08.05.2014

Weiter Krimi um Grunderwerbsteuer

AK bekämpft mit allen Mitteln den Entwurf

Von Gerhard Rodler

Die Ar­bei­ter­kam­mer (AK) bleibt da­bei: Weil sich die Grund­er­werb­steu­er auch nach der Re­form an den al­ten Ein­heits­wer­ten statt an Ver­kehrs­wer­ten be­mes­sen wird, will sie kon­kre­te An­lass­fäl­le vor das Ver­fas­sungs­ge­richt (VfGH) brin­gen. Eine Ori­en­tie­rung an rea­lis­ti­sche­ren Ver­kehrs­wer­ten hät­te hö­he­re Steu­ern beim Er­ben und Schen­ken von Im­mo­bi­li­en be­deu­tet, qua­si ein Ein­stieg in eine Ver­mö­gens­steu­er bzw. eine Art Wie­der­be­le­bung der Erb­schafts­steu­er, wie dies teils aus AK und ÖGB ver­langt wur­de. Dies wuss­ten die Re­gie­rungs­par­tei­en zu ver­hin­dern, vor

al­lem die ÖVP wehr­te sich mas­siv ge­gen eine „Erb­schafts­steu­er durch die Hin­ter­tür“.

Des­halb bleibt es – trotz der VfGH-Kri­tik aus dem Vor­jahr – auch ab 1. Juni beim drei­fa­chen Ein­heits­wert als Be­mes­sungs-

­grund­la­ge. Auch an­de­re Ex­per­ten sind über­zeugt,

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UBM macht Aktionäre froh

Von Gerhard Rodler

UBM ist 2014 viel­ver­spre­chend ge­star­tet. Im 1. Quar­tal stieg der Um­satz des an der Wie­ner Bör­se no­tier­ten Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lers um 13 Mio. oder 27,8 Pro­zent auf 59,7 Mio. Euro. Das kon­sol­dier­te Er­-

geb­nis der UBM-Grup­pe wuchs um 0,5 Mio. oder 25 Pro­zent auf 2,5 Mio. Euro. Aus­schlag­ge­bend für den Er­folg wa­ren der sehr gute Woh­nungs­ab­satz in Öster­reich und Deutsch­land so-

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Weiter Krimi um Grunderwerbsteuer

AK bekämpft mit allen Mitteln den Entwurf

Von Gerhard Rodler

Die Ar­bei­ter­kam­mer (AK) bleibt da­bei: Weil sich die Grund­er­werb­steu­er auch nach der Re­form an den al­ten Ein­heits­wer­ten statt an Ver­kehrs­wer­ten ...be­mes­sen wird, will sie kon­kre­te An­lass­fäl­le vor das Ver­fas­sungs­ge­richt (VfGH) brin­gen. Eine Ori­en­tie­rung an rea­lis­ti­sche­ren Ver­kehrs­wer­ten hät­te hö­he­re Steu­ern beim Er­ben und Schen­ken von Im­mo­bi­li­en be­deu­tet, qua­si ein Ein­stieg in eine Ver­mö­gens­steu­er bzw. eine Art Wie­der­be­le­bung der Erb­schafts­steu­er, wie dies teils aus AK und ÖGB ver­langt wur­de. Dies wuss­ten die Re­gie­rungs­par­tei­en zu ver­hin­dern, vor al­lem die ÖVP wehr­te sich mas­siv ge­gen eine „Erb­schafts­steu­er durch die Hin­ter­tür“.

