29.04.2015

conwert feuert
Schneider

"Unterschiedliche Auffassungen über Strategie"

Von Gerhard Rodler

Die Tur­bu­len­zen bei der con­wert ge­hen mit un­ver­min­der­ter Hef­tig­keit wei­ter. Nach dem Schei­tern der von con­wert-Groß­ak­tio­när Hans Pe­ter Ha­sel­stei­ner mas­siv vor­an­ge­trie­be­nen Über­nah­me der con­wert durch die Deut­sche Woh­nen, ver­ab­schie­det sich Ha­sel­stei­ner von ei­nem lang­jäh­ri­gen Weg­be­glei­ter.

Die con­wert hat ges­tern, Diens­tag, abend be­kannt ge­ge­ben, dass der Ver­wal­tungs­rat mit dem Ge­schäfts­füh­ren­den Di­rek­tor Cle­mens Schnei­der auf­grund un­ter­schied­li­cher Auf­fas­sun­gen über die Um­set­zung der Stra­te­gie der Ge­sell­schaft Ge­sprä­che

über ein vor­zei­ti­ges Aus­schei­den als Ge­schäfts­füh­ren­der Di­rek­tor führt. Die Ge­sprä­che be­fin­den sich in ei­nem fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­um. Auch der ECO-Auf­sichts­rat führt mit Schnei­der „Ge­sprä­che über ein vor­zei­ti­ges Aus­-

schei­den aus sei­nen Funk­tio­nen“. Kon­kret dürf­te es

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Christoph Stadlhuber

Von Dietlind Kendler

Chris­toph Stadl­hu­ber wur­de heu­er mit dem Cä­sar In­ter­na­tio­nal ge­ehrt. Die An­er­ken­nung und Aus­zeich­nung für die all­täg­li­che Ar­beit macht ihn be­son­ders stolz, ist es doch sein ers­-

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conwert feuert
Schneider

"Unterschiedliche Auffassungen über Strategie"

Von Gerhard Rodler

Die Tur­bu­len­zen bei der con­wert ge­hen mit un­ver­min­der­ter Hef­tig­keit wei­ter. Nach dem Schei­tern der von con­wert-Groß­ak­tio­när ...Hans Pe­ter Ha­sel­stei­ner mas­siv vor­an­ge­trie­be­nen Über­nah­me der con­wert durch die Deut­sche Woh­nen, ver­ab­schie­det sich Ha­sel­stei­ner von ei­nem lang­jäh­ri­gen Weg­be­glei­ter.

Die con­wert hat ges­tern, Diens­tag, abend be­kannt ge­ge­ben, dass der Ver­wal­tungs­rat mit dem Ge­schäfts­füh­ren­den Di­rek­tor Cle­mens Schnei­der auf­grund un­ter­schied­li­cher Auf­fas­sun­gen über die Um­set­zung der Stra­te­gie der Ge­sell­schaft Ge­sprä­che über ein vor­zei­ti­ges Aus­schei­den als Ge­schäfts­füh­ren­der Di­rek­tor führt. Die Ge­sprä­che be­fin­den sich in ei­nem fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­um. Auch der ECO-Auf­sichts­rat führt mit Schnei­der „Ge­sprä­che über ein vor­zei­ti­ges Aus­schei­den aus sei­nen Funk­tio­nen“. Kon­kret dürf­te es bei den un­ter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen um ge­nau jene ge­platz­te Über­nah­me han­deln, die Ha­sel­stei­ner schon weit­ge­hend vor­be­rei­tet hat­te, die Cle­mens Schnei­der aber an­geb­lich so nicht wirk­lich mit­tra­gen woll­te.

Das Aus­schei­den kam nicht ganz un­er­war­tet. Denn Ha­sel­stei­ner kann ihm das Schei­tern des Ein­stie­ges der Deut­schen Woh­nen bei con­wert mit min­des­tens 50 Pro­zent plus eine Ak­tie nicht ver­zei­hen, zu­mal Ha­sel­stei­ner bis vor kur­zem fix da­von aus­ge­gan­gen war, dass der Deal durch ge­hen wür­de.

Mehr noch: Die Deut­sche Woh­nen hat­te rund ums Über­nah­me­an­ge­bot auch nicht mit Kri­tik am con­wert-Ma­nage­ment und der Stra­te­gie des Un­ter­neh­mens ge­spart.

Schnei­der stand da­mit nur et­was mehr als ein Jahr am con­wert-Füh­rer­stand, ein Ver­trag wäre an sich noch bis zum Jahr 2018 ge­lau­fen.

Schon vor sei­nem En­ga­ge­ment bei der con­wert galt Cle­mens Schnei­der als Ver­trau­ter von „HPH“. Im­mer­hin hat­te Ha­sel­stei­ner sei­nen Ver­trau­ten Cle­mens Schnei­der da­vor schon bei der „West­bahn“ ein­ge­setzt.

Da­vor war Schnei­der von 2005 bis 2012 ÖGB-Fi­nanz­chef. Aus die­ser Zeit wird ihm die Ver­wick­lung in den Ver­kauf von Kärnt­ner Seen, die dem Öster­rei­chi­schen Ge­werk­schafts­bund und der frü­her ÖGB-ei­ge­nen BA­WAG ge­hör­ten, an das Land Kärn­ten vor­ge­wor­fen.


