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Bürorenditen in Europa sinken weiter

Unglaublich aber wahr: Weiterer Schub nach unten.

von Gerhard Rodler

Geht nicht, gibt's in der Immobilienbranche scheinbar nicht. Auch wenn die aktuellen Renditen auf Büroimmobilien zumindest in Westeuropa bereits auf einem Rekord-Tiefststand sind, erwarten die Experten zumindest für dieses Jahr nochmals einen Schub nach unten - zumindest in Teilmärkten.
„Der Kursanstieg einer Reihe von europäischen Staatsanleihe-Renditen resultiert aus der erwarteten Steigerung der Inflation sowie dem konjunkturellen Aufschwung. Die realen, inflationsbereinigten Renditen für Staatsanleihen entwickeln sich demzufolge eher stabil und in manchen Ländern sogar rückläufig. Dies bestätigt unsere Meinung, dass die Spitzenrenditen im Bürosegment in den europäischen Top-Städten trotz aktueller Rekordtiefs 2017 aller Voraussicht nach nicht steigen werden. Vielmehr gehen wir davon aus, dass es in einigen Städten zu einem weiteren leichten Renditerückgang kommen wird, insbesondere in Kontinentaleuropa“, erläutert Samuel Duah, Head of Real Estate Economics bei BNP Paribas Real Estate.
Noch überraschender sind die aktuellen Prognosen für London. Das Wirtschaftswachstum in Großbritannien ist weiterhin intakt. Dies ist sowohl auf eine starke Inlandsnachfrage als auch umfangreiche Exporte aufgrund des schwächeren britischen Pfunds zurückzuführen. Deshalb kann in Großbritannien 2017 von einem respektablen BIP-Wachstum von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgegangen werden. Für Büroimmobilien in London erwartet BNP Paribas Real Estate aufgrund rückläufiger Kapitalwerte negative Total Returns im Jahr 2017 (ca. -5 Prozent). In Spanien wird dank einer positiven Entwicklung der Fundamentaldaten erneut von einem zweistelligen Gesamtertrag ausgegangen (13 Prozent in Madrid und 11 Prozent in Barcelona). Aufgrund der rückläufigen Renditen und steigenden Mieten werden sich die Total Returns in den meisten deutschen Städten aller Voraussicht nach stabil entwickeln, allen voran in Berlin (12 Prozent). Auch im Großraum Paris wird von einer stabilen Entwicklung ausgegangen, insbesondere in La Défense (12 Prozent), wo in den kommenden Jahren mit den höchsten Wachstumsraten zu rechnen ist.

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Der Flughafen Wien hebt ab

Der Office Park 4 kommt

von Jacqueline Cheval

Der Flughafen Wien als Österreichs größter Büroflächenanbieter entwickelt den neuen Office Park 4, westlich des Towers. Der neue Bürokomplex wird ca 20.000 Quadratmeter aufweisen. Wolfgang Scheibenpflug, Leiter des Standortmanagements des Flughafen Wiens, freut ich über die große Nachfrage nach Büroflächen. Mehr zum Ausbau des Flughafens sehen Sie im Videobericht.

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Hotelmarkt in CEE boomt

RevPar stieg 2016 um zehn Prozent:

von Stefan Posch

Der Hotelmarkt in den Hauptstädten der CEE-Region wächst und wächst. Der kumulierte RevPar (Erlös pro verfügbarer Zimmerkapazität) stieg im Jahr 2016 um zehn Prozent. Das zeigt die neuste Studie über den Hotelmarkt in sechs Hauptstädten der CEE-Region, die kürzlich vom Immobilienberater Christie & Co veröffentlicht wurde. Christie & Co erwartet, dass sich der positive Trend weiterzieht. Der Tourismus würde boomen und auch die wirtschaftliche Entwicklung im CEE-Raum stimme positiv.
Den höchsten RevPar weist dabei Prag auf. Im Jahr 2016 ist dieser um sechs Prozent auf 63 Euro gestiegen. Ebenfalls um sechs Prozent stieg der RevPar in Warschau (52 Euro). In beiden Städten liegt die Belegungsrate aktuell bei 77 Prozent. Sogar um neun Prozent stieg der RevPar in Budapest (57 Euro). Christie & Co erwartet in der ungarischen Hauptstadt eine weitere positive Entwicklung. Zudem werden einige Hotelunternehmen in naher Zukunft in den Markt eintreten. In Bukarest schoss der RevPar im vergangenen Jahr um 10,8 Prozent in die Höhe (55 Euro), bei einer Belgungsrate von 71 Prozent. Der Hotelmarkt in Bratislava konnte im vergangenen Jahr von der steigende Wirtschaftsleistung und der EU-Ratspräsidentschaft profitieren. Um ganze 20,8 Prozent stieg der RevPar (42 Euro) und die Belegungsrate lag bei 67 Prozent. Die schwächsten Kennzahlen aller untersuchten Hauptstädte weist Belgrad auf. Doch auch hier stieg der RevPar um 8,2 Prozent auf 41 Euro. Die Belegungsrate lag 2016 bei 55 Prozent.

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Brexit-Start lässt um EMA-Sitz buhlen

Wien will neuer Standort der EU Arzneimittelbehörde werden:

von Stefan Posch

Heute hat die britische Premierministerin Theresa May den offiziellen Antrag zum Austritt aus der EU gestellt und seit heute tickt damit auch die Uhr für den Brexit, der innerhalb von zwei Jahren vollzogen sein muss. Für die zweitgrößte EU-Behörde, die Europäische Arzneimittelbehörde EMA, die derzeit in London ansässig ist, beginnt damit auch die Standortsuche. Ab heute buhlen Städte in 20 EU-Länder um den Sitz des 900 Mitarbeiter starken Amts. Auch die Stadt Wien hat marketingtechnisch aufgerüstet, um die EMA in die Bundeshauptstadt zu bringen.
Sechs mögliche Standorte in der Stadt hat die Wirtschaftsagentur Wien ausgewählt, darunter mit dem Austria Campus, The Icon, Square Plus, ViE 26 sowie das HoHo Holzhochhaus und das Quartier Belvedere vier Neubauten. Dazu werden auch zwei historische Gebäude als möglichen Wien-Standort der EMA in Betracht gezogen: Die alte BAWAG/Postsparkasse am Georg-Coch-Platz und das frühere CA Haus am Schottentor. „Die hochattraktiven Projekte zeigen, dass Wien nicht nur in punkto Lebensqualität, Infrastruktur, Medizin- und Forschungsumfeld bestens für die EMA aufgestellt ist, sondern auch im Immobilienbereich höchste Ansprüche abdecken kann“, freut sich Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien.
Voraussetzung für die Auswahl sind etwa 26.450 m² modernste Büroräumlichkeiten, wobei besonders auf ein hohe Anzahl an flexiblen Besprechungsräumen und Konferenzzimmer geachtet wurde. Kriterien sind etwa eine perfekte öffentliche Anbindung durch U-Bahn, eine schnelle Verbindung zum Flughafen und die Fertigstellung bis spätestens 2019. Wichtig sei auch die Nähe zu Hotels, so die Wirtschaftsagentur weiter. Schließlich würden jährlich rund 33.000 Menschen vor allem aus der Pharmabranche die EMA besuchen. Auch die Wiener Hotelbranche kann also hoffen. Die Entscheidung über den neuen EMA-Standort wird einstimmig im EU-Rat getroffen. Die Wirtschaftsagentur Wien rechnet damit, dass die Wahl noch in diesem Halbjahr getroffen wird. Der Umzug soll dann im Jahre 2019 erfolgen.

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Immobilienmesse im Looshaus

Raiffeisen veranstaltet erste Immobilienmesse

von Stefan Posch

Das Looshaus am Wiener Michaelerplatz ist eines der zentralen Bauwerke der Wiener Moderne. Am 21. April findet hier die erste Raiffeisen Immobilienmesse unter dem Motto „Besser wohnen, schöner leben, erfolgreich vorsorgen“ statt. Zwischen 12 und 18 Uhr haben Besucher die Möglichkeit aktuelle sowie künftige Bauprojekte kennenzulernen sowie ihre Fragen rund um das Thema Immobilien zu klären.
Zudem bietet die Messe auch Vorträge, von der erfolgreichen Immobilienfinanzierung über steuerliche und rechtliche Aspekte bis hin zur Entwicklung des Immobilienmarktes. „Da wir für jede Fragestellung kompetente Experten vor Ort haben, profitieren die Besucher nicht nur von umfassendem Know-how aus erster Hand, sondern auch von einer wertvollen Zeitersparnis am Weg zu ihrer Wunschimmobilie“, kündigt Gaston Giefing, Leiter Raiffeisen Handel und Gewerbe sowie Private Banking, in einer Aussendung an. Zwischen den Vorträgen und den Beratungsgesprächen bei den Ausstellern haben die Besucher die Möglichkeit, an Führungen durch das geschichtsträchtige Looshaus teilzunehmen. Vielleicht kommt man dabei zu einem anderen Schluss als Kaiser Franz Josef. Dieser soll die Fenster der gegenüberliegenden Hofburg vernageln lassen haben, damit er das seiner Meinung nach „scheußliche“ Haus nicht mehr sehen musste.
Eine kostenlose Anmeldung ist unter www.raiffeisenbank.at/immobilienmesse möglich.

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Noch steigen Preise in Berlin

Hohe Nachfrage, höhere Preise 2016:

von Gerhard Rodler

Die Preise für Eigentumswohnungen in Berlin steigen, die Anzahl der Transaktionen hingegen nicht. Laut einer Untersuchung von Engel & Völkers ist das Transaktionsvolumen auf dem Berliner Markt für Eigentumswohnungen ist 2016 um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 5,3 Milliarden Euro gestiegen (2015: 4,9 Milliarden Euro). Die Anzahl der Transaktionen ging hingegen leicht, um 2,9 Prozent zurück. So wurden im vergangenen Jahr in Berlin 21.213 Eigentumswohnungen gehandelt (2015: 21.846 Verkäufe). Das entspricht einer Steigerung des durchschnittlichen Verkaufspreises pro Einheit um ca. 11 Prozent auf 250.000 Euro.
Der durchschnittliche Kaufpreis einer Eigentumswohnung in Berlin lag 2016 bei ca. 250.000 Euro, das entspricht einer Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die massivsten Preisanstiege verzeichneten Objekte in Köpenick (+53,3 Prozent), Prenzlauer Berg (+33,7 Prozent) und Spandau (+24 Prozent). Die höchsten Kaufpreise pro m² wurden 2016 mit 30.000 Euro im Altbezirk Mitte erzielt, gefolgt von 15.798 Euro im Altbezirk Prenzlauer Berg, 14.844 Euro in Wilmersdorf und 13.509 Euro in Charlottenburg. "Kaufpreise in dieser Größenordnung sind allerdings die große Ausnahme", weiß Christian von Gottberg, Geschäftsführer von Engel & Völkers Berlin Projektvertrieb. Das belegen auch die Daten des Gutachterausschusses, die den höchsten durchschnittlichen Kaufpreis pro m² (nach Eliminierung der 5-Prozent-Ausreißer) mit ca. 4.688 Euro für den Altbezirk Mitte ausweisen. Auf Platz zwei der höchsten durchschnittlichen Kaufpreise pro m² befindet sich Kreuzberg mit 3.905 Euro, gefolgt von Wilmersdorf (3.726 Euro) und Prenzlauer Berg (3.441 Euro).

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Baustart und Gleichenfeier in einem

Büroobjekt ViE startet, Dachgleiche beim Laendyard:

von Charles Steiner

Bei der GrundsteinlegungBei der Grundsteinlegung

Es kommt selten vor, dass an einem Quartier sowohl eine Grundsteinlegung als auch eine Gleichenfeier am selben Tag stattfindet - und das quasi parallel. Am Quartier Erdberger Lände war das am Dienstagnachmittag der Fall. Für das Büroobjekt ViE der CA Immo wurde der Grundstein gelegt - nach langer Zeit wieder ein Büroobjekt, das in Wien entwickelt wird. Bei der Büroimmobilie handelt es sich um den letzten Baustein der Quartiersentwicklung Lände 3, das eine Bruttogeschossfläche von 14.700 m² umfasst und mit einem Investitionsvolumen von 38 Millionen Euro veranschlagt wurde. Das Objekt wird in das Portfolio der CA Immo aufgenommen, das Bauende ist mit kommendem Jahr avisiert.
Im zum Quartier gehörenden Laendyard, das als Joint Venture mit JP Immobilien entwickelt und insgesamt 500 Wohnungen beinhalten wird, ist man hingegen schon einen Schritt weiter: Dort wurde, eine Stunde nach der Grundsteinlegung, für den ersten Bauteil mit 220 Wohnungen von Laendyard Living begangen. Die Fertigstellung aller Bauteile soll heuer bzw. im kommenden Jahr vonstatten gehen.