Des­halb bleibt es – trotz der VfGH-Kri­tik aus dem Vor­jahr – auch ab 1. Juni beim drei­fa­chen Ein­heits­wert als Be­mes­sungs­grund­la­ge. Auch an­de­re Ex­per­ten sind über­zeugt, dass dem Spruch der Höchstr­ich­ter mit der Re­form durch das Fest­hal­ten an den jahr­zehn­te­al­ten Ein­heits­wer­ten wie­der nicht Rech­nung ge­tra­gen wird. Wie AK und ÖGB hat­te im Be­gut­ach­tungs­ver­fah­ren auch der Ver­fas­sungs­dienst des Bun­des­kanz­ler­amts Be­den­ken zur Grund­er­werb­steu­er-No­vel­le ge­äu­ßert. Er reg­te eine „neu­er­li­che Prü­fung“ zur Ab­ga­ben­be­mes­sung mit­hil­fe „ver­al­te­ter Ein­heits­wer­te“ an, denn die Be­mes­sung per Ein­heits­wer­ten sei ja eine „be­kann­te ver­fas­sungs­recht­li­che Pro­ble­ma­tik“.

Das Grund­er­werb­steu­er-Auf­kom­men war in den letz­ten Jah­ren üb­ri­gens über­schau­bar: 2013 wa­ren es 789 Mio. Euro, im Jahr da­vor 935 Mio. Euro, 2011 und 2010 aber nur 754 bzw. 727 Mio. Euro. Die Pro­gno­se für 2017/​​18 lau­tet auf 800 Mio. Euro jähr­lich. Dem­ge­gen­über dürf­te das Lohn­steu­er-Auf­kom­men von un­ter 22 Mrd. Euro in 2010 und 2011 über 24,6 Mrd. im vo­ri­gen Jahr auf 30 Mrd. Euro jähr­lich 2017/​​18 klet­tern.


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UBM macht Aktionäre froh

Vielversprechender Start in den Frühling

Von Gerhard Rodler

UBM ist 2014 viel­ver­spre­chend ge­star­tet. Im 1. Quar­tal stieg der Um­satz des an der Wie­ner Bör­se no­tier­ten Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lers ...um 13 Mio. oder 27,8 Pro­zent auf 59,7 Mio. Euro. Das kon­sol­dier­te Er­geb­nis der UBM-Grup­pe wuchs um 0,5 Mio. oder 25 Pro­zent auf 2,5 Mio. Euro. Aus­schlag­ge­bend für den Er­folg wa­ren der sehr gute Woh­nungs­ab­satz in Öster­reich und Deutsch­land so­wie der Ver­kauf ei­nes Ge­wer­be­ob­jek­tes in Po­len. Da sich die Kon­junk­tur ver­bes­sert und die In­vestm­ent­nach­fra­ge wei­ter zu­nimmt, ist CEO Karl Bier für das wei­te­re Jahr op­ti­mis­tisch. Kön­nen die Im­mo­bi­li­en­ver­käu­fe wie vor­ge­se­hen ab­ge­wi­ckelt wer­den, wird die Leis­tung – die Kenn­zahl der Wert­schöp­fung um­fasst ana­log zum Leis­tungs­spek­trum von UBM ne­ben Er­lö­sen aus Im­mo­bi­li­en­ver­käu­fen, Miet­ein­nah­men und Ein­nah­men aus Ho­tel­be­trieb auch noch nicht abge­rech­ne­te Bau­leis­tun­gen, Lie­fe­run­gen oder Leis­tun­gen an Drit­te – von 286,7 Mio. auf über 400 Mio. Euro an­stei­gen. UBM ent­wi­ckelt, ver­mie­tet und ver­kauft alle Ar­ten von Im­mo­bi­li­en in ganz Eu­ro­pa. Die 1873 ge­grün­de­te Ge­sell­schaft ver­fügt über Nie­der­las­sun­gen in Deutsch­land, Po­len, Tsche­chi­en, Frank­reich, Nie­der­lan­den, Ru­mä­ni­en, Russ­land, Schweiz, Slo­wa­kei, Bul­ga­ri­en, Kroa­ti­en und Un­garn. Kern­ak­tio­nä­re sind seit 1912 die Bau­fir­ma Porr und seit 2007 die Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft CA Immo.


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Jurypreis: Junior Cäsar 2013

Jung aber oho!

