08.04.2014

Wiener Immomarkt
stagniert

Eigentum um 0,5 Prozent teurer

Von Gerhard Rodler

Nach ei­ner merk­ba­ren Be­ru­hi­gung am Wie­ner Im­mo­bi­li­en­markt zu Jah­res­en­de, star­tet auch das Jahr 2014 ten­den­zi­ell eher ru­hig. Aber, so die Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten Bernd Ga­bel-Hla­wa und Be­ne­dikt Ga­bri­el von Find­My­Ho­me.at: "Die Er­hö­hun­gen der Ka­te­go­rie­mie­ten wer­den am 1. April 2014 wirk­sam. Das wird sich deut­lich auf die Prei­se aus­wir­ken. Bis Jah­res­en­de ist eine Teue­rung von durch­schnitt­lich 2,5 Pro­zent zu er­war­ten." Der durch­schnitt­li­che Miet­preis in der Bun­des­haupt­stadt liegt ak­tu­ell bei 14,26 Euro pro Qua­drat­me­ter und ist da­mit seit Jah­res­be­ginn um nur

0,1 Pro­zent ge­stie­gen. Et­was dy­na­mi­scher ent­wi­ckel­ten sich die Ei­gen­tums­prei­se: Das Wachs­tum in den ers­ten drei Mo­na­ten des neu­en Jah­res be­trägt 0,5 Pro­zent. Der Preis ist von 4.432 Euro auf 4.455 Euro pro Qua­drat­me­ter

ge­stie­gen. Ein et­was dif­fe­ren­zier­te­res Bild er­gibt sich

Weiter

Luxus ohne Grenzen

Von Dietlind Kendler

Im stil­vol­len Am­bi­en­te des Pa­lais Sans Sou­ci Wien prä­sen­tier­te „Die Pres­se“ das neue Lu­xu­ry Es­ta­te-Ma­ga­zin 2014. Hoch­ka­rä­ti­ge Gäs­te der Im­mo­bi­li­en­bran­che fei­er­ten die neue

