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Cobin Claims initiiert Aktion gegen Wienwert

Etwaiges Rücktrittsrecht der Anleiheninhaber Mai 2017:

von Stefan Posch

Nachdem kürzlich die Finanzmarktaufsicht (FMA) ein Verwaltungsstrafverfahren gegen die Wienwert AG eingeleitet hat, könnte das Immobilienunternehmen nun auch zivilrechtlich in die Bredouille kommen. Wie der immoflash in Erfahrung bringen konnte, wird die Plattform für Sammelaktionen Cobin Claims eine Aktion gegen die Wienwert initieren. Oliver Jaindl, Obmann des gemeinnützigen Vereins, der schon mit Sammelaktionen gegen VW und Google Aufmerksamkeit erregte, bestätigte dem immoflash die Rechercheergebnisse. „Wir wünschen Wienwert alles Gute für den wirtschaflichen Erfolg. Dennoch haben unsere rechtlichen internen Prüfungen ergeben, dass wir ein etwaiges Rücktrittsrecht der Inhaber der letzten begebenen Anleihe prüfen“, erklärt Jaindl dem immoflash.
Schon die FMA warf der Wienwert irreführende Werbung im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot der Unternehmensanleihe Mai 2017 der Wienwert AG vor. Laut dem Schreiben hätte das Unternehmen mit dem Schlagwort „Wienwert glänzt mit hervorragenden Bilanzkennzahlen“ das Vorhandensein besonderer Sicherheiten nahe gelegt und das tatsächliche Risiko des Erwerbs der Anleihe, insbesondere dass mit dem Erwerb indirekt eine Investition in die Muttergesellschaft WW Holding AG verbunden ist, nicht hinreichend klargestellt.
Anfang des Jahres wurde die Wienwert neu strukturiert und die unter Eigenkapitalproblemen leidende Wienwert AG in WW Holding umbenannt. Zudem wurde eine neue Wienwert AG als Tochtergesellschaft der Holding gegründet und laut Jahresabschluss der Wienwert AG mit etwa 5 Millionen Euro Eigenkapital ausgestattet, 3,120 Millionen davon als Wert des Markenrechts und 1,845 Millionen Euro als Barmittel. Die WW Holding ging im Juni von einem negativen Eigenkapital von ca. 27,5 Millionen Euro aus. Die Bilanz 2016 wurde bis dato noch nicht veröffentlicht.

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Im Portrait: Eyespy360

RE!N-Prepitch: Die besten Startups im Blickpunkt:

von Charles Steiner

In der Makelei wird die Digitalisierung zunehmend essenziell. Menschen wollen zuerst die Wohnung im Internet ansehen können, bevor sie überhaupt eine Besichtigung andenken. Die klassischen Exposé-Fotos reichen dafür aber schon lange nicht mehr aus. Man will das Objekt in 3D erkunden können. Das hat sich das britische Startup Eyespy360 zunutze gemacht. Dieses hat eine SaaS-basierte Plattform geschaffen, mittels derer 360-Grad-Bilder generiert werden können, anhand derer Massensuchen einfacher uns günstiger abgewickelt werden können sollen. Das Produkt wurde beim Pre-Pitch des Real Estate Innovation Network (RE!N) präsentiert, für die Jury war klar: Eyespy360 wird sich auch auf der Expo Real vom 4. bis 6. Oktober in München vorstellen.
Das Produkt sei, so das Startup, nicht nur für Makler nutzbar. Vielmehr sind die Anwendungsmöglichkeiten vielfältig, weswegen das Tool auch von Hausbesitzern, Hoteliers, Gastronomiebetrieben und viele mehr verwendet werden kann. Generiert werden die virtuellen Touren mittels einer speziellen 360-Grad-VR-Kamera, mit dieser soll es innerhalb von wenigen Minuten möglich sein, entsprechende Bilder zu liefern. Den potenziellen Markt beziffert Eyespy360 mit zwei Milliarden Euro, im kommenden Jahr will man 8.000 Neukunden akquirieren und 19 Mitarbeiter aufnehmen, im Jahr darauf soll der Break Even erreicht werden.

