17.06.2014

Millennium Tower
vor Verkauf

Countdown zum größten Deal des Jahres

Von Gerhard Rodler

Der Mill­en­ni­um Tower ist zum ar­chi­tek­to­ni­schen Wahr­zei­chen Wiens ge­wor­den und hat sich zum In­fra­struk­tur­zen­trum für ei­nen ge­sam­ten Stadt­teil ent­wi­ckelt. Jetzt wird er ver­kauft. Bis dato wur­de der bis vor kur­zem höchs­te Bü­ro­turm Öster­reichs (zwi­schen­zei­tig ist der DC-Tower deut­lich hö­her) von den In­ves­to­ren ei­nes von der MPC auf­ge­leg­ten ge­schlos­se­nen Fonds ge­hal­ten. Die Lauf­zeit des Fonds ist nun ab­ge­lau­fen, so­dass Raum für ei­nen neu­en In­ves­tor ge­ge­ben ist.

Die­ser dürf­te jetzt auch schon ge­fun­den sein. Am der­zeit Wahr­schein­lichs­ten

ist der Er­werb durch eine ös­ter­rei­chi­sche In­ves­to­ren­fa­mi­lie, die sich da­für ei­nen US-ame­ri­ka­ni­schen Fi­nanz­part­ner an Bord ge­holt hat. Dem Ver­neh­men nach sind zwi­schen­zei­tig alle tech­ni­schen und wirt­schaft­li­chen Über­prü­fun­gen weit­-

ge­hend ab­ge­schlos­sen.

Die Zeit drängt oh­ne­-

Weiter

Performance-Bericht kommt

Von Gerhard Rodler

Die Ar­beits­grup­pe „Trans­pa­renz“ des bsi Bun­des­ver­band Sach­wer­te und In­vest­ment­ver­mö­gen e.V. (vor­mals „VGF“) hat ih­ren Ent­wurf des neu­en Per­for­mance-Be­richt-Stan­dards vor­ge­legt, der den Leis­-

tungs­bi­lanz-Stan­dard ab­lö­sen soll.

Durch die Ein­füh­rung des Ka­pi­tal­an­la­gen­ge­setz­buchs (KAGB) zum 22.07.2013 wur­de der bis­her nur teil­re­gu­lier­te Markt

Weiter

Millennium Tower
vor Verkauf

Countdown zum größten Deal des Jahres

Von Gerhard Rodler

Der Mill­en­ni­um Tower ist zum ar­chi­tek­to­ni­schen Wahr­zei­chen Wiens ge­wor­den und hat sich zum In­fra­struk­tur­zen­trum für ...ei­nen ge­sam­ten Stadt­teil ent­wi­ckelt. Jetzt wird er ver­kauft. Bis dato wur­de der bis vor kur­zem höchs­te Bü­ro­turm Öster­reichs (zwi­schen­zei­tig ist der DC-Tower deut­lich hö­her) von den In­ves­to­ren ei­nes von der MPC auf­ge­leg­ten ge­schlos­se­nen Fonds ge­hal­ten. Die Lauf­zeit des Fonds ist nun ab­ge­lau­fen, so­dass Raum für ei­nen neu­en In­ves­tor ge­ge­ben ist.

Die­ser dürf­te jetzt auch schon ge­fun­den sein. Am der­zeit Wahr­schein­lichs­ten ist der Er­werb durch eine ös­ter­rei­chi­sche In­ves­to­ren­fa­mi­lie, die sich da­für ei­nen US-ame­ri­ka­ni­schen Fi­nanz­part­ner an Bord ge­holt hat. Dem Ver­neh­men nach sind zwi­schen­zei­tig alle tech­ni­schen und wirt­schaft­li­chen Über­prü­fun­gen weit­ge­hend ab­ge­schlos­sen.

Die Zeit drängt oh­ne­dies, da sich die plan­mä­ßi­ge Lauf­zeit des Fonds ih­rem Ende nä­hert.

Die er­ziel­te Ren­di­te dürf­te sich im Rah­men des der­zeit am Wie­ner Markt üb­li­chen Ni­veaus be­we­gen, konn­te Im­mof­lash in Er­fah­run­gen brin­gen. Erst am 24. April 2014 hat­te das Ge­bäu­de­en­sem­ble aus Mill­en­ni­um City und Mill­en­ni­um Tower sei­nen 15. Ge­burts­tag ge­fei­ert. Von den Ar­chi­tek­ten Gus­tav Peichl, Bo­ris Podrec­ca und Ru­dolf F. We­ber wur­de es als ers­tes Town-in-Town-Kon­zept Öster­reichs im Auf­trag von Ge­org Stumpf rea­li­siert. In den letz­ten 15 Jah­ren ha­ben rund 210 Mil­lio­nen Men­schen Wiens mo­derns­tes Shop­ping- und En­ter­tain­ment­cen­ter an der Wa­ter­front be­sucht. In die­ser Zeit wur­den rund 30 Mil­lio­nen Tief­ga­ra­gen­ti­ckets in der haus­ei­ge­nen Ga­ra­ge mit ih­ren 2.300 Stell­plät­zen ge­nützt. Die Roll­trep­pen ha­ben über zwei Mil­lio­nen Ki­lo­me­ter an Lauf­leis­tung zu­rück­ge­legt, was der fünf­fa­chen Dis­tanz zum Mond ent­spricht. Rund zehn Mil­lio­nen Men­schen ha­ben die Zu­gangs­schleu­sen zum 202 Me­ter ho­hen Mill­en­ni­um Tower, dem zweit­höchs­ten Bü­ro­turm des Lan­des, pas­siert und 47 Mil­li­ar­den Ku­bik­me­ter Luft­vo­lu­men wur­den von den Lüf­tungs­an­la­gen um­ge­wälzt.


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Performance-Bericht kommt

Track-Record wird in den verschiedenen Assetklassen wiedergegeben

Von Gerhard Rodler

Die Ar­beits­grup­pe „Trans­pa­renz“ des bsi Bun­des­ver­band Sach­wer­te und In­vest­ment­ver­mö­gen e.V. (vor­mals „VGF“) ...hat ih­ren Ent­wurf des neu­en Per­for­mance-Be­richt-Stan­dards vor­ge­legt, der den Leis­tungs­bi­lanz-Stan­dard ab­lö­sen soll.