Weiter

Wiener Immomarkt
stagniert

Eigentum um 0,5 Prozent teurer

Von Gerhard Rodler

Nach ei­ner merk­ba­ren Be­ru­hi­gung am Wie­ner Im­mo­bi­li­en­markt zu Jah­res­en­de, star­tet auch das Jahr 2014 ten­den­zi­ell ...eher ru­hig. Aber, so die Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten Bernd Ga­bel-Hla­wa und Be­ne­dikt Ga­bri­el von Find­My­Ho­me.at: "Die Er­hö­hun­gen der Ka­te­go­rie­mie­ten wer­den am 1. April 2014 wirk­sam. Das wird sich deut­lich auf die Prei­se aus­wir­ken. Bis Jah­res­en­de ist eine Teue­rung von durch­schnitt­lich 2,5 Pro­zent zu er­war­ten." Der durch­schnitt­li­che Miet­preis in der Bun­des­haupt­stadt liegt ak­tu­ell bei 14,26 Euro pro Qua­drat­me­ter und ist da­mit seit Jah­res­be­ginn um nur 0,1 Pro­zent ge­stie­gen. Et­was dy­na­mi­scher ent­wi­ckel­ten sich die Ei­gen­tums­prei­se: Das Wachs­tum in den ers­ten drei Mo­na­ten des neu­en Jah­res be­trägt 0,5 Pro­zent. Der Preis ist von 4.432 Euro auf 4.455 Euro pro Qua­drat­me­ter ge­stie­gen. Ein et­was dif­fe­ren­zier­te­res Bild er­gibt sich je­doch beim Ver­gleich mit den Prei­sen im März des Vor­jah­res. Hier kos­te­te der Qua­drat­me­ter Ei­gen­tum noch 4.270 Euro, was ei­ner Preis­stei­ge­rung von 4,3 Pro­zent ent­spricht. Der Miet­preis lag bei 14,50 Euro und ist so­mit bin­nen zwölf Mo­na­ten um 1,8 Pro­zent ge­sun­ken. Die Lage macht den Preis. Deut­li­che Un­ter­schie­de ma­chen sich in der ak­tu­el­len Aus­wer­tung zwi­schen den ein­zel­nen Be­zir­ken Wiens be­merk­bar. In den in­ne­ren Be­zir­ken liegt der Durch­schnitts­preis bei 15,49 Euro und da­mit um 9,2 Pro­zent über dem Stadt­me­di­an für Mie­ten. Durch die Preis­stei­ge­run­gen in­ner­halb des Gür­tels he­ben sich tra­di­tio­nel­le No­bel­be­zir­ke wie Hiet­zing oder Dö­bling nicht mehr deut­lich ab. Eine kon­ti­nu­ier­li­che Auf­wer­tung er­fährt der­zeit Fa­vo­ri­ten, wo sich die na­hen­de Fer­tig­stel­lung des neu­en Haupt­bahn­hofs be­reits po­si­tiv be­merk­bar macht. Das Ran­king der teu­ers­ten Be­zir­ke führt die In­ne­re Stadt mit ei­nem Qua­drat­me­ter­preis von 19,74 Euro an. Ihr fol­gend die Do­nau­stadt (17,66 Euro) und Dö­bling (15,79 Euro). Die drei güns­tigs­ten Be­zir­ke sind Fa­vo­ri­ten (12,11 Euro), Bri­git­ten­au (12,08 Euro) und das tra­di­tio­nel­le Schluss­licht Sim­me­ring mit 11 Euro. Ab­zu­war­ten bleibt laut Ga­bel-Hla­wa und Ga­bri­el, wie die am Frei­tag ge­äu­ßer­ten Plä­ne der rot-grü­nen Stadt­re­gie­rung für die neue U-Bahn­li­nie U5 tat­säch­lich aus­se­hen. Je nach Stre­cken­füh­rung wer­den ei­ni­ge Stadt­vier­tel vom In­fra­struk­tur­pro­jekt deut­lich pro­fi­tie­ren, was sich lang­fris­tig auch in den Prei­sen nie­der­schla­gen wird, bli­cken die Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten in die Zu­kunft. Das Immo-Ba­ro­me­ter ba­siert auf ei­ner Da­ten­quel­le von rund 25.000 Ob­jek­ten. Die Da­ten wer­den durch On­line-An­ga­ben von Im­mo­bi­li­en­mak­lern, Bau­trä­gern und pri­va­ten Im­mo­bi­li­en­an­bie­tern ge­ne­riert.


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Luxus ohne Grenzen

Immobilien, Architektur und Design auf höchstem Niveau

Von Dietlind Kendler

Im stil­vol­len Am­bi­en­te des Pa­lais Sans Sou­ci Wien prä­sen­tier­te „Die Pres­se“ das neue Lu­xu­ry Es­ta­te-Ma­ga­zin ...2014. Hoch­ka­rä­ti­ge Gäs­te der Im­mo­bi­li­en­bran­che fei­er­ten die neue Aus­ga­be im Rah­men viel­fäl­ti­ger Ge­nüs­se. Von der Cham­pa­gner- und Aus­tern­ver­kos­tung über die bes­ten Whis­keys und feins­ten De­stil­la­te bis hin zu Wei­nen des Gu­tes Es­ter­házy blie­ben kei­ne Wün­sche of­fen.

Das Ma­ga­zin bie­tet In­for­ma­tio­nen rund um Top-La­gen, Märk­te, span­nen­de Ar­chi­tek­tu­ren und au­ßer­ge­wöhn­li­ches De­sign. Die ak­tu­el­le Aus­ga­be un­ter­schei­det sich je­doch ein we­nig von ih­ren Vor­gän­gern.

„Die Welt des Lu­xus ist eine in­ter­na­tio­na­le, egal ob es um Wei­ne, Au­to­mo­bi­le, Kunst oder Mode geht“, er­klärt As­trid Mül­ler, Lei­te­rin der Spe­zi­al­re­dak­ti­on „Die Pres­se“, „auch wenn un­se­re Home­ba­se Öster­reich bleibt, so wer­den auch wir in­ter­na­tio­na­ler.“

Mu­si­ka­lisch sorg­te Gail An­der­son, Lead­sän­ge­rin von Soul­kit­chen für Un­ter­hal­tung auf höchs­tem Ni­veau.