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Dortmund droht Wohnungsknappheit

Leerstand unter zwei Prozent, steigende Mieten:

von Charles Steiner

Noch vor wenigen Jahren war das Ruhrgebiet von eher nachrangigem Interesse bei Investoren. Das hat sich aber mittlerweile geändert, besonders in Dortmund: Die Einwohnerzahlen gehen nach oben, mehrere Technologieunternehmen haben sich angesiedelt und sechs Hochschulen bringen weitere neue Einwohner in die Ruhrmetropole. Nur: Der Wohnungsmarkt hat offenbar zu spät reagiert - und so droht in Dortmund eine Wohnungsknappheit. Engel & Völkers spricht in diesem Zusammenhang gar von einem Leerstand von unter zwei Prozent. Dementsprechend steigen auch die Mieten: Im Q1/17 lag die stadtweite Durchschnittsmiete bei 6,93 Euro/m², was einem Anstieg von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Für Investoren stelle diese Situation allerdings ein attraktives Geschäftsumfeld dar, sagt Engel & Völkers: Im Jahr 2016 lag die Transaktionsanzahl mit 379 registrierten Transaktionen rund 12 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Geldvolumen nahm hingegen um zwei Prozent ab, bewegt sich mit 252 Millionen Euro aber auf einem hohen Niveau. Den leichten Rückgang erklärt sich Engel & Völkers mit den geringen Objektgrößen, die mit einer durchschnittlichen Fläche von 913 m² unter dem Wert von 2015 mit 1.210 m² lagen. Für das Gesamtjahr 2017 prognostiziert Engel & Völkers Commercial eine Verkaufszahl zwischen 350 und 380 Objekten bei einem Umsatzvolumen von 240 bis 270 Millionen Euro.

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Preissteigerungen in Frankfurt erwartet

Brexit-Flüchtlinge könnten für 10.000 neue Stellen sorgen:

von Stefan Posch

Diverse Finanzunternehmen haben bereits angekündigt, ihren Sitz in die Bankenmetropole zu verlegen. Bis zu 10.000 neue Stellen sollen so entstehen. Laut einer Prognose des Immobilienportals immowelt.de könnte das eine immense Auswirkungen auf den Immobilienmarkt von Stadt und Umland haben. Auf die neuen Bewohner warten demnach hohe Preise und hart umkämpfte Märkte.
Auch ohne Zuzügler aus dem Finanzsektor sind die Kaufpreise in Frankfurt seit dem vergangenen Jahr um sechs Prozent gestiegen. Unter den deutschen Großstädten rangiert Frankfurt mit Kaufpreisen von 3.930 Euro pro Quadratmeter im Median auf Platz 4, hinter München, Ingolstadt und Freiburg. Sollten sich die optimistischsten Voraussagen bewahrheiten und 10.000 neue Stellen im traditionell gut bezahlten Finanzsektor entstehen, werde sich dieses Wachstum mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter beschleunigen, so die Prognose. Im gutbürgerlichen Westend werden Wohnungen derzeit für durchschnittlich 6.190 Euro pro Quadratmeter angeboten. Auch Nordend (5.070 Euro) und Sachsenhausen (4.980 Euro) sind beliebte und damit entsprechend teure Stadtteile. Im Speckgürtel Frankfurts erwarten Zuzügler ebenfalls hohe Preise fürs Eigenheim. In Bad Soden liegt der Quadratmeterpreis aktuell bei 3.890 Euro im Median, in Königstein bei 3.530 Euro. Für günstigere Alternativen im Frankfurter Umland müssen längere Wegen und eine schlechtere Anbindung an das S-Bahn-Netz in Kauf genommen werden. In Groß-Gerau, südwestlich von Frankfurt, werden Wohnimmobilien für 1.890 Euro im Median angeboten.