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Christoph Stadlhuber

Die Cäsaren im Interview

Von Dietlind Kendler

Chris­toph Stadl­hu­ber wur­de heu­er mit dem Cä­sar In­ter­na­tio­nal ge­ehrt. Die An­er­ken­nung und Aus­zeich­nung für die all­täg­li­che ...Ar­beit macht ihn be­son­ders stolz, ist es doch sein ers­ter Preis, den er ent­ge­gen neh­men durf­te. "Ich hät­te mir nie ge­dacht, dass ich be­reits vor mei­nem 50. Le­bens­jahr ei­nen Preis be­kom­men wür­de."

Stadl­hu­ber ist seit 2011 Ge­schäfts­füh­rer der SI­GNA Hol­ding GmbH und CEO der SI­GNA Pri­me Selec­tion AG. Als Ge­schäfts­füh­rer der BIG war er von 2003 bis 2011 tä­tig. Zu­vor lei­te­te er das Büro des ös­ter­rei­chi­schen Bun­des­mi­nis­ters für Wirt­schaft und Ar­beit, Dr. Mar­tin Bar­ten­stein.
 Seit 2013 ist er Spre­cher des neu ein­ge­rich­te­ten SI­GNA Group Exe­cu­ti­ve Board.


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Warimpex tief in roten Zahlen

2014 wegen Russland 35,3 Mio. Euro Verlust

Von Gerhard Rodler

Die War­im­pex hat 2014 - wie be­reits er­war­tet - vor al­lem durch Wäh­rungs- und Be­wer­tungs­ver­lus­te in Russ­land 35,3 Mio. Euro Ver­lust ge­macht. Im Ge­gen­satz zu Russ­land ist das Ge­schäft in den an­de­ren Län­dern po­si­tiv ver­lau­fen, der Net Ope­ra­ting Pro­fit pro Zim­mer hat sich auf den an­dern Märk­ten so­gar um 12 Pro­zent ver­bes­sert. Ge­lit­ten hat­ten durch den Kauf­kraft-Ver­lust des Ru­bel aber jene Ho­tels, de­ren Gäs­te über­wie­gend aus Russ­land und der Ukrai­ne kom­men - also vor al­lem die rus­-

si­schen Ho­tels in Eka­te­r­in­burg und St. Pe­ters­burg, aber auch das Ho­tel Dvor­ak im tsche­chi­schen Karls­bad.

Ne­ga­tiv auf das Er­geb­nis aus­ge­wirkt hat sich auch Ab­wer­tun­gen von Bü­ro­im­mo­bi­li­en in Russ­land, und auch das Fi­nanz­er­geb­nis sei durch die ne­ga­ti­ve Ru­bel­kurs-Ent­wick­lung ge­drückt wor­den. Al­ler­dings sind die­se Fremd­wäh­rungs­ver­lus­te nicht cash-wirk­sam.

Die Um­satz­er­lö­se der Ho­tels gin­gen 2014 ge­gen­über dem Vor­jahr um 11 Pro­-

BIG zahlt mehr Dividende

Mehr Jahresüberschuss dank Immo-Aufwertungen

Von Engelbert Abt

Die Bun­des­im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft (BIG) schüt­tet an die Re­pu­blik Öster­reich für 2014 an Di­vi­den­de 70 Mio. Euro aus, im Jahr da­vor wa­ren es 65 Mio. Euro ge­we­sen. Die Mie­t­er­lö­se konn­te die BIG 2014 leicht stei­gern, der Jah­res­über­schuss leg­te so­gar kräf­tig zu. Ge­bremst wur­de da­ge­gen bei den In­ves­ti­tio­nen, auch aus Kon­junk­tur- und Bud­get­grün­den.

Die Um­satz­er­lö­se des BIG-Kon­zerns schrumpf­ten leicht um 0,9 Pro­zent auf 937,7 Mio. Euro. Die Mie­t­er­lö­se wuch­sen

um 2,1 Pro­zent auf 771,0 Mio. Euro, wie der zum Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, For­schung und Wirt­schaft res­sor­tie­ren­de Kon­zern am Diens­tag be­kannt gab. Schu­len stell­ten ent­spre­chend dem Flä­chen­an­teil mit Mie­t­er­lö­sen von fast 300 Mio. Euro das größ­te Seg­ment dar.

Das Be­triebs­er­geb­nis er­höh­te sich um 5,7 Pro­zent auf 641,4 Mio. Euro. Nach Steu­ern und Zin­sen blieb ein Jah­res­über­schuss von 419,1 Mio. Euro, um 16,9 Pro­zent mehr als 2013. Rund 293 der 419 Mio.

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Warimpex tief in roten Zahlen

2014 wegen Russland 35,3 Mio. Euro Verlust

Von Gerhard Rodler

Die War­im­pex hat 2014 - wie be­reits er­war­tet - vor al­lem durch Wäh­rungs- und Be­wer­tungs­ver­lus­te in Russ­land 35,3 Mio. Euro Ver­lust ...ge­macht. Im Ge­gen­satz zu Russ­land ist das Ge­schäft in den an­de­ren Län­dern po­si­tiv ver­lau­fen, der Net Ope­ra­ting Pro­fit pro Zim­mer hat sich auf den an­dern Märk­ten so­gar um 12 Pro­zent ver­bes­sert. Ge­lit­ten hat­ten durch den Kauf­kraft-Ver­lust des Ru­bel aber jene Ho­tels, de­ren Gäs­te über­wie­gend aus Russ­land und der Ukrai­ne kom­men - also vor al­lem die rus­si­schen Ho­tels in Eka­te­r­in­burg und St. Pe­ters­burg, aber auch das Ho­tel Dvor­ak im tsche­chi­schen Karls­bad.