Was sich sonst noch so im Pa­lais Sans Sou­ci ge­tan hat, se­hen Sie in un­se­rem Vi­de­obei­trag.


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Good News bei Büros

Deutschland liegt um 16 Prozent über Vorjahr

Von Gerhard Rodler

Mit rund 695.000 m² Flä­chen­um­satz im ers­ten Quar­tal konn­te nicht nur das Vor­jah­res­er­geb­nis um 16 Pro­zent über­trof­fen, son­dern auch das zweit­bes­te Re­sul­tat der ver­gan­ge­nen zehn Jah­re er­zielt wer­den. Le­dig­lich Es­sen (27.000 m²) muss­te auf­grund ei­nes au­ßer­ge­wöhn­li­chen Vor­jah­res­um­sat­zes ei­nen Rück­gang ver­kraf­ten, und Ham­burg (107.000 m²) er­ziel­te ein ver­gleich­ba­res Er­geb­nis. Alle üb­ri­gen Städ­te konn­ten zu­le­gen. Ob­wohl die Zu­nah­me in ers­ter Li­nie durch Groß­ver­trä­ge be­ein­flusst wur­de,

ist dies grund­sätz­lich po­si­tiv zu wer­ten.

Den größ­ten Flä­chen­um­satz er­ziel­te er­neut Mün­chen mit 157.000 m² (+2 Pro­zent), ge­folgt von Ber­lin mit 144.000 m² (+65,5 Pro­zent) und Frank­furt mit 83.000 m² im gif-Ge­biet (+51 Pro­zent) be­zie­hungs­wei­se 94.000 m² im Ge­samt­markt (+65 Pro­zent). Bei­de Stand­or­te pro­fi­tier­ten da­bei von ei­nem re­la­tiv ho­hen An­teil an Groß­ver­trä­gen über 10.000 m², nach­dem die­se Klas­se im ers­ten Quar­tal 2013 über­haupt noch nicht be­setzt war. Hier­durch er­klärt

Einmal geht’s noch!

Ein neues Mietrecht muss her

Von Gerhard Rodler

An­läss­lich der 30.Jah­res­ta­gung des Öster­rei­chi­schen Ver­bands der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft for­dert ÖVI Prä­si­dent Udo Wein­ber­ger ein­mal mehr die Ge­samt­re­form des Miet­rechts. „Ein Wohn­recht für alle“ ist da­bei das Ziel des ÖVI. Die seit mehr als ei­nem Jahr an­dau­ern­de Wohn­rechts-Dis­kus­si­on wird be­dau­er­li­cher­wei­se für Wahl­kampf und Kli­en­tel­po­li­tik miss­braucht. Ar­bei­ter­kam­mer und Stadt Wien be­die­nen die groß­teils in Wien an­säs­si­gen Me­di­en mit ein­sei­ti­gen In­for­ma­tio­nen. „Mit po­pu­lis­ti­-

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Good News bei Büros

Deutschland liegt um 16 Prozent über Vorjahr

Von Gerhard Rodler

Mit rund 695.000 m² Flä­chen­um­satz im ers­ten Quar­tal konn­te nicht nur das Vor­jah­res­er­geb­nis um 16 Pro­zent über­trof­fen, ...son­dern auch das zweit­bes­te Re­sul­tat der ver­gan­ge­nen zehn Jah­re er­zielt wer­den. Le­dig­lich Es­sen (27.000 m²) muss­te auf­grund ei­nes au­ßer­ge­wöhn­li­chen Vor­jah­res­um­sat­zes ei­nen Rück­gang ver­kraf­ten, und Ham­burg (107.000 m²) er­ziel­te ein ver­gleich­ba­res Er­geb­nis. Alle üb­ri­gen Städ­te konn­ten zu­le­gen. Ob­wohl die Zu­nah­me in ers­ter Li­nie durch Groß­ver­trä­ge be­ein­flusst wur­de, ist dies grund­sätz­lich po­si­tiv zu wer­ten.