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Kaufpreise für Wohnungen stark gestiegen

Preissteigerung 2016 um 8,5 Prozent:

von Charles Steiner

Die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser haben im Vorjahr einen starken Preisschwung nach oben erfahren. Die Statistik Austria spricht dabei in ihrem Häuserpreisindex (HPI) von einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 8,5 Prozent - ein deutlich stärkerer Anstieg als 2015 zu 2014, wo die Preise lediglich um 4,9 Prozent angezogen haben.
Einen massiven Unterschied gibt es zwischen bestehenden Wohnimmobilien und neu gebautem Wohnraum: Während die Preise bei Bestandsimmobilien um 9,4 angewachsen sind, betrugen sie im Neubaubereich lediglich 3,8 Prozent. Und auch hier gibt es eine Verschiebung zwischen Häusern und Wohnungen: Während die Preise bestehender Häuser um 7,4 Prozent stiegen, waren im Wohnungsbereich mit 10,4 Prozent schon zweistellige Zuwächse zu verzeichnen. Im Österreichschnitt sind die Preise seit 2010 um 41,3 Prozent gestiegen, in Wien gar um mehr als 70 Prozent, gefolgt von Salzburg mit 58,2 Prozent, Bregenz und Innsbruck um 50,6 Prozent und Graz mit 41,6 Prozent. Allerdings, so der Statistik-Austria-Chef Konrad Pesendorfer: Es gibt noch Luft nach oben, da die Preise in anderen Metropolen deutlich höher sind als etwa in Wien - hier gebe es also einen Aufholeffekt.
Der Peak beim Preisanstieg dürfte allerdings damit erreicht sein - den Spitzenwert im Vorjahr mit den genannten 8,5 Prozent werde man nicht wieder erleben, sagt Pesendorfer, der den Grund der massiven Preissteigerungen unter anderem im niedrigen Zinsniveau sieht, die sich auf das Anlageverhalten von Investoren ausgewirkt hatten. Steigt der Leitzins, werden auch die Immobilienkredite wieder teurer, was dann die Nachfrage dämpft und in Folge auch die Preissteigerungen. Eine Überhitzung des Markts oder gar Blase sieht die Statistik Austria nicht - auch trotz den jüngsten Preissteigerungen.

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Sicherheitsgefühl vom Bezirk abhängig

Umfrage zeigt subjektives Sicherheitsgefühl in Wien

von Stefan Posch

Die Kriminalität ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent gestiegen. Aus diesem Anlass veröffentlichte die Immobilienplattform FindMyHome.at eine Erhebung über die Sicherheit im Wohnbezirk.
Für drei Viertel aller Befragten ist es „sehr wichtig“, in einer sicheren Nachbarschaft bzw. Region zu wohnen. Ein Umzug aus Sicherheitsgründen kommt dabei sogar für 84 Prozent in Betrachtung. „Die Erhebung zeigt deutlich, dass ein entsprechendes Sicherheitsgefühl im eigenen Heim das Um und Auf für Wohnqualität ist. Um dieses in den eigenen vier Wänden zu garantieren, sollte man sein Empfinden bereits bei der Immobiliensuche mitdenken“, erklärt Bernd Gabel-Hlawa, Gründer und Geschäftsführer von FindMyHome.at, in einer Aussendung.
Sicherheit ist der Erhebung zufolge auch eine Frage des Bezirks. Die Befragten schätzen dabei den 1. Bezirk als sichersten ein, gefolgt vom 19. Bezirk mit 32 Prozent und dem 13. Bezirk mit 17 Prozent. Weniger sicher fühlen sich die Befragten im 10. Bezirk (44 Prozent), im 16. Bezirk (30 Prozent) und im 11. Bezirk (23 Prozent). „Ottakring scheint seit einiger Zeit in vielfacher Hinsicht Top-Bezirk zu sein. Er punktet durch seine hippen Trendviertel und durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis - sein schlechtes Image hat er aber auch 2017 noch immer nicht ganz abgelegt“, so Gabel-Hlawa.

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Karriere zum Tag: Neu bei CBRE

Olivia Prinz verstärkt das Office-Team

von Stefan Posch

Olivia PrinzOlivia Prinz

Der immoflash kündigte den Wechsel von bareal zu CBRE schon Anfang Dezember an. Jetzt ist er vollzogen. Olivia Prinz (54) ist seit kurzem als Senior Consultant im Office-Team von CBRE tätig. In dieser Funktion betreut die behördlich konzessionierte Immobilienmaklerin nationale wie internationale Kunden - sowohl auf Eigentümer- als auch auf Nutzerseite. Nach sieben Jahren bei Spiegelfeld Immobilien war sie zuletzt fast elf Jahre bei bareal Immobilientreuhand in dieser Assetklasse tätig. „Olivia Prinz ist bereits seit 18 Jahren am Büroimmobilienmarkt tätig, begleitet diesen - noch relativ jungen - Markt also fast von Anfang an“, lässt Patrick Schild, Head of Office and Industrial & Logistics bei CBRE, mitteilen. Dadurch sei sie eine große Bereicherung für das Team und könne vor allem die jüngeren Kollegen unterstützen und ihr Know-how an sie weitergeben. „Wir freuen uns, mit ihr eine großartige Ergänzung für unser erfolgreiches Team gefunden zu haben“, so Schild weiter.