Von Dietlind Kendler

Den Ju­ni­or Cä­sar durf­te Da­nie­la Gas­s­ner ent­ge­gen­neh­men, die seit 2011 für EHL Im­mo­bi­li­en tä­tig ist. Nach er­folg­rei­chen Sta­tio­nen in den Be­rei­chen Woh­nen und In­vest­ment wech­sel­te sie in die stark wach­sen­de Ab­tei­lung Be­wer­tung.

EHL Ges­ch­ä­ftsfüh­rer Mi­cha­el Ehl­mai­er be­tont: „Ich bin sehr froh, daß wir auf Grund unse­res Wachs­tums im­mer wie­der en­ga­gier­ten Mit­ar­bei­te­rIn­nen nicht nur Wei­ter­bil­dungs-, son­dern auch Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten im Un­ter­neh­men an­bie­ten kön­-

Atrium mit Problemen

Türkische Immobilie stark unter Buchwert verkauft

Von Gerhard Rodler

Die Meinl-Eu­ro­pean-Land-Nach­fol­ge­fir­ma Atri­um hat eine Lie­gen­schaft bei Is­tan­bul in der Tür­kei für 47 Mil­lio­nen Euro ver­kauft. Ende 2013 stand die Im­mo­bi­lie noch mit 17,6 Mil­lio­nen Euro mehr in den Bü­chern, teil­te die Ge­sell­schaft mit. Die Ver­äu­ße­rung ver­bes­se­re das Bi­lanz­bild, zu­dem wol­le sich Atri­um nur mehr auf die „stärks­ten und sta­bils­ten“ Län­der Mit­tel- und Ost­eu­ro­pas kon­zen­trie­ren.

Ein Ver­kauf so deut­lich un­ter dem Buch­wert ist den­noch eine gro­ße Aus­nah-

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Jurypreis: Junior Cäsar 2013

Jung aber oho!

Von Dietlind Kendler

Den Ju­ni­or Cä­sar durf­te Da­nie­la Gas­s­ner ent­ge­gen­neh­men, die seit 2011 für EHL Im­mo­bi­li­en tä­tig ist. Nach ...er­folg­rei­chen Sta­tio­nen in den Be­rei­chen Woh­nen und In­vest­ment wech­sel­te sie in die stark wach­sen­de Ab­tei­lung Be­wer­tung.

EHL Ges­ch­ä­ftsfüh­rer Mi­cha­el Ehl­mai­er be­tont: „Ich bin sehr froh, daß wir auf Grund unse­res Wachs­tums im­mer wie­der en­ga­gier­ten Mit­ar­bei­te­rIn­nen nicht nur Wei­ter­bil­dungs-, son­dern auch Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten im Un­ter­neh­men an­bie­ten kön­nen.”


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Atrium mit Problemen

Türkische Immobilie stark unter Buchwert verkauft

Von Gerhard Rodler

Die Meinl-Eu­ro­pean-Land-Nach­fol­ge­fir­ma Atri­um hat eine Lie­gen­schaft bei Is­tan­bul in der Tür­kei für 47 Mil­lio­nen Euro ver­kauft. Ende 2013 stand die Im­mo­bi­lie noch mit 17,6 Mil­lio­nen Euro mehr in den Bü­chern, teil­te die Ge­sell­schaft mit. Die Ver­äu­ße­rung ver­bes­se­re das Bi­lanz­bild, zu­dem wol­le sich Atri­um nur mehr auf die „stärks­ten und sta­bils­ten“ Län­der Mit­tel- und Ost­eu­ro­pas kon­zen­trie­ren.

Ein Ver­kauf so deut­lich un­ter dem Buch­wert ist den­noch eine gro­ße Aus­nah­me in der eu­ro­päi­schen Im­mo­bi­li­en­land­schaft.