Den größ­ten Flä­chen­um­satz er­ziel­te er­neut Mün­chen mit 157.000 m² (+2 Pro­zent), ge­folgt von Ber­lin mit 144.000 m² (+65,5 Pro­zent) und Frank­furt mit 83.000 m² im gif-Ge­biet (+51 Pro­zent) be­zie­hungs­wei­se 94.000 m² im Ge­samt­markt (+65 Pro­zent). Bei­de Stand­or­te pro­fi­tier­ten da­bei von ei­nem re­la­tiv ho­hen An­teil an Groß­ver­trä­gen über 10.000 m², nach­dem die­se Klas­se im ers­ten Quar­tal 2013 über­haupt noch nicht be­setzt war. Hier­durch er­klärt sich auch der star­ke pro­zen­tua­le An­stieg. Ein Um­satz­plus ver­zeich­ne­ten auch Düs­sel­dorf mit 76.000 m² (+6 Pro­zent), Köln mit 64.000 m² (+12 Pro­zent) so­wie Leip­zig mit 26.000 m² (+44 Pro­zent). Be­zo­gen auf alle Stand­or­te ent­fällt gut ein Drit­tel des Er­geb­nis­ses auf Ab­schlüs­se über 5.000 m²; im ver­gan­ge­nen Jahr lag der Ver­gleichs­wert bei le­dig­lich knapp 24 Pro­zent.


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Einmal geht’s noch!

Ein neues Mietrecht muss her

Von Gerhard Rodler

An­läss­lich der 30.Jah­res­ta­gung des Öster­rei­chi­schen Ver­bands der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft for­dert ÖVI Prä­si­dent ...Udo Wein­ber­ger ein­mal mehr die Ge­samt­re­form des Miet­rechts. „Ein Wohn­recht für alle“ ist da­bei das Ziel des ÖVI. Die seit mehr als ei­nem Jahr an­dau­ern­de Wohn­rechts-Dis­kus­si­on wird be­dau­er­li­cher­wei­se für Wahl­kampf und Kli­en­tel­po­li­tik miss­braucht. Ar­bei­ter­kam­mer und Stadt Wien be­die­nen die groß­teils in Wien an­säs­si­gen Me­di­en mit ein­sei­ti­gen In­for­ma­tio­nen. „Mit po­pu­lis­ti­scher Ver­ein­fa­chung wird man die­sem kom­ple­xen Sys­tem nicht ge­recht“, so Wein­ber­ger wei­ter. Als Bei­spiel da­für sei nur die Dis­kus­si­on um die In­dex­an­pas­sung bei Richt­wert- und Ka­te­go­rie­mie­ten ge­nannt. Un­er­wähnt bleibt, dass na­tür­lich auch alle Mie­ter im kom­mu­na­len Wohn­bau von die­ser ver­trag­li­chen und ge­setz­lich ver­an­ker­ten Wert­si­che­rungs­ver­ein­ba­rung be­trof­fen sind. Auch die Dis­kus­si­on über die Höhe der Richt­wer­te und der La­ge­zu­schlä­ge be­trifft nur 13 Pro­zent der Mie­ter und ist au­ßer­halb Wiens kaum The­ma.

Die be­rech­tig­ten In­ter­es­sen der pri­va­ten Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft, der Ver­mie­ter und In­ves­to­ren sind in ei­nem fai­ren In­ter­es­sen­aus­gleich ge­nau­so zu be­rück­sich­ti­gen wie die An­lie­gen der Mie­ter. Noch dazu weist ge­ra­de Wien oh­ne­hin eu­ro­pa­weit mit 60 Pro­zent ei­nen Spit­zen­an­teil an so­zia­lem Wohn­raum (Ge­mein­de­bau­ten, ge­meinn­nüt­zi­ge Ge­nos­sen­schaf­ten) aus. Lei­der ist die­ser hoch ge­för­der­te Wohn­raum oft nicht je­nen zu­gäng­lich, die ihn wirk­lich be­nö­ti­gen. „Die so­zia­le Treff­si­cher­heit ist – un­ter Wah­rung der Durch­mi­schung – deut­lich zu er­hö­hen“, so Wein­ber­ger.