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RevPar stieg 2016 um zehn Prozent:

Hotelmarkt in CEE boomt

von Stefan Posch

Der Ho­tel­markt in den Haupt­städ­ten der CEE-Re­gi­on wächst und wächst. Der ku­mu­lier­te Rev­Par (Er­lös pro ver­füg­ba­rer Zim­mer­ka­pa­zi­tät) stieg im Jahr 2016 um zehn Pro­zent. Das zeigt die neus­te Stu­die über den Ho­tel­markt in sechs Haupt­städ­ten der CEE-Re­gi­on, die kürz­lich vom Im­mo­bi­li­en­be­ra­ter Chris­tie & Co ver­öf­fent­licht wur­de. Chris­tie & Co er­war­tet, dass sich der po­si­ti­ve Trend wei­ter­zieht. Der Tou­ris­mus wür­de boo­men und auch die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung im CEE-Raum stim­me po­si­tiv.
Den höchs­ten Rev­Par weist da­bei Prag auf. Im Jahr 2016 ist die­ser um sechs Pro­zent auf 63 Eu­ro ge­stie­gen. Eben­falls um sechs Pro­zent stieg der Rev­Par in War­schau (52 Eu­ro). In bei­den Städ­ten liegt die Be­le­gungs­ra­te ak­tu­ell bei 77 Pro­zent. So­gar um neun Pro­zent stieg der Rev­Par in Bu­da­pest (57 Eu­ro). Chris­tie & Co er­war­tet in der un­ga­ri­schen Haupt­stadt ei­ne wei­te­re po­si­ti­ve Ent­wick­lung. Zu­dem wer­den ei­ni­ge Ho­tel­un­ter­neh­men in na­her Zu­kunft in den Markt ein­tre­ten. In Bu­ka­rest schoss der Rev­Par im ver­gan­ge­nen Jahr um 10,8 Pro­zent in die Hö­he (55 Eu­ro), bei ei­ner Bel­gungs­ra­te von 71 Pro­zent. Der Ho­tel­markt in Bra­tis­la­va konn­te im ver­gan­ge­nen Jahr von der stei­gen­de Wirt­schafts­leis­tung und der EU-Rats­prä­si­dent­schaft pro­fi­tie­ren. Um gan­ze 20,8 Pro­zent stieg der Rev­Par (42 Eu­ro) und die Be­le­gungs­ra­te lag bei 67 Pro­zent. Die schwächs­ten Kenn­zah­len al­ler un­ter­such­ten Haupt­städ­te weist Bel­grad auf. Doch auch hier stieg der Rev­Par um 8,2 Pro­zent auf 41 Eu­ro. Die Be­le­gungs­ra­te lag 2016 bei 55 Pro­zent.

Wien will neuer Standort der EU Arzneimittelbehörde werden:

Brexit-Start lässt um EMA-Sitz buhlen

von Stefan Posch

Heu­te hat die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May den of­fi­zi­el­len An­trag zum Aus­tritt aus der EU ge­stellt und seit heu­te tickt da­mit auch die Uhr für den Brex­it, der in­ner­halb von zwei Jah­ren voll­zo­gen sein muss. Für die zweit­größ­te EU-Be­hör­de, die Eu­ro­päi­sche Arz­nei­mit­tel­be­hör­de EMA, die der­zeit in Lon­don an­säs­sig ist, be­ginnt da­mit auch die Stand­ort­su­che. Ab heu­te buh­len Städ­te in 20 EU-Län­der um den Sitz des 900 Mit­ar­bei­ter star­ken Amts. Auch die Stadt Wien hat mar­ke­ting­tech­nisch auf­ge­rüs­tet, um die EMA in die Bun­des­haupt­stadt zu brin­gen.
Sechs mög­li­che Stand­or­te in der Stadt hat die Wirt­schafts­agen­tur Wien aus­ge­wählt, dar­un­ter mit dem Aus­tria Cam­pus, The Icon, Squa­re Plus, ViE 26 so­wie das Ho­Ho Holz­hoch­haus und das Quar­tier Bel­ve­de­re vier Neu­bau­ten. Da­zu wer­den auch zwei his­to­ri­sche Ge­bäu­de als mög­li­chen Wien-Stand­ort der EMA in Be­tracht ge­zo­gen: Die al­te BA­WAG/Post­spar­kas­se am Ge­org-Coch-Platz und das frü­he­re CA Haus am Schot­ten­tor. „Die hoch­at­trak­ti­ven Pro­jek­te zei­gen, dass Wien nicht nur in punk­to Le­bens­qua­li­tät, In­fra­struk­tur, Me­di­zin- und For­schungs­um­feld bes­tens für die EMA auf­ge­stellt ist, son­dern auch im Im­mo­bi­li­en­be­reich höchs­te An­sprü­che ab­de­cken kann“, freut sich Ger­hard Hirc­zi, Ge­schäfts­füh­rer der Wirt­schafts­agen­tur Wien.
Vor­aus­set­zung für die Aus­wahl sind et­wa 26.450 m² mo­derns­te Bü­ro­räum­lich­kei­ten, wo­bei be­son­ders auf ein ho­he An­zahl an fle­xi­blen Be­spre­chungs­räu­men und Kon­fe­renz­zim­mer ge­ach­tet wur­de. Kri­te­ri­en sind et­wa ei­ne per­fek­te öf­fent­li­che An­bin­dung durch U-Bahn, ei­ne schnel­le Ver­bin­dung zum Flug­ha­fen und die Fer­tig­stel­lung bis spä­tes­tens 2019. Wich­tig sei auch die Nä­he zu Ho­tels, so die Wirt­schafts­agen­tur wei­ter. Schließ­lich wür­den jähr­lich rund 33.000 Men­schen vor al­lem aus der Phar­ma­bran­che die EMA be­su­chen. Auch die Wie­ner Ho­tel­bran­che kann al­so hof­fen. Die Ent­schei­dung über den neu­en EMA-Stand­ort wird ein­stim­mig im EU-Rat ge­trof­fen. Die Wirt­schafts­agen­tur Wien rech­net da­mit, dass die Wahl noch in die­sem Halb­jahr ge­trof­fen wird. Der Um­zug soll dann im Jah­re 2019 er­fol­gen.
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Raiffeisen veranstaltet erste Immobilienmesse

