05.05.2014

Warum Immobilien gekauft werden

Altersvorsorge führt die Liste an

Von Gerhard Rodler

Der Wunsch für die Pen­si­on vor­zu­sor­gen, ist die Trieb­fe­der Nr. 1 für den Im­mo­bi­li­en­er­werb in Öster­reich und Deutsch­land, Ten­denz stei­gend. Wäh­rend 2010 noch 49 Pro­zent der Im­mo­bi­li­en­in­ter­es­sen­ten den Griff zum Be­ton­gold mit der Al­ters­vor­sor­ge be­grün­de­ten, sind es 2014 gut ein Zehn­tel mehr, näm­lich 56 Pro­zent. Dies zeigt die ak­tu­el­le Um­fra­ge „Im­mo­bi­li­en­ba­ro­me­ter“, für die im März 2014 über 1.400 Im­mo­bi­li­en­in­ter­es­sen­ten in Öster­reich und Deutsch­land be­fragt wor­den sind.

Die Top-5-Kauf­mo­ti­ve für Im­mo­bi­li­en lau­ten: Al­ters­­vor­sor­ge, nied­ri­ge Zin­-

sen, Ver­mei­den von Miet­zah­lun­gen, Un­ab­hän­gig­keit vom Ver­mie­ter und Kri­sen­si­cher­heit von Im­mo­bi­li­en. Wäh­rend Al­ters­vor­sor­ge von je­her an der Spit­ze ran­gier­te, klet­ter­te 2011 der Grund ‚nied­ri­ge Zin­sen’ von Platz 3 auf Platz 2, ent­spre-

­chend der Ent­wick­lung der Zin­sen bei Wohn­bau­dar­le­-

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Gerangel um die BIG

Von Gerhard Rodler

War­ten auf Go­dot bei der BIG: De­ren an und für sich pri­vat­wirt­schaft­lich aus­ge­rich­te­te Toch­ter Aus­tri­an Real Es­tate (ARE) bleibt der Weg an die Börse bis auf wei­te­res – nun doch – ver­wehrt. Der für die BIG

res­sort­zu­stän­di­ge Wirt­schafts­mi­nis­ter Rein­hold Mit­ter­leh­ner hat jetzt durch­bli­cken las­sen, dass ent­spre­chen­de (Teil-)Pri­va­ti­sie­rungs­plä­ne über die Bör­se vor­erst ein­mal ver-

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Warum Immobilien gekauft werden

Altersvorsorge führt die Liste an

Von Gerhard Rodler

Der Wunsch für die Pen­si­on vor­zu­sor­gen, ist die Trieb­fe­der Nr. 1 für den Im­mo­bi­li­en­er­werb in Öster­reich und Deutsch­land, ...Ten­denz stei­gend. Wäh­rend 2010 noch 49 Pro­zent der Im­mo­bi­li­en­in­ter­es­sen­ten den Griff zum Be­ton­gold mit der Al­ters­vor­sor­ge be­grün­de­ten, sind es 2014 gut ein Zehn­tel mehr, näm­lich 56 Pro­zent. Dies zeigt die ak­tu­el­le Um­fra­ge „Im­mo­bi­li­en­ba­ro­me­ter“, für die im März 2014 über 1.400 Im­mo­bi­li­en­in­ter­es­sen­ten in Öster­reich und Deutsch­land be­fragt wor­den sind.

Die Top-5-Kauf­mo­ti­ve für Im­mo­bi­li­en lau­ten: Al­ters­­vor­sor­ge, nied­ri­ge Zin­sen, Ver­mei­den von Miet­zah­lun­gen, Un­ab­hän­gig­keit vom Ver­mie­ter und Kri­sen­si­cher­heit von Im­mo­bi­li­en. Wäh­rend Al­ters­vor­sor­ge von je­her an der Spit­ze ran­gier­te, klet­ter­te 2011 der Grund ‚nied­ri­ge Zin­sen’ von Platz 3 auf Platz 2, ent­spre­chend der Ent­wick­lung der Zin­sen bei Wohn­bau­dar­le­hen. Das der­zei­ti­ge Nied­rig­zins­ni­veau ist auch für In­ves­to­ren ein we­sent­li­cher Kauf­grund (56 Pro­zent).