Durch die Ein­füh­rung des Ka­pi­tal­an­la­gen­ge­setz­buchs (KAGB) zum 22.07.2013 wur­de der bis­her nur teil­re­gu­lier­te Markt der An­bie­ter ge­schlos­se­ner In­vest­ment­ver­mö­gen voll re­gu­liert. Aus der Re­gu­lie­rung er­ge­ben sich di­ver­se Vor­schrif­ten zur Rech­nungs­le­gung, Prü­fung und Of­fen­le­gung. Ka­pi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaf­ten von Al­ter­na­ti­ven In­vest­ment­fonds (AIF) sind zum Be­richts­we­sen und zur Mel­dung an die Bun­des­an­stalt für Fi­nanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht (Ba­Fin) und die Bun­des­bank ver­pflich­tet.

Die bsi-Ar­beits­grup­pe hat ei­nen neu­en Ver­bands­stan­dard für die Dar­stel­lung der „Per­for­mance“ und Leis­tungs­fä­hig­keit ei­ner re­gis­trier­ten oder zu­ge­las­se­nen Ka­pi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft (KVG) nach dem Ka­pi­tal­an­la­ge­ge­setz­buch (KAGB) vor­ge­legt. Der vor­ge­leg­te Ent­wurf gilt auch für Pu­bli­kums-AIF wie den ak­tu­el­len pu­bli­ty Per­for­mance Fonds. Der neue bsi-Stan­dard löst den bis­he­ri­gen Leis­tungs­bi­lanz-Stan­dard des Ver­ban­des ab. Die Per­for­mance-Be­rich­te wer­den sich un­ter Be­rück­sich­ti­gung der neu­en ge­setz­li­chen An­for­de­run­gen aus Be­richts­we­sen und Pro­spek­tie­rung von den we­sent­li­chen Leis­tungs­bi­lan­zen un­ter­schei­den. Der „Track-Re­cord“ ei­nes Un­ter­neh­mens wird in den ver­schie­de­nen As­set­klas­sen wie­der­ge­ge­ben. Als Fol­ge der neu­en Pro­gno­se­pra­xis in der Pro­spek­tie­rung nach dem KAGB wird der bis­he­ri­ge Soll/​Ist-Ver­gleich auf Ebe­ne der AIF al­ler Vor­aus­sicht nach weg­fal­len. Da­für wur­den neue Kenn­zah­len de­fi­niert, die den bis­he­ri­gen Er­folg und die Er­fah­run­gen in den je­wei­li­gen As­set­klas­sen dar­stel­len. Um ein mög­lichst um­fas­sen­des Bild zu ge­währ­leis­ten, soll eine Dar­stel­lung so­wohl auf Ebe­ne der KVG als auch al­ler von der KVG ver­wal­te­ten As­set­klas­sen er­fol­gen.


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Immofonds mit durchwachsenen Ergebnissen

Fremdfinanzierungsanteil deutlich zurückgenommen

Von Gerhard Rodler

Scope Ra­tings hat jetzt die neu­en Ra­tings al­ler re­le­van­ten of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­pu­bli­kums­fonds in Deutsch­land ver­öf­fent­licht. Ins­ge­samt wur­den 15 Pu­bli­kums­fonds und zu­sätz­lich drei Spe­zi­al­fonds be­wer­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr ha­ben sich die Ra­tings von fünf Fonds ver­bes­sert, bei acht Fonds ent­sprach das Ra­ting dem Vor­jah­res­er­geb­nis, fünf Fonds wur­den her­ab­ge­stuft. Das Spek­trum der ver­ge­be­nen Ra­tings für die Pu­bli­kums­fonds reicht von AA-AIF bis CC-AIF.

Die Neu­reg­lun­gen des KAGB ha­ben deut­li­che Aus­wir­kun­gen auf die Net­to-Mit­tel­zu­flüs­se. Im ers­ten Quar­tal 2014 flos­sen den of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­pu­bli­kums­fonds für Pri­vat­an­le­ger net­to fast eine Mil­li­ar­de Euro we­ni­ger zu als im Vor­jah­res­quar­tal – ein Rück­gang des Net­to-Mit­tel­auf­kom­mens um mehr als die Hälf­te.

Scope Ra­tings rech­net da­mit, dass sich die Mit­tel­zu­flüs­se zu­künf­tig auf ei­nem ge­ne­rell nied­ri­ge­ren Ni­veau als in den Jah­ren un­mit­tel­bar vor der Re­gu­lie­rung ein­-

HABAU nützt Sonne

Modernstes Werk Europas wurde in Perg eröffnet

Von Gerhard Rodler

Mit­te Juni 2013 er­folg­te der Start des Groß­pro­jekts ei­nes neu­en Be­ton-Fer­tig­teil­werks in Perg mit der Aus­füh­rungs­pla­nung. An­fang No­vem­ber be­gan­nen die Bau­ar­bei­ten, be­reits im April wur­den die vier neu­en Hal­len mit ei­ner Flä­che von ins­ge­samt 7.700 m² fer­tig ge­stellt. Im Mai folg­te der Pro­be­be­trieb der neu­en Um­lauf­an­la­ge. Am Frei­tag wur­den die neu­en Pro­duk­ti­ons­an­la­gen im Fer­tig­teil­werk in Perg in­klu­si­ve der eu­ro­pa­weit mo­derns­ten Um­lauf­fer­ti­gungs­an­la­ge für flä­chi­ge Be­ton­bau­tei­le schließ­lich fei­er­-

lich er­öff­net. Ins­ge­samt ver­gin­gen zwi­schen der Pla­nung und of­fi­zi­el­len Er­öff­nung ge­nau zwölf Mo­na­te, die Bau­zeit der Hal­len be­trug so­gar nur fünf.

