16.10.2013

Deutlicher Aufschwung
im 3. Quartal

CBRE präsentiert Marktbericht Österreich Investment

Von Barbara Wallner

Ges­tern, 15. Ok­to­ber, prä­sen­tier­te CBRE den Markt­be­richt Öster­reich In­vest­ment zum drit­ten Quar­tal 2013. „In­vest­ment­vo­lu­men si­gna­li­siert im 3. Quar­tal wie­der deut­li­chen Auf­schwung“ – so lau­tet die Über­schrift. Zwar lag das In­vest­ment­vo­lu­men näm­lich mit ca. € 520 Mio. un­ter dem Ver­gleichs­zeit­raum des Vor­jah­res, ge­gen­über dem vor­an­ge­gan­ge­nen Quar­tal war je­doch eine deut­li­che Stei­gung der ge­tä­tig­ten In­ves­ti­tio­nen um ca. 160 Pro­zent zu ver­zeich­nen (Q2 13: ca.€ 200 Mio.).

Ins­ge­samt wur­de in den Mo­na­ten Juli bis Sep­-

tem­ber ein hö­he­res Er­geb­nis er­zielt als im ge­sam­ten ers­ten Halb­jahr 2013. Die stärks­te Nut­zungs­art wa­ren groß­vo­lu­mi­ge Wohn­im­mo­bi­li­en mit ca. 39 Pro­zent (Q2 13: un­ter 1 Pro­zent). Als eine der stärks­ten In­vest­ment­trans­ak­tio­nen

nennt CBRE hier den Kauf ei­nes Wohn­port­fo­li­os, das

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„Er ist dabei!“

David Weinberger auf der re.comm 13

„Das In­ter­net ist die ers­te Er­fin­dung der Mensch­heit, die sie selbst nicht mehr ver­steht. Das größ­te an­ar­chis­ti­sche Ex­pe­ri­ment, das es je­mals ge­ge­ben hat.“ Die­ser Satz stammt von

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Deutlicher Aufschwung
im 3. Quartal

CBRE präsentiert Marktbericht Österreich Investment

Von Barbara Wallner

Ges­tern, 15. Ok­to­ber, prä­sen­tier­te CBRE den Markt­be­richt Öster­reich In­vest­ment zum drit­ten Quar­tal 2013. „In­vest­ment­vo­lu­men ...si­gna­li­siert im 3. Quar­tal wie­der deut­li­chen Auf­schwung“ – so lau­tet die Über­schrift. Zwar lag das In­vest­ment­vo­lu­men näm­lich mit ca. € 520 Mio. un­ter dem Ver­gleichs­zeit­raum des Vor­jah­res, ge­gen­über dem vor­an­ge­gan­ge­nen Quar­tal war je­doch eine deut­li­che Stei­gung der ge­tä­tig­ten In­ves­ti­tio­nen um ca. 160 Pro­zent zu ver­zeich­nen (Q2 13: ca.€ 200 Mio.).

Ins­ge­samt wur­de in den Mo­na­ten Juli bis Sep­tem­ber ein hö­he­res Er­geb­nis er­zielt als im ge­sam­ten ers­ten Halb­jahr 2013. Die stärks­te Nut­zungs­art wa­ren groß­vo­lu­mi­ge Wohn­im­mo­bi­li­en mit ca. 39 Pro­zent (Q2 13: un­ter 1 Pro­zent). Als eine der stärks­ten In­vest­ment­trans­ak­tio­nen nennt CBRE hier den Kauf ei­nes Wohn­port­fo­li­os, das 48 Ob­jek­te in Ober­ös­ter­reich um­fasst. Wohn­im­mo­bi­li­en wur­den ge­folgt von Bü­ro­im­mo­bi­li­en mit ei­nem An­teil von ca. 23 Pro­zent (Q2 13: ca. 4 Pro­zent) und Ho­tel­im­mo­bi­li­en mit ca. 22 Pro­zent (Q2 13: ca. 19 Pro­zent). In Ob­jek­te mit ge­misch­ter Nut­zung wur­den ca. 14 Pro­zent der Ge­samt­in­ves­ti­tio­nen ge­tä­tigt. Der An­teil an Ein­zel­han­dels­ob­jek­ten sank von 64 Pro­zent im zwei­ten Quar­tal auf le­dig­lich 2 Pro­zent.