Rund ein Vier­tel der Be­frag­ten sucht mo­men­tan eine Im­mo­bi­lie als rei­ne Ka­pi­tal­an­la­ge. Auf­fal­lend ist, dass die Grup­pe Ka­pi­tal­an­le­ger häu­fi­ger die Al­ters­vor­sor­ge als Kauf­mo­tiv nennt als die Grup­pe der Ei­gen­nut­zer (62 Pro­zent ver­sus 53 Pro­zent). Das Ver­trau­en in an­de­re In­vest­ments ist be­son­ders im Ver­gleich zum Vor­jahr dras­tisch ge­sun­ken: Knapp je­der drit­te An­le­ger (29 Pro­zent) setzt auf Im­mo­bi­li­en aus Miss­trau­en in an­de­re An­la­ge­for­men. 2013 ta­ten dies le­dig­lich 6 Pro­zent der Ka­pi­tal­an­le­ger.

Vor­sich­tig op­ti­mis­ti­sche Aus­sa­gen gibt es, wenn man nach der er­war­te­ten Wert­ent­wick­lung der Im­mo­bi­lie fragt: Mehr als je­der zwei­te Käu­fer (51 Pro­zent) geht von ei­nem Wert­zu­wachs aus, der die In­fla­ti­on aus­gleicht. Das sind 5 Pro­zent mehr als 2010 (46 Pro­zent).


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Gerangel um die BIG

ARE-Privatisierung steht wieder in den Sternen

Von Gerhard Rodler

War­ten auf Go­dot bei der BIG: De­ren an und für sich pri­vat­wirt­schaft­lich aus­ge­rich­te­te Toch­ter Aus­tri­an Real Es­tate (ARE) ...bleibt der Weg an die Börse bis auf wei­te­res – nun doch – ver­wehrt. Der für die BIG res­sort­zu­stän­di­ge Wirt­schafts­mi­nis­ter Rein­hold Mit­ter­leh­ner hat jetzt durch­bli­cken las­sen, dass ent­spre­chen­de (Teil-)Pri­va­ti­sie­rungs­plä­ne über die Bör­se vor­erst ein­mal ver­wor­fen wor­den sind. Er sieht auch für die Bun­des­im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft BIG kei­nen Mehr­wert, sie „in eine grö­ße­re Ein­heit zu be­ge­ben“. Ge­meint ist da­mit eine Ein­glie­de­rung der BIG in die ÖIAG. Mit­ter­leh­ner, der in der neu­en Re­gie­rung auch für die Wis­sen­schafts­agen­den zu­stän­dig ist, stellt den hei­mi­schen Uni­ver­si­tä­ten über die BIG bis 2017 zu­sätz­li­che 200 Mio. Euro zur Ver­fü­gung. Die For­de­rung der Unis, selbst Ei­gen­tü­mer der BIG-Ge­bäu­de zu wer­den, um sich die Mie­te von jähr­lich 230 Mio. Euro zu spa­ren, lehnt Mit­ter­leh­ner ab. Das hät­te bi­lan­ziel­le Nach­tei­le. Mit dem neu­en Son­der­bau­pro­gramm wür­den die Mie­ten aber wie­der wei­test­ge­hend zu­rück­flie­ßen, so der Mi­nis­ter.


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Cäsar 2013: Small Diamonds

vom Roh- zum Feinschliff

Von Dietlind Kendler

Zum er­folg­reichs­ten Klein­un­ter­neh­mer 2013 kür­te die Cä­sar-Fach­ju­ry Hpi Con­sult Ge­schäfts­füh­rer Her­bert Putz. Mit Pro­jek­ten wie „Haus an der Wien“ im 3. Be­zirk, das der­zei­tig zur Spit­zen­mie­te in Wien ver­mie­tet wird, der Vil­la Char­treux in Dö­bling, der An­ker­brot-Lie­gen­schaft und dem Bü­ro­pro­jekt „Ri­ver­ga­te“ kann sich das Un­ter­neh­men von Her­bert Putz auch ver­dient als ein klei­nes Ju­wel be­zeich­nen.

