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Sie könnten heuer CÄSAR sein

Die Finalisten 2017 stehen fest:

von Gerhard Rodler

Jetzt stehen die FinalistInnen des Cäsar 2017 fest. In der knapp zwei Monate andauernden Bewerbungsphase wurden insgesamt 83 Nominierungen eingereicht und zugelassen. Am 9. Mai wählte dann die Verbands-Jury, die aus je einem Vertreter der Branchenvereine FIABCI, RICS, Salon Real, ÖVI und dem Fachverband der Immobilien und Vermögenstreuhänder der WKO besteht, in sieben Cäsar-Kategorien je drei Finalistinnen und Finalisten aus. Das Lebenswerk, die achte Kategorie des Cäsar, ist eine reine Jury-Kategorie und wurde auch dieses Jahr in der Sitzung vom 9. Mai direkt von der kleinen Verbands-Jury gewählt. Die FinalistInnen für den Cäsar 2017, nach Kategorien und in alphabetischer Reihenfolge, sind:

1. BauträgerIn
• Walter Eichinger - Silver Living GmbH
• Florian Kammerstätter - Consulting Company Immobilien
• Martin Lenikus - LENIKUS GmbH

2. MaklerIn
• Richard Buxbaum - Otto Immobilien
• Andreas Ridder - CBRE GmbH
• Anja Straßmayr - DIM Die Immobilienmaklerin GmbH

3. ImmobilienverwalterIn
• Stefan Jaitler - Arealis Liegenschaftsmanagement GmbH
• Jürgen Ruprechter - Online Hausverwaltung
• Wolf-Dietrich Schneeweiss - Schneeweiss Immobilien

4. ImmobiliendienstleisterIn
• Cristian Busoi - B&G Consulting & Commerce GmbH
• Kinayeh Geiswinkler-Aziz - Geiswinkler & Geiswinkler - Architekten
• Christian Marth - Vavrovsky Heine Marth Rechtsanwälte

5. ImmobilienmanagerIn
• Franz Kollitsch - Invester United Benefits GmbH
• Ernst Vejdovszky - S IMMO AG
• Hans-Peter Weiss - BIG Bundesimmobilien GmbH

6. Small Diamond
• Elisabeth Della Lucia - DMV - della lucia medien & verlags GmbH
• Carmen Dilch - GO ASSET Development GmbH
• Yvonne Werginz - WOHN.FEE werginz gmbh

7. Cäsar International
• Martin Löcker - UBM Development AG
• Otmar Michaeler - FMTG - FALKENSTEINER MICHAELER TOURISM GROUP AG
• Michael Müller - Eyemaxx Real Estate AG

8. Cäsar Lebenswerk:
Der Cäsar für das Lebenswerk wurde durch die kleine Verbands-Jury bestimmt und bleibt bis zur Gala geheim.

Die Verleihung findet am 14. September 2017 im Schlosstheater Schönbrunn statt.

Ermöglicht wird der diesjährige Immobilien-Award durch drei Hauptsponsoren: die 3SI Immogroup, die Roland Schmid Group sowie die willhaben internet service GmbH & Co KG. Zusätzlich unterstützt das Personenkomitee "Freunde des Cäsar", das derzeit aus 52 Mitgliedern besteht, den Immobilien-Award. Sie unterstreichen die Bedeutung dieser Auszeichnung für die Branche.

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Cocooning kommt wieder

Generation Y sucht Trautes Heim

von Gerhard Rodler

Gut Wohnen, statt schön Essen gehen oder Party machen: Zumindest im deutschsprachigen Raum ist Schluss mit Party und Highlife. Der „Generation Y“ ist schönes Wohnen jedenfalls viel wichtiger, und zwar am besten im Speckgürtel. Dafür nimmt die junge Generation durchaus auch einen Job in Kauf, der nicht ganz so attraktiv ist. Für Wohnformen der Zukunft ist man prinzipiell offen, zu alternativ sollten sie aber nicht sein, „WG? - nein danke“, so der Befund der Studie „Wohnen im Wandel der Generationen“, die Integral Markt- und Meinungsforschung für ImmobilienScout24 durchgeführt hat.
Für ein gutes Drittel (35 Prozent) der befragten 16- bis 29-Jährigen ist Wohnen extrem wichtig, damit liegen „die Jungen“ über dem österreichischen Bevölkerungsschnitt. Dies deckt sich auch mit dem Befund, dass Work-Life-Balance für den Nachwuchs wesentlich mehr zählt als für die Generation X, die Babyboomer und die älteren Generationen (37 Prozent „extrem wichtig“). Zu einem gelungenen Leben gehört für die Generation Y darüber hinaus, die Welt gesehen zu haben (66 Prozent) und für das traute Heim einen Ehepartner zu finden (57 Prozent). Wohlstand zu erreichen hingegen zählt für die junge Generation nicht so wirklich. Auch den Kauf oder Bau einer Immobilie sieht ein knappes Drittel (28 Prozent) als wichtigen Baustein im Leben, ebenfalls mehr als der Bevölkerungsschnitt.
Für die Traumimmobilie würde die überwiegende Mehrheit der Gen Y durchaus auch einen unattraktiven Job annehmen. 68 Prozent können sich vorstellen, für die Traumimmobilie Abstriche bei der beruflichen Tätigkeit zu machen (Bevölkerungsschnitt: 51 Prozent). Das Wunsch-Zuhause liegt überraschenderweise nicht unbedingt dort, wo das pralle Leben stattfindet. Wohnen wollen „die Jungen“ genauso wie „die Alten“ am liebsten im Speckgürtel (35 Prozent), gefolgt von größerer Stadt oder Dorf (je 18 Prozent). Und der Job sollte möglichst nah am Wohnort sein - mehr als 37 Minuten im Schnitt sollte die Anreise zur Arbeit nicht dauern.

