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Ansiedlungen seit 2004 verfünffacht

Wirtschaftsagentur der Stadt Wien:

von Gerhard Rodler

Die Wirtschaftsagentur der Stadt Wien, die unter anderem für die Ansiedlung von - auch internationalen - Unternehmen zuständig ist, verweist auf eine im mittelfristigen Vergleich deutlich gestiegene Zahl an Betriebsansiedlungen.
Gerhard Hirczi in Reaktion auf den immo7-Bericht vom zurückliegenden Freitag zu immoflash: "Gerade in den letzten Jahren konnten bei den internationalen Ansiedlungen tolle Erfolge erzielt werden: Letztes Jahr wurden gemeinsam mit dem Bund 178 neue Unternehmen in Wien angesiedelt." Seit 2012, so Hirczi am zurückliegenden Wochenende zu immoflash weiter, seien jedes Mal mehr Unternehmen als im vorhergegangenen Jahr in der Bundeshauptstadt angesiedelt worden. Seit 2004 habe sich die Zahl der Betriebsansiedlungen fast verfünffacht. Hirczi: "Dazu Boehringer Ingelheims 700 Millionen-Invest Anfang 2016 oder e-shelter's 140 Mio ein Jahr davor." Allein die Wiener Wirtschaftsagentur habe sieben Mitarbeiter ganzjährig im Akquisitionseinsatz. 2016 seien damit Roadshows in weltweit rund 50 Städte auf der Suche nach ansiedlungsinteressierten Unternehmen für Wien durchgeführt worden. Hirczi abschließend: "Dazu kommen noch fast 1.500 Gratis-Betreuungen von Expats in unserem Expat Center."
Eine weitere Unternehmensansiedlung für den Großraum Wien hat er dabei noch gar nicht erwähnt: Auch die britische Billigfluglinie Easyjet befindet sich im Zuge des Brexit mit einer Tausendschaft an Mitarbeitern im Anflug auf die Vienna Region.

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OeNB sieht wenig Risiko

Konservative Immobilienkreditvergabe:

von Stefan Posch

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) sieht in ihrem kürzlich präsentierten 33. Financial Stability Report nur begrenzt systemische Risiken bei der Immobilienfinanzierung in Österreich. Eine Umfrage der OeNB würde zeigen, dass "der Großteil der Hypothekarkreditvergabe unter nachhaltigen Gesichtspunkten" vergeben wird. Auch die "bisher relativ konservative Kreditvergabe in Österreich" habe dazu beigetragen, dass das ausstehende Kreditvolumen eine hohe Qualität aufweist, heißt es im Bericht weiter. Zudem sei das Exposure der Banken gegenüber dem heimischen Immobiliensektor mit 28 Prozent des BIPs im europäischen Vergleich gering.
Die OeNB begrüßt aber ausdrücklich die kürzlich im Nationalrat beschlossene Schaffung von Instrumenten zur Begrenzung von Systemrisiken bei der Immobilienfinanzierung. Dieser würde einen Wandel hin zu riskanteren Kreditvergabestandards angesichts des Niedrigzinsumfeldes und der steigenden Immobilienpreise hintanhalten. Die Entwicklungen in diesem für die österreichische Finanzmarktstabilität wichtigen Bereich werde weiterhin genau beobachtet, kündigt die OeNB an.

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Großes Wohnbauprojekt in St. Pölten

WWE-Areal bekommt ejne neue Nutzung:

von Gerhard Rodler

Auf dem ehemaligen WWE-Areal in St. Pölten soll ein neuer Stadtteil entstehen. Hier werden zwischen 500 und 800 Wohnungen gebaut. St. Pölten bekommt hiermit eine eigene Seestadt. In unmittelbarer Nähe finden sich Naherholungs-, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten und zahlreiche Bildungseinrichtungen. Bevor nun tatsächlich die Bebauung des Areals beginnt, finden jedoch in den nächsten Wochen archäologische Untersuchungen im ehemaligen, vermutlich größten, Zwangsarbeiterlager St. Pöltens statt.
Die WWE ist Eigentümerin von drei insgesamt rund acht Hektar großen Grundstücken im Norden von St. Pölten, die sich in unmittelbarer Nähe zum EKZ-Traisenpark, den Viehofner Seen und zum Stadtzentrum St. Pölten befinden. Vorgesehen sind Familienwohnungen bis kompakten Startwohnungen - mit großzügigen Freiflächen in unterschiedlichsten Gebäudetypen. Ein möglicher Baustart ist für 2019 zu erwarten.

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Catella goes Benelux

Catella gründet Niederlassung in den Niederlanden:

von Gerhard Rodler

Die schwedische Catella AB hat den niederländischen Immobilien-Dienstleister Panta Rhei Advisory B.V. erworben und wird die Gesellschaft in Catella IM Benelux umbenennen. Mit der Akquisition stärkt Catella seine europäische Marktposition im Property Investment Management und weitet seine europäischen Präsenzen damit von 12 auf 13 Standorte aus.
Catella IM Benelux wird umfangreiche Expertise und die langjährige Erfahrung auf dem niederländischen Immobilienmarkt in die Catella-Gruppe einbringen. Vöas Brouns, Mitgründer des im Jahr 2013 gegründeten Immobiliendienstleisters Panta Rhei Advisory, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im institutionellen Immobilieninvestment in den Niederlanden und kann darüber hinaus umfassendes Markt-know-how vorweisen.
Catella IM Benelux beschäftigt aktuell 10 Mitarbeiter und konzentriert sich zunächst auf das Management der Benelux-Immobilien der Catella Real Estate AG. Die Catella Real Estate AG verwaltet per 1. Juli 2017 insgesamt 19 Europäische Immobilienfonds mit über 230 Immobilien und insgesamt 3,1 Mrd. Euro Immobilienvermögen. Catella IM Benelux wird künftig auch andere Wohn- und Geschäftsportfolien in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg verwalten.
Der Erwerb bedarf noch der Genehmigung der Finanzaufsichtsbehörde CSSF in Luxemburg.

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Experten: Passivhaus im Abwärtstrend

Niedrigstenergiehaus wird Markt dominieren:

von Stefan Posch

Das Niedrigstenergiehaus wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle am Markt einnehmen. Das sehen zumindest Experten, die im Rahmen der Umfrage "Expertenbefragung Zukunft Bauen" befragt wurden. Weniger dominierend wird laut der Umfrage das Passivhaus sein. Nur 47,9 Prozent bejahten die These, dass das Passivhaus dominieren wird bzw. dessen Marktpräsenz zunehmen wird. 2011 waren es noch 76,9 Prozent. Niedrigstenergiehaus (Platz 1) und Niedrigenergiehaus (Platz 2) legen fast parallel zu - seit 2015 auch das klimaaktiv Haus (Platz 4), das erstmals das Passivhaus bei der Experteneinschätzung der Marktaussicht überholt hat. Auf Platz drei landet das Nullenergiehaus. Hinter dem Passivhaus (Platz 5) wurden noch das Plusenergiehaus auf Platz 6 und das 3-Liter-Haus (Platz 7) gereiht.
Für die Umfrage hat die Plattform www.expertenbefragung.com 226 Expertenmeinungen eingeholt. Co-Auftraggeber sind die Geschäftsstelle Bau, eine gemeinsame Einrichtung der Bundesinnung Bau und des Fachverbandes der Bauindustrie, sowie klimaaktiv Bauen und Sanieren.