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Salzburg wächst weiter

Spatenstich für 43 geförderte Mietwohnungen:

von Charles Steiner

Spatenstich Spatenstich

Salzburg ist mittlerweile teuer, leistbarer Wohnraum ist knapp. Ergo müssen neue Wohnungen her. Die Salzburg Wohnbau hat diesbezüglich ein neues Projekt am Start. Kürzlich wurde der Spatenstich für eine 43 geförderte Mietwohnungen umfassende Wohnanlage in der Strubergasse im Stadtteil Lehen begangen. Errichtet wird das Objekt vom dem zur Salzburg Wohnbau-Gruppe gehörenden Bausparerheim, bis Ende des kommenden Jahres soll es fertiggestellt werden. Ein weiteres Spezifikum: Das Wohnhaus wird im Baurecht errichtet, das Grundstück mit 5.200 m² Fläche wurde von der Stadt Salzburg zur Verfügung gestellt. Realisiert werden 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Größen zwischen 47 und 103 Quadratmetern.

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Nürnberg setzt auf Recyclingbaustoffe

Pilotprojekt für den Einsatz im Straßenbau

von Stefan Posch

Recycling ist in der Baustoffindustrie ein immer wichtigeres Thema. Schließlich verbraucht der Baubereich etwa 60 Prozent der weltweit verwendeten Ressourcen. Die Stadt Nürnberg will nach einem erfolgreich verlaufenden Pilotprojekt den Einsatz von Recyclingbaustoffen für den Straßenbau grundsätzlich ermöglichen. Die Entschied kürzlich der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR).
„Die Qualität des Straßenbauergebnisses kann als gleichwertig bezeichnet werden“, fasst Marco Daume, Technischer Werksleiter des Pilotprojektes, die Ergebnisse zusammen. Auch nach zwei zurückliegenden Wintern seien bislang - trotz stetiger Schwerverkehrsbelastung im Nürnberger Hafengebiet - keine Fahrbahnschäden auf den Einsatz von Recyclingbaustoffen zurückzuführen gewesen. Doch es gab auch Probleme bei der Ausführung des Projekts. „Konkret handelte es sich hierbei um Verdichtungsprobleme beim eingebauten Recyclingmaterial. Die geforderten Tragfähigkeitswerte konnten in Teilabschnitten nicht erreicht werden“, erklärt Daume. Es hätte aber nachgewiesen werden können, dass hier zunächst ein falsches Verdichtungsverfahren angewandt wurde. „Für uns ist der Einsatz von RC-Baustoffen als Standardbauweise - neben den natürlichen Baustoffen - im Straßenbau gut vorstellbar“, so Daume weiter.
„Ich wünsche mir, dass der Anteil der gut verwertbaren Recyclingbaustoffe in den nächsten Jahren stetig steigt und somit ein nachhaltiger Verwertungskreislauf entsteht.“

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FCR Immobilien wuchs 2016 kräftig

Ausbau des Immobilienportfolios und steigende Mieteinnahmen

von Stefan Posch

Der auf Einkaufs- und Fachmarktzenren in Deutschland fokussierter Investor FCR Immobilien ist im vergangenen Jahr stark gewachsen. Das zeigt die kürzlich veröffentlichte Bilanz des Geschäftsjahres 2016.
Die Mieterlöse stiegen von 3,2 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 5,7 Millionen Euro an (+78 Prozent). Die gesamten Umsatzerlöse in der FCR-Gruppe blieben mit 12,1 Millionen Euro stabil.
Für das Geschäftsjahr 2017 ist die Gesellschaft mehr als optimistisch. Im 1. Halbjahr wuchs das Immobilienportfolio trotz vereinzelter Verkäufe auf aktuell 33 Objekte. In Folge dessen steigt der Wert des Immobilienportfolios erstmals auf knapp 100 Millionen Euro. Der Net Asset Value (NAV) erhöht sich auf über 40 Millionen Euro.
"Wir haben unseren Immobilienbestand profitabel ausgebaut und setzen diesen Wachstumskurs 2017 und darüber hinaus fort. Bei der Objektauswahl haben wir dabei durch unsere Immobilienexpertise, unser Netzwerk und unsere Fähigkeit Immobilien werthaltig zu entwickeln, einen spürbaren Wettbewerbsvorteil", kommentiert Falk Raudies, Gründer und Vorstand der FCR Immobilien, die Jahresbilanz,