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Tschechien und die Slowakei wachen auf

Rekordjahr 2016, sinkende Renditen

von Gerhard Rodler

Big Bang in CEE: Nach jahrelanger Flaute in Osteuropa, ziehen die Märkte an. „2016 war ein Rekordjahr für den Immobilienmarkt in Tschechien und in der Slowakei. Beide Märkte haben bei der Nachfrage nach kommerziellen Immobilien stark zugelegt. In Tschechien hat der Markt im vierten Quartal sogar ein historisches Hoch erreicht“, kommentiert Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate der UniCredit Bank Austria, eine entsprechende Studie der Bank. „Und die starke Nachfrage hat sich im ersten Quartal 2017 fortgesetzt“, ergänzt er.
Ein Investitionsrekord: Der tschechische Markt für kommerzielle Immobilien verzeichnete laut CBRE einen Anstieg des Transaktionsvolumens um rund 1 Milliarde Euro auf 3,7 Milliarden Euro. Am slowakischen Markt für kommerzielle Immobilien - der wesentlich kleiner als der tschechische ist - konnte das Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr auf rund 850 Millionen Euro beinahe verdoppelt werden.
Am slowakischen Immobilienmarkt betraf rund die Hälfte aller Transaktionen im vergangenen Jahr Einzelhandelsimmobilien, gestützt durch einen soliden privaten Konsum.
In beiden Märkten setzte sich der Rückgang der Spitzenrenditen fort. In Tschechien wurden sowohl im Büro-, Einzelhandels- als auch Logistikbereich Ende 2016 / Anfang 2017 neue Tiefstwerte bei den Spitzenrenditen verzeichnet. So lag die Spitzenrendite bei Büros um 4,9 Prozent, im Bereich Shopping Center um 5 Prozent und bei Industrie / Logistik um 6,5 Prozent. In der Slowakei dominierte die Nachfrage nach EinzelhandelsimmobiIien die Investitionsaktivitäten. Damit konnte im Shopping-Center-Bereich der relativ größte Rückgang der Spitzenrenditen auf rund 5,75 Prozent verzeichnet werden. Die Bürospitzenrendite lag um 6,75 Prozent und jene von Logistik-/Industrieimmobilien um 7,50 Prozent.

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PHH holt sich Strabag Real Estate

Zuschlag für Abwicklung und Vertragserrichtung:

von Gerhard Rodler

Das Areal beim ehemaligen Nordbahnhof in Wien Leopoldstadt bekommt - wie immoflash bereits in der Vorwoche berichtete - weiteren Zuwachs. Strabag Real Estate errichtet ein neues Wohnbauprojekt in der Ernst-Melchior-Gasse 2. Die PHH Rechtsanwälte erhielt den Zuschlag für die Abwicklung der Veräußerungen als Vertragserrichter und Treuhänder. „Wir freuen uns über den Auftrag und das Vertrauen in uns“, sagt Julia Peier, Rechtsanwältin bei PHH Rechtsanwälte und als Immobilienexpertin federführend für den Verkauf der 117 freifinanzierten Eigentumswohnungen und 51 PKW Abstellplätze verantwortlich. Wie bei allen Immobilienprojekten der Strabag Real Estate werden bei diesem Wohnprojekt die zukunftsweisenden Wohnkonzepte Wohn-Base®, Eco-Base® und Human-Base® umgesetzt. Alle 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen sind mit Außenbereichen ausgestattet und überzeugen durch maßgeschneiderte Raumkonzepte und nachhaltige Energieeffizienz. Ein besonderes Highlight für die neuen Bewohner ist das Urban Gardening-Projekt, welches mitten im Trendviertel das „Erlebnis Natur“ mit biologischen Köstlichkeiten aus eigenem Anbau ermöglichen wird. Die Fertigstellung ist für Anfang 2019 geplant.

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EHL vom EUREB Institute prämiert

Gewinner eines Real Estate Brand Awards in 2 Kategorien:

von Jacqueline Cheval

Der European Real Estate Brand Award, kurz EUREB genannt, steht für die Auszeichnung der wertvollsten Immobilienmarken im europäischen Raum. EHL Immobilien ging heuer erneut als klarer Sieger in den Kategorien Assetmanager und Immobilienmakler hervor und konnte sich so bereits zum sechsten Mal in beiden Kategorien als stärkste Immobilienmarke Österreichs behaupten. Andrea Dissauer und Franz Pöltl nahmen als Leiter der jeweiligen Geschäftsbereiche dankend die Auszeichnungen bei der EUREB-Verleihung in Berlin entgegen. Neben fundiertem Marktwissen, top-ausgebildeten Mitarbeitern und Handschlagqualität steht die Marke EHL vor allem auch für Menschlichkeit, wie Michael Ehlmaier verdeutlicht.

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Rustler baut in Ottakring

Neues Wohnbauprojekt für einen Investor:

von Gerhard Rodler

Das ProjektDas Projekt

Das Neubauprojekt der Rustler Immobilienentwicklung in der Friedmanngasse im 16. Wiener Gemeindebezirk wurde in Zusammenarbeit mit der Rustler Immobilientreuhand GmbH als Gesamtpaket an einen heimischen Investor verkauft. Rustler startet nunmehr gemeinsam mit dem neuen Eigentümer der Liegenschaft, der Österreichischen Tierärztekammer, mit der Errichtung von insgesamt 30 Mietwohnungen in einer aufstrebenden Wohngegend im trendigen Ottakringer Künstlerviertel. Das Projekt mit bester Infrastruktur und Cityanbindung wird bis Herbst 2018 abgeschlossen und umfasst Garten-Suiten im Erdgeschoss, Loggia- und Balkonwohnungen in den Regelgeschossen sowie City-Roof-Appartements im Dachgeschoss.

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MicroLiving startet durch

Neuer Player im deutschsprachigen Raum

von Gerhard Rodler

Der Anteil der Singlehaushalte steigt stark an und auch der Markt reagiert auf die demographische Entwicklung. Im Apartmenthaus „The Fritz Tower“ in Berlin Mitte, in der Lehrter Straße, entstehen auf 18 Etagen 266 Apartments mit 1 bis 2 Zimmern zwischen 22 und 51 m². Das Angebot richtet sich vor allem an Young Professionals, Berufspendler oder Projektmitarbeiter aus dem In- und Ausland. Betreiber des Apartmenthauses ist die Leipziger MicroLiving Service GmbH (MicroLiving), Auftraggeber ist die Berliner Groth Gruppe. Das Angebot richtet sich vor allem an Young Professionals, Berufspendler oder Projektmitarbeiter aus dem In- und Ausland. Die Mindestmietdauer beträgt sechs Monate. MicroLiving verwaltet das Wohnhochaus unter der Marke Linked Living.
Neben dem Management des Gemeinschaftseigentums übernimmt der auf Micro-Apartments spezialisierte Dienstleister auch das Marketing und die Vermietung des Hauses. „Und wenn die zukünftigen Eigentümer es wünschen, bieten wir ihnen auch ein Rundum-Sorglos-Paket: Wir betreuen das gesamte Mietverhältnis, kümmern uns um den Zahlungsverkehr und erstellen alle notwendigen Abrechnungen für die Eigentümer“, ergänzt Heiko Henneberg, Geschäftsführer von MicroLiving.
The Fritz Tower wird Teil des neu geschaffenen durchmischten Stadtquartiers Mittenmang, das die Groth Gruppe entwickelt. In direkter Nachbarschaft zur Europa-City und dem Naherholungsgebiet Fritz-Schloss-Park gelegen sind der Hauptbahnhof und das Regierungsviertel zu Fuß zu erreichen. Die modern ausgestatteten Apartments beinhalten zahlreiche zusätzliche Leistungen: Ein Concierge-Service gehört zum Wohnkonzept, im Gebäude gibt es ein Fitnessstudio, ein Co-Working-Space sowie ein Bistro. Alle Räumlichkeiten sind mit High-Speed WLAN ausgestattet. Fertigstellung des Gebäudes ist für 2019 geplant.