Der Um­bau mit ei­nem In­ves­ti­ti­ons-Vo­lu­men von bei­na­he acht Mil­lio­nen Euro war not­wen­dig ge­wor­den, weil die Pro­duk­ti­ons­hal­len für die heu­ti­gen An­for­de­run­gen ent­we­der zu nied­rig oder zu schmal ge­wor­den wa­ren. Zu­dem reich­te die Trag­kraft der Hal­len­krä­ne kaum noch aus, denn der Trend geht aus wirt­schaft­li­chen Über­le­-

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Immofonds mit durchwachsenen Ergebnissen

Fremdfinanzierungsanteil deutlich zurückgenommen

Von Gerhard Rodler

Scope Ra­tings hat jetzt die neu­en Ra­tings al­ler re­le­van­ten of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­pu­bli­kums­fonds in Deutsch­land ver­öf­fent­licht. Ins­ge­samt wur­den 15 Pu­bli­kums­fonds und zu­sätz­lich drei Spe­zi­al­fonds be­wer­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr ha­ben sich die Ra­tings von fünf Fonds ver­bes­sert, bei acht Fonds ent­sprach das Ra­ting dem Vor­jah­res­er­geb­nis, fünf Fonds wur­den her­ab­ge­stuft. Das Spek­trum der ver­ge­be­nen Ra­tings für die Pu­bli­kums­fonds reicht von AA-AIF bis CC-AIF.

Die Neu­reg­lun­gen des KAGB ha­ben deut­li­che Aus­wir­kun­gen auf die Net­to-Mit­tel­zu­flüs­se. Im ers­ten Quar­tal 2014 flos­sen den of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­pu­bli­kums­fonds für Pri­vat­an­le­ger net­to fast eine Mil­li­ar­de Euro we­ni­ger zu als im Vor­jah­res­quar­tal – ein Rück­gang des Net­to-Mit­tel­auf­kom­mens um mehr als die Hälf­te.

Scope Ra­tings rech­net da­mit, dass sich die Mit­tel­zu­flüs­se zu­künf­tig auf ei­nem ge­ne­rell nied­ri­ge­ren Ni­veau als in den Jah­ren un­mit­tel­bar vor der Re­gu­lie­rung ein­pen­deln wer­den. Die Ver­lang­sa­mung der Mit­tel­zu­flus­se hat auch Vor­tei­le, da der zum Teil hohe In­ves­ti­ti­ons­druck für die Fonds­ma­na­ger ge­rin­ger wird. Dies trifft vor al­lem auf Fonds mit ho­hen Li­qui­di­täts­quo­ten zu.

Die Li­qui­di­täts­quo­ten der ak­tiv am Markt be­find­li­chen of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­fonds sind 2013 im Ver­gleich zum Vor­jahr um 0,5 Pro­zent­punk­te auf 22,1 Pro­zent im ge­wich­te­ten Durch­schnitt ge­stie­gen. Der "Un­i­Im­mo: Deutsch­land" und der "Un­i­Im­mo: Eu­ro­pa" ha­ben mit 32,0 Pro­zent bzw. 28,7 Pro­zent die höchs­ten Li­qui­di­täts­quo­ten und ste­hen so­mit un­ter dem größ­ten In­ves­ti­ti­ons­druck. Aus Sicht von Scope wer­den die Neu­re­ge­lun­gen des KAGB in Be­zug auf Hal­te- und Kün­di­gungs­fris­ten in der Ten­denz eher zu ei­ner Sen­kung der Li­qui­di­täts­quo­ten füh­ren.

Die Kre­dit­quo­ten sind im Durch­schnitt leicht von 21,5 Pro­zent im ge­wich­te­ten Durch­schnitt im Jahr 2012 auf 20,9 Pro­zent im Jahr 2013 ge­sun­ken – eine Ab­sen­kung um 0,6 Pro­zent­punk­te. Auf­grund ge­setz­li­cher Er­for­der­nis­se müs­sen alle Fonds den Kre­dit­an­teil bis 2015 auf ma­xi­mal 30 Pro­zent des Ge­samt­ver­kehrs­wert­vo­lu­mens be­gren­zen. An­fang 2014 ha­ben be­reits elf der 15 un­ter­such­ten Fonds die­se ge­setz­li­che Be­schrän­kung um­ge­setzt. Für glo­bal agie­ren­de Fonds er­war­tet Scope Ziel-Kre­dit­quo­ten zwi­schen 25 Pro­zent und 30 Pro­zent. Of­fe­ne Im­mo­bi­li­en­fonds mit Fo­kus Eu­ro­pa wer­den im Durch­schnitt Kre­dit­quo­ten von 15 Pro­zent bis 25 Pro­zent an­stre­ben. Dies ist an­ge­sichts der his­to­risch nied­ri­gen Zin­sen ein kla­res Zei­chen, dass ein­fach zu we­nig at­trak­ti­ve Im­mo­bi­li­en am Markt sind. Nach­dem in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren die durch­schnitt­li­che Ver­mie­tungs­quo­te leicht zu­rück­ge­gan­gen ist, ist sie 2013 leicht um 0,6 Pro­zent­punk­te auf 93,0 Pro­zent an­ge­stie­gen. Den höchs­ten Zu­wachs er­ziel­te der "Un­i­Im­mo: Glo­bal" mit 5,1 Pro­zent­punk­ten. Er stei­ger­te sei­ne Ver­mie­tungs­quo­te da­mit auf 96,5 Pro­zent.

Die Um­set­zung der eu­ro­päi­schen AIFM-Richt­li­nie hat zu ver­gleich­ba­ren Stan­dards für ge­schlos­se­ne und of­fe­ne Pro­duk­te ge­führt. Scope Ra­tings er­war­tet, dass sich im Lau­fe der kom­men­den drei Jah­re die bis­lang schar­fe Trenn­li­nie zwi­schen An­bie­tern of­fe­ner und ge­schlos­se­ner Fonds wei­ter auf­wei­chen wird. Die Ka­pi­tal­an­la­ge/ -ver­wal­tungs­ge­sell­schaf­ten der of­fe­nen Im­mo­bi­li­en­fonds wer­den hier­bei eine Vor­rei­ter­rol­le ein­neh­men und künf­tig auch im Markt der ge­schlos­se­nen AIFs ak­tiv wer­den.