Die stärks­te Käu­fer­grup­pe stell­ten in­län­di­sche In­ves­to­ren mit ca. 77 Pro­zent - da­mit hat sich der Öster­rei­cher-An­teil im Ver­gleich zum zwei­ten Quar­tal (ca. 22 Pro­zent) mehr als ver­drei­facht. Al­ler­dings: „Für die kom­men­den Mo­na­te ge­hen wir da­von aus, dass sich das vor­han­de­ne In­ter­es­se in­ter­na­tio­na­ler In­ves­to­ren ver­stär­ken wird bzw. sich in meh­re­ren Ab­schlüs­sen wie­der­fin­den wird. Mit­tel­fris­tig ge­hen wir da­von aus, dass na­tio­na­le In­ves­to­ren nach wie vor ei­nen be­deu­ten­den An­teil an den Im­mo­bi­li­en­ak­qui­si­tio­nen am ös­ter­rei­chi­schen Markt hal­ten wer­den.“, heißt es im Be­richt.

Die Spit­zen­ren­di­te für Bü­ro­im­mo­bi­li­en lag im drit­ten Quar­tal 2013 bei ca. 4,8 Pro­zent und ist so­mit seit Jah­res­be­ginn um etwa 10 Ba­sis­punk­te ge­sun­ken. Im Ein­zel­han­dels­be­reich lag die Spit­zen­ren­di­te für Ge­schäfts­stra­ßen bei ca. 4,05%, was eine Ände­rung um mi­nus 10 Ba­sis­punk­te im glei­chen Zeit­raum be­deu­tet. Die Spit­zen­ren­di­te für 3-4* Ho­tels ist mit 5,85 Pro­zent seit Jah­res­be­ginn eben­falls um 10 Ba­sis­punk­te ge­sun­ken. Lo­gis­ti­k­im­mo­bi­li­en sind mit ei­ner Spit­zen­ren­di­te von ca. 7,25 Pro­zent wei­ter­hin sta­bil.


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„Er ist dabei!“

David Weinberger auf der re.comm 13

David Weinberger auf der re.comm 13

„Das In­ter­net ist die ers­te Er­fin­dung der Mensch­heit, die sie selbst nicht mehr ver­steht. Das größ­te an­ar­chis­ti­sche Ex­pe­ri­ment, ...das es je­mals ge­ge­ben hat.“ Die­ser Satz stammt von Goog­le CEO Eric Schmidt. Was könn­te es für ei­nen Phi­lo­so­phen schö­ne­res ge­ben? Das hat sich wohl auch re.comm Spea­ker Da­vid Wein­ber­ger ge­sagt, ei­ner der ers­ten „In­ter­net­phi­lo­so­phen“ welt­weit. Aber ist In­ter­net und Phi­lo­so­phie nicht ein Wi­der­spruch in sich? Und was ist ei­gent­lich das Clue­train Ma­ni­fest? Ant­wor­ten dar­auf lie­fert die re.comm 13.


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Wie steht es um die CA Immo?

SRC Research veröffentlicht Rating Update

Von Barbara Wallner

Ges­tern Abend, 15. Ok­to­ber, ver­öf­fent­lich­te SRC Re­se­arch, Ana­ly­se-Spe­zia­list für Fi­nanz­wer­te und Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en, ein Ra­ting Up­date zur CA Immo. Kon­kret geht es dar­in um zwei Trans­ak­tio­nen der letz­ten Wo­chen: den Ver­kauf von zwei Drit­teln des Frank­fur­ter Land­mark Tower 185 an zwei deut­sche As­set Ma­na­ger, der am 1. Ok­to­ber be­kannt ge­ge­ben wur­de und das hes­si­sche Leo II-Port­fo­lio, das 36 an das deut­sche Bun­des­land Hes­sen ver­mie­te­te Im­mo­bi­li­en im Wert von rund 800 Mio. Euro