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Wohnbau in Lofer

Spatenstich für zehn geförderte Mietwohnungen:

von Gerhard Rodler

in der Pinzgauer Gemeinde Lofer erfolgte jetzt der Spatenstich für ein attraktives Wohnhaus, das von der Salzburg Wohnbau in zentraler Lage auf den Lieblein Gründen errichtet wird. 2015 wurden dort bereits im ersten Bauabschnitt zwölf Wohnungen fertiggestellt, nun wird direkt daneben in den kommenden zwölf Monaten ein weiteres Wohnbauprojekt mit zehn geförderte Mietwohnungen realisiert.
Das Objekt hat 2- und 3-Zimmerwohnungen mit Größen zwischen 54 m² und 80 m² vorgesehen. Das Wohnhaus wird über eine Tiefgarage und einen Aufzug sowie über ein umweltfreundliches Energiesystem verfügen.

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Karriere zum Tag: Neu bei EHL

Robert Liebmann neuer Projektleiter Baumanagement:

von Charles Steiner

Robert LiebmannRobert Liebmann

Robert Liebmann, 54, verstärkt als Projektleiter die Abteilung Baumanagement bei EHL Immobilien Management. Liebmann ist einer vom Fach und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Baumanagement, Bauleitung und örtlicher Bauaufsicht. Vor seinem Wechsel zu EHL arbeitete er als Projektmanager für führende Bauträger, zuletzt für die Premium Bauträger GmbH, und als Prokurist in einer Liegenschaftsverwaltung.
Zu seinen neuen Tätigkeitsschwerpunkten zählen u.a. das Projektmanagement von Bau- und Sanierungsprojekten, Mieterausbauten, Objektsicherheitsprüfungen gemäß ÖNORM B 1300/1301, Generalsanierungen, Machbarkeitsstudien sowie technische Due Diligence Prüfungen. Das Team betreut Büro- und Wohnimmobilien, Einzelhandelsliegenschaften, Logistikstandorte und Hotels.

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Luxus zum Tag: Apartments auf Teneriffa

"Las Terrazas" mit Blick auf den Atlantik:

von Stefan Posch

In Guía de Isora im Süden Teneriffas wurden kürzlich 40 Luxus-Apartments fertiggestellt und zum Erwerb freigegeben. Die Wohneinheiten im Ressort Abama sind sowohl für saisonales als auch für dauerhaftes Wohnen geeignet. Die 40 Apartments sind schon der fünfte Bauabschnitt der Linie "Las Terrazas".
Die schlüsselfertigen Einheiten sind dreistöckig und verfügen entweder über zwei oder drei Schlafzimmer. Die zwei Blöcke mit jeweils 20 Apartments liegen auf einer Fläche von insgesamt 330 m², oberhalb eines Golfplatzes. Jedes Apartment verfügt über eine offene private Terrasse und bietet einen Blick auf den Atlantik und die gegenüberliegende Insel La Gomera. Zudem steht den Bewohnern ein Service auf Fünf-Sterne-Niveau zu Verfügung. Ist der Eigentümer nicht vor Ort, übernimmt Abama die Verwaltung. Die Apartments mit zwei Schlafzimmern besitzen je nach Ausführung über rund 130 bis 140 m², die Terrassen sind gut rund 30 bis 65 m² groß. Die Ausführungen mit drei Schlafzimmern haben ca. 170 bis 183 m², die Terrassen sind etwa 76 bis 122 m² groß. Die Preise liegen zwischen 595.000 und 1.350.000 Euro.

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Rekordjahr 2016, sinkende Renditen

Tschechien und die Slowakei wachen auf

von Gerhard Rodler

Big Bang in CEE: Nach jah­re­lan­ger Flau­te in Ost­eu­ro­pa, zie­hen die Märk­te an. „2016 war ein Re­kord­jahr für den Im­mo­bi­li­en­markt in Tsche­chi­en und in der Slo­wa­kei. Bei­de Märk­te ha­ben bei der Nach­fra­ge nach kom­mer­zi­el­len Im­mo­bi­li­en stark zu­ge­legt. In Tsche­chi­en hat der Markt im vier­ten Quar­tal so­gar ein his­to­ri­sches Hoch er­reicht“, kom­men­tiert Rein­hard Mad­len­c­nik, Head of Re­al Es­ta­te der Uni­Credit Bank Aus­tria, ei­ne ent­spre­chen­de Stu­die der Bank. „Und die star­ke Nach­fra­ge hat sich im ers­ten Quar­tal 2017 fort­ge­setzt“, er­gänzt er.
Ein In­ves­ti­ti­ons­re­kord: Der tsche­chi­sche Markt für kom­mer­zi­el­le Im­mo­bi­li­en ver­zeich­ne­te laut CB­RE ei­nen An­stieg des Trans­ak­ti­ons­vo­lu­mens um rund 1 Mil­li­ar­de Eu­ro auf 3,7 Mil­li­ar­den Eu­ro. Am slo­wa­ki­schen Markt für kom­mer­zi­el­le Im­mo­bi­li­en - der we­sent­lich klei­ner als der tsche­chi­sche ist - konn­te das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men im Ver­gleich zum Vor­jahr auf rund 850 Mil­lio­nen Eu­ro bei­na­he ver­dop­pelt wer­den.
Am slo­wa­ki­schen Im­mo­bi­li­en­markt be­traf rund die Hälf­te al­ler Trans­ak­tio­nen im ver­gan­ge­nen Jahr Ein­zel­han­dels­im­mo­bi­li­en, ge­stützt durch ei­nen so­li­den pri­va­ten Kon­sum.
In bei­den Märk­ten setz­te sich der Rück­gang der Spit­zen­ren­di­ten fort. In Tsche­chi­en wur­den so­wohl im Bü­ro-, Ein­zel­han­dels- als auch Lo­gis­tik­be­reich En­de 2016 / An­fang 2017 neue Tiefst­wer­te bei den Spit­zen­ren­di­ten ver­zeich­net. So lag die Spit­zen­ren­di­te bei Bü­ros um 4,9 Pro­zent, im Be­reich Shop­ping Cen­ter um 5 Pro­zent und bei In­dus­trie / Lo­gis­tik um 6,5 Pro­zent. In der Slo­wa­kei do­mi­nier­te die Nach­fra­ge nach Ein­zel­han­dels­im­mo­biIi­en die In­ves­ti­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten. Da­mit konn­te im Shop­ping-Cen­ter-Be­reich der re­la­tiv größ­te Rück­gang der Spit­zen­ren­di­ten auf rund 5,75 Pro­zent ver­zeich­net wer­den. Die Bü­ro­spit­zen­ren­di­te lag um 6,75 Pro­zent und je­ne von Lo­gis­tik-/In­dus­tri­e­im­mo­bi­li­en um 7,50 Pro­zent.