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Karriere zum Tag: Neu bei Rustler

Herbert Lukitsch neuer Teamleiter Baumanagement:

von Charles Steiner

Herbert LukitschHerbert Lukitsch

Herbert Lukitsch (54) verstärkt ab sofort die Führungsebene der Rustler Baumanagement GmbH als Teamleiter für den Bereich. In seiner neuen Funktion ist Lukitsch direkt dem Geschäftsführer unterstellt und verantwortet das operative Geschäft des Bereiches für Großprojekte, wie insbesondere die Sanierung von Gebäuden oder Dachgeschossausbauten.
Markus Brandstätter, Gesellschafter der Rustler Gruppe: „Wir freuen uns mit Herbert Lukitsch einen Experten der Baubranche mit über 35 Jahren Erfahrung für unser Managementteam gewonnen zu haben.“

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Leerstand unter zwei Prozent, steigende Mieten:

Dortmund droht Wohnungsknappheit

von Charles Steiner

Noch vor we­ni­gen Jah­ren war das Ruhr­ge­biet von eher nach­ran­gi­gem In­ter­es­se bei In­ves­to­ren. Das hat sich aber mitt­ler­wei­le ge­än­dert, be­son­ders in Dort­mund: Die Ein­woh­ner­zah­len ge­hen nach oben, meh­re­re Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men ha­ben sich an­ge­sie­delt und sechs Hoch­schu­len brin­gen wei­te­re neue Ein­woh­ner in die Ruhr­me­tro­po­le. Nur: Der Woh­nungs­markt hat of­fen­bar zu spät re­agiert - und so droht in Dort­mund ei­ne Woh­nungs­knapp­heit. En­gel & Völ­kers spricht in die­sem Zu­sam­men­hang gar von ei­nem Leer­stand von un­ter zwei Pro­zent. Dem­ent­spre­chend stei­gen auch die Mie­ten: Im Q1/17 lag die stadt­wei­te Durch­schnitts­mie­te bei 6,93 Eu­ro/m², was ei­nem An­stieg von 4,5 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr ent­spricht.
Für In­ves­to­ren stel­le die­se Si­tua­ti­on al­ler­dings ein at­trak­ti­ves Ge­schäfts­um­feld dar, sagt En­gel & Völ­kers: Im Jahr 2016 lag die Trans­ak­ti­ons­an­zahl mit 379 re­gis­trier­ten Trans­ak­tio­nen rund 12 Pro­zent über dem Vor­jah­res­wert. Das Geld­vo­lu­men nahm hin­ge­gen um zwei Pro­zent ab, be­wegt sich mit 252 Mil­lio­nen Eu­ro aber auf ei­nem ho­hen Ni­veau. Den leich­ten Rück­gang er­klärt sich En­gel & Völ­kers mit den ge­rin­gen Ob­jekt­grö­ßen, die mit ei­ner durch­schnitt­li­chen Flä­che von 913 m² un­ter dem Wert von 2015 mit 1.210 m² la­gen. Für das Ge­samt­jahr 2017 pro­gnos­ti­ziert En­gel & Völ­kers Com­mer­ci­al ei­ne Ver­kaufs­zahl zwi­schen 350 und 380 Ob­jek­ten bei ei­nem Um­satz­vo­lu­men von 240 bis 270 Mil­lio­nen Eu­ro.

Brexit-Flüchtlinge könnten für 10.000 neue Stellen sorgen:

Preissteigerungen in Frankfurt erwartet

von Stefan Posch

Di­ver­se Fi­nanz­un­ter­neh­men ha­ben be­reits an­ge­kün­digt, ih­ren Sitz in die Ban­ken­me­tro­po­le zu ver­le­gen. Bis zu 10.000 neue Stel­len sol­len so ent­ste­hen. Laut ei­ner Pro­gno­se des Im­mo­bi­li­en­por­tals im­mo­welt.de könn­te das ei­ne im­men­se Aus­wir­kun­gen auf den Im­mo­bi­li­en­markt von Stadt und Um­land ha­ben. Auf die neu­en Be­woh­ner war­ten dem­nach ho­he Prei­se und hart um­kämpf­te Märk­te.
Auch oh­ne Zu­züg­ler aus dem Fi­nanz­sek­tor sind die Kauf­prei­se in Frank­furt seit dem ver­gan­ge­nen Jahr um sechs Pro­zent ge­stie­gen. Un­ter den deut­schen Groß­städ­ten ran­giert Frank­furt mit Kauf­prei­sen von 3.930 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter im Me­di­an auf Platz 4, hin­ter Mün­chen, In­gol­stadt und Frei­burg. Soll­ten sich die op­ti­mis­tischs­ten Vor­aus­sa­gen be­wahr­hei­ten und 10.000 neue Stel­len im tra­di­tio­nell gut be­zahl­ten Fi­nanz­sek­tor ent­ste­hen, wer­de sich die­ses Wachs­tum mit ho­her Wahr­schein­lich­keit wei­ter be­schleu­ni­gen, so die Pro­gno­se. Im gut­bür­ger­li­chen Wes­tend wer­den Woh­nun­gen der­zeit für durch­schnitt­lich 6.190 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter an­ge­bo­ten. Auch Nor­dend (5.070 Eu­ro) und Sach­sen­hau­sen (4.980 Eu­ro) sind be­lieb­te und da­mit ent­spre­chend teu­re Stadt­tei­le. Im Speck­gür­tel Frank­furts er­war­ten Zu­züg­ler eben­falls ho­he Prei­se fürs Ei­gen­heim. In Bad So­den liegt der Qua­drat­me­ter­preis ak­tu­ell bei 3.890 Eu­ro im Me­di­an, in Kö­nig­stein bei 3.530 Eu­ro. Für güns­ti­ge­re Al­ter­na­ti­ven im Frank­fur­ter Um­land müs­sen län­ge­re We­gen und ei­ne schlech­te­re An­bin­dung an das S-Bahn-Netz in Kauf ge­nom­men wer­den. In Groß-Gerau, süd­west­lich von Frank­furt, wer­den Wohn­im­mo­bi­li­en für 1.890 Eu­ro im Me­di­an an­ge­bo­ten.
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Spatenstich für 43 geförderte Mietwohnungen:

Salzburg wächst weiter

von Charles Steiner

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Salz­burg ist mitt­ler­wei­le teu­er, leist­ba­rer Wohn­raum ist knapp. Er­go müs­sen neue Woh­nun­gen her. Die Salz­burg Wohn­bau hat dies­be­züg­lich ein neu­es Pro­jekt am Start. Kürz­lich wur­de der Spa­ten­stich für ei­ne 43 ge­för­der­te Miet­woh­nun­gen um­fas­sen­de Wohn­an­la­ge in der Stru­ber­gas­se im Stadt­teil Le­hen be­gan­gen. Er­rich­tet wird das Ob­jekt vom dem zur Salz­burg Wohn­bau-Grup­pe ge­hö­ren­den Bau­sparer­heim, bis En­de des kom­men­den Jah­res soll es fer­tig­ge­stellt wer­den. Ein wei­te­res Spe­zi­fi­kum: Das Wohn­haus wird im Bau­recht er­rich­tet, das Grund­stück mit 5.200 m² Flä­che wur­de von der Stadt Salz­burg zur Ver­fü­gung ge­stellt. Rea­li­siert wer­den 1- bis 5-Zim­mer-Woh­nun­gen mit Grö­ßen zwi­schen 47 und 103 Qua­drat­me­tern.