Immobilienmesse im Looshaus

von Stefan Posch

Das Loos­haus am Wie­ner Mi­chae­ler­platz ist ei­nes der zen­tra­len Bau­wer­ke der Wie­ner Mo­der­ne. Am 21. April fin­det hier die ers­te Raiff­ei­sen Im­mo­bi­li­en­mes­se un­ter dem Mot­to „Bes­ser woh­nen, schö­ner le­ben, er­folg­reich vor­sor­gen“ statt. Zwi­schen 12 und 18 Uhr ha­ben Be­su­cher die Mög­lich­keit ak­tu­el­le so­wie künf­ti­ge Bau­pro­jek­te ken­nen­zu­ler­nen so­wie ih­re Fra­gen rund um das The­ma Im­mo­bi­li­en zu klä­ren.
Zu­dem bie­tet die Mes­se auch Vor­trä­ge, von der er­folg­rei­chen Im­mo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung über steu­er­li­che und recht­li­che As­pek­te bis hin zur Ent­wick­lung des Im­mo­bi­li­en­mark­tes. „Da wir für je­de Fra­ge­stel­lung kom­pe­ten­te Ex­per­ten vor Ort ha­ben, pro­fi­tie­ren die Be­su­cher nicht nur von um­fas­sen­dem Know-how aus ers­ter Hand, son­dern auch von ei­ner wert­vol­len Zeit­er­spar­nis am Weg zu ih­rer Wunsch­im­mo­bi­lie“, kün­digt Gas­ton Gie­fing, Lei­ter Raiff­ei­sen Han­del und Ge­wer­be so­wie Pri­va­te Ban­king, in ei­ner Aus­sen­dung an. Zwi­schen den Vor­trä­gen und den Be­ra­tungs­ge­sprä­chen bei den Aus­stel­lern ha­ben die Be­su­cher die Mög­lich­keit, an Füh­run­gen durch das ge­schichts­träch­ti­ge Loos­haus teil­zu­neh­men. Viel­leicht kommt man da­bei zu ei­nem an­de­ren Schluss als Kai­ser Franz Jo­sef. Die­ser soll die Fens­ter der ge­gen­über­lie­gen­den Hof­burg ver­na­geln las­sen ha­ben, da­mit er das sei­ner Mei­nung nach „scheuß­li­che“ Haus nicht mehr se­hen muss­te.
Ei­ne kos­ten­lo­se An­mel­dung ist un­ter www.raiff­ei­sen­bank.at/im­mo­bi­li­en­mes­se mög­lich.
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Hohe Nachfrage, höhere Preise 2016:

Noch steigen Preise in Berlin

von Gerhard Rodler

Die Prei­se für Ei­gen­tums­woh­nun­gen in Ber­lin stei­gen, die An­zahl der Trans­ak­tio­nen hin­ge­gen nicht. Laut ei­ner Un­ter­su­chung von En­gel & Völ­kers ist das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men auf dem Ber­li­ner Markt für Ei­gen­tums­woh­nun­gen ist 2016 um 7,5 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr auf rund 5,3 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­stie­gen (2015: 4,9 Mil­li­ar­den Eu­ro). Die An­zahl der Trans­ak­tio­nen ging hin­ge­gen leicht, um 2,9 Pro­zent zu­rück. So wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr in Ber­lin 21.213 Ei­gen­tums­woh­nun­gen ge­han­delt (2015: 21.846 Ver­käu­fe). Das ent­spricht ei­ner Stei­ge­rung des durch­schnitt­li­chen Ver­kaufs­prei­ses pro Ein­heit um ca. 11 Pro­zent auf 250.000 Eu­ro.
Der durch­schnitt­li­che Kauf­preis ei­ner Ei­gen­tums­woh­nung in Ber­lin lag 2016 bei ca. 250.000 Eu­ro, das ent­spricht ei­ner Stei­ge­rung von 11 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr. Die mas­sivs­ten Preis­an­stie­ge ver­zeich­ne­ten Ob­jek­te in Kö­pe­nick (+53,3 Pro­zent), Prenz­lau­er Berg (+33,7 Pro­zent) und Span­dau (+24 Pro­zent). Die höchs­ten Kauf­prei­se pro m² wur­den 2016 mit 30.000 Eu­ro im Alt­be­zirk Mit­te er­zielt, ge­folgt von 15.798 Eu­ro im Alt­be­zirk Prenz­lau­er Berg, 14.844 Eu­ro in Wil­mers­dorf und 13.509 Eu­ro in Char­lot­ten­burg. "Kauf­prei­se in die­ser Grö­ßen­ord­nung sind al­ler­dings die gro­ße Aus­nah­me", weiß Chris­ti­an von Gott­berg, Ge­schäfts­füh­rer von En­gel & Völ­kers Ber­lin Pro­jekt­ver­trieb. Das be­le­gen auch die Da­ten des Gut­ach­ter­aus­schus­ses, die den höchs­ten durch­schnitt­li­chen Kauf­preis pro m² (nach Eli­mi­nie­rung der 5-Pro­zent-Aus­rei­ßer) mit ca. 4.688 Eu­ro für den Alt­be­zirk Mit­te aus­wei­sen. Auf Platz zwei der höchs­ten durch­schnitt­li­chen Kauf­prei­se pro m² be­fin­det sich Kreuz­berg mit 3.905 Eu­ro, ge­folgt von Wil­mers­dorf (3.726 Eu­ro) und Prenz­lau­er Berg (3.441 Eu­ro).

Büroobjekt ViE startet, Dachgleiche beim Laendyard:

Baustart und Gleichenfeier in einem

von Charles Steiner

Bei der GrundsteinlegungBei der Grundsteinlegung
Es kommt sel­ten vor, dass an ei­nem Quar­tier so­wohl ei­ne Grund­stein­le­gung als auch ei­ne Glei­chen­fei­er am sel­ben Tag statt­fin­det - und das qua­si par­al­lel. Am Quar­tier Erd­ber­ger Län­de war das am Diens­tag­nach­mit­tag der Fall. Für das Bü­ro­ob­jekt ViE der CA Im­mo wur­de der Grund­stein ge­legt - nach lan­ger Zeit wie­der ein Bü­ro­ob­jekt, das in Wien ent­wi­ckelt wird. Bei der Bü­ro­im­mo­bi­lie han­delt es sich um den letz­ten Bau­stein der Quar­tier­s­ent­wick­lung Län­de 3, das ei­ne Brut­to­ge­schoss­flä­che von 14.700 m² um­fasst und mit ei­nem In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 38 Mil­lio­nen Eu­ro ver­an­schlagt wur­de. Das Ob­jekt wird in das Port­fo­lio der CA Im­mo auf­ge­nom­men, das Bau­en­de ist mit kom­men­dem Jahr avi­siert.
Im zum Quar­tier ge­hö­ren­den La­en­dy­ard, das als Joint Ven­ture mit JP Im­mo­bi­li­en ent­wi­ckelt und ins­ge­samt 500 Woh­nun­gen be­inhal­ten wird, ist man hin­ge­gen schon ei­nen Schritt wei­ter: Dort wur­de, ei­ne Stun­de nach der Grund­stein­le­gung, für den ers­ten Bau­teil mit 220 Woh­nun­gen von La­en­dy­ard Li­ving be­gan­gen. Die Fer­tig­stel­lung al­ler Bau­tei­le soll heu­er bzw. im kom­men­den Jahr von­stat­ten ge­hen.
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Preissteigerung 2016 um 8,5 Prozent:

Kaufpreise für Wohnungen stark gestiegen

von Charles Steiner

Die Kauf­prei­se für Woh­nun­gen und Häu­ser ha­ben im Vor­jahr ei­nen star­ken Preis­schwung nach oben er­fah­ren. Die Sta­tis­tik Aus­tria spricht da­bei in ih­rem Häu­ser­preis­in­dex (HPI) von ei­nem An­stieg ge­gen­über dem Vor­jahr von 8,5 Pro­zent - ein deut­lich stär­ke­rer An­stieg als 2015 zu 2014, wo die Prei­se le­dig­lich um 4,9 Pro­zent an­ge­zo­gen ha­ben.
Ei­nen mas­si­ven Un­ter­schied gibt es zwi­schen be­ste­hen­den Wohn­im­mo­bi­li­en und neu ge­bau­tem Wohn­raum: Wäh­rend die Prei­se bei Be­stands­im­mo­bi­li­en um 9,4 an­ge­wach­sen sind, be­tru­gen sie im Neu­bau­be­reich le­dig­lich 3,8 Pro­zent. Und auch hier gibt es ei­ne Ver­schie­bung zwi­schen Häu­sern und Woh­nun­gen: Wäh­rend die Prei­se be­ste­hen­der Häu­ser um 7,4 Pro­zent stie­gen, wa­ren im Woh­nungs­be­reich mit 10,4 Pro­zent schon zwei­stel­li­ge Zu­wäch­se zu ver­zeich­nen. Im Ös­ter­reich­schnitt sind die Prei­se seit 2010 um 41,3 Pro­zent ge­stie­gen, in Wien gar um mehr als 70 Pro­zent, ge­folgt von Salz­burg mit 58,2 Pro­zent, Bre­genz und Inns­bruck um 50,6 Pro­zent und Graz mit 41,6 Pro­zent. Al­ler­dings, so der Sta­tis­tik-Aus­tria-Chef Kon­rad Pe­sen­dor­fer: Es gibt noch Luft nach oben, da die Prei­se in an­de­ren Me­tro­po­len deut­lich hö­her sind als et­wa in Wien - hier ge­be es al­so ei­nen Auf­ho­lef­fekt.
Der Peak beim Preis­an­stieg dürf­te al­ler­dings da­mit er­reicht sein - den Spit­zen­wert im Vor­jahr mit den ge­nann­ten 8,5 Pro­zent wer­de man nicht wie­der er­le­ben, sagt Pe­sen­dor­fer, der den Grund der mas­si­ven Preis­stei­ge­run­gen un­ter an­de­rem im nied­ri­gen Zins­ni­veau sieht, die sich auf das An­la­ge­ver­hal­ten von In­ves­to­ren aus­ge­wirkt hat­ten. Steigt der Leit­zins, wer­den auch die Im­mo­bi­li­en­kre­di­te wie­der teu­rer, was dann die Nach­fra­ge dämpft und in Fol­ge auch die Preis­stei­ge­run­gen. Ei­ne Über­hit­zung des Markts oder gar Bla­se sieht die Sta­tis­tik Aus­tria nicht - auch trotz den jüngs­ten Preis­stei­ge­run­gen.
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Umfrage zeigt subjektives Sicherheitsgefühl in Wien

Sicherheitsgefühl vom Bezirk abhängig

von Stefan Posch

Die Kri­mi­na­li­tät ist im Ver­gleich zum Vor­jahr um 3,8 Pro­zent ge­stie­gen. Aus die­sem An­lass ver­öf­fent­lich­te die Im­mo­bi­li­en­platt­form Find­My­Ho­me.at ei­ne Er­he­bung über die Si­cher­heit im Wohn­be­zirk.
Für drei Vier­tel al­ler Be­frag­ten ist es „sehr wich­tig“, in ei­ner si­che­ren Nach­bar­schaft bzw. Re­gi­on zu woh­nen. Ein Um­zug aus Si­cher­heits­grün­den kommt da­bei so­gar für 84 Pro­zent in Be­trach­tung. „Die Er­he­bung zeigt deut­lich, dass ein ent­spre­chen­des Si­cher­heits­ge­fühl im ei­ge­nen Heim das Um und Auf für Wohn­qua­li­tät ist. Um die­ses in den ei­ge­nen vier Wän­den zu ga­ran­tie­ren, soll­te man sein Emp­fin­den be­reits bei der Im­mo­bi­li­en­su­che mit­den­ken“, er­klärt Bernd Ga­bel-Hla­wa, Grün­der und Ge­schäfts­füh­rer von Find­My­Ho­me.at, in ei­ner Aus­sen­dung.
Si­cher­heit ist der Er­he­bung zu­fol­ge auch ei­ne Fra­ge des Be­zirks. Die Be­frag­ten schät­zen da­bei den 1. Be­zirk als si­chers­ten ein, ge­folgt vom 19. Be­zirk mit 32 Pro­zent und dem 13. Be­zirk mit 17 Pro­zent. We­ni­ger si­cher füh­len sich die Be­frag­ten im 10. Be­zirk (44 Pro­zent), im 16. Be­zirk (30 Pro­zent) und im 11. Be­zirk (23 Pro­zent). „Ot­ta­kring scheint seit ei­ni­ger Zeit in viel­fa­cher Hin­sicht Top-Be­zirk zu sein. Er punk­tet durch sei­ne hip­pen Trend­vier­tel und durch sein gu­tes Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis - sein schlech­tes Image hat er aber auch 2017 noch im­mer nicht ganz ab­ge­legt“, so Ga­bel-Hla­wa.