Ne­ga­tiv auf das Er­geb­nis aus­ge­wirkt hat sich auch Ab­wer­tun­gen von Bü­ro­im­mo­bi­li­en in Russ­land, und auch das Fi­nanz­er­geb­nis sei durch die ne­ga­ti­ve Ru­bel­kurs-Ent­wick­lung ge­drückt wor­den. Al­ler­dings sind die­se Fremd­wäh­rungs­ver­lus­te nicht cash-wirk­sam.

Die Um­satz­er­lö­se der Ho­tels gin­gen 2014 ge­gen­über dem Vor­jahr um 11 Pro­zent auf 61,6 Mio. Euro zu­rück - so ver­lor etwa das Karls­ba­der Dvor­ak we­gen der Russ­land-Kri­se ein Fünf­tel sei­nes Um­sat­zes. Ins­ge­samt gin­gen die Um­satz­er­lö­se des War­im­pex-Kon­zerns um 18 Pro­zent auf 73,8 Mio. Euro zu­rück. Der Cash­flow aus be­trieb­li­cher Ge­schäfts­tä­tig­keit stieg hin­ge­gen um 11 Pro­zent auf 20,5 Mio. Euro.

Ziel für heu­er sei es, die lau­fen­den Pro­jek­te in Ber­lin, Kra­kau, Bu­da­pest und St, Pe­ters­burg vor­an­zu­trei­ben und auch ein bis zwei Ver­käu­fe ab­zu­schlie­ßen, sag­te War­im­pex-CEO Franz Jur­ko­witsch.


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BIG zahlt mehr Dividende

Mehr Jahresüberschuss dank Immo-Aufwertungen

Von Engelbert Abt

Die Bun­des­im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft (BIG) schüt­tet an die Re­pu­blik Öster­reich für 2014 an Di­vi­den­de 70 Mio. Euro ...aus, im Jahr da­vor wa­ren es 65 Mio. Euro ge­we­sen. Die Mie­t­er­lö­se konn­te die BIG 2014 leicht stei­gern, der Jah­res­über­schuss leg­te so­gar kräf­tig zu. Ge­bremst wur­de da­ge­gen bei den In­ves­ti­tio­nen, auch aus Kon­junk­tur- und Bud­get­grün­den.

Die Um­satz­er­lö­se des BIG-Kon­zerns schrumpf­ten leicht um 0,9 Pro­zent auf 937,7 Mio. Euro. Die Mie­t­er­lö­se wuch­sen um 2,1 Pro­zent auf 771,0 Mio. Euro, wie der zum Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, For­schung und Wirt­schaft res­sor­tie­ren­de Kon­zern am Diens­tag be­kannt gab. Schu­len stell­ten ent­spre­chend dem Flä­chen­an­teil mit Mie­t­er­lö­sen von fast 300 Mio. Euro das größ­te Seg­ment dar.

Das Be­triebs­er­geb­nis er­höh­te sich um 5,7 Pro­zent auf 641,4 Mio. Euro. Nach Steu­ern und Zin­sen blieb ein Jah­res­über­schuss von 419,1 Mio. Euro, um 16,9 Pro­zent mehr als 2013. Rund 293 der 419 Mio. Euro re­sul­tier­ten laut BIG aus Im­mo­bi­li­en­be­wer­tung. Die In­ves­ti­tio­nen der BIG san­ken 2014 stark - in Sum­me von 721 auf 507 Mio. Euro.

Das BIG-Port­fo­lio be­steht aus 2.187 Lie­gen­schaf­ten mit rund 6,8 Mio. m² ver­miet­ba­rer Flä­che. Da­bei sind Schu­len, Unis und Spe­zial­im­mo­bi­li­en der BIG selbst zu­ge­ord­net, Büro- und Wohn­im­mo­bi­li­en der Toch­ter ARE. 98,4 Pro­zent des ver­miet­ba­ren Lie­gen­schafts­be­stands des BIG-Kon­zerns sind ver­mie­tet.


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S IMMO mit mehr Gewinn

Dividende wird erhöht

Von Gerhard Rodler

Die s Immo AG hat 2014 mehr Ge­winn er­zielt und er­höht die Di­vi­den­de auf 0,24 Euro je Ak­tie, nach 0,20 Euro im Vor­jahr. Der Jah­res­über­schuss stieg um 20,6 Pro­zent auf 33,8 Mio. Euro.

In­ves­tie­ren wol­le man heu­er 180 Mio. Euro, da­von etwa zwei Drit­tel in Deutsch­land. Das Kon­zern­er­geb­nis will die s Immo er­neut ver­bes­sern.

Die Mie­t­er­lö­se des Un­ter­neh­mens be­lie­fen sich im Ge­schäfts­jahr 2014 auf 111,8

Mio. Euro (2013: 116,7 Mio. Euro) und re­flek­tier­ten wie er­war­tet die ge­tä­tig­ten Im­mo­bi­li­en­ver­käu­fe. Das Brut­to­er­geb­nis aus der Ho­tel­be­wirt­schaf­tung er­höh­te sich auf 10,8 Mio. Euro (2013: 10,5 Mio. Euro). Das Kon­zern-Brut­to­er­geb­nis mach­te im Be­richts­zeit­raum 105,7 Mio. Euro (2013: 109,6 Mio. Euro) aus. Im Ge­schäfts­jahr 2014 wur­den ins­ge­samt sechs Ob­jek­te mit ei­nem Er­lös aus der Ver­äu­ße­rung von 51,6 Mio. Euro (2013: 128,1 Mio. Euro) ver­kauft.