Hpi Con­sult ist Spe­zia­list für in­ter­dis­zi­pli­nä­re Be­ra­tungs-, Pro­jekt- und Ma­nage-

Buwog im EPRA Europe Index

Erstnotierung bereits am 7. Mai

Von Gerhard Rodler

Die Eu­ro­pean Pro­per­ty Real Es­tate As­so­cia­ti­on (EPRA) hat mit­ge­teilt, dass die Ak­tie der Bu­wog AG mit Wir­kung zum 7. Mai 2014 in den FTSE EPRA/​NA­REIT De­ve­l­o­ped Eu­ro­pe In­dex auf­ge­nom­men wird. Zu die­sem Ent­schluss kam die EPRA in Fol­ge des Spin-offs der Bu­wog AG von der Im­mo­fi­nanz AG und dem er­folg­rei­chen Lis­ting der Buwog-Ak­tie an den Bör­sen in Frank­furt, Wien und War­schau.

In ei­nem Schnell­ver­fah­ren hat­te die Buwog-Ak­tie sämt­li­che Zu­las­sungs­kri­te­ri­en

der EPRA für eine In­dex-Auf­nah­me er­füllt. Die EPRA ver­tritt die In­ter­es­sen der bör­sen­no­tier­ten eu­ro­päi­schen Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaf­ten in der Öffent­lich­keit und un­ter­stützt de­ren Ent­wick­lung und Markt­prä­senz.

Mit ih­ren In­di­zes trägt sie den Be­dürf­nis­sen der in­ter­na­tio­na­len Ka­pi­tal­märk­te nach ein­heit­li­chen und trans­par­en­ten Be­wer­tungs- und Be­richt­er­stat­tungs­stan­dards für eu­ro­päi­sche Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en Rech­nung. Ge­mein­sam mit der Na­tio­nal As­so-

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Cäsar 2013: Small Diamonds

vom Roh- zum Feinschliff

Von Dietlind Kendler

Zum er­folg­reichs­ten Klein­un­ter­neh­mer 2013 kür­te die Cä­sar-Fach­ju­ry Hpi Con­sult Ge­schäfts­füh­rer Her­bert ...Putz. Mit Pro­jek­ten wie „Haus an der Wien“ im 3. Be­zirk, das der­zei­tig zur Spit­zen­mie­te in Wien ver­mie­tet wird, der Vil­la Char­treux in Dö­bling, der An­ker­brot-Lie­gen­schaft und dem Bü­ro­pro­jekt „Ri­ver­ga­te“ kann sich das Un­ter­neh­men von Her­bert Putz auch ver­dient als ein klei­nes Ju­wel be­zeich­nen.

Hpi Con­sult ist Spe­zia­list für in­ter­dis­zi­pli­nä­re Be­ra­tungs-, Pro­jekt- und Ma­nage­ment­auf­ga­ben. Das Un­ter­neh­men be­treut den ge­sam­ten Le­bens­zy­klus ei­ner Im­mo­bi­lie von der ers­ten Vi­si­on über die ganz­heit­li­che Rea­li­sie­rung bis zum lau­fen­den Be­trieb – so­zu­sa­gen vom Roh­dia­man­ten zum Dia­man­ten.


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Buwog im EPRA Europe Index

Erstnotierung bereits am 7. Mai

Von Gerhard Rodler

Die Eu­ro­pean Pro­per­ty Real Es­tate As­so­cia­ti­on (EPRA) hat mit­ge­teilt, dass die Ak­tie der Bu­wog AG mit Wir­kung zum 7. Mai 2014 in den ...FTSE EPRA/​NA­REIT De­ve­l­o­ped Eu­ro­pe In­dex auf­ge­nom­men wird. Zu die­sem Ent­schluss kam die EPRA in Fol­ge des Spin-offs der Bu­wog AG von der Im­mo­fi­nanz AG und dem er­folg­rei­chen Lis­ting der Buwog-Ak­tie an den Bör­sen in Frank­furt, Wien und War­schau.

In ei­nem Schnell­ver­fah­ren hat­te die Buwog-Ak­tie sämt­li­che Zu­las­sungs­kri­te­ri­en der EPRA für eine In­dex-Auf­nah­me er­füllt. Die EPRA ver­tritt die In­ter­es­sen der bör­sen­no­tier­ten eu­ro­päi­schen Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaf­ten in der Öffent­lich­keit und un­ter­stützt de­ren Ent­wick­lung und Markt­prä­senz.