Ra­ting re­flek­tiert ri­si­ko­ad­jus­tier­te Ren­di­te Das Scope Ra­ting von Im­mo­bi­li­en­fonds spie­gelt das Ver­hält­nis der ri­si­ko­ad­jus­tier­ten Ren­di­te zur er­war­te­ten Ren­di­te ver­gleich­ba­rer Port­fo­li­os wi­der. Den größ­ten Ein­fluss auf das Ra­ting ha­ben Ri­si­ken, die aus dem Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio re­sul­tie­ren – zum Bei­spiel: Miet­ver­trags­aus­läu­fe, Ob­jek­tal­ter und Län­der­ri­si­ken. Au­ßer­dem wer­den die Fi­nanz­struk­tur und die Nach­hal­tig­keit der Fonds ana­ly­siert. Dar­über hin­aus er­stellt Scope se­pa­ra­te As­set Ma­nage­ment-Ra­tings, die eben­falls we­sent­li­chen Ein­fluss auf das Ra­ting ha­ben.

Ein­heit­li­che Ra­ting­ska­la und Sub­skript für Al­ter­na­ti­ve In­vest­ment­fonds (AIF) Mit der Um­set­zung der eu­ro­päi­schen AIFM-Richt­li­nie wur­de ein ein­heit­li­cher ge­setz­li­cher Rah­men so­wohl für of­fe­ne als auch ge­schlos­se­ne Al­ter­na­ti­ve In­vest­ment­fonds ge­schaf­fen. Scope Ra­tings hat dies zum An­lass ge­nom­men, die Ra­ting­ska­la und -de­fi­ni­tio­nen für of­fe­ne und ge­schlos­se­ne AIF für pri­va­te und in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren zu ver­ein­heit­li­chen und mit dem Sub­skript „AIF“ zu kenn­zeich­nen.


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HABAU nützt Sonne

Modernstes Werk Europas wurde in Perg eröffnet

Von Gerhard Rodler

Mit­te Juni 2013 er­folg­te der Start des Groß­pro­jekts ei­nes neu­en Be­ton-Fer­tig­teil­werks in Perg mit der Aus­füh­rungs­pla­nung. An­fang No­vem­ber be­gan­nen die Bau­ar­bei­ten, be­reits im April wur­den die vier neu­en Hal­len mit ei­ner Flä­che von ins­ge­samt 7.700 m² fer­tig ge­stellt. Im Mai folg­te der Pro­be­be­trieb der neu­en Um­lauf­an­la­ge. Am Frei­tag wur­den die neu­en Pro­duk­ti­ons­an­la­gen im Fer­tig­teil­werk in Perg in­klu­si­ve der eu­ro­pa­weit mo­derns­ten Um­lauf­fer­ti­gungs­an­la­ge für flä­chi­ge Be­ton­bau­tei­le schließ­lich fei­er­lich er­öff­net. Ins­ge­samt ver­gin­gen zwi­schen der Pla­nung und of­fi­zi­el­len Er­öff­nung ge­nau zwölf Mo­na­te, die Bau­zeit der Hal­len be­trug so­gar nur fünf.

Der Um­bau mit ei­nem In­ves­ti­ti­ons-Vo­lu­men von bei­na­he acht Mil­lio­nen Euro war not­wen­dig ge­wor­den, weil die Pro­duk­ti­ons­hal­len für die heu­ti­gen An­for­de­run­gen ent­we­der zu nied­rig oder zu schmal ge­wor­den wa­ren. Zu­dem reich­te die Trag­kraft der Hal­len­krä­ne kaum noch aus, denn der Trend geht aus wirt­schaft­li­chen Über­le­gun­gen hin zu grö­ße­ren Bau­tei­len mit hö­he­ren Ein­zel­ge­wich­ten. Trotz an­de­rer Über­le­gun­gen fiel die Ent­schei­dung schnell zu­guns­ten ei­nes Ver­bleibs in Perg. Be­heizt wer­den die Pro­duk­ti­ons­hal­len aus­schließ­lich mit ther­mi­scher So­lar­ener­gie. Das in­no­va­ti­ve Sys­tem ei­ner voll­so­la­ren Bau­teil­ak­ti­vie­rung ist in Öster­reich in die­ser Grö­ße ein­zig­ar­tig. Auf den Hal­len-Dä­chern wur­den 1.500 m² So­lar­kol­lek­to­ren mon­tiert. Ein ehe­ma­li­ger Gas­tank mit 80.000 Li­tern Fas­sungs­ver­mö­gen wird als Puf­fer­spei­cher ver­wen­det. Von April bis Ok­to­ber wird die ge­won­ne­ne So­lar­ener­gie zu­dem als Pro­zess­wär­me ge­nutzt, zur Hei­zung der Scha­lun­gen für die Hohl­die­len­de­cken­pro­duk­ti­on so­wie der Tro­cken­kam­mern in der neu­en Um­lauf­an­la­ge.


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Colliers steigt im Ranking auf

Platz 5 der „Top 100 Global Outsourcing Companies 2014“

Von Gerhard Rodler

Das Im­mo­bi­li­en­be­ra­tungs­un­ter­neh­men Col­liers In­ter­na­tio­nal ist im Ran­king der „Glo­bal Out­sour­cing 100 Com­pa­nies“ der In­ter­na­tio­nal As­so­cia­ti­on of Out­sour­cing Pro­fes­sio­nals (IAOP®) auf den fünf­ten von 100 Plät­zen auf­ge­stie­gen, nach­dem es im letz­ten Jahr Platz 17 be­legt hat­te. Col­liers ist da­mit be­reits im neun­ten Jahr in Fol­ge – seit dem ers­ten Er­schei­nen des Ran­kings im Jahr 2006 – un­ter den Glo­bal Out­sour­cing 100. Die be­wer­te­ten Un­ter­neh­men wur­den in

fol­gen­den Ka­te­go­ri­en be­wer­tet: Grö­ße und Wachs­tum, Kun­den­re­fe­ren­zen, Un­ter­neh­mens­be­kannt­heit und Zer­ti­fi­zie­run­gen, or­ga­ni­sa­to­ri­sche Kom­pe­tenz und Ma­nage­ment­leis­tung so­wie Un­ter­neh­mens­füh­rung.