ent­hält und noch im vier­ten Quar­tal an die Pa­tri­zia Im­mo­bi­li­en AG ver­kauft wer­den soll. „Wir be­ur­tei­len bei­de Trans­ak­tio­nen po­si­tiv.“, heißt es im Be­richt, „Die Ver­käu­fe er­fol­gen zum rich­ti­gen Zeit­punkt im Markt­zy­klus mit nied­ri­gen Exit Yiel­ds. Die Ge­sell­schaft wird ihre Ver­schul­dung zu­rück­fah­ren und nach un­se­ren Be­rech­nun­gen ein Free Equi­ty von rund 380 Mio. Euro he­ben, das wohl dazu ein­ge­setzt wird, teu­re Fi­nan­zie­rungs­be­stand­tei­le ab­zu­lö­sen und den Fi­nan­zie­rungs­auf­wand der Grup­pe merk­lich

Krisensicheres Investment: Hotels

Hoher Ertrag und inflationssicher

Von Elisabeth Luckabauer

Ho­tels als An­la­ge­form wer­den im­mer be­lieb­ter, sie gel­ten als kri­sen­si­che­res In­vest­ment. Ein Stim­mungs­wan­del, der sich in den letz­ten Jah­ren voll­zo­gen hat und wohl noch an­hal­ten wird. Jüngs­tes Bei­spiel war das Ho­tel An­ge­lo Mu­nich West­park von UBM. Das 4-ster­ne-Ho­tel ging für 50 Mil­lio­nen Euro in den Be­sitz von Uni­on In­vest­ment über. Teil der Trans­ak­ti­on sind al­ler­dings auch 3.370 m² Büro- und Ein­zel­han­dels­flä­chen.

Mit dem Ver­kauf wur­de nun be­reits das

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Wie steht es um die CA Immo?

SRC Research veröffentlicht Rating Update

Von Barbara Wallner

Ges­tern Abend, 15. Ok­to­ber, ver­öf­fent­lich­te SRC Re­se­arch, Ana­ly­se-Spe­zia­list für Fi­nanz­wer­te und Im­mo­bi­li­en­ak­ti­en, ...ein Ra­ting Up­date zur CA Immo. Kon­kret geht es dar­in um zwei Trans­ak­tio­nen der letz­ten Wo­chen: den Ver­kauf von zwei Drit­teln des Frank­fur­ter Land­mark Tower 185 an zwei deut­sche As­set Ma­na­ger, der am 1. Ok­to­ber be­kannt ge­ge­ben wur­de und das hes­si­sche Leo II-Port­fo­lio, das 36 an das deut­sche Bun­des­land Hes­sen ver­mie­te­te Im­mo­bi­li­en im Wert von rund 800 Mio. Euro ent­hält und noch im vier­ten Quar­tal an die Pa­tri­zia Im­mo­bi­li­en AG ver­kauft wer­den soll. „Wir be­ur­tei­len bei­de Trans­ak­tio­nen po­si­tiv.“, heißt es im Be­richt, „Die Ver­käu­fe er­fol­gen zum rich­ti­gen Zeit­punkt im Markt­zy­klus mit nied­ri­gen Exit Yiel­ds. Die Ge­sell­schaft wird ihre Ver­schul­dung zu­rück­fah­ren und nach un­se­ren Be­rech­nun­gen ein Free Equi­ty von rund 380 Mio. Euro he­ben, das wohl dazu ein­ge­setzt wird, teu­re Fi­nan­zie­rungs­be­stand­tei­le ab­zu­lö­sen und den Fi­nan­zie­rungs­auf­wand der Grup­pe merk­lich zu re­du­zie­ren.“ Man er­war­te au­ßer­dem, dass Ei­gen­ka­pi­tal­quo­te, die bis jetzt bei rund 31,5 Pro­zent lag, durch die­se bei­den Trans­ak­tio­nen bis zum Jah­res­en­de auf rund 40 Pro­zent an­stei­gen soll­te. Der LTV, der der­zeit noch bei rund 58 Pro­zent liegt, soll­te sich auf rund 50 Pro­zent bis 51 Pro­zent re­du­zie­ren. Der Deutsch­land-An­teil der CA Immo liegt nach den Trans­ak­tio­nen bei – im Ver­gleich zu Ost­eu­ro­pa nied­ri­gen – 30 Pro­zent und soll­te sich laut SRC „erst in­fol­ge wei­te­rer Fer­tig­stel­lun­gen von ak­tu­el­len deut­schen De­ve­lop­ments in Mün­chen, Ber­lin und Düs­sel­dorf wie­der auf rund 35 Pro­zent er­hö­hen.“ Trotz­dem sehe man ein ver­bes­ser­tes Ge­samt­bild für Bi­lanz und Ge­winn­rech­nung auf­grund der zu­künf­tig ge­rin­ge­ren Zins­be­las­tung für den Kon­zern und der zu­rück­ge­führ­ten Ver­schul­dung. „Wir er­hö­hen un­ser Kurs­ziel von 13,00 Euro auf 14,00 Euro und be­stä­ti­gen klar un­ser po­si­ti­ves Ra­ting Buy.“, lau­tet das ab­schlie­ßen­de Ur­teil.