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Award zum Tag: Energieeffizient sanieren

Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme schreibt Ethouse Award aus:

von Charles Steiner

Nachhaltigkeit ist nicht nur bei Neubauprojekten ein riesiges Thema, auch bei Sanierungen im Bestand ist das von immer größerer Bedeutung. Die Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme will das entsprechend honorieren und schreibt dazu den Ethouse Award 2018 aus. Der mit 12.000 Euro dotierte Preis soll vor allem eine kreative und auf Nachhaltigkeit basierende Herangehensweise bei den Themen Energieeffizienz, besonders in Verbindung mit Wärmedämmverbundsystemen, herausstellen. Einreichungen dazu sind sofort möglich, der Award richtet sich an alle Bauträger (privat und öffentlich), Architekten, Planer, sämtliche Verwaltungsinstitutionen sowie Wohnbaugesellschaften mit Sitz in Österreich. Die eingereichten Projekte müssen spätestens am 15.11.2014 oder danach fertiggestellt worden sein. Bewertet wird dabei nach Ausmaß der Energieeinsparung, Umgang mit Altbestand, architektonische Umsetzung, Umfang der Sanierung und der qualitativen Verarbeitung von Wärmedämmsystemen. Einreichschluss ist am 15. November, die Preisverleihung findet am 13. März im Museumsquartier statt. Einreichformulare kann man hier downloaden.

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Engel & Völkers im Rekordtaumel

Markencourtageumsatz erhöht sich um 31 Prozent:

von Gerhard Rodler

Die deutsche Engel & Völkers Unternehmensgruppe konnte ihren Markencourtageumsatz im ersten Halbjahr 2017 erneut deutlich steigern. Dieser erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf 300,6 Millionen Euro (1. Hbj. 2016: 229,4 Millionen Euro). "Zu diesem starken Wachstum hat unter anderem das sehr erfolgreiche Franchise-Geschäft in den Fokusländern beigetragen. Allein die Wohnimmobilien-Shops in Nordamerika zeichnen aktuell für etwa ein Viertel des Gesamtumsatzes verantwortlich", sagt Christian Völkers, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers AG.
Zu den nach wie vor umsatzstärksten Märkten im Geschäftsbereich Residential zählt die DACH-Region. Hier steigerten die Wohnimmobilien-Shops ihren Umsatz um 6 Prozent auf 89,7 Milllionen Euro (1. Hbj. 2016: 84,4 Millionen Euro). Den größten Zuwachs verzeichneten die Wohnimmobilien-Shops in Italien mit einer Umsatzsteigerung von 92 Prozent auf 8,7 Millionen Euro (1. Hbj. 2016: 4,5 Millionen Euro). Auch in Spanien setzt sich der Wachstumstrend fort, wo die Wohnimmobilien-Shops ihren Umsatz um 19 Prozent auf 24,5 Millionen Euro erhöhten (20,6 Millionen Euro). In Nordamerika verfolgte Engel & Völkers seinen Expansionskurs ebenfalls weiter und steigerte den Umsatz um 65,7 Prozent auf 69,6 Millionen Euro (1. Hbj. 2016: 42 Millionen Euro).

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Donau Palast goes Zeitgeist

Für das deutsche Versorgungswerk:

von Gerhard Rodler

Zeitgeist Asset Management erwarb eine weitere Immobilie für ein deutsches Versorgungswerk. Verkäufer war die Gesellschaft EUROVIA CS.
Der Donau-Palast (Palác Dunaj) befindet sich in der Straße Národní trída direkt im Zentrum Prags. Es ist die die 18. Immobilie, die von Zeitgeist Asset Management erworben wurde.
Der Donau-Palast wurde 1930 fertiggestellt. Das Objekt verfügt über 8.985 m² Mietfläche. Zu den wichtigsten Mietern zählen u.a. die Tschechische Anwaltskammer. Im Palast gibt es auch einen bis heute funktionsfähigen ursprünglichen Paternoster.
"Wir haben uns entschlossen, den Donau-Palast zu veräußern, da wir mit dem Bau unseres neuen Sitzes in Prag 4 - Krc beginnen konnten, der sowohl unseren logistischen als auch unseren praktischen Bedürfnissen besser entsprechen wird. Im neuen Gebäude werden wir neben Büroflächen auch ein eigenes Technologie- und Laborzentrum und ein Schulungszentrum nutzen können", teilte Martin Borovka mit, Vorstandsvorsitzender der EUROVIA CS.
Die Zeitgeist Asset Management plant jetzt eine Modernisierung des Gebäudes unter Berücksichtigung des historischen Werts des Gebäudes.
"Wir möchten dem Gebäude architektonisch seine ursprüngliche Bedeutung zurückgeben, damit es wieder eine besondere Adresse wird", kommentiert Peter Noack, Mit-Gründer und CEO der Zeitgeist Asset Management. Noack war davor bei einem großen deutschen Bauunternehmen im Top-Management. Die Zeitgeist Asset Management verwaltet aktuell für den deutschen Pensionsfonds ein Portfolio von acht historischen Gebäuden aus den Jahren 1600-1920 in den besten Lagen des historischen Prags. "Prag ist einer der stärksten Märkte in Osteuropa, und diese Akquisition passt zu unserer langfristigen Vision und Strategie. In naher Zukunft erwarten wir weitere ähnliche Transaktionen", schließt Peter Noack.
Das Unternehmen Zeitgeist Asset Management mit Büros in Prag und Berlin befasst sich mit der Entwicklung und Verwaltung von Immobilien für private und institutionelle Investoren in Deutschland, Mittel- und Osteuropa. Zeitgeist verwaltet Aktiva in Höhe von 234 Millionen Euro.

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WWE-Areal bekommt ejne neue Nutzung:

Großes Wohnbauprojekt in St. Pölten

von Gerhard Rodler

Auf dem ehe­ma­li­gen WWE-Are­al in St. Pöl­ten soll ein neu­er Stadt­teil ent­ste­hen. Hier wer­den zwi­schen 500 und 800 Woh­nun­gen ge­baut. St. Pöl­ten be­kommt hier­mit ei­ne ei­ge­ne See­stadt. In un­mit­tel­ba­rer Nä­he fin­den sich Nah­er­ho­lungs-, Ein­kaufs- und Frei­zeit­mög­lich­kei­ten und zahl­rei­che Bil­dungs­ein­rich­tun­gen. Be­vor nun tat­säch­lich die Be­bau­ung des Are­als be­ginnt, fin­den je­doch in den nächs­ten Wo­chen ar­chäo­lo­gi­sche Un­ter­su­chun­gen im ehe­ma­li­gen, ver­mut­lich größ­ten, Zwangs­ar­bei­ter­la­ger St. Pöl­tens statt.
Die WWE ist Ei­gen­tü­me­rin von drei ins­ge­samt rund acht Hekt­ar gro­ßen Grund­stü­cken im Nor­den von St. Pöl­ten, die sich in un­mit­tel­ba­rer Nä­he zum EKZ-Trai­sen­park, den Vie­hof­ner Se­en und zum Stadt­zen­trum St. Pöl­ten be­fin­den. Vor­ge­se­hen sind Fa­mi­li­en­woh­nun­gen bis kom­pak­ten Start­woh­nun­gen - mit groß­zü­gi­gen Frei­flä­chen in un­ter­schied­lichs­ten Ge­bäu­de­ty­pen. Ein mög­li­cher Bau­start ist für 2019 zu er­war­ten.