Zuschlag für Abwicklung und Vertragserrichtung:

PHH holt sich Strabag Real Estate

von Gerhard Rodler

Das Are­al beim ehe­ma­li­gen Nord­bahn­hof in Wien Leo­pold­stadt be­kommt - wie im­mof­lash be­reits in der Vor­wo­che be­rich­te­te - wei­te­ren Zu­wachs. Stra­bag Re­al Es­ta­te er­rich­tet ein neu­es Wohn­bau­pro­jekt in der Ernst-Mel­chi­or-Gas­se 2. Die PHH Rechts­an­wäl­te er­hielt den Zu­schlag für die Ab­wick­lung der Ver­äu­ße­run­gen als Ver­trags­er­rich­ter und Treu­hän­der. „Wir freu­en uns über den Auf­trag und das Ver­trau­en in uns“, sagt Ju­lia Pei­er, Rechts­an­wäl­tin bei PHH Rechts­an­wäl­te und als Im­mo­bi­li­en­ex­per­tin fe­der­füh­rend für den Ver­kauf der 117 frei­fi­nan­zier­ten Ei­gen­tums­woh­nun­gen und 51 PKW Ab­stell­plät­ze ver­ant­wort­lich. Wie bei al­len Im­mo­bi­li­en­pro­jek­ten der Stra­bag Re­al Es­ta­te wer­den bei die­sem Wohn­pro­jekt die zu­kunfts­wei­sen­den Wohn­kon­zep­te Wohn-Ba­se®, Eco-Ba­se® und Hu­man-Ba­se® um­ge­setzt. Al­le 2-, 3- und 4-Zim­mer-Woh­nun­gen sind mit Au­ßen­be­rei­chen aus­ge­stat­tet und über­zeu­gen durch maß­ge­schnei­der­te Raum­kon­zep­te und nach­hal­ti­ge En­er­gie­ef­fi­zi­enz. Ein be­son­de­res High­light für die neu­en Be­woh­ner ist das Ur­ban Gar­de­ning-Pro­jekt, wel­ches mit­ten im Trend­vier­tel das „Er­leb­nis Na­tur“ mit bio­lo­gi­schen Köst­lich­kei­ten aus ei­ge­nem An­bau er­mög­li­chen wird. Die Fer­tig­stel­lung ist für An­fang 2019 ge­plant.
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Gewinner eines Real Estate Brand Awards in 2 Kategorien:

EHL vom EUREB Institute prämiert

von Jacqueline Cheval

Der Eu­ro­pean Re­al Es­ta­te Brand Award, kurz EU­REB ge­nannt, steht für die Aus­zeich­nung der wert­volls­ten Im­mo­bi­li­en­mar­ken im eu­ro­päi­schen Raum. EHL Im­mo­bi­li­en ging heu­er er­neut als kla­rer Sie­ger in den Ka­te­go­ri­en As­set­ma­na­ger und Im­mo­bi­li­en­mak­ler her­vor und konn­te sich so be­reits zum sechs­ten Mal in bei­den Ka­te­go­ri­en als stärks­te Im­mo­bi­li­en­mar­ke Ös­ter­reichs be­haup­ten. An­drea Dissau­er und Franz Pöltl nah­men als Lei­ter der je­wei­li­gen Ge­schäfts­be­rei­che dan­kend die Aus­zeich­nun­gen bei der EU­REB-Ver­lei­hung in Ber­lin ent­ge­gen. Ne­ben fun­dier­tem Markt­wis­sen, top-aus­ge­bil­de­ten Mit­ar­bei­tern und Hand­schlag­qua­li­tät steht die Mar­ke EHL vor al­lem auch für Mensch­lich­keit, wie Mi­cha­el Ehl­mai­er ver­deut­licht.

Neues Wohnbauprojekt für einen Investor:

Rustler baut in Ottakring

von Gerhard Rodler

Das ProjektDas Projekt
Das Neu­bau­pro­jekt der Rust­ler Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung in der Fried­mann­gas­se im 16. Wie­ner Ge­mein­de­be­zirk wur­de in Zu­sam­men­ar­beit mit der Rust­ler Im­mo­bi­li­en­treu­hand GmbH als Ge­samt­pa­ket an ei­nen hei­mi­schen In­ves­tor ver­kauft. Rust­ler star­tet nun­mehr ge­mein­sam mit dem neu­en Ei­gen­tü­mer der Lie­gen­schaft, der Ös­ter­rei­chi­schen Tier­ärz­te­kam­mer, mit der Er­rich­tung von ins­ge­samt 30 Miet­woh­nun­gen in ei­ner auf­stre­ben­den Wohn­ge­gend im tren­di­gen Ot­ta­krin­ger Künst­ler­vier­tel. Das Pro­jekt mit bes­ter In­fra­struk­tur und Ci­ty­an­bin­dung wird bis Herbst 2018 ab­ge­schlos­sen und um­fasst Gar­ten-Sui­ten im Erd­ge­schoss, Log­gia- und Bal­kon­woh­nun­gen in den Re­gel­ge­schos­sen so­wie Ci­ty-Roof-Ap­par­te­ments im Dach­ge­schoss.
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Neuer Player im deutschsprachigen Raum