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Krisensicheres Investment: Hotels

Hoher Ertrag und inflationssicher

Von Elisabeth Luckabauer

Ho­tels als An­la­ge­form wer­den im­mer be­lieb­ter, sie gel­ten als kri­sen­si­che­res In­vest­ment. Ein Stim­mungs­wan­del, der ...sich in den letz­ten Jah­ren voll­zo­gen hat und wohl noch an­hal­ten wird. Jüngs­tes Bei­spiel war das Ho­tel An­ge­lo Mu­nich West­park von UBM. Das 4-ster­ne-Ho­tel ging für 50 Mil­lio­nen Euro in den Be­sitz von Uni­on In­vest­ment über. Teil der Trans­ak­ti­on sind al­ler­dings auch 3.370 m² Büro- und Ein­zel­han­dels­flä­chen.

Mit dem Ver­kauf wur­de nun be­reits das drit­te ge­mein­sa­me Pro­jekt von UBM und Uni­on In­vest­ment ab­ge­schlos­sen, wei­te­re sind ge­plant. Bis 2033 wird UBM das Ho­tel im Rah­men ei­nes Pacht­ver­tra­ges füh­ren, Ho­tel­be­trei­ber blei­ben Vi­en­na In­ter­na­tio­nal Ho­tels & Re­sorts mit der Mar­ke An­ge­lo. Mehr dazu in un­se­rem Vi­de­obe­richt!


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BUWOG: „sky9“ beginnt Vermarktung

Wohnungsverkauf am Hauptbahnhof startet

Von Barbara Wallner

Die BU­WOG hat als ers­tes Wohn­bau­un­ter­neh­men mit der Ver­mark­tung im Stadt­ent­wick­lungs­ge­biet rund um den Wie­ner Haupt­bahn­hof im 10. Be­zirk be­gon­nen: sky9 wird 85 frei­fi­nan­zier­te Ei­gen­tums- und Vor­sor­ge­woh­nun­gen um­fas­sen und soll 2014 fer­tig­ge­stellt wer­den. Die Wohn­ein­hei­ten in dem als Nied­rig­ener­gie­haus kon­zi­pier­ten Ob­jekt wer­den zwi­schen 48 m² und 107 m² groß sein und alle über Frei­flä­chen ver­fü­gen, ins­ge­samt ste­hen 77

BUWOG: „sky9“ beginnt Vermarktung

Wohnungsverkauf am Hauptbahnhof startet

Von Barbara Wallner

Die BU­WOG hat als ers­tes Wohn­bau­un­ter­neh­men mit der Ver­mark­tung im Stadt­ent­wick­lungs­ge­biet rund um den Wie­ner Haupt­bahn­hof ...im 10. Be­zirk be­gon­nen: sky9 wird 85 frei­fi­nan­zier­te Ei­gen­tums- und Vor­sor­ge­woh­nun­gen um­fas­sen und soll 2014 fer­tig­ge­stellt wer­den. Die Wohn­ein­hei­ten in dem als Nied­rig­ener­gie­haus kon­zi­pier­ten Ob­jekt wer­den zwi­schen 48 m² und 107 m² groß sein und alle über Frei­flä­chen ver­fü­gen, ins­ge­samt ste­hen 77 PKW-Stell­p­lätze zur Ver­fügung. Ins­ge­samt wer­den in dem neu­en Stadt­vier­tel 5.000 neue Woh­nun­gen für rund 13.000 Men­schen, ein 8 ha gro­ßer Park so­wie Schu­len und Kin­der­gär­ten ent­ste­hen, dazu kom­men 550.000 m² Bü­ro­flä­chen.