Catella gründet Niederlassung in den Niederlanden:

Catella goes Benelux

von Gerhard Rodler

Die schwe­di­sche Ca­tel­la AB hat den nie­der­län­di­schen Im­mo­bi­li­en-Dienst­leis­ter Pan­ta Rhei Ad­vi­so­ry B.V. er­wor­ben und wird die Ge­sell­schaft in Ca­tel­la IM Be­ne­lux um­be­nen­nen. Mit der Ak­qui­si­ti­on stärkt Ca­tel­la sei­ne eu­ro­päi­sche Markt­po­si­ti­on im Pro­per­ty In­vest­ment Ma­nage­ment und wei­tet sei­ne eu­ro­päi­schen Prä­sen­zen da­mit von 12 auf 13 Stand­or­te aus.
Ca­tel­la IM Be­ne­lux wird um­fang­rei­che Ex­per­ti­se und die lang­jäh­ri­ge Er­fah­rung auf dem nie­der­län­di­schen Im­mo­bi­li­en­markt in die Ca­tel­la-Grup­pe ein­brin­gen. Vöas Brouns, Mit­grün­der des im Jahr 2013 ge­grün­de­ten Im­mo­bi­li­en­dienst­leis­ters Pan­ta Rhei Ad­vi­so­ry, ver­fügt über jahr­zehn­te­lan­ge Er­fah­rung im in­sti­tu­tio­nel­len Im­mo­bi­li­en­in­vest­ment in den Nie­der­lan­den und kann dar­über hin­aus um­fas­sen­des Markt-know-how vor­wei­sen.
Ca­tel­la IM Be­ne­lux be­schäf­tigt ak­tu­ell 10 Mit­ar­bei­ter und kon­zen­triert sich zu­nächst auf das Ma­nage­ment der Be­ne­lux-Im­mo­bi­li­en der Ca­tel­la Re­al Es­ta­te AG. Die Ca­tel­la Re­al Es­ta­te AG ver­wal­tet per 1. Ju­li 2017 ins­ge­samt 19 Eu­ro­päi­sche Im­mo­bi­li­en­fonds mit über 230 Im­mo­bi­li­en und ins­ge­samt 3,1 Mrd. Eu­ro Im­mo­bi­li­en­ver­mö­gen. Ca­tel­la IM Be­ne­lux wird künf­tig auch an­de­re Wohn- und Ge­schäfts­port­fo­li­en in den Nie­der­lan­den, Bel­gi­en und Lu­xem­burg ver­wal­ten.
Der Er­werb be­darf noch der Ge­neh­mi­gung der Fi­nanz­auf­sichts­be­hör­de CSSF in Lu­xem­burg.
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Niedrigstenergiehaus wird Markt dominieren:

Experten: Passivhaus im Abwärtstrend

von Stefan Posch

Das Nied­rigstener­gie­haus wird in Zu­kunft ei­ne im­mer wich­ti­ge­re Rol­le am Markt ein­neh­men. Das se­hen zu­min­dest Ex­per­ten, die im Rah­men der Um­fra­ge "Ex­per­ten­be­fra­gung Zu­kunft Bau­en" be­fragt wur­den. We­ni­ger do­mi­nie­rend wird laut der Um­fra­ge das Pas­siv­haus sein. Nur 47,9 Pro­zent be­jah­ten die The­se, dass das Pas­siv­haus do­mi­nie­ren wird bzw. des­sen Markt­prä­senz zu­neh­men wird. 2011 wa­ren es noch 76,9 Pro­zent. Nied­rigstener­gie­haus (Platz 1) und Nied­rig­ener­gie­haus (Platz 2) le­gen fast par­al­lel zu - seit 2015 auch das kli­maak­tiv Haus (Platz 4), das erst­mals das Pas­siv­haus bei der Ex­per­ten­ein­schät­zung der Markt­aus­sicht über­holt hat. Auf Platz drei lan­det das Null­ener­gie­haus. Hin­ter dem Pas­siv­haus (Platz 5) wur­den noch das Plu­s­ener­gie­haus auf Platz 6 und das 3-Li­ter-Haus (Platz 7) ge­reiht.
Für die Um­fra­ge hat die Platt­form www.ex­per­ten­be­fra­gung.com 226 Ex­per­ten­mei­nun­gen ein­ge­holt. Co-Auf­trag­ge­ber sind die Ge­schäfts­stel­le Bau, ei­ne ge­mein­sa­me Ein­rich­tung der Bun­des­in­nung Bau und des Fach­ver­ban­des der Bau­in­dus­trie, so­wie kli­maak­tiv Bau­en und Sa­nie­ren.

Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme schreibt Ethouse Award aus:

Award zum Tag: Energieeffizient sanieren

von Charles Steiner

Nach­hal­tig­keit ist nicht nur bei Neu­bau­pro­jek­ten ein rie­si­ges The­ma, auch bei Sa­nie­run­gen im Be­stand ist das von im­mer grö­ße­rer Be­deu­tung. Die Qua­li­täts­grup­pe Wär­me­dämm­sys­te­me will das ent­spre­chend ho­no­rie­ren und schreibt da­zu den Ethouse Award 2018 aus. Der mit 12.000 Eu­ro do­tier­te Preis soll vor al­lem ei­ne krea­ti­ve und auf Nach­hal­tig­keit ba­sie­ren­de Her­an­ge­hens­wei­se bei den The­men En­er­gie­ef­fi­zi­enz, be­son­ders in Ver­bin­dung mit Wär­me­dämm­ver­bund­sys­te­men, her­aus­stel­len. Ein­rei­chun­gen da­zu sind so­fort mög­lich, der Award rich­tet sich an al­le Bau­trä­ger (pri­vat und öf­fent­lich), Ar­chi­tek­ten, Pla­ner, sämt­li­che Ver­wal­tungs­in­sti­tu­tio­nen so­wie Wohn­bau­ge­sell­schaf­ten mit Sitz in Ös­ter­reich. Die ein­ge­reich­ten Pro­jek­te müs­sen spä­tes­tens am 15.11.2014 oder da­nach fer­tig­ge­stellt wor­den sein. Be­wer­tet wird da­bei nach Aus­maß der En­er­gie­ein­spa­rung, Um­gang mit Alt­be­stand, ar­chi­tek­to­ni­sche Um­set­zung, Um­fang der Sa­nie­rung und der qua­li­ta­ti­ven Ver­ar­bei­tung von Wär­me­dämm­sys­te­men. Ein­reich­schluss ist am 15. No­vem­ber, die Preis­ver­lei­hung fin­det am 13. März im Mu­se­ums­quar­tier statt. Ein­reich­for­mu­la­re kann man hier down­loa­den.
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Markencourtageumsatz erhöht sich um 31 Prozent:

Engel & Völkers im Rekordtaumel

von Gerhard Rodler

Die deut­sche En­gel & Völ­kers Un­ter­neh­mens­grup­pe konn­te ih­ren Mar­ken­cour­ta­ge­um­satz im ers­ten Halb­jahr 2017 er­neut deut­lich stei­gern. Die­ser er­höh­te sich ge­gen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum um 31 Pro­zent auf 300,6 Mil­lio­nen Eu­ro (1. Hbj. 2016: 229,4 Mil­lio­nen Eu­ro). "Zu die­sem star­ken Wachs­tum hat un­ter an­de­rem das sehr er­folg­rei­che Fran­chise-Ge­schäft in den Fo­kus­län­dern bei­ge­tra­gen. Al­lein die Wohn­im­mo­bi­li­en-Shops in Nord­ame­ri­ka zeich­nen ak­tu­ell für et­wa ein Vier­tel des Ge­samt­um­sat­zes ver­ant­wort­lich", sagt Chris­ti­an Völ­kers, Vor­stands­vor­sit­zen­der der En­gel & Völ­kers AG.
Zu den nach wie vor um­satz­stärks­ten Märk­ten im Ge­schäfts­be­reich Re­si­den­ti­al zählt die DACH-Re­gi­on. Hier stei­ger­ten die Wohn­im­mo­bi­li­en-Shops ih­ren Um­satz um 6 Pro­zent auf 89,7 Mill­lio­nen Eu­ro (1. Hbj. 2016: 84,4 Mil­lio­nen Eu­ro). Den größ­ten Zu­wachs ver­zeich­ne­ten die Wohn­im­mo­bi­li­en-Shops in Ita­li­en mit ei­ner Um­satz­stei­ge­rung von 92 Pro­zent auf 8,7 Mil­lio­nen Eu­ro (1. Hbj. 2016: 4,5 Mil­lio­nen Eu­ro). Auch in Spa­ni­en setzt sich der Wachs­tums­trend fort, wo die Wohn­im­mo­bi­li­en-Shops ih­ren Um­satz um 19 Pro­zent auf 24,5 Mil­lio­nen Eu­ro er­höh­ten (20,6 Mil­lio­nen Eu­ro). In Nord­ame­ri­ka ver­folg­te En­gel & Völ­kers sei­nen Ex­pan­si­ons­kurs eben­falls wei­ter und stei­ger­te den Um­satz um 65,7 Pro­zent auf 69,6 Mil­lio­nen Eu­ro (1. Hbj. 2016: 42 Mil­lio­nen Eu­ro).

Für das deutsche Versorgungswerk:

Donau Palast goes Zeitgeist

von Gerhard Rodler

Zeit­geist As­set Ma­nage­ment er­warb ei­ne wei­te­re Im­mo­bi­lie für ein deut­sches Ver­sor­gungs­werk. Ver­käu­fer war die Ge­sell­schaft EU­RO­VIA CS.
Der Do­nau-Pa­last (Palác Du­n­aj) be­fin­det sich in der Stra­ße Národ­ní trí­da di­rekt im Zen­trum Prags. Es ist die die 18. Im­mo­bi­lie, die von Zeit­geist As­set Ma­nage­ment er­wor­ben wur­de.
Der Do­nau-Pa­last wur­de 1930 fer­tig­ge­stellt. Das Ob­jekt ver­fügt über 8.985 m² Miet­flä­che. Zu den wich­tigs­ten Mie­tern zäh­len u.a. die Tsche­chi­sche An­walts­kam­mer. Im Pa­last gibt es auch ei­nen bis heu­te funk­ti­ons­fä­hi­gen ur­sprüng­li­chen Pa­ter­nos­ter.
"Wir ha­ben uns ent­schlos­sen, den Do­nau-Pa­last zu ver­äu­ßern, da wir mit dem Bau un­se­res neu­en Sit­zes in Prag 4 - Krc be­gin­nen konn­ten, der so­wohl un­se­ren lo­gis­ti­schen als auch un­se­ren prak­ti­schen Be­dürf­nis­sen bes­ser ent­spre­chen wird. Im neu­en Ge­bäu­de wer­den wir ne­ben Bü­ro­flä­chen auch ein ei­ge­nes Tech­no­lo­gie- und La­bor­zen­trum und ein Schu­lungs­zen­trum nut­zen kön­nen", teil­te Mar­tin Bo­rov­ka mit, Vor­stands­vor­sit­zen­der der EU­RO­VIA CS.
Die Zeit­geist As­set Ma­nage­ment plant jetzt ei­ne Mo­der­ni­sie­rung des Ge­bäu­des un­ter Be­rück­sich­ti­gung des his­to­ri­schen Werts des Ge­bäu­des.
"Wir möch­ten dem Ge­bäu­de ar­chi­tek­to­nisch sei­ne ur­sprüng­li­che Be­deu­tung zu­rück­ge­ben, da­mit es wie­der ei­ne be­son­de­re Adres­se wird", kom­men­tiert Pe­ter Noack, Mit-Grün­der und CEO der Zeit­geist As­set Ma­nage­ment. Noack war da­vor bei ei­nem gro­ßen deut­schen Bau­un­ter­neh­men im Top-Ma­nage­ment. Die Zeit­geist As­set Ma­nage­ment ver­wal­tet ak­tu­ell für den deut­schen Pen­si­ons­fonds ein Port­fo­lio von acht his­to­ri­schen Ge­bäu­den aus den Jah­ren 1600-1920 in den bes­ten La­gen des his­to­ri­schen Prags. "Prag ist ei­ner der stärks­ten Märk­te in Ost­eu­ro­pa, und die­se Ak­qui­si­ti­on passt zu un­se­rer lang­fris­ti­gen Vi­si­on und Stra­te­gie. In na­her Zu­kunft er­war­ten wir wei­te­re ähn­li­che Trans­ak­tio­nen", schließt Pe­ter Noack.
Das Un­ter­neh­men Zeit­geist As­set Ma­nage­ment mit Bü­ros in Prag und Ber­lin be­fasst sich mit der Ent­wick­lung und Ver­wal­tung von Im­mo­bi­li­en für pri­va­te und in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren in Deutsch­land, Mit­tel- und Ost­eu­ro­pa. Zeit­geist ver­wal­tet Ak­ti­va in Hö­he von 234 Mil­lio­nen Eu­ro.
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Mit zwölf Jahren stand Kollitsch zum ersten Mal einen Tag lang in einer Baugrube.Mit zwölf Jahren stand Kollitsch zum ersten Mal einen Tag lang in einer Baugrube.