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conwert behält Deutschlandgeschäft

Turbulente Hauptversammlung mit Stimmenausschluss

Von Gerhard Rodler

Die Con­wert will ihr Deutsch­land­port­fo­lio be­hal­ten. Das Un­ter­neh­men habe sich ent­schie­den, ein An­ge­bot für den Ge­schäfts­be­reich nicht wei­ter zu ver­fol­gen, sag­te Fir­men­chef Cle­mens Schnei­der am Mitt­woch auf der Haupt­ver­samm­lung.

Ei­nem In­si­der zu­fol­ge hat Ex-Con­wert-Ver­wal­tungs­rats­chef Jo­han­nes Me­ran ge­mein­sam mit ei­nem Kon­sor­ti­um 750 bis 800 Millionen Euro für das Deutsch­land-Ge­schäft der Fir­ma ge­bo­ten. Es macht nach den jüngs­ten Zu­käu­fen über zwei Drit­tel

des ge­sam­ten Port­fo­li­os aus. Con­wert hat­te dar­auf­hin er­klärt, das Of­fert zu prü­fen. Im üb­ri­gen war die gest­ri­ge Haupt­ver­samm­lung äu­ßerst tur­bu­lent, so wur­den zu­vor mehr als fünf Mil­lio­nen Stimm­rech­te aus­ge­sch­los­sen und da­mit der con­wert-Re­bell Alex­an­der Pro­schofs­ky als Ver­wal­tungs­rat zu­min­dest nach des­sen ei­ge­ner Ein­schät­zung ver­hin­dert.

Der Kon­zern hat­te den Aus­schluss der Stimm­rech­te da­mit be­grün­det, dass die drei Fa­mi­li­en­mit­glie­der – ein Va­ter und zwei

Jurypreis: Cäsar International 2013

International – und doch im Herzen von Wien

Von Dietlind Kendler

In der Ka­te­go­rie „In­ter­na­tio­nal“ ent­schied sich die Jury für Mar­tin Sa­bel­ko. Und das auch aus gu­tem Grund. Mar­tin Sa­bel­ko ist Ma­na­ging Di­rec­tor bei CBRE Glo­bal In­ves­tors CEE. Mit ei­nem Vo­lu­men von 64,5 Mil­li­ar­den Euro, zählt die­ses zu den welt­weit größ­ten Im­mo­bi­li­en-As­set-Ma­nage­ment-Un­ter­neh­men.

Der Cä­sar zeich­net Mar­tin Sa­bel­ko als Ein­zel­per­son aus, doch sein ge­sam­tes Team des In­vest­ment Ma­nage­ment von CBRE Glo­bal In­ves­tors CEE wur­de be­reits

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conwert behält Deutschlandgeschäft

Turbulente Hauptversammlung mit Stimmenausschluss

Von Gerhard Rodler

Die Con­wert will ihr Deutsch­land­port­fo­lio be­hal­ten. Das Un­ter­neh­men habe sich ent­schie­den, ein An­ge­bot für den Ge­schäfts­be­reich ...nicht wei­ter zu ver­fol­gen, sag­te Fir­men­chef Cle­mens Schnei­der am Mitt­woch auf der Haupt­ver­samm­lung.

Ei­nem In­si­der zu­fol­ge hat Ex-Con­wert-Ver­wal­tungs­rats­chef Jo­han­nes Me­ran ge­mein­sam mit ei­nem Kon­sor­ti­um 750 bis 800 Millionen Euro für das Deutsch­land-Ge­schäft der Fir­ma ge­bo­ten. Es macht nach den jüngs­ten Zu­käu­fen über zwei Drit­tel des ge­sam­ten Port­fo­li­os aus. Con­wert hat­te dar­auf­hin er­klärt, das Of­fert zu prü­fen. Im üb­ri­gen war die gest­ri­ge Haupt­ver­samm­lung äu­ßerst tur­bu­lent, so wur­den zu­vor mehr als fünf Mil­lio­nen Stimm­rech­te aus­ge­sch­los­sen und da­mit der con­wert-Re­bell Alex­an­der Pro­schofs­ky als Ver­wal­tungs­rat zu­min­dest nach des­sen ei­ge­ner Ein­schät­zung ver­hin­dert.