Dass die Wohn­raum­ver­sor­gung und -ge­stal­tung nur ein ge­mein­sa­mes An­lie­gen von pri­va­ten In­ves­to­ren und öf­fent­li­cher Hand sein kann, zeig­te sich an­läss­lich des Re­fe­ra­tes von Stadt­bau­di­rek­to­rin Bri­git­te Jil­ka, die die Leit­li­ni­en des STEP 2025 ges­tern im Rah­men der Jah­res­ta­gung prä­sen­tier­te.

Die im­mer wie­der ge­for­der­ten zu­sätz­li­chen Miet­preis­be­gren­zun­gen wer­den kein zu­sätz­li­ches An­ge­bot schaf­fen, im Ge­gen­teil, so Wein­ber­ger ab­schlie­ßend. Die Ex­per­ten der deut­schen Bun­des­bank rie­ten vor kur­zem der dt. Bun­des­re­gie­rung, die dis­ku­tier­te Miet­preis­brem­se kei­nes­falls um­zu­set­zen. Die­sen Rat soll­ten auch die ös­ter­rei­chi­schen Po­li­ti­ker be­ach­ten.


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Die Chinesen kommen!

Asiaten lösen Russen als Big Buyer ab

Von Gerhard Rodler

Nach An­ga­ben des Im­mo­bi­li­en­be­ra­tungs­un­ter­neh­mens Col­liers In­ter­na­tio­nal er­wei­tern asia­ti­sche Im­mo­bi­li­en­in­ves­to­ren ihre geo­gra­phi­sche Prä­senz welt­weit und ins­be­son­de­re in den USA, Aus­tra­li­en und Eu­ro­pa. Der ak­tu­el­le Re­port von Col­liers In­ter­na­tio­nal „Ri­ding the Next Wave of Asi­an Buy­ing Spree“ zeigt, dass die­se In­ves­to­ren Ka­pi­tal von ih­ren Hei­mat­märk­ten ins Aus­land ver­la­gern.

Wäh­rend sie sich bis­lang auf ihr Her­kunfts­land oder ihre -re­gi­on kon­zen­triert

Sloweniens Grundsteuer aufgehoben

Regierung kündigte „wenig faire“ Ersatzlösungen an

Von Robert Rosner

Nicht nur Öster­reich hat Pro­ble­me mit sei­ner (neu­en) Grund­steu­er: Das slo­we­ni­sche Ver­fas­sungs­ge­richt hat am heu­ti­gen Frei­tag die um­strit­te­ne Grund­steu­er als ver­fas­sungs­wid­rig auf­ge­ho­ben. Dies be­deu­tet nicht nur eine Nie­der­la­ge für die Mit­te-Links-Re­gie­rung, son­dern ge­fähr­det auch das heu­ri­ge Bud­get. Die neue Grund­steu­er, die mit Jah­res­an­fang in Kraft ge­tre­ten war, war die wich­tigs­te neue Ein­nah­me­quel­le für den Staats­haus­halt. Zahl­rei­che spä­te­re Ände­run­gen hat­ten die ur­sprüng­lich vor­ge­-

se­he­nen 200 Mil­lio­nen Euro zwar deut­lich ge­kürzt, doch im­mer­hin konn­te die Re­gie­rung mit Ein­nah­men aus der neu­en Ab­ga­be, die das Im­mo­bi­li­en­ver­mö­gen in Slo­we­ni­en erst­mals ein­heit­lich be­steu­er­te, rech­nen.

Nach dem heu­ti­gen ein­stim­mi­gen Be­schluss der Höchstr­ich­ter fällt die­se Ein­nah­me­quel­le nun kom­plett aus. Wo­her die Re­gie­rung von Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Alen­ka Bra­tu­sek die be­reits ein­ge­plan­ten Bud­get­mit­tel be­kom­men wird, ist noch un­klar. Die Re­gie­rung hat aber nach An­ga­ben Bra­tu­-

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Die Chinesen kommen!