Olivia Prinz verstärkt das Office-Team

Karriere zum Tag: Neu bei CBRE

von Stefan Posch

Olivia PrinzOlivia Prinz
Der im­mof­lash kün­dig­te den Wech­sel von bare­al zu CB­RE schon An­fang De­zem­ber an. Jetzt ist er voll­zo­gen. Oli­via Prinz (54) ist seit kur­zem als Se­ni­or Con­sul­tant im Of­fice-Team von CB­RE tä­tig. In die­ser Funk­ti­on be­treut die be­hörd­lich kon­zes­sio­nier­te Im­mo­bi­li­en­mak­le­rin na­tio­na­le wie in­ter­na­tio­na­le Kun­den - so­wohl auf Ei­gen­tü­mer- als auch auf Nut­zer­sei­te. Nach sie­ben Jah­ren bei Spie­gel­feld Im­mo­bi­li­en war sie zu­letzt fast elf Jah­re bei bare­al Im­mo­bi­li­en­treu­hand in die­ser As­set­klas­se tä­tig. „Oli­via Prinz ist be­reits seit 18 Jah­ren am Bü­ro­im­mo­bi­li­en­markt tä­tig, be­glei­tet die­sen - noch re­la­tiv jun­gen - Markt al­so fast von An­fang an“, lässt Pa­trick Schild, Head of Of­fice and In­dus­tri­al & Lo­gis­tics bei CB­RE, mit­tei­len. Da­durch sei sie ei­ne gro­ße Be­rei­che­rung für das Team und kön­ne vor al­lem die jün­ge­ren Kol­le­gen un­ter­stüt­zen und ihr Know-how an sie wei­ter­ge­ben. „Wir freu­en uns, mit ihr ei­ne groß­ar­ti­ge Er­gän­zung für un­ser er­folg­rei­ches Team ge­fun­den zu ha­ben“, so Schild wei­ter.
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Andreas LangeggerAndreas Langegger

Mein Selfie mit...Andreas Langegger

An­dre­as Lan­geg­ger, Grün­der und CEO der Im­mo­bi­li­en­such­ma­schi­ne zoomsqua­re.com, wird des Öf­te­ren von Fern­weh ge­packt. Dis­ku­tiert man mit ihm über be­vor­ste­hen­de Ur­laubs­plä­ne, wird in der Re­gel ein exo­ti­sches Ziel ge­nannt. Letz­tens wa­ren es die Phil­ip­pi­nen. Pas­send zu sei­nem Fern­weh ist Lan­geg­ger auch ein pas­sio­nier­ter Seg­ler, am Meer fühlt er sich (sicht­lich) am wohls­ten. Be­son­ders dann, wenn sich das Wet­ter von sei­ner schöns­ten Sei­te zeigt. Spie­gel­glat­te Was­ser­ober­flä­che, die Son­ne am Fir­ma­ment. See in Sicht Nicht um­sonst wird das Meer mit sei­nem un­end­li­chen Ho­ri­zont von so vie­len Mu­si­kern be­sun­gen, von so vie­len Künst­lern dar­ge­stellt - und von Seg­lern durch­pflügt. Schließ­lich hat die See ei­ne be­son­de­re Wir­kung auf den Men­schen: "Sie lässt ei­nen Kraft tan­ken für die Her­aus­for­de­run­gen im Be­ruf", sin­niert Lan­geg­ger vor sich hin. Und wer könn­te ei­gent­lich bei die­sem Aus­blick nicht so­fort und un­wi­der­steh­lich vom Fern­weh ge­packt wer­den? Eben. Und nach dem Ur­laub heißt es dann von der Ar­beit, frei nach Fred­die Quinn: "Jun­ge, komm bald wie­der ..."