Der Kon­zern hat­te den Aus­schluss der Stimm­rech­te da­mit be­grün­det, dass die drei Fa­mi­li­en­mit­glie­der – ein Va­ter und zwei Söh­ne – mel­den hät­ten müs­sen, dass sie zu­sam­men mehr als vier Pro­zent der con­wert-Ak­ti­en hal­ten.


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Jurypreis: Cäsar International 2013

International – und doch im Herzen von Wien

Von Dietlind Kendler

In der Ka­te­go­rie „In­ter­na­tio­nal“ ent­schied sich die Jury für Mar­tin Sa­bel­ko. Und das auch aus gu­tem Grund. Mar­tin Sa­bel­ko ...ist Ma­na­ging Di­rec­tor bei CBRE Glo­bal In­ves­tors CEE. Mit ei­nem Vo­lu­men von 64,5 Mil­li­ar­den Euro, zählt die­ses zu den welt­weit größ­ten Im­mo­bi­li­en-As­set-Ma­nage­ment-Un­ter­neh­men.

Der Cä­sar zeich­net Mar­tin Sa­bel­ko als Ein­zel­per­son aus, doch sein ge­sam­tes Team des In­vest­ment Ma­nage­ment von CBRE Glo­bal In­ves­tors CEE wur­de be­reits bei den all­jähr­li­chen Eu­ro­pa Pro­per­ty Re­tail Real Es­tate Awards in War­schau mit dem Ti­tel “In­ves­tor of the Year 2013” ge­ehrt. Die­ser Preis wur­de CBRE Glo­bal In­ves­tors CEE be­reits zum zwei­ten Mal ver­lie­hen. Zu­sätz­lich wur­de das Un­ter­neh­men als „Com­pa­ny of the year” aus­ge­zeich­net. Mar­tin Sa­bel­ko mein­te un­längst in ei­nem In­ter­view dazu: „Die Ver­lei­hung die­ser bei­den Prei­se ist ein Be­weis da­für, dass un­ser Team in der Re­gi­on aus­ge­zeich­ne­te Ar­beit leis­tet.“


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Karriere zum Tag: neuer Otis-Chef

Roman Teichert ist Managing Director

Von Gerhard Rodler

Ro­man Tei­chert ist der neue Ge­schäfts­füh­rer von Otis in Öster­reich. Sein Ziel ist, die füh­ren­de Markt­po­si­ti­on des An­bie­ters von Auf­zü­gen und Fahr­trep­pen hier­zu­lan­de wei­ter aus­zu­bau­en. Da­für möch­te er noch stär­ker als bis­her das in­ter­na­tio­na­le Know-how des Mut­ter­kon­zerns UTC, United Tech­no­lo­gies Cor­po­ra­ti­on, im Be­reich Ge­bäu­de­tech­no­lo­gie (UTC Buil­ding & In­dus­tri­al Sys­tems) nüt­zen.

Der ge­bür­ti­ge Stei­rer hat Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen an der Tech­ni­schen Uni­ver­-

Dicke Luft zum Tag: Gesundheitsgefährdend

Die 7 Bausünden der schlechten Raumluft

Von Gerhard Rodler

Die Luft, die wir in In­nen­räu­men at­men, zählt zu den wich­tigs­ten Ein­fluss­fak­to­ren auf un­se­re Ge­sund­heit. Lei­der wer­den laut der Platt­form "mei­ne Raum­luft" vor al­lem in der Pha­se des Haus­bau­ens oft ka­pi­ta­le Fehl­ent­schei­dun­gen ge­trof­fen.