Pilotprojekt für den Einsatz im Straßenbau

Nürnberg setzt auf Recyclingbaustoffe

von Stefan Posch

Re­cy­cling ist in der Bau­stoff­in­dus­trie ein im­mer wich­ti­ge­res The­ma. Schließ­lich ver­braucht der Bau­be­reich et­wa 60 Pro­zent der welt­weit ver­wen­de­ten Res­sour­cen. Die Stadt Nürn­berg will nach ei­nem er­folg­reich ver­lau­fen­den Pi­lot­pro­jekt den Ein­satz von Re­cy­cling­bau­stof­fen für den Stra­ßen­bau grund­sätz­lich er­mög­li­chen. Die Ent­schied kürz­lich der Ser­vice­be­trieb Öf­fent­li­cher Raum Nürn­berg (SÖR).
„Die Qua­li­tät des Stra­ßen­bau­er­geb­nis­ses kann als gleich­wer­tig be­zeich­net wer­den“, fasst Mar­co Dau­me, Tech­ni­scher Werks­lei­ter des Pi­lot­pro­jek­tes, die Er­geb­nis­se zu­sam­men. Auch nach zwei zu­rück­lie­gen­den Win­tern sei­en bis­lang - trotz ste­ti­ger Schwer­ver­kehrs­be­las­tung im Nürn­ber­ger Ha­fen­ge­biet - kei­ne Fahr­bahn­schä­den auf den Ein­satz von Re­cy­cling­bau­stof­fen zu­rück­zu­füh­ren ge­we­sen. Doch es gab auch Pro­ble­me bei der Aus­füh­rung des Pro­jekts. „Kon­kret han­del­te es sich hier­bei um Ver­dich­tungs­pro­ble­me beim ein­ge­bau­ten Re­cy­cling­ma­te­ri­al. Die ge­for­der­ten Trag­fä­hig­keits­wer­te konn­ten in Teil­ab­schnit­ten nicht er­reicht wer­den“, er­klärt Dau­me. Es hät­te aber nach­ge­wie­sen wer­den kön­nen, dass hier zu­nächst ein fal­sches Ver­dich­tungs­ver­fah­ren an­ge­wandt wur­de. „Für uns ist der Ein­satz von RC-Bau­stof­fen als Stan­dard­bau­wei­se - ne­ben den na­tür­li­chen Bau­stof­fen - im Stra­ßen­bau gut vor­stell­bar“, so Dau­me wei­ter.
„Ich wün­sche mir, dass der An­teil der gut ver­wert­ba­ren Re­cy­cling­bau­stof­fe in den nächs­ten Jah­ren ste­tig steigt und so­mit ein nach­hal­ti­ger Ver­wer­tungs­kreis­lauf ent­steht.“
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Ausbau des Immobilienportfolios und steigende Mieteinnahmen

FCR Immobilien wuchs 2016 kräftig

von Stefan Posch

Der auf Ein­kaufs- und Fach­markt­zen­ren in Deutsch­land fo­kus­sier­ter In­ves­tor FCR Im­mo­bi­li­en ist im ver­gan­ge­nen Jahr stark ge­wach­sen. Das zeigt die kürz­lich ver­öf­fent­lich­te Bi­lanz des Ge­schäfts­jah­res 2016.
Die Mie­t­er­lö­se stie­gen von 3,2 Mil­lio­nen Eu­ro im Jahr 2015 auf 5,7 Mil­lio­nen Eu­ro an (+78 Pro­zent). Die ge­sam­ten Um­satz­er­lö­se in der FCR-Grup­pe blie­ben mit 12,1 Mil­lio­nen Eu­ro sta­bil.
Für das Ge­schäfts­jahr 2017 ist die Ge­sell­schaft mehr als op­ti­mis­tisch. Im 1. Halb­jahr wuchs das Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio trotz ver­ein­zel­ter Ver­käu­fe auf ak­tu­ell 33 Ob­jek­te. In Fol­ge des­sen steigt der Wert des Im­mo­bi­li­en­port­fo­li­os erst­mals auf knapp 100 Mil­lio­nen Eu­ro. Der Net As­set Va­lue (NAV) er­höht sich auf über 40 Mil­lio­nen Eu­ro.
"Wir ha­ben un­se­ren Im­mo­bi­li­en­be­stand pro­fi­ta­bel aus­ge­baut und set­zen die­sen Wachs­tums­kurs 2017 und dar­über hin­aus fort. Bei der Ob­jekt­aus­wahl ha­ben wir da­bei durch un­se­re Im­mo­bi­li­en­ex­per­ti­se, un­ser Netz­werk und un­se­re Fä­hig­keit Im­mo­bi­li­en wert­hal­tig zu ent­wi­ckeln, ei­nen spür­ba­ren Wett­be­werbs­vor­teil", kom­men­tiert Falk Rau­dies, Grün­der und Vor­stand der FCR Im­mo­bi­li­en, die Jah­res­bi­lanz,