Das IAOP® „Glo­bal Out­sour­cing 100 Com­pa­nies“-Ran­king lis­tet 75 gro­ße und 25 klei­ne­re Un­ter­neh­men auf. Zu­dem hat die IAOP® wei­te­re Ran­kings für be­stimm­te Leis­tun­gen ver­öf­fent­licht. Col­liers In­ter­na­tio­nal wur­de da­bei un­ter an­de­rem zu­sätz­lich

CBRE Investors kauft zu

Weiteres Einkauszentrum in Polen erworben

Von Gerhard Rodler

Der von CBRE Glo­bal In­ves­tors ge­ma­nag­te CBRE Eu­ro­pean Shop­ping Cent­re Fonds (“ESCF”) hat das Ein­kaufs­zen­trum Ga­le­ria Ma­zo­via in Płock, Po­len, mit ei­ner Ren­di­te von 7,9 Pro­zent er­wor­ben. Beim Ver­käu­fer han­del­te es sich um ei­nen Pri­vat­in­ves­tor.

Das im Jahr 2010 er­rich­te­te Ein­kaufs­zen­trum mit ei­ner Ge­samt­flä­che von 28.485 Qua­drat­me­tern be­fin­det sich auf ei­ner wich­ti­gen Ver­kehrs­ader in Płock. Das mo­der­ne

Pro­jekt ver­fügt über eine Tief­ga­ra­ge für etwa 670 PKW und be­steht aus zwei Eta­gen mit Ein­zel­han­dels­ge­schäf­ten, die zu 99 Pro­zent ver­mie­tet sind. Bei den Mie­tern han­delt es sich vor­wie­gend um in­ter­na­tio­na­le Han­dels­ket­ten (50 Pro­zent), wie etwa H&M, Zara, Bersh­ka, Me­dia Markt, Deich­mann und New Yor­ker.

Ga­le­ria Ma­zo­via ist be­reits das sechs­te Ein­kaufs­zen­trum für die­sen Fonds und das

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Colliers steigt im Ranking auf

Platz 5 der „Top 100 Global Outsourcing Companies 2014“

Von Gerhard Rodler

Das Im­mo­bi­li­en­be­ra­tungs­un­ter­neh­men Col­liers In­ter­na­tio­nal ist im Ran­king der „Glo­bal Out­sour­cing ...100 Com­pa­nies“ der In­ter­na­tio­nal As­so­cia­ti­on of Out­sour­cing Pro­fes­sio­nals (IAOP®) auf den fünf­ten von 100 Plät­zen auf­ge­stie­gen, nach­dem es im letz­ten Jahr Platz 17 be­legt hat­te. Col­liers ist da­mit be­reits im neun­ten Jahr in Fol­ge – seit dem ers­ten Er­schei­nen des Ran­kings im Jahr 2006 – un­ter den Glo­bal Out­sour­cing 100. Die be­wer­te­ten Un­ter­neh­men wur­den in fol­gen­den Ka­te­go­ri­en be­wer­tet: Grö­ße und Wachs­tum, Kun­den­re­fe­ren­zen, Un­ter­neh­mens­be­kannt­heit und Zer­ti­fi­zie­run­gen, or­ga­ni­sa­to­ri­sche Kom­pe­tenz und Ma­nage­ment­leis­tung so­wie Un­ter­neh­mens­füh­rung.

Das IAOP® „Glo­bal Out­sour­cing 100 Com­pa­nies“-Ran­king lis­tet 75 gro­ße und 25 klei­ne­re Un­ter­neh­men auf. Zu­dem hat die IAOP® wei­te­re Ran­kings für be­stimm­te Leis­tun­gen ver­öf­fent­licht. Col­liers In­ter­na­tio­nal wur­de da­bei un­ter an­de­rem zu­sätz­lich in den Ka­te­go­ri­en „Meis­te Nie­der­las­sun­gen welt­weit“, „Dienst­leis­ter Im­mo­bi­li­en“, „Fa­ci­li­ty Ser­vices“ und „Cor­po­ra­te Ser­vices“ un­ter die Top-10-Un­ter­neh­men ge­reiht.


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CBRE Investors kauft zu

Weiteres Einkauszentrum in Polen erworben

Von Gerhard Rodler

Der von CBRE Glo­bal In­ves­tors ge­ma­nag­te CBRE Eu­ro­pean Shop­ping Cent­re Fonds (“ESCF”) hat das Ein­kaufs­zen­trum Ga­le­ria ...Ma­zo­via in Płock, Po­len, mit ei­ner Ren­di­te von 7,9 Pro­zent er­wor­ben. Beim Ver­käu­fer han­del­te es sich um ei­nen Pri­vat­in­ves­tor.

Das im Jahr 2010 er­rich­te­te Ein­kaufs­zen­trum mit ei­ner Ge­samt­flä­che von 28.485 Qua­drat­me­tern be­fin­det sich auf ei­ner wich­ti­gen Ver­kehrs­ader in Płock. Das mo­der­ne Pro­jekt ver­fügt über eine Tief­ga­ra­ge für etwa 670 PKW und be­steht aus zwei Eta­gen mit Ein­zel­han­dels­ge­schäf­ten, die zu 99 Pro­zent ver­mie­tet sind. Bei den Mie­tern han­delt es sich vor­wie­gend um in­ter­na­tio­na­le Han­dels­ket­ten (50 Pro­zent), wie etwa H&M, Zara, Bersh­ka, Me­dia Markt, Deich­mann und New Yor­ker.

Ga­le­ria Ma­zo­via ist be­reits das sechs­te Ein­kaufs­zen­trum für die­sen Fonds und das ers­te für den CBRE Fonds ESCF in Zen­tral-Ost­eu­ro­pa. Das von ESCF ver­wal­te­te Ver­mö­gen wuchs so­mit auf ins­ge­samt 500 Mio. Eu­ro­Ga­le­ria Ma­zo­via ist be­reits das sechs­te Ein­kaufs­zen­trum für den Fonds und das ers­te für den CBRE Fonds ESCF in Zen­tral-Ost­eu­ro­pa.