Wiener Privatbank mit Überschuss

Vertriebsfokus auf Immobilien-Investments und Wertpapierfonds

Von Gerhard Rodler

Die Wie­ner Pri­vat­bank hat im Ge­schäfts­jahr 2014 ein Jah­res­er­geb­nis ohne Fremd­an­tei­le in Höhe von 2,55 Mio. Euro (2013: 3,07 Mio. Euro) er­wirt­schaf­ten. Auf­grund die­ser Er­geb­nis­si­tua­ti­on wird der Haupt­ver­samm­lung vor­ge­schla­gen, für das Ge­schäfts­jahr 2014 eine Di­vi­den­de in Höhe von 0,80 Euro je Ak­tie aus­zu­schüt­ten. Bei­de Kern­ge­schäfts­fel­der - Ka­pi­tal­markt und Im­mo­bi­li­en - ent­wi­ckel­ten sich im Ge­-

schäfts­jahr 2014 sta­bil, so Wie­ner Pri­vat­bank-Vor­stand Hel­mut Hardt: „Im Im­mo­bi­li­en­be­reich ha­ben wir den Ver­trieb der Neu­bau- so­wie Alt­wie­ner-Vor­sor­ge­woh­nun­gen er­folg­reich fort­ge­führt, die Han­dels­ak­ti­vi­tä­ten im Zins­haus­be­reich in­ten­si­viert und un­se­re Be­tei­li­gung an der Vi­en­na Es­ta­te SE auf­ge­stockt. Durch die Bün­de­lung des Im­mo­bi­li­en-Know-hows un­ter ei­nem Dach wol­len wir die Im­mo­bi­li­en­ak­ti­vi­tä­ten der

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S IMMO mit mehr Gewinn

Dividende wird erhöht

Von Gerhard Rodler

Die s Immo AG hat 2014 mehr Ge­winn er­zielt und er­höht die Di­vi­den­de auf 0,24 Euro je Ak­tie, nach 0,20 Euro im Vor­jahr. Der Jah­res­über­schuss ...stieg um 20,6 Pro­zent auf 33,8 Mio. Euro.

In­ves­tie­ren wol­le man heu­er 180 Mio. Euro, da­von etwa zwei Drit­tel in Deutsch­land. Das Kon­zern­er­geb­nis will die s Immo er­neut ver­bes­sern.

Die Mie­t­er­lö­se des Un­ter­neh­mens be­lie­fen sich im Ge­schäfts­jahr 2014 auf 111,8 Mio. Euro (2013: 116,7 Mio. Euro) und re­flek­tier­ten wie er­war­tet die ge­tä­tig­ten Im­mo­bi­li­en­ver­käu­fe. Das Brut­to­er­geb­nis aus der Ho­tel­be­wirt­schaf­tung er­höh­te sich auf 10,8 Mio. Euro (2013: 10,5 Mio. Euro). Das Kon­zern-Brut­to­er­geb­nis mach­te im Be­richts­zeit­raum 105,7 Mio. Euro (2013: 109,6 Mio. Euro) aus. Im Ge­schäfts­jahr 2014 wur­den ins­ge­samt sechs Ob­jek­te mit ei­nem Er­lös aus der Ver­äu­ße­rung von 51,6 Mio. Euro (2013: 128,1 Mio. Euro) ver­kauft.

Im Ge­schäfts­jahr 2014 be­trug das Fi­nanz­er­geb­nis (ex­klu­si­ve Ge­nuss­schei­n­er­geb­nis) -71,7 Mio. Euro (2013: -53,9 Mio. Euro) und be­inhal­te­te un­ter an­de­rem Ef­fek­te aus der De­ri­vat­be­wer­tung und Auf­wen­dun­gen aus der Fremd­wäh­rungs­um­rech­nung. Auf Grund des im Juni 2014 durch­ge­führ­ten Tau­sches von Ge­nuss­schei­nen in eine sie­ben-jäh­ri­ge An­lei­he, re­du­zier­te sich der Auf­wand für Ge­nuss­schei­ne auf 7,5 Mio. Euro (2013: 9,3 Mio. Euro). Ins­ge­samt be­en­de­te die S IMMO das Ge­schäfts­jahr 2014 mit ei­nem Jah­res­über­schuss von 33,8 Mio. Euro (2013: 28,1 Mio. Euro), was ei­nem An­stieg von 20,6 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr ent­spricht.