Mit ih­ren In­di­zes trägt sie den Be­dürf­nis­sen der in­ter­na­tio­na­len Ka­pi­tal­märk­te nach ein­heit­li­chen und trans­par­en­ten Be­wer­tungs- und Be­richt­er­stat­tungs­stan­dards für eu­ro­päi­sche Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en Rech­nung. Ge­mein­sam mit der Na­tio­nal As­so­cia­ti­on of Real Es­tate In­vest­ment Trusts (NA­REIT) und der FTSE (ein Joint Ven­ture aus Fi­nan­ci­al Times und Lon­don Stock Ex­ch­an­ge) stellt die EPRA das Re­gel­werk für eine an­er­kann­te In­dex-Rei­he. Die In­di­zes gel­ten welt­weit als Bench­mark für no­tier­te Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men.


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Grunderwerbsteuer als Regierungsvorlage

Konzept bleibt wegen mangelnder Alternativen

Von Gerhard Rodler

Die Re­gie­rung hält, we­nig über­ra­schend, man­gels rasch zur Ver­fü­gung ste­hen­der Al­ter­na­ti­ven am Kon­zept der Ein­heits­wer­te fest. An die Stel­le der bis­he­ri­gen Un­ter­schei­dung in ent­gelt­li­che so­wie un­ent­gelt­li­che Rechts­ge­schäf­te - wel­che ja vom VfGH als ver­fas­sungs­wid­rig ein­ge­stuft wur­de - wird künf­tig nur noch zwi­schen Fa­mi­lie und Nicht-Fa­mi­lie dif­fe­ren­ziert.

Die we­sent­lichs­ten Ände­run­gen ge­gen­über dem ers­ten Mi­nis­te­ri­al­ent­wurf:

Ers­tens: Über­tra­gun­gen in­ner­halb der

Fa­mi­lie sind wei­ter­hin be­güns­tigt. Die Be­güns­ti­gung liegt dar­in, dass als Be­mes­sungs­grund­la­ge für die Grund­er­werb­steu­er – GrESt der drei­fa­che Ein­heits­wert, ma­xi­mal je­doch 30 Pro­zent des ge­mei­nen Wer­tes (de fac­to der Ver­kehrs­wert) her­an­zu­zie­hen sind. Wei­ters ist im Fa­mi­li­en­kreis der Steu­er­satz mit 2 Pro­zent der Be­mes­sungs­grund­la­ge ge­gen­über dem all­ge­mei­nen Ta­rif von 3,5 Pro­zent re­du­ziert.

Zwei­tens: Für un­ent­gelt­li­che Be­triebs­über­tra­gun­gen sieht schon das bis­he­ri­ge

Cäsar 2013: Real Estate Services

Das älteste Gewerbe der Welt?

Von Dietlind Kendler

Der Be­ruf des Ge­bäu­de­ver­wal­ters, der beim Cä­sar in die Ka­te­go­rie Real Es­ta­te Ser­vices fällt, lässt sich bis in die An­ti­ke zu­rück­ver­fol­gen.

Vor mehr als 2000 Jah­ren be­schwer­te sich näm­lich der rö­mi­sche Phi­lo­soph und reichs­te Rö­mer Se­ne­ca im 12. Brief an Lu­ci­li­us über die Kos­ten für das vom Ein­sturz be­droh­te Ge­bäu­de und sein Ver­wal­ter sag­te ihm, dies sei nicht die Schuld sei­ner Nach­läs­sig­keit, er un­ter­neh­me al­les, aber das Land­haus sei alt. Hät­te es da­mals

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Grunderwerbsteuer als Regierungsvorlage

Konzept bleibt wegen mangelnder Alternativen

Von Gerhard Rodler

Die Re­gie­rung hält, we­nig über­ra­schend, man­gels rasch zur Ver­fü­gung ste­hen­der Al­ter­na­ti­ven am Kon­zept der Ein­heits­wer­te ...fest. An die Stel­le der bis­he­ri­gen Un­ter­schei­dung in ent­gelt­li­che so­wie un­ent­gelt­li­che Rechts­ge­schäf­te - wel­che ja vom VfGH als ver­fas­sungs­wid­rig ein­ge­stuft wur­de - wird künf­tig nur noch zwi­schen Fa­mi­lie und Nicht-Fa­mi­lie dif­fe­ren­ziert.