MicroLiving startet durch

von Gerhard Rodler

Der An­teil der Sin­gle­haus­hal­te steigt stark an und auch der Markt re­agiert auf die de­mo­gra­phi­sche Ent­wick­lung. Im Apart­ment­haus „The Fritz Tower“ in Ber­lin Mit­te, in der Lehr­ter Stra­ße, ent­ste­hen auf 18 Eta­gen 266 Apart­ments mit 1 bis 2 Zim­mern zwi­schen 22 und 51 m². Das An­ge­bot rich­tet sich vor al­lem an Young Pro­fes­sio­nals, Be­rufs­pend­ler oder Pro­jekt­mit­ar­bei­ter aus dem In- und Aus­land. Be­trei­ber des Apart­ment­hau­ses ist die Leip­zi­ger Mi­cro­Li­ving Ser­vice GmbH (Mi­cro­Li­ving), Auf­trag­ge­ber ist die Ber­li­ner Groth Grup­pe. Das An­ge­bot rich­tet sich vor al­lem an Young Pro­fes­sio­nals, Be­rufs­pend­ler oder Pro­jekt­mit­ar­bei­ter aus dem In- und Aus­land. Die Min­dest­miet­dau­er be­trägt sechs Mo­na­te. Mi­cro­Li­ving ver­wal­tet das Wohn­hoch­aus un­ter der Mar­ke Lin­ked Li­ving.
Ne­ben dem Ma­nage­ment des Ge­mein­schafts­ei­gen­tums über­nimmt der auf Mi­cro-Apart­ments spe­zia­li­sier­te Dienst­leis­ter auch das Mar­ke­ting und die Ver­mie­tung des Hau­ses. „Und wenn die zu­künf­ti­gen Ei­gen­tü­mer es wün­schen, bie­ten wir ih­nen auch ein Rund­um-Sorg­los-Pa­ket: Wir be­treu­en das ge­sam­te Miet­ver­hält­nis, küm­mern uns um den Zah­lungs­ver­kehr und er­stel­len al­le not­wen­di­gen Ab­rech­nun­gen für die Ei­gen­tü­mer“, er­gänzt Hei­ko Hen­ne­berg, Ge­schäfts­füh­rer von Mi­cro­Li­ving.
The Fritz Tower wird Teil des neu ge­schaf­fe­nen durch­misch­ten Stadt­quar­tiers Mit­ten­mang, das die Groth Grup­pe ent­wi­ckelt. In di­rek­ter Nach­bar­schaft zur Eu­ro­pa-Ci­ty und dem Nah­er­ho­lungs­ge­biet Fritz-Schloss-Park ge­le­gen sind der Haupt­bahn­hof und das Re­gie­rungs­vier­tel zu Fuß zu er­rei­chen. Die mo­dern aus­ge­stat­te­ten Apart­ments be­inhal­ten zahl­rei­che zu­sätz­li­che Leis­tun­gen: Ein Con­cier­ge-Ser­vice ge­hört zum Wohn­kon­zept, im Ge­bäu­de gibt es ein Fit­ness­stu­dio, ein Co-Working-Space so­wie ein Bis­tro. Al­le Räum­lich­kei­ten sind mit High-Speed WLAN aus­ge­stat­tet. Fer­tig­stel­lung des Ge­bäu­des ist für 2019 ge­plant.
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Spatenstich für zehn geförderte Mietwohnungen:

Wohnbau in Lofer

von Gerhard Rodler

in der Pinz­gau­er Ge­mein­de Lo­fer er­folg­te jetzt der Spa­ten­stich für ein at­trak­ti­ves Wohn­haus, das von der Salz­burg Wohn­bau in zen­tra­ler La­ge auf den Lieb­lein Grün­den er­rich­tet wird. 2015 wur­den dort be­reits im ers­ten Bau­ab­schnitt zwölf Woh­nun­gen fer­tig­ge­stellt, nun wird di­rekt da­ne­ben in den kom­men­den zwölf Mo­na­ten ein wei­te­res Wohn­bau­pro­jekt mit zehn ge­för­der­te Miet­woh­nun­gen rea­li­siert.
Das Ob­jekt hat 2- und 3-Zim­mer­woh­nun­gen mit Grö­ßen zwi­schen 54 m² und 80 m² vor­ge­se­hen. Das Wohn­haus wird über ei­ne Tief­ga­ra­ge und ei­nen Auf­zug so­wie über ein um­welt­freund­li­ches En­er­gie­sys­tem ver­fü­gen.
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Robert Liebmann neuer Projektleiter Baumanagement:

Karriere zum Tag: Neu bei EHL

von Charles Steiner

Robert LiebmannRobert Liebmann
Ro­bert Lieb­mann, 54, ver­stärkt als Pro­jekt­lei­ter die Ab­tei­lung Bau­ma­nage­ment bei EHL Im­mo­bi­li­en Ma­nage­ment. Lieb­mann ist ei­ner vom Fach und ver­fügt über mehr als 20 Jah­re Er­fah­rung in Bau­ma­nage­ment, Bau­lei­tung und ört­li­cher Bau­auf­sicht. Vor sei­nem Wech­sel zu EHL ar­bei­te­te er als Pro­jekt­ma­na­ger für füh­ren­de Bau­trä­ger, zu­letzt für die Pre­mi­um Bau­trä­ger GmbH, und als Pro­ku­rist in ei­ner Lie­gen­schafts­ver­wal­tung.
Zu sei­nen neu­en Tä­tig­keits­schwer­punk­ten zäh­len u.a. das Pro­jekt­ma­nage­ment von Bau- und Sa­nie­rungs­pro­jek­ten, Mie­ter­aus­bau­ten, Ob­jekt­si­cher­heits­prü­fun­gen ge­mäß ÖNORM B 1300/1301, Ge­ne­ral­sa­nie­run­gen, Mach­bar­keits­stu­di­en so­wie tech­ni­sche Due Di­li­gence Prü­fun­gen. Das Team be­treut Bü­ro- und Wohn­im­mo­bi­li­en, Ein­zel­han­dels­lie­gen­schaf­ten, Lo­gis­tik­stand­or­te und Ho­tels.

"Las Terrazas" mit Blick auf den Atlantik:

Luxus zum Tag: Apartments auf Teneriffa

von Stefan Posch

In Guía de Iso­ra im Sü­den Te­ne­rif­fas wur­den kürz­lich 40 Lu­xus-Apart­ments fer­tig­ge­stellt und zum Er­werb frei­ge­ge­ben. Die Wohn­ein­hei­ten im Res­sort Aba­ma sind so­wohl für sai­so­na­les als auch für dau­er­haf­tes Woh­nen ge­eig­net. Die 40 Apart­ments sind schon der fünf­te Bau­ab­schnitt der Li­nie "Las Ter­ra­zas".
Die schlüs­sel­fer­ti­gen Ein­hei­ten sind drei­stö­ckig und ver­fü­gen ent­we­der über zwei oder drei Schlaf­zim­mer. Die zwei Blö­cke mit je­weils 20 Apart­ments lie­gen auf ei­ner Flä­che von ins­ge­samt 330 m², ober­halb ei­nes Golf­plat­zes. Je­des Apart­ment ver­fügt über ei­ne of­fe­ne pri­va­te Ter­ras­se und bie­tet ei­nen Blick auf den At­lan­tik und die ge­gen­über­lie­gen­de In­sel La Go­me­ra. Zu­dem steht den Be­woh­nern ein Ser­vice auf Fünf-Ster­ne-Ni­veau zu Ver­fü­gung. Ist der Ei­gen­tü­mer nicht vor Ort, über­nimmt Aba­ma die Ver­wal­tung. Die Apart­ments mit zwei Schlaf­zim­mern be­sit­zen je nach Aus­füh­rung über rund 130 bis 140 m², die Ter­ras­sen sind gut rund 30 bis 65 m² groß. Die Aus­füh­run­gen mit drei Schlaf­zim­mern ha­ben ca. 170 bis 183 m², die Ter­ras­sen sind et­wa 76 bis 122 m² groß. Die Prei­se lie­gen zwi­schen 595.000 und 1.350.000 Eu­ro.
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Tobias Leodolter, Co-Founder und CMO , RendityTobias Leodolter, Co-Founder und CMO , Rendity