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Teesdorf im „neuen Gewand“

Ehemalige Baumwollspinnerei wird Wohnhaus

Von Barbara Wallner

Man schreibt das Jahr 1803 als der Wie­ner Groß­händ­ler Jo­hann Bap­tist Frei­herr von Put­hon sei­ne k.k. pri­vi­le­gier­te Baum­woll­spin­ne­rei in Tees­dorf er­baut. Die Ar­bei­ter, die da­mals an den Spin­deln sa­ßen, wer­den wohl kei­nen gro­ßen Kom­fort ge­nos­sen ha­ben, die Fa­bri­ken der be­gin­nen­den In­dus­tria­li­sie­rung wa­ren schließ­lich nicht für ihr an­ge­neh­mes Raum­kli­ma und die licht­durch­flu­te­ten Räu­me be­kannt. Was hät­te wohl ei­ner der Fa­brik­ar­bei­ter von da­mals

ge­sagt, wenn er ge­wusst hät­te, dass rund 200 Jah­re spä­ter in ge­nau die­sem Ge­bäu­de im Rah­men ei­ner Sa­nie­rung 69 hoch­mo­der­ne Woh­nun­gen des so­zia­len Wohn­baus ent­ste­hen wer­den? Wahr­schein­lich hät­te er sich um­ge­hend an ei­ner Spin­del ge­sto­chen, hät­te ihm je­mand ge­sagt, dass das Pro­jekt so­gar ei­nen Swim­ming­pool ha­ben wür­de. Un­gläu­big hät­te er an die da­mals noch un­ge­niert vor sich hin­qual­men­den Fa­briks­schlo­te ge­dacht, hät­te man ihm

Teesdorf im „neuen Gewand“

Ehemalige Baumwollspinnerei wird Wohnhaus

Von Barbara Wallner

Man schreibt das Jahr 1803 als der Wie­ner Groß­händ­ler Jo­hann Bap­tist Frei­herr von Put­hon sei­ne k.k. pri­vi­le­gier­te Baum­woll­spin­ne­rei ...in Tees­dorf er­baut. Die Ar­bei­ter, die da­mals an den Spin­deln sa­ßen, wer­den wohl kei­nen gro­ßen Kom­fort ge­nos­sen ha­ben, die Fa­bri­ken der be­gin­nen­den In­dus­tria­li­sie­rung wa­ren schließ­lich nicht für ihr an­ge­neh­mes Raum­kli­ma und die licht­durch­flu­te­ten Räu­me be­kannt. Was hät­te wohl ei­ner der Fa­brik­ar­bei­ter von da­mals ge­sagt, wenn er ge­wusst hät­te, dass rund 200 Jah­re spä­ter in ge­nau die­sem Ge­bäu­de im Rah­men ei­ner Sa­nie­rung 69 hoch­mo­der­ne Woh­nun­gen des so­zia­len Wohn­baus ent­ste­hen wer­den? Wahr­schein­lich hät­te er sich um­ge­hend an ei­ner Spin­del ge­sto­chen, hät­te ihm je­mand ge­sagt, dass das Pro­jekt so­gar ei­nen Swim­ming­pool ha­ben wür­de. Un­gläu­big hät­te er an die da­mals noch un­ge­niert vor sich hin­qual­men­den Fa­briks­schlo­te ge­dacht, hät­te man ihm Be­grif­fe wie In­nen­wär­me­däm­mung, bio­ge­ne Zen­tral­hei­zungs­an­la­ge, so­lar­un­ter­stütz­te Warm­was­ser­auf­be­rei­tung und Nied­rig­ener­gie­stan­dard ent­ge­gen ge­schleu­dert. Und hät­te er sei­nen Kol­le­gen schließ­lich er­zählt, dass für ge­nau die­ses Sa­nie­rungs­pro­jekt am 25.10.2013 der Spa­ten­stich er­fol­gen wird – dann hät­te man ihn wohl nicht nur we­gen sei­ner Tä­tig­keit ei­nen „Spin­ner“ ge­nannt.