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Karriere zum Tag: Neu bei Engin-Deniz

Widerhofer neuer Partner bei Engin-Deniz Rechtsanwälte

Von Gerhard Rodler

Die Wie­ner Rechtsanwaltskanzlei Engin-Deniz hat seit kurzem mit Erwin Widerhofer ei­nen neuen Partner. Widerhofer ist seit April 2010 bei Engin-Deniz Rechtsanwälte tätig und hat sich seither auf die Be­reiche Immobili­enrecht, Unternehmensrecht und gewerb­li­cher Rechtsschutz spezialisiert. Neben sei­nem Jusstudium (Abschluss 2007) kann der geborene Wie­ner auch auf ein Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Wien verweisen, das er 2009 mit dem Titel Mag.rer.soc.oec. abschloss.

Widerhofer ist verheiratet und Vater ei­nes Sohnes.

Die Rechtsanwaltskanzlei Engin-Deniz mit Sitz in der Wie­ner City ist seit 50 Jahren tätig und hat sich vor allem als Spezialist im Be­reich Immobili­enrecht ei­nen Namen gemacht. Sie gilt in Wien als eine der führenden Kanzleien bei der rechtlichen Vertretung von Hausverwaltungen und Durchführung von Immobili­en­transaktionen.

Kampf um conwert

Rebell Proschofsky streitet um Aufsichtsrat

Von Gerhard Rodler

Nach der tur­bu­len­ten con­wert-Haupt­ver­samm­lung zieht der „Bör­sen­re­bell“ Alex­an­der Pro­schofs­ky vor Ge­richt. Pro­schofs­ky woll­te sich ge­mein­sam mit dem Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten Pe­ter Hohl­bein in den con­wert-Ver­wal­tungs­rat wäh­len las­sen, um den Ein­fluss von Kern­ak­tio­när Hans Pe­ter Ha­sel­stei­ner zu be­gren­zen. Pro­schofs­ky schei­ter­te knapp. Kurz­fris­tig wa­ren meh­re­re Mil­lio­nen Stim­men aus­ge­schlos­sen wor­den.

Nun hat Pro­schofs­ky, der über sei­ne Fir­ma Cube In­vest am Im­mo­bi­li­en­kon­zern

con­wert be­tei­ligt ist, beim Han­dels­ge­richt Wien (HG) eine An­fech­tungs- und Fest­stel­lungs­kla­ge ge­gen die Be­schlüs­se zum Ta­ges­ord­nungs­punkt „Wah­len in den Ver­wal­tungs­rat“ der con­wert-HV vom 7. Mai ein­ge­bracht. Eine „kor­rek­te Zäh­lung der Stim­men“ hät­te „ein­deu­tig“ die Wahl von des Deut­schen Hohl­bein und Pro­schofs­ky an­stel­le von Scho­el­ler und Postl er­ge­ben. Hohl­bein und Pro­schofs­ky hät­ten die „über­wäl­ti­gen­de“ Mehr­heit der „frei­en, nicht dem Haupt­ak­tio­när na­he­ste­hen­den Stim­men“

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Karriere zum Tag: Neu bei Engin-Deniz

Widerhofer neuer Partner bei Engin-Deniz Rechtsanwälte

Von Gerhard Rodler

Die Wie­ner Rechtsanwaltskanzlei Engin-Deniz hat seit kurzem mit Erwin Widerhofer ei­nen neuen Partner. Widerhofer ist seit April 2010 bei Engin-Deniz Rechtsanwälte tätig und hat sich ...seither auf die Be­reiche Immobili­enrecht, Unternehmensrecht und gewerb­li­cher Rechtsschutz spezialisiert. Neben sei­nem Jusstudium (Abschluss 2007) kann der geborene Wie­ner auch auf ein Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Wien verweisen, das er 2009 mit dem Titel Mag.rer.soc.oec. abschloss.

Widerhofer ist verheiratet und Vater ei­nes Sohnes.

Die Rechtsanwaltskanzlei Engin-Deniz mit Sitz in der Wie­ner City ist seit 50 Jahren tätig und hat sich vor allem als Spezialist im Be­reich Immobili­enrecht ei­nen Namen gemacht. Sie gilt in Wien als eine der führenden Kanzleien bei der rechtlichen Vertretung von Hausverwaltungen und Durchführung von Immobili­en­transaktionen.


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Kampf um conwert

Rebell Proschofsky streitet um Aufsichtsrat

Von Gerhard Rodler

Nach der tur­bu­len­ten con­wert-Haupt­ver­samm­lung zieht der „Bör­sen­re­bell“ Alex­an­der Pro­schofs­ky vor Ge­richt. Pro­schofs­ky ...woll­te sich ge­mein­sam mit dem Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten Pe­ter Hohl­bein in den con­wert-Ver­wal­tungs­rat wäh­len las­sen, um den Ein­fluss von Kern­ak­tio­när Hans Pe­ter Ha­sel­stei­ner zu be­gren­zen. Pro­schofs­ky schei­ter­te knapp. Kurz­fris­tig wa­ren meh­re­re Mil­lio­nen Stim­men aus­ge­schlos­sen wor­den.

Nun hat Pro­schofs­ky, der über sei­ne Fir­ma Cube In­vest am Im­mo­bi­li­en­kon­zern con­wert be­tei­ligt ist, beim Han­dels­ge­richt Wien (HG) eine An­fech­tungs- und Fest­stel­lungs­kla­ge ge­gen die Be­schlüs­se zum Ta­ges­ord­nungs­punkt „Wah­len in den Ver­wal­tungs­rat“ der con­wert-HV vom 7. Mai ein­ge­bracht. Eine „kor­rek­te Zäh­lung der Stim­men“ hät­te „ein­deu­tig“ die Wahl von des Deut­schen Hohl­bein und Pro­schofs­ky an­stel­le von Scho­el­ler und Postl er­ge­ben. Hohl­bein und Pro­schofs­ky hät­ten die „über­wäl­ti­gen­de“ Mehr­heit der „frei­en, nicht dem Haupt­ak­tio­när na­he­ste­hen­den Stim­men“ er­hal­ten.