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And the cash flows

Nach der Wirt­schafts­kri­se 2008 sind Ban­ken bei den Vor­ga­ben deut­lich vor­sich­ti­ger ge­wor­den, was die Ver­ga­be von Im­mo-Kre­di­ten be­trifft. Das schuf Platz für al­ter­na­ti­ve Fi­nan­zie­rungs­for­men. Ver­si­che­run­gen, Crow­din­ves­ting und Co. buh­len jetzt eben­falls um Dar­le­hen für Im­mo-Pro­jek­te. Es war in ei­ner Sonn­tags­nacht auf den 15. Sep­tem­ber 2008. Wäh­rend in Eu­ro­pa die meis­ten noch schlie­fen, kam es an US-ame­ri­ka­ni­schen Bör­sen zu dra­ma­ti­schen Sze­nen. Un­schein­bar schlän­gel­te sich ei­ne Agen­tur­mel­dung um 5.30 Uhr durch, wo­nach die In­vest­ment­bank Leh­man Bro­thers vor dem Bank­rott stün­de. Das bö­se Er­wa­chen folg­te knapp zwei Stun­den spä­ter, zu der Zeit, als sich Mon­tag­früh die eu­ro­päi­sche Wirt­schafts­welt schlaf­trun­ken aus dem Bett wälz­te, um ihr Tag­werk zu be­gin­nen. Leh­man muss­te In­sol­venz an­mel­den. Was in Nach­rich­ten­agen­tu­ren als Eilt-Mel­dung aus­ge­ge­ben wur­de, brau­te sich als­bald zu ei­ner hand­fes­ten Welt­wirt­schafts­kri­se zu­sam­men: Ei­ne Im­mo­bi­li­en­bla­se hat­te die eins­ti­ge Groß­bank zum Plat­zen ge­bracht. Ein paar Jah­re spä­ter hat­te die Ban­ken­land­schaft ih­re Schlüs­se aus der Kri­se ge­zo­gen. Kre­dit­vor­ga­ben wur­den deut­lich ver­schärft, auch im Be­reich des Im­mo­bi­li­en­sek­tors. Oh­ne Ei­gen­ka­pi­tal geht nix mehr, Ri­si­ko­de­ckung ist das Zau­ber­wort. Ba­sel III und wo­mög­lich IV sind in al­ler Mun­de. Wer al­so über kein Er­spar­tes ver­fügt, der wird bei der Im­mo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung in der Re­gel durch die Fin­ger schau­en. Zu­min­dest bei Ban­ken. Oder? Rein­hard Mad­len­c­nik, Lei­ter des Be­reichs Re­al Es­ta­te in der Bank Aus­tria: "Die Ban­ken fi­nan­zie­ren und es gibt ak­tu­ell kei­ne Eng­päs­se, ob­wohl die re­gu­la­to­ri­schen An­for­de­run­gen ge­stie­gen sind und wei­ter stei­gen (Stich­wort Ba­sel IV). Der Wett­be­werb ist re­ge, wie es für ei­ne Spät­zy­klus­pha­se ty­pisch ist." Man fi­nan­zie­re mit "dop­pel­tem Netz" - und zwar "aus­schließ­lich mit Im­mo­bi­li­en­pro­fis" und mit ei­nem un­ab­hän­gi­gen Risk Ma­nage­ment, das "je­de un­se­rer Fi­nan­zie­run­gen ge­nau prüft." Al­ter­na­ti­ve Ver­si­che­rung? Die re­strik­ti­ven Ban­ken­re­geln bei der Kre­dit­ver­ga­be so­wie die Su­che nach al­ter­na­ti­ven Ver­an­la­gun­gen ru­fen da Ver­si­che­run­gen auf den Plan, die ih­rer­seits Geld zu ver­an­la­gen ha­ben. Denn: "Zur Be­de­ckung von lang­fris­ti­gen Ver­pflich­tun­gen aus dem Ver­si­che­rungs­ge­schäft sind hy­po­the­ka­risch be­si­cher­te und mit fi­xen Zins­sät­zen aus­ge­stal­te­te Im­mo­bi­li­en­fi­nan­zie­run­gen sehr gut ge­eig­net, sie stel­len da­her im Ver­an­la­gungs­pro­fil für die Wie­ner Städ­ti­sche Ver­si­che­rung ei­ne sehr in­ter­es­san­te Ver­an­la­gungs­mög­lich­keit dar", so Chris­ti­ne Dorn­aus, Vor­stands­mit­glied bei der Wie­ner Städ­ti­schen. Wenn da nicht die nied­ri­gen Zin­sen wä­ren. Dorn­aus: "Trotz der Nied­rig­zins­po­li­tik der EZB ist die Be­ge­bung von Im­mo­bi­li­en­dar­le­hen für uns als Ver­si­che­rung nach wie vor in­ter­es­sant, wo­bei die­ses Zins­ni­veau auch die Ver­si­che­rung vor Her­aus­for­de­run­gen stellt." Jo­hann Mas­sen­bau­er, der in der ös­ter­rei­chi­schen Me­di­en­land­schaft als "Er­fin­der der Fremd­wäh­rungs­kre­di­te" ti­tu­liert wur­de (was ihm al­ler­dings in jün­ge­rer Ver­gan­gen­heit ei­ni­ges an Tur­bu­len­zen ein­brach­te), drückt es noch dras­ti­scher aus: "Ban­ken he­ben der­zeit Zin­sen in der Hö­he von ei­nem bis zwei Pro­zent ein, bei Ver­si­che­run­gen lie­gen die­se bei drei bis vier Pro­zent." Na­tür­lich hät­ten vie­le Ver­si­che­run­gen der­lei Fi­nan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten an­ge­bo­ten, die­se sei­en aber mit der Zins­ent­wick­lung nicht kon­kur­renz­fä­hig. Des­halb se­hen Ban­ken durch Ver­si­che­run­gen auch kei­ne Ver­än­de­run­gen. Franz Köl­bel, Be­reichs­lei­ter Pro­jekt­fi­nan­zie­rung bei der Hy­po Stei­er­mark: "Ja, Ver­si­che­run­gen su­chen nach An­la­ge­for­men, und ja, man­che drän­gen in den Fi­nan­zie­rungs­markt. Nur wir kämp­fen nicht mit Ver­si­che­run­gen, wir spü­ren sie kaum." Rein­hard Mad­len­c­nik be­ob­ach­tet: "Ver­si­che­run­gen fi­nan­zie­ren am ös­ter­rei­chi­schen Markt, al­ler­dings in re­la­tiv ge­rin­gem Aus­maß. An­ge­bo­ten wer­den 'Plain Va­nil­la' Fi­nan­zie­run­gen mit lan­gen Lauf­zei­ten und ge­rin­gem LTV. Tat­sa­che ist, dass durch die ex­trem ex­pan­si­ve Geld­po­li­tik der EZB ins­be­son­de­re Le­bens­ver­si­che­run­gen auf der Su­che nach Ren­di­te sind." Crow­din­ves­ting Ein Phä­no­men, das im­mer häu­fi­ger auf­taucht, ist die Fi­nan­zie­rung von Im­mo­bi­li­en durch Crow­din­ves­ting. Mög­lich wur­de das seit der Ra­ti­fi­zie­rung des Al­ter­na­tiv­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes 2015. War­um auch nicht, im­mer­hin ist die Nach­fra­ge am Markt nach Im­mo­bi­li­en stark - und es gibt durch­aus Men­schen mit we­nig Ka­pi­tal­re­ser­ven, die da­mit zu­min­dest in Tei­len ei­ner Im­mo­bi­lie in­ves­tie­ren kön­nen. Et­wa beim Pro­jekt "La­en­dy­ard", das von JP Im­mo­bi­li­en ge­mein­sam mit der CA Im­mo an der Erd­ber­ger Län­de rea­li­siert wird. Ren­di­ty bie­tet da mit Rea­lEst ei­ne sol­che Schwarm­fi­nan­zie­rung an mit vier Wohn­pa­ke­ten, die mit ei­ner Hal­te­dau­er von fünf bis sie­ben Jah­ren ver­mie­tet und an­schlie­ßend ver­kauft wer­den. Den In­ves­to­ren wer­den vier­tel­jähr­li­che Aus­schüt­tun­gen in Hö­he von drei Pro­zent per an­no so­wie ei­ne an­tei­li­ge Be­tei­li­gung an der Wert­stei­ge­rung im Fal­le ei­nes Ver­kaufs ver­spro­chen. Auch da­go­bert­in­vest, Ho­me Ro­cket und vie­le wei­te­re buh­len um Klein­an­le­ger. Es gibt aber Gren­zen bei der Fi­nan­zie­rung: Über Nach­rang­dar­le­hen sind bis zu 5.000 Eu­ro für Klein­an­le­ger mög­lich. Nur: Auf­grund ei­ner In­ves­ti­ti­ons­gren­ze von 1,5 Mil­lio­nen Eu­ro kön­nen in der Re­gel nur Klein­pro­jek­te oder Tei­le von grö­ße­ren Pro­jek­ten crowd­fi­nan­ziert wer­den, auf­ge­schlüs­selt nach Fremd­ka­pi­tal, Ei­gen­ka­pi­tal und eben Mez­za­nin­ka­pi­tal, das auch das Crow­din­vest­ment um­fasst. Da­mit wä­re die Schwarm­fi­nan­zie­rung für Ent­wick­ler von Groß­pro­jek­ten we­nig at­trak­tiv.

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