Feuer und Flamme für Crowdinvesting

Der New­co­mer un­ter den In­vest­ment­for­men hat das Feld der Im­mo­bi­li­en ent­deckt - Crowd­fun­ding be­ginnt ak­tu­ell die ver­gleichs­wei­sen gro­ßen Vo­lu­mi­na der Re­al Es­ta­te Sze­ne zu er­obern. Oder er­obert - um­ge­kehrt - die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft das Feld der Klein­st­in­ves­to­ren? Crow­din­ves­ting ist nun auch für die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft ak­tu­ell ge­wor­den. War­um erst jetzt? Nun, weil es, wie für al­le wirt­schaft­li­chen Ge­ba­ren, ei­ner­seits ei­ner Rechts­grund­la­ge be­darf und an­de­rer­seits ei­ner Fan­ge­mein­schaft, die nur durch Ruf, Ro­le Mo­dels und/oder gu­ter PR zu er­lan­gen ist. Je­ne Pro­jek­te, die ak­tu­ell an­tei­lig mit Crow­din­ves­ting Pro­duk­ten fi­nan­ziert wer­den, sind kei­ne aus­ge­spro­che­nen Start-up-No-Mo­ney-Gre­at-Will Her­zens­an­ge­le­gen­hei­ten und die Kos­ten für das Kon­strukt sind nicht ganz bil­lig. Aber den­noch in­ter­es­sant. Wes­halb? Ganz ein­fach: Mar­ke­ting. Um­weg­kom­mu­ni­ka­ti­on Über das Ve­hi­kel Crow­din­ves­ting kön­nen Un­ter­neh­men, Mar­ken und (Wohn-)Pro­jek­te in Mi­lieus be­kannt ge­macht wer­den, die kaum ähn­lich ef­fi­zi­ent über klas­si­sche ATL / BTL Mar­ke­ting- oder PR-Maß­nah­men er­reich­bar sind. Und das liegt am Pro­dukt Im­mo­bi­lie. Con­su­mer-Mar­ke­ting-Be­lan­ge, die sich an je­ne Kun­den­schich­ten rich­ten, wel­che nur über den vir­tu­el­len Raum er­reicht wer­den (und de­rer gibt es mitt­ler­wei­le zu ge­nü­ge), kön­nen Crow­din­ves­ting Pro­duk­te gut ab­de­cken. Denn So­ci­al Me­dia Wer­bung ist mit Crow­din­ves­ting so­zu­sa­gen ver­hei­ra­tet. Aber na­tür­lich müs­sen die Sto­rys für das jun­ge Pu­bli­kum nar­ra­tiv gut auf­be­rei­tet sein und da­für eta­blie­ren sich in der ös­ter­rei­chi­schen Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft mitt­ler­wei­le Ex­per­ten. Ein Im­mo­bi­li­en­pro­jekt auf ei­ne Crow­din­ves­ting-Platt­form zu ge­ben, kann sich auf je­den Fall aus­zah­len. Das zeig­te sich bei der Ver­mark­tung des Pro­jekts La­en­dy­ard. Ren­di­ty hat JP Im­mo­bi­li­en vier Woh­nun­gen ab­ge­kauft, die über die Crowd fi­nan­ziert wur­den. Zu­sätz­lich ha­ben sich aber auch In­ves­to­ren ge­mel­det, die dann lie­ber gleich ei­ne gan­ze Woh­nung kau­fen woll­ten und so konn­ten dank der Platt­form acht wei­te­re Woh­nun­gen ver­mark­tet wer­den. Kos­ten ver­sus Image Bei ei­nem oh­ne­hin be­reits gu­ten Be­kannt­heits­grad , wie beim La­en­dy­ard, ste­he der in­di­rek­te Ef­fekt im Ver­trieb im Vor­der­grund, er­klärt To­bi­as Leo­dol­ter, Co-Foun­der und CMO von Ren­di­ty. Bei klei­ne­ren Pro­jek­ten wür­de zu der Ver­triebs­leis­tung auch noch die Image­wir­kung da­zu­kom­men. "Ge­ra­de bei Pro­jek­ten, die es für sich ge­nom­men kaum in die Me­di­en schaf­fen, kann Crow­din­ves­ting ein sehr ef­fi­zi­en­ter An­satz sein, um Auf­merk­sam­keit zu ge­ne­rie­ren", so Leo­dol­ter. Im Fall des Groß­pro­jekts La­en­dy­ard sorg­te die Platt­form nicht nur für ein zu­sätz­li­ches Kauf­vo­lu­men von ins­ge­samt 2,4 Mil­lio­nen Eu­ro, son­dern auch für 13 Nen­nun­gen in On­line- und Print­me­di­en. In­ter­es­se an Start-ups Auch die Vi­en­na­E­s­ta­te hat das Po­ten­ti­al für sich er­kannt und ei­ne Drit­tel­be­tei­li­gung am Start-up Un­ter­neh­men Re­val er­wor­ben. Zu­künf­tig kön­nen nun auch Klein­an­le­ger ih­re Hei­mat bei der 420 Mil­lio­nen schwe­ren Im­mo­bi­li­en AG fin­den. Die bei­den Vi­en­na­E­s­ta­te Vor­stän­de Hel­mut Diet­ler und Tho­mas Gell er­klä­ren: "Re­val ist aus­schließ­lich auf Im­mo­bi­li­en­pro­jek­te spe­zia­li­siert, für uns be­deu­tet das ei­ne op­ti­ma­le Er­gän­zung. Die drei Grün­der sind als Bau­tech­ni­ker mit Bran­chen­er­fah­rung eben­falls Im­mo­bi­li­en-Pro­fis." Gro­ße Play­er se­hen Crow­din­ves­ting al­so eher als ei­ne Ver­voll­stän­di­gung ih­res An­ge­bots. Klei­ne Bau­trä­ger kön­nen sich mit ei­ner sol­chen Ka­pi­ta­l­ak­qui­si­ti­on aber weit­aus schnel­ler neu­en Pro­jek­ten zu­wen­den. Ei­ne gu­te Mög­lich­keit, die aber gleich­zei­tig auch dem The­ma Im­mo­bi­li­en-Crow­din­ves­ting ei­ne In­di­ka­to­ren­funk­ti­on in die Schu­he schie­ben könn­te - näm­lich da­hin­ge­hend, dass ein ent­spre­chen­der An­teil Crowd Ka­pi­tal ein Hin­weis auf ei­ne schwa­che Ei­gen­ka­pi­tal­struk­tur sein könn­te. Da wir es in Ös­ter­reich aber mit ei­nem über­schau­ba­ren Markt zu tun ha­ben, las­sen sich sol­che Be­den­ken noch re­la­ti­vie­ren. Je­den­falls ist das Ve­hi­kel Crow­din­ves­ting für den Im­mo­bi­li­en­be­reich ei­ne span­nen­de Er­gän­zung, die nicht nur als "An­zün­der im Brenn­ma­te­ri­al" der ak­tu­el­len Im­mo­bi­li­en­pro­jek­te ge­se­hen wer­den kann, son­dern auch das Zeug da­zu hat, zu­künf­tig ein wich­ti­ger Treib­stoff für neue Ide­en in der Bran­che zu sein.