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Wiener Privatbank mit Überschuss

Vertriebsfokus auf Immobilien-Investments und Wertpapierfonds

Von Gerhard Rodler

Die Wie­ner Pri­vat­bank hat im Ge­schäfts­jahr 2014 ein Jah­res­er­geb­nis ohne Fremd­an­tei­le in Höhe von 2,55 Mio. Euro (2013: 3,07 Mio. Euro) ...er­wirt­schaf­ten. Auf­grund die­ser Er­geb­nis­si­tua­ti­on wird der Haupt­ver­samm­lung vor­ge­schla­gen, für das Ge­schäfts­jahr 2014 eine Di­vi­den­de in Höhe von 0,80 Euro je Ak­tie aus­zu­schüt­ten. Bei­de Kern­ge­schäfts­fel­der - Ka­pi­tal­markt und Im­mo­bi­li­en - ent­wi­ckel­ten sich im Ge­schäfts­jahr 2014 sta­bil, so Wie­ner Pri­vat­bank-Vor­stand Hel­mut Hardt: „Im Im­mo­bi­li­en­be­reich ha­ben wir den Ver­trieb der Neu­bau- so­wie Alt­wie­ner-Vor­sor­ge­woh­nun­gen er­folg­reich fort­ge­führt, die Han­dels­ak­ti­vi­tä­ten im Zins­haus­be­reich in­ten­si­viert und un­se­re Be­tei­li­gung an der Vi­en­na Es­ta­te SE auf­ge­stockt. Durch die Bün­de­lung des Im­mo­bi­li­en-Know-hows un­ter ei­nem Dach wol­len wir die Im­mo­bi­li­en­ak­ti­vi­tä­ten der ge­sam­ten Wie­ner Pri­vat­bank-Grup­pe wei­ter aus­bau­en. Im Ka­pi­tal­markt­be­reich wie­der­um ha­ben wir das Bro­ker­age-Ge­schäft ver­stärkt, meh­re­re Un­ter­neh­mens­an­lei­hen er­folg­reich plat­ziert und un­se­re As­sets un­der Ma­nage­ment wei­ter er­höht.“

Wäh­rend sich der Zins­über­schuss im Ge­schäfts­jahr 2014 durch die hö­he­re Zins­be­las­tung in­fol­ge des Aus­baus des Im­mo­bi­li­en­port­fo­li­os von 1,85 Mio. Euro im Jahr 2013 auf nun­mehr 1,38 Mio. Euro re­du­zier­te, konn­te die Wie­ner Pri­vat­bank den Pro­vi­si­ons­über­schuss auf 3,46 Mio. Euro stei­gern (2013: 3,04 Mio. Euro). Ins­ge­samt er­wirt­schaf­te­te die Wie­ner Pri­vat­bank ein Be­triebs­er­geb­nis in Höhe von 0,56 Mio. Euro (2013: 2,22 Mio. Euro). Das Er­geb­nis vor Steu­ern kam bei 2,82 Mio. Euro zu lie­gen, nach 4,75 Mio. Euro im Jahr 2013, als ein Son­der­er­trag aus dem Ver­kauf ei­ner Un­ter­neh­mens­be­tei­li­gung er­wirt­schaf­tet wor­den war. Das Er­geb­nis je Ak­tie lag im Be­richts­jahr bei 0,60 Euro (2013: 0,72 Euro).


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Strabag verdient besser

Konzernergebnis stieg um 13 Prozent

Von Gerhard Rodler

Der bör­sen­no­tier­te Bau­kon­zern STRA­BAG SE hat im Ge­schäfts­jahr 2014 sein Er­geb­nis ge­stei­gert: Das Er­geb­nis vor Zin­sen und Steu­ern (EBIT) lag mit 281,96 Mio. Euro um 8 Pro­zent über je­nem des Vor­jahrs. Das Kon­zern­er­geb­nis stieg um 13 Pro­zent auf 127,97 Mio. Euro, das Er­geb­nis je Ak­tie er­höh­te sich von 1,11 Euro auf 1,25 Euro. Da­her wird der Vor­stand der Haupt­ver­samm­lung im Juni 2015 eine Di­vi­den­de je Ak­tie von 0,50 Euro nach 0,45

Euro im Vor­jahr vor­schla­gen.

Der STRA­BAG SE-Kon­zern er­wirt­schaf­te­te im Ge­schäfts­jahr 2014 mit 13,6 Mrd. Euro eine ge­gen­über dem Vor­jahr gleich­blei­bend hohe Leis­tung. Der kon­so­li­dier­te Kon­zern­um­satz be­trug 12,5 Mrd. Euro und zeig­te sich da­mit eben­falls bei­na­he un­ver­än­dert (+1 Pro­zent).

Das Er­geb­nis vor Zin­sen, Steu­ern und Ab­schrei­bun­gen (EBIT­DA) er­höh­te sich um 4 Pro­zent auf 719,94 Mio. Euro, die EBIT­-

Strabag verdient besser

Konzernergebnis stieg um 13 Prozent

Von Gerhard Rodler

Der bör­sen­no­tier­te Bau­kon­zern STRA­BAG SE hat im Ge­schäfts­jahr 2014 sein Er­geb­nis ge­stei­gert: Das Er­geb­nis vor Zin­sen ...und Steu­ern (EBIT) lag mit 281,96 Mio. Euro um 8 Pro­zent über je­nem des Vor­jahrs. Das Kon­zern­er­geb­nis stieg um 13 Pro­zent auf 127,97 Mio. Euro, das Er­geb­nis je Ak­tie er­höh­te sich von 1,11 Euro auf 1,25 Euro. Da­her wird der Vor­stand der Haupt­ver­samm­lung im Juni 2015 eine Di­vi­den­de je Ak­tie von 0,50 Euro nach 0,45 Euro im Vor­jahr vor­schla­gen.

Der STRA­BAG SE-Kon­zern er­wirt­schaf­te­te im Ge­schäfts­jahr 2014 mit 13,6 Mrd. Euro eine ge­gen­über dem Vor­jahr gleich­blei­bend hohe Leis­tung. Der kon­so­li­dier­te Kon­zern­um­satz be­trug 12,5 Mrd. Euro und zeig­te sich da­mit eben­falls bei­na­he un­ver­än­dert (+1 Pro­zent).