Herbert Lukitsch neuer Teamleiter Baumanagement:

Karriere zum Tag: Neu bei Rustler

von Charles Steiner

Herbert LukitschHerbert Lukitsch
Her­bert Lu­kitsch (54) ver­stärkt ab so­fort die Füh­rungs­ebe­ne der Rust­ler Bau­ma­nage­ment GmbH als Team­lei­ter für den Be­reich. In sei­ner neu­en Funk­ti­on ist Lu­kitsch di­rekt dem Ge­schäfts­füh­rer un­ter­stellt und ver­ant­wor­tet das ope­ra­ti­ve Ge­schäft des Be­rei­ches für Groß­pro­jek­te, wie ins­be­son­de­re die Sa­nie­rung von Ge­bäu­den oder Dach­ge­schoss­aus­bau­ten.
Mar­kus Brand­stät­ter, Ge­sell­schaf­ter der Rust­ler Grup­pe: „Wir freu­en uns mit Her­bert Lu­kitsch ei­nen Ex­per­ten der Bau­bran­che mit über 35 Jah­ren Er­fah­rung für un­ser Ma­nage­ment­team ge­won­nen zu ha­ben.“
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Grund und Boden: VFGH vs. BGF

Die Ver­äu­ße­rung von Ei­gen­hei­men oder Ei­gen­tums­woh­nun­gen samt Grund und Bo­den ist grund­sätz­lich (un­ter den ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen) von der Im­mo­bi­li­en­er­trag­steu­er be­freit. Die Haupt­wohn­sitz­be­frei­ung er­fasst ne­ben dem Ei­gen­heim auch den der Nut­zung des Ei­gen­heims oder der Ei­gen­tums­woh­nung die­nen­den Grund und Bo­den (Gar­ten oder Ne­ben­flä­che). Wie hoch der An­teil des von der Be­frei­ung mit­um­fass­ten Grund und Bo­dens sein kann, wird im Ge­setz nicht de­fi­niert. Nach An­sicht der Fi­nanz­ver­wal­tung ist dies bei Grund­stü­cken mit ei­ner Flä­che von ma­xi­mal 1.000 m2 - be­zo­gen auf die Ge­samt­grund­stücks­grö­ße und nicht auf den rei­nen Gar­ten­an­teil - je­den­falls an­zu­neh­men. Der 1.000 m² über­stei­gen­de Grund­an­teil ist nach An­sicht der Fi­nanz aber nicht be­güns­tigt, was bei der­ar­ti­gen Grund­stü­cken zu ei­ner teil­wei­sen Steu­er­pflicht des Ver­äu­ße­rungs­er­lö­ses füh­ren wür­de. Be­frei­ung der Ge­samt­flä­che So soll­te die Be­frei­ung aber auch dann zu­ste­hen, wenn die Ge­samt­grund­stücks­flä­che (Ge­bäu­de samt of­fen­kun­dig zum Ge­bäu­de ge­hö­ren­der Grund­stücks­flä­che) grö­ßer als 1000 m² ist. Zu die­sem Er­geb­nis ge­lang­te auch das BFG in ei­nem Er­kennt­nis vom 17.4.2015, mit der Be­grün­dung, dass dem Ge­setz kei­ne grö­ßen- oder be­trags­mä­ßi­ge Be­schrän­kung des Be­grif­fes "Ei­gen­heim samt Grund und Bo­den" zu ent­neh­men sei. Dies auch des­halb, da für die (orts-) üb­li­che Grö­ße des Bau­plat­zes vom Steu­er­pflich­ti­gen nicht be­ein­fluss­ba­re Fak­to­ren (wie z.B. die Aus­ma­ße des Grund­stücks und der vor­ge­schrie­be­ne Ab­stand zur Stra­ße, die Be­bau­ungs­dich­te usw.) maß­geb­lich sind und das Ge­setz al­lein auf die Nut­zung als maß­geb­li­ches Kri­te­ri­um für die Zu­ord­nung des zum Ge­bäu­de ge­hö­ren­den Grund und Bo­dens ab­stel­le. VfGH kas­siert BFG-Ur­teil Der VwGH hob nun­mehr mit Er­kennt­nis vom 29.3.2017 das Ur­teil des BFG auf und führ­te aus, der un­be­stimm­te Be­griff des Ei­gen­heims samt Grund und Bo­den sei da­hin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass dem be­güns­tig­ten Ei­gen­heim Grund und Bo­den nur in je­nem Aus­maß zu­zu­ord­nen sei, das "üb­li­cher­wei­se als Bau­platz er­for­der­lich ist". Die Be­ur­tei­lung, wel­che Grund­stücks­grö­ße "üb­li­cher­wei­se für ei­nen Bau­platz er­for­der­lich ist", hat nach der Ver­kehrs­auf­fas­sung zu er­fol­gen. Die Fra­ge, wel­che Grund­stücks­grö­ße nach der Ver­kehrs­auf­fas­sung "üb­li­cher­wei­se für ei­nen Bau­platz er­for­der­lich ist", ließ der VwGH je­doch of­fen. 1.000 m²-Gren­ze hält noch Es bleibt ab­zu­war­ten, ob das BFG in sei­ner nun neu­er­lich er­for­der­li­chen Ent­schei­dung die "üb­li­cher­wei­se als Bau­platz er­for­der­li­che Grund­stücks­grö­ße" als ei­nen ab­so­lu­ten oder be­weg­li­chen, z.B. von der Orts­üb­lich­keit ab­hän­gi­gen Wert de­fi­nie­ren wird. Von Sei­ten des BMF wur­de mit­ge­teilt, dass bis auf wei­te­res an der 1000 m²- Gren­ze fest­ge­hal­ten wer­den soll. Der "Ball" liegt so­mit wie­der beim BFG, des­sen (er­neu­te) Ent­schei­dung mit Span­nung er­war­tet wer­den kann.