Asiaten lösen Russen als Big Buyer ab

Von Gerhard Rodler

Nach An­ga­ben des Im­mo­bi­li­en­be­ra­tungs­un­ter­neh­mens Col­liers In­ter­na­tio­nal er­wei­tern asia­ti­sche ...Im­mo­bi­li­en­in­ves­to­ren ihre geo­gra­phi­sche Prä­senz welt­weit und ins­be­son­de­re in den USA, Aus­tra­li­en und Eu­ro­pa. Der ak­tu­el­le Re­port von Col­liers In­ter­na­tio­nal „Ri­ding the Next Wave of Asi­an Buy­ing Spree“ zeigt, dass die­se In­ves­to­ren Ka­pi­tal von ih­ren Hei­mat­märk­ten ins Aus­land ver­la­gern.

Wäh­rend sie sich bis­lang auf ihr Her­kunfts­land oder ihre -re­gi­on kon­zen­triert ha­ben, stieg die In­ves­ti­ti­ons­sum­me im Aus­land in den letz­ten Jah­ren ins­ge­samt kon­ti­nu­ier­lich von etwa ei­ner Mil­li­ar­de US-Dol­lar zu Be­ginn des Jahr­hun­derts auf über 30 Mil­li­ar­den US-Dol­lar im Jahr 2013. Die­ser Trend wur­de durch neue ge­setz­li­che Rah­men­be­din­gun­gen 2009 be­schleu­nigt, die Aus­lands­in­ves­ti­tio­nen er­leich­tern.

In­ves­to­ren aus Hong Kong, Chi­na und Sing­apur bil­den die größ­te Grup­pe bei Im­mo­bi­li­en­trans­ak­tio­nen au­ßer­halb Asi­ens und wer­den es auch in den kom­men­den Jah­ren blei­ben. Trom­bel­lo: „Die chi­ne­si­schen Aus­lands­in­ves­ti­tio­nen schos­sen 2009 in die Höhe und er­reich­ten 2013 die Re­kord­sum­me von neun Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Wir ge­hen da­von aus, dass sich im­mer mehr chi­ne­si­sche Im­mo­bi­li­en­in­ves­to­ren auf das Aus­land fo­kus­sie­ren, um den An­for­de­run­gen ih­rer loka­len Kun­den ge­recht zu wer­den.“ Wei­te­re In­ves­to­ren aus Chi­na wer­den die­sem Trend fol­gen, weil sie sich in Be­zug auf In­ves­ti­tio­nen in aus­län­di­schen Im­mo­bi­li­en­märk­ten zu­neh­mend si­che­rer füh­len. Chi­ne­si­sche In­ves­to­ren ha­ben ihre Prä­senz auf aus­län­di­schen Märk­ten er­folg­reich aus­ge­baut, in­dem sie un­ter­schied­li­che Trans­ak­ti­ons­ar­ten durch­ge­führt ha­ben, die sich von der Di­rekt­in­ves­ti­ti­on über Joint Ven­tu­res mit re­gio­na­len Part­nern bis hin zu Pro­jekt­ent­wick­lun­gen er­stre­cken.


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Sloweniens Grundsteuer aufgehoben

Regierung kündigte „wenig faire“ Ersatzlösungen an

Von Robert Rosner

Nicht nur Öster­reich hat Pro­ble­me mit sei­ner (neu­en) Grund­steu­er: Das slo­we­ni­sche Ver­fas­sungs­ge­richt hat am heu­ti­gen ...Frei­tag die um­strit­te­ne Grund­steu­er als ver­fas­sungs­wid­rig auf­ge­ho­ben. Dies be­deu­tet nicht nur eine Nie­der­la­ge für die Mit­te-Links-Re­gie­rung, son­dern ge­fähr­det auch das heu­ri­ge Bud­get. Die neue Grund­steu­er, die mit Jah­res­an­fang in Kraft ge­tre­ten war, war die wich­tigs­te neue Ein­nah­me­quel­le für den Staats­haus­halt. Zahl­rei­che spä­te­re Ände­run­gen hat­ten die ur­sprüng­lich vor­ge­se­he­nen 200 Mil­lio­nen Euro zwar deut­lich ge­kürzt, doch im­mer­hin konn­te die Re­gie­rung mit Ein­nah­men aus der neu­en Ab­ga­be, die das Im­mo­bi­li­en­ver­mö­gen in Slo­we­ni­en erst­mals ein­heit­lich be­steu­er­te, rech­nen.