Die vom Ma­nage­ment auf­ge­stell­ten Kan­di­da­ten Scho­el­ler und Postl be­ka­men da­mals eine dün­ne Mehr­heit. Kurz vor der HV wa­ren meh­re­re Mil­lio­nen Stim­men, die von der deut­schen In­ves­to­ren­fa­mi­lie Eh­ler­ding ge­hal­ten wer­den, aus­ge­schlos­sen wor­den. Dies sorg­te für ei­nen Eklat, zu­mal Karl Eh­ler­ding, frü­her Ei­gen­tü­mer der con­wert-Toch­ter KWG, ex­tra nach Wien ge­reist war. Das con­wert-Ma­nage­ment be­grün­de­te die Blo­cka­de da­mit, dass Eh­ler­ding und sei­ne zwei Söh­ne ge­mein­sam vor­gin­gen und da­her hät­ten mel­den müs­sen, dass sie zu­sam­men mehr als 4 Pro­zent der con­wert-Ak­ti­en hal­ten, näm­lich nach ei­ge­nen An­ga­ben 6,5 Pro­zent.

Bei der HV hät­te Eh­ler­ding zehn Pro­zent des stimm­be­rech­tig­ten Grund­ka­pi­tals re­prä­sen­tiert. Eh­ler­ding hat­te sei­ne Stim­men Pro­schofs­ky zu­ge­si­chert.

Soll­te der „Bör­sen­re­bell“ mit sei­ner Kla­ge er­folg­reich sein, wür­de das die rück­wir­ken­de Be­stel­lung von ihm und Hohl­bein zur Fol­ge ha­ben, die HV müss­te nicht wie­der­holt wer­den.


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Geschlossene Fonds stärker

40jähriger Immobilienfonds erzielt Rekord-Kurs von 775%

Von Gerhard Rodler

Auf der Han­dels­platt­form der Fonds­bör­se Deutsch­land Be­tei­li­gungs­mak­ler AG wur­den im Mai über alle An­la­ge­klas­sen hö­he­re Durch­schnitts­kur­se er­zielt. Das no­mi­na­le Han­dels­vo­lu­men der ins­ge­samt 347 Trans­ak­tio­nen lag bei 13,7 Mio. Euro. Im­mo­bi­li­en­fonds mach­ten mit 9,4 Mio. Euro et­was mehr als zwei Drit­tel des Han­dels­um­sat­zes aus. Der Durch­schnitts­kurs bei den Im­mo­bi­li­en­fonds no­tier­te be­dingt durch den mit dem West­Fonds BI-Fonds 3 er­ziel­ten Re­kord­kurs von 775 Pro­zent be­zo­gen auf das

No­mi­nal­ka­pi­tal mit 64,6 Pro­zent deut­lich über dem bis­he­ri­gen Jah­res­mit­tel von 50,6 Pro­zent. Schiffs­fonds und sons­ti­ge Be­tei­li­gun­gen zeig­ten im Mai durch­schnitt­li­che Um­sät­ze von je­weils rund 2,2 Mio. Euro.

Die Fonds­bör­se Deutsch­land ver­zeich­ne­te auf ih­rer Han­dels­platt­form www.zweitmarkt.de im Mai 2014 den zweit­höchs­ten Han­dels­um­satz des Jah­res. Das no­mi­na­le Han­dels­vo­lu­men der ins­ge­samt 347 Trans­ak­tio­nen be­trug rund 13,7 Mio. Euro und da­mit et­was mehr als der durch­schnitt­li­che

Gute Luft zum Tag: Weltgrößte Studie

Studie über Bewohnergesundheit in energieeffizienten Neubauten

Von Gerhard Rodler

Die welt­weit um­fang­reichs­te Stu­die auf dem Ge­biet der Be­woh­ner­ge­sund­heit in neu­en, en­er­gie­ef­fi­zi­en­ten Wohn­bau­ten prä­sen­tier­te heu­te erst­mals die ein­deu­ti­gen Er­geb­nis­se: Woh­nen mit Wohn­raum­lüf­tungs­an­la­gen sorgt so­wohl für bes­se­re Raum­luft­qua­li­tät als auch für hö­he­re Wohn­zu­frie­den­heit. Ent­spre­chen bei­spiels­wei­se die CO2-Kon­zen­tra­tio­nen bei Wohn­häu­sern, die Lüf­tungs­an­la­gen hat­ten, größ­ten­teils den An­for­de­run­gen, konn­ten über 80 Pro­zent der über rei­ne Fens­ter­lüf­tung be­lüf­te­ten Wohn­-

räu­me nicht die Min­dest­stan­dards hal­ten. Das zeig­ten über 3.000 Ein­zel­mes­sun­gen in Wohn­räu­men so­wie über 570 Be­fra­gun­gen der Be­woh­ner im Rah­men ei­ner Un­ter­su­chung des Öster­rei­chi­schen In­sti­tuts für Bau­bio­lo­gie und Bauöko­lo­gie (IBO) so­wie der Med Uni Wien.

In den Wohn­ob­jek­ten mit Wohn­raum­lüf­tungs­an­la­gen wa­ren 87 Pro­zent der Teil­neh­mer sehr zu­frie­den mit der Wohn­si­tua­ti­on. Sie nah­men die Luft­qua­li­tät deut­lich po­si­ti­ver wahr - „frisch“, „an­ge­nehm“, „sau­-

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Geschlossene Fonds stärker

40jähriger Immobilienfonds erzielt Rekord-Kurs von 775%

Von Gerhard Rodler

Auf der Han­dels­platt­form der Fonds­bör­se Deutsch­land Be­tei­li­gungs­mak­ler AG wur­den im Mai über alle An­la­ge­klas­sen ...hö­he­re Durch­schnitts­kur­se er­zielt. Das no­mi­na­le Han­dels­vo­lu­men der ins­ge­samt 347 Trans­ak­tio­nen lag bei 13,7 Mio. Euro. Im­mo­bi­li­en­fonds mach­ten mit 9,4 Mio. Euro et­was mehr als zwei Drit­tel des Han­dels­um­sat­zes aus. Der Durch­schnitts­kurs bei den Im­mo­bi­li­en­fonds no­tier­te be­dingt durch den mit dem West­Fonds BI-Fonds 3 er­ziel­ten Re­kord­kurs von 775 Pro­zent be­zo­gen auf das No­mi­nal­ka­pi­tal mit 64,6 Pro­zent deut­lich über dem bis­he­ri­gen Jah­res­mit­tel von 50,6 Pro­zent. Schiffs­fonds und sons­ti­ge Be­tei­li­gun­gen zeig­ten im Mai durch­schnitt­li­che Um­sät­ze von je­weils rund 2,2 Mio. Euro.