Das Er­geb­nis vor Zin­sen, Steu­ern und Ab­schrei­bun­gen (EBIT­DA) er­höh­te sich um 4 Pro­zent auf 719,94 Mio. Euro, die EBIT­DA-Mar­ge stieg von 5,6 Pro­zent auf 5,8 Pro­zent an. Die Ab­schrei­bun­gen auf im­ma­te­ri­el­le Ver­mö­gens­wer­te und Sach­an­la­gen la­gen bei 437,98 Mio. Euro und da­mit in etwa auf dem Ni­veau des Vor­jahrs. Die au­ßer­ge­wöhn­lich hohe Er­trag­steu­er­quo­te von 42,3 Pro­zent (2013: 32,1 Pro­zent) war be­dingt durch feh­len­de Steu­er­ent­las­tun­gen etwa für die Ver­lus­te in Schwe­den, den Nie­der­lan­den oder Por­tu­gal. Auf die Min­der­heits­ge­sell­schaf­ter ent­fiel ein An­teil am Er­geb­nis von nur mehr 19,53 Mio. Euro, wäh­rend im Vor­jahr 42,70 Mio. Euro ver­zeich­net wor­den wa­ren. Dies lässt sich mit dem ge­rin­ge­ren Er­geb­nis der Ed. Züb­lin AG be­grün­den.


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CA Immo baut um

Aufsichtsrat von 6 auf 8 Mitglieder erweitert

Von Gerhard Rodler

Die Ak­tio­nä­re des Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lers CA Immo ha­ben am Diens­tag Abend bei ih­rer 28. or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung die Er­wei­te­rung des Auf­sichts­ra­tes von sechs auf acht Mit­glie­der be­schlos­sen. Neu in den Auf­sichts­rat ein­zie­hen wer­den Ri­chard Ja­mes Greg­son und John Na­cos, bei­de Ma­na­ger des rus­si­schen CA-Immo-Kern­ak­tio­närs O1 Group des rus­si­schen Immo-Ty­coons Bo­ris Mints.

Die Vor­stands­ver­trä­ge von Vor­stands­-

chef Bru­no Et­ten­au­er und Fi­nanz­vor­stand Flo­ri­an No­wot­ny wur­den eben­so um wei­te­re drei Jah­re bis Ende Sep­tem­ber 2018 ver­län­gert. Dar­über hin­aus wur­de bei der HV be­schlos­sen, die Amts­pe­ri­oden der Auf­sichts­rä­te Bar­ba­ra Knof­lach, Franz Zwickl, Dmitry Mints und Mi­cha­el Stan­ton bis zur or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung im Jahr 2020 zu ver­län­gern. Da­mit sind vier der künf­tig acht Mit­glie­der des Auf­sichts­ra­tes der O1 Group zu­zu­rech­nen - al­ler­dings

CA Immo baut um

Aufsichtsrat von 6 auf 8 Mitglieder erweitert

Von Gerhard Rodler

Die Ak­tio­nä­re des Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lers CA Immo ha­ben am Diens­tag Abend bei ih­rer 28. or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung ...die Er­wei­te­rung des Auf­sichts­ra­tes von sechs auf acht Mit­glie­der be­schlos­sen. Neu in den Auf­sichts­rat ein­zie­hen wer­den Ri­chard Ja­mes Greg­son und John Na­cos, bei­de Ma­na­ger des rus­si­schen CA-Immo-Kern­ak­tio­närs O1 Group des rus­si­schen Immo-Ty­coons Bo­ris Mints.

Die Vor­stands­ver­trä­ge von Vor­stands­chef Bru­no Et­ten­au­er und Fi­nanz­vor­stand Flo­ri­an No­wot­ny wur­den eben­so um wei­te­re drei Jah­re bis Ende Sep­tem­ber 2018 ver­län­gert. Dar­über hin­aus wur­de bei der HV be­schlos­sen, die Amts­pe­ri­oden der Auf­sichts­rä­te Bar­ba­ra Knof­lach, Franz Zwickl, Dmitry Mints und Mi­cha­el Stan­ton bis zur or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung im Jahr 2020 zu ver­län­gern. Da­mit sind vier der künf­tig acht Mit­glie­der des Auf­sichts­ra­tes der O1 Group zu­zu­rech­nen - al­ler­dings kön­ne Greg­son un­ab­hän­gig agie­ren, auch wenn er von O1 kom­me, er­klär­te AR-Vor­sit­zen­der Wolf­gang Rut­ten­stor­fer. Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det der AR-Vor­sit­zen­de. Ach­tes Mit­glied des Auf­sichts­ra­tes ist Ma­ria Do­ralt.

Be­schlos­sen wur­de auch eine Sat­zungs­än­de­rung, wo­nach für Be­schlüs­se der Haupt­ver­samm­lung künf­tig die im Ge­setz vor­ge­se­he­nen Mehr­hei­ten nö­tig sind. Bis­her reich­ten ein­fa­che Mehr­hei­ten aus, so­fern das Ge­setz nicht zwin­gend an­de­re Mehr­hei­ten vor­sah. Das be­deu­tet u.a., dass bei der CA Immo künf­tig für die Ab­be­ru­fung von Auf­sichts­rats­mit­glie­dern statt ei­ner ein­fa­chen Mehr­heit 75 Pro­zent der Stim­men nö­tig sind. Der Kern­ak­tio­när O1 Group Ltd. kann da­her mit sei­nen 26 Pro­zent die Ab­be­ru­fung von Auf­sichts­rä­ten blo­ckie­ren.