Nach dem heu­ti­gen ein­stim­mi­gen Be­schluss der Höchstr­ich­ter fällt die­se Ein­nah­me­quel­le nun kom­plett aus. Wo­her die Re­gie­rung von Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Alen­ka Bra­tu­sek die be­reits ein­ge­plan­ten Bud­get­mit­tel be­kom­men wird, ist noch un­klar. Die Re­gie­rung hat aber nach An­ga­ben Bra­tu­seks schon ei­ni­ge Lö­sun­gen pa­rat. Sie wer­den al­ler­dings „schmerz­haf­ter“ und „we­ni­ger fair“ für die Bür­ger sein als es die Grund­steu­er war, sag­te Bra­tu­sek am Frei­tag laut Me­di­en­be­rich­ten.

Be­fürch­tet wird, dass ein neu­es Spar­pa­ket ge­schnürt wird. Al­ler­dings war­nen Ex­per­ten, dass der Aus­fall we­der schnell noch voll­kom­men er­gänzt wer­den kön­ne, vor al­lem nicht aus­schließ­lich mit Kür­zun­gen von Bud­get­aus­ga­ben.


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Karriere zum Tag: Neuer Rustler-Chef

Ex-Herausgeber Scheuch übernimmt Rustler-Maklertochter

Von Gerhard Rodler

Ge­schäfts­füh­rungs­wech­sel in der Mak­ler­toch­ter der Rust­ler-Grup­pe, Rust­ler Im­mo­bi­li­en­treu­hand GmbH: Die bis­he­ri­ge Ge­schäfts­füh­re­rin, Na­ta­scha Ca­sar-Ol­brich über­nimmt „aus per­sön­li­chen Grün­den“ die Lei­tung des Rust­ler-Stand­or­tes in Möd­ling und macht da­mit Platz für den neu an­ge­tre­te­nen Ge­schäfts­füh­rer Alex­an­der Scheuch, der da­vor vie­le Jah­re die Ge­schi­cke des sei­ner­zei­ti­gen Ma­ga­zi­nes „Im­mo­bi­li­en Fo­kus“ ver­ant­wor­tet hat­te. Da­vor war Scheuch un­ter ande­rem lang­jäh­ri­ges Vor­-

Krise zum Tag: Spanien in Problemen

Zwangsräumungen stehen an der Tagesordnung

Von Robert Rosner

Die Wel­le von Zwangs­räu­mun­gen in Spa­ni­en ist auch fünf Jah­re nach dem Plat­zen der Im­mo­bi­li­en­bla­se kaum ab­ge­ebbt. 2013 sei­en 67.189 Räu­mun­gen voll­streckt wor­den, im Durch­schnitt 184 pro Tag. Das wa­ren im­mer­hin knapp zehn Pro­zent we­ni­ger als im Vor­jahr.

Die Zwangs­räu­mun­gen sind zu ei­nem Sym­bol für den wirt­schaft­li­chen Nie­der­gang Spa­ni­ens seit der 2008 ge­platz­ten Im­mo­bi­li­en­bla­se ge­wor­den. Jahr­zehn­te­lang hat­te die Bau­bran­che ge­boomt. Ab 2008 konn­ten

aber­tau­sen­de Men­schen ihre Mie­te oder Kre­di­te plötz­lich nicht mehr fi­nan­zie­ren und ver­lo­ren ihre Woh­nun­gen und Häu­ser.