Bau­sün­de 1: Zu we­nig oder fal­sche Pla­nung – Ge­sun­de Raum­luft be­ginnt mit der rich­ti­gen Raum­pla­nung und der Aus­wahl der Ma­te­ria­li­en. Dazu zäh­len, un­ter an­de­rem an­or­ga­ni­sche Bau­stof­fe wie Zie­gel, Kalk­put­ze, etc., denn die­se be­las­ten

das Raum­kli­ma nicht mit Schad­stof­fen wie zum Bei­spiel VOC´s (flüch­ti­ge, or­ga­ni­sche Ver­bin­dun­gen).

Bau­sün­de 2: Zu schnell fer­tig – Hier passt der Spruch: „Has­ten ist das sinn­lo­se Be­mü­hen, ra­scher als die Zeit zu sein.“ Wer has­tet, dem un­ter­lau­fen näm­lich beim Haus­bau oft­mals fa­ta­le Feh­ler. Da­her gilt: Ne­ben der Ver­ar­bei­tungs­zeit müs­sen auch ent­spre­chen­de Trock­nungs­pha­sen ein­ge­plant wer­den. Neu­bau-Feuch­teschä­den ma­chen den über­wie­gen­den Teil al­ler Bau-

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Karriere zum Tag: neuer Otis-Chef

Roman Teichert ist Managing Director

Von Gerhard Rodler

Ro­man Tei­chert ist der neue Ge­schäfts­füh­rer von Otis in Öster­reich. Sein Ziel ist, die füh­ren­de Markt­po­si­ti­on des An­bie­ters ...von Auf­zü­gen und Fahr­trep­pen hier­zu­lan­de wei­ter aus­zu­bau­en. Da­für möch­te er noch stär­ker als bis­her das in­ter­na­tio­na­le Know-how des Mut­ter­kon­zerns UTC, United Tech­no­lo­gies Cor­po­ra­ti­on, im Be­reich Ge­bäu­de­tech­no­lo­gie (UTC Buil­ding & In­dus­tri­al Sys­tems) nüt­zen.

Der ge­bür­ti­ge Stei­rer hat Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät in Graz stu­diert. Bei Xe­rox über­nahm er zwi­schen 1997 und 2006 di­ver­se Füh­rungs­auf­ga­ben, be­vor er 2007 bei Otis als Re­gio­nal­di­rek­tor für die Bun­des­län­der und als Mit­glied der Ge­schäfts­lei­tung ein­stieg. Von Jän­ner 2011 bis Au­gust 2013 sam­mel­te Ro­man Tei­chert als Di­rek­tor für Neu­an­la­gen so­wie Sa­les und Mar­ke­ting in­ter­na­tio­na­le Kon­zern­er­fah­rung bei Otis Deutsch­land. Zu­letzt war er für die loka­len Otis Ge­sell­schaf­ten im ost­eu­ro­päi­schen Markt zu­stän­dig.

Ro­man Tei­chert folgt als Ge­schäfts­füh­rer Udo Hoff­mann, der nach fünf Jah­ren in Öster­reich nach Deutsch­land zu­rück­kehrt und von Ber­lin aus den zen­tral­eu­ro­päi­schen Markt für UTC Buil­ding & In­dus­tri­al Sys­tems be­treut.


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Dicke Luft zum Tag: Gesundheitsgefährdend

Die 7 Bausünden der schlechten Raumluft

Von Gerhard Rodler

Die Luft, die wir in In­nen­räu­men at­men, zählt zu den wich­tigs­ten Ein­fluss­fak­to­ren auf un­se­re Ge­sund­heit. Lei­der wer­den ...laut der Platt­form "mei­ne Raum­luft" vor al­lem in der Pha­se des Haus­bau­ens oft ka­pi­ta­le Fehl­ent­schei­dun­gen ge­trof­fen.

Bau­sün­de 1: Zu we­nig oder fal­sche Pla­nung – Ge­sun­de Raum­luft be­ginnt mit der rich­ti­gen Raum­pla­nung und der Aus­wahl der Ma­te­ria­li­en. Dazu zäh­len, un­ter an­de­rem an­or­ga­ni­sche Bau­stof­fe wie Zie­gel, Kalk­put­ze, etc., denn die­se be­las­ten das Raum­kli­ma nicht mit Schad­stof­fen wie zum Bei­spiel VOC´s (flüch­ti­ge, or­ga­ni­sche Ver­bin­dun­gen).