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Büromarkt Köln: zweitbestes Ergebnis in 10 Jahren

BNPPRE veröffentlicht Zahlen zum dritten Quartal 2013

Von Barbara Wallner

„Bis­her konn­ten gleich drei Groß­ver­trä­ge mit mehr als 10.000 m² zu die­sem her­vor­ra­gen­den Re­sul­tat bei­tra­gen, der größ­te da­von war ein Ab­schluss der Eu­ro­pean Avia­ti­on Safe­ty Agen­cy über 21.400 m² in der City“, so Jens Hop­pe, Ge­schäfts­füh­rer der BNP Pa­ri­bas Real Es­ta­te GmbH und Köl­ner Nie­der­las­sungs­lei­ter. Das „her­vor­ra­gen­de Re­sul­tat“ ist ein Flä­chen­um­satz von 234.000 m², der bis zum Ende des drit­ten Quar­tals auf dem Köl­ner Bü­ro­markt er­zielt

wur­de - das zweit­bes­te Er­geb­nis der letz­ten zehn Jah­re. Ge­gen­über dem Vor­jahr ent­spricht dies ei­nem Plus von fast 19 Pro­zent. Nach den ers­ten neun Mo­na­ten des Jah­res liegt der Leer­stand auf dem Köl­ner Bü­ro­markt knapp 4 Pro­zent un­ter dem Vor­jah­res­wert, heißt es in der Ana­ly­se. Die Flä­chen mo­der­nen Stan­dards sind in den ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­ten um 9 Pro­zent ge­sun­ken. Zur­zeit be­fin­den sich 148.000 m² Flä­chen im Bau, wo­von noch 34.000 m²

Büromarkt Köln: zweitbestes Ergebnis in 10 Jahren

BNPPRE veröffentlicht Zahlen zum dritten Quartal 2013

Von Barbara Wallner

„Bis­her konn­ten gleich drei Groß­ver­trä­ge mit mehr als 10.000 m² zu die­sem her­vor­ra­gen­den Re­sul­tat bei­tra­gen, ...der größ­te da­von war ein Ab­schluss der Eu­ro­pean Avia­ti­on Safe­ty Agen­cy über 21.400 m² in der City“, so Jens Hop­pe, Ge­schäfts­füh­rer der BNP Pa­ri­bas Real Es­ta­te GmbH und Köl­ner Nie­der­las­sungs­lei­ter. Das „her­vor­ra­gen­de Re­sul­tat“ ist ein Flä­chen­um­satz von 234.000 m², der bis zum Ende des drit­ten Quar­tals auf dem Köl­ner Bü­ro­markt er­zielt wur­de - das zweit­bes­te Er­geb­nis der letz­ten zehn Jah­re. Ge­gen­über dem Vor­jahr ent­spricht dies ei­nem Plus von fast 19 Pro­zent. Nach den ers­ten neun Mo­na­ten des Jah­res liegt der Leer­stand auf dem Köl­ner Bü­ro­markt knapp 4 Pro­zent un­ter dem Vor­jah­res­wert, heißt es in der Ana­ly­se. Die Flä­chen mo­der­nen Stan­dards sind in den ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­ten um 9 Pro­zent ge­sun­ken. Zur­zeit be­fin­den sich 148.000 m² Flä­chen im Bau, wo­von noch 34.000 m² auf dem Markt ver­füg­bar sind, was ei­nem An­teil von 23 Pro­zent ent­spricht. Im Ver­gleich zum Vor­jahr ha­ben sich die Flä­chen im Bau da­mit um rund 10 Pro­zent re­du­ziert. In gu­ten Ci­ty­la­gen wer­den für hoch­wer­ti­ge Flä­chen wei­ter­hin 21,50 €/​m² er­zielt. Die Spit­zen­mie­te bleibt da­mit, ver­gli­chen mit dem Vor­jah­res­zeit­raum, un­ver­än­dert, ob­wohl ver­ein­zelt auch hö­he­re Mie­ten er­zielt wer­den kön­nen. Leicht ge­stie­gen ist die Höchst­mie­te im rechts­rhei­ni­schen Deutz, wo sie von 19 €/​m² auf 19,50 €/​m² klet­ter­te. „Für den wei­te­ren Jah­res­ver­lauf wird wei­ter­hin eine po­si­ti­ve Ent­wick­lung des Köl­ner Bü­ro­markts mit stei­gen­dem Flä­chen­um­satz er­war­tet. So­mit sind die Wei­chen für ein sehr gu­tes Jah­res­en­d­er­geb­nis ge­stellt. Ob da­bei die 300.000-m²-Mar­ke ge­knackt wer­den kann, bleibt al­ler­dings ab­zu­war­ten. Durch die hohe Nach­fra­ge nach mo­der­nen Flä­chen wer­den sich die ver­füg­ba­ren Flä­chen im Bau vor­aus­sicht­lich wei­ter re­du­zie­ren.“, so Hop­pes Fa­zit.