Die we­sent­lichs­ten Ände­run­gen ge­gen­über dem ers­ten Mi­nis­te­ri­al­ent­wurf:

Ers­tens: Über­tra­gun­gen in­ner­halb der Fa­mi­lie sind wei­ter­hin be­güns­tigt. Die Be­güns­ti­gung liegt dar­in, dass als Be­mes­sungs­grund­la­ge für die Grund­er­werb­steu­er – GrESt der drei­fa­che Ein­heits­wert, ma­xi­mal je­doch 30 Pro­zent des ge­mei­nen Wer­tes (de fac­to der Ver­kehrs­wert) her­an­zu­zie­hen sind. Wei­ters ist im Fa­mi­li­en­kreis der Steu­er­satz mit 2 Pro­zent der Be­mes­sungs­grund­la­ge ge­gen­über dem all­ge­mei­nen Ta­rif von 3,5 Pro­zent re­du­ziert.

Zwei­tens: Für un­ent­gelt­li­che Be­triebs­über­tra­gun­gen sieht schon das bis­he­ri­ge Ge­setz ei­nen Frei­be­trag von 365.000 Euro vor. Die­ser Frei­be­trag wur­de auch im Mi­nis­te­ri­al­ent­wurf über­nom­men und soll­te ur­sprüng­lich für ent­gelt­li­che so­wie un­ent­gelt­li­che Über­tra­gun­gen in­ner­halb der Fa­mi­lie zur An­wen­dung kom­men. In der Re­gie­rungs­vor­la­ge ist die Be­güns­ti­gung für ent­gelt­li­che Über­tra­gun­gen nun nicht mehr ent­hal­ten. Viel­mehr de­fi­niert § 3 Grund­er­werb­steu­er­ge­setz nun­mehr den „un­ent­gelt­li­chen Er­werb“ neu und schränkt die An­wen­dung des Frei­be­tra­ges auf die­se Fäl­le ein.

Die mehr­fach vor­ge­brach­ten Er­leich­te­run­gen für Um­struk­tu­rie­run­gen au­ßer­halb des Um­grün­dungs­steu­er­ge­set­zes so­wie für Er­leich­te­run­gen bei Zu­wen­dung von Lie­gen­schafts­ver­mö­gen an Pri­vat­stif­tun­gen sind in der Re­gie­rungs­vor­la­ge lei­der nicht ent­hal­ten; die Bun­des­län­der Öster­reichs dür­fen sich da­her auf et­was hö­he­re Steu­er­ein­nah­men freu­en.


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Cäsar 2013: Real Estate Services

Das älteste Gewerbe der Welt?

Von Dietlind Kendler

Der Be­ruf des Ge­bäu­de­ver­wal­ters, der beim Cä­sar in die Ka­te­go­rie Real Es­ta­te Ser­vices fällt, lässt sich bis in die An­ti­ke ...zu­rück­ver­fol­gen.

Vor mehr als 2000 Jah­ren be­schwer­te sich näm­lich der rö­mi­sche Phi­lo­soph und reichs­te Rö­mer Se­ne­ca im 12. Brief an Lu­ci­li­us über die Kos­ten für das vom Ein­sturz be­droh­te Ge­bäu­de und sein Ver­wal­ter sag­te ihm, dies sei nicht die Schuld sei­ner Nach­läs­sig­keit, er un­ter­neh­me al­les, aber das Land­haus sei alt. Hät­te es da­mals schon den Haus­ver­wal­ter At­ten­sam ge­ge­ben, wäre das wohl nicht pas­siert, denn wie es so schön heißt: „Wenns ei­ner kann, dann At­ten­sam!“ Und so­mit ist der Ge­win­ner der Ka­te­go­rie „Real Es­ta­te Ser­vices“ Ge­schäfts­füh­rer Oli­ver At­ten­sam.


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Karriere zum Tag: Neu bei Warimpex

Florian Petrowsky neues Vorstandsmitglied

Von Gerhard Rodler

Flo­ri­an Pe­trow­sky wur­de in den Vor­stand der War­im­pex auf­ge­nom­men. Er über­nimmt die Agen­den Or­ga­ni­sa­ti­on und Recht und zeich­net dar­über hin­aus für den neu­en Be­reich Trans­ak­ti­ons­ma­nage­ment ver­ant­wort­lich. Der nun wie­der vier­köp­fi­ge War­im­pex-Vor­stand setzt sich so­mit in Zu­kunft aus Franz Jur­ko­witsch (Vor­stands­vor­sit­zen­der), Ge­org Fo­li­an (stv. Vor­stands­vor­sit­zen­der), Alex­an­der Jur­ko­witsch so­wie Flo­ri­an Pe­trow­sky zu­sam­men.

Flo­ri­an Pe­trow­sky ist seit 1996

Geld zum Tag: Geld und Frauen

Baufinanzierung: Frauen sind mehr als „nur“ Mitentscheider.