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Award zum Tag: Effizienz gesucht

Ikano-Awards 2014 wurden vergeben

Von Gerhard Rodler

De­loit­te ver­lieh ges­tern den Ik­a­nos-Award an das ef­fi­zi­en­tes­te deut­sche Woh­nungs­wirt­schafts­un­ter­neh­men. Die Aus­zeich­nung war der Hö­he­punkt der Im­mo­bi­li­en-Fach­ta­gung in Düs­sel­dorf und ging in die­sem Jahr an die Woh­nungs­ge­nos­sen­schaft Düs­sel­dorf-Ost eG (WO­GE­DO). Key-Note-Spea­ker der Ver­an­stal­tung „Fo­rum '15 - Woh­nungs­wirt­schaft“ wa­ren u.a. Dirk Mik­li­kow­ski, Vor­stand der All­bau AG, und Dr. Tho­mas Krebs, Vor­stand der Un­ter­neh­mens­grup­pe SAGA GWG und Hol­ger Hent­schel,

COO der LEG-Grup­pe. Bran­chen­ex­per­ten dis­ku­tier­ten bei der dies­jäh­ri­gen Ver­an­stal­tung - sie stand un­ter dem Mot­to „Zu­kunft ak­tiv ge­stal­ten“ - ak­tu­el­le Ten­den­zen in der Im­mo­bi­li­en- und Woh­nungs­wirt­schaft. Po­di­ums­ver­an­stal­tun­gen und Vor­trä­ge dreh­ten sich um die Ent­wick­lung der Woh­nungs­wirt­schaft in Deutsch­land, die Aus­wir­kun­gen der Miet­preis­brem­se auf die Bran­che, die Her­aus­for­de­run­gen der In­nen­re­vi­si­on bei Woh­nungs­un­ter­neh­men am Bei­spiel von Bau­pro­jek­ten so­wie

Villa zum Tag: Luxusvilla for sale

Villa von Middelhoff in Südfrankreich steht zum Verkauf

Von Gerhard Rodler

Der we­gen Un­treue und Steu­er­hin­ter­zie­hung ver­ur­teil­te ehe­ma­li­ge Ma­na­ger Tho­mas Mid­del­hoff bie­tet sei­ne Vil­la im süd­fran­zö­si­schen Saint-Tro­pez zum Ver­kauf. Mak­ler of­fe­rier­ten das Haus im In­ter­net für 44 Mio. Euro.

Die vom Land­ge­richt Es­sen ge­for­der­te Kau­ti­on von 895.000 Euro kann Mid­del­hoff aber hin­ter­le­gen. Das Es­se­ner Ge­richt hat­te den eins­ti­gen Spit­zen­ma­na­ger im No­vem­ber 2014 we­gen Un­treue und Steu­er­hin­ter­zie­hung zu drei Jah­ren Haft ver­ur­teilt

und noch im Ver­hand­lungs­saal ei­nen Haft­be­fehl ge­gen ihn ver­kün­det. Seit­dem sitzt Mid­del­hoff in Un­ter­su­chungs­haft. Das Ge­richt setz­te den Haft­be­fehl erst vor ei­ni­gen Ta­gen au­ßer Voll­zug, auch weil Mid­del­hoff krank ist und re­gel­mä­ßig ärzt­lich be­han­delt wer­den muss. Vor sei­ner Ent­las­sung muss Mid­del­hoff die Kau­ti­on hin­ter­le­gen, sei­ne Rei­se­päs­se ab­ge­ben und sich re­gel­mä­ßig bei der Po­li­zei mel­den. Ohne Ge­neh­mi­gung des Ge­richts darf er Deutsch­land nicht ver­las­sen.

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Award zum Tag: Effizienz gesucht

Ikano-Awards 2014 wurden vergeben

Von Gerhard Rodler

De­loit­te ver­lieh ges­tern den Ik­a­nos-Award an das ef­fi­zi­en­tes­te deut­sche Woh­nungs­wirt­schafts­un­ter­neh­men. Die ...Aus­zeich­nung war der Hö­he­punkt der Im­mo­bi­li­en-Fach­ta­gung in Düs­sel­dorf und ging in die­sem Jahr an die Woh­nungs­ge­nos­sen­schaft Düs­sel­dorf-Ost eG (WO­GE­DO). Key-Note-Spea­ker der Ver­an­stal­tung „Fo­rum '15 - Woh­nungs­wirt­schaft“ wa­ren u.a. Dirk Mik­li­kow­ski, Vor­stand der All­bau AG, und Dr. Tho­mas Krebs, Vor­stand der Un­ter­neh­mens­grup­pe SAGA GWG und Hol­ger Hent­schel, COO der LEG-Grup­pe. Bran­chen­ex­per­ten dis­ku­tier­ten bei der dies­jäh­ri­gen Ver­an­stal­tung - sie stand un­ter dem Mot­to „Zu­kunft ak­tiv ge­stal­ten“ - ak­tu­el­le Ten­den­zen in der Im­mo­bi­li­en- und Woh­nungs­wirt­schaft. Po­di­ums­ver­an­stal­tun­gen und Vor­trä­ge dreh­ten sich um die Ent­wick­lung der Woh­nungs­wirt­schaft in Deutsch­land, die Aus­wir­kun­gen der Miet­preis­brem­se auf die Bran­che, die Her­aus­for­de­run­gen der In­nen­re­vi­si­on bei Woh­nungs­un­ter­neh­men am Bei­spiel von Bau­pro­jek­ten so­wie Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zum Steu­er­straf­recht.