Das Multitalent

Über "das Dra­ma" des Viel­be­gab­ten oder wie Franz Kol­litsch ge­lernt hat, sei­ne Fä­hig­kei­ten al­le un­ter ein The­ma zu stel­len. Na­ja - sa­gen wir fast al­le, denn sei­ne Mu­si­kam­bi­tio­nen ha­ben noch kei­nen in­sti­tu­tio­na­li­sier­ten Ein­zug in die Stra­te­gie sei­nes Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lers In­ves­ter ge­hal­ten. Wenn­gleich auch in lau­en MI­PIM-Näch­ten die Part­ner, Kun­den und sons­ti­gen Gäs­te des Un­ter­neh­mens auf des­sen be­schei­de­nem Boot durch­aus auf ein Ständ­chen und ei­ne Key­board-Dar­bie­tung des Gast­ge­bers hof­fen dür­fen. Franz Kol­litsch ist in der Sze­ne den­noch nicht un­be­dingt für sein künst­le­ri­sches Ta­lent be­kannt, son­dern viel­mehr für sein gu­tes Ge­spür für Ti­ming, die rich­ti­gen Part­ner und ech­te Chan­cen­fel­der in der zen­tral­eu­ro­päi­schen Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft. Da­bei war es schon hilf­reich, dass Kol­litsch in ein Bau­un­ter­neh­men hin­ein­ge­bo­ren wur­de - in die Ecke des Tech­ni­kers lässt er sich aber des­we­gen nicht ger­ne ver­ban­nen. "Mei­ne ers­te Be­rufs­rol­le war wohl die des Zi­vil­in­ge­nieurs für Bau­we­sen. Heu­te bin ich in ers­ter Li­nie In­ves­tor und Pro­jekt­ent­wick­ler", sagt Kol­litsch über die Ver­la­ge­rung der Schwer­punk­te in sei­nem be­ruf­li­chen Pro­fil. Ein Voll­kauf­mann mit tech­ni­schem Back­ground und mit ei­ner sehr gu­ten Ori­en­tie­rung auf al­len Ebe­nen des Bau­ge­wer­bes, das ist wohl die treff­si­chers­te Zu­sam­men­fas­sung. "Mit 12 Jah­ren stand ich das ers­te Mal ei­nen Tag lang in ei­ner Bau­gru­be. Da­nach war mir klar, dass ich ein tech­ni­sches Stu­di­um lo­cker schaf­fen und mei­nen Weg in der Bran­che ge­hen wer­de." Von Graz nach Wien Und da­mit hat recht be­hal­ten. Nach sei­nem Stu­di­um in Graz zog es ihn nach Wien, um dort sei­ne ers­ten be­ruf­li­chen Er­fah­run­gen ab­seits des Fa­mi­li­en­un­ter­neh­mens zu ma­chen. Er be­gann in ei­nem gro­ßen In­ge­nieur­bü­ro zu ar­bei­ten, um sich die­ses Leis­tungs­spek­trum im De­tail zu er­schlie­ßen. In sei­nen Be­rufs­an­fän­gen hat er dann Klaus Sta­n­ek ken­nen­ge­lernt, der ge­ra­de da­bei war, sich mit dem Zi­vil­in­ge­nieurs­we­sen selbst­stän­dig zu ma­chen. Kol­litsch hat sich ihm spon­tan und nach nur zwei­ein­halb Jah­ren als An­ge­stell­ter an­ge­schlos­sen, und so grün­de­ten die bei­den ge­mein­sam mit Kol­litschs Gat­tin Eva-Ma­ria die KS In­ge­nieur ZT GmbH. Da­mals zähl­te der Jung­un­ter­neh­mer ge­ra­de ein­mal sie­ben­und­zwan­zig Len­ze. Von der ur­sprüng­li­chen Idee, in den el­ter­li­chen Be­trieb in Kärn­ten zu­rück­zu­keh­ren, war er oh­ne­hin nach sei­nen ers­ten Er­fah­run­gen in Wien schnell ab­ge­rückt. Zu­mal sein Bru­der die Lauf­bahn im Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men ein­ge­schla­gen hat und da­mit der Fort­be­stand des Be­trie­bes ge­si­chert war. Das jun­ge Zi­vil­tech­nik-Un­ter­neh­men hat es rasch mit sehr di­rek­ten Me­tho­den zum Auf­schwung ge­bracht - durch be­harr­li­che Kalt­ak­qui­se kam es zu den ers­ten Auf­trä­gen. Wer da­mals in Wien ge­baut hat­te, durf­te mit ei­nem An­ruf und an­schlie­ßen­den An­ge­bot des Bü­ros rech­nen. Die teil­wei­se noch un­er­fah­re­ne Trup­pe hat­te sich tap­fer durch al­le sich bie­ten­den Chan­cen durch­ge­kämpft. "Als wir un­se­ren ers­ten Dach­bo­den­aus­bau ma­chen soll­ten, stell­ten wir bei der Be­sich­ti­gung im Stil­len fest, dass kei­ner von uns da­vor je in ei­nem Roh­dach­bo­den ge­stan­den ist", er­in­nert sich Kol­litsch. Das Pro­jekt ist trotz­dem gut ge­glückt - laut dem heu­ti­gen "al­ten Ha­sen" "dank Fleiß und der rich­ti­gen Ein­stel­lung zur Ar­beit". Der Durch­bruch kam dann mit ei­ner für das jun­ge Un­ter­neh­men ver­hält­nis­mä­ßig gro­ßen Be­auf­tra­gung für den Bau des Mill­en­ni­um Towers. Die hat­te sich für das Team un­ge­fähr ge­nau­so her­aus­for­dernd an­ge­fühlt wie ei­ni­ge Zeit da­vor der Dach­bo­den - denn in und an sol­chen Di­men­sio­nen ist bei den KS In­ge­nieu­ren zu die­sem Zeit­punkt noch nicht ge­ar­bei­tet wor­den. "Die­se Chan­ce hat­ten wir der ganz per­sön­li­chen Stra­te­gie von Stumpf zu ver­dan­ken. Wir ha­ben stark un­ter­prei­sig an­ge­bo­ten, und das war für ihn schlicht wich­ti­ger als ent­spre­chen­der Track Re­cord. Das war un­ser Ein­stieg", so Kol­litsch. Fai­rer­wei­se darf man hier an­mer­ken, dass ein Hoch­haus in die­ser Grö­ße für die meis­ten Be­tei­lig­ten ir­gend­wie Neu­land war. Dem Ver­neh­men nach war Stumpf für vie­le am Bau be­tei­lig­ten Ge­wer­ke kein leich­ter Auf­trag­ge­ber. Für die Zu­sam­men­ar­beit mit dem schwie­ri­gen Bau­herrn hat­te Kol­litsch aber im Zu­ge der Er­rich­tung ei­ne ge­mein­sa­me For­mel ge­fun­den, die da­nach auch zu Fol­ge­auf­trä­gen ge­führt hat - Auf­trä­ge, die dann schließ­lich auch "et­was ab­ge­wor­fen" ha­ben. [ci­te1] Nach­dem das Bü­ro ei­ne ent­spre­chen­de Grö­ße er­reicht hat­te, konn­te sich Kol­litsch 2007 wie­der auf neue Her­aus­for­de­run­gen kon­zen­trie­ren. Dem Wunsch fol­gend, sich von der Rol­le des Tech­ni­kers zu eman­zi­pie­ren, grün­de­te er ge­mein­sam mit Fied­ler und Wö­ge­rer die RED - Re­al Es­ta­te De­ve­lop­ment und er­ober­te das Feld der In­vest­ment­be­ra­tung. Das Un­ter­neh­men spe­zia­li­sier­te sich dar­auf, deut­sche Fonds bei ih­rem