Von Gerhard Rodler

Frau­en, die in ei­ner Part­ner­schaft oder Fa­mi­lie le­ben, sind in zu­min­dest 80 Pro­zent Mit-Ent­schei­der bei gro­ßen An­schaf­fun­gen, etwa beim Au­to­kauf, Ur­laub, ei­nem Woh­nungs­um­bau oder bei der Woh­nungs­ein­rich­tung. In an­nä­hernd 90 Pro­zent wird ge­mein­sam mit dem Part­ner ent­schie­den, ob und wie ge­spart wird oder wie Rück­la­gen ver­wen­det wer­den.

Selbst wenn Frau­en die Mehr­ver­die­ner in ei­ner Part­ner­schaft sind, wird bei al­len grö­ße­ren An­schaf­fun­gen, die über All­täg­li-

­ches hin­aus­ge­hen, ge­mein­sam mit dem Part­ner ent­schie­den.

Doch wie sieht das bei der ver­mut­lich nach­hal­tigs­ten An­schaf­fung, dem Er­werb ei­ner Im­mo­bi­lie, ei­nes Hau­ses oder ei­ner Ei­gen­tums­woh­nung, ver­bun­den mit ei­ner Kre­dit­auf­nah­me aus? Von den rund 5.000 Kre­dit­su­chen­den, die 2013 ei­nen Kre­dit­ver­gleich auf credit­net.at mach­ten, war mehr als die Hälf­te weib­lich. Frau­en in­for­mie­ren sich schon im Vor­feld, um sich spä­te­re Ent­täu­schun­gen zu er­spa­ren. War­um sind

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Karriere zum Tag: Neu bei Warimpex

Florian Petrowsky neues Vorstandsmitglied

Von Gerhard Rodler

Flo­ri­an Pe­trow­sky wur­de in den Vor­stand der War­im­pex auf­ge­nom­men. Er über­nimmt die Agen­den Or­ga­ni­sa­ti­on und ...Recht und zeich­net dar­über hin­aus für den neu­en Be­reich Trans­ak­ti­ons­ma­nage­ment ver­ant­wort­lich. Der nun wie­der vier­köp­fi­ge War­im­pex-Vor­stand setzt sich so­mit in Zu­kunft aus Franz Jur­ko­witsch (Vor­stands­vor­sit­zen­der), Ge­org Fo­li­an (stv. Vor­stands­vor­sit­zen­der), Alex­an­der Jur­ko­witsch so­wie Flo­ri­an Pe­trow­sky zu­sam­men.

Flo­ri­an Pe­trow­sky ist seit 1996 schwer­punkt­mä­ßig im Im­mo­bi­li­en­be­reich in Lei­tungs­funk­tio­nen tä­tig, da­von rund acht Jah­re bei Raiff­ei­sen-Lea­sing GmbH. Dort war er zu­letzt Pro­ku­rist und Be­reichs­lei­ter für Im­mo­bi­li­en & In­fra­struk­tur. Es folg­ten un­ter ande­rem zwei Jah­re als Ge­schäfts­füh­rer bei ei­ner ban­ken­un­ab­hän­gi­gen Im­mo­bi­li­en­lea­sing­ge­sell­schaft be­vor er 2008 zu War­im­pex wech­sel­te, wo er seit­dem den Be­reich Recht und Trans­ak­ti­ons­ma­nage­ment ver­ant­wor­tet.


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Geld zum Tag: Geld und Frauen

Baufinanzierung: Frauen sind mehr als „nur“ Mitentscheider.

Von Gerhard Rodler

Frau­en, die in ei­ner Part­ner­schaft oder Fa­mi­lie le­ben, sind in zu­min­dest 80 Pro­zent Mit-Ent­schei­der bei gro­ßen An­schaf­fun­gen, ...etwa beim Au­to­kauf, Ur­laub, ei­nem Woh­nungs­um­bau oder bei der Woh­nungs­ein­rich­tung. In an­nä­hernd 90 Pro­zent wird ge­mein­sam mit dem Part­ner ent­schie­den, ob und wie ge­spart wird oder wie Rück­la­gen ver­wen­det wer­den.

Selbst wenn Frau­en die Mehr­ver­die­ner in ei­ner Part­ner­schaft sind, wird bei al­len grö­ße­ren An­schaf­fun­gen, die über All­täg­li­ches hin­aus­ge­hen, ge­mein­sam mit dem Part­ner ent­schie­den.