Bau­sün­de 2: Zu schnell fer­tig – Hier passt der Spruch: „Has­ten ist das sinn­lo­se Be­mü­hen, ra­scher als die Zeit zu sein.“ Wer has­tet, dem un­ter­lau­fen näm­lich beim Haus­bau oft­mals fa­ta­le Feh­ler. Da­her gilt: Ne­ben der Ver­ar­bei­tungs­zeit müs­sen auch ent­spre­chen­de Trock­nungs­pha­sen ein­ge­plant wer­den. Neu­bau-Feuch­teschä­den ma­chen den über­wie­gen­den Teil al­ler Bau­schä­den aus. Sämt­li­che Bau­stof­fe müs­sen des­halb vor der Wei­ter­ver­ar­bei­tung rich­tig tro­cken sein.

Bau­sün­de 3: Die Qual der Aus­wahl – Wer viel weiß, muss we­ni­ger glau­ben, da­her gilt: Ho­len Sie in­ten­si­ve Er­kun­dun­gen ein und fra­gen Sie Ex­per­ten, denn für den ge­sun­den Haus­bau braucht es Fach­wis­sen. Vor 100 Jah­ren ist man beim Haus­bau noch mit 20 Bau­stof­fen aus­ge­kom­men – heu­te wer­den über 20.000 Bau­stof­fe und -ma­te­ria­li­en an­ge­bo­ten.

Bau­sün­de 4: Schad­stof­fe durch Luft­dich­tig­keit – En­er­gie­ef­fi­zi­enz steht oft an ers­ter Stel­le. Die luft­dich­te Bau­wei­se führt je­doch zu ei­ner er­höh­ten Schad­stoff­kon­zen­tra­ti­on in den Räu­men, weil häu­fig me­cha­ni­sche Lüf­tungs­an­la­gen mit ent­spre­chend hoch­wer­ti­gen Fil­ter­sys­te­men feh­len be­zie­hungs­wei­se das Lüf­tungs­ver­hal­ten man­gel­haft ist.

Bau­sün­de 5: Oben hui, dar­un­ter pfui – Ne­ben der Ästhe­tik soll­te bei der Aus­wahl des Bo­den­be­la­ges vor al­lem das Nut­zungs­ver­hal­ten des Rau­mes im Fo­kus ste­hen.

Bau­sün­de 6: Ab­dich­tung gro­ßer Flä­chen – Die Wän­de stel­len die „Haut“ ei­nes Rau­mes dar. Wer­den die­se ver­sie­gelt, kann die Dif­fu­si­ons­fä­hig­keit nicht mehr er­hal­ten wer­den. Die Raum­luft wird schnel­ler ver­braucht und rasch als sti­ckig emp­fun­den. Wän­de und Ober­flä­chen soll­ten auf Luft­feuch­tig­keit, Ge­rü­che etc. aus­glei­chend wir­ken.

Bau­sün­de 7: Haupt­sa­che schön – Geht es dann schließ­lich ums Ein­rich­ten, ste­hen meist op­ti­sche Be­lan­ge im Vor­der­grund. Doch auch Mö­bel kön­nen flüch­ti­ge or­ga­ni­sche Ver­bin­dun­gen aus­düns­ten, die rei­zend und manch­mal so­gar gif­tig sein kön­nen. Ob Schrän­ke, So­fas oder Vor­hän­ge – beim Ein­rich­ten soll­te des­halb un­be­dingt auf Ma­te­ria­li­en ge­ach­tet wer­den.


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Herausgeber: Reinhard Einwaller
Chefredaktion: Gerhard Rodler
Videoredaktion: Dietlind Kendler
Kamera: Axel Bierbaum
Fotos: iStock © Thinkstock, beigestellt