Auf­tritt in Ös­ter­reich zu un­ter­stüt­zen. Nicht als Mak­ler, son­dern als Full Ser­vice Part­ner. Die deut­schen Play­er wa­ren da in Ös­ter­reich noch nicht be­son­ders eta­bliert, und so konn­ten die Markt­kennt­nis­se und die fach­lich fun­dier­te Be­glei­tung der RED bei den In­ves­to­ren sehr gut punk­ten. Da­mals war au­ßer­dem ge­ra­de die span­nen­de Zeit im ehe­ma­li­gen Os­ten, wo neue und viel­ver­spre­chen­de Be­tä­ti­gungs­fel­der für die ös­ter­rei­chi­schen Un­ter­neh­men auf­ge­gan­gen sind. Kol­litsch woll­te aus die­sem An­lass aus der rei­nen In­ge­nieur­rol­le bzw. des Be­ra­ters her­aus zum Co-In­ves­tor wer­den. Aber we­der sei­ne Part­ner im ZT Bü­ro noch die RED ha­ben da­bei mit­ge­zo­gen, da sie die Ri­si­ken der In­ves­ti­tio­nen, aber auch die Un­be­quem­lich­kei­ten der ent­fern­ten Pro­jek­torte und die da­mit ver­bun­de­ne Rei­se­tä­tig­keit scheu­ten. Mit dem lang­jäh­ri­gen Freund und Um­set­zer im Be­reich Im­mo­bi­li­en-Groß­pro­jek­te Her­bert, Het­zel, hat das Ehe­paar Kol­litsch dar­auf­hin die APM Hol­ding auf­ge­setzt, mit der die drei nun un­ab­hän­gig von ih­ren an­de­ren Un­ter­neh­mun­gen pro­gres­siv in den Os­ten ge­hen konn­ten. Ge­mein­sam mit den Part­nern CA Im­mo und der Im­mo East wur­den Pro­jek­te in Un­garn, Ru­mä­ni­en, Ser­bi­en so­wie der Ukrai­ne und in Po­len um­ge­setzt. Durch sei­ne Be­reit­schaft, die Ri­si­ken zu eva­lu­ie­ren und letzt­lich auch ein­mal al­les auf ei­ne Kar­te zu set­zen, kam Kol­litsch in ers­te Be­tei­li­gungs­rol­len und wuchs im­mer mehr in das Feld der Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung hin­ein. Start mit Shop­ping­cen­ter Kol­litsch lern­te in den 90er-Jah­ren im Zu­ge sei­ner Tä­tig­kei­ten Er­win Krau­se ken­nen - sei­nen jet­zi­gen Part­ner bei In­ves­ter. Zwi­schen 2002 und 2004 ha­ben sie ge­mein­sam klei­ne­re Pro­jek­te um­ge­setzt. Das ers­te gro­ße Pro­jekt in Parn­dorf ha­ben die bei­den vor gut ei­nem Jahr­zehnt in An­griff ge­nom­men, im Zu­ge des­sen sie Flä­chen am Shop­ping­cen­ter Are­al zu­sam­men ent­wi­ckel­ten. Weil sich die bei­den Ge­schäfts­män­ner in der Part­ner­schaft gut er­gän­zen, führ­ten ih­re kom­ple­men­tä­ren Fä­hig­kei­ten zu wei­te­ren Pro­jek­ten. Ir­gend­wann stör­ten die ge­trenn­ten ju­ris­ti­schen Per­so­nen des Teams in ih­rem ge­mein­sa­men Markt­auf­tritt. Da­her wur­de schließ­lich letz­tes Jahr im Som­mer 2016 das ver­bin­den­de Ve­hi­kel, die In­ves­ter United Be­ne­fits GmbH, ge­grün­det. Kol­litschs Gat­tin Eva-Ma­ria war von An­fang an als CFO mit da­bei. Sie hat wie ihr Mann ein Tech­nik­stu­di­um ab­sol­viert und sich den im­mo­bi­li­en­spe­zi­fi­schen kauf­män­ni­schen Hin­ter­grund im 2. Bil­dungs­weg er­schlos­sen. Ge­mein­sam kön­nen die drei fle­xi­bel auf den Markt re­agie­ren und le­gen sich nicht auf be­stimm­te As­set­klas­sen fest - son­dern kon­zen­trie­ren sich auf ge­schul­ten Sinn, Chan­cen zu er­ken­nen. "Die Nach­fra­ge sei­tens der In­ves­to­ren än­dert sich ste­tig. Wir stel­len uns nicht in ei­ne Ecke, son­dern kon­zen­trie­ren uns auf die Län­der, in de­nen wir mit un­se­rer Men­ta­li­tät und Kul­tur schnell ver­läss­li­che Part­ner fin­den und di­ver­se Sta­ke­hol­der zu­frie­den­stel­len kön­nen", er­klärt Kol­litsch. Der zen­tral­eu­ro­päi­sche Raum bleibt aus sei­ner Sicht span­nend, be­son­ders Un­garn und Ru­mä­ni­en. Das der­zeit größ­te Pro­jekt ist aber in den Nie­der­lan­den: die Y Towers in Ams­ter­dam. Dort hat sich die per­sön­li­che Vor­ge­hens­wei­se des Bau- und Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten ein­mal mehr be­währt, denn in kür­zes­ter Zeit konn­ten vor Ort die not­wen­di­gen Be­zie­hun­gen auf­ge­baut wer­den. "Oh­ne tie­fe per­sön­li­che Ver­net­zung kann man sol­che Pro­jek­te nicht in kur­zer Zeit auf­set­zen. Mit ei­ner wert­schät­zen­den Aus­wahl von lo­ka­len Part­nern und ei­nem acht­sa­men, de­mü­ti­gen Um­gang mit al­len Be­tei­lig­ten kann man die Men­schen für sich be­geis­tern. Das ma­chen nicht al­le so - die Men­ta­li­tät deut­scher Un­ter­neh­men weicht da nicht sel­ten ab, aber auch lo­ka­le Play­er tun sich oft schwer", sagt Kol­litsch über die kur­ze Ge­neh­mi­gungs­dau­er von 18 Mo­na­ten. In ei­nem be­ruf­lich erst­mals be­tre­te­nen Land. Fa­mi­lie als Aus­gleich Aus­gleich zu sei­nem dich­ten be­ruf­li­chen All­tag fin­det Kol­litsch in ei­nem be­weg­ten Fa­mi­li­en­le­ben - zwei Töch­ter und ein Sohn hal­ten ihn auf Trab -, durch Sport und in sei­ner Mu­sik. Auch hier gibt sich der Ma­cher nicht mit hal­ben Sa­chen zu­frie­den. Wenn schon ein Iron Man, dann ein gan­zer - wie in den Jah­ren 2007 und 2008. Dem­nächst wird auch wie­der ein­mal ein Ma­ra­thon (und na­tür­lich kein hal­ber) in An­griff ge­nom­men. Aber zur­zeit wid­met sich Pri­vat­mensch Franz in sei­ner Frei­zeit ganz ei­nem mu­si­ka­li­schen Pro­jekt, das ihn am Key­board und als Kon­zep­tio­nist mit wei­te­ren Mu­si­kern re­gel­mä­ßig zu­sam­men­führt. In die­sem Kon­text hat das Me­di­um YouTube vor ei­ni­ger Zeit Franz Kol­litschs In­ter­es­se ge­weckt, denn es bie­tet ei­nen ganz neu­en Raum für sei­ne künst­le­ri­schen Am­bi­tio­nen. Und wer weiß - viel­leicht kön­nen wir ihn ja bald als Meis­ter der Klicks noch zu ganz an­de­ren Er­fol­gen be­glück­wün­schen. Wir wer­den auf je­den Fall sur­fen! [ci­te2]

