sei­ten des BMF wur­de mit­ge­teilt, dass bis auf wei­te­res an der 1000 m²- Gren­ze fest­ge­hal­ten wer­den soll. Der "Ball" liegt so­mit wie­der beim BFG, des­sen (er­neu­te) Ent­schei­dung mit Span­nung er­war­tet wer­den kann.

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