Den leich­ten Rück­gang der Räu­mungs­zah­len führt die Re­gie­rung auch auf neue Ge­set­ze zu­rück, die Gläu­bi­ger und Schuld­ner zu Ver­hand­lun­gen er­mu­ti­gen, be­vor zum äu­ßers­ten Mit­tel ge­grif­fen wird. Spa­ni­en ist nach Jah­ren der Re­zes­si­on zwar ver­gan­ge­nes Jahr auf ei­nen Wachs­tums­pfad zu­rück­ge­kehrt, doch die Ar­beits­lo­sig­keit liegt noch im­mer bei 26 Pro­zent.

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Karriere zum Tag: Neuer Rustler-Chef

Ex-Herausgeber Scheuch übernimmt Rustler-Maklertochter

Von Gerhard Rodler

Ge­schäfts­füh­rungs­wech­sel in der Mak­ler­toch­ter der Rust­ler-Grup­pe, Rust­ler Im­mo­bi­li­en­treu­hand GmbH: Die bis­he­ri­ge ...Ge­schäfts­füh­re­rin, Na­ta­scha Ca­sar-Ol­brich über­nimmt „aus per­sön­li­chen Grün­den“ die Lei­tung des Rust­ler-Stand­or­tes in Möd­ling und macht da­mit Platz für den neu an­ge­tre­te­nen Ge­schäfts­füh­rer Alex­an­der Scheuch, der da­vor vie­le Jah­re die Ge­schi­cke des sei­ner­zei­ti­gen Ma­ga­zi­nes „Im­mo­bi­li­en Fo­kus“ ver­ant­wor­tet hat­te. Da­vor war Scheuch un­ter ande­rem lang­jäh­ri­ges Vor­stands­mit­glied der CPI Im­mo­bi­li­en AG und Ge­schäfts­füh­rer von Toch­ter­un­ter­neh­men der CPI Im­mo­bi­li­en Grup­pe.

Sei­ne neue Her­aus­for­de­rung wird es laut Pres­se­in­for­ma­ti­on sein, die bis­her er­folg­rei­che Ent­wick­lung der Mak­ler­li­nie der Rust­ler Grup­pe fort­zu­set­zen, mit dem Un­ter­neh­men wei­ter zu ex­pan­die­ren und den Be­reich Ge­wer­be- und An­la­ge­im­mo­bi­li­en zu stär­ken.


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Krise zum Tag: Spanien in Problemen

Zwangsräumungen stehen an der Tagesordnung

Von Robert Rosner

Die Wel­le von Zwangs­räu­mun­gen in Spa­ni­en ist auch fünf Jah­re nach dem Plat­zen der Im­mo­bi­li­en­bla­se kaum ab­ge­ebbt. 2013 sei­en 67.189 Räu­mun­gen voll­streckt wor­den, im Durch­schnitt 184 pro Tag. Das wa­ren im­mer­hin knapp zehn Pro­zent we­ni­ger als im Vor­jahr.

Die Zwangs­räu­mun­gen sind zu ei­nem Sym­bol für den wirt­schaft­li­chen Nie­der­gang Spa­ni­ens seit der 2008 ge­platz­ten Im­mo­bi­li­en­bla­se ge­wor­den. Jahr­zehn­te­lang hat­te die Bau­bran­che ge­boomt. Ab 2008 konn­ten aber­tau­sen­de Men­schen ihre Mie­te oder Kre­di­te plötz­lich nicht mehr fi­nan­zie­ren und ver­lo­ren ihre Woh­nun­gen und Häu­ser.

Den leich­ten Rück­gang der Räu­mungs­zah­len führt die Re­gie­rung auch auf neue Ge­set­ze zu­rück, die Gläu­bi­ger und Schuld­ner zu Ver­hand­lun­gen er­mu­ti­gen, be­vor zum äu­ßers­ten Mit­tel ge­grif­fen wird. Spa­ni­en ist nach Jah­ren der Re­zes­si­on zwar ver­gan­ge­nes Jahr auf ei­nen Wachs­tums­pfad zu­rück­ge­kehrt, doch die Ar­beits­lo­sig­keit liegt noch im­mer bei 26 Pro­zent.


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