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Basel ist nicht nur eine schmucke Stadt in der Schweiz - sondern auch der Sitz des Basler Ausschuss für Bankenaufsicht.Basel ist nicht nur eine schmucke Stadt in der Schweiz - sondern auch der Sitz des Basler Ausschuss für Bankenaufsicht.

Böses Basel?

Noch ver­han­delt der Ba­se­ler Ban­ken­aus­schuss über ei­ne kom­plet­te Über­ar­bei­tung der Ban­ken­re­gu­lie­run­gen. Stren­ge­re Kre­dit­be­din­gun­gen kön­nen für den Im­mo­bi­li­en­markt aber schäd­lich sein. Das Geld bleibt wei­ter­hin bil­lig. Erst jüngst hat die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) er­klärt, den Leit­zins nicht er­hö­hen und wei­ter­hin Geld in den Markt pum­pen zu wol­len. Für die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft ein Se­gen - denn das güns­ti­ge Geld sucht Be­ton. Und so viel Be­ton wie in die­sen Ta­gen wur­de sel­ten hoch­ge­zo­gen. In­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren wie auch pri­va­te Häu­sel­bau­er und Woh­nungs­käu­fer nut­zen die Chan­ce, um in Rea­li­tä­ten an­zu­le­gen. Kein Wun­der: Sol­che güns­ti­gen Zin­sen gab es noch nie. Doch es zie­hen Wol­ken auf. Und zwar in Form von Ba­sel IV. Die künf­ti­gen Re­gle­ments, die dort ge­trof­fen wer­den sol­len, wür­den sich vor al­lem auf die Wohn­bau­fi­nan­zie­rung aus­wir­ken, warnt Franz Por­tisch, Ge­ne­ral­se­kre­tär des Ös­ter­rei­chi­schen Spar­kas­sen­ver­bands. Lei­der nicht po­si­tiv. [ci­te1] Än­de­run­gen bei Ri­si­ko­rech­nung "Die Re­ge­lun­gen von Ba­sel IV se­hen ei­ne Än­de­rung der Be­rech­nung des Ri­si­kos der Wohn­im­mo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung vor. Bis­her wur­den pau­scha­le Ri­si­ko­ge­wich­te für sol­che Kre­di­te vor­ge­se­hen. Künf­tig sol­len die­se in Ab­hän­gig­keit zur Be­lei­hungs­quo­te er­mit­telt wer­den. Der not­wen­di­ge Ka­pi­tal­be­darf der Kre­dit­ge­ber wür­de durch das Re­form­pa­ket deut­lich an­ge­ho­ben und Kre­di­te da­durch teu­rer wer­den. Je­de Ver­teue­rung wird sich am Markt ent­spre­chend ne­ga­tiv nie­der­schla­gen", gibt er zu be­den­ken. Heißt auf gut Deutsch: Trotz des bil­li­gen Gel­des, das von der EZB in den Markt ge­spült wird, se­hen sich pri­va­te Häu­sel­bau­er und Woh­nungs­käu­fer wo­mög­lich mit re­gu­la­ti­ven Hür­den kon­fron­tiert, die vie­le nicht er­fül­len kön­nen. Wo­mit ei­ne po­ten­zi­el­le Käu­fer­grup­pe für Ei­gen­tums­woh­nun­gen, Vor­sor­ge­woh­nun­gen oder Häu­ser weg­fal­len wür­de. Kein Wun­der, war­um es noch kei­ne Ei­ni­gung zwi­schen Eu­ro­pa und der in­ter­na­tio­na­len Ban­ken­welt gibt, wie Por­tisch nä­her aus­führt: "Die Ver­hand­lun­gen im Ba­se­ler Ban­ken­aus­schuss soll­ten ur­sprüng­lich bis En­de letz­ten Jah­res ab­ge­schlos­sen sein. Auf­grund gro­ßer Mei­nungs­un­ter­schie­de auf in­ter­na­tio­na­ler Ebe­ne und be­rech­tig­ter Zwei­fel in Eu­ro­pa kommt es aber zu Ver­zö­ge­run­gen." Und noch im­mer gibt es kei­nen grü­nen Zweig bei den Ver­hand­lun­gen. Ganz so dras­tisch sieht man das bei der Bank Aus­tria hin­ge­gen nicht. Tei­le des ge­for­der­ten Ba­sel IV-Re­gel­werks wür­den be­reits jetzt in der Uni­Credit-Grup­pe an­ge­wandt - und das seit 2008, wie Chris­ti­an Nois­ter­nig, Be­reichs­vor­stand Pri­vat­kun­den, Ge­schäfts­kun­den und Freie Be­ru­fe bei der Uni­Credit Bank Aus­tria, er­klärt: "Ba­sel IV be­zieht sich auf die Ri­si­ko­be­rech­nung (für das Kre­dit­ri­si­ko bei der Fi­nan­zie­rung von Pri­va­t­im­mo­bi­li­en) auf Ba­sis des so­ge­nann­ten Stan­dard­an­sat­zes. Die Uni­Credit Bank Aus­tria wen­det je­doch seit 2008 be­reits den so­ge­nann­ten IRB-Kre­dit­ri­si­ko­an­satz an. Die­ser An­satz ist kom­ple­xer und dif­fe­ren­ziert be­reits heu­te klar nach Ri­si­ko­as­pek­ten." Da al­ler­dings um Ba­sel IV noch ei­ni­ge Fra­gen of­fen sei­en, stün­den mög­li­che Aus­wir­kun­gen noch nicht in al­len De­tails fest. "Die Aus­wir­kun­gen soll­ten sich aber auf­grund der schon heu­te an­ge­wen­de­ten Stan­dards im Fall der Bank Aus­tria in Gren­zen hal­ten", kon­sta­tiert Nois­ter­nig. Franz Por­tisch meint, durch Ba­sel IV sei­en al­ler­dings auch hö­he­re Fi­nan­zie­rungs­kos­ten für die Kre­dit­neh­mer nicht aus­ge­schlos­sen: "Un­ter Ba­sel IV soll nun die Fle­xi­bi­li­tät zur Be­rech­nung