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Kaufkraft: Gewinner und Verlierer

RegioData analysiert Europas Kaufkraft

Von Barbara Wallner

„Es sind ins­be­son­de­re die gro­ßen oder die wirt­schaft­lich sta­bi­len Märk­te Eu­ro­pas, in de­nen die durch­schnitt­li­che Kauf­kraft der Kon­su­men­ten selbst im Kri­sen­zeit­raum 2008 bis 2012 stei­gen konn­te. Jene Län­der hin­ge­gen, in de­nen es eine Mi­schung aus Ex­port­rück­gang, hö­he­rer Ar­beits­lo­sig­keit und stei­gen­der In­fla­ti­on ge­ge­ben hat, re­gis­trier­ten auch Kauf­kraft­rück­gän­ge.“, so fasst Wolf­gang Rich­ter, Ge­schäfts­füh­rer von Re­gio­Da­ta Re­se­arch, die Ana­ly­se zu­sam­men. In ins­ge­samt 22 Län­dern konn­te

die Kauf­kraft Eu­ro­pas real stei­gen. Mit 45 Pro­zent am stärks­ten in der Schweiz, das Schluss­licht bil­det Bel­gi­en mit 1,1 Pro­zent. Öster­reich konn­te ei­nen Zu­wachs von 2 Pro­zent ver­zeich­nen. Zu den größ­ten Ver­lie­rern der Kri­se zäh­len Is­land, Ser­bi­en, Grie­chen­land und Un­garn, wo das Kauf­kraft­ni­veau um je mehr als 16 Pro­zent real zu­rück­ging. Die „reichs­ten“ Eu­ro­pä­er sind üb­ri­gens die Lu­xem­bur­ger, die eine jähr­li­che Kauf­kraft von 31.100 Euro pro Kopf und Nase ha­ben. Die Re­pu­blik Mol­da­wi­en

Laichen zum Tag: Wechselkröte darf aufatmen

7.000m² von Aurelis für die gefährdete Krötenart

Von Barbara Wallner

Ab 2014 soll der Oer­tel­platz in Mün­chen-Al­lach zu ei­nem at­trak­ti­ven Quar­tiers­zen­trum um­ge­stal­tet wer­den – doch so­wohl at­trak­tiv, als auch Quar­tier ist er be­reits jetzt: auf der Brach­flä­che am Oer­tel­platz hat­te sich vor drei Jah­ren über­ra­schend eine Krö­ten­po­pu­la­ti­on an­ge­sie­delt. Und nicht ir­gend­ei­ne – die sel­te­ne Wech­sel­krö­te steht näm­lich in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz auf der ro­ten Lis­te. Nun kann man eine sol­che Ra­ri­tät nicht ein­fach sang und klang­los de­lo­gie­ren, samt Quap­pen-Nach­-

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Kaufkraft: Gewinner und Verlierer