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Familie und Freunde haben Michael Schmidt, Geschäftsführer der 3SI Immogroup, für seinen Lebensweg geprägt.Familie und Freunde haben Michael Schmidt, Geschäftsführer der 3SI Immogroup, für seinen Lebensweg geprägt.

Vom DKT-Spiel zur Realität

Wenn Mi­cha­el Schmidt, Ge­schäfts­füh­rer der 3SI Im­mo­group, über Zins­häu­ser spricht, leuch­ten sei­ne Au­gen. Schon früh war sein Weg vor­ge­zeich­net, nicht zu­letzt auf­grund sei­nes Va­ters. Da­bei be­gann al­les mit ei­nem Brett­spiel. Mi­cha­el Schmidt meint, was er sagt. Er ge­hört nicht zu den Ab­ge­ho­be­nen, Ar­ro­gan­ten, je­nen, die mei­nen, sie wür­den über ei­nem ste­hen, und ei­nen das auch zu spü­ren ge­ben. Im Ge­gen­teil. Er ge­hört zu der Sor­te Men­schen, mit de­nen man sich gleich gut ver­steht, wo man das Ge­fühl hat, man kennt ihn ewig. "A gonz a Gmiat­li­cher", wür­de ein Kärnt­ner an­er­ken­nend sa­gen, fa­mi­li­är und loy­al. Und er hegt ei­ne spür­ba­re Lei­den­schaft zu dem, was er tut. So­wie das Wort Zins­haus fällt, leuch­ten die Au­gen, so als ob es sich um ei­nen Schatz han­deln wür­de. Als sol­che be­han­delt er die Ob­jek­te auch, die er als Ge­schäfts­füh­rer der 3SI Im­mo­group kauft und re­vi­ta­li­siert. Wie man denn wird, was man ist, fra­gen wir, um das Eis zu bre­chen. Schmidt be­ginnt zu re­den, oder bes­ser ge­sagt, es spru­delt aus ihm her­aus: "Durch mei­ne El­tern, mei­ne Freun­de. Die ha­ben mich zu dem ge­macht, der ich bin. Dort ha­be ich Ver­trau­en, Loya­li­tät ge­lernt. Zen­tra­le Wer­te in mei­nem Le­ben. Zu­sam­men­halt ist mir sehr wich­tig." Von der Schu­le ha­be er das nicht, er­zählt er wei­ter, denn ler­nen woll­te er ei­gent­lich nicht. Es war der Fleiß da­nach, et­was er­rei­chen zu wol­len. "Geld war mir ei­gent­lich nicht so wich­tig. Ich war eher je­mand, der prak­tisch ge­ar­bei­tet hat, mit der Theo­rie konn­te ich mich nicht so an­freun­den." Und die Lie­be zu Zins­häu­sern: "Wenn ich ein Zins­haus se­he, kom­men in mir Emo­tio­nen hoch. Ih­re An­mut, ih­re schö­nen Fas­sa­den - wenn ich et­wa ei­nes ge­kauft ha­be, dann kommt Freu­de auf, dann will ich es al­len zei­gen, mei­nem Va­ter, mei­ner Mut­ter, Freun­den. Et­wa so: Schaut, wie schön die­ses Zins­haus ist", lässt Schmidt kei­ne Zwei­fel auf­kom­men, dass er liebt, was er tut. Auf­ge­wach­sen in - ja­woll - ei­nem Zins­haus, be­such­te er zu­nächst das Gym­na­si­um der Do­mi­ni­ka­ne­rin­nen. Er er­in­nert sich: "Ei­gent­lich war das ja ein Mäd­chen­gym­na­si­um, in der Klas­se wa­ren nur drei Bur­schen. Da wa­ren wir na­tür­lich der Hahn im Korb." Das soll­te sich al­ler­dings än­dern, als er die HTL Möd­ling mit der Fach­rich­tung Hoch­bau be­such­te. "Da gab es dann nur drei Mäd­chen, der Rest wa­ren Bur­schen", er­zählt er. [ci­te2] Von Brett-Im­mo­bi­li­en zu ech­ten Rea­li­tä­ten Wie man denn aus­ge­rech­net zu Im­mo­bi­li­en kommt? "Ich ha­be mit mei­nem Va­ter im­mer DKT ge­spielt, er ist ja aus der Bran­che. Mein Va­ter war frü­her im Ver­mie­tungs­sek­tor. Weil mir Schu­le nicht so wich­tig war, ha­be ich nach der Schu­le im­mer in sei­nem Bü­ro ge­ar­bei­tet, mein Ta­schen­geld auf­ge­bes­sert. Das war wohl der Kick, wo ich wuss­te, ich muss et­was mit Im­mo­bi­li­en tun." Miet­ver­trä­ge wa­ren Schmidt aber ir­gend­wann zu we­nig, al­so hat er sei­nem Va­ter vor­ge­schla­gen, war­um man denn nicht Im­mo­bi­li­en kau­fen und ver­kau­fen könn­te. "Mei­nem Va­ter hat die Idee ge­fal­len. Als ich mit der Schu­le fer­tig war, das war 2001, ha­ben wir dann die Fir­ma ge­grün­det." Ob das ir­gend­wie mit dem DKT-Spie­len zu tun hat? "Be­stimmt so­gar", meint Schmidt, der ein sehr en­ges Ver­hält­nis zu sei­nem Va­ter pflegt. "Er ist mein Vor­bild, mei­ne Be­zugs­per­son und mein bes­ter Freund. Er hat mich im­mer tun las­sen." Ob Schmidt se­ni­or das DKT-Spiel ex­tra ein­ge­fä­delt hat? "Mög­li­cher­wei­se - aber da müss­te ich ihn fra­gen", sagt Schmidt mit ei­nem Schmun­zeln. Ge­spielt wird im­mer noch von Zeit zu Zeit - auch wenn sich das Brett­spiel schon längst auf das rea­le Le­ben über­tra­gen hat. "Frü­her hat im­mer mein Va­ter ge­won­nen, jetzt ist es im­mer un­ent­schie­den", er­zählt Schmidt. Fa­mi­lie bleibt im Vor­der­grund Das Fa­mi­liä­re, die Ver­trau­ens­ba­sis, die un­ge­bro­che­ne Loya­li­tät zu Mit­ar­bei­tern - das ist der Fa­den, der