„Der Ik­a­nos-Award von De­loit­te steht für ef­fi­zi­en­tes und nach­hal­ti­ges Un­ter­neh­mer­tum. Die Be­wer­ber kön­nen sich mit der zu­grun­de lie­gen­den Bench­mark-Ana­ly­se mit an­de­ren Woh­nungs­un­ter­neh­men ver­glei­chen und in­di­vi­du­el­le Hand­lungs­fel­der iden­ti­fi­zie­ren“, er­klärt Mi­cha­el Mül­ler, Part­ner und Lei­ter Real Es­ta­te bei De­loit­te. „Zu­dem er­mög­licht der Re­port das Auf­de­cken von Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al und des­sen Um­set­zung in Pro­zes­se.“

Die WO­GE­DO über­zeug­te durch die Bench­mark-Er­geb­nis­se in den The­men­fel­dern „Ser­vice und Ver­mie­tungs­in­no­va­tio­nen“ so­wie „Mar­ke­ting und Mie­ter­be­treu­ung“. Des Wei­te­ren ist das Un­ter­neh­men bei der lau­fen­den Ob­jekt­pfle­ge ex­zel­lent auf­ge­stellt. So hat die WO­GE­DO den Grund­stein für den ers­ten Platz ge­legt. Die­se ex­zel­len­ten Er­geb­nis­se sind durch das Stra­te­gie­pro­jekt „WO­GE­DO 2019“ ge­prägt, das 2010/​11 ge­star­tet wur­de. Es fo­kus­siert lang­fris­tig auf die Po­si­tio­nie­rung der WO­GE­DO als at­trak­ti­ver An­bie­ter am Düs­sel­dor­fer Woh­nungs­markt.

„Die WO­GE­DO soll zu ih­rem 100. Ge­burts­tag im Jahr 2019 der Woh­nungs­an­bie­ter mit dem bes­ten Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis in Düs­sel­dorf sein. Um das zu schaf­fen, ha­ben wir ei­nen Stra­te­gie­pro­zess an­ge­sto­ßen, der den Er­folg der Ge­nos­sen­schaft si­chern soll. Der Ik­a­nos-Award ist für uns ein Si­gnal, dass wir auf dem rich­ti­gen Weg sind - und ein An­sporn, den ein­ge­schla­ge­nen Kurs en­ga­giert fort­zu­set­zen“, er­klärt WO­GE­DO-Vor­stand An­dre­as Von­dran.

De­loit­te führt die Bench­mark-Ana­ly­se seit 2007 durch. Die quan­ti­ta­ti­ve und qua­li­ta­ti­ve Aus­wer­tung er­folgt auf Ba­sis ei­ner Va­lue Map mit den Wert­trei­bern Stei­ge­rung der Mie­t­er­lö­se, Mi­ni­mie­rung der Be­wirt­schaf­tungs­kos­ten, ef­fi­zi­en­te Stra­te­gie und kos­ten­be­wuss­te Ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on. Sie lie­fert den Teil­neh­mern wert­vol­le Denk­an­stö­ße zur Pro­zess- und Ab­lauf­op­ti­mie­rung.


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Villa zum Tag: Luxusvilla for sale

Villa von Middelhoff in Südfrankreich steht zum Verkauf

Von Gerhard Rodler

Der we­gen Un­treue und Steu­er­hin­ter­zie­hung ver­ur­teil­te ehe­ma­li­ge Ma­na­ger Tho­mas Mid­del­hoff bie­tet sei­ne ...Vil­la im süd­fran­zö­si­schen Saint-Tro­pez zum Ver­kauf. Mak­ler of­fe­rier­ten das Haus im In­ter­net für 44 Mio. Euro.

Die vom Land­ge­richt Es­sen ge­for­der­te Kau­ti­on von 895.000 Euro kann Mid­del­hoff aber hin­ter­le­gen. Das Es­se­ner Ge­richt hat­te den eins­ti­gen Spit­zen­ma­na­ger im No­vem­ber 2014 we­gen Un­treue und Steu­er­hin­ter­zie­hung zu drei Jah­ren Haft ver­ur­teilt und noch im Ver­hand­lungs­saal ei­nen Haft­be­fehl ge­gen ihn ver­kün­det. Seit­dem sitzt Mid­del­hoff in Un­ter­su­chungs­haft. Das Ge­richt setz­te den Haft­be­fehl erst vor ei­ni­gen Ta­gen au­ßer Voll­zug, auch weil Mid­del­hoff krank ist und re­gel­mä­ßig ärzt­lich be­han­delt wer­den muss. Vor sei­ner Ent­las­sung muss Mid­del­hoff die Kau­ti­on hin­ter­le­gen, sei­ne Rei­se­päs­se ab­ge­ben und sich re­gel­mä­ßig bei der Po­li­zei mel­den. Ohne Ge­neh­mi­gung des Ge­richts darf er Deutsch­land nicht ver­las­sen.

Das Straf­ur­teil des Land­ge­richts ist nicht rechts­kräf­tig. Mid­del­hoff leg­te da­ge­gen Re­vi­si­on ein, über die dem­nächst der Bun­des­ge­richts­hof ent­schei­den muss.


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