RegioData analysiert Europas Kaufkraft

Von Barbara Wallner

„Es sind ins­be­son­de­re die gro­ßen oder die wirt­schaft­lich sta­bi­len Märk­te Eu­ro­pas, in de­nen die durch­schnitt­li­che ...Kauf­kraft der Kon­su­men­ten selbst im Kri­sen­zeit­raum 2008 bis 2012 stei­gen konn­te. Jene Län­der hin­ge­gen, in de­nen es eine Mi­schung aus Ex­port­rück­gang, hö­he­rer Ar­beits­lo­sig­keit und stei­gen­der In­fla­ti­on ge­ge­ben hat, re­gis­trier­ten auch Kauf­kraft­rück­gän­ge.“, so fasst Wolf­gang Rich­ter, Ge­schäfts­füh­rer von Re­gio­Da­ta Re­se­arch, die Ana­ly­se zu­sam­men. In ins­ge­samt 22 Län­dern konn­te die Kauf­kraft Eu­ro­pas real stei­gen. Mit 45 Pro­zent am stärks­ten in der Schweiz, das Schluss­licht bil­det Bel­gi­en mit 1,1 Pro­zent. Öster­reich konn­te ei­nen Zu­wachs von 2 Pro­zent ver­zeich­nen. Zu den größ­ten Ver­lie­rern der Kri­se zäh­len Is­land, Ser­bi­en, Grie­chen­land und Un­garn, wo das Kauf­kraft­ni­veau um je mehr als 16 Pro­zent real zu­rück­ging. Die „reichs­ten“ Eu­ro­pä­er sind üb­ri­gens die Lu­xem­bur­ger, die eine jähr­li­che Kauf­kraft von 31.100 Euro pro Kopf und Nase ha­ben. Die Re­pu­blik Mol­da­wi­en ist das Land mit der nied­rigs­ten Kauf­kraft von durch­schnitt­lich 1.020 Euro im Jahr. Ins­ge­samt sind die Un­ter­schie­de in der Kauf­kraft in Eu­ro­pa be­mer­kens­wert, au­ßer­dem hat sich das Nord-Süd-Ge­fäl­le wäh­rend der Kri­se noch ver­schärft. „Die Wirt­schafts­kri­se hat die volks­wirt­schaft­li­chen Schwä­chen man­cher Län­der in Eu­ro­pa, die durch die ge­mein­sa­me Wäh­rung ver­deckt wur­den, wie­der sicht­bar ge­macht.“, so Rich­ter.


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Laichen zum Tag: Wechselkröte darf aufatmen

7.000m² von Aurelis für die gefährdete Krötenart

Von Barbara Wallner

Ab 2014 soll der Oer­tel­platz in Mün­chen-Al­lach zu ei­nem at­trak­ti­ven Quar­tiers­zen­trum um­ge­stal­tet wer­den – doch so­wohl ...at­trak­tiv, als auch Quar­tier ist er be­reits jetzt: auf der Brach­flä­che am Oer­tel­platz hat­te sich vor drei Jah­ren über­ra­schend eine Krö­ten­po­pu­la­ti­on an­ge­sie­delt. Und nicht ir­gend­ei­ne – die sel­te­ne Wech­sel­krö­te steht näm­lich in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz auf der ro­ten Lis­te. Nun kann man eine sol­che Ra­ri­tät nicht ein­fach sang und klang­los de­lo­gie­ren, samt Quap­pen-Nach­wuchs noch dazu. Ein Er­satz­quar­tier muss her. Des­halb ent­ste­hen jetzt auf rund 7.000m² Frei­ge­län­de in der Nähe von Lud­wigs­feld zwei fla­che, mit Ton ab­ge­dich­te­te Klein­ge­wäs­ser, die ab Früh­jahr 2014 als Laich­ge­wäs­ser den Fort­be­stand der sel­te­nen Tier­art si­chern sol­len. Au­re­lis be­auf­trag­te die Oh­nes & Schwahn GmbH mit der Er­rich­tung der Tüm­pel und der fach­ge­rech­ten Um­sied­lung der Krö­ten. „Die In­ves­ti­ti­ons­kos­ten da­für be­lau­fen sich auf ei­nen mitt­le­ren sechs­stel­li­gen Be­trag“ so Lars Gre­ter, Pro­jekt­lei­ter der Au­re­lis. Ein durch­aus no­bles Quar­tier für die Hüp­fer also.


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