Die Fonds­bör­se Deutsch­land ver­zeich­ne­te auf ih­rer Han­dels­platt­form www.zweitmarkt.de im Mai 2014 den zweit­höchs­ten Han­dels­um­satz des Jah­res. Das no­mi­na­le Han­dels­vo­lu­men der ins­ge­samt 347 Trans­ak­tio­nen be­trug rund 13,7 Mio. Euro und da­mit et­was mehr als der durch­schnitt­li­che Mo­nats­um­satz seit Jah­res­be­ginn. In al­len An­la­ge­klas­sen konn­ten die er­ziel­ten Kur­se da­bei ge­gen­über dem Vor­mo­nat zum Teil deut­lich zu­le­gen.

Der stärks­ten Kurs­an­stieg war bei den Im­mo­bi­li­en­fonds zu be­ob­ach­ten: Der mo­nat­li­che Durch­schnitts­kurs stieg im Mai um 24 Pro­zent­punk­te auf 64,6 Pro­zent. Grund für die­se au­ßer­ge­wöhn­li­che Zu­nah­me war ins­be­son­de­re der er­ziel­te Re­kord­kurs des West­Fonds BI-Fonds 3 von 775 Pro­zent auf das No­mi­nal­ka­pi­tal. Der 1972 emit­tier­te Fonds in­ves­tier­te in ein Ein­kaufs­zen­trum in Hei­del­berg und er­ziel­te be­reits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren im­mer wie­der hohe Zweit­markt­kur­se. „Fonds, die mit solch ho­hen Kur­sen ge­han­delt wer­den, sind al­ler­dings die Aus­nah­me, nicht die Re­gel“, kom­men­tiert Alex Ga­de­berg, Vor­stand der Fonds­bör­se Deutsch­land. Ins­ge­samt wur­den im Mai 206 Trans­ak­tio­nen mit Im­mo­bi­li­en­fonds um­ge­setzt. Das ent­spre­chen­de Han­dels­vo­lu­men be­trug 9,4 Mio. Euro.

Ei­nen Kurs- und Um­satz­an­stieg ver­zeich­ne­ten die Schiffs­fonds. Der Durch­schnitts­kurs der 67 Trans­ak­tio­nen in die­sem Seg­ment lag mit 25,5 Pro­zent deut­lich über dem Wert des Vor­mo­nats von 19,3 Pro­zent. Ins­ge­samt wur­de ein no­mi­na­les Han­dels­vo­lu­men von rund 2,2 Mio. Euro und da­mit eine Zu­nah­me von rund 40 Pro­zent ge­gen­über dem im April ge­mes­se­nen Vo­lu­men er­zielt.

Mit 55,2 Pro­zent nur knapp über dem Durch­schnitts­kurs des Vor­mo­nats no­tier­ten die sons­ti­gen Be­tei­li­gun­gen, die mit eben­falls rund 2,2 Mio. Euro sta­bi­le Um­sät­ze zeig­ten.


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Gute Luft zum Tag: Weltgrößte Studie

Studie über Bewohnergesundheit in energieeffizienten Neubauten

Von Gerhard Rodler

Die welt­weit um­fang­reichs­te Stu­die auf dem Ge­biet der Be­woh­ner­ge­sund­heit in neu­en, en­er­gie­ef­fi­zi­en­ten Wohn­bau­ten ...prä­sen­tier­te heu­te erst­mals die ein­deu­ti­gen Er­geb­nis­se: Woh­nen mit Wohn­raum­lüf­tungs­an­la­gen sorgt so­wohl für bes­se­re Raum­luft­qua­li­tät als auch für hö­he­re Wohn­zu­frie­den­heit. Ent­spre­chen bei­spiels­wei­se die CO2-Kon­zen­tra­tio­nen bei Wohn­häu­sern, die Lüf­tungs­an­la­gen hat­ten, größ­ten­teils den An­for­de­run­gen, konn­ten über 80 Pro­zent der über rei­ne Fens­ter­lüf­tung be­lüf­te­ten Wohn­räu­me nicht die Min­dest­stan­dards hal­ten. Das zeig­ten über 3.000 Ein­zel­mes­sun­gen in Wohn­räu­men so­wie über 570 Be­fra­gun­gen der Be­woh­ner im Rah­men ei­ner Un­ter­su­chung des Öster­rei­chi­schen In­sti­tuts für Bau­bio­lo­gie und Bauöko­lo­gie (IBO) so­wie der Med Uni Wien.

In den Wohn­ob­jek­ten mit Wohn­raum­lüf­tungs­an­la­gen wa­ren 87 Pro­zent der Teil­neh­mer sehr zu­frie­den mit der Wohn­si­tua­ti­on. Sie nah­men die Luft­qua­li­tät deut­lich po­si­ti­ver wahr - „frisch“, „an­ge­nehm“, „sau­ber“ – als die Be­woh­ner in Ob­jek­ten mit rei­ner Fens­ter­lüf­tung. Die im Pas­siv­haus ver­wirk­lich­te Kom­bi­na­ti­on aus en­er­gie­ef­fi­zi­en­ter Bau­wei­se und Kom­fort­lüf­tung sei dem­nach ide­al, um zu­kunfts­träch­tig zu bau­en.


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Herausgeber: Reinhard Einwaller
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