Doch wie sieht das bei der ver­mut­lich nach­hal­tigs­ten An­schaf­fung, dem Er­werb ei­ner Im­mo­bi­lie, ei­nes Hau­ses oder ei­ner Ei­gen­tums­woh­nung, ver­bun­den mit ei­ner Kre­dit­auf­nah­me aus? Von den rund 5.000 Kre­dit­su­chen­den, die 2013 ei­nen Kre­dit­ver­gleich auf credit­net.at mach­ten, war mehr als die Hälf­te weib­lich. Frau­en in­for­mie­ren sich schon im Vor­feld, um sich spä­te­re Ent­täu­schun­gen zu er­spa­ren. War­um sind dann nur noch 21 Pro­zent der Kre­dit­neh­mer weib­lich? Der Grund: Vie­le Frau­en neh­men ge­mein­sam mit dem Part­ner ei­nen Kre­dit auf, sind also nicht al­lei­ni­ger Kre­dit­neh­mer und fal­len da­her aus der Ab­schluss-Sta­tis­tik.

An­de­re neh­men nach Prü­fung der Fi­nan­zier­bar­keit Ab­stand von ei­ner Fi­nan­zie­rung, wol­len noch ein­mal über­le­gen oder ab­war­ten.

Der durch­schnitt­li­che Be­trag, den Frau­en fremd fi­nan­zie­ren, be­trägt 191.000 Euro, bei ei­ner Lauf­zeit von durch­schnitt­lich 20 Jah­ren, bei 40 Pro­zent Ei­gen­mit­teln oder mehr. Credit­net-Ge­schäfts­füh­rer Wolf­gang Mau­rer:„Je grö­ßer die per­sön­li­che Bo­ni­tät, also ein gu­ter Job in ei­nem se­riö­sen Un­ter­neh­men, bei aus­rei­chend Ein­kom­men und mög­lichst viel Ei­gen­mit­teln, umso bes­ser sind die Kre­dit­kon­di­tio­nen. Das be­deu­tet um­ge­kehrt, dass jene, die nur we­nig Ei­gen­mit­tel und we­ni­ger Ein­kom­men ha­ben, im Nor­mal­fall mit et­was schlech­te­ren Bank-Kon­di­tio­nen rech­nen müs­sen.“ Umso wich­ti­ger, den Kre­dit­ver­gleich ma­chen zu las­sen. „Wir ver­glei­chen ta­ges­ak­tu­ell die Kon­di­tio­nen von über 100 Ban­ken und Bau­spar­kas­sen und wis­sen, wer mit sei­nen Mög­lich­kei­ten und sei­ner Fi­nan­zie­rung bei wel­chem Bank­in­sti­tut am bes­ten auf­ge­ho­ben ist.“ Was sind die Wohn­träu­me der Öster­rei­che­rIn­nen? Ganz vor­ne auf der Wunsch­lis­te ste­hen Kre­di­te für den Kauf ei­nes Ein­fa­mi­li­en­hau­ses (55 Pro­zent), ge­folgt vom Kauf ei­ner Ei­gen­tums­woh­nung (35 Pro­zent). Rei­hen­haus oder Dop­pel­haus­hälf­te sind mit 9 Pro­zent we­ni­ger ge­fragt, Schluss­licht ist die An­schaf­fung ei­nes Feri­en­hau­ses oder ei­ner Feri­en­woh­nung. Zwei Drit­tel al­ler Fi­nan­zie­run­gen wer­den für den rei­nen Haus­kauf ver­wen­det, 25 Pro­zent für ei­nen Neu­bau, 8 Pro­zent für Um­bau und Re­no­vie­run­gen, das Schluss­licht sind Um­schul­dun­gen. Auf­schluss­reich ist auch die Ver­tei­lung der nach Kre­dit­ver­gleich ab­ge­schlos­se­nen On­line-Bau­fi­nan­zie­run­gen nach Bun­des­län­dern: An der Spit­ze steht Wien (42 Pro­zent), ge­folgt von NÖ (21 Pro­zent), OÖ (10 Pro­zent), Stei­er­mark (9 Pro­zent), Kärn­ten (4 Pro­zent) zu glei­chen Tei­len ge­folgt von den west­li­chen Bun­des­län­dern und dem Bur­gen­land.


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