des Ei­gen­ka­pi­tal­be­darfs ein­ge­schränkt wer­den. Ins­be­son­de­re auf eu­ro­päi­sche Ban­ken, die oft­mals in­ter­ne Mo­del­le be­nut­zen, wür­den die­se Neue­run­gen mas­si­ve ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen ha­ben. Die Re­gu­lie­rungs­flut für Ban­ken wird da­mit fort­ge­führt, die Pla­nungs­si­cher­heit wei­ter ge­fähr­det und à la lon­gue kä­me es zu stren­ge­ren Ka­pi­tal­auf­la­gen für Ban­ken." Auch das sieht Chris­ti­an Nois­ter­nig bei Wei­tem nicht so streng: "Ba­sel IV for­dert im Stan­dard­an­satz die Ein­hal­tung neu­er spe­zi­fi­scher Re­ge­lun­gen (wie z.B. "Kre­dit­hö­he im Ver­gleich zum Markt­wert des Ob­jekts" oder "Kre­dit­ra­ten im Ver­gleich zum Ein­kom­men"), um das Ri­si­ko für Fi­nan­zie­run­gen von Pri­va­t­im­mo­bi­li­en zu be­rech­nen." Das sei aber bei der Bank Aus­tria be­reits gang und gä­be. Nois­ter­nig ver­tei­digt das Re­gel­werk: "Grund­sätz­lich be­grüßt die Uni­Credit Bank Aus­tria die Be­mü­hun­gen der Auf­sicht, nun auch den Stan­dard­an­satz ri­si­ko­sen­si­ti­ver zu ge­stal­ten. Die­se neu­en Re­ge­lun­gen kön­nen als wei­te­rer Schritt zur Si­cher­stel­lung ei­ner nach­hal­ti­gen Im­mo­bi­li­en­kre­dit­ver­ga­be an­ge­se­hen wer­den." Schließ­lich sei ei­ne si­che­re und leist­ba­re Kre­dit­nah­me auch für den Bank­kun­den von In­ter­es­se - in­dem si­cher­ge­stellt wer­de, dass der Kre­dit auch leist­bar ist. [ci­te2] Noch kei­ne Ei­ni­gung Bis Ba­sel IV al­ler­dings in Kraft tre­ten könn­te, dürf­te noch viel Was­ser die Do­nau hin­un­ter­rin­nen. Denn ei­ne Ei­ni­gung ist der­zeit nicht in Sicht. Grund da­für ist, dass die Eu­ro­pä­er und die Ame­ri­ka­ner ver­schie­de­ne Po­si­tio­nen zu Ba­sel IV ver­tre­ten. Be­son­ders an ei­nem Um­stand spießt sich die Ei­ni­gung zur Zeit noch: Der Ein­satz in­ter­ner Be­rech­nungs­mo­del­le, mit de­nen Groß­ban­ken selbst be­rech­nen dür­fen, wie­viel Ei­gen­ka­pi­tal sie für wel­che Ge­schäf­te zu­rück­le­gen müs­sen. Denn: In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten sind der­lei Mo­del­le we­ni­ger stark ver­brei­tet, da dort die Un­ter­neh­men stär­ker über den Ka­pi­tal­markt fi­nan­ziert wer­den, wes­we­gen die USA die in­ter­nen Mo­del­le ab­leh­nen. An­ders in Eu­ro­pa, wo der Bank­kre­dit wie­der­um stär­ker do­mi­niert. Mit­tels in­ter­ner Mo­del­le aber be­nö­tig­ten Groß­ban­ken we­ni­ger Ei­gen­ka­pi­tal, als das beim durch Ba­sel IV an­ge­dach­ten Stan­dard­an­satz der Fall wä­re. Franz Por­tisch: "Die­se so­ge­nann­ten in­ter­nen Mo­del­le die­nen den Geld­häu­sern da­zu, ih­ren Ka­pi­tal­be­darf für das je­wei­li­ge Ge­schäft zu be­rech­nen, und er­mög­li­chen ih­nen - im Ver­gleich zu Stan­dard­an­sät­zen - ei­ne in­sti­tuts­spe­zi­fi­sche Kal­ku­lie­rung der haus­ei­ge­nen Ri­si­ken." Und weil in Eu­ro­pa eben Bank­kre­di­te stark ver­brei­tet sind, sind in­ter­ne Mo­del­le dort sehr be­liebt. Nun ringt man um den Pro­zent­satz für den Ka­pi­tal­be­darf. Der Vor­schlag, wo­nach der nach in­ter­nen Mo­del­len er­rech­ne­te Ka­pi­tal­be­darf nicht un­ter 75 Pro­zent des nach dem Stan­dard­mo­dell er­rech­ne­ten Wer­tes fal­len soll­te, wird be­son­ders von Frank­reich, Deutsch­land und den Nie­der­lan­den ab­ge­lehnt, da die­se Staa­ten be­fürch­ten, dass da­durch ihr Ei­gen­ka­pi­tal­be­darf deut­lich stei­gen wür­de. Bis spä­tes­tens Jän­ner sol­len die Ba­sel IV-Re­ge­lun­gen be­schlos­sen wer­den, 2021 in Kraft tre­ten. Ob es aber im Jän­ner zu ei­nem Be­schluss kom­men wird, das er­scheint der­zeit noch frag­lich. Bis da­hin blei­ben zu­min­dest in Eu­ro­pa die Kre­di­te bil­lig, so der Leit­zins der EZB nicht an­ge­ho­ben wird. Auch ob sich Ba­sel IV als das Schreck­ge­spenst er­wei­sen wird, als das es in der Bran­che her­um­geis­tert. Denn auch in ei­ner Aus­schuss­sit­zung Mit­te Ju­ni sei für Ba­sel IV noch kei­ne Ei­ni­gung er­zielt wor­den. Den­noch hofft die EZB auf ei­ne bal­di­ge Ver­stän­di­gung von Re­geln. Be­fürch­tet wird näm­lich, dass, wenn kei­ne Ei­ni­gung er­zielt wird, ei­ne De­re­gu­lie­rung nach un­ten be­vor­ste­hen könn­te. Auch kein schö­nes Sze­na­rio. [ci­te3]

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Geschäftsführer/in Immobilienvermarktung

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