sich durch die 3SI Im­mo­group zieht. "Wir ha­ben sehr fla­che Hier­ar­chi­en, wir ar­bei­ten su­per zu­sam­men - mit mei­nem Va­ter, mei­nem Bru­der Claus und mit Freun­den, die wir an Bord ge­holt ha­ben. Je­der kann Ide­en brin­gen, Ent­schei­dun­gen tref­fen", er­zählt Schmidt. Das hat er von sei­nem Va­ter, er konn­te im­mer gut ab­ge­ben. Sein Cre­do war: "Wenn es läuft, passt es eh", sagt Schmidt, der Ver­trau­en im­mer mehr ge­schätzt hat als Kön­nen - Learning by do­ing. Je­der muss sich wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen, braucht sei­nen Raum. Die drei Schmidts Was zur nächs­ten Fra­ge führt: Wo­her der Na­me "3SI Im­mo­group" kommt. Schmidt: "Wir hat­ten vie­le Fir­men, die Da­nu­bi­us, die HMC, die die In­itia­len mei­nes Va­ters, mei­nes Bru­ders und mir dar­stel­len, al­so Ha­rald, Mi­cha­el und Claus. Wir ha­ben dann ei­nen Über­be­griff ge­braucht." Man ahnt es: Der Un­ter­neh­mens­na­me lei­tet sich vom Nach­na­men ab und der An­zahl der han­deln­den Per­so­nen. Die drei Schmidts al­so, um es sa­lopp zu for­mu­lie­ren. "Neu­bau­ten sind Nutz­bau­ten" Weil sich Mi­cha­el Schmidt als Prak­ti­ker sieht, der im­mer wei­ter will, wächst die 3SI Im­mo­group be­stän­dig. Mitt­ler­wei­le ver­weist man auf 70.000 m² im Be­stand, das Gros da­von sind Wie­ner Zins­häu­ser. Und auch da be­merkt man die Lei­den­schaft für die Alt­bau­ten: "Das En­tree, Stuck­fas­sa­den, ge­schwun­ge­ne Trep­pen - so schön kön­nen Neu­bau­ten gar nicht sein", schwärmt Schmidt. Und er wür­de ein sol­ches Ob­jekt nie­mals ab­rei­ßen - fast hät­te er das auch ge­schafft, aber: "Bei ei­nem Ob­jekt im neun­ten Be­zirk ging es nicht an­ders. Lei­der war die Sta­tik zu schlecht, wir konn­ten gar nicht an­ders." Ein Um­stand, der Schmidt heu­te noch wurmt - denn viel lie­ber hät­te er es er­hal­ten. "Ich kann Neu­bau­ten nur als Nutz­bau­ten be­trach­ten. Si­cher, sie sind not­wen­dig, um Wohn­raum zu schaf­fen, aber die An­mut ei­nes Zins­hau­ses wer­den sie nie ha­ben", ist sich Schmidt si­cher. Bei den Schmuck­käst­chen, die Schmidt an­kauft, geht er se­lek­tiv vor: "Wie sieht die La­ge aus, ge­nau­er die Mi­kro­la­ge, die Grät­zel? Gibt es Werk­stät­ten dort, die even­tu­ell Lärm pro­du­zie­ren?", fragt Schmidt. Es sind die klei­nen Din­ge, die den Wert ei­nes Zins­hau­ses stei­gern. Manch­mal ent­schei­det aber auch der Bauch, wie er zu­gibt: "Schon vor Län­ge­rem pas­sier­te das mit ei­nem Zins­haus in der Laudon­gas­se. Es war ein sel­te­nes Eck­haus oh­ne Ob­jek­te da­ne­ben. Da ha­be ich mir ge­dacht, die­se Im­mo­bi­lie muss es sein." Und manch­mal war auch Glück im Spiel - und so gräbt Schmidt ei­ne wit­zi­ge An­ek­do­te aus sei­nem Le­bens­weg her­aus: "Das war da­mals bei den Swa­rov­ski-Häu­sern. Wir hat­ten im Ku­rier groß in­se­riert, wor­auf uns ein Mak­ler mit feins­tem Zwirn aus Inns­bruck be­such­te", be­rich­tet Schmidt. "Da­mals hat­ten wir noch un­ser Bü­ro in Fa­vo­ri­ten, es war sehr schlicht ein­ge­rich­tet, wir ha­ben es Hin­ter­hof­bü­ro ge­nannt. Der Mak­ler kam al­so und frag­te uns, ob er hier rich­tig sei." Er dach­te näm­lich, dass er es mit ei­ner gro­ßen Fir­ma zu tun hät­te, wor­auf die Schmidts er­klär­ten, dass es sich hier­bei um ein (gut­ge­hen­des) Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men hand­le. "Die­ser Mak­ler hat­te neun Zins­häu­ser mit, frag­te uns, ob wir uns das auch leis­ten könn­ten", er­zählt Schmidt wei­ter. Vier ha­be man dann ge­nom­men, ob­wohl es mit dem Ei­gen­ka­pi­tal dann schon knapp wur­de. "An ei­nem Sil­ves­ter­tag hät­ten wir die­se be­zah­len müs­sen, am 23. De­zem­ber hät­te ich den Kauf­ver­trag un­ter­schrei­ben sol­len - noch oh­ne Kre­dit­zu­sa­ge. Mei­ne lang­jäh­ri­ge Bank­be­ra­te­rin er­klär­te mir, ich sol­le mir nicht in die Ho­se ma­chen und un­ter­schrei­ben." Mit ei­nem mul­mi­gen Ge­fühl setz­te Schmidt sei­ne Un­ter­schrift un­ter den Ver­trag - nach den Weih­nachts­fei­er­ta­gen be­kam er dann ei­ne Kre­dit­zu­sa­ge, zu Sil­ves­ter war das Geld plan­ge­mäß auf dem Kon­to des Ver­käu­fers. "Das wa­ren ei­ni­ge der bes­ten Häu­ser, die ich je er­stan­den ha­be", be­reut Schmidt sein Wag­nis von da­mals nicht. Ir­gend­wie er­in­nert das al­les schon an das DKT-Spiel. Halt auf ei­ner hö­he­ren Ebe­ne. Der Rea­li­tät näm­lich. [ci­te1]

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