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Christoph SchäfferChristoph Schäffer

Mein Selfie mit…Christoph Schäffer

Chris­toph Schäf­fer hat für sei­ne Her­aus­for­de­rung als noch re­la­tiv neu­er NID-Ge­schäfts­fü­her nicht nur die nö­ti­ge Vor­er­fah­rung, son­dern auch sein täg­li­ches „Trai­ning“: „Ich war lan­ge Jah­re in eta­blier­ten Kon­zer­nen, wie dem Porr-Kon­zern oder dem Bau­stoff­her­stel­ler Wop­fin­ger tä­tig. Ein Un­ter­neh­men wie die NID nun neu auf­zu­bau­en, ist ei­ne span­nen­de Her­aus­for­de­rung, der ich mich ger­ne stel­le“, sagt NID-Ge­schäfts­füh­rer Schäf­fer. Fast ge­nau so groß ist auch die Her­aus­for­de­rung au­ßer­halb des Bü­ros, wo ihn sei­ne bei­den klei­nen Töch­ter Ca­ro­li­na und So­phie, 7 und 4 Jah­re alt, or­dent­lich auf Trab hal­ten. Und dann hat er ja auch noch den Sport und vor al­lem die Jagd: „Beim Ja­gen wird man mit hek­ti­schem, un­über­leg­tem Han­deln nicht wei­ter­kom­men. Man braucht Ge­duld und ei­nen lan­gen Atem, um dann im rich­ti­gen Mo­ment die rich­ti­ge Ent­schei­dung zu tref­fen. In­so­fern hat das Ja­gen ei­ne ge­wis­se Ähn­lich­keit mit dem Ent­wick­lungs­ge­schäft - auch hier soll­te man nicht un­über­legt das erst­bes­te Grund­stück neh­men, das ei­nem an­ge­bo­ten wird.“